Indiana Tribüne, Volume 22, Number 34, Indianapolis, Marion County, 22 October 1898 — Page 1

0 f A 00 s ttS ' fth rlC 0 AA fVs r V o w o y k Office : No. IS G8t Alabama Otrajze. Telephon 1171. Zndianoxolls, Zndiano, Samstag, den 22. Vktober 1898. Jahrgang SS. Sk34

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Deutsches ieater.

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EdiWrielleS.

Mit den griedenSverhandlungen !: in Pari will eö nicht recht vorwärts gehen. Ersten müssen die Verhandlungen schriftlich geführt werden, da die Commissäre nicht mit einander reden können. Dadurch wird die Sache sehr in die Länge gezogen. Aber die Hzuptschwierigkeit besteht darin, .daß die Leute sich auch nicht im Prinzip einigen können, trotzdem sie an die schwierigge Frage noch gar nicht herangetreten find, nämlich die betreff? der Philippinen. Vorlaofiz bieten die Spanier alle Mögliche auf, , um die Amerikaner zu bewegen, die cubanifche Schuld zu übernehmen. Sie haben darin die französische Presse auf ihrer Seite, weil eben spanische WeithPapiere sich massenhaft in Frankreich befinden. Die Pariser Presse sucht Sympathie für Spanien zu erregen und Stimmung für dasselbe zu macken, aber eS wird wohl nicht viel nützen. Mit amerikanischem' Gelde wird wohl niemals die Schuld bezahlt werden, welche Spanien der Insel aushalste, und die gemacht wurde, um die Znsurrektion zu unterdiücken. Wie Spanien elber die Schuld bezahlen, resp, derzinsen soll, daS ist freilich auch nicht abzusehen. Da bei dem Geldbeutel die Gemüthichkeit gewöhnlich aufhört, so ist nicht zu erwarten, daß sie daselbst bei den Amerikanern anfängt. Schließlich werden sich ja wohl die Spanier dreinfinden müssen und die Franzosen auch. Aber eö wird noch lange Zeit dauern, bis der Friedenövertrag fertig und unerzeichnet sein wird. Die Assembly von Neu-Seeland hat ein AlterS-Penfionö-Geset) angenommen, daS all.n Personen, die über 63 Jahre alt find, eine Staatöpension sichert. Ausgenommen davon sind Solche, die ein Einkommen von über $5 wöchentlich oder Eigenthum im Werthe von mehr als 52700 haben. Die Pensionssumme ist freilich gering, $90 pro Jahr und Person. Zwanzigähriger Aufenthalt in der Kolonie berechtigt zur Theilnahme sowie der Nachweis eines zehnjährigen ezemplatischen LebeSwandelS. Vagabunden und Trinker sind somit ausgeschlossen. Von allen Ländern der Erde hat Neu-Seeland im Sinne moderner Anchauung die fortschrittlichsten und wohlthätigsten Einrichtungen. Namentlich steht sein Steuersystem, daS darauf berechnet ist, den großen Grundbesitz und die Anhäufung von Ländereien in den Händen Weniger zum Zwecke der Ausbeutung und Spekulazu verhindern, einzig da. In Neueeland hat die arbeitende Klasse große politische Macht, sie hat ihre selbst. ständige von sozialistischem Geiste durchdrungene Partei und dieser Geist theilt sich der Gesetzgebung mit. Der Gedanke der Gesetzzebung durch und für daS Volk ist nirgends mehr zum Ausdruck gebracht als in jenem Lande der Südsee, in welchem daS Bestreben vorherrscht, die Gesetze und die gesellschastlichen Einrichtungen den Wirthschaftlichen Zustanden unserer Zeit anzupassen. Neuseeland ist darin selbst allen anderen australischen Kolonieen weit voraus und daS will schon etwas heißen. AraglMilhleil. Wetterbericht. TrübeS Wetter heute Nacht und morgen. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 44 Brav, niedrigste 37 Grad. .- Die Industrie-Kommission. Washington, 21. Oktbr. Die durch Kongreßbeschluh eingesetzte Re gierungß-Kommission hat sich, nach Abhaltung von zwei Sitzungen im Ka pitol, bis zum 16. November vertagt, an welchem Tage ihre Arbeiten im Ernste beginnen sollen. Die KomMission organisirte sich durch die Wahl von Beamten; zum Vorsitzer wurde BundeS-Senator Kyle erwählt. Ja der VormitagS-Sitzung wurde Haupt sächlich die Frage, wie weit sich die Untersuchungen der Kommission erstrecken sollten, diskutirt. Man kam dahin überein, der Hauptzweck der Un tersuchuugen sollte sein, die Ursachen deS Konflikts zwischen Aebeitern und Kapitalisten-festzustellen und AbhilfS Mittel dafür vorzuschlagen.

