Indiana Tribüne, Volume 22, Number 34, Indianapolis, Marion County, 22 October 1898 — Page 2
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D:e täzlidtIr'i2ne' fou surch Ken rrlzr Jk Z:itft per Q3ocl; blt ftonntooIrt6ü"ff trxtl pctOot eettcia1tcrrBl99ctttliln U ?t pciftostx Vtt oft ncT&aI& fcr tfr ntdft m T5t(ni G? 9 JaU cnui io em VllAhapZS Streik Jr.Manapolte, 3rd., 22 Oktober 18. 2!e (Straften und der Dreibund. Durch den Fill Omdurmans und die Befreiung des egyptischen Sudans auS den Händen der Mahdisten wird man an die merkwürdige Thatsache erinnert, daß fischen dem europäischen Dreibund und den afrikanischen Giraffen eine Beziehung besteht. Um sie zu, erklären, ist es nothwendig, auf die letzten Jahre zurückzugreifen. Als die entmenschten Horden des gottge sandten" Mahdi Zhartum grausam zerstörten und den vordem so blühenden Handel mit den Gegenden am oberen Nil völlig lahmlegten, zeigte sich alsbald auf dem europäischen Markte eine doppelte Misere: die GiraffenTransporte für die Thiergärten und die Gummi Arabicum"-Sendungen für d'.e Droguisten wurden immer sei tener und blieben endlich ganz aus. Der durch das geringe Angebet in beiden Artikeln bewirkten Hausse folgte alsbald die Nothwendigkeit, sich beiderlei Waaren aus anderem Wege zu verschaffen. Mit dem Gummi Ärabicum" ging es verhältnißmäßig leicht. Konnte man das harzartig hervortretende Secret der echten Nil-Akazien nicht mehr haben, so holte man es von anderen Arten der in den Tropen weitverbreiteten Akaziengattung. Zum Theile griff man auch nach Surrogaten und man kann als sehr wahrscheinlich annehmen, daß selbst das Gummi von alten Kirschbäumen, das ganz gut klebt, hie und da als arabisches" feilgeboten und angenommen wurde. Nicht so einfach war lie Sache mit den stelzbeinigen Giraffen. Sie vermehren sich zwar in den europ'äischenThiergärten, sind aber sehr empfindlich und sterben trotz der sorgfältigsten Wartung dahin. In Wien, genauer gesagt, in der kaiserlichen Thierhaltung von Schönbrunn gingen die Giraffen regelmäßig an einer tubukerlösen Erkrankung des Beingerüstes ein. Die armen Thiere knickten förmlich in sich selbst zusammen und kamen elend um. Alsbald entstand, da die sonst so flotten Giraffenzufuhren vom oberen Nil aufhörten, eine förmliche Giraffennoth in den europäischen Thiergärten und in Schönbrunn sind schon seit etlichen Jahren keine (L'raffen mehr zu sehen. Selbst um theures Geld waren keine neuen Exemplare aus dem Sudan zu bekommen. Da eröffnete sich für die Thiergärten mit inem Male die Aussicht auf dasEnde dir giraffenlosen Zeit. Und das kam so. König Menelik der Gute erlaubte, daß Girasfen aus Abessynien nach Europa exportirt werden. Allerdings mit der gewichtigen Einschränkung: nur für jene Staaten, die mit Italien nicht derbündet sind. Beg'Nflicherweise nahmen gerade diese Machte von der Souveränitätserklärung Abessyniens, deren Spitze gegen das eben überwundene Italien gerichtet war, keine Kenntniß. Menelik ergriff in seinem Zorne die weitestgehenden Repressivmaßregeln. Zu ihnen gehört das strenge Giraffenausfuhrverbot nach den Dreibundstaaten. Die schwere Niederlage, die die Mahdisten erlitten haben, hat die Hoffnung ergeben, wieder in den Besitz von Giraffen aus dem Sudan zu gelangen. Eine der hervorragendsten Sehenswürdigkeiten der mitteleuropäischen Thiergarten wurde damit dem großen Publikum wieder geboten sein . . . Man erkennt aus dieser kurzen Mittheilung, daß nicht nur zwischen den Giraffen und dem Dreibund eine interessante Beziehung besteht, sondern auch zwischen den Giraffen und der angloegyptischen Expedition gegen die Mahdisten. Postbotenprüfung in China. Eine eigenthümlichePrüfung müssen chinesische Briefträger bezw. Anwärter auf diesen Posten bestehen.