Indiana Tribüne, Volume 22, Number 36, Indianapolis, Marion County, 24 October 1898 — Page 2

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jjnotana SEiüüne. itlSjcnn Täglich UNS SymK Jrte tägliche .Tr'bÜne- kostet durch den Xtf gi J Ccntfc ptx Woche, Me Conntaa8.Irt6ÜKt"f g.xtl per Oo4t veid ixtficnxni 15 Cent! In V Sentl pn Itt, V Uoft ujerhald v Ub Pigeschi tx uHd t hl? t p H Cffti 10 SÄd Vladams FKKK. ZQd,aaavoltS,Jnd.. 24. Oktober 1898. Curlose Ger chts.CtttscheidttNgen. Aus neuerlichen Entscheidungen von Staatsgerichten in verschiedenen Theilen unseres Lande- läßt sich miede' eine Fülle merkwürdiger Dinge komischer oder ernster Art entnehmen, die gewöhnlich von der großen Welt nicht beachtet werden, wenn nicht die beiheiligten Personen oder sonstige Umstände ihnen von vornherein ein sensationelle'S Interesse sür die weitesten Kreise verleihen. Einige Stückchen daraus, welche vom Telegraphenmaier schnöde vernachlässigt worden sind, mögen hiermit herausgegriffen sein. Ein DoUarschein, auch wenn ein Stückchen an der einen Ecke abgerissen ist, hat bisher nicht blos in der amerikanischen Welt, sondern sogar. in allen umliegenden Dörfern" für einZahlungsmittel ersten Ranges gegolten, welches in reichem Maße zu besitzen ein weitverbreiteter Wunsch ist; Onkel Sam ist sehr stolz darauf, daß er cinen solchen Schein unter allen Umständen zu seinem vollen Werth einlösen kann. Trotzdem wagt es in einem unserer Unionsstaaten, in New Jersey nämlich, ein hochlöbliches Gericht, einem solchenDollarschein die gesetzliche Zahlungsfähigkeit abzusprechen. Ein gewisser Anderson reichte einen solchen Schein auf der Straßenbahn einem Conducteur hin, und der wies ihn zurück, weil an einer der Ecken ein Stückchen von anderthalb Zoll Länge und li Zoll Breite weggerissen war. Das war etwas ganz Neues, daß diese Straßenbahn - Gesellschaft auch verstümmeltes "Papiergeld nicht mehr ncbmen will. Ein Proceß folgte, und stehe da! Die hochweisen Gerichte entschieden, daß dieser Schein kein gesetzliches Zahlungsmittel sei. (Es gibt übrigens bekanntlich noch andere Fälle, daß private Corporationen gesetzliche Zahlungsmittel mehr oder weniger zu ächten wagen, ohne daß bis jetzt ein Gericht sie daran gehindert hat.) In TeraZ hat das Gericht entschieden, daß Jemand das Recht hat. Nahrungsmittel verschiedener Arten, wenn dieselben nahrhaft sind, zu mischen oder zu mengen, und daß der Verkauf eines solchen Mischmasches nicht ungesetzlich ist." Diese Entscheidung dürfte an ungeheurer Wichtigkeit für Bosrdinghaus- - Wirthe oder -Wir-thinnen sein und bildet einen Schutz für die berühmte Hash" - Industrie, wie er bisher noch niemals in den heiligen Hallen des Rechtes gewährt worden ist. Auch hab:n die Gerichte in Tezas eine Erweiterung der Ehe - Gesetze geliefert. Bisher wurde in letzterem allgemein angenommen, daß Mann und Weib Eine Partie seien; aber im Staat des einsamen Sternes wird dies nicht hinsichtlich des Empfanges von Telegrammen anerkannt. Wenn ein Mann aus der Stadt ist, und seine Telegramme werden seiner besseren Hälfte, an seiner richtigen Adresse, übergeben, so enthebt dies in Texas, laut neuerlichem Gerichts - Entscheid, die Telegraphen - Gesellschaft keineswegs der Verpflichtung, die Botschaft an den Mann abzuliefern. In Californien kann eine Person, wie das Gericht neuerdings entschied, für keinerlei Aeußerungen oder Angaben verantwortlich gehalten werden, wenn glaubhaft gemacht wird, daß die Person sich zur Zeit unter hypnotischem Einfluß befunden habe. Auch sind derartige Aussagen eines Angeklagten nicht als Beweismaterial zulässig, mögen sie noch so wahr erscheinen. Wenn man in Massachusetts Nachts in ein offenes Kohlenloch aus dem Bürgersteig tritt und sich verletzt, so hat man, wie ein hochweises Gericht erklärt, nach dem Staatsgesetz keinen Anspruch auf Schadenersatz, da man auch bei Nacht ein Kohlenloch von dem übrigen Bürgersteig unterscheiden muß können. Eine Dame von auswärts, welche an die Anbringung von Kohlenlöchern im Bürgersteig überhaupt nicht gewöhnt und infolge dessen zu Schaden gekommen war, wurde daher im Gericht mit ihrem Anspruch abgewiesen. In Ohio hat das Gericht entschieden, daß es vollkommen gesetzlich ist, eine Trutz Einfriedigung" um sein Eigenthum zu bauen und seinem. Nachbar von Luft und Licht auszuschließen, und daß Letztere?, wenn ihm das nicht gefällt, sein Eigenthum ja verkaufen oder wegziehen kann ganz wie ihm beliebt. Im Staate Georgia endlich hat ein Gerichtshof ausdrücklich entschieden, daß ein Kind ntei 2 Jahren nicht im Stande sei, seinen Eltern irgendwelchen Dienst zu leisten. Ein solches Kind war auf der Eisenbahn getödtet worden, und seine Eltern machten in ihrer Schadenersatz - Klage gegen die Bahngesellschaft geltend, daß dasKind Brennholz für sie gesammelt und viele klein- Gänge besorgt habe. Das Gericht aber entschied, daß Solches nach dem Gesetz unmöglich sei. Hätten die 5ltern einfach geklagt, weil es eben ihr Kind war, so hätte vermuthlich das Gericht nach berühmten Mustern" entschieden, daß ein Kind als solches überhaupt keinen gesetzlichen Werth habe! Während Frau I. Holt in Missoula, Mont., mit dem Umpacken einer Reisetasche beschäftigt war, entlud sich unglücklicher Weise einich darin befindlicher Revolver. Die Kugel drang der Frau in den Kopf und verursachte eine lebensgefährliche Wunde.

' Diabetes. Unter allen Mitteln gegen Zuckerkrank, heit ist Karlövad das beste und- hat stch in den meisten Fällen beroäbrt. Dr. 3. Seegen, prof.ssor der Med,z,n an der wiener Universität, sagt in sen:em be rühmten Werke über Diabetes Mrllltt: von allen Mitteln aegen dieses Leiden, die in meiner lanajätzr'igen Praxis gebraucht und nach den vielen Experinienten, d,e lch sowohl wie LapazitZten als Anacr, jleckles, ttlawazek und Ändere gemacht, verdient karlsbader Wasser an erster Stelle genannt zu werden. Zille citirten Autoritäten stimmen mit mir darin überein, daß karlsbader Wasser sieb bei Diabetes auf das Z5cste bewährt. Ich habe im kaufe vieler Zahre eins große Anzahl mit diesem kciden behafteter per son'en behandelt und mit Interesse seine Wirkungen in Bezug auf Rcduzirung des Zuckergehaltes beobachtet. Die Erfahrung lehrte mich, daß in allen Fällen ohne Aus nähme eine Besserung bemerkbar wardie fich auch nach dem Gebrauch des Wassers und selbst dann zeigte, wenn keine strenge DiZtlnneaehalten wurde." Man hüte sich vor Nachahmungen. Das echte karlsbader Wasser trägt den Namenszuavon Lisner & Mendel. son o., alleinige Agenten, New lZork", auf der kzalsetikette. panwhlete werden frei zugesandt. Die Kahunas der Kanaken. Durch die Annexion der SandwichInseln hat Onkel Sam ein merkwllrdiges Völkchen adoptirt. Die Kanakcn sind ein eigenartiges Gemisch vsn Barbarei und Civilisation. Gearbeitet haben sie nie und sie werden es auch nie thun, denn auf ihre paradiesische Heimath findet das Biöelwort Und im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot essen" keine Anwendung. Fische und Früchte bilden die Nahrung des Volkes und diese sind ohne sonderliche Mühe zu erlangen, da Kokosnüsse sowie Bananen immer reif und sozusagen öffentliches Eigenthum sind. Kleider zum Schutze des Körpers sind nicht nothwendig, denn das Thermometer fällt selten unter 70 Grad, ohne oft über 80 Grad zu steigen. Daß ihr Schlaraffenleben die Phantasie der Kanälen zu einer sehr lebhaften EntWickelung gebracht hat und (Änomen sowieFeen aus den Hawaii-Jnseln eine große Rolle spielen, kann nicht Wunder nehmen. Von all' den inerkwürdigen Erscheinungen, in denen der Aberglaube der Kanälen zu Tage tritt, ist das Unwesen der Kahunas wohl am meisten befremdend. Die Kahunas sind nämlich Zauberer, welche Menschen zu Tode beten" und deren sich die Kanälen bedienen, wenn sie