Indiana Tribüne, Volume 22, Number 37, Indianapolis, Marion County, 25 October 1898 — Page 2

5wOwna Tribüne.

vitiajna SflGtui) ono &jwx& Di tägliche, Tr'-bSne- kostet durch ItnXtlae J Scnti xer Woche, die KonntagS..Trib2ne'k Seats per rgoch. Seid iufcnc 15 Et oie fl Sentk yn Rixtt. per Po S$a bei ufc tgschtt t ,raulizhlag V tt 9. CffU. 10 VkZs SttHs. Indianapolis. Znd.. 25. Oktober 1898. Nllerlei von den ChlppewaS. In Vieler Munde war in der jungJicn Zeit wieder der Name der öi)i pewa Indianer, zu denen auch die. in einen Aufstand verwackelten Pillager? auf Vear Island, Minn., und ihre nächsten Nachbarstämme gehören. (5iner der allerbesten Kenner des Lebens utib Characters der Chippewas, aus langjährigem geselligem und geschäftlichem Verkehr, ist der alte französischkanadische Fallensteller Restein ein guter Repräsentant einer rasch dahinschwindenden Menschenklasse des fernen Westens der sich zur Zeit in Nord - Dakota sozusagen aus seinen Lorbeeren ausruht. Derselbe gab dieser Tage einig? recht bezeichnende, zum Theil drollige Geschichtchen von den Chippewas zum Besten; etliche derselden mögen nachstehend folgen. Zur Zeit b;3 Sioux - Angriffes auf Fort Ripley im Jahre 1862 leisteten die Mille-La - Chippewas den Weißen höchst werthvollen Beistand gegen die Sioux, und sowohl der Staat Minncsota wie der Bundessecretär des Innern erkannten dies auch rühmend an und versprachen diesen Indianern als Lohn ihrer Treue, daß sie niemals aus ihren derzeitigen Wohnstätten verdrängt werden würden, sondern stets unter dem besonderen Schutz der Ltegierung stehen sollten. Aber wie das so häufig geht: Schon wenige Jahre darnach sandte der Secretär des Innern einen besonderen Agenten auf die Reservation, um die Mille Lacs zu bereden, ihr Heim auszugeben und nach der Gegend nördlich vom Leed Lake zu ziehen. (Wo sich die kürzlichen Unruhen größtentheilZ abspielten.) Die Rothhäute hielten ein lebhaftes PowMow ab. und der besagte Agent hotte bei ihnen wenig Glück mit seinen Ueberredungskünsten. Einer der bekanntesten Männer des Staates wollte ihn unterstützen und sprach vor einer Versammlung der Häuptlinge folgendermaßen: Meine Brüder, der Große Vater hat gehört, daß Euch Unrecht geschehen ist, und er sagte: Ich will meinen 10then Kindern einen ehrlichen Mann senden, um mit ihnen zu reden." So blickte er nach Norden, nach Osten, nach Süd und West, und er erwählte mich. Brüder, seht mich an! Die Winde von 55 Jahren haben über mein Haupt geweht und es mit Grau versilbert, und während dieser ganzen Zeit habe ich niemals einem Menschen ein Unrecht gethan. Ich bin Euer Freund, meine rothen Brüder, und als Euer Freund bitte ich Euch, diesen Vertrag zu unterzeichnen." Als er geendet, erhob sich einer der Häuptlinge und sprach: MeinFreund, sieh mich an! Die Winde von mehr als 55 Wintern haben über meinHaupt geweht und es mit Grau versilbert, - aber sie haben nicht mein Hirn weht.Dann setzte er sich nieder, wissend. daß sein Wort Alles entschieden hatte. und die Berathung war zu Ende. Ein ungemein dankbares Publikum in seiner Art finden Taschenspieler unb Zauberkunstler ä la Hermann bei die sen nordwestlichen Indianern; sie betrachten solche Leute mit einem Ge misch von Verwunderung und Furcht und