Indiana Tribüne, Volume 22, Number 54, Indianapolis, Marion County, 12 November 1898 — Page 1

O A v 1 rfTr Vsr rfTr O 10? AV i iii i i y V k o w. V w .1 W y V 4 Office: No. IS Md Alabama Straße Telephon 1171 Indianapolis, Zndiano.- Samstag, den 2. November 1898. Jahrgang SS. !?oj64

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Lditorielles,

Wir haben keinen Zweifel, bah Laccheni, der Mörder der Kaiserin Sllsabeth, am Anarch kmuS verrück geworden ist. Aber er ist einer jener Verrückten, welche zur Stcherde't der Menschen am Besten hinler Gesängnißmauern aufbewahrt werden. FanatiömuS ist unter Umstanden auch eine Art Verrücktheit und wenn sie gefähr. lich wird, muß man sich vor ihr schützen Sin Mensch, der glaubt, daß er durch die Ermordung einer harmlosen grau eine Heldenthat verrichtet hat, ist zwar kein normal denkender Mensch, wohl aber ist Luccheni sich der That, die er begangen, und ihrer rechtlichen Beurtheilung bewußt und Niemand außer er selber und ähnliche gefährliche Verrückte werden die Bestrafung für un gerecht halten. , Sine verhältnibmäßig sehr stark Zunahme weist da Votum der Sozialisten in Marion Tounty aus. Vor zwei Zähren war die höchste Stimmenzahl, die auf einen Kandidaten gefallen war 103. ' diekmal find et 269. Die Prohibitionisten haben eS auf ungefSbr 500 Stimmen gebracht. Die Po. pullsten sind bedeutend unter hundert geblieben. Letzterer Umstand ist allerding dadurch erklärlich, daß von den Populisten, seit die Demokraten die Silbersrage ausgenommen, viele ccrno kratisch stimmen. Für die Sozialisten ist diese Zu. nähme erfreulich, aber Grund zu großen Hoffnungen giebt sie für die Zukunft einstweilen noch nicht. Wenn unter 50.000 Stimmgedera sich noch nicht tausend befinden, welche sich entschließen können, sich von einer der großen Parteien zu trennen, so zeigt das, daß das Zweiparteiensystem in den Köpfen der Leute noch immer sehr fest sitzt. ' ' - , , Am Mittwoch war in London Lord Mayori Tag und der PremierMinister hielt, wie üblich bei dieser Gelegenheit eine politische Rede. Eine Rede von einem Manne, der an der Spitze der Regierung eines großen Lande? steht, ist immer eine wichtige Sache und eS ist daher interessant, wat Lord Salisbury über Amerika sagt : Der Zar hat zu einem Abrüstung!Eonzreß eingeladen. Wir erkennen seine wohlwollenden Absichten voll an und bringen ihnen unsere Sympathie entgegen, bis aber der glückliche Tag anbricht, an dem seine Absichten von Erfolg gekrönt werden, müssen wir Vorkehrunzen zur Abwehr der uns umgebenden Gefahren treffen. Ingemisser Beziehung ist diese große Epoche in der Geschichte der Menschheit von unglücklichen Vorzeichen begleitet. Ei ist daS erste Jahr, in welchem die machtige Kraft der amerikanischen Republlk sich den Nationen gegenüber gezeigt hat. Ich will damit auch nicht den geringsten Tadel auösprechen, gewiß nicht. Ich entziehe in der amerikanischen Republik in den Schwierigkeiten, die sie durchgemacht hat, die Sympathie nicht, man kann aber nicht leugnen, daß ihr Auftreten als ein Faktor in der asiatischen und möglicher Weise auch in der europäischen Politik ein höchst bedeutsame und ernsteS Ereigniß ist, dai den Interessen bei Frieden? nicht förderlich sein dürfte, wenn eS auch meiner Ansicht nach den Interessen Großbritanniens aller Wahrscheinlichkeit nach entgegen sein dürfte." Lord SaliSbury ist also der Anficht, daß daS Bocgehen Amerikas den Interessen des Friedens nicht förderlich ist. Wir haben darüber eine andere Anficht nie gehabt. Der Geist des Militarismus ist erweckt worden und er wird sich geltend machen. Wir werden Interessen außerhalb der Grenzen unseres Landes zu.vertreten haben und werden unsere Nase in Dinge stecken, die unS andernfalls nichts angingen. Wir werden, wie die europäischen Völker auch zuweilen KriegSwolken heraufsteigen sehen und die Kostspielig keit deö bewaffneten Frieden kennen lernen. Wir befinden unö aus falschen Wegen. Die Zukunft wirds lehren. m in m W etterberiedt. WaemereS. schönet Wetter heute Nacht und Sonntag.HSchge Tem peratur innerhalb der letzten 24 Stunden 46 Grad, niedrigSe 29 Grad.

MhiNlhrllhleil.

Die Nebellion in Wilmingt on, N. E. i n - 9 ' richten von Wilmington N C. melden vSK AiMHfltnn. ii. vLob. VLaa Die Stadt ist rudig und M'lizen der sehen Polizeibienste. ES hatvieleMüh gekostet und große Anstrengung, um daS Lynchen der im Gefängnisse be findlichen Neger zu verhindern, aber eS ist dem Mayor gelungen. Die Neger verlassen zu Hunderten die Stadt und fliehen nach allen Richtungen. W. Henderson, der prominenteste schwarze Advokat der Stadt, ersuchte um eine militärische Eökorte bis zu dem Dam pfer um die Stadt zu verlassen. Auch die weißen Führer dek Neger elementeS bat man aezwungen,' die Stadt zu verlassen und mehreren derselben ist auch in Ortschaften, wohin sie sich begaben, angedeutet worden, daß man sie nicht haben wolle. , Die Einwanderung im letzten Jahre. Washington, 11. November. 3.1 seinem heute dem SchatzamtS-Se-kreiär überreichten Jahresberichte giebt TinwanderungS-Kommissär Powderly die Gesammtzahl der Einwanderer in die Ver. Staaten von Amerika während deS verfl. giökal-Zahres auf 229.299 an, also 1522 weniger alS im Vorjahre. Von den Einwanderern waren 125,775 männlichen, 92,524 weiblichen Geschlechtes. 10,727 kamen über Canada in die Ver. Staaten. 8.020 wurden während des Jahres zurückgewiesen; 12 davon waren geisteskrank, lein. Idiot, 2.261 sog. Paupers", 253 mit ansteckenden Krakheiten behaftet, 2 Zuchthäusler, 79, sogen, unstützte Einwanderer und 417 Ton-rakt-Arbeiter, 189 wurden binnen Jahresfrist, ach ihrer Einwanderung wieder heimgeschickt. Aus der Gesammtzahl der Einwan derer in Alter von 14 Jahren und darüber konnten 1416 nicht schreiben. 42,057 konnten weder lesen noch chreiben. 27.603 im Alter von 20 Jahren und darüber besaßen bei ihrer Landung 920 oder mehr. 96,202 hatten weniger alS 920. Die Gesammtsumme des von sämmtlichen Einwanderern vorgezeigten Geldes betrug 92,852,077; jedenfalls brachten sie viel ehr mit sich. Was die Abstammung der Einwanderer betrifft, so kamen 53.613 aus Italien, 27.221 aus Rußland, 25,123 aus Irland, 17.111 aus Deutschland, 1S.SS9 aus Ungarn, 12,420 aus Galizien und der Bukowina, 12,293 aus Schweden, 9.877 aus Engand. Die MariaTheresa verloren. Washington, 11. Nosember. ES ist kaum ein Zweifel mehr übrig. daß das bei CatS Island gestrandete Schiff die Maria Theresa ist. DaS Schiff ist sehr schwer beschädigt und die Engländer beanspruchen eS als Strandgut. Ein nette ö Parlament. Berlin, 11. Rodbr. 3m öfterreichischen Reichörath ist eö wieder einmal zu recht skandalösen Scenen gekommen, zu denen, wie es den Anschein gewinnt, der bekannte Schönerianer Wolf dett direkten Anlaß gegeben hat. Zn der gestrigen Sitzung griff er im Verlaus einer Rede die Polen in herausfordernder Weise an und nannte sie Schmarotzervolk". Sofort brach ein ungeheurer Tumult k'os, auS dem die Zurufe Elender Schurke", Preußischer Spion", Lump" und Widerrufen" deutlich vernehmbar waren. Immer gewaltiger wurde der Radau und immer stürmischer wurde der Widerruf gefordert und als dann Wolf, den Tumult übertönend, mit seiner gewaltigen. Stimme rief,' er werde sich eher in Stücke reißen lassen, drang eine Anzahl Polen auf ihn ein. Wolf, der von Geburt an hinkt, wurde die Stufen der Rednertribüne hinabgestoßen und .von den ergrimmten Widersachern mit Fausten geschlagen Der. Abgeordnete Gnievesz, ein Pole, suchte seine Landsleute zu be. schvichtigen, .indem er ihnen zurief Laßt doch den Gassenbuben laufen der kann euch nicht beleidigen !" Schließlich gelang ei mit vieler Müh den Knäuel, der sich um Wolf gebildet hatte, zn entwirren. Der Oozialdemokrat Dasjinsky

nahm die Polen in Schutz und erklärte,

dieselben arbeiteten unter schweren Verhältnissen in Kohlengruben in Mahren, Schlesien, Wenpdalen, Sachsen und in Nordamerika und richteten Schanzen her lür die Kapitalisten, die durch 'Sammlungen von Geschenken Wolf, der keine Ex stenz bade, aushulten. Lügner", Schurke", rief Wolf, dessen Muth durchaus nicht gebrochen war, dem Redner zu. Nach der Sitzung überbrachten die der deutschen Volkspartei angehörigen Abgeordneten Lemisch und Sylvester dem Abgeordneten GnieweSz eine For derung Wolfs auf Pistolen, die ange nommen wurde. ' GnieweSz wählte als Zeugen die Parteigenossen Eugen Abrahamowicz und Severin Hencel. Das Duell wurde heute ausgefochten und endete mlt der Verwundung des Herrn Gnievesz. Au ö Deutschland. Berlin, 11. Nov. Das im Regierungbezitk Srfurt, ttiß Mühlhausen, gelegene, etwa 1400 Sinwohner zahlende Dorf Großburschlä ist von einer verheerenden Feuersbrunst heimgesucht worden. Dreißig Bauern gehöste liegen in Asche. Das Reichsgericht in Leipzig hat nun auch gegen den Drucker deS Münchener Witzblattes SimplicisfimuS," Hesse, wegen deS bekannten Gedichtes über die Palastinafahrt des Kaisers Anklage wegen Majestätsbeleidlgung erhoben. Das Blatt soll künftig in Zürich herausgegeben werden. Gutem Vernehmen zufolge wird Königin Viktoria spätestens im Früh. jähr nächsten Jahres dem Berliner Hofe einen Besuch abstatten. Die Abficht soll der eigenen Initiative der Königin entsprungen sein, welche sich gerade in diesem Punkte bisher so merkwürdig zurückhaltend gezeigt. Seht wahrscheinlich n ich t nachSpanien. B e rl i n, 11. Nov. DaS auSwärtige Amt erklärt heute bezüglich aller Redereien über deS Kaisers angeblichen Besuch in Cadir. daß der Kaiser wohl den Hasen besuchen, aber nicht deutschländischen Qoben verlassen wird, da er an Bord der kaiserlichen Lacht Hohenzollern" verbleiben wird. Die Ass. Preß meldet zu dem Obigen, daß gemäß der letzten Nachrichten äuS Baalbek, Syrien, der Kaiser und die Kaiserin gestern Morgen nach Beyrut abgereist find, wo sie sich nach Trieft einschiffen werden. Wenn der Kaiser in Trieft (Oesterreich) landen wird, würde er vermuthlich von dort mittelst Eisenbahn nach Berlin .zurücksahren, und somit alle sensationelle Gerede und Prophezei ungen zu Nichte machen. DreyfuS. Paris, 12. November. Wie verlautet, ersuchte gestern Madame, Dreysus den Colonial-Minifter um die Er laubniß, ihrem Manne warme Kleidungßftücke für die Rückreise zusenden zu dürfen. Sie würde jedoch mit der Bemerkung abgewiesen, daß die Regie rung dafür Sorge tragen würde. Auch das Gesuch ihrem Manne Mittheilung von der Entscheidung des CassationSHofeS machen zu dürfen, 'wurde der grau abgeschlagen. ... Der grau laß. man einen Brief vor, der von. Capt. DreyfuS stammen soll und in dem der Schreiber erklärt, er wolle weiter nicht mehr brieflich mit den Seinen verkehren, da er alle Hoffnung aufgegeben habe etc.---Ochisfö.NaHriczten. Angekommen in: ew Sork: Fürst ismarck" von Hamburg; St. Louis" von Southampton. Queenstown: Arizona". von Philadelphia; Struria" von New Sork. Genua: Emö" von . New Sork; Karamqnia" von New Sork. ' Philadelphia: Nederland" von Antwerpen. ' 21 v e r Pool: Britannien von New Sork. . -Halifax: Siberian von Glasg0W. . - - - Sö lohnt sich, Hood's Sarsaparilla zu gebrauchen. Bei reinem Blut braucht Ihr keine Angst zu haben vor Grippe, Lungenentzündung, Diph-, teritis oder gieber.

allerlei.

15 i n e ii Kamps auf Leben und Ud halle Peter nberg in College Pi.. R. . K m r aI4a mit einein l5 nlirerker a:i k,,st,b,n rn nenberq. .in Deut cher. war als Clerk -w w t I V bei dem Fleischer Samuel Dreyfus an gestellt. Nculick Abend besuchte er den Turnverein, welchem er als Mitglied angehört. Er blieb dort bis Mitter naclzt und kehrte dann nach Hause zu rütt. Sein Schlafzimmer liegt direkt über dem Fleischerladen. Als Kronen berg sich eben entkleidet hatte und sich niederlegen wollte, hörte er (Äeräusche, Die aus dem Laden zu kommen schie nen. Ohne sich erst wieder anzuziehen, begab er sich hinab und stand einem Manne gegenüber, der offenbar eingebrechen war. Der Mann ergriff eines großen Fletschermesser und sprang damit auf ronenburg zu. Und nun entspann sich ein verzweifelter Kampf um den Lestd des Messers. Es gelang Nronenberg nicht, dem Gegner die Waffe zu entwinden. Schließlich stieb der Einbrecher Kronenberc, das Messer dreimal in die Brust. Der Getroffene sank zu Boden, raffte sich aber dann auf und rief um Hilfe. Nachbarn, die die Hilferufe. gehört hatten, verfolgten den entflohenen Mordbuben, konnten denselben jedoch nicht finden, trotzdem die Jagd nach demselben vier Stunden fortgesetzt wurde. . Kronenberg wurde in das Flushing Hospital gebracht. Sein Zustand ist ein höchst dedrnkli. cher. Die Aerzte haben wenig Hoffnung auf Wiederherstellung des Vermundeten. Durchkin enFund. dender Detectiv Magee in einer Mauer bei Mountain View, N. I.. machte, wurde Frau Maria Rudolph, die Tochter eines vor Jahren verstorbenen deutschen Farmers, glücklich. Auf der Jagd war A!agee zu der Mauer gekommen und hatte darin ein Packet entdeckt, das ein Medaillon, einen Trauring, einen auf Wilhelm Rudolph und Frl. Marie Plotz lautenden Heirathsschein sowie zwei Photographien und einen Zettel enthielt, auf welchem in deutscher .Sprache folgende Worte zu lesen waren:-Mein Kopfschmerzt sürchterlich ich. kann nicht schlafen. Es ist zwar nichi gut. daß ich jetzt krank bin. allein, was sind alle Schmerzen gegen Dein Fortbleiben? Kleine Teu, fel nähen mit heißen Nadeln mein zer rissenes Herz und drücken mein ÄeHirn. O. bedenke!- Der Detective er rüttelte, daß jene Marie Plotz die jetzt bei ihrer Mutter in Mountain View wohnende Frau Rudolph ist. Vor Jahren hatte Rudolph auf der Farm ihrer Eltern gedient und war mit ihr eine heimliche Ehe eingegangen, aus welcher ein Knabe entsproß. Als die Eltern des Mädchens das Verhältnis entdeckten, jagten sie den Knecht davon und die Tochter stand entehrt da, weil sie keine Beweise für die erfolgte Eheschließung beibringen konnte. Durch Magee's Fund ist die Frau jetzt rehablliiirt worden. Der Intelligenz seines Hundes Glim" verdankt der Nußsammle? Almon Hewitt von Hopewell Township. bei Trenton, N.J., die Nettung seines Lebens. Hewitt nahm seinen Hund mit in die Berge des westltchen Theiles des Townships, um Nüsse zu sammeln. Während er mit dem Schütteln eines Baumes beschäftigt war, trat er aus einen morschen Zweig und dieser brach unter seinem Gewicht. Der Rock verfing sich an dem abgebrochenen Zweig und Hewitt blieb 30 Fuß vom Boden hängen, ohne sich in irgend welcher Weise helfen zu können. Ei war 5 Meilen vom nächsten Haus ent, feint und es war kaum ein Möglichkeit vorhanden, daß Jemand in die Wal desöde kommen würde. Olim" schien die verzweifelte Lage seines Herrn zu erkennen, denn nachdem er beinahe eine Stunde lang , allerlei Capriolen gemacht hatte, lief er davon. Hewitt hielt sich für verloren. Zwei Stunden hing er schon und zermarterte sein fiebern des Gehirn nach einem AuSweg. Auf einmal sah er Ginn" wieder und einige Minuten später kamen zwei Nach barn zum Vorschein, welche der Hund geholt hatte. ES gab bloS einen Weg Hewitt zu befreien, und. der war, den Zweig zum Brechen zu bringen und Hewitt fallen zu lassen. ' Einer der Männer ging zurück und ' holte drei weitere Nachbarn, eine schwere Decke und eine Flinte. Während die Man ner die Decke unterHewitt hielten, schob der fünfte nach dem Zweig, bis dieser, brach und Hewitt in die Decke fiel. , Die 20jährige Dienst magd Elisabeth Kalman besuchtein. Budapest ihren Bruder Joseph, Kalman, der auf dem Schleppschiffe No. 77 der Donaudampsschifffahrt-Gesell-schaft als Matrose angestellt ist. Beim Verlassen des Schiffes machte daö Mädchen einen Fehltritt und stürzte in die. Donau; der Bruder sprang ihr sofort nach und es gelang ihm zwar, die Schwester zu erfassen, allein sie klammerte sich so sehr an den Bruder, daß er jeder Bewegung unfähig wurde und .7 - " i !. Cfl.Z. Mir ver v&cnroeii verein! in ic ac sank. Eine kurze Äeit darauf wurden

nächst der Franz Joseph Brücke Bru wurden. der und Schwester eng umschlungm als Hggd'ö Pillen find von den aukgeLerchen von Matrosen aus dem Wasser uchteften Pflanze sorgfältigst znbeya& . ' . - 'reitet.

Ueber 106 Jahre alt, ist in Bellefonte. Pa.. Frau Nancy I. Barger, die 1792 in Cumberland

County das Licht der Welt erblickte, an "letzungen. die sie &X$' , u" 3"3b Sie kam 1814 mit ihremGatten nach Belle fönte und wohnte 60 Safire in demsel ben Hause. Bis zu ihrem Tode war sie im Vollbesitze ihrer Geisteskräfte. Vier Kinder überleben sie, deren ältestes der o:"'. n- y pi ' oiiuuiicic vsamuu arger in. Aus ver wohlbekannten Annexe Hub" bei Dagsburg im Neichslande ist dieser Tage ein Brand ausgevrochen, der ein Haus vollständig einäscherte. Die Umstände, unter denen dles geschehen ist, sind so eigen artig, daß sie auch weiteren Kreisen be kannt gegeben zu werden verdienen. In dem betreffenden Hause wohnte ein 70jahriger Tagner Namens Scholl. fc!.r r rv i . . ' icicr Verkau ollte nun das Haus, das zum stand, verlassen. Dies ging en so zu Herzen, daß er das dem Al Haus anzündete und sich in dem bren nenden Hause erschoß. Unter den rauchenden Trümmern des Hauses fand man die verkohlten Ueberreste des Scholl, der übrigens derschiedenen Bewohnern des Hub" schon öfter vorher sein Vorhaben mitgetheilt hatte. Wie ärmlich der Alte eingerichtet gewesen, dürfte daraus erhellen, daß sein ganzeS. Mobiliar auf 20 M. gewerthet wird. iüein Verein für dle Herstellung und Ausschmückung der Marienburg sind, vom Besitzer Pysall in Tangen bei Damerkow 393 Silber münzen überwiesen, die sein Sohn bei Erdarbeiten in einem Steinkrug fand. Es sind Ordensschillinge aus den Zei ten der Hochmeister Michael Küchmei ster von Sternberg (141422), Paul von Rußdorf (142241) und Eonrad v. Erlichshausen (144149). Diese Münzen bilden bereits den 17. arößeren Münzfund, der seit 1392 dem Vorstande des Marienburg Vereins überleben worden ist. Am 14. Juni 1896 wurde der Oekonomiehandwerker August Detzlaff bei Metz todt in der Mosel aufgefunden. Nunmehr bat dort eine aus Belgien gebürtige Dienstmagd ihCT!si C. k. rfi i 4uicnu.ycr;in unler.oem slegel oer Verschwiegenheit mitgetheilt, daß sie den Detzlaff bei einem Spaziergang.bei dem dieser ihr wiederholt seine Ltehe gestand, in die Mosel gestoßen habe und dann davon gelaufen sei. Die Frau, der die Magd das Geständniß machte theilte dieses einem Oberlazarethgehilfen mit, der die Verhaftung cm , . . i . i ' ' " oer ucoroerin oeran.gyre. Oer kleine Otadtherolv. Herr Otto Meyer, der einen Rückfall hatte, so daß man glaubte, es könnte ine nochmalige Operation nöthig werden, befindet sich heute wieder etwak besser. Morgen Nachmittag um 2:30 derläßt Herr Albert Lieber die Stadt, um fich zu kürzerem Aufenthalt nach Deutschland zu begeben. Herr Lieber verläßt mit der St Louis" am. Mittwoch New Sork und wird um Neujahr wieder zurückerwartet. ' . Mozart Halle. Heule Abend Turtle-Vuppe. Henry Victor. -ees Herr Paftor I. S. Steinert, der langjährige Paftor der ersten reformieten Kirche in Noble Straße, nahe Ohio Straße, hält morgen Vormittag seine bschiedspredigt Er fiedelt nach Detroit, Mich., über. Am 21. November wird das jetzt vom Urlaub zurückgekehrte 169. Regiment ausgemustert. Eol. May hat strenge Disziplin im Camp lount eingeführt. Trunkenheit wird schwer bestraft. ' Der gestern früh ins StadtHospital abgelieferte A. I. Spraule ist heute wieder entlassen worden. Er weigert sich seinen Stand anzugeben und ebenso den Grund seines SelbstMordversuches. Letzteren gesteht er weder ein, och verneint er ihn. Wir find ersucht zu bemerken, daß der Klage des Unabhängigen Turnvereins gegen Gottfried Monn inger um rückständige Miethe nicht eine Weigerung seitens des Herrn Monninger, Miethe zu zahlen, zu Grunde liegt. Es handelt sich um Differenzen zwischen beiden Parteien wegen deS Betrages, welcher für die Zeit zu bezahlen ist, in welcher bauliche veränderungen am Gebäude vorgenommen

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So Heißt'S sei den Plattdeutschen. echt ist COIPAII 578 ! u. Stahlherden der Stadt. Str., i Cquare östlich vom Courthaus. yic&falan ben frauein A fr-trimnnit " " "Tl " W . Ärull'4 Schmüt.) aller Oorten Theodor Royor. v4attstn; August DSppers. C;:ilal CUo!lQc(p

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