einen Feind aus der Welt schaffen wollen. Solcher Kahunas gibt es in Honolulu wie in den Dörfern eine große Menge. Manche- Kahunas sind im Besitze schriftlicher Zeugnisse, in denen mit minutiöser Genauigkeit ihre Leistungssähigkeit im Todtbeten" in bestimmten Fällen attestirt ist, und diese Meister der schwarzen Kunst haben denn auch den meisten Zulauf. Der ganze Kahuna Unfug wäre im höchsten Grade lächerlich, wenn er nicht häufig überaus tragische Folgen nach sich zöge. Wenn ein Kanäle gegen seinen Nachbarn einen unauslöschlichen Haß im Herzen trägt, sucht er einen Kahuna auf und ertheilt ihm den Auftrag, den Verhaßten todt zu beten. Bald nach Empfang dieses Auftrages erscheint der Kahuna bei dem Unglücklichen und eröffnet demselben, daß er durch sein strafbares Verhalten seinem Clienten gegenüber den Zorn der Göttin Pele auf sein Haupt herab beschworen habe; zugleich ergeht der Zauberer sich in langathmigen Tiraden über die Kraft seiner Gebete und die Unabwendbarkeit der dem Opfer drohenden Strafe. Mit der größten Unterwürfigkeit hört der Bedrohte die albernen Tiraden an, wagt aber keinen Widerspruch, da es in den Augen der abergläubischen Kanaken keine größere Sünde gibt, als einen Kahuna zu beleidigen. Zwei Tage nach dem ersten Gesuche erscheint der Zauberer abermals bei seinem Opfer. Sollte dasselbe sich auch versteckt haben, es hilft ihm nichts, denn der Kahuna findet wie ein gut dessirter Spürhund sein Wild. Bei dem zweiten Besuche eröffnet der Kahuna dem armen Schelm, daß er nicht mehr von seiner Seite weichen und ihn zu Tode beten werde, falls er nicht seinen Clienten zufrieden stelle. Nun tritt meist der Fall ein, daß der bedrohte Kinde inzwischen ebenfalls einen Kahuna engagirt hat und beide zusammentrefsen. Geschieht das, so begrüßen sich die Zauberer mit gemessener Höflichkeit (etwa wie ein Homöopath und tin Allopath am Bette eines Todtkranken), und ziehen sich in einen einsamen Hain zur Berathung zurück. Bei diesen Consultationen wird zuerst erörtert, ob es sich, vom Geldpunkte aus betrachtet, für sie (die Kahunas) empfehle, die Sache zu schlichten oder bis zum Aeußersten zu bringen. Im ersteren Falle einigen sie sich über die ihnen zu zahlenden Gebühren, im letzteren begeben sie sich zu den Bedrohten zurück und Kahuna No. 1 eröffnet demselben, daß die Göttin Pele ihn binnen Kurzem an einem hitzigen Fieber sterben lassen werde. Kahuna No. 2 ergeht sich inzwischen in lauten Lamentationen, in denen er die Göttin um Schutz für den Bedrohten anfleht. Ist der Letztere ein reicher Mann, so engagirt er zu seiner Vertheidigung oft zwei der besten Kahunas und dann befindet er sich ziemlich sicher. Wenn der Bedrohte selbst aggressiver Natur ist. dann beschränkt er sich nicht blos aus die Vertheidigung, sondern miethet selbst einen Kahuna, dem er den Auftrag gibt, seinen Feind todt zu beten. Daraus erhellt, daß der Kanake. der sich eines Feindes in der angegebenen Weise entledige will, selbst nicht geringe Gefahr läuft. Daß Kanälen von Kahunas zu Tode gebetet worden sind, mag kaum glaublich erscheinen, ist aber nichtsdestoweniger eine Thatsache und leicht erklärlich. Ohne Ausnahme glauben die Kanälen an die Macht ihrer Götter und Gnomen und in ihrer krankhaft entwickelten Phantasie wähnen sie die ihnen von einem gefürchteten Kabuna angedrohte Krankheit als un-