- In erster Reihe wird von dem zukunfngenBrlesboten Kraft und Muth gefordert. Er muß ohne Unterbrechung durch Wald und Einöden, über Berge und Thäler wandern und wird streng bestraft, wenn er sich verspätet und sich verleiten läßt, in der Nacht, die die Chinesen im Allgemeinen wegen der bösen Geister und Kobolde fürchten, langsamer zu marschiren, als am Tage. Und die geforderte Schnelligkeit ist keine geringe. Manchmal muß er täglich einen langen Weg und noch dazu mit einem Gepäck von ca. 85 Pfund auf dem Rücken im Dauerlauf zurücklegen, denn die Zeiten sind knapp berechnet. Zudem muß er noch mit der Annehmlichkeit rechnen, daß er sich un!erwegs gegen Räuber und Wegelagerer jeder Art zu vertheidigen hat. Um allen diesen Anforderungen zu genügen, übt er sich, indem er möglichst wenig, nur soviel, um einigermaßen feinen Hunger zu stillen, ißt. Der Staat aber prüft ihn auf folgende Weise: An einer in ziemlicher Höhe befindlichen, wagerechten Stange hängen an langen Stricken mehrere schwere Sandsäcke. Aufgabe des Bewerbers ist es nun, durch lräfkige Stöße die Säcke in starke Schwingungen zu bringen und dann schnell hindurchzulaufen, ohne sich von einem der Säcke treffen zu lassen. Er muß somit sehr gewandt sein, denn ein Schlag von einem der schweren Säcke würde ihn zu Boden schlagen, und er Wäre dann zugleich durchgefallen. Trotz dieser lebensgefährlichen Prüfung fehlt es nicht an Beweröern für den Botendienst. Die Probe ist um so schwerer, als' nur die stärksten und gewandtesten Prüflinge zugelassen werden. Hieraus ergibt sich, daß es nicht so einfach ist, in China Postbote zu werden.'
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ralten fich eine Welle, mancye längere mcu, oer nur wenige yaven un ipruch aus die Empfehlung, daß sie sich fünfzifl Jabre lang in der W?tth schZtzuna deß Publikum behauptet haben. Die seeiludsiebzig Preise, die wShrend eines Halden Jahrhundert dem echten Jobann Hoff'sche VkalZ'Vlttakt zuerkannt wurden, sprechen eine laute und eindringlicht Sprache für dessen Werth und Ueberlegenheit über andere Prävarare. Sie beweisen klar, daß da echte sodann Hoff'sche V!alz.rt?akt nicht seine Gleichen hat. ERan l&tt sich vor Nachahmungen. Verlangt ausdrücklich das echte
Johann Hoff'sche cpanicn und der VlmirHlsmus. Zu der Ansprache, mit der die Gerichte in Madrid nach den Ferien vom Präsidenten des Obertribunals erössnet zu werden pflegen, hatte letzterer sich diesmal ein sehr zeitgemäßes Thema, nämlich die juristische Behand lung des Anarchismus, ausgewählt, obwohl er bei Abfassung seines Vor träges noch keine Ahnung davon hatte, daß sich jener wenige Tage vor dem Eröffnungsact auf's Neue in so scheußlicher Weise bethätigen würde. Denn die Arbeit des Präsidenten Tsasa ist begreiflicherweise keine Improvisation; sie zeugt vielmehr von einem längeren und gewissenhaften Studium der schwierigen Frage. Der höchste Gerichtsbeamte Spaniens geht dabei von dem Gedanken aus, daß die Ausnahmegesetze vom Juli 1894 und September 1896 gewissermaßen Gelegenheitsmaßregeln und als solche mit allen Mängeln einer in großer Eile hcrgestellten Arbeit behaftet sind, so wie sie von der sich damals infolge der anarchistischen Verbrechen in einem fieberhaften Zustande befindlichen öffentlichen Meinung verlangt wurden; außerordentlichen Erlassen gleich, beim plötzlichen Nahen einer verheerenden Epidemie. Leider ist nun aber der Anarchismus keine Epidemie mehr; er ist endemisch geworden und hat sich zu einem ständigen Uebel der