Indiana Tribüne, Volume 22, Number 35, Indianapolis, Marion County, 23 October 1898 — Page 10

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..keine 5kru hatte Pimple? . im Gesicht. altx sie nahm ttuleatit. unb die Pimple sind olle verschwunden. Ich hatte ewe Seit lang a Ber ftopsuna aeliiten, aber nach dem Einnehmen der ersten KaScarets habe ich durch dieses Leide keine Unan Richt genug preisen. Fred. Wartman. 508 Gnmantow Av.. Philadelphia. Pa. kdmliakeltea wieder aevavr. 'auit ionnca at ngenebm. sedmackbafk, wirksam. Schmecken gut, thun flirt, matten nie krank ver chwa. verur'aweu rem Schmerzen. 10c, 25c, öoc. Heile Berftvpfnng. 3trU Ktm4j cxx. CblofS Im, Twfc. SUg "Vst "R A f verkauft nd garantt? fco all. 11 vr-m. Kfoweiem jur ruuA fltwcijnpcn. r.G.G.Mftff hat seine Office nach dem -ctt.i, r j I winougnDy ueuauue. No. 224 Nviv 2JlWtan I erste Staae. verlest. Ofnee.Stunden : on 2 Dt 4 Uhr Namittag Ttltxho: Ofsice29S-Wohnung93S. Die Wohnung befinde flfi wie bisher : lv.37 Nord Pennsylvania Straße. Dr. I. Bühler, 120 Sst Wcvnrty Str. Sprechstunden : S bis Uhr Vorm. ; 2 biS S hr ??aqm.; 8 M 9 Uhr Abends. Telephon 1446. drechftumde: Vntag ui rmtttaa. Die Ofsice vvn vr. h. pink und Dr. COLE, befindet sich in No. 24 Ost Ohio Straße. Telephon No. 927 wie bisher. C. C. EYERT8, Deutscher Zahn - Arzt. Ro. 8z Nord Pennsvldania Str. a i kird auf Wurrsch angewandt. vr. Louis Siirckhaxdi,

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Vogelnester.

Unter den Vögeln wie unter den Menschen gibt es Sonderlinge. Sonderbar sind namentlich die Neigungen, denen die Vögel nicht selten bei der Auswahl ihrer Brutstätten folgen. Dem Proletarier Spatz erscheint bekanntllch jeder Ort, der nur lrgenvw Schutz gegen die llnbuden der Witte runa und böser Knaben bietet, als dassend für sein Heim. Ein Mauerloch. die lauschigen Falten eines zusammenaerollten ffenstervorkanges, das eroberte Schwalbennest oder die dersteckten Winkel eines epheuumrankten Baumes sind seinem unästhetischen Sinne grade so recht wie die Zinnen eines stolzen Marmorpalastes. Äver auck andere VLael. die man zu den aristokratischen Kreisen der gefiederten Gesellschaft zu zahlen pflegt, begehen allerlei Verstöke aeaen die unter ihnen heischende Sitte. Mir fällt ein Rothkehlchenpaar ein, das na? eine alle, im . r. c n r Gartenveruea ucgenoe ießlanne zum Wruthinh userkoren kakle, liin an '.71.7 V,' ... r.:'m.tt ro,, ucu - uuyiu iuwt un wvuuuj m . v jt - e a form eines landllcken Backofens erbaut. Die mörderischen atzen Hatten es dort nickt aufaefunden: aber eine andere Gefahr nahte. Eines Morgens wurde der Ofen geheizt; es sollte gebacken werden. Vöm Rauch und von der Hitze erstickt, ward das leichtsinnige Thier halb verkohlt aus feinem Vlttt mit aebaaenen incrn ausaetunven. Eine eigene Lteoyaverel muß serner ein Meisenvaar besessen haben. E haiie sick das Rabr einer Sofpumpe zur Anlage seines Nestes ausersehen und melt so kartnacki an dem Orte seiner Wahl fest, dak es. als das Nest entdeckt und, um der Verunreinigung des Wassers vorzubeugen, entfern: worden war. alsbald auf's Neue zu bauen anfing. Die Vögel schlüpften durch eine enge Oessnung am obern (5nde des Robrs in ikr Versteck hinein und hielten sich dort für so sicher, daß weder das Getose des Wlrthfchastsgetnebes noch die Beweauna der Pumventtanae sie u stören vermochte. Die Vogel haben mcht bloß wunderliche Einfalle, oft aeken ne aucd recbt unve sonnen zu Werke. Was soll man zu dem Kuckuck sagen, der sem m in das Nest eines andern VogelS durch einen so engen Spalt legte, daß der zunge Kuckuck, als er flügge geworden, keinen Äuswea finden konnte und elend zu Grunde hatte gehen müssen, wenn ihm nicht mitleidige A!enfchen zu Hilfe ge kommen wären. Thöricht handelte sicherlich auch jene Glucke, die ihr Nest auf Sie selbst vermochte wohl ab und zu '..?, . t . l t." lUTiicqcn: ai& aoer vc jxuwicui ucu Eiern entsckluvft waren und zu den Muttersorgen der Henne allmälig der Hunger sich einstellte, da erschien sie eines Morgens verzweiflungsvou aackernd vor der Dachluke und rief um Hilfe, die ihr natürlich gebracht wurde. Unglücklich in der Wahl ihrer mut statte war auch die Krähe, die ihr Nest c mn .nriL . . ; , rjt;rc.a baut hatte, das im Hafen überwinterte. Konnte es anders sein, als dak ibre Hoffnungen auf eine gedeihliche Brützelt zerstört wurden, als das eines Morgens sich mit Matrosen bevolkerte. die aelommen waren, um es aufzutakeln und seefertia zu machen? cr".f r jt. ::cf....wi .v:rr. iüuci licuiCJi uveliuui ciuc m r - 'rt . .r?i orlieoe für scyisfe zu oe ien. &q t . ii. : . m 1, c etyalle cm Oflcipam aus einem ayrzeuge, das längere ütn m cincnr engn schen Hasen lag. seinNest in einer Höh lung zwischen Mau und prange zu bauen anaefanaen. Welche Enttaw schung ward den kleinen Baumeistern bereitet, als sie eines Moraens ihr Heim von dem gewohnten Orte sich fortbewegen sahen. Wie seynsucyllg mögen sie dem Schiffe gefolgt sein und ihm nachgeschaut haben, als es serner und serner winkte und smueklicy am Horizont verschwand. Auf einem an dern Schiffe, einem Dampfer, der rr gelmaßig zwischen der deutschen Ost seeküste und den dänischen 5inseln ver kehrte, zu Zeiten aber als Reserveschiff aus längere Zeit ,m Hasen zuruageyal i. . . t .11 . v 3 icn iDoiotrn war. uauz luuuicuu cuic solchen Aufenthaltes ein Staarenpaar Sich unrtfnifm. iin er ettunasboote war ibm als aeeianeter Ort zum ' . w N,i s,,n5s ??,ste8 ,rick,enen. Tn8 7 mi w w war zum Schutz gegen dle Wit- , i fi . leruna mn einem emwanooezucie ai Dach bekleidet; eine schmale Oeffnung n.Klrn sCrVi Vi3 TOrtrtl2 slrtl4l UIU VWVWfcVU VillVk VV8 VVlk tyVtUVfr dm Thieren einen bequemen Zugang Ytt! 0 XJOgCl TOUIÖC Ctjl VClUClll, Ul . - rr i i f i i . c Das cditt tn itaon acicBi rcaro. za die Thiere bereits Junge ausgebrütet hatten, so lieg man sie ungestört und war aelvannt. wie sie. wenn daS Schiff seine Reise machte, sich verhalten würl Jj- .! n -rYi. oen. ie wußicn üic Ihnen ycumc schwierige Aufgabe indeß mit Geschick m lösen. Bis um Abaanae des ssahrzeuaes wurden die Jungen mit n aesuttert. walzrenv der mw ab man keinen der alten ogel; aber obald das Eschiss nach etwa drei tun ' rn 's. r-iil ' 1t C. tllS 0Mt vf Hk Vi "'b Brüt auf'S neue mit Nahrung ?..r.h.. 6 nit bekannt, ob I Q 44 Vt V 1. ,,.., tintl bci ml oder beide die ??abrt r c r C . II .1 , crL c au? Dem vmiTrc muinamicn. uuc( vo r ibm nachfolaten oder vorauSkloaen. DaS lektere t t das Wabrfcdelnllchz. ' . . " . y. . . . . Während der Seereise wurden sie nie gesehen, aber aus dem Posten waren sie ' ' . ' lzbaknen odt I wenn er wich iiiwue; AU vxi.iurn .... . , die Reisen. I i t c rt l . C.lCf i oen waorenv ver ,aorr im vor?';:;iuiliiilii. 111 iiuiuiiiui uui eint uvjb' I " "I T ; : . haste Erfindung der ZPitztzlatter; eme I crc.ir... :n . wl id.ii.. I aiiuuje; uuet i i c, uuk ein wuiy aflr ba8 an einem Süterwa. . t .. .... . ! Z. D. aencktt batte. lvattQ als der

Wagen wle'der'in Dienst gestellt wurde, während der Fahrt ab- und zuflog und

seine Jungen versorgte, als wenn der Wagen noch auf demselben Platze stände. In meiner Heimath, ernem Pfarr dorfe, gab es einen Storch, der hatte es sich m den Kopf gesetzt, hoch oben auf dem Dache des Pfarrhauses und zwar gerade über dem Eingänge zum Hause sein Nest zu bauen, und er führte sein Vorhaben auch aus. Die Sache ward anfangs für harmlos und recht ergötzlich gehalten, aber bald machten die Gewohnheiten des Vogels in unleidlicher Weise sich geltend. Die Familie zog es vor, den Haupteingang des Hauses zu meiden, sie Maate sich nur noch von hinten herum in's Haus. Indeß entschied der gute Vater, weil der Storch kein bewußter Bösewicht, sondern ein unvernünftiger Vogel und das Nest einmal erbaut sei, das Thier gewähren zu lassen. Seitdem war die Vorderseite des Hauses verödet. Selbst die Aussicht auf die graue alte Dorfkirche und die mächtigen hundertiäbrigen Linden hatte ihre Anziehungskraft verloren. Nur Fremde versuchten ahnungslos durch den Haupteingang in's Pfarrhaus einzutreten. Freilich hatten sie lhr unüberlegtes Beginnen gelegentlich durch ernen unerwarteten Grün aus der Höhe zu büßen. O Storch, in welche Verlegenheit jagtest du den würdlgen Psarrherrn, als du auf des arwen Dorfschulmeisters schwarzen Sonntagsrock die preußischen Farben herstelltest! Es war Herbst geworden. Das Storchenpaar hatte mit seinen Kindern die Reise über das Meer in wärmere Länder anaetreten. Da ward der alte Johann auf's Dach geschickt, um das gottlose Storchennest zu zerstören. Johann erfüllte seinen Auftrag getreulich und mit grimmiger Schadenfreude. Er hatte ncht minder als alle andern Bewohner des Pfarr Hauses unter der Tyrannei dr Vögel zu leiden gehabt, sie hatten ihm in sei ner Stellung als ma1r domus manchen Verdruß bereitet. Das Ansehen des Hauses war nach semer Ansicht durch sie geschädigt worden. Da wurmte ihn. Darum pfiff er so lustig und triumphirend bei dem Zerstörungswerk. Das fleißige Storchenpaar hatte eme große Menge Reisig während seines Liebesfrühlings zusammengetragen. Nun wurden all: diese Zeugen seligen Eheglückes grausam von oben hinabgeworfen und auf den bereitstehenden Waaen aelad.'n. Der alte Grauschimmel hatte Mühe, die Bestandtheile des Nestes zum näch sten Ablagerungsort zu ziehen. Die Storchgeschichte würde, wenn es nach dem Willen deö Storches und der Störchin gegangen wäre, noch keines wegS ihr Ende erreicht haben. Der stolze Sitz hatte unsern Vögeln so gut gefallen, daß sie im nächsten Jahre