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r -. r j ? .. v . '-"V! abwendbar; sie verzehren sich förmlich vor Furcht und siechen dahin, bis sie der Tod erlöst. Nach einem ungeschrie benen Gesetze muß der Kanäle seinen ' zu Tode gebeteten 'Feind auf seine eigene Kosten beerdigen lassen und ge wohnlich wird bei solchen Bestattungen großer Pomp entfaltet. Auch gegen weiße Bewohner ist von Kanälen der Kahunazauber versucht worden, allein ohne Erfolg, da bis Zauberer in solchen Fällen stets ohrn alles Ceremonie!! zum Tempel hinaus geworfen wurden; die Eingeborenen gelangten demzufolge zu dem Glauben dife die W"ken dem Einfluk der GLt. tin Pele nicht unterworfen sind. Bon Zeit zu Zeit hat man versucht, dem Ra Huna-Unwesen durch Gesetze Einhalt zu thun, doch vergeblich. Der König Kalakaua wurde zukn Widerruf der einschlägigen Geietze durch die Drohung bewogen, daß alle Kahunas sich vereinigen würden, um ihn zu Tode zu beten. In Alaska nicht bewährt. Das Verwaltungssystem, das aus der Geschichte unserer westlichen Ter?itorien bekannt ist, scheint nicht überall ein Erfolg zu sein, und jedenfalls nicht in dem interessanten hochnordischen Territorium Alaska. Man darf dergleichen natürlich nicht blos nach amtlichen Berichten beurtheilen, die übrigens gewöhnlich von der eigentlichen'Localverwaltung da. droben herzlich wenig sprechen. In Verbindung mit neuerlichen bergbaulichen Er?iznissen ist wiederholt auch gesagt worden, daß die Goldgräber auf amerikanischer Seite in diesem Punkt üble: dran seien, als auf der canadischm, und neuerdings jammert ein Correspondent aus Sitka folgendermaßen: Es ist eine Schmach für die Ver. Staaten, daß sie den Alaskanern noch bis heute keine irgendwie zulängliche Localverwaltung gegeben haben. Nur in den drei oder vier Towns von Alaska kann man von halbwegs geordneten Verhältnissen sprechen, und das liegt nur an dem Character ihrer Einwohner: überall sonst jedoch herrscht heute, nach über drei Jahrzehnten, dasselbe Chaos, wie beim Beginn der amerikanischen Herrschaft! Vor Allem ist geregelte Rechtspflege hier ebwas ganz Unbekanntes. Nichts kann des Namens Regierung" unwllrdiger sein, als das vorsintfluthliche Verwaltungssystem, welches 1884 für Alaska eingeführt wurde und noch immer besteht. Wir haben einen Gouverneur ohne Macht, zu regieren, einen Gerichtshof ohne Jurisdiktion, einen Marschall ohne Autorität und ein ganzes System ohne bestimmte Gesetze. Die Regierung sitzt in Sitka isolirt da, ohne die Mittel, sich mit den weißen und den eingeborenen Bevölkerungen an in Küste entlang in Fühlung zu erhalten, ist ganz abgeschlossen vom alaskanischen Leben und den alaskanischen Interessen und ist einfach nutzlos ja schlimmer als das, da sie ein Hinderniß für die Schaffung eines besseren Systems bildet. Es hat keinen Zweck, ein System, das eigens für die westlichen Territorien der Ver. Staaten gemacht wurde, oder gar Gesetze, die für einen regelrechten amerikanischen Staat entworfen wurden. Alaska anzupassen zu suchen! Alaska ist ein ganz besond e r e s Land für sich, in seine einzigartigen örtlichen Verhältnisse, in dem Character und den Lebensverhaltnissen seiner Einwohner und in seiner weiten Entlegenheit von der Geschäfts- und' Gesellschaftswelt. Es bedarf daher auch ein ganz besonderes Verwaltungssystem für sich, mit einfachen Gesetzen, welche dem Verständniß der EinZeborenen völlig angemessen sind, und gleichzeitig mit ausgedehnten administrativen Befugnissen die aber in besonders geeigneten Händen liegen müssen und mit genügenden Vorkehrungen eine stetige prompte Verbindung mit den zerstreuten bunt scheckigen Gemeinwesen. Vielleicht wäre es das zweckmäßigste, eine Commission von. sagen wir fünf Mitgliedern, zu schaffen (von denen aber mindestens zwei ansässige Alaskaner sein müßten) und diese Commission mit der Aufstellung ganz einfacher und endgil tiger, den localen Verhältnissen angemessener Gesetzesbestimmungen zu betrauen. Dem Gouverneur müßten Mittel genug zu Gebote stehen, eine Verwaltungs- und Rechtspflege wirklich durchzuführen und seine Hilfsbeamten mit Dampfer oder sonstwie jederzeit überallhin zu senden. Und das Verwaltungs Oberhaupt und seine Assistenten könnten gar nicht sorgfältig genug gewählt werden! Mit der Bevölkerung an sich läßt sich schon etwas wollen. ' Soweit dieser Correspondent. Sein Plan würde jedenfalls sehr bedeutende Mehrkosten verursachen! Cm der elnielmischen Vkubeultur. Vor wenigen Jahren noch sonnte Klage darüber geführt werden, daß die amerikanischen Landwirthe die Nüsse, wenigstens als Gegenstand besonderer Cultur, sehr vernachlässigten, und man sich hier im Allgemeinen an den wildwachsenden Nüssen, -sowie an den vom Ausland importirten, genug sein lasse. Das hat sich aber in den letzteis Jahren bedeutend geändert! Der Handelswerth unseres einheimischen Nußgeschäftes nimmt von Jahr zu Jahr größere Proportionen an. und immer mehr amerikanische Landwirthe pflanzen Nußbäume zu industriellem Zweck an, zusammen mit ihren Aepfel-, Birnen-, Pfirsich- und Pflaumenbäumen. Sie sind eben endlich dahinter gekommen, daß sich diese Cultur zu einer wohlzahlenden gestalten läßt, und haben, obgleich spät, auch in dieser Hinsicht die europäische Landwirtschaft nachgeahmt. Thatsächlich kann eine Nüßpflanzung bei richtigem Betrieb oft ebenso viel Profit einbringen, wle eine Pfir-sich-oder Aepfel - Pflanzung, und' was von besonderer Bepeujuna

ist: diele Vatkungen Nußbäume lassen sich gerade auf Boden, ver für andere Zwecke sehr undankbar ist, mit Erfolg ziehen! Davon hat man sich schon vielfach im Osten und Westen unseres Landes überzeugt. So hat man in den

Neuengland - Staaten nicht wenige öde und steinige Hügelrücken, von denen man immer glaubte, daß sie von sehr geringem ackerbaulichem Werth seien, mit Wallnuß-, Butternuß-, Ka, stanien- und mehreren anderen Nußgattungen bepflanzt und ist bisher mit dem Ergebniß sehr zufrieden. Und im Westen und Südwesten hat man Land, welches zu naß für Welschkorn, Weizen U7.d andere Getreide Arten ist, großentheils durch Anbau von Peconund Hickory - Nüssen gewinnbringend gemacht. Die Pecon Nüsse namentlich gedeihen selbst chne Cultur sehr gut auf Boden, der häufig überschwemmt wird. Der Pionier einer einheimischen Nuß c u l t u r in großem Maßstabe ist der Staat Californien gewesen; aber die meisten anderen Staaten der Union sind dem Beispiel Californiens gefolgt und folgen ihm in noch immer steigendem Maße. Heute liefertCalifornien allein mehr als 2 Millionen Pfund englischer Wallnüsse, große Mengen Mandeln, durch Cultur ver besserte Kastanien, Hasel- und englische Lambertsnüsse (filterts"). Im Süden, wo die Pecanbäume mindestens ein halbes Jahrhundert hindurch halb wild wuchsen, sah man in den letzten zehn Jahren vielfach Haine derselben angepflanzt, und Jeder konnte in den letzten paar Wintern bemerken, wie stark sich das Angebot verschiedener Gattungen Pecannüsse auf unseren Märkten gesteigert hat, obwohl es den betreffenden großen Handelsgeschäften gelungen ist, den P r e i s dieser und anderer Nüsse ziemlich hochzuhalten. Die Nuß Production ist eben noch lange nicht so groß, um sich nicht nach bekannten Mustern" unter Con trolle bringen zu lassen, und in dieser Beziehung können Trauben-, Erdbee-ren-und mehrere andere Classen Obstzüchter oder Obstverschleißer mit Neid auf die Nuß - College blicken! Natürlich lassen sich die Nüsse auch viel länger aufbewahren, als das aller meiste sonstige Obst, ohne daß man weiter Umstände mit ihnen zu machen braucht. Freilich verringert sich ihr Werth dabei schließlich doch betracht lich, schon wegen der Entwickelung in ihren enthaltenen kleinen Ungeziefers, aber die meisten Gattungen Nüsse vom vorigen und vorvorigen Jahre lassen sich in der nächsten FeiertagSzeit immer noch sehr gut zu etwas herab gesetzten Preisen an ärmere Familien losschlagen! (Wenn auch ohne Angabe des Alters.) Unsere ganze einheimische Nutzcul tur als Industrie ist nur etwa - em Jahrzehnt alt. Die Verbesserung der Nußcultur begann mit der Einfuhr ausländischer Kastanien, deren Vorzüae hinsichtlich Große und, Aroma's man glücklich auch auf amerikanische Kastanienbäume übertragen hat. Die meisten Kastanien z. B., welche man heute bei uns als japanische verkauft, kommen aus Californien