Indiana Tribüne, Volume 22, Number 36, Indianapolis, Marion County, 24 October 1898 — Page 1
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o A o? AV G I V '-"s1H m W O ks A Z-iA i l nV o W V w y y Office : No. 18 Süd Alabama Stratze. Telephon 1171s Indianapolis, Zndiano. Montag, den 24. Wktober (898. Jahrgang LS, N3
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-beifo"" DttVid BlsphttM, unter d'N Aulp'zien der MATINEE MUSICALE. Mittwoch, 26. Gkiober W8, Aden' s 8 Uhr, im großen Saale b;3 Deutschen Hauses! CT Eintrittskarten $1 00 und Gallerie 75c sind von Montag früh an in BaldivinZ Musikalltnhand lung zu haoa. Deutsches THeater. " ' Sonntag, den 6. November, Abend 8tl$r, im Deutschen Haus. Zuc Ausführung gelangt : :: Nachruhm ! :: Lustspiel im trten von Robert Misch. Dramatische Sektion des SOCIAL. TURNVEREINS. eintritt 50c und 25t. MttUors Leber - Pillen -.st das beste und nebenbei auch gelivdeste Mittel gegen Unverdsuttchkeit, Verstopfung, Leberleiden etc. 23 (5entS die Schachtel bei Kerd. 21. Müller. Apotheker, Ecke East irnd Washington Str. und auch in alle anderen Äxsthekea. r.G.G.Mfttff hat seine Office nach dem Willoughby Gebäude, No. 224 Noid Meridian Str., erste Etage, verlegt. OfnceStunden : Bon 2 bis 4 Uhr Nachmittag Telexho: O!nce2SZ-Wohnung9a. Die.Wolznung befinde sich wie bisher : 1c37 Nord Pennsylvania Straße. Paint & Ya rnisli Co - Alle Sorten von - Farben, Oclcn, Pinseln zc. für Maler. I I Si ti ff 0 r n-f Trt st Ul usd in allen Größen zu mäßigsten Preisen. 426 Ost Washingtons!?. I Telephon 44. OTiiIvtllrtfof V 1 ViHVU4 Bei loüs kaust Ihr die Kisten und billigsten Schul-Schuhe in der Stadt. und Männer . Tchuhe in allen i Ecrten und roarme Mnter Schuhe. U i uuv 1 1 epr,ch. .r UN. Euch seNst. 133 Ost Wasblngton Str. , Jr. JJWJ-LJ UZZ m dS. MR'R'INIU ' I l'f .T-tWifTn. isypxi'ikm rfl iVrar i k MMWM
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Wetterbericht. Wärmeres, schöne Wetter heute Nackt. Moraen Reaenschauer und kälter. Höctste Temperatur innerhalb der legten 24 Stunden öS Grad, niedrigste 44 Grad. Die Lage in Havana. Wasdinaton. 23. Okt. AuS den Berichten der amerikanischen Mi litär-Coznmission in Havana, die im Kriegsdepartement eingelaufen find, läßt sich ersehen, daß die ZahreSzeit nock nickt weit aenua doraesckritten ist. um mit einigermaßen Sicherheit schon ! I I .! . tr CV C !l.!fl. Zkßl ein größere nzayz amerrraniiqer Truppen nach Cuba schicken zu können Der letzten Meldung General Wadeö. deö Vorsitzenden der amerikanischen Commission, zu Folge dürsten erst im Dezember weitere Truppen in Cuba nothwendig sein. Die Erklärung zusammen mit der Versicherung, daß die spanischen Beamten ernstlich bemüht find, die Insel zu räumen, hat dazu beigetragen, die Bundesbehörden zu bestimmen, den ursprünglich für die Räumung der Insel festgesetzten Termin noch um einen Monat hinauözuschieben. Man ist hier übrigen? der Ansicht daß dieses Hinausschieben der Räumung keinen wirklichen Zeitverlust bedeutet, da man dadurch Gelegenheit erhält, die Arrangements zu vervoll,.k . ....... ... tn en Ber. Staaten bestnbllkyen ruppen ve) 3 n9n. Inzwischen wnd ol. Hecker und seine Collegen in der Eommlsfion die nöthigen Anstalten sur die Lagerung der Truppen aus Cuba treffen, so daß die Soldaten bei ihrer Ankunft alles in Bereitichaft finden