Indiana Tribüne, Volume 22, Number 39, Indianapolis, Marion County, 27 October 1898 — Page 2

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Seine Trägerin ist die Frau, in deren Händen das Schicksal der 430 Millionen Menschen, welche das eigentliche China (ohne Mongolei und Tibet) zählen soll, ruht, nachdem der jugendliche Herrscher von China gezwungen worden ist, die Regierungsgewalt niederzulegen. - Thatsächlich hat in China bereits seit nahezu vierzig Jahren Tsu - Hßi regiert, theils officiell als Kaiserin - Regentin, theils inofficiell dank dem Einflüsse, den sie selbst unter den denkbar ungünstigsten Verhältnissen zu behaupten wußte. Es lohnt daher der Mühe, den Schicksalen dieser eigenartigen Frau nachzugehen, von der jüngst ein ostasiatisches Blatt schrieb, daß unter all den Charakteren, welche während der letzten vier Jahrzehnte auf der politischen Bühne Chinas aufgetreten sind, wohl keiner einen solchen Hellblick, persönlichen Muth und solches Verständniß für staatsmännische Angelegenheiten an den Tag gelegt habe wie sie. Als am 17. August 1861 der Kaiser Hien-feng starb, hinterließ er einen fünfjährigem Sohn Tsai-Tschun, dessen ' Herr'scherzeit Tung-tschi (Vereinigte Ordnung) genannt wurde. Für den Knaben führten drei der Kaiserlichen Prinze?. man zählt solcher ca. 6000 in China , fünf andere hohe Beamte, die älteste Gattin seines Vaters, die Oestliche Kaiserin." und seine Mutter Tsu-Hßi, die .Westliche Kaiserin" genannt, die Regierung. Diese Vormundschaftsform währte nicht lange. Die drei an ihrer Spitze stehenden Prinzen waren den Ausländern abgeneigt, während der einflußreiche Öheim des Kaisers, Prinz Kung, zur Beobachtung der mit dem Ausland eingegangenen Verträge entschlössen war und den Nationalhaß der Chinesen gegen die Ausländer bekämpfen wollte. Die drei Prinzen wurden beseitigt die Oestliche Kaiserin die den Staatsgeschäften kein Interesse und kein Talent entgegenbrachte, kam weiter nicht in Betracht , und so wurde die von Prinz Kung beeinflußte Kaiserin-Mutter Tsu-Hßi die eigentliche Regentin. Sie ist am 17. November 1834 geboren, zählte damals also erst 27 Jahre. Unter Leitung des Prinzen Kung hat sich ihr Talent zur Führung von Staatsgeschäften rasch entwickelt, und mit geschickter Hand hat sie. während di Reich sich in einem äußerst kritischen Zustande befand, und das Geschick der Tsing-(Mandschu-)Dynastie an einem dünnen Faden hing, die von allen Seiten einstürmenden Gefahren abzuwehren, die Aufstände der Taiping, der Nienfei, der Dunganen, der Panthai niederzuwerfen, verstanden. Im Februar 1873 übernahm Kaiser Tung-schi, der im Oktober vorher geheirathet hatte. die Regierung, starb aber schon am 13 Januar 1875, ohne einen Sohn zu hinterlassen. Ein derartiger Fall war noch nicht vorgekommen, seit die Mandschu-Dynastie (1644) auf dem Throne sitzt. Man beschloß, den Thronfolger durch das Loos zu bestimmen, und dieses entschied für den noch nicht 4 Jahr: alten Neffen des Verstorbenen, für Tsaitien. dessen Regierung den durch ihren jetzigen Ab schluß nicht gerechtfertigten Namen Kwang-sü (Glänzender Erfolg" oder Fortsetzung des Glanzes") .erhielt. Kwang-lu ist zu Peking am 2. August 1872 geboren als Sohn des Prinzen Chun (oder Tschun), des jüngeren Bruders des obengenannten Kaisers Hien-feng. Durch diesen Thronwechsel schien der Einfluß der KaiserinWittwe Tsu-Hßi vernichtet; denn nach dem Tode ihres Sohnes war nichts ubng geblieben, was sie mit der Regierung in 'Verbindung erhalten konnte. Sie hatte sich aber inzwischen die Kenntniß der chinesischen Regie rungskunst so trefflich angeeignet, daß sie dank ihrer starken Willenskraft sich doch zur Herrin der Situation