und mehreren südlichen Staaten. Immer weiter dehnte man die systematische Nußcultur aus. Viele Bäume wurden aus dem Ausland importirt, und viele einheimische veredelt. Die Pecan-Cultur ist thellweise m unserem Suden so be liebt geworden, daß viele Besitzer von Obstgärten an der Golfküste entlang sogar Orangenbäume ausgraben, um Raum für Picanbäume zu gewinnen. Das will gewiß schon viel heißen, trotz der größeren Empfindlichkeit der Orangenbäume. Diese Industrie verspricht noch viel für die Zukunft, zumal der Consum der Nüsse bei uns ein immer mehr stelgender ist, und auch der gesundheitliche Werth der Nü-ss heute in besonderem Maße anerkannt wird, womit auch ihre Verwendung in der Zuckerbäckerei, in der Küche u. s. w. entsprechend gewachsen ist. Natürlich werden Nußbäume auch für Holzzwecke angepflanzt; in diesem Fall aber liefern sie bedeutend weniger Nüsse, als wenn sie im ObstgartenStil ausgesetzt werden. Um Lsnoleum - Teppiche zu reinigen, wasche man sie mit lauwarmem .Sodawasser. Wenn sie trocken sind, nehme man von der gewöhnlichen gelben Bodenwichse, verdünne dieselbe mit Terpentin und. reibe mit einem wollenen Lappen die Teppiche gut ein. Hat man eine Vlockbürste, so kann man sie wie die Parkettböden bürsten und nachher noch mit einem wollenen Lappen unter der Bürste abreiben. Sie werden wieder wie neu. DieTanzmeistervon Jersey City, N. I., bekommen eine neue Concurrenz. Rev. John L. Scudder,,Pastor des Tabernacle und der ersten Congregational Kirche . von Jersey City, glaubt an's Tanzen. Gleich Rev. E. L. Stoddard, Rector der St. John's EpiScopal . Kirche, welcher eine Tanzschule in Verbindung mit seiner Kirche im letzten Frühjahr gegründet hatte, glaubt Rev. Scudder, daß die Kirche das Tanzen sanctioniren und es den Mitgliedern, welche tanzen wol len, möglich machen sollte. diesem Zeit vertreib zu huldigen. Er hat Arrange ments mit einem Tanzlehrer getroffen, um den jungen Leuten seiner Kirche Tanzunterricht zu geben. Die Lection kostet 10 Cents und lOLectionen sollen zum Erlernen deö Tanzens vollständig genügen. Der Unterricht wird in der Halle an Henderson, nahe Grand Str., an das Tabernacle angrenzend, jeden Donnerstag Abend ertheilt werden. Die Mitgliederzahl der Tanzschule ist nicht beschränkt und dürfen Nichtmitglieder der Kirche, so lange sie einen guten moralischen Charakter nachweisen können, an dem Unterricht theilnehmen. Selbst die älteren Mitglieder sind nicht ausgeschlossen. Die grauhaarigen Männer oder Frauen, die noch Lust verspüren, das Tanzbein zu schwingen, sind ebenso willkommen wie die Jünglinge unh Backfische. '

"t Wara-ns ZNeiii Ziadctfack's Schreibevritf. (Ojyr!hi t$09 by th Germ an Pren & PUto Co.) No. 80. I GeöHrter Mister Edithor! Ich hen Jhne in mei letztes Schreiwe riepohrtet, daß ich mich gekillt hen. Daß ich in mei Eckseitment die Battele uffgemickst un die Griesbattel getäckelt hen, do sin ich nit for zu blehme. Durch den Misstehk sin ich off Kohrs Widder gcsehft worde, awwer es is jo doch all dasjelwe zu mich. Was Hot ennihau so en armer Ehekrippel wie mich for e Bißneß, uff die Welt zu sein? Awwer ich will nit vorgreife. Wie ich also selle Nacht so schrecklich for Help gehallert hen, do is off Kohrs aach mei Fr , wollt ich sage, die Pauline erbei gelaafe komme. Sie Hot wisse wolle, was die Mätter mit mich wär un ob ich mehbie e Tuhsehk hätt. Ich hen sie gar nit geLnsert, awwer wie se nier zu mich komme is un ihr Schnut gespitzt Hot, for mich en Kiß zu gewwe, do hen ich se en Pusch gewwe, daß sie gege den Christ gefloge is. Wann der sich nit noch an se fest gehakte hätt, dann wär er schuhr umgefalle. Die Selma is e wenig schelles geworde un Hot die Pauline gesagt, der Mister Baldrian wär en geHeirather Mann un mehrfacher Vanillievatter un for den Riesen hätt se gar kein Bißneß. ihn zu totsche. Ich hen ihn nit getotscht," Hot die Pauline