zuruckkehrten und wieder fröhlich zu bauen anfangen .wollten. Diesmal mußte aber Johann zur rechten Zeit einschreiten und die benutzte Stelle unzugänglich für die Thiere machen. In demselben Dorfe wohnte eine Großmutter in einem einsamen Stllbchen. Zu ihren kostbarsten Habsellgleiten zählte sie ein altes ererbtes Himmelbett. Das Rahmenwerk war geschweift und künstlich geschnitzt; oben lies es in einem muschelformlgen Aufbau zusammen. Blendendweiße Linnenvorhange umgaben das kleine Heiligthum: es war Großmutters Stolz. Nun kam der Frühling in's Land ; Großmutterchen befand sich auf der Reise zu den Enkeln. Durch die Luftr y r l t L ' scyelve oes Fensters zogen laue Mailüfte in's kleine Stübchen, und mit ihnen hielt ein lustiges Schwalbenpaar seinen Einzug. Das Himmelbett muß den Schwalben besonders gefallen haden; denn sie gingen alsbald an s Werk und klebten ein niedliches Schwalbennest an die Leiste unterhalb der musch:lsormigen Wölbung. Mitten im Brutgeschäft kam Großmutter heun und schaute den Greuel der BerWüstung auf den blendenden Vorhän gen, den schneeweißen Laken. Nuu denkt man gewiß, Großmutter habe im Zorn Gebrauch von ihrem Hausrechte gemacht: aber daö that sie nicht, denn sie war mcht bloß eine verstandige, sie war auch eine gute Frau. Zuerst dachte Großmutter daran, die Schmalben umzubetten, aber daö war schwierig, darum gab sie den Gedanken auf. Dann siel es ihr ein, sich selbst umzu betten, aber da mußte sie ja ihr köstli ches Himmelbett aufgeben, und das war zu hart! Was sollte geschehen ? Großmutter wußte Rath. Nachbars Christian, der Tischler, wurde gerufen. Er brachte unterhalb des Nestes zwischen dem Bett und der obern Wöl r..ji If ' m , i oung gesqilll lil! paar rener an. Nun bestand Großmutters Himmelbett auS zwei Stockwerken. Im untern schlief sie, im obern trieben die Schmal ben ihr Wesen. Viele Ruhe gab es für die Großmutter freilich nicht, denn die muntern Schwalben zwitscherten sie früh aus dem schlafe. Aber was machte das? Großmutter war es ja . 1k W ' r gervoyn?, siuyc m.iz oer sonne ausZUstehen. Das Schwalbenpärchen wurde ihr bald so lieb, daß sie eö wehmüthig im Herbste Abschied nehmen sah. Nun denkt man vielleicht, Großmutter sei trauria aeworden: aber das ward w nicht, denn sie war nicht bloß sine gute, sie war auch eine fromme Frau. Sie dachte oft an ihr Scheiden. Daher war das Kommen und Gehen der Schwalben ihr ein Bild für den letzten Abschied von ihrem stillen Stübchen. der wohl nicht mehr allzulange aus sich warten ließ. Vlelne Ursachen, Humoreske von Carl Ernst Sch, X- T' Mein 5?reund ttrid B. ist. wie man zu sagen pflegt, .ein lieber Kerl- und wer ihn kennt, der ist ibm mit: nur

mein Oheim, es Im übrigen sehr gemüthliches Haus" kann ihn absslut nicht leiden. Longe war mir das ein Räthsel, und alle meine Bemühungen, den alten Herrn zumPlaudern zu brin-