modernen Gesellschaft ausgebildet, dergestalt, daß er auch eine permanente Strafgesetzgebung erfordert. Von diesem StandPunkt aus versucht Tsasa in juristischer Form die Natur dieses Vergehens zu ergründen, die Rechtsprechung, die ihm zukommt, und das logischerweise einzuschlagende Gerichtsverfahren festzustellen. Für Spanien ist diese Arbeit nebenbei bemerkt um so nützlicher, als in weniger als Jahresfrist das letzte Ausnahmegesetz abläuft und man sich also bald von Neuem darüber schlüssig machen muß, welche weitern Schritte zu thun sind. Eine genaue Prüfung der bisher in Europa gegen den Anar chlsmus erlassenen Strafbestlmmun gen bringt Tsasa, zu der Erkenntniß. daß sich das Verbrechen an sich m einer Weise weiter ausgebildet hat, daß es immer mehr die Grenzen der Voraussicht des Gesctzaebers überschreitet. Tsasa findet die Erklärung für diese Erscheinung m dem Unsmmgen des anarchistischen Verbrechens. Der Gesetzgeber hält sich naturgemäß in dem Bereich der Vernunft und baut darauf sein Strafrecht aus; der Verbrecher bc wegt sich aber in einer ganz andern Sphäre und übertrifft infolge dessen bei ieder neuen Kundgebung seiner ver brecherischen Ideen die Anstrengungen des Gesetzgebers, ihnen Einhalt zu thun. Die Ausnahmegesetze müssen also entweder häufig geändert werden, oder sie bleiben eben unvollkommen. Tsasa verlangt mit andern Worten für das Verbrechen, das nichts Voruberge hendes mehr an sich hat, ein permanentes Strafrecht, elastisch genug, um möglichst viele verbrecherische. Abarten zu uiafassen und in demselben Maß, wie d:e Schuld wachst, auch die Wirkamfeit des trafbuches auszudehnen Tsasa will die Bestrafung anarchistischer Verbrecher also in letzteres ansgr nommen sehen und b;e Aöurtheilun. selbst llicht den Schwur- oder Kriegs gerichten, sondern den ordentlichen' Ge richten überweisen. Was das Strafverfahren anbelangt, so schlägt Tsasa vor, hier dieselben Regeln anzuwenden, wie bei Fällen, wo die Verbrecher auf frischer That ertappt werden, da sie bei aller Kurze doch - den Anforderungen der Justiz Genüge thun, indem sie weder die Rechte der Vertheidigung verletzen, noch die Bürgschaften für eine möglichst richtige Rechtsprechung vermindern. In Bezug auf die Natur der anarchistischen Verbrechen macht Tsasa darauf aufmerksam, daß die Knallesfccte der ersten Attentate die Regierungen vielfach verleitet haben, ein au ßerordentliches Gewicht auf den Ge brauch von Explosivstoffen seitens der Anarchisten zu legen, dergestalt, daß dieser Umstand als Hauptkennzeichen eines anarchistischen Verbrechens bezeichnet worden ist, während es doch nur eins der Mittel zum Zweck war; denn gerade diejenigen Verbrechen, die das größte Aufsehen gemacht haben, wurden mit so gewöhnlichen Mordinstrumenten wie Revolver und Dolch ausgeführt. DaS unterscheidende Merkmal besteht also nicht in demMittel, mit dem das Verbrechen ausgeführt wird, sondern in der Absicht, in dem Angriff gegen die Gesammtheit, gegen die Gesellschaft, die in dem betreffenden. Opfer getroffen werden soll. Die Action der Justiz hat nach Ansicht des Präsidenten lediglich in der Vertheilgung zu bestehen; da ber der Angriff zu jeder Stunde erfolgen kann, so muß auch die Defensive stets in Thätigkeit treten können. Auf dieser Grundlage ist, wie der höchste spanische Gerichtsbeamte meint, die Strafgesetzgebung über und gegen den Anarchismus auszugestalt.en, wenn man von ihr eine bessernde Wirkung erhoffen will. - (5ln UnaiiTriDtttr. Nellner: .Wie finden Sie die RdtKö nen und die Preise bei uns?" Gast: Die Portionen dürften schon größer sein, wenn nur die Preise auch kleiner wären - . .