erklaren sie für große Medicin m'anner". Ein solcher Gaukler ent zückte einmal einen alten Häuptling in seinem .Zuschauerkreis auf das Höchste durch Verwandlung von Wasser in Feuerwasser , durch das VerMwlndenlassen von Dingen und ähnliche bekannte Stückchen seiner Zunft. Der Häuptling lud ihn zu sich privatim ein und bot ihm an, bei dem Stamm zu leben und seine, der Häuptlings, Tochter, für nur zei Ponies zum Wcibe zu nehmen. Da der Gaukler bereits verheirathet war, so lehnte er diese Ehre ab. Während er aber bei dem Häuptling war, zog er auch einem häßIlchen gelben Hunde desselben Dollarstücke aus dem Schwanz. Schließlich bot er dem Häuptling zwei Ponies für diesen Hund. Jetzt war am Hauotling das Ablehnen, und er konnte kaum erwarten, bis der Gaukler weggereist war. Sowie derselbe fort war, versuchten der Häuptling und die Ande ren gleichfalls, Dollarstllcke aus dem Schwanz icnes oters zu ziehen. Schließlich schlitzten sie dem armen Biest sogar den Leib auf und sie machten fürchterlich lange Gesichter, als sie keinen einzigen Dollar darin fanden. Kolossale Esser vor dem Herrn sind r v. nrt r ! oleie Znomner. neuem ver lcvert, van sie viele Male mehr als ein Weißer auf i . i einmal Deinigen lonnien, uno er er zählt folgendes Geschichtchen, das al lerdings stark münchhausisch klingt: Eines Tages hatten er und seine Freunde ein Büffelkalb getodtet, zuqe richtet und aufgehängt . Ein Jndianer kam zu ihnen und bat um Gastfreundschaft. Er hatte einen sehr wciicn Weg gemacht und war furchtbar ausgehungert. Die Fallensteller sagten ihm: Hilf Dir selbst, da hangt das Büffelkalb.- Er schnitt einige lange Fetzen ab, legte sie auf die glühende Asche des Feuerö und verschlang sie. sobald sie gebraten waren. Mittlerweile legten sich die Fallensteller schlasen. Als sie Morgens aufwachten, war das ganze Kalb, d. h. alles Eßbare davon, verschwunden, und der Indianer erwiderte auf Befragen ganz treuherzig: Ja, ich habe mir geholfen, wie Ihr gesagt!" Seitdem hat Restein nie wieder einen Indianer zu solcher Selbsthilfe aufgefordert. Im Allgemeinen sind diese Indianer

Verdient apvtiavxtat und hat sie erreicht. Wa könnte dem Erzeuger des besten von allen nährenden tonischen Präparaten mehr Befriedigung gewähren, al dah dessen Popularität von Jahr zu Jahr zunimmr, und welche bessere Empfehlung könnte einem Artikel zn Theil werden, al vag igrn sechennvsiedztg Preise al eben so mele Ä.lege für seinen Werth und feine Superw titftt zuerkannt werden. Da Johann Hoss'scke Malzextrakt hat die Zeitprobe bestanden. Es hat der Menschheit über ein halbes Jahrhundert lcn,g gute Dienste geleistet und während dieser fünf Decenrnen hat es Preis nach Preis errungen, bis hit enorme Z.ihl 76 erreicht ,var. Nicht nur seine lange Karriere unbestreilbari r Nützlichkeit zum Hell derer, die e gebrauchen, ode.- der wunderbare Erfolci auf dem Vedute ver Preiskonkurrenz, in dem ii sich allen anoercn Präparaten überlegen er totek, empfehlen e dem Publikum, sondern auch die vielen Anerkcn. nuugkn uns Zeuguisse von Aerzten, Künsilern, Sängern, chau spiellrn, Staatsmännern und selbst von Königen und Karsern srem der Länder. Clan verlange daö echte Jolzann Hoff'sche MalZ.Extrakt. Vor Falsifikatcn sei man anf der Hut.

TTT yy? seh: wahrheitsliebend, und v:ele von ihnen wollen, wenn sie in BundcZgerichten processirt werden, durchaus nichts davon wissen, nichtschuldlg" zu plaidiren; es will ihnen nicht in den Kopf, daß dies blos eine Förmlichkeit sein soll. Vor noch nicht langer Zeit wurde in Ct. Paul ein Chippewa N)egen Whisky Verkaufs dem Bunvescommissär vorgeführt. Schuldig", sagte er ohne Weiteres. Der noch unerfahrene Commissär glaubte erst, der Angeklagte sei betrunken. Weißt Du, was Du sagst?" fragte er ihn, ehe er einen Eintrag machte. Jawohl vcrsetzte der Indianer mit fester und !laver Stimme, ich bin schuldig. Jeder, der sagt, er ist nicht schuldig, wenn er schuldig ist, ist ein verd ter Lügner." Darauf gab es freilich keine Antwort mehr. Gleiche Sippen, gleiche leider. In früheren Zeiten war es offenbar auch in der Culturwelt etwas viel Häufigeres, als heute, daß Personen, welche zu . demselben Hausstand oder zur selben Verwandtschaft gehörten, auch mehr oder weniger gleiche Kleider trugen. Sprichwörter wie Gleiche Brüder, gleiche Kappen" (ähnlichlautende Volks - Sprichwörter kommen auch in anderen Sprachen vor) deuten in ihrer Entstehung unverkennbar daraus hin, und auch an sonstigen AnHaltspunkten hierfür fehlt es nicht, theils in Bildern, theils in Schriftwerken. Heutzutage ist dieser Brauch beim Culturmenschen beinahe verschwunden, und nur die Gleichmäßigkeit der ftleidung in Wohlthätigkeits- oder Strafanstalten mag einigermaßen daran erinnern; sie hat jedoch naheliegende Gründe wissenschaftlicher oder sonstigor Art, welche mit jenem Ursprunglichen Brauch sogut wie gar nichts zu thun haben. Auch die gleichmäßige Uniformirung derselben militärischen Waffengattungen kann kaum in dieser Verbindung angeführt werden, oder doch nur insofern, als auch jene alte Kleider - Gleichheit innerhalb derselben Sippe theilweise mit einer großeren Abgeschlossenheit der einzelnen Sippen und Familien und ihrer gelegentlichen Befehdung etwas zu schaffen gehabt haben dürfte. Selbstverständlich gehören die Fälle, daß jüngere Kinder abgelegte Kleider der älteren tragen, gar nicht hierher; denn es handelt sich hier ja nur um g l e i chzeitige Trachten - Gleichheit. Bei halbcivilisirten und uncivilisirten Völkern jedoch blüht vielfach noch heute jene alte Gepflogenheit, und wir finden sie auch in lateinisch - amerikanischen Ländern da und dort noch vertreten. Nicht überall sind ihre Formen dieselben. In Jucatan z. B. (dem bekannten mexikanischen Staat, der in letzter Zeit wieder in Vcrbindung mit dem Gelbfieber genannt wurde) kleiden sich Schwestern von oben bis unten genau gleichmäßig, selbst nicht das Binden der Halsschleife, das Anordnen der Knöpfe und das Anbringen der Blume im Haar ausgenommen! Im Allgemeinen sind ja in tropischen Ländern die Familien mit zahlreichen Mitgliedern vorwiegend, und es ist in Vucatan und anderwärts in Mittel- und Südamerika etwas Häufiges, ein ganzes Bäckerdutzend Mädchen zu sehen, welche völlig gleich gekleidet sind und dadurch sofort zeigen, daß sie zu einer und derselben Familie gehören. Ihre Zugehörigkeit ist daher überall leicht zu erkennen; nicht selten w?rden dort Schwestern nach ihrer Lieblingsfarbe oder ihrer Lieblingsblume auch benamst. Unter Brüdern tritt derselbe Brauch viel seltener auf. in unserer Zeit wenigstens, häufiger wiederum unter Gatten, wenn auch mit Unterschieden, die dem Geschlecht entsprechen. Bei manchen unserer Jndianerstämme kann dies noch beobachtet werden. Hin und wieder kleiden sich Männer und Frauen fast vollkommen gleich; bei den Cree - Indianern z. V. können die beiden Geschlechter nur durch die Verzierungen ihrer Bemkleider (loggins") unterschieden werden, indem dieselben bei den Männern aufwärts, bei den Frauen dagegen wagrecht laufen. Diese Beispiele ließen sich auch nach Asien und nach gewissen Theilen EuroPas ausdehnen. Besucher unserer Columbischen Weltausstellung werden sich vielleicht auch noch an die gleiche Tracht von Männlein und Weiblein bei den 'Lappländern erinnern. Es wäre nicht zu verwundern, wenn eines .Tages in modernen Moden dieser Brauch eine Wiederauferstehung feiern würde! Neue Flukboot.Herrllchkeit? Unzählige Malt hat man vom Nie. dergang oder gar verfall des Bootsverkehr? auf dem Mississippi und an oera unserer großen Flusse gesprochen. und man konnte ia auck viele Thatsachen zum Beleg anführen. Das Dampfroß schien immer mehr den Verkehr an diesen Strömen entlana allein an sich zu reißen. Jetzt Hort man aber zur Abwechslung ein iLiedchen in anderer Tonart; ob dasselbe sebr viclstimmia aelunaen f tSff .werden wird, muß freilich noch dahinestellt bleiben. .

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T?Einzelne Schiffsbaue? am MifsiZ sippi entlang sprechen mit Be'timmtheit von cin?m Neuaufleben des Dampfbcct Dienstes auf diesen Strömen und prophezeien sogar einen sehr bedeutenden Mitbewerb desselben mi: den Eisenbahnen. Sie können tä dabei auf die ihnen zugegangenen Bestellungen von Booten, privaten im öffentlichen, berufen. Einer von t ist gegenwärtig mit der Herstellung von sechs Stahlrumps - Dampsdootei für die Bundesreaieruna. und eine; neuen Passagier - Flußdampfers für eine südliche Geselljchast veschastigt und er meint, wir würden bestimmt in naher Zukunft wieder erne ganz o:oeu tende Anzahl kleiner Boote den Ge sÄäftsoerkebr der qrökeren Missis sivvi - Städten vermitteln helfen sehen Ja zum Theil ist diese Zukunft schon zur Geaenwart aeworden. Mit den Flußbooten mit hölzernen Numvfen ist es freilich sur immer vor bei; nur noch wenige dieser schwimmer berum. Aber für die Staylrumps Boote, mit aerinaem Tiefaana uni guter Capacität, mag in der That einc neue 5!eit anbrechen. Eines die er das erst kürzlich vom Stapel gelasser. wurde, ist 300 Fuß lang und 87. Ful breit, hat aber nur 17 Zoll Tiefgang Dabei ist seine Verdeck - Oberfläche Acres groß, und es kann 32 beladim Babnwaaaons befördern! Noch eine blasse Boot - Fabrication ist in diesem Jahr m ziemlich ausge dehntem Maße namentlich am Missis sivvi entlana betrieben worden, näm lich das Bauen der Palast-Hausboote welche im Austrag reicher Holz - Zn dustriellen und Anderer Hergestell worden sind. Da dieselben hauptsäch lich dem Vergnügen dienen, so sind sie entsprechend kostspielig ausgestattet. Die meisten derselben haben übrigens keine eiaene Veweaunas - Dampfkraft sondern lassen sich majestätisch von Scklevvbooten. die ebenfalls eigen für diesen 5Zweck aebaut sind, von einem Platz zum anderen schleppen; vaoe baben sie jedoch einen kleinen Dampf . ' i. kessel zur Lieferung heißen und zum Einpumpen kalten Wassers, wie auch Vorrichtungen für elektrische Beleuch tung. TZgemcyl als oldgrnve? . . Aus Canada kommt ivieder einma eine sensationell klingende Kunde her über, welche einen sehr alltäglichen Ge genstand betrifft. (5s ist wenia voraekommen. was de. Werth und Nang des Sägemehls wei te? crböben oder ibm zu neuer Berühmheit verhelfen könnte, seit der deutsche Lustspiel-Dichtcr Kallsch (ni dem Stück Hunderttausend Thaler") eine seiner Charakter-Figuren ein neuerfund?ies Proletarier-Brot aus Sägemehl und Clgarren-Asche hat anlündiacn lassen. Nun. das war nur Dichtung. aber gar manchmal wird ja die Dichtung von der UUirkiicyttli übcrtroffen. Sollte dies auch den Sägemehl beschicken sein? In Ottawa. Ont.. soll ein amerika niscker Erfinder, der Maryländer SQic tor L. Emerson, einen Proceß entdeckt baben. welcher den Werth des ?age mehU aanx unaedeuer erhöben würde. bis auf 30 Dollars die Tonne! Durch eine lange Reihe Experimente m einer der größten Sägemühlen der canadischen Domirnon will er aus dieses Ver fabren gekommen sein, das er natür lick vorläufia acbeim hält. Die Geschichte läuft' aber darauf hinaus. daSägemehl zu verkohlen und alsdann sein Wasserstofs-Gas herauszuziehen und die sonstigen Nebenprodukte zu gcwinnen und nutzbar zu machen, unc der dabei erzielte Gewinnst soll, wie gesagt, die genannte enorme Höhe er. reichen. Mit dem Wasserstoff-Gas z. B.. welches sich aus den SägemehlAbfällen der großen Sägemühlen in Ottawa oder der Umgegend gewinnen läßt, soll man schon allcin der ganzen Stadt Ottawa Beleucktuna unr Heizung für 10 Cents pro tausend ftufc liefern können! - Wenn die Geschichte so liegt, würde es sich u. A. auch überreichlich lohnen, alles weiche und in sonstiger Beziehung kaum brauchbare Holz, so lange es nicht faul ist. in Sägemehl zu verwandeln und dann dem genannten Versahren zu unterwerfen. Wer das Sägemehl controllirte. brauchte dann wahrlich nicht nach Klondike zu gehen. Wenn! m ' Dem GärtnerTheoZior Wiest in Mannheim war es gelun, gen, eine italienische Nelkenspecialität. .Princesse Alice de Monaco", zu züchten.' Ein Concurrent Wiest's, der Gärtner Fried. Leyendecker in Weinheim, hatte sich angeblich bemüht, von Wiest Stecklinge dieser Novität zu erhalten. Als nun ein früherer Gehilfe Wiest's, der Gärtner Otto Bock, bei ihm eintrat, bestimmte er diesen, ihm auf irgend eine Weise die Princesse Alice de Monaco- zu verschaffen. Bock stieg darauf Nachts mit seinemCollcgen Rudolf Strümpel in die Gärtnerei Wiest ein und stahl dort 100 Stöcke der erirähnten Nelke. Von der Beute verkaufte er 83 Stück dem Leyendecker, der dafür, wie ausgemacht, 44 Mark bezahlte. Die Strafkammer verurtheilte Bock zu 8. Leyendecker zu 4 und Strümpel zu 3 Monaten Gefängniß. ,

Z?ci den Zlkulschen Palastinas. Von Tlzeoer H Lange. Die Fahrt des Deutschen KaiserPaares nach' dem heiligen Lande hat wieder einmal die öffentliche Aufmerksamkeit auf unsere in Palästina ansässigen Landsleute gelenkt, die bekanntlich dort unter anderem einige beschlos-

sene Ackcrbaukolonien bilden oder als Kaufleute. Großhändler, Banquiers, Gewerbetreibende u. s. w. ihr auskommllches Brot finden. Wer je als Tourist an den sonnigen Gestaden des Mittelmeeres weilte. Jaffa, Jerusalem, den Karmel, Beirut und so viele andere sehenswerthe Punkte besuchte, der hat sicher auch einige fröhliche und heitere Stunden rn den deutschen Clubs oder Vereinen auf geweihter Erde verlebt. Zwei Mal nahm ich längeren Aufenthalt in Syrien und Palästina und noch heute gedenke ich, wenn auch schon mehrere Jahre seitdem verflossen sind, gern der interessanten Tage und Wochen, die ich dort hauptsächlich im Kreise treuer und gemüthlicher Schwaben und Sach sen verlebt habe. Die Zahl der Preußen ist in zenen Gegenden verschwur dend klein. In ganz Palältina wer den zwar nur 1600 bis 1700 Deutsche gezahlt, der deutsche Antheil am Han delsverkehr Palästinas ist jedoch ver hältnißmäßig bedeutend und hat auch in den beiden letzten Jahren wiederum rund 1 Prozent zugenommen, d. h. er ist seit 1895 von 8,5 Prozent auf 9.4 Prozent bis zum Jahre 1897 gewach sen. Der englische Handel dagegen ist in dem gleichen Zeitraum mit 10,5 Prozent stehen geblieben. Schon wenn man in Jaffa landet. Hort man am Hasen viel deutsch spre chen und kann sich überall mit Deutsch verständigen. Die deutsche Kolonie vor den Thoren Jaffas zählt etwa 300 Kopfe und in der Stadt Jaffa selber wohnen außerdem zahlreiche deutsche Familien. Es giebt in Jaffa einen deutschen Arzt, eine deutsche Apotheke, deutsche Kaufleute, ein deutsches Bank haus, deutsche Handelsagentin und in der unmittelbar vor den Thoren Jaf sas gelegenen deutschen oionie ein deutsches Hotel, eine deutsche Bierstube, zahlreiche deutsche Handwerker und sogar viele in den Diensten der deutschen Kolonisten stehenden Araber sprechen deutsch, aber mit schwäbischem An klänge. Als ich einmal bei großer Hitze auf dem Felde mit einem Araber von der württembergischen Kolonie Jaffa zusammentraf, sagte zu mir der echte Orientale, der nie den Boden Palästinas verlassen: Jtzt mllschte mer a gutes Bier habbe; ach wie wird Mir mel Wägelchen schwer! Uebr: gens fehlt es in der Kolonie nicht an einem guten Tropfen. Man trinkt ihn sowohl in dem großen deutschen Hotel, das zur Zeit meiner Anwesenheit einem Herrn Hardegg gehörte, als auch bei einem Kolonisten, der zugleich Handwerker war. Natürlich darf man sich die deutschen Bierstuben in Walästina nicht im Stile der Bierstu ben und Vierpaläste im Vaterlande vorstellen. Als ich in Jerusalem ein paar Monate weilte ging ich häufig in ein deutsches Bierlokal vor dem Jaffathore. Dieses Restaurant gehörte einem Wurttemberger Namens Faßt. Es war ein ganz einfaches Gewölbe, in dem einige Bierfässer lagen. Bei sei ner Ankunft schloß der Wirth, der in der Stadt wohnte, das Thor auf, die Gäste halfen ihm die Thüren aus den Angeln heben und dann wurden die beiden Thorflügel auf leere Tonnen ge legt. So wurde der Kneiptisch, auf dem man natürlich auch sitzen mußte, da es keine Stühle gab, improvisirt. Das treffliche Triester und Wiener Bier, das es dort zu trinken gab, mundete übrigens ganz herrlich. In später Abendstunde halfen wir Gäste dann dem Wirth die Thuren wieder ein heben, die leeren Fässer in das Gewölbe rollen und dann marschirten Gäste und Wirth einträchtig in die Stadt hinein. Die Bierstube in einem großen deutschen Hotel, das noch heute vor den Thoren Jerusalems liegt und damals einem Herrn Feil ebenfalls einem Württemberger gehörte, war ein sehr eleganter und behaglicher Raum. Hier konnte man die verschiedenen deutschen und österreichischen Biere: Kulmbacher.Munchener. Schwe chater, Pilsener ctc. trinken und fand eine größere Anzahl deutscher Zertun gen. Auch höhere türkische Offiziere traf man öfter in diesen besseren deut schen Bierlokalen und Hotels. Als ich einmal im Feil'schen Hotel saß, erschien daselbst ein türkischer General m aold strotzender Uniform. Ein großer schwarzer Schnurrbart, gleichfarbiges dichtes Haar schmückten das dunkle Geficht dieses Orientalen. Uns deutschen Gästen erschien er als eine Verkörperung des reinen Zürkenthums.- Es war eine stattliche, schneidig-militäri, sche Erscheinung. Wie enttäuscht waren wir aber, als dieser scheinbare Vollbluttürke dem eintretenden Kellner zurief: Schorsch, bringen Sie mir mal schnell das Leipziger Tageblatts aber die neueste Nummer." Der von uns für einen echten Muhamedaner gehaltene Offizier war ein geborener Sachse, der es in türkischen Diensten zu einer höheren militärischen Stellung gebracht und sich gerade aus emer In spektionsreise durch Syrien und Valästina befand. Nehenbei bemerkt, wurden aucb schon vor Jahren gute deutsche Biere von den echten Türken und Arabrn in Syrien und Palästina sebr aern ot trunken. Kam man in Evrien und Palästina in die kleinen deutschen Kolonisten - Bierstuben in Jaffa, Jerusalem, Haifa u. s. w.. so traf man dort öfters Araber, Beduinen u. s. w.. die ein Glas Bier, einen kleinen Nordhäuser u. s. w. tranken. Die türkischen Offiziere m Palästina vertilgten übrigens schon im vorigen Jahrzehnt sehr viel Kulmbacher Bier. Als ich einmal von Jaffa hinauf nach Jerusalem ritt die Eisenbahnlinie Jaffa Jerusalem war damals noch nicht eröffnet rastete ich eine Stunde in einer Karawanserei unweit Abu Gösch.

Eint Mzahl tllrkischer'OMere zechte dort flott Kulmbacher. Der Wirth verkaufte ihnen die kleine Flasche des

dunklen Getränks mit einer Medjidie (etwa 4 Mark). ; Für den hohen Preis hatten die Offiziere auch das Recht, die leer getrunkenen Flaschen auf dem mit - Steinplatten ausgelegten Fußboden ' ,i, ,,vtr,',rnm??n ,ink kn dkeiem Nemte machten sie aus Aberglauben den aus M , gedehntesten Gebrauch. Der Wirth ein schon beiahrter Herr, stand in echt orientalischem Kostüm hmter fernem Schanktische und verkaufte uns Pas santen einen guten Kognak. Ich fvrach Mit dem Wirthe zunächst französisch, das er sehr gut beherrschte.- da ich ihn zuvor mit verschiedenen eisenden hatte französisch sprechen hören. Schließlich aber stellte es sich heraus. daß er aus Deutschland stammte und so wurde natürlich die Conversation in deutscher Sprache fortgesetzt. Er erzählte mir. daß er als zunger Mann 1843 gezwungen gewesen ser, Deutschland au verlassen und seitdem ununter brochen in der Türkei gelebt hätte. Verschiedenen Aeußerungen nach hielt ich den Mann für einen ehemaligen Journalisten und so bemerkte ich: Sie haben wohl zu scharf geschrieben. Scharf nicht, aber quer und zwar einen fremden Namen , entgegnete er mir verschmitzt lachend. Man nennt es hier bei uns ein politisches Veraehen fünften Ranges." Da die Getränke des Mannes gut waren, kümmerte ich mich nicht um seine politische Vergangenheit." Man trifft übrigens aus der Route von Jaffa nach Jerusalem eine ganze Reihe deutscher Niederlassungen. So ist beispielsweise auch in dem Städtchen Ramleh, in