gen. scheiterten an dessen Verschwiegenhelt. Einmal kam es aber doch zu Taae. Der Alte selbst gab die Geschichte zum Besten, als wir. er und ich in der Laube hinter dem Hause saßen und eben der so und sovielten Flasche den Hals gebrochen hatten. Der Name Fritz B. war meinen Lippen unbedacht entschlüpft, da wurd mem Oheim plötzlich ernst und blickte lange schweigsam vor hin: dann oina es wie ein zorniges Beben durch den krastlgen Mann, und so etwas wie Lausbub!" klang durch die zusam mengebissenen Zähne hindurch. .Wie bitte?.Ach nichts..Ich dachte. Du hättest etwas gesagt." .Gesagt mcht: aber gedacht hab' ich, wie es hätte kommen können und wie es gekommen ist." .Holla!" dachte ich wenn über haupt, dann gelingt es heute, und richtig begann der Alte bald darauf zu er zählen. .Ich war seiner Zeit vor etwa fünfundzwanzig Jahren Disponent der Firma X. in Dingshausen und als solcher wohl in der Lage an die Grundung eines ebenen Haushaltes zu denken. Mein Chef war ein überaus gutmüthiger alter Herr, der mich in jeder Beziehung auszeichnete und, viel leicht Nicht ohne geheime Hoffnungen. in sein Haus lud, so oft es irgend anging. Er hatte zwei erwachsene TLchter, Marie, eine etwa neunzehnjährige Brünette und Bertha, blond, siebzehn Jahre alt, außerdem aber noch emen etwa neunjährigen Sohn Fritz. In sorgenfreier Stellung und iung wie ich damals war, ging ich bald auf Freieröfüßen und konnte aus der entgegenkommenden Liebenswürdigkeit meines Chefs und dessen Frau, sowie der beiden hübschen Töchter mit Recht schließen, daß man nicht ungerne in nähere Verwandtschaft zu mir treten würde. Mein .Entschluß, um die Hand einer der beiden Töchter meines Chefs anzuhalten, stand bald reif vor meiner Seele und es kam nunmehr nur darauf an, welche Wahl mein Herz treffen würde. Na, dachte ich, das wird sich ja finden, vorläufig gefallen mir beide ganz ausnehmend gut, beide jung, schön, reich, liebenswürdig und sittsam kurz und gut ich konnte keiner den Vorzug geben und wollte also meinem jungen warmen und bisher unentweihten Herzen gründlich Zeit lassen zur definitiven Entscheidung. Einstweilen kam und ging ich wik meine Zeit es erlaubte, und war stets gerne gesehener Gast. Der Verkehr mit den jungen Damen wurde wärmer und herzlicher, je länger man sich kannte, und bei der stets gleichbleibenden Harmlosigkeit der Unterhaltung gewann die Frau des Hauses mehr und mehr Zutrauen zu mir, so daß es loohl hin und wieder geschah, daß wir. die jungen Leute, ganz uns selbst überlassen blieben. Die beiden Madchen warenn glei cher Weise freundlich gecn mich; keinl von beiden gab durch irgend em Wort oder einen Blick auch nur die Spur ei nes wärmeren oder mehr als freundschaftlichen Gefühles zu erkennen. Was Wunder, daß mern Herz zu keiner Entscheidunq kam? Aber es kam doch zu einer Entscheidung, nur zu sehr denn eö fing an für beide wärme: zu schlagen. In meiner Einfalt gab ich mich der Wonne rückhaltslos hin. ich drückte unbewußt Mariens Hand stärker als ehedem, und fühlte in süßem Schauer den Gegendruck der kleinen, weichen, warmen Hand und noch berauscht von diesem Zeichen keimender Liebe ergriff ich, Grußworte stammelnd Berthas Händchen und gab und nahm auch hier Druck und Gegendruck, genau wie zehn Secunden vorher oh wer mich damals zurückgerissen hätte von dem Abgrunde, an dem ich hintaumelte, unerfahren und blind! Zu Hause in meinen vier Wänden rang ich wie ein Verurtheilter die Hände; da stand ich nun vor dem Räthsel was war denn nur mit mir ge schehen? Noch hatte ich zu keiner ein Wort von Liebe gesprochen aber ich suhlte ja noch immer den sanften, innigen Druck der .beiden" herzigen Händchen ich küßte die Stelle auf meiner Hand, wo ich den Druck gefühlt. ja aber welchem der beiden Mädchen galt nun diese? Kuß? O du heilige Dreifaltigkeit! hilf mir doch die Rechte finden ich kann ja nur eine heirathen und liebe Heide ganz gleich inbrünstig. , So that ich zu Hause und faßte den festen Entschluß nächstens scharf zu beobachten. welche von den beiden mich mehr lieb habe. Diese sollte die Auserwählte sem. Na da 2 brachte mich aber nur noch mehr in die Tinte; denn taglich mehrten sich die Zeichen der Zuneigung von Heiden, besser gesagt von allen dre: Seiten, denn auch ich wurde täglich verliebte und dabei hatten die Schwestern keine Ahnung von ihrer aeJenseitigen Nebenbuhlerschaft. Jede bewahrte ihr sukes. Geheimnik im ciac nen jungfräulichen Busen und hütete es daselbst ängstlich. So viel Wonnegefühl in der Zeit in mir aus und abwogt?, so viel und un beschreiblich habe ich damals auch ge litten; aver vas ärgste xifc war mir noch vorbehalten. Mit dem schärfen Beobachten ging'S also nicht. Da mußte zu einem anderen Mittel gegriffen werden, das war klar, und ich fand auch eines ein un trügliches so eine Art Gottesurtheil. Es sollte nunmehr die Wagschalt derjenigen den Ausschlag geben, welcher bei einem demnächst zu vranstaltende.n.

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Pfänderspiele dk läfgäke zufallen würde, mich zu küssen. Der Tag kam und mit ih:n daZ Pfänderspiel: aber wieder keine Entscheidung denn beide erhielten die bewußte Aufgabe und beid lösten mit gleich harmloser Liebenswürdigkeit ihre Pfänder damit ein. daß sie mir ihre warmen rothen Mündch:n unbe fangen zum Kusse entgegenhielten. Und wenn wenigstens der eine dieser Küsse besser inniger oder warmer wäre als der andere so wäre das doch ein Fingerzeig gewesen aber ich pl t ronnie innen uniersajico smoen beide waren einfach unbeschreibllZ) gut. Damit war's also wieder nichts: di: Tage kamen und gingen und brach'en mir keine Entschei'duna. Mittlerin .l: ' wuchs die Neigung in den drei dummen Herzen täglich, stündlich l.nz eines davon das meine nämlich litt Folterqualen trotz d:Z still-n i besglückes. 34 scbalt in schlaflosen Nächten mein Schicksal und mich selbst und flehte in heißem Gebe!e zu Gott um einen Fingerzeig um einen AuZwcg aus diesem Dilemna. Na endlich erhielt ich den ??inaerzeia derbe und untrüglich aber hier hob ein tiefer schwerer Seufzer des Erzählers Brust ganz anders als ich erhofft. Es war Sonntaq. mcht qerade trubes Wetter, doch derHimmel so bewölkt. daß der gewohnte Sonntagnachmittagspaziergang unterblieb. Wir die zwei Madchen und ich sanven em harmloses Vergnügen darin, vom breiten Erkerfenster aus auf die Straße zu sehen und die Spaziergänger zu beodachten. Aber aanz so harmlos war diese Fensterguckcrei doch nicht gewesen leider denn das brachte die Entscheldung. Wie wir nämlich so im Fenster lehnten. ick mit aekreuzten Armen in der Mitte zwischen beiden Mädchen, da suchte und fand ich Bertha's Hand und behielt dieselbe