Geringe Apselernte in

Deutschland. Washington, D. 21. Okt. Der amerikanische General. Eonsul F. Mason in Frankfurt a. M. meldet, daß Deutschland in diesem Jahre eine ge ringere und qualitativ schlechtere Apfelernte hat, al seit längerer Zeit. Aepfel für Apfelwein kosten daS Dreifache deS üblichen Preise und außerhalb Württembergs wird kein Apfel wein gemacht werden. Selbst Koch äpfel geringer Güte werden jetzt in Frankfurt für 8 und 9 Pfennige per Pfund verkauft Die Fehlernte erstreckt sich auch auf Frankreich, Tyrol, Böhmen und das nördliche Italien. Die Goldreserve. Washington, D. C., 21. Okt. Der veifügbare Baarvorrath deS Schatzamts betragt nach dem heutigen AuSweiö 5303,243,283, wovon 5240, 770.898 auf die Goldreserve kommt. m Ausbeutung einer Bank. New Sork, 21. Okt. Sine Depesche an ein hiesiges Blatt auS Havana enthält Folgendes : Ein Institut wird vor allen anderen daS Ende der spanischen Herrschast in Cuba bewillkommnen und daS ist die Baues Sspanol", die spanische Bank, denn wegen ihrer halbamtlichen Verbindung mit der Regierung ist sie von derselben um Millionen von DollarS gebracht worden. Noch am vergangenen Donnerstag verlangte die Negierung 5200.000 in Gold. Die Bank erhob dagegen Einwand und gab daö Geld nicht her, bis ihr erklärt wurde, daß, wenn eS nöthig sei, Gewalt angewendet werden würde. Heute mußte die Bank wiederum hunderttausend Dollar? vorschießen, wofür jedoch die städtischen Einnahmen a!S Sicherheit gegeben wurden. ES find alle nöthigen Vorbereitungea zu einer Neugestaltung der Bank getroffen, sobald' die amerikanische Flagge über der Stadt wehen wird. ES sind zu dem Zwecke bereits Aktien im Betrage von acht Millionen gezeichnet und eS sollen noch für zwei Millionen verausgabt werden, so daß daS Gesammtkapital auf einer GoldbafiS zehn Millionen Dollars beträgt. Oberst Waring wird am Freitag nach New Aork abreisen. Er wird sofort dem Sekretär Alger einen Bericht über den gesundheitlichen Zustand von Havana zusenden und wie derselbe verbessert werden kann. Die Pläne dazu find vom Oberst Waring aus daö Sorgfältigste ausgearbeitet wurden. 40Wollen den Gouvernör verklagen. Spring siel d, Jll., 21. Oktbr. Die Chicago & Virden Coal Com pany" beabsichtigt, gegen Gouvernör Tanner, der ihnen die Einfuhr von farbigen Grubenarbeitern auS anderen Staaten verboten bat. gerichtliche Schritte zu thun. Im Wege deS EinhaltverfahrenS soll festgestellt werden, ob der Gouvernör die Macht hat, den Negern daS Recht auf Arbeit in anderen Staaten abzusprechen und die durch Berfassungöbeftimmung garantirte Freizügigkeit zwischen den einzelnen Staaten deS Bundes zu beseitigen. In Vorbereitung deS Verfahrens hat man sich hier im Bureau deS Staat! sekretärS die Erwählung Tanner'S zum Gouvernör deS Staates Illinois und seinen Amtsantritt gehörig bescheinigen lassen. Starb plötzlich. Eine in na ti, 21. Okt. Derbekannte Financier Julius Dezter fiel heute plötzlich todt zu Boden. .,, D i e Verschwörung in A l e i a n d r i a. Berlin, 21. Oktbr. AuS guter Quelle kann bezüglich des in Aleran dria entdeckten Komplotts gegen daS Leben Kaiser Wilhelm's versichert wer den, daß der Attentatsgedanke auf europäischem koden entstanden ist, und daß es sich um einen ernsten, hartnäckig verfolgten Mordplan handelt. Wir kennen," sagte der Gevährs mann, die Namen einer Unzahl Mit glieder der Verschwörung, die meist Italiener find. Soweit bekannt, ist kein Deutscher daran betheiligt. Nähe res mitzutheilen, verbietet sich im In teresse der Untersuchung. le ,,o n qe eituna und der Vorwärts" betonen, daß derReikcs anzeiger" das Kaiser-Attentat gar nicht

erwähnt, und die Kölnische Volk-

zeitung" erzählt, die Kaiserin Auguste Viktoria sei von Anfang an gegen die ägyptische Reise gewesen, ganz besonderS aber nach der Ermordung der Kaiserin Elisabeth von Oesterreich. Krieg im Transvaal. Pretoria, 21. Okt. Ernstliche MißHelligkeiten mit dem Magato Stamm stehen bevor. 3a dem Orte ZouthpanSberg ermordeten kürzlich die Eingeborenen einen lutherischen Misfionär und die Regierung sandte eