Indiana Tribüne, Volume 22, Number 35, Indianapolis, Marion County, 23 October 1898 — Page 1
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O s H Aft T A M rlC 0 ft KVVWVft r y iy iy w v w x O W Office : No. 18 Süd Sllabaxaa Strasze. Telephon 1171 Jahrgang 22, Indianapolis, Jndiana. Sonntag, den 25. Oktober 1898. No;3
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WiedereinEinhaltSbeflev.
8 u ff o l o, 22. Oktober, Charles Wheeler. der Anwalt deö Buffalo '
Expreß", erlangte gestern von Richter Nenlen oes saociraiq er Childö im Supreme Gericht einen Ein- nossenschaft. Die Polizei bewacht fein haltöbefehl gegen die Typographieal Huö sehr sorgfältig, denn Anarchisten Union No. 9. resp, gegen ihren Präfi. haben gedroht, eö nieder zu brennen, denten David Schankland und gegen Der Präsident ist ferner gewarnt wor. alle befreundeten Arbeiter-Organisa- den, keine Packete zu öffnen, well fie tionen, die sich an dem Boycott gegen möglicherweise Höllenmaschinen entdie Expreß" betheiligten. Es wird halten können. . den erwähnten Parteien gesagt, daß 1 1 1 ' 1 sie alle Schritte, die dem Erpreß" Die Zrant H .e.. oder Geschäftsleuten, die in derselben , ty e n a t , er s. anzeigen. Schaden zufügen, unterlassen Peking. 22. Okt. ES geschah müßten. Auch ist die Veröffentlichung uf Vorschlag deS britischen Gesandten der Namen von Personen, welche in Sir Elaude M. Macdonald, daß der der Zeitung anzeigen, verboten worden. Tfungli.Jamen den Arzt der franzo. fischen Gesandtschaft ersuchte, den GeBrauarbeiter - Sperre. fundheitözustand des Kaisers zu unterDenver. Col.. 22. Okt. Zwi- suchen; der Grund, daß die Wahl ges,n k. Mrfiflcn Brauereibellkern und rade auf diesen fiel, ist, daß er der em-
den Arbeitern kam eS zu Streitigkeiten, die zu einem Lockout führten. Die ,..,,a?Kt.Union Katte die Einführung neunstündiger Arbeitszeit verlangt, was auch bewilligt wurde. Die Union stellte weiter die Forderung, daß der Vormann in den Brauereien über Anstellung und Entlassung von Arbei- f ' " . I. kern allein entscheiden sollte. Die Brauereibefider wollten darauf nicht 1 I eingehen und ordneten eine Sperre an. ' I ES find 250 Mann von denselben be- ' I troffen. Die Freundschaft Rußl a n d S. &t M,t.?ku?a. 22. Okt. rv. cm.i e-- i UM JiooJüN zuzreioui! uyi m umt Artikel üb die Rede deS Schatzkanz. lerS HickS.Beach. daß derselbe wohl n h.t dn ffranf V.., !)( t-'f -v j i reich in Rußland einen Verbündeten I habe, der eS in der FafchodaangelegenfiMf ,,nt,rfinfan werd-. - l Di. Falch o da . A n g e l.g . heit. Pari S, 22. Okt. Die Stimmung hier hat merkwürdig umgeschlagen. DaS Publikum ist aufgeregt und entrüstet. Daranhat zum großen Theil der Ton der englischen Presse und noch mebr der drohende Ton in der Rede deS Kanzlers HickS.Beach Schuld. Der Stadtrath von Paris wird ge. tadelt, weil er die Regierung um Abtadelt, weit er vre Regierung um ovendung des Krieges gebeten hat, und mm M ttUttn in Regikrung,kkkis,n scheint Neigung hn.(iAnKtn Kt fl f tsffl f1 t AT h ft 1t tt fl Pst UUllUltVltt, lt VtlllMfll ywttinp.H abzulehnen. l? hutet. ranrrttffla naiano aeu....w..t- O V " genüber bestimmt ausgesprochene Pott. tik halte an der Besetzung FafhodaS fest. ES verlautet, der russische Mini. ( I ster des Aeußern. Gras Murawzew, vave oem rranzon en Zvitni ner veteasse Rußlands Unterstükuna in der
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r h-otiv ' ' loer AuSbrettuna oer Beulenoel ier .. k.,r.... .-.F. lA Oltuuuy vkuichi jbi
y . rTc Tx , ; 7,;:: i n i nni nr iirriiiuiiiini i in j ii ii uiriurni g.r..ich l .. """""'I, ' . - cx 2& . u . zu oinoen, ezqe nq mu icincn evieq ten und seiner Würde vertragen. Major MarchandS Bericht ging über Nacht hieraus Eairo telegraphisch ein. Er gedenkt nicht der Ankunft deS Generals Kitchener in Faschoda und berichtet nur über die Erlebnisse der I Erpedition mit genauer Beschreibung der verfolgten Route, der besetzten Punkte, der Art der Besetzung, und deS SissenS der Flaggen, welche man . -xit c e I V le,B WBteMli i hn 1 llnterwereunasoeriraae mir Dentin geborenen und deS Zusammenstoßes I" mit den Derwischen. . I Q n m h rt m yt FirWifA ÄaMnet ist auf nächst WoSe zusam1 V . UM die g.,,..,,,I,. IjftAMM r a i m a A a m fB M C!Cl il f1 ä vsub. io ?npi, Icff..:... t..CCXU.. , c 2X1 v www Regierung beabsichtige von Frankreich i.n! i. eine ganz oeuimmle rrtarnng zu verlangen. Die Admiralität bat alle KrieaSV M ? ? l.i lt.. im rr r.
iqinc oeoroerl, ,re 2xann,qas!en, von den Antisemiten bestgehaßte Mann : n. .I.
c im uuut uu 3iymiimnij 8 cr - rffl5WZ CVtff.l , rt . r Beroousianvlgea. upjic;c in oienz werden aufgefordert, s.q bereit zu halten, wenn nöthig aus Reserveschiffen zu dienen. Gruselig. L o n d 0 n, 22. Okt. Der Berliner Korrespondent des- Standard sagt, ! -1 In r n V " X - .1. f X! Jl
I stt narkZinen IN ver qe,z ,q,fflku,erpaar eme groparktge uvatton dar,
wegen der scharfen Maßregeln, die dort
gegen sie getroffen worden, noch immer Drohbriefe an Eugen Ruffy, den Pra I. . . m i . 1 1 . V . fHl. 39 in Peking wohnende europätfche rzt ist. welcher einer Gesandtschaft offiziell attachirt ist. Die Untersuchung deS Kaisers durch einen fremdländischen Arzt ist eme vollständige Neuerung. Sie ist schon oft vorgeschlagen, aber stets vom Kai. selbst ober von der Kaerm.anle 1 . V . 1.1 f. .4 slX t.L. oerweigerl orrn. w tere damit einverstanden erklärt, aurr fr . r i 1 . r.t. V . gemqelnttcy, um ,e eruqie uoer m m. . . f m &.C.fP t enaoen oe ai,ero uno oeen ngeo , r mAf rp l ! liehen gewaltsamen Tod zum Schweigen zu bringen. Der Arzt, der den Kaiser besuchte. nahm in Gegenwart der Kaiferin-Re-gentin, deS Prinzen Tfching und einer An, abl Mandarinen eine genaue Un ' - te'suchung d.S kaiserlichen Pat.enteü vor Bestimmte Details über die spezielle Art der Krankheit, an welcher . . .... -xi f r a,,er .eioe., loarcn zu man- .. I IX t X. . X. Lf..i V W i-j IPC0Oi oepunvigrr IBr8,uiuö VW. Er befindet sich nicht in unmittelbarer Tode'g'fahk, w guten Muthe, und 114 n AAnf i 1 1 hT f vrnii n nrilf nm ICtylC VI )vpiV vufcVMtt jjv gen die Kaiserin-Regentin an den Tag. Der Arzt versprach, ihm für seinen Zustand passeude Arznei zu schicken. -! Wien fürchtet sich vor der P e st. Berlin, 22. Okt. Bezüglich deS Todesfalles deS Assistenzarztes Dr. sch. in der Klin.ik deS Professors N .. . m . . Nothnagel zu Blp,ff ist , " " j--o-och zu erwähnen, daß die Doktoren Miller und Thou die PeftbazilluS - Kulturen von Bombay nach der Klinik gebracht hatten. Die Ansteckung deS Barisch und fein Tod haben fieberhafte Aufregung in Wien K,vkn?e,?k, (fYnnh htp ßrhrrifn ltVVVI)tlHHf vvwvty. V. VTjrfc, b ht toiffefaftliefi ntotitaten. Q....,. xs. ... IUCUUUU1L1I. O LUUUIL IIU IIUL UUI lllllll ....k.n ..v v. m.t.u. ausgeschlossen. Burgermeister . r m . . . . sjr, isuaei oiiiauDieit oaaeaen in oer ,.,... G..inde.a.h,sit,ung. Slmliöer wie der te, Dokt Barisch, habe sich!kürzlich im RudolphSHospital ereignet, sei jedoch vertuscht worden. Dr. Lüger hat an den Stadthalte? daS Verlangen gerichtet, die Nothnagel'sche Klinik zu schließen und die Studien an Seucheerregerkulutren zu verbieten. Wie die Seuche in Wien verbreitet werden kann, erklärt der Stadtrath Gregorig durch die BeIU'IU"H iiujuwnui, vup V1C Ull Un Bkteriekultu.,n .kperimenti. bauvtung naeazuwet en. oad oie an i ... .... irenoen Varlerlvtogen vt? georauqlen ..-.,. . x... i iyi(imiuu( iii ulk vuiiui uu((u. ivv fie von Ratten aekreffen werden und I i. . t. v:.f- crn.if. wi. . i oap aus üic c u3cic oit euryeierine h, tkt htsAfhh w.,i.n vv Bei d.k S.uI,npeS.Epideie in Bm. I mm m. i a i f wwmwwww " Seucheverbreiter konstatirt worden. I cst tno uiöiun öis cu gesayrllysttn . . . . Lüger'S Ansturm gegen die Nothffflnif TfI."irf fix mit fcm BUMUh&l MB V W. F MV i, db rk,ss? Ntk,l d,? I ... 4HIIVI VWT T I 1 1 W mwyWQwm -www I I in WÜN tst. I ' Sine Ovation. Berlin, 22. Okt. Nach den neuesten, von Konstantinopel hier ein getroffenen Depeschen brachten gestern die dortigen deutschen Vereine, mei SenS Kesana und Handverkervereine, vor der deutschen BotsSakt dem KaiI . ' I . . . . m
für welche dieses herzlich dankte. Bei
dieser Gelegenheit trugen die Gesangvereine auch den Sang am Aegir", bekanntlich deS Kaisers eigene Komposition und Dichtung, vor. Neelamesucht im Tabakshandel. ! Wenn von gewaltigen Ausgaben für Reclamezwecke die Rede ist so denkt man z. B. an Putzwaaren Geschäfte und noch an verschiedene ändere hierfür bekannte Geschäftszweige, aber nicht leicht an den obigen. Freilich gibt es Tabakshändler genug, welche trotz der vielseitigen Erfinderischkett aus diesem Gebiete nur verhältnißmäßig bescheidene Summen für einen solchen Zweck anlegen, aber es gibt auch andere, welche die allermeisten Putzwaaren - Geschäfte darin noch in den Schatten stellen. Mit Staunen mögen Viele vernehmen, daß z. B. eine unserer südlichen Tabaksfirmen in zwei Jahren nahezu fünf Millionen Dollars für die Reclame für eine einzige Sorte Tabak ausgegeben hat! Aber man weiß in Eingeweihtenkreisen, daß dies Thatsache ist. Warum Raucher oder auch Kauer, die meistens viel auf die gewohnte Sorte halten,, durch auffallende Bllder hubscher Madchen, oder einer Reibe vukiaer Affen, ob eines Kriegsschiffes oder so vieler anderer curiosen Sachen, welche hierbei vorkommen, gerade einer bestimmten Sorte Tabak geneigt gemacht werden und geneigt bleiben sollen, scheint psychologisch schwer erklärlich. Aber es muß doch wohl stimmen; denn unsere großen Reclamemacher geben lyr iseio nicht so leicht aus, ohne reicher Verzinsung sicher zu sein. Die Tabaksreclame tst auch schon on manchen osslciellen Gelegenheiten sehr zudringlich bervoraetreten. so . B. bei der weiten Inauguration des Präsidenten Eleveland, wo ein groLer, von vier ver yerrlichsten Pferde gezogener CigarettenReclamewaaen.in welchem ein .fesches" Mädel stand und das Cigaretten-Wap-Im!. Mi(tfÄ mW ttMWtaTi s tJt Z ycu luiiif yiuuytiuu tuiuuyicu, iu in den Festzug drängte, so oft die Polizei ihn aus der Parade Linie wies, im mer wieder an emer anderen Stelle des uaes sieahaft auftauchte, bis die Polizei verzweifelnd ihm das Feld überließ! Unüberlegt. Dichterling: Darf ick 5lbnen einiae Gedickte zur Prüfung vorlegen? Redacteur: Mo i i . ' m.cc ... mcnian qaocn wir leinen zeoars, wir sind reichlich mit Vorratb versehen. Sie alauben aarnickt, was für eine Menge Gedichte wir zugeschickt bekcmmen. Dichterlmg: ) za, das kann ich mir wohl denken heutzutage macht ja jeder dumme JungeGedichte." V3iire A u s r u n s r. paui: .Papa, was ist denn der Unterschied zwischen einem Thermometer und einem Barometer?" Vater: .Das eine hängt draußen und das andere drmnen! Seelengenmeinschast. Sie: .So, also um 4 Uhr erst kommst Du heim ich habe die ganze Zeit nicht schlafen können.- Er: .Na, ich bin ja auch bis jetzt munter gewesen!" o s: e n s r e t gelebt. Alter Geizhals liest in einem geliehenen Colportage - Roman. Sein' Auge bleibt längere Zeit auf der letzten Seite haften, welche er zuerst aufgeschlagen hat. Seine Gestchtszüge zeigen sich plötzlich gierig belebt, Seine Hände zittern sogar infolge der Aufregung, welche ihn übermannt, wenn er ut eben gelesenen Worte wiederholt. Denn es steht vor ihm deutlich gedruckt: .Und der Millionär starb mit denWorten: .Ich habe umsonst gelebt!" Immer wieder schweifen die Augen des Geizhalses zu diesen Zeilen, dann flüstert er vor sich h'n: .Umsonst gelebt! Ganz kostenfrei!" Da könnte ich auch Millionäl mit der Heit werden! Wenn ich rnn wüßte, wie er das Umsonstleben" fertig gebracht hat!" Wegen einer Reihe von Betrügereien hatte sich der Studirende Dr. Higuchy Jidjiro von Aitsiken in Japan vor derStraskammer des Landgerichts in München zu verantworten. Der Angeklagte hatte früher in Würzbürg studirt und siedelte zu Beginn dieses Jahres an die Münchener Universität über. Die Anklage ging .dahin, daß er unter der Vorspiegelung,' er habe größere tLelosenoungen zu erwarten, verschiedene Personen, so einen Kellner, einen Schneidermeister, einen Buchhändler, um nicht ganz unbeträchtliche Summen durch Creditirung der Zeche bezw. durch Lieferungen ge bracht habe. Unter ähnlichen falschen Vorspiegelungen gelang es ihm sucy. ln mehreren Pensionen lange Unter kunfi zu finden. Der Angeklagte, der sich m deutscher Sprache vertheidigte, bestritt jede betrügerische Absicht, und behauptete, er habe thatsächlich von Hause und von seiner LandesregieruM Geld zu erwarten geyavi. Vas ur theil lautete aus vier Monate Gefäng niSu .
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