werden. Bonfield ist todt. Chicago, 23. Okt. Der ehemalige Polizei. Inspektor John Bonsield ist heute im Alter von 62 Jahren geftorben. Bonsield war der Befehlshaber der Polizei. Abtheilung, welche gegen den Befehl deö Mayorö Harrison am Abend deS 4. Mai 1886 auf den Haymarket in Chicago marschirte, wo eine Versammlung von Anarchisten stattfand. Mayor Harrison hatte derselben beiaewobnt und hatte ?Rnnfi,lh in bat StatiouöbauS Noti, beschickt, daß mchts zu befürchten sei nd daß seine Mannschaft entlassen solle. DaS sKi . t t t u ......:rx ....k v : . meisten Tbeilnebmer an der Verlamm. Ittng attcn M heitS verlausen; trotzdem rückte Bonsilld mit einem groIßen CorpS Polizisten an und befahl sofort brutal den Versammelten, sie 1 outen ausemanbergehen 3tn nach. sten Augenblick fiel die Bombe unter die Polizisten; sieben wurden getödtet und viele verletzt. Die weitere Geschichte der Heumarkt. Tragödie ist bekannt. RassenkampsinMississippi. M e m p h i S, Tenn., 23. Okt. AuS Jackson, Miss , wird gemeldet, daß ein SherissS-Ausgebot von 100 Mann bei Forest, Miss., daS Land nach einer Rande Neaer abgreift, welckk ,in,n '. N.g" llle g.Iödlet s.i. und di. Verfolgung wrrd noch sortgesetzt. m.u cro. o t.i ex o.i vsüuucniim aiutuuu yui iuy uu und Stelle beaeben. Näheres ist noch nicht bekannt. Meridian, Miss., 23. Okt. Ein blutiger Rassenkampf ist in Scott County dadurch entstanden, daß der Neger Bill Burke den Weißen Cha erlassen, aber der Conftable Thomason, m" 10 ann auszog, um Burke einzusangen. fand Burke mit 50 - 60 Negern in seinem Blockhause derschanzt, und auf die Aufforderung, sich Z ergeben, antwortete eine Salve, ...II. V . ,.,, . T . . ourc? wtiojt er Ponzi,! qiey geioo tet und Tbomdson schwer verwundet ' " murde. mmm 6, ... .t,.!, . mmt wuiukh, laber heute Morgen wurde der Kamps .:,., y Ks.,.:ss ...... .. IMMftfc .Mn VW ifcM und . nach den eingehenden Berichten sind biS zum Abend 10 Neger erschos sen, mehrere verwundet und 4 gefangen genommen, die jetzt, bewacht von 200 Weißen, nach Forest geschleppt find. Allgemeine Aufregung herrscht in
Scolt County, wo Hunderle von Wei
ßen bewaffnet nach Harperville ziehen. i , " oi et cm . n m jaucQ souverrivr . itttumi iu dorthin unterwegs. ,, D i e P e st i n W i e n. London, 23 Okt. Wien ist von Schrecken über daö Erscheinen der Beulenpest ersaßt. Fünf Fälle, außer dem deS LaboratoriumdienerS Barisch, find konstatirt, und zwar find zwei Pflegerinnen im Laboratorium, in Assistent, Barisch'S grau und Dr. Müller, der Arzt, der Barisch behan. delte, von der Pest ergrissen. Dem letzteren wurde die letzte Oelung durch ein genster der Z.'lle zu Theil, ebenso einer Pflegerin. "Dr. Miller galt alS eine Autorität in dieser Krankheit. I Bombay hat er alle ihre Gefahren überstanden. 3n W en tritt sie in der pneumonischen Form auf. Keine Beulen, aber hoheSffieber und Blutspucken. Besondere Vorsichtsmaßregeln find ge. troffen, um die weitere Verbreitung zu verhindern. Die Kranken liegen in einem ifolirten Gebäude. Dr. Pooch, ein freiwilliger Arzt, behandelt sie und barmherzige Schwestern haben die Pflege. Die Gebäude sind mit Stricken umgeben, die Niemand pasfiren darf. Dr. Pooch schreibt die Rezepte und heftet sie an daS Fenster. Die Aerzte lesen sie vsn außen und lassen sie herstellen. Dann werden die fertigen Medizinen auf daS Fenstersims gestellt, von wo sie nach innen genommen werden. Auf ähnliche Weise werden die LebenSmittel in daS Gebäude gebracht. Jeder, der mit Barisch in Berührung gekommen ist, ist isolirt. Aber man furchtet, daß eS zu spät ist. Barisch war drei Tage krank, ehe er einen Arzt aufsuchte, und während dieser Zeit lebte er mit seiner Frau und besuchte Weinstuben. Die Frau,' die verdächtige Cymptome zeigt, bekuchte Freunde, fuhr in Omnibussen und kam. beim Begräbniß hreS Gatten mit Dutzenden von Men schen zusammen. Die Aufregung in medizinischen Kreisen ist ungeheuer. Der berühmte Chemiker, Hosrath Lu. ding, hat eine pathetische Nede gehalten, in welcher er sagte, er hoffe, die Wiener Aerzte würden allen Eventuali täten gewachsen sein. DaS zeigt, daß man in diesen Kreisen die Ausbreitung der Seuche fürchtet. In voriger Nacht wurde in aller Eile ein temporäres Hospital errichtet, an dem 100 Mann bei Fackelschein arbeiteten, um eS so rasch wie möglich fertig zu stellen. Die antisemitischen Blätter beschuld'.gen die jüdischen Aerzte, die Seuche nach Wien gebracht zu haben. Man fürchtet den Einfluß dieser Behauptung aus den Mob, wenn die Seuche wirklich epidemisch werden sollte. Wien, 23. Okt. Doktor Müller. der Dr. Barisch behandelte, starb heute Morgen. Die drei Krankenwärterin. nen befinden sich etwaS besser. Alle Versuchöthiere sind umgebracht und verbrannt worden. Dr. Müller starb in Folge der hingebenden 'ch??lung deS Dr. Barisch. Er hatte den Fall aufmerksam behandelt und selbst die Wand abgekratzt, um daS Vorhandensem von Bacillen zu zeigen. Als ihn die Krankheit ergriffen hatte, schrieb er eine genaue Diagnose seine? Falles nieder, ebenso die Aenderungen, die sich von Zeit zu Zeit einstellten und klebte die Zettel anS Fenster, damit sie von außen gelesen werden konnten. Er setzte dieS fort, bis ihn Schmerz und Fieber überwältigten. Die F a fch o d a - Angelegenheit. London. 23. Okt. Noch nie seit Beginn der Schwierigkeiten wegen AegyptenS zwischen England und Frankreich ist die Situation eine so ernste gewesen wie heute. . Daran wird nichts dadurch geändert, daß alle vernünftigen Blätter der Hoffnung AuSdruck geben, die Sache werde in grieden beigelegt werden. ES ist Thatsache, daß die französischen Militär- und Marinebehörden sieberisch mit KriegsVorbereitungen beschäftigt find, und obgleich auf den DockS von Portsmouth, Chatham und Devonport äußerlich AlleS seine gewohnte Ruhe zeigt, so ist daS doch blos eine Ruhe, die daS völlige Vorbereitetsein zeigt. Von der Admiralität find wichtige Be fehle eingegangen. Sie zeigen, daß England und Frankreich am Rande deö Krieges stehen, wie de Blowitz, der Pa riser Correspondent der Times heute schreibt :
Niemals vorher hat man in Eng
land solche Aufregung gesehen, nie solche Begeisterung wegen einer Sache der auSwättigen Politik, während Frankreich seinerseits, ohne recht? oder l nks zu blicken, sich anschickt, jeder Mackt entaeaeniutreten. welche eS provoziren will Trotzdem klammern sich die französischen Staatsmänner noch an die Hoffnung, der Marquis of Saliöbury werbe irgend ein Tauschobjekt anbieten, welches eS ihnen ermöglichen werde, ohne der Würde Frankreichs EtwaS vergeben, von Faschoda zurückzuweichen. Diese Hoffnung gründet sich auf eine Unterredung zwischen Lord Saliöbury und dem Baron de Courcel, dem französischen