machte. Sie brachte den erwählten Thronerben in den Palast und adoptirte ihn als Sohn Hien-fengs. Dadurch sicherte sie sich von Neuem für längere Zeit ihre Machtstellung, die noch unumschrankter wurde, nachdem im Jahre 1831 die Oestliche Kaiserin" gestorben war. Als nun die Zeit heranrückte, daß Kwang-sü die Regierung übernehmen sollte, oerheirathete ihn Tsu-Hßi am 26. Februar 1889 mit Yeh-ho-na-la, der Tochter des Bannerpräfekten Kwei-Hsiang, ihres jüngeren Bruders. Dadurch uno durch ihre Beziehungen zu dem im Heer und bei der Marine einflußreichen Vater des Kaisers, dem Prinzen Chun (f 1. Januar 1891). sicherte sie s?ch ihre exzeptionelle (stel lung auch dann noch, nachdem Kwanasü am 4. März 1889 die Regierung übernommen hatte. Als charakteristlsch für die Stellung des iungen Kai sers zu seiner Adoptivmutter sei ein Erlaß mitgetheilt, den die amtliche Pekmger Zeitung" kurz vor dem 60 Geburtstag der Kaiserin-Regentin veröffentlichte: er lautet: Die über menschliche Güte der allverehrtesten Kaiserin-Wittwe ist hellleuchtend. Ihre umfassende Voraussicht gereicht der ganzen Rasse zum Nutzen. Durch ihren endlosen Fleiß in ihrem Palaste sichert sie den Frieden im ganzen

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m&ZSSmB? ReiÄe. Seit unserer Tbronbest:!gung haben wir in ehrfurchtsvoller Hingebung bestandig ihre oewunder.lswerthen Anweisungen erhalten. Mit großer Freude bemerken wir die kräftiae Gesundbeit und den Frohsinn Ihrer Allergnädigsten Majestät. Im Jahre 1894 wird Ihre Maiestat glucklick das erhabene Alter von ecyzla wahren erreichen, und es wird unsere Pflicht fein, an der Spitze der Beamten und des VolkeL des ganzen Reimes unsere innige Freude zu bezeugen und die Seanunaen zu erflehen. da nach schien es zwar einige Zeit, als ob es der' Oppositionspartei, an deren Svike damals der frühere Hofmeister des Kaisers Wang-wen-schao stand, der später aus dem Staatsdienst entlassen wurde, gelingen wurde. 2 uHßi aus dem Vertrauen des Kaisers zu verdrängen: aber der geschickten Diplomatin gelang es, die ihr feindlichen Intriguen zu durchkreuzen und den früheren Einfluß auf ihren Adoptivsohn wieder zu gewinnen. ttaUiope Papalcropulu. Im Alter von 86 Jahren starb in Rauplia, noch geistig rüstig, Kalliope Papalexopulu. eine Frau, deren Namen wohl wenige Menschen gehört haben werden, die aber im neugegründeten Königreich Griechenland eine bedeutende Rolle gespielt hat. Im Jahre 1812 zu Nauplia als Kalliope Kalamogdarton geboren, ging sie mit ihren Eltern 1821. vor dem Kriege fliehmd. zunächst nach den jonischen Inseln und von dort nach Ancona in Italien, wo sie eine hervorragende Bildung genoß. Vater und Verwandte waren nach Griechenland zurückgekehrt und nahmen am Kampfe thätigen Antheil. Auch sie selbst finden wir 1826 wieder in Nauplia, wo sie sich mit dem Senator Papaezopulos vermählte. Unter Kapodistrias und so lange der junge König Otto seine Residenz in Nauplia hatte, bildete das Haus der gebildeten schönen Senatorin den Mittelpunkt des j rttff?rtr itnS irssf Jf.if lstr&.i lBfc 3biuuuitiu.ytu tvtti9 im neuen Königreich, in dem es damals nur wenig wissenschaftlich gebildete Frauen gab. Dem Hofe folgte sie nur selten nach Athen, und als 1851 ihr Gatte starb, schloß sie sich ganz in Nauplia ein und verließ ihr Haus gar nicht. Ihr Salon jedoch blieb immer ein politischer Mittelpunkt und wurde es noch mehr, als. sich die Opposition gegen König Otto zu regen begann, dem auch sie grollte, weil er ihrenBruder als oppositionell in einem unterirdischen Gefängniß eingekerkert hielt. Alle Unzufriedenen, besonders die aus Athen als oppositionell nach Nauplia versetzten Ossiciere, sammelten sich um sie, und