gesagt. Jes, Sie hen Hot die Selma gesagt. Juhr enotter wo," Hot die Pauline dann gesagt un baff! Hot Vt Selma sie eine uff die Schnut gekloppt, daß das Blut drei Fuß un.e halb in die Höh gespritzt is. Dann is es awwer losgange. Die Pauline is an die Selma getschumpt, als wann se se hatt fresse gewollt. Die Selma awwer nit faul, täckelt mei Fr , wollt ich sage, diePauline bei die Frisur un, hoste nit gesehn, Hot se die Pauline ihr ganze Hoor in die Händs gehabt, 's war nämlich e Perick. Die Pauline Hot nit mehr Hoor uff ihren Kopp, wie uff en recht klien gewaschene Porzelahndeller! Do is awwer der Christ mähd geworde. Sell is e Schehm Hot er gesagt, wie könne Sie dehre, mit so en Humbug in mei Haus zu komme, wer weiß, was sonst noch falsch an Jhne is. Jetzt nicks wie enaus. Sie Fehl Sie, Sie Humbucker, das is all, was Sie sin!" Die Pauline Hot gesehnt und der Christ Hot se in die Kandischen uffgepickt un Hot se die Dohr enaus geworfe. Die Selma sagt: Christ, sell hättst du nit duhn solle, denk emol. das Mehdche is in ihr Reitgaun, wie iesig kann se do kalt ketsche un dann Host du dieBlehm for; biseids. wann ihr Hoßbend. der Meik, Widder riekowwert, der geht schuhr for dich." Wisse Se, wie der Fonn gestart Hot, do hen ich nämlich geäckt, als wann ich schlofe deht. Awwer, wie die Selma die letzte Riemahrks gemacht Hot, do hen ich doch gedenkt, du besser weckst jetzt Widder uff, sonst qeht m?hbie der Christ autseit un holt die Pietsch widder in das Haus. Ich hen e koppele Seifzer gelosse, schöne große, daß es gesaund Hot, als wann e Kau hallert. weil se bei Mistehk en Eis-Huck verschluckt Hot. Bei Tschinko." Hot die Selma gesagt, was war des?" Se Hot alliwwer getrembelt un for se widder e wenig kweiet zu mache, do hen ich noch en Seifzer von mich gewwe, wo e wenig mehr gesaund Hot, als wann er aus- en menschliche Stommeck komme deht. Do Hot die Selma Widder iesiger gefiehlt. Se Hot mich en Schnaps gebracht un den hen ich gedrunke, dann hen ich Widder ahlrecht gefiehlt. Ich hen den Christ en Kiß gewwe. bikahs er Hot. mit die Pauline so schnell uffgeräumt. Die Selma awwer Hot gesagt, sie wär schuhr, Hot se gesagt, mir dehte noch Trubel kriege. Ei dont kehr," hen ich gesagt un dann sin mir schlösse gange. Ich denke, es war schon so ebaut vier Uhr in de Morgen. Autseit Hot's geregent. das war ganz schrecklich. In leß denn no teim hen ich geschloofe. Ich hen gedriemt, ich wär Widder en sinkeler Mann un ich kann Jhne gar nlt sage, wie häppig ich do gefiehlt hen. Uff eemol hörn ich, daß Jemand an die Dohr von mei Ruhm räppt. Was de Dickens is denn das? hen ich zu mich gedenkt. Ich sin aus das Bett getschumpt, awwer ich kann Jhne gar nit diökreiwe, wie ich in mein Kopp gefiehlt hen. Es Hot gefiehlt, als wann e koppele Tamkätts in mein Kopp wäre, wo heidensiek spiele un immer größer wer'n dehte, so daß se purtinier mei Schkoll gekostet hen. Dann hen ich Widder gefiehlt, als wann mich so ebaut hunnert Schkruhdreiwers von die autseit in mein Kopp geschkruht dehte wern. Dann Hot's gefiehlt, als wann mein Kopp so leer wär, wie e leere Whiskiebattel un uff eemol deht en Brickstein enei falle. Well, ich kann Jhne sage, so e Fiehling hen ich in mein ganzes Lewe noch nit gehabt. Ich hen. Mich grad Widder uff mei Bett falle gelosse. Awwer an die Dohr Hot's immer noch geräppt un do sin ich dann noch emol uffaestanne un hen erufe, was is oie Mätter. Do hen ich auZgefunne, daß diePauline autseit gestanne Hot. Sie sagt: Ach liewer, goldiger Meik, geb mich doch wenigstens mein Räpper un mei Wick, daß ich mich in e diesente Schehp bringe kann. Es is schon purtienier Dehleit un ich kann doch nit in die Kandifchen, wo ich drin sin, an die Stritt gehn. Die Missus Baldrian, die will ich emol e Ding odder zwei zeige,' die soll emol ausfinne, daß ich nit hinner den Muhn heim sin. Liewer, goldiger Meik,' loß mich doch inseit, ich will mich jo jetzt behehfe Wisse Se. was ich aedahn