Botschafter in Paris, welche im Gelbbuche, daö die französische Regierung morgen erscheinen lassen wird, enthalten ist. Wie Ihr Correspondent erfährt, fragte in dieser ttaterredung der MarquiS Saliöbury den Baron de Courcel, waS Frankreich im Sudan erwünscht sei. Darauf antwortete dieser, Frankreich wünsche einen Hafen am Nil. Lord SaliSbury entgegnete, er könne Nichts versprechen, und werde mit seinen Collegen berathen. Franzosen schließen auö dieser Haltung des englischen Premier, daß er bereit ist, über die französischen Anspräche zu verhandeln, und sie behaupten sogar, Unterhandlungen fänden bereitS statt. Aber die englischen Zeitungen widersprechen dem auf daS Heftigste, und warnen Frankreich, sich nicht durch solche Erzählungen täuschen zu lassen. Sie erklären, ehe verhandelt werden könne, müsse die Räumung erfolgen. Paris, 23. Okt. Eine halboffizielle Note, welche heute Abend veröffentlicht wurde, sagt : ES ist kein Grund für die ausregenden Grunde betreffs der Beziehungen zwischen Frankreich und England vorhanden. SS ist auch nicht richtig zu sagen, daß. in den KkiegShäsen außerordentliche Maßregeln getroffen worden seien. . D i e Situation in Frank, reich. Paris. 23. Okt. DaS Ministerium Brisson scheint mit einem Fuß im Grabe zu stehen. Seine Tage dürften mit der Eröffnung deS Parlaments gezählt fein. Von allen Seiten erfolgen die Angrisse auf den franz. Premier. Man glaubt, er werde versuchen, die Unterstützung der gemäßigten Parteien zu gewinnen, um wenigstens die Sesfion zu überdauern. Aber die Liste der neuernannten Präfekten zeigt, daß gemäßigte Beamten durch Radikale ersetzt worden find. DaS hat die Gemäßigten sehr aufgebracht, und daS Ministerium hat damit sein TodeSurtheil unterschrieben. Jnterpellationen von Deputirten über die innere und äußere Politik laufen massenhaft ein. Mr. Cavaignac, der frühere Kriegsminister, will die Regieeung wegen der Revision der DreyfuS-Assaire angreifen. Er will nachweisen, daß der CassationShof nicht zuständig sei, da daS Heer im Appelhof fein eigenes CassationSgericht habe. Mr. Bourgeois gilt als der wahrscheinliche Nachfolger, und am Dienstag, am Tage deS WiederzusammentrittS der Kammern, werden heftige Szenen erwartet. Die französischen Sozialisten wollen aus der Place de la Concorde eine große Demonstration veranlassen, und ebenso hat die Anti - DreyfuS - Liga ihre Anhänger zum Erscheinen dort, mit dem Rufe Vive l'armee beordert. Ein Zusammenstoß zwischen beiden Factionen wird erwartet. Der Polizeipräfect trifft rgewaltige Vorsicht?maßregeln, ihn zu verhüten. Auch d'e Militärbehörden bereiten sich aus Unruhen vor, die Garnison wird in den Kasernen confignirt sein. Schon die vorbereitenden Sozialisten - Versammluvgen haben zu Zusammenstößen mit der Polizei geführt. , Dr. ch enckS Entdeckung. Rom, 23. Okt. Die Herzogin von Äosta, welche gestern einen Knaben gebar, ist unter der Behandlung deö Dr. Schevck gewesen und bietet einen weiteren Beweis von der Nichtigkeit der Theorie deö Dr. Schenck betreffs der Zeugung von Knaben. Die Herzogin von Aosto ist die dritte grau von hohem Rang, welche mit Erfolg von Dr. Schenck behandelt wurde. Die erste war die Erzherzogin Friedrich von
Oestreich, die zweite die Gräsin Warwick. Der Herzog von Aosta ist der nächste Erbe deS italienischen ThroneS nach dem Prinzen von Neapel.