die Verschwörung wurde gan offen von ihrem Salon aus geleitet. Sie war eine unerschrockene Frau; als ihr der General v. Hahn, der zur Unterdrückung der Bewegung mit Trup pen nach Nauplia geschickt wurde, sagen ließ, sie möge sich aus Nauplia entfernen, da die Königlichen bei der Einnähme von Nauplia vielleicht schlimm mitspielen dürften, sandte sie ihre Visitenkerte an den General, auf der sie unter ihrem Namen die Worte geschri'eben hatte: K. P. hat die Ehre, dem Herrn v. Hahn mitzutheilen, daß fh' Niemand fürchtet, als nur die Mäuse in ihrem Hause." Dem dann folgenden Aufstande und der Zurückweisung der. Landung König Ottos sah sie vo?. ihrem Balkon zu, wo sie die Kugeln umsausten. Nach der Entthronung, des 5iönigs Otto sandte di Zwischenrcgierung ein eigenes Schiff mit den, General Koronaios nach Nauplia; im Triumph wurde sie nach 2ltl;en eingetät und in feierlichem Zuge durch rl: Hauptstraßen der Stadt geführt, wofc: ;le von allen Dalkons m!t einem nly:;v. Blumenrecen überschüttet wurde. Gleich den Wittioen der hervorragend .'ten Kämpfer des Freiheitskampfes öo! die Regierung ihr eine lebenslänglich: Pension von 1000 Drachmen monatlich an; sie nahm aber nur die Hälfte daun an. die sie bis an ihr Lebensend: bezog und zum größtenTheil für Arme und Hilfsbedürftige verausgabte. Unter dem neuen König lebte sie ruhig in Nauplia bei ihren Büchern. Blum.'n, Vögeln und Hunden. Ihr Salon blieb aber immer der erste inNauplia,ein be siebter Sammelpunkt für fremde und einheimischeGelehrte, doch hörte er auf. der Opposition zu dienen. Die griechische Madame Roland, wie man si? genannt hatte, die bis in ihre lctzlen Lebenstage nichts von ihrer geistigen Schärfe eingebüßt hatte, wurde unter Betheiligung der ganzen Vevölkerunz auf Staatskosten mit großem Pomp bestattet. Ein Gauner zweier Welten. Im Herbst vorigen Jahres wurde in Dortmund und Essen eine Reihe von Einbrüchen und Diebstählen in Ladengeschäften verübt. Als Anführer einer Einbrecherbande wurde ein gewisser Hugo Winter, angeblich aus Chicago, verhaftet. Bei der Festnahme verwundete Winter mehrere Schutzleute schwer durch Revolverschüsse. Es gelang ihm, aus dem Gerichtsgefängnisse in Essen auszubrechen; er wurdi aber wieder in Wiesbaden, wo er unter dem Namen Wolke sich aushielt, aufgegriffen. Dieser Taae ltcmd.er vn dem Schwur

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Hoff'sche Malz.Extrakt wird seil tmu & nen Hakren in meiner Familie mit bestem V

1 i -------- i fcCJ regelmäßig gebraucht. Ki4 L i richt in Essen unter der Anklage, ln Dortmund und Essen eine Reihe von Diebstählen verübt und gegenüber drei Polizeibeamten sich des versuchte:. Todschlages schuldig gemacht zu haben. Während der Untersuchung und während des Verhörs machte Winter über ftine Herkunft eine Reihe Angaben, über deren Wahrheit eine Prüfung nicht möglich ist. Nach seinen Aussagen ist er 1865 zu Chicago geboren. Nachforschungen in Chicago haben keinen Anhalt für die Wahrheit dieser Aussage erbracht. Als Goldarbeiter will er dann in mehreren großen Städten der neuen Welt gearbeitet haben, bis er zu dem Entschluß kam, nach Europa zu reisen. Er behauptet, in London, Paris, in zahlreichen Städten der Schweiz, in Nizza u. a. gearbeitet zu haben, ehe er nach Deutschland kam. Nachforschungen in allen diesen Städten haben nicht den geringsten Anhalt gegeben. Einen übermüthigen Streich brachte das nächtliche Treiben des Winter und seiner Genossen in Essen ans Licht. Schon hatten sie beschlossen, mit ihrer Beute nach Köln zu fahren, da gab Nachts einer der Verbrecher aus Uebermuth einen Revolverschuß ab. Das machte drei Schutzleute aufmerksam, und sie überraschten die