dem fünf bis sechs deutsche Familien ansässig sind, ein deutsches Gasthaus vorhanden. Der m Pala stina zugereiste Deutsche begeht sehr häufig den Fehler, fremde Personen zunächst in ' französischer, englischer oder italienischer Sprache anzureden, selbst wenn er diese Sprachen nur sehr mangelhast beherrscht. Die Kenntniß der deutschen Sprache st aber m Syrien und Palästina viel weiter verbreitet, als man in der alten Heimath gewöhnlich annimmt. Ich habe dort eine große Anzahl gebildeter Armenier. Araber, Türken und Griechen gesun den. mit denen man sich in der deut schen Sprache ziemlich gut verständiaen konnte. Sind doch auch die deutschen Einwanderer in Palästina sehr angesehen, da sie viel für die wlrthschaftliche Hebung des Landes gethan haben. . Der ziemlich ' bedeutende Weinbau und die Weinausfuhr liegen fast ausschließlich in deutschen Händen. Seifenfabriken. Dampfmühlen, Oelmühlen. Schlossereien und andere gewerbliche Anlagen sind von den Deutschen in's Leben gerufen worden. Vor Allem sind die deutschen Ackerbau-Ko-lonien. Obstplantagen u. s. w. mustergiltige Anlagen. Auch nahmen sich die Araber die rationellen landwirthschzftlichen Systeme der Deutschen vielfach zum Muster und so hat sich in Pala stina ein Aufschwung der deutschen Landwirthschaft dank der deutschen Einwanderung vollzogen. Die deut schen Schulen in Jerusalem, Jaffa, Sarona, Haifa u. f. w., die außerdem vom Reiche regelmäßig jährliche Zuschüsse erhalten, sind treffliche Anstal ten. Wie schon angedeutet, giebt es in Palästina und Syrien auch deutsche Vlldungsverelne. ferner Ackerbau-. Bienenzüchter - Bereine u. s. w. Auf meinenRersen durch Syrien und Palastina in den 80er Jahren lernte ich folgende Vereine kennen: Den deutsche?. Verein" zu Jerusalem,' den Blldungs Verein für Jaffa und Sarona", den Haifer Deutschen Blldungsverern ferner. den Deutschen Ackerbau- und Bienenzüchterverein" ln Haifa, den Deutschen Club- in Beirut u. s. w. Die stärkste Gesellschaft ist der Deutsche Verein" in Jerusalem, mit einer eigenen, gut geschulten Gesangsabellung. Vorsteher des Deutschen U?r eins" in Jerusalem ist gewöhnlich der deutsche Generalkonsul im helligen Lande. Alle diese Vereine besitzen kleine Bibliotheken, Lesezirkel u. s. w. und lassen regelrechte Vorträge halten. Deutsche Professoren, Gelehrte und Schriftsteller, welche zu Wissenschaftlichen Zwecken oder nur als Touristen Palästina bereisen, folgen gewöhnlich gern der Einladung dieser Gesellschaften zu einem Vortrage, der auch der Verfasser dieser Mittheilungen bei seiner Anwesenheit in Jerusalem und Jaffa mit Freuden entsprach. Ebenso werden osters von den Vereinen musikalische und theatralische Aufsührungen veranstaltet. Uebrigens wurde sogar einmal. wenn auch schon vor langer Zeit, von den Deutschen in Palästina der Versr.ch gemacht, eine Jerusalemer deutsche Zettung in's Leben zu rufen. Anfang 1882 wurde die erste Nummer des Jerusalemer Anzeigers" herausgegeöen. Das Blatt brachte unter Anderem Referate über die Sitzungen der deutschen Vereine: über die Feier des Kaiserlichen Geburtstages in den deut schen Vereinen u. s. w. Doch hatte das Blatt keinen langen Bestand. Unvergenliche Stunden verlebte tcy in den Kreisen der deutschen Kolonisten zu Jaffa. Saßen wir Abends m den Gärten oder ' auf den Balkönen, so rauschte zu unseren Fußen das sarvenstrahlende und glitzernde Meer, über dessen blauen, durch die Strahlen des Mondes erhellten Spiegel das Auge weithin schauen konnte. .Aus den uns umgebenden Orangen- und Citronengärten umwehten uns aromatische, fast betäubende Dükte ' Das Rauschen der Göäntef t flöt in OlnU Reineß Olut bedeutet reine Haut. Ohne diese keine Schönheit. Cakearetö, Candh Cathartie reinigen das Mut, kräftigen die Lebe? und entfernen alles Unreine aus de Üörper. Fangen Oic heute an, yufteln, 0eqvsre, Mitesser und so veite, zu bertreiben.' - Oöönhett für IOe. ' ' Ln allen Qöothekea. Zusriedenpellung atlrt. lQc 2lc.

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A Mwspaper reporter in St. Loaii ccnsulted hU friend, jroun phjrsician, about ttomach difficultjr that tuüi caused him a good deal of troublc, wben tlie doctor uüd: You eat too rauch, and too fast, and at irregulär hour. You wiltnev er b wU until jrou refora vour habiia. There is no um of yuur.blowiag in jrour nxtacf fer doetora' büla Wbat jrou requir U Ripauras TalbMes I hare been InYMÜgatinz the formula, and Inow it to be an exce llrnt remedjr. The Tabule will do for you all that I cao." So on this ad vice th reporter relatci: "I tried th Tabules, and soon bacameeuthusiastic over the results. The work of the ltttl Tabules was marrelous. Although the doctor aaid I would nrrer be well, they HAVE cured completely. It is six weeki lince I havt bad ay troable at all, and 1 am feeling hke a fightiogxcJu Ripaoa Tabule

Are a woaderf ul reaaedy, wonderf uL" in Palmen und breitästlgin "hinoren mischte sich mit dem Gemurmel der Wellen und Mond und Sterne leuchteten in einem Glänze, der nur jenen Breiten eigen ist. Die jungen Kolonistentöchter sangen fröhliche Lieder. In den Häuserreihen der Stadt Jaffa aber erglänzten allmälig die erleuchteten ffenster und spiegelten sich in dem Wasser wieder. Gerade die deutsche Kolonie bei Jaffa, wo die Palästinaund Jerusalem Reisenden zu landen pflegen, ist ein reizendes Stück morgenländischerErde, das, wie der Orientale in seiner blumenreichen Sprache sagen würde, direkt vom Himmel herunter gefallen zu sein scheint. I n KloiTr" M uhde vergnügten sich sechZ junge Leute in einem Boote und fuhren schließlich in das Siel hinein, bis vor die Fluththüren. Einer von den Insassen fiel rücklings über Bord, worauf die übrigen an den Rand traten, um zu helfen. Dadurch kam an dieser Seite zu viel Wasser in's Boot, das nun anfing zu sinken. Vermehrt wurde das Wasser im Fahrzeuge noch durch das sogenannte Spreitgat in den Fluththüren. Drei junge Leute, H. Cöster aus Leer, H. v. Deest aus Flachsmeer und W. Beethuis aus Steenfelde. sämmtlich bei Landwirth v. Mark in Dienst, fanden ihren Tod in den Wellen, während die anderen drei sich retten konnten. Gin Anwesensbesitzer ! ni c. r c; y. . n . . . r. uivtuuqing ayern) oeriausie jungn sein Haus um sehr billigen Preis aus dem Grunde, weil er sich vor Nattern nicht mehr retten konnte, da nichts mehr vor diesen Thieren sicher war. weder die Milch im Keller noch der Brodkasten n. s. w. Der neue Besitzer nahm nun eine gründliche Suche nach diesen unangenehmen Thieren vor, und es gelang ihm nach vieler Muhe auch, die Schlupfwinkel zu entdecken, aus denen er 156 Nattern, darunter solche von 7 Fuß Länge, zu Tage beförderte und tddtete. Nun ist die langst er, sehnte Ruhe in diesem Anwesen hergestellt. DieamffukedesDörnb e r g s gelegenen Gemeinden Aierenberg und Dörnberg beabsichtigen, auf dem Plcteau des Berges die Stelle, auf der das Kaiserpaar und Gefolge im August ein Frühstück einnahmen. auf gemnnschaftlichtKosten durch einen Venkstem mit folgender Inschrift zu bezeichnen: Stehe Wanderer und lese! Hier speisten Kaiser Wilhelm II. und Kaiserin Victoria Augusta am 19. August 1898 zu Abend.- Unter diesen Worten soll dann noch das Menu jener Mahlzeit, um dessen Mittheilung das kaiserliche Hofmarschallämt angegangen werden soll, eingemeiselt werden.' Kommt dieses Zieren-Dornber-ger Denkmal zu Stande." so erhält endlich jene berühmte schlesische Wasserfallstafel ein würdiges Seitenstück, auf der zu lesen ist: Allhier geruhten Seine Majestät der König Friedrich Wilhelm III. und Ihre Majestät die Königin Louise die Wunder Gottes in Allergn'adigsten Augenschein zu nehmen." . . .. k

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