Daö Leiden des KaiserS'von China. P e k i n g. 23. Okt. Man glaubt, daß der Kaiser von China an einer unheilbaren Nierenkrankheit leidet, doch mag er noch längere Zeit am Leben erhalten werden. London, 23. Okt. Nach Mitthrilung deS Correspondenten der TimeS in Peking leidet der Kaiser von China nach dem Urtheil deS französischen Arzteö, der ihn untersucht und darüber an den Tsung Li Aamen berichtet hat, an Albumenaria mit beginnender Auszehrung und allgemeiner Hinfälligkeit. chlssS-Nachrichte. Angekommen in : New Jork: Belgenland" von Southampton; La Normandie" von Havre. L i v e r p o a l : Campania" von New Jork. Havre: La Champagne" von New Sork. Antwerpen: Nederland" von Philadelphia; Soathwark" von New Bork. Allerlei Vertreter von fünf Counties in Süd Calisornien haben sich zu einer Gartenbau - Commission zusam mengethan, deren Hauptzweck die Ausrottung der St. Jose Schildlaus ist, welche bedeutende Verrheerunzen anzurichten beginnt. ES sollen Agenten nach Hawaii und China gesandt werden, um Parasiten zu bringen, die von den Insekten leben. Burch einen merkwurdsgen Zufall ist Frl. Grace Benson, eine Angestellte der Firma Armstrong, Ca tor & Co. in Baltimore, in den unverhofften Besitz von 51000 gekommen. Oer Vater des 27jährigen Mädchens hatte sich vor ungefähr 23 Jahren von seiner Gattin scheiden lassen und lebte seitdem in Michaels, Talbot County. Vor dreiWochen starb er und vermachte in seinem Testament der Tochter $19, während er den Rest des Vermögens, etwa $1000. der bischöflichen Methodistenkirche in St. Michaels vermachte. Das Testament wurde im Gerichte zu Easton eingereicht und einstweilen in dem G:wöibe aufgehoben. Da nun das Gerichtsgebäude einer Reparatur unterzögen wird und infolge des Negcnwetters das Inner: feucht wurde, fürchtete man, die Documente würden durch die Nässe leiden,, weshalb man im Gewölbe einen Petroleum - Ofen aufstellte, um dasselbe trockea zu halten. Der Ofen ezplodirte jedoch und infolge des hierdurch entstandenen Feuers wurde unter anderen Papieren das Testament Benson's zerstört. Da mit ist Frl. Benson mit einem Schlage zur Erbin der $1000 geworden, denn das Document war noch nicht eingetragen und attestirt. Die Mutter der Glücklichen , hatte sich wieder verheirathet. wodurch sie ihrer Ansprüche verlustig geht. ' merkwürdiges Doppelleben hat der in Newport, Va., verstorbene Dr. Detwiller geführt. Er war nämlich ein unter der Maske eines achtbaren Arzt?? verk'ppter Einbrechtt Diese Thatsache wäre vielleicht nie bekannt geworden, aber unter den Schriftstücken des Verstorbenen fand man eine Karte, welche zeigte, wo die Beute aus den verschiedenen Einbrüchen im Hause versteckt war. Der Karte folgend, entfernte man eine Diele der dritten Stufe der in den ersten Stock führenden Treppe, und altes Silberzeug, Juwelen und Instrumente kamen zum Vorschein. Es waren Gegenstände, welche bei einem Einbrüche im Hause des Prof. Gibbs gestohlen wurden. Mehr Beute fand man mit Hilfe der Karte. Dr. Detwiller war in den feinsten Häusern eingeführt, was ihm in seinem unerlaubten Nebengeschäft.sehr zu Statten kam. Vom obersten GerichtsHof von Maryland ist soeben eine interessante Entscheidung abgegeben worden, die sich auf das 14. Amendement zur Bundesverfassung bezieht. Es war der Versuch gemacht worden, in einer Privatschule die Aufnahme eines Negerkindes zu erzwingen, und schließlich ging die Sache an dieGerichte. In letzter Instanz wurde entschieden, daß die Aufnahme des Kindes von der SchulVerwaltung mit Recht verweigert werden könne, da stets die Ansicht maßgebend gewesen sei, das 14. Amendement, welches jeden Rassenunterschied aufhebe, beziehe sich nur auf Handlungen etc. des Bundes, des Staates oder der Gemeinde, nicht aber auf Private oder Privatinstitute. Diese Entscheidung bezieht sich also auch auf die Behandlung von Negern im Eisenbahnverkehr, in Hotels etc., was für den ganzen Süden noch immer von ar'ößter Bedeutung ist.
Wunderbare Abhilfe
erlangt von Dr. MeS' Nm ßcsrt wk. It P. B a b c o ck. von voca, N. I. ei IV Beter,, der 2. N. V. Attillerie und seit dreißig Jadren bei der Babcock & Munsel Earriagr Co. von Auburn sagt: .Ich schrribe. um mein? Tank auszusprechkn sür d?n wunder baren Nutzen, den mir Dr. Milej' Heart Eure brachte. Ich litt seit Jahren an Cciatica alt Rcsultat tei Arm,lben, wodurch mein Htr, in schlimmftkr Weise ergriffen wurde, meine Glieder schwollen an von den SnScheln aufwärts. Ich war aufgeblasen, das, ich nicht im Stande war, meine lrider zuzuknöpfen, hatt heftige Echmerzcn in der Herzgegend, erstickende Anfälle und kurzen Athem. Tret Monate lang konnte ich nicht liegen und nur in einem Armftuhl schla sen. Ach wurde von den besten Doktoren behan, delt. aber aUmählig schlimmer. Vor ungefähr einem Jahre begann ich Dr. MileS' Heart Eure zu nehmen und eS rettete mein Leben wie durch ein Wunder. - Tr. MileZ' Mittel werden durch alle Apotheker verkauft i.ntcr einer positiven Garantie: die erfte Flasche nützt oder da! Geld wird mxüdnt stattet. Buch über die Krankheiten deS Hcrzenk und der Nerven frei. ifS ?i 1 rVr'iW 5 . i--iizUCucS V jfcstcrcs v? Höchst V Adresse: D r. MileS Mediea! Co.. Slkdari, Ind. I m Haufe der Zionskirchstraße No. 1617 zu Berlin wurde die 68jährige Dienstmagd Therese Kaiser ermordet. Dieselbe stand bereits 40 Jahre im Dienste des Predigers Rollers von der apostolischen Gemeinde. Der Arzt stellte einen Hieb mit einem stumpfen Gegenstand über dem Auge und mehrere Schläge auf den Hinterkopf fest. Die Mörder erbrachen die Commode der Ermordeten, raubten ihreBaarschaft und durchwühlten den Schreibtisch Rollers. I n D o l n j a-T u z l a (B o s n i e n) wurde eine Mohamedanerin, die 34jährige Saca Tahirovic. durch oen Sarajevoer Scharfrichter Seysried hingerichtet. Der Tod der Frai. war nach sechs Minuten eingetreten. Mit dieser Hinrichtung fand ein entjetzliches Verbrechen seine Sühne. Der Fall, der im ganzen Occupationsgeviete ungeheures Aufsehen erregte, entrollte ein schreckliches Familienbild, dessen Einzelheiten bei der vor dem Kreisgerichte Dolnja-Tuzla stattgefundenen Verhandlung in grauenerregender Weise Zu Tage traten. Die in Vukovje im Bezirke Dolnja-Tuzla wohnhafte Saca Tahirovic, eine Frau von 34 Jahren und Mutter von fünf Kindern, und deren 18jähriger Sohn Osman Tahirovic überfielen einige Tage vor dem Beginn des Ramazanenfestes ihren schlafenden Gatten bezw. Vater und ermordeten ihn. Osman Tahirovic hielt den Unglücklichen fest, während das entmenschte Weib mit einer Hacke den Schädel des Ueberfallenen zertrümmerte. Als die That geschehen war, riefen Saca und Osman Tahirovic die vier anderen Kmder herbei und trugen mit deren 5)'lfe die Leiche des Ermordeten in den Viehstall, wo sie sie vergruben. Langan dauernder Haß zwischen den Ehegatten war das Motiv der That gewesen. Bei der Verhandlung wurde Saca Tab!ro vic zum Tode durch den Strang, Os' man Tahirovic, der noch nicht das zwanzigste Lebensjahr erreicht hat. zu acht Jahren schweren Kerkers verur theilt - Salzfluß tritt oft auch bei kaltem Wetter, die innere Hand ergreifend und andere Körpertheile Hood's Sarsaparilla, der große Blutreiniger heilt Salzstuß. Hood'ö Pillen wirken vorzüglich nach der Mahlzeit und kuriren Kovfweb. 25s. Der Sfew Tork Store. (GtaMirt 1853.) W..,. Buttenck Muster ! Zeugchen (Printe) 3 2c die Aard. Hübsche Zeugchen guter Qualität, passend sür Kleider oder Steppdecken die 6c Qualität zu die Jard. ks n h msL
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