in der meinen, ohne daß Jemand was merken konnte. Ein leiser Druck gab mir zu erkennen. da& Bertba darüber nickt unaehalten sei. Gleichzeitig aber weiß Gott wie das geschah erfaßte ich auf der anderen Seite Marien's Hand und hielt diese fest. Da fühlte ich denn doch einen tiefen Abscheu vor mir selber und während ick nock in banaerSoroe überlegte, welches der beiden Händchen ich unauffällig freigeben sollte trat die ttatastrophe ein. ftrifc der Benael hatte in seinem Uebermuthe etliche Sessel aufeinander gethürmt und wollte da hinaufklettern. Bum krach flog der Kerl mitsammt den Stühlen auf den Boden hin ihm ist nichts geschehenden er kam wie die Katze beim Falle auf die Beine aber mir geschah etwas. was ich Nie vergesseil werde: Wir drei die Mädchen und ich fuhren bei dem Gepolter natürlich erschreckt vom Fenster auf und wandten uns dem Zimmer zu das heißt wir woll!en uns dem Zimmer zuwenden 's ging aber nicht gleich, denn ich hatte im Schreck Nicht die Geistesgegenwart gehabt, meine Hände frei zu machen and so zoq ich denn, wie ich mich wenden wollte, mit der linken Hand die rechts stehende Bertha und mit der rechten die links stehende Marie kreuzweise an mich heran. Tableau! Rechts und lmks ein emPortes .Pfui" und im nächsten Augenblicke stand ich am Fenster allem. Beide Mädchen waren verschwunden nur nor niir stand zwischen den zerbrochenen Stühlen, die Hände in den Hosentaschen vergraben und mich vergnügt r 1 i. ri csvj!lingnnienD, oer enget oer rig heute Dein Freund Fritz B . . Ich hätte den Buben damals niederschlagen mögen und heute noch kann ich ihn nicht ausstehen." .Da ietzt weißt Du's prosit gute Nacht" klirrend zerbrach das Glas auf der Tischplatte, dann stapfte der arme gute alte Kerl wüthend ins Haus. Er hat das damals verscherzte Glück heute noch nicht überwunden und ist Junggeselle geblieben. Die beiden jungen Damen aber? nun. Marie ist heute Frau RegierunqZrath N. und die blonde Bertha Frau Doktor R. Mißverstanden. Vrofes. sor: Na, weshalb denn heute so vergnügt. Auguste?" Zofe: Ich freue mich über den holden Lenz, Herr Pro fessor Professor: Hahen Sie denn schon wieder einen Schad?Boshaft. Hausherr: .Finnen Sie Nickt, dak mein ctinVr iftrr Mutter außerordentlich folgsam sind?Vfnnrtr C im :c wv... U, vic üciycii inc aber auch mit einem auten Beiiviel horan!Ursache. Arzt: Nanu. Herr Krause, wo baben Sie ilck d,nn s schunden?- Patient: Beim Radeln, , . , ' yerr oc:or. Arzt: Aber Sie radeln ja gar nicht!- Patient: Nein, ich nicht, aber leider Andere Aus der nftriitftonS stunde. Unierofficier: Was mutz der Soldat in erster Linie bestden?Nekrut (antwortet statt .Ehrgefühl"): tUS.tl 1ll...K!.sL. Ami icii . urnctojficxcr: uuciiaiACUiO5 fnhf (Süj Vn3 tt Va PC i n l . . wia! viv. vu 1 vus VtlAj .VMV V nicht braucht." -7 Sternschnuppe. Sie : ?u?uyer war iq Dttn ttm und fct ?- Er: '.Jetzt bist Du mir schnuvve!" Auch. Was sagen Sie denn zu dem Gesang der Frau Rath vor-hin?-DaS Klavier kchnt auch eyr verttlmm - 5! m m e r Soldat. Gattin , . . In diesem Brief schreibt Mama, dak sie uns besucden rntrhi" Lieute nant; 'mal das Alarmsianal!

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