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Malj'Extrakt. GemttnttüylgtS Schönheitswasser gegen Flecken und Runzeln. Uebergieße 4 Gewichtstheile Myrrhen, 4 Storax, 4 Benzoe, 4 Veilchenwurz und 1 Voraz mit reinemBranntwein, lasse die Flüsigkeit an einem warmen Ort stehen, chüttle von Zeit zu Zeit um, damit ales Lösliche aelöst werde, seihe die Flüssigkeit durch Fliespapier und hebe sie zum Gebrauch aus. Eichenrindenthee. Eichenrindenthee tst den meisten reuten ganz unbekannt und wäre doch für viele Tausende ein vorzügliches Hausmittel. Recht schwächliche Naturen sollen jeden Morgen und Abend 23 Löffel voll Eichenrindenthee trinken; er widersteht nicht, macht leicht and behaglich. Er wirkt noch besser, wenn etwas Wein daran kommt, ganz besonders aber wirksam ist dieser Thee, wenn etwas Honig beigemischt, selbst damit gesotten wird. Entfernung von Fettflecken a us Fußböden. Dazu eignet sich am besten weißer Thon. Nachdem derselbe mit heißem Wasser zu einem Brei angerührt ist, wird er auf die öligen Stellen gestrichen. Fügt man dem Brei etwas Essig zu, so wird dadurch d',e Wirkung noch erhöht. Manche empfehlen auch eine Mischung von Thon (oder gebrannter Magnesia) und Benzin, weil letzteres schneller verdunstet als Masser. Sobald der Thon trocken ist, bürstet mcn ihn ab, und der Fleck ist verschwunden. Die hellen emaillirten Elnmachetöpfe pflegen jetzt nach Beendiquna der Einsiedezeit ein recht buntes Aussehen zu zeigen und ihre helle Farbe meist eingebüßt zu haben. Um ihnen diese wiederzugeben, bereitet man eme sehr starke Karbollosung, Mit der man die Töpfe bis zum Rande füllt. Man kocht damit die Topfe unter osterem Nachfüllen von Wasser mehrere Stunden aus, füllt nun reines Wasser hinein, kocht sie auch damit aus, spült sie nun gut und trocknet sie ordentlich. Sie werden dann wieder ihre ursprüngliche lichte Färbung zeigen. Holzlöffel, die durch Obstsäfte ebenfalls dunkel gefärbt sind, kocht man in den Töpfen mit aus. Um Kattunkleider und attunicyurzen zu reini gen, lasse man Weizenkleie, in ein Leinensäckchen gefüllt, in Wasser tüa tig auskochen und wasche hierin die Kleider und Schürzen einmal ohne jede Seife kräftig durch, sodann wiederhole man das Waschen in einer neuen Abkochung, spüle den Stoss in kaltem Wasser nach, ringe ihn aus und hänge ihn an einem schattlgenOrt zum'Trocknen auf. Sollen Kattunkleider gestärkt werden, so empfiehlt es sich, sie nach dem Stärken einmal flüchtig durch kaltes Wasser zu ziehen; dadurch wird der StclTkeüberschuß entfernt und Stärkefleöen, wie sie sonst fast unvermeidlich sind, kommen .'nicht mehr vor. ReinigenvonSeidenbänd e r n. Man taucht die Bänder in laues Wasser, ohne sie im geringsten zu knittern, bestreicht sie gleichmäßig mit feiner weißer Seife, spült sie darauf gut ohne Reiben erst in lauem, dann in kaltem Wasser, bis jegliche Seife entfernt ist. Dann legt man die Bänder, möglichst wenig gefaltet, zwischen reine Leinentücher und rollt diese nun so auf. daß stets Leinen zwischen den Bändern liegt. Man läßt die aufgerollten Bänder über Nacht an einem kühlen Orte liegen, so daß sie am andern Morgen .plättfeucht sind, und plättet sie dann auf der linken Seite mit heißem Eisen. Die Bänder werden wieder weich und glänzend, wie neu; ein Reinigen in heißem Wasser dagegen würde die Farben zerstören, in kaltem Wasser die Seide ganz hart machen. Fußbodenteppiche zu rein i g e n. Aeltere Teppiche, die schmu tzig und fleckig, somit unschön gcworden sind, kann man sehr gut selbst reinigen und damit wieder brauchbar machen. Dazu erforderlich ist nur eine nicht zu harte Bürste und eine Abkochung von Quillayarinde, . ein Fünftel Pfund auf 2 , . bis 2$ Quart Wasser. Man taucht, die Bürste wiederholt in die lauwarme Lösung ein und bürstet ein .Stück des Teppichs. jmmer nach einer Richtung streichend, gut durch und spült dann den Schaum etwas ab. So weiter arbeitend, fährt man fort, bis der ganze Teppich durchgebürstet ist. Dann wird er noch. einmal rasch mit klarem Wasser übergossen und mit der Bürste -überstrichen, so daß aller Schaum entfernt ist. Hier-I m i C . V ri . aus yangr man oen eppicy am oeiren über zwei Stangen zum Trocknen auf. Durch diesVerfahren kommen oft ganz verblichen scheinende Farben wieder hervor, und der Teppich sieht so gut wie neu aus. Auf diese Weise lassen sich alle Fußteppiche, Smyrna- und verlische abgerechnet, reinigen. e n s g u r k e n. Lange, saftrelse, gelbe'Gurken werden geschält, der Länge nach einmal durchschnitten und mit einem silbernen Löffel ausgeschabt, daß weder Kerne noch Faseriges darin bleibt. Dann müssen sie, mit Salz vermischt, 24 Stunden stehen. Nun trockne man sie mit einem Tuche ab. übergieße sie mit abgekochtem, abgekühltem Essig (man kann sie 'auch in dem Essia überkochen) und lasse ft
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'SertnasS 2-i Stunden stehen. Dann cbe man sie iwvx Abtropfen auf ein '.i.b. schneid? sie in b:l:eb!ge. schräge Ziüd und l?7e sie mit sehr vielem g:lben Gr.if, Dill und schwarzen Pfeffer in einen Stcwtopf. Nun gieße man frischen, aufgekochten und abgekühlten Essig darüber, beschwere die Gurken mi: einem Teller und sauberem Stein und binde den Steintopf zu. Reichliche Zuthaten von gelbem Senf tragen zur Erhaltunq der Gurken b. Thut man Meerrettich, Weinblätter, flusch blätter. Estragon, Zwiebeln etc. dazwischen, so kann man gefaßt sein, daß die Gurken leicht verderben. , Der Hagel. EineS der merkwürdigsten Phänomen für den Meteorologen, aber eine ber furchtbarsten Geißeln für den Landmann, ist der Hagel. Im Augenblick, wie es sich auch im vorigen Jahre wiederholt bestätigt hat, zerstört er lachende Fluren und verwüstet rücksichtsloö reich gesegnete Getreidefelder, die der Landwirth imSchweiße seines Angesichts auf Hoffnung erbaut hat. Die eigentliche Hagelzone, in der Hagel viel häufiger als an anderm Orten auftritt, liegt unstreitig aus der nördlichen Erdhilfte zwischen dem 30. und 60. Grade. Besonders häufig aber erscheint derselbe, mit und ohne elektrische Entladungen, zwischen dem 40. und 53 Grade, welcher Streifen sich durch Deutschland zieht. In diesem Gürtel werden jedoch wiederum gewisse Striche oder Gegenden Vorzugsweise heimgesucht. Uebrigens ist die Erscheinung des Hagels nicht an eine bestimmte Tageszeit gebunden; es hagelt in der Nacht und am Tag; jedoch fällt das Mazimum auf den Nach mit tag. Obgleich der Hagel vorzugsweise den gemäßigten Zonen angehört, so findet er sich dennoch in den Ebenen der Tropen, während es in den kalten häufig nur graupelt. In den heißen Gegenden tritt er jedoch mit einer Wuth auf, gegen welche unsere stärksten GeWitter mit Hagelwetter nichts sind. Es fallen Hagelstücke von solcher Größe, daß nicht allein Thiere, fondern auch Menschen, durch dieselben getroffen, getödtet werden. Ein Glück, daß die Hagelwetter nur selten namentlich in den Strichen vorkommen, die sich nur wenig über die Meereshöhe erheben. Fürchtbar würden die Zerstörungen auf den Feldern sein, wenn das Hagelwetter länger als wenige Minuten (selten 15 Minuten) anhielte und sehr in die Breite ginge. Meistens bilden sie nur einen schmalen, aber ost sehr langen Strich. Ein eigenthümliches Hagelwetter ereignete sich im Jahre 1783 am 18. Juli, dos eine Richtung von Südwesten nach Südosten innehielt. Der eine Strich hatte eine Länge von 131, der andere hingegen von 150 deutschen Meilen, während die Breite an einigen Orten eine halbe, an ande-
ren sogar drei Meilen betrug. Es ha gelte höchstens 78 Minuten; aber die Hagelwolken lcaten in einer Stunde einen Weg von 121 Meilen zurück, wo durch ihre Geschwindigkeit die der gewöhnlichen Wolken um das Doppelte übertraf. Die Hagelkörner waren theils rundlich, theils eckig, und die schwersten wogen ein halbes Pfund und darüber. Dieses Hagelwetter, das sich in Süd - Frankreich entwickelte. nahm seinen Weg über Belgien bis in die Mitte von Holland. So wurden in Frankreich von demselben allein 1039 Dörfer betroffen, und nach osfiziellen Berichten betrug der angerichtete Schaden 24,690.000 Frcs. oder nahe zu 5 Millionen Dollars. Die Hauptfrage bleibt nun die, ob es ein Mittel gibt, das Hagelwetter abzuleiten oder seine furchtbaren Wirkungen zu verhindern. So wie man Blitzableiter erfunden hat, so hat man auch Hagelableiter zu construiren ver sucht; allein sie haben eigentlich gar leine Abhilfe geschaffen. Auch die Hagelableiter sollen nichts Anderes bezwecken, als die ruhige Vereinigung beider entgegengesetzter Elektricitäten, die der Wolken und der Erde, da man annahm, daß die Hagelbildung nur durch die Einwirkung der Elektricität möglich sei. Am meisten Verbreitung haben die Hagelableiter des französischen Apothekers La Pastolle gefunden, welche aus Pfählen mit daran befestigten Strohseilen bestanden. La Pastolle behauptete, Stroh sei ein viel besserer Leiter der Elektricität als Metalle, und eine Anzahl seiner Hagelableiter, auf dem Felde aufgestellt, schütze dieses für immer vor Hagelwetter. So lächerlich diese Behauptung auch war, sie fand doch ihre Gläubigen, und viele Tausende solcher Ableiter wurden errichtet, theils mit Strohseilen, theils auch mit Metallleitungen. Es hat lange gedauert, ehe. man sich von ihrer UnWirksamkeit überzeugte, und noch Iis in die neueste Zeit sind verschiedene andere Vorrichtungen zu gleichem Zwecke empfohlen wordem Ja selbst der ' bewährte Physiker Arago machte der französischen Akademie Vorschläge dieser Art und in seinen hinterlassenen Schriften fand sich eine Abhandlung über Hagelwetter, worin er beim Annähern von Hagelwettern das Steigen von Luftballons an Seilen, mit melallischer Lettung befestigt und mit Me tallspitzen versehen.empfiehlt' Alle diese Hagelableiter sind auch versucht wor den . und haben alle gleichviel genildt. das heißt nichts. Ein Mittel, das Hagelwetter abzuhalten oder seine furchtbaren Wirkungen zu verhindern, gibt es nicht, und so wenig wir uns gegen die oft ebenso schrecklichen Wirkungen des Gewitters trotz der Bervollkommnung der Blitzableiter genügend zu schützen imStande, sind, ebenso wenig können wir dies gegen den Hagel. Der SchanZwirth Fred. Gier in Hokah, Minn., kam auf eine schreckliche Weise ums Leben. Beim Lichtmachen entzündete sich .ein Faß Alkohol und ezplodirte. Gier wurde von dem brennenden Fluidum übergössen und brannte bei lebendigem Leib zu Tode. . DaS Gebäude, in welchem sich der unglückliche Mann zur Zeit allein befand, ist ein Sckuttbaufen.
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Ovm Inland. Xtt dritte r o m a n t ! i Q) e Hochzeit in derselbenamilie fand letzthin in Meybrlck. Aedford-llcunty. Aa.. statt, als Frl. Virginia D. Frcinklin Hrn. S. S. Weltv aus Fredreck. Md.. die Hand zum Bund für' Lebcn reichte. Dieselbe Heirat!) sowohl, als die von zwei Schwestern der Braut. war das Resultat einer Anzeige. Hr. Welty sah seine Braut zum ert?n Male genau eine Woche vor der Hoch; zeit. I n A u r o r a (5 o u n t y, S. D., verlangen die Leute ein Staatigesetz. welches einen Preis für die Ausrottung der ZIlapperschlangen aussetzt. Es ist schon längst bekannt, daß es in den Bad Lands Klapperschlangen-Höhlen gibt, in denen Tausende dieser giftigen Reptile Hausen, doch sollen sie auf der Ostseite ds Missouri auf manchen Stellen noch nie so zahlreich gefunden worden sein, als diesen Sommer, und wenn man ihrer Vermehrung nicht schnell ein Ziel setzt, so werden sie sich bald über den ganzen Staat verbrei ten und der Menschheit zur Plage werden. I. A. Schlenkcr. Eassirer der Ersten National - Bank in Aberdeen, S. D., wurde auf dem Heimwege von zwei Wegelagerern überfallen. welche es auf seine mit denEinnahmen des Abends gefüllte Reisetasche abgesehen hatten. Sie streuten rothen Pfeffer in seine Augen und machten ihn da durch blind und Hülflos. Zum Glück war seine muthige Frau bei ihm. Sie ergriff den Stock ihres Gatten und hieb auf die Zlerle ein, daß ihnen Horen und Sehen verging. Mit welcher Wucht dieses geschah, geht daraus hervor, daß alle Revölverkugeln. welche die halbbetäubten Straßenräuber auf sie abschössen, fehl gingen' und die Wegelagerer schließlich die Flucht errissen. So viele allein versandte Kinder, wie dieser Tage, sind noch nie auf einmal m der New Norker Bärge Office angekommen. Sie kamen alle mit der Eampania" und hatten ihre Bestimmung auf umgehängten Täfelchen verzeichnet. Die 14jährige Jda Nelson ging zu ihrer Tante inChicago, die 11jährige Kate Lassilla reiste zu ihrem Stiefvater in Akonango, N. D., der 10jahrlge Hugo Carlson begab sich zu seinem Vater in Haywards Eross ing, Mass., die 9jährige Amanda Carlson ging zu ihrem Onkel in Watson, Mass., der 9jährige Hugo Crowley reiste zu seiner Schwester in Boston und die Geschwister Hegelin, ein 11und ein 8lahriges Madchen und em 5 und ein 7jähriger Junger, hatte ihr Vater in Calumet, Mich., nachkommen lassen. Der neuniähriae Otto Ziebell, jüngster Sohn des DeputyCounty - Surveyors August W. Ziebell in Wausau, Wis., ist durch UnVorsichtigkeit auf der Jagd getödtet worden. Mit seinem Vater und einem älteren Bruder war er auf die Hasenjagd in der Nähe der Eau Claire River Sümpfe gegangen. Als sie sich zum Lunch hinsetzen wollten, stellte der unae sein Gewehr aeaen einen Baumstamm, das Gewehr fiel zu Boden und entlud sich und die Kugel drang dem unglücklichen Knaben ge rade unter der rechten Schläfe in den Kopf und fuhr oben am Kopf wieder heraus. Man brachte ihn schnell nach Hause, wo der Tod aber schon nach we niqen Minuten eintrat. Die Bicycle - Ausfuhr nach Europa dürfte in Kürze wieder große Dimensionen annehmen. Alle bedeu tenden Fabriken treffen für die kom mende Saison umfassende Vordere!iungen und thatsächlich haben die Lie ferungen nach London schon begonnen. Nach Hamburg gelangen nächster Tage ca.4 000 Fahrräder seitens dreier großer Fabrikfirmen zur Verfendung.und zwar handelt es sich dabei durchgängig um einen gringwerthigeren Artikel, als im Verkehr mit England. Da von letzter Saison her sich große Vorräthe von amerikanischen Zweiradern in Händen europäischer Händler befinden. sieht man diesmal hier nur einem maßig guten Saisongeschäft mit Europa entgegen. DievonderVundesregie rung nach Alaska gesandte Vermessungs - Expedition unter Leitung von G. H. Eldredge ist aus der Gegend von Cook's Inlet zurückgekehrt. Sie hat dort auf dem rechten Ufer des Sushitna Flusses einen Bergriesen entdeckt, der viel höher sein soll, als der Mount Elias, welcher' bisher als der höchste Gipfel von Amerika galt. Der Topograph der. Expedition schätzte die Höhe des Berges auf mehr als 20,000 Fuß und hat Messungen vorgenommen, um die Höhe wissenschaftlich genau festzustellen. Man hat dem Bergriesen den Namen Bullshae" gegeben, ein Ausruf des Erstaunens, den der indianische Führer gebrauchte, als er den kolossalen Gipfel vor sich sah. Die Mitglieder der Expedition sind der Ansicht, daß ein Besteigen des' Berges fast unmöglich sei, da die Seiten ganz abschizslia sind. Oo aus un Zwei Soldaten d'es Jäger - Regiments in St. Die hatten die Gelegenheit benutzt, die Kirchweihe von dem deutschen' Flecken BourgeBruche in Civilkleidern zu besuchen. Aus dem Rückwege Nachmittags zwischen 4 und 5 Uhr kamen sie an der Gendarmerie Station vorbei und sielen dort durch ihr Benehmen auf. Als man sie dort nach ihren Personalien fragte, ergriff einer die Flucht nach der Grenze zu. wurde aber festgehalten. wobei er thätlichen Widerstand leistete. Auf die Station zurückgebracht, gaben beide falsche Namen an. Als sie später in daö Amtsgericht in Schirmeck eingeliefert wurden, sah man, daß beide französische Mllitärhemden trugen, worauf, sie eingestanden, daß sie dem oben genannten Jagerregiment angehörten,' und ihre richtigen Namen angaben. Voraussichtlich werden beide vor dem Amtsgericht in Sckirmeck we-
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A Teaerab! old lad?, whose hone la ia St. Louis, relatt Seme time ago I tarted to ua fö.MfcA MWIES at tVie anjrgestion of tny aoo, who adviaed me to try them. I take one Tabula str cach meal, and can aow look forward to meal-time with a pleasure nick I have not experienced for ytars. The headaches that comtantly harasaed me In ihe pa, and the accumulation of gasea npon rar stomach, have diaappeared, and these improvetnenta I attribute tu Ripans Tabules. For re thao. twelre jrear I gnQered frora indipestion and rervou dyipcpsia. I tuiTered intenaeljr anring that time, and pent large ums of money in the employment of St. Ionia mtt prominent phyaician, but ihe rclief afforded was only teinporary. 1 bad bcKun to jrive P all thought of ever being pcrmanently eurrd, but aow y oeüy regret is that kaowledge of Ripans Tabulca came to me 0 late ia Lfe."
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LKIMUfm gen Angabe falscher Namen, Ut eine außerdem noch wegen Widerstandes abgeurtheilt werden. An den Folgen der im Feldzuge 187071 erhaltenen VerMündungen ist dieser Tage der Stationsassistent a. D. Julius Kirschner in Elbing gestorben. Als am 14. August 1870 in der Schlacht bei Colombey eine in der Nähe bei Lauvilleres liegende französische MitrailleusenBatterie genommen werden sollte, erhielt die 3. (Fahnen-) Compagnie des Ostpreußischen Jäger-Bataillons, der Kirschner angehörte, den Befehl, die Franzosen zu vertreiben. Es gelang den Braven auch, die Batterie zu nehmen, doch hatte der Kampf um sie viel Alut gekostet. Abgesehen von den leicht verwundeten Kriegern bedeckten 25 Jäger als Leichen und 43 als Verwundete das kleine Schlachtfeld. Unter den letztern befand sich auch Herr Kirchner. Er hatte fast die ganze La dung einer Mitrailleuse, nämlich 18 Schüsse, erhalten. Trotz der schweren Verwundungen wurde Klrschner wieder hergestellt, bis er nun vor wenigen Tagen zur großen Armee seine Einberusung erhielt. E i n großer Einbruchsd i e b st a h l wurde bei dem früheren MlNlsterprasidenten und Mlmster des Innern Grafen Botho zu Eulenburg in. dessen Wohnung, Bruckenallee 5 tn Berlin, verübt. Hinter dem Hause befindet sich ein Garten, der an den Park des königlichen Schlosses Bellevue grenzt. Durch diesen Park sind die Diebe in das Haus gelangt. Der Gras war mit seiner Gemahlin erst von einer Reise zurückgekehrt. In der Nacht hörte er ein Geräusch, beachtete es aber nicht weiter. Die Diebe drangen sogar bis in das Schlafzimmer und raubten da vom Nachttische einen werthvollen Siegelring. Es fielen ihnen Werth und Sckmuasachen im Werthe von etwa 25.000 Mark in die Hände. Dar unter befinden sich auch Geschenke des Kaiserpaares. Der Koffer, welcher dik Sachen enthielt, wurde am folgenden Morgen leer im Bellevue Park gefun! den. Vorher hatten dieselben Dieb schon m daö eo:nfalls an den Parl grenzende Kurhallenrestaurant einen Einbruch verübt und die Vorräth? de Sratrifr aedlunderi. Seit einiqer Zeit war ein gewisser C. F. Bertram, Inhaber eines' Bank und Commissionsgeschäfts, Nicolaistraße 15 in Leipzig, verschwunden. Es hat sich herausgestellt, daß er eine bayerische Brauerei, deren Generalvertreter für Sachsen er war, ganz erheblich geschädigt hat, obwohl er allein durch diese ein Einkommen von 1214.000 Mark pro Jahr bezoq. Außerdem sollen noch Urkundenfälschungen usw. vorliegen. Bertram hatte ln Leipzig noch vor wenigen Monaten das erste gutgehende Restaurant (i la Aschmger eingerichtet und war eine stadtbekannte Figur. Als er NUN ittDresden verhaftet werden sollte, schoß er sich :n die ImkeSchlafengegend, todtele ucy aoer mcyt, sondern kam
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noch lebend in das Dresdner'Krankenbaus riedrickiNadf. -" j
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