Einbrecher. Winter ging zunächst mit, riß sich dann aber auf dem Kornmarkt plötzlich los, ergriff den in der Tasche bereit gehaltenen Revolver und jagte dem Schutzmann Schmidt eine Kugel in den Unterleib. Dann wandte er sich zur Flucht. Als er jedoch Haltrufe hinter sich hörte, schoß er abermals auf den ihn verfolgenden Schutzmann Köster. Diesem wurde durch die Kugel das Gelenk des rechten Daumens zerschmettert. Abermals wandte -sich Winter zur Flucht, und es wäre ihm gelungen, zu-entkommen, wenn dieVerfolgung nicht von Schutzmann Putareck wieder aufgenommen worden wäre. Es begann eine wilde Hetzjagd. -Winter wandte sich nach der Schützen bahn. An der Beuststraße erreichte ihn der Schutzmann Putareck. Winter ließ ihn auf drei Schritt herankommen und feuerte dann drei Schüsse auf den Beamten ab. Die Kugeln pfiffen dem muthigen Mann um die Schläfen und Pulverdampf blendete ihn und schwärzte sein Gesicht; doch verlor e keinen Augenblick die Geistcsgegcnwart; es gelang ihm, Winter einen Hieb mit dem Säbel beizubringen, der den Verbrecher kampfunfähig hinstürzen ließ. Es begann nun ein neues Stadium, in dem Winter seine Ersahrung auf einem anderen Gebiete des Verbrecherlebens zu beweisen Gelegenheit nahm. Im Gerichtsgefängniß zu Essen verstand er es, mit der AußenWelt, das heißt mit guten Freunden", die Verbindung aufrecht zu erhalten. Mittels irgend eines eingeschmuggelten Instrumentes brach er zunächst ein Loch in die Zellenwand, das einen Manneskörper durchlassen konnte. Der Plan der Flucht wurde in diesemFalle dadurch vereitelt, daß zufällig derErste Staatsanwalt eine Revision vornahm, bei der die Sache in letzter Stunde ans Licht kam. Winter wurde nun an Händen und Füßen gefesselt; doch auch das hinderte nicht, daß er eines Tages verschwunden war. Seine Freunde" hatten sich mit Nachschlüsseln aller Art bis an sein Zellensenster herangeschlichen. hatten dann eine der dicken Eisenstangen durchsägt und so die Flucht durch das Amtsgericht ermöglicht. Der sofort erlassene Steckbrief hatte den Erfolg, daß ein Polizei - Commissär in Wiesbaden in einem Häftling Julius Wolke den Gesuchten erkannte. Am Schluß der Beweisaufnahme ergriff Winter selbst das Wort: Wenn er über seine Vergangenheit Dunkel walten lnsse. s thue er das lediglich aus Rücksicht auf seine Familie. That sächlich könne man ihm nichts nachsa gen. Mit diesen Verbrechen, die er begangen zu haben gestehe und die er bereue, sei er zum ersten Male auf eine unehrenhafte Bahn gerathen. Er würde das, was er gethan, jetzt nicht wieder thun; denn er bedaure sein Thun. Wenn aber gesagt werde, er habe die Schutzleute todten wollen, so müsse er erwidern, daß er diese 'Absicht nie und nimmer gehabt habe. Er habe stets den Grundsatz aufrecht er halten, das Menschenleben zu schützen,' denn es sei dos Heiligste und unersetzlich. Auch sei kein Grund vorhanden gewesen, einen Menschen zu todten, und das müßte ja ein ganz verruchter, uncultivirter Mann sein, der ohne Grund einen Menschen todten wollte. Er habe auf seinen Reisen sich gebildet und Erfahrungen gesammelt und mache auf Bildung Anspruch. W:nr die Schutzleute anders aussagten, sc wollten sie ihn eben beseitigen, weil fr ihn wegen der Mißhandlung haßten. Habe doch einer von ihnen, als er von Wiesbaden zurückgebracht wurde, ge sagt: Am Besten wäre es gewesen, wenn wir den Hund gleich todtgcschlagen hätten. Er empfehle sich der Milde des Gerichtshofes und der Gerechtigkeit der Geschworenen. Die Geschworenen bejahten sämmtliche Schuldfragen mit Ausnahme eines Diebstahls, auch wurde Hm Falle des Schutzmannes Schmidt nur Körperverletzung angenommen. Der Staatsanwalt beantraate hierauf da? höchste Strafmaß.