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A newspapf r re Porter in St. Loois ccnsulted his friend, a yonnf phjrsidn, about storaach difficu.ty that had taused hin a koo.1 dcal of trouble, when the doctor said: " Yd eat too rouch, and too fast, and at irregulär hours. You will never b well unlil jroa reforru vour babits. There U no use of yourjblowiog io your moaejr for doctor' billf. u hat you require u Ripans Tatoales I hare been inrestigating the fortnula. and know it to be an excel!nt rernedy. The Tabulei will do for you all that I can." So on this ad vice th reporter relates: "I tried th Tabules, and soon becatne enthusiastic over the results. The work of the littl Tnbules was rnarvelous. Although the doctor said I would never be well, they HAVE cured nie corapletrly. It is six weeks since I have had any trouble at all, and 1 am feeling Ulce a fighting-cock. Ripans Tabules are woaderf ui rernedy, wouderfuL"

LAXIR VL JJ BON-BONS A VVDCMMtz XSKURItREN VERiTOPrUNfi

Mnuc , 2S7 hen? Ich hen mä) n"b:t gurrte gedreht, hen ganz schloh die Dohr uffgelackt un sin dann aus das Windoh gekrahlt un uff das Ruhf von die Schett getschumpt. Dann hen ich gerufe: Paulinche, komm doch nor erein!" un fort war'n ich. Grad newig die Schett do Hot en Lehker sei Vehkerie gehabt und uff das Ruhf von die Vehkerie sin ich gekrahlt. In die Dunkelheit un in mei schreckliche Kandischen, do sin ich uff eemol iwwer ebbes getombelt un uff eemol, do duht's en Schlag, un ich falle dorch den Ruhf uff den Vackofe. Do is es orfel hatt gewese un ich hen mich e wenig uff die Seit geturnt. Dabei hen ich mei Bällenz verlore un sin in die Backmuld gefalle, wo der Behker sein Doh drin gehabt Hot. O. Mamma. wie Hot sell awwer gefiehlt! Je mehr ich getreithen, eraus zu komme, desto mehr sin ich enei komme. Ich hen gekickt wie alles un uff eemol. do sin die Behkersch ereinkomme. Wie die mich gesehn hen. do hen se Knippel genomme un hen uff mich gekloppt, als wann ich e Stick altes Eise wär. Sie hen so lang uff mich gekloppt, bis ich so sahftche war, wie der Doh, wo ich drin gelege hen. Wie se dorch mit mich wäre, do hen se mich an die Stritt geworfe. Sie könne immatschinne, dah ich in die größte Hurrie heim sin. Df Pauline war glicklicherweis &u$tl0 Ich hen die Dohr gelackt unVHen -mich schloofe gelegt. Ich sin erscht amOwend Widder eraus. Die Selma un der Christ hen gar nit gewißt, was gehäppend war, un off Kohrs hen ich aach nicks dervon gesagt. Was mit die Pauline noch weiter gehäppend is, will ich Jhne m mein nächste Schreiwe riepohrte. Mit beste Niegahrds Juhr trulie Meik Habersack, Eskweier un Scherifs von Apple Jack, il t b c x I t g c n. Professor de? Astronomie: Jch habe heute zwei neue Sterne entdeckt!" Frau (verächtlich): Die waren schon da; aber ich habe eine neue Puddingsauce erfunden!" Zu eintönig. Nun. alter Freund, wie lebst Du denn mit Deiner Frau?" Gegenwärtig haben wir Waffenstillstand." Und später?" Na. willst Du vielleicht in einem ewigen-Frieden leben!?" Ein Freund guter K üch e. Frau: Du schmeichelst der Köchin fortwährend, am Ende bildet stch d-e ein, Du wärest verliebt in sie." Tkann: Desto besser, dann kocht sie gut!" Benutzte Gelegenheit. Sie: Ihr linkes Auge ist entzündet, was haben Sie denn damit gemacht?" Er: Das ist das Auge, mein Fräulein, welches ich auf Sie geworfen habe." S ch ö n e G e g e n d. Er: Wie gefällt Dir die Gegend. Weiberl?Sie: Ich bin ganz sprachlos." Er (seufzend): Ach Gott, da möchte ich immer bleiben."

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zwischen den Muskeln und Gliedern schleichen sich die Schmerzen von Rheumatismus tn. Aus demselben Geleise schleicht sich St. Jakobö Qcl in. ? dringt durch, sucht und ertreibt die Schmerzen.

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