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15 Jahre Zuchthaus und 10 Jahre Ehrverlust. Ter Gerichtshof hielt eine Gesammtstrafe von .6 Jahren 4 Monaten Zuchthaus angemessen, faßte sie jedoch auf die hochstzulässige Strafe von 15 Jahren Zuchthaus. 10 Iahren Ehrverlust und Stellung unter

Polizeiaufsicht zusammen. Von sechZ Schuhleut'i wurde Winter hierauf ceschlössen abgeführt. 1 1 Deutsche Lokal-Nachrichten. Sachen. Dresden.. Der Redacteur der socialdemokratischen Sächsischen Arbeiterzeitung, Eichhorn, wurde wegen Beleidigung des Gemeindevorstehers Großmann in Plauen zu 1000 M. Geldstrafe verurtheilt. Nach schwe ren Leiden starb in Wilhelmshöhe bei Cassel, wo er Genesung zu finden hoffte, Gemeinderath Albert Hedenus von hier. Der Entschlafene, der ein Alter von 64 Jahren erreichte, gehörte dem Justizministerium als vortragender Rath an. Ein hier lebender Nachkomme des berühmten Lucas von Cranach. der preußische Generalmajor Lucas von Cranach, hat in diesen Tagen mit seiner Gemahlin, einer geborenen Hittrop, die goldene Hochzeit gefeiert. C h e m n i tz. Durch einen Sturz von einem Neubau in der Neugasse zog sich der Maurerpolier Ernst Hermann Werner so schwere Verletzungen zu. daß der Tod nach wenigen Stunden eintrat. Coblenj b. Göda. Goldene Hochzett feierte der Gutsauszügler Mütterlein mit seiner Gattin. C r i m m i t s ch a u. In unverantwortlichem Leichtsinn warf ein in der Vigogne - Spinnerei von Zeiner und Schumann angestellter Arbeiter einett drei Centner Ballen aus einer Höhe von drei Stockwerken herab und traf damit den Arbeiter Max Baumann so unglücklich, daß dieser zu Voden geworfen wurde und einen Bruch des linken Unterschenkels, sowie nicht unbedenkliche Verletzungen im Gesicht davontrug. Grödih. Ein in der sogenannten alten Röhrengießerei des hiesigen Eisenwerkes verunglückter Arbeiter Namens Gustav Wehle aus Koselitz ist im Johanniter - Krankenhause zu Riesa, wohin man ihn gebracht hatte, verstorben. Fünf Brüche hatte der Unglückliche durch eine umfallende glühende Röhre erlitten. 'Hartha. Erschossen hat sich der 19jährige Stuhlbauer Bruno Hempel aus Liebesgram. 5esscn-Tarm1a!. Darmstadt. Auf der Eisenbahnstation Reinheim wollte die Frau Schreinermeister Heyl von hier in den bereits inBewegung befindlichen Eisenbahnzug nach Darmstadt einsteigen. Sie hatte bereits einen Wagengriff erfaßt, konnte sich aber nicht halten und fiel zwischen zwei Wagen. Dabei wurde ihr der Kopf abgefahren, ehe der Zug zum Stehen gebracht werden konnte. Der 20jährige Karl Köhler aus Bessungen, der mit dem Abladen von Holz beschäftigt war, wurde von einem herabfallenden Baumstamm erschlagen. H i l l e s h e i m. Zur Feier ihrer goldenen Hochzeit übersandte der Großherzog den Karl Friedrich Lauber'schen Eheleuten sein Bild mit eigener Namensunterschrift. Klein-Umstadt. Vom Blitz erschlagen wurde die 23jährige Christine Sturmfels. Nieder - Jngelheim. Unterhalb der Station wurde der 28jährigen ledigen Anna Weidenbach aus Ober - Jngelheim von einem Eisenbahnzuge der Kopf abgefahren. Baycm. München. Auf der über den Stadtbach an der Staubstraße führenden Eisenbahnbrücke wurde der 23jahrige Bahnschlosser Franz Müller von Oberstaufen, der dort mit Reparaturarbeiten beschäftigt war, von einem einfahrenden Schnellzug erfaßt und über die Brücke hinab in den Stadtbach geworfen. Er erlitt eine SchädelZertrümmerung und war sofort todt. Auf drei Jahre Gefängniß erkannte das Schwurgericht gegen das 23zahrige Dienstmädchen Marie Neuß aus Eisenhofen wegen Ermordung ihres neugeborenen Kindes. Wegen gröblicher Vernachlässigung ihrer Berufspflichten wurde die 42 Jahre alte verwittwete Hebamme Mathilde Zechmeyer von Hausen zu sechs Monaten Gefängniß verurtheilt. Durch die Schuld der Angeklagten war eine Wöchnerin, die Tagelöhnerin Jabolis, die später an Herzschwäche starb, in große Lebensgefahr gerathen. B a y r e u t h. Die Zuckerraffinerie von Emil Rose dahier, in Firma Theodor Schmidt, wird im nächsten Frühjahr den Betrieb einstellen, wo durch etwa 100 meistens ältere Arbeiter brodlos werden. Von einem Lastwagen wurde das. 6jährige Söhn chen des Bezirksthierarztes Engel tödtlich überfahren. Deggendorf. Auf der Straße zwischen der Deggenau und Halbmeile wurde der 80jährige Privatier Michael Artmeiei von einem Radfahrer- überfahren. " Artmeier erlag den erlittenen Verletzungen. Dingolsing. Wegen Unregelmäßigkeiten im Dienste wurde vor einigen Tagen der Bahnadjunkt Herrschmann vorläufig vom Dienste suspendirt. Die aus dem Frachtverkehr fehlende Summe ist durch die Kaution gedeckt. Herrschmann hat sich freiwillig dem Gerichte in Landshut gestellt. E s l a r n. Tumulte unter betrun kenen deutsch - böhmischen Gästen fanden in dem Wirthshause der an der böhmischen Grenze gelegenen bayerischen Einöde Tillyschanze statt. Die Tumultuanten griffen die Gendarmerie thätlich an, wobei Gendarm Käs schwer, Stationscommandant Bäuml, dann die zur Hülfe beigesprungenen Grenzaufseher Heer und Zolleinneh-

me? sörtlcy leicht verletzt wurden. Einer der Hauptezzedenten erhielt durch die Gendarmerie-inen Schuß in' den Rücken. Württemderz.

Stuttgart. Generalauditem Friedrich v. Habermaas, Chef der Justizabtheilung des württemberzischen Kriegsministeriums, ist an einer Herzlähmung gestorben. A ch st e t t e n. Das Schuhmacher Mayer'schen Anwesen ging in Flammen auf. A p f e l st e t t e n. Gemeinderath Johann Jakob Wörz ist zum Schultheißen der hiesigen Gemeinde gewählt worden. Aufhausen. In das WohnHaus des Handelsmanns Heinrich Leiter schlug der Blitz; das Haus brannte zum größten Theile nieder. Dornstetten. Flaschner Caspar stürzte von einem Neubau und brach das Genick; der Tod trat au, der Stelle ein. E h i n g t it. In der Scheuer d:5 Bauern Michael Jörg brach Feuer aui.. welches dieselbe mit sämmtlichenErnteerzeugnissen einäscherte. Ein 4jähriger Knabe hat den Brand verursacht. Eßlingen. Auf der Maille wurde der 25 Jahre alte verheiratete Wirth Brändle von hier erhängt aufgefunden. Häusliche Zwistigkeiten scheinen den Grund des Selbstmordes zu bilden, doch zeigte sich in letzter Zeit bei dem Verstorbenen auch häufig Geistesstörung. Feldrennach. Das dem Bauern Gottlieb Haller gehörige Wohnhaus brannte mit dem gesammten Mobiliar nieder. G e i s l i n g e n. Seine 50jährige Stiftungsfeier beging der hiesige GcWerbeverein. K a n n st a d t. Einen Monat Gefängniß erhielt der verheirathete Zimmermann Josef Kolb aus Wangen, weil er einem dortigen Wirth wiederholt gedroht hatte, seine Wirthschaft in die Luft zu sprengen. K i r ch h e i m. Auf dem Grundstück desZimmermanns Heinrich Langjähr wurden die große Scheune sammt angebautem Schuppen ein Raub der Flammen. K r a i l s h e i m. Gärtner Menik. heim dahier erhängte sich in seiner Wohnung. Er hinterlaßt eine zahlreiche Familie. Baden. Karlsruhe. Wegen Unterschlagung und Urkundenfälschung verurtheilte die Strafkammer den 30jährigen Rechtsagenten Philipp Dittees aus Breiten zu drei Monaten Gefängniß. Zu 10 Monaten Gefängniß hat die Strafkammer den Seilermeister Georg Feßler aus Lichtenau wegen Sittlichkeitsvergehens verurtheilt. B e u r e n. Im Dampfsägewerk von Gottfr. Wielatt brach Feuer aus. welches mit rasender Schnelligkeit das ganze Gebäude einäscherte. Bietigheim. Der 15jährige Sohn des Briefträgers Geißel wurde in einer Lehmgrube von einer herabfallenden Schicht verschüttet und getödtet. Engen. Gerichtsschreiber I. Schäffauer beim hiesigen Amtsgericht wurde nach. 50jähriger Dienstzeit in den Ruhestand versetzt. E t t l i n g e n. Ein mit Bier beladenes Fuhrwerk der HuttenkreuzBrauerei wurde von einem Zuge der Albthalbahn erfaßt und schwer beschädigt; der Fuhrmann. Sticke! erhielt sehr erhebliche Verletzungen, der Wagen wurde theilweise zertrümmert. Freiburg. Im Alter von nahezu 53 Jahren starb Medizinalrath Dr. Rudolf Brunner, vorher Bezirksarzt dahier. Friesenheim. Landwirth K. Ackermann wollte die Locomobile einer Dreschmaschine aus dem Weg führen. Durch das Gerassel scheuten diePferde. wobei die Locomobile umfiel und den Ackermann traf, der sofort todt war. Kehl. Feuer zerstörte die Werkstätte des Färbermeisters Wandrcs. Bei den Löscharbeiten wurde der Spritzenobmann Otto am Kopfe, erheblich verletzt. Nbeinpfalz. L a n d a u. Der Soldat Karl Gerstle des 18. Infanterie - Regiments Ha! sich erhängt. Der Grund der That war Furcht vor Strafe, der er entgegensah, weil er alsWachtposten geschlafen hatte. In der Wohnung des Fuhrhalters H. Schiller verunglückte das 1 Jahre alte Mädchen des Schiller dadurch, daß ein Kleiderschrank, an welchem ein Fuß abgebrochen war, umfiel und . auf das vor dem Schranke spielende Kind stürzte. Die erlittenen Verletzungen sind derartig, daß das Kind kaum mit dem Leben davonkommen dürfte. L u d w i g s h a f e n. An dem Elevator der Ludwigshafener Walzmühle riß das Drahtseil des mit Kohlen gefüllten Förderkastens. Dieser fiel aus bedeutender Höhe herab und zerschmetterte den Schlosser Franz Mosbacher zu einer unkenntlichen Masse. , Fast zu gleicher Zeit wurde im alten WinterHafen der Schiffszimmerer Karl Wein mann von einer Krahnenkette erfaßt .und lebensgefährlich verletzt. Elsaß-Lothringen. M e tz. In der Militärstraße zu Sablon wurde die in ' der MarchantStraße wohnhafte 76jährige Wittwe 1 Kretz vom Herzscylage getroffen und blieb sofort todt. . Mülhausen. Die Strafkammer verurtheilte den Fabrikarbeiter Eduard Ruthenthal aus Rappoltsweiler wegen Majestätsbeleidigung. Ausstoßens aufrührerischer Rufe und VerÜbung groben Unfugs zu einem Jahr und drei Monaten Gefängniß und 20 M. Geldstrafe. Mecklenburg. M a r n i tz. Im benachbarten Dorfe Wulfsahl wurde der Gastwirth Milatz von dem Gemeindebullen angegriffen und fo arg zugerichtet, daß Milatz den erlittenen Verletzungen erlag. M a l ch i n. An Stelle des wegen hohen Alters in den Ruhestand getretenen Senators Rechtsanwalts Nerger

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to all who are affiicted as I was, that One Gives Relief." iüuroc von Dem VurgerausjHutz Der Nechtsanwalt Warnke als Po!izel-Se-nator gewählt. N e u st r e l i tz. Großfeuer zerstörte im nahen Hohenzieritz zwei Scheunen, den Kuh- und den Pferdestall des Amtmanns Hamann. Oldenburg. Oldenburg. Sein 50jährigeZ Dienstiubiläum beging der hiesige Geh. Ober - Postrath Starklof; der Jubilar ist 70 Jahre alt. R a st e d e. Der 9jährige Sohn des Majors v. Viela auf Gut Silberkamp spielte in einer Sandgrube, als plötzlich sich am oberen Rande der Grube eine Scholle löste und den Kleinen unter sich begrub. Der Knabe konnte nur als Leiche hervorgezogen werden. OeZterreich-iZngartt. Wien. Gestorben ist in Grinzina der frühere Besitzer und Director des Theaters in der Josephstadt Herr Anton Perl im Alter von 68 Jahren. Anton Perl entstammte der Wiener Bürgerfamilie gleichen Namens. Als die Vuchhaltersgattin Caroline Mohr, II. Bezirk, Rauscherstraße No. 2 wohnhaft, den Kochherd reinigen wollte, erfolgte eine Explosion. Frau Mohr erlitt erhebliche Brandwunden. Nachts erlitten bei einer Rauferei in der Klosterneuburgerstraße der Taglöhner Leopold Kummer und der Taglöhner Johann Werderitsch durch Messerstiche schwere Verletzungen. In der Anastius Grün - Gasse wurde während eines Excesses der Hausknecht Carl Maier durch Messerstiche schwer verletzt. Als Thäter wurde der Pferdewärter Wenzel Czacha verhaftet. Der Comptoirist Julius Zelzer schoß sich in der Wohnung seiner Mutter. VII.. Westbahnstraße No. 7. aus einem Revolver eine Kugel in dieSchläfe und blieb sofort todt. Krankheit war die Ursache der That. Von der Kronprinz Rudolph - Brücke sprang der Schuhmachergehilfe Wenzel Zawadil. Stiftsgasse No. 7 wohnhaft, in den Donaustrom. Zwei Matrosen zogen den Lebensüberdrüssigen noch lebend aus dem Wasser. Die Näherin Joseph Nowitzky, Landstraße, Dietrichgasse No. 23 wohnhaft, ist. während sie bei ihrer im selben Hause wohnhaften Schwester Caroline Loudscharofsky zu Besuche weilte, plötzlich gestorben. Die 17jährige Dienstmagd'Anna Lahosny. Maragarethen, Kliebergasse No. 13 wohnhaft, sprang vom Gangfenster des 2. Stockes im Hause Zentagasse No. 4 in den LichtHof und verletzte sich lebensgefährlich. Die Magd Anna Sauerstingl,Hietzing. Hüttelberggasse No. 9 bedienstet, ist im Elisabethspitale unter Symptomen einer Phosphorvergiftung gestorben. Auf dem Nudolphsplatze im Park erschoß sich ein in Veteranenkreisen bekannte? und beliebter Mann, der Schuhmacher Jgnaz Taubeles, der in der Wachtelgasse No. 1 seine Werkstätte als Schuhmacher seit Jahren hatte und Morzinplatz No. 14 wohnte. Derselbe war 69 Jahre alt und hinterläßt eine Frau, drei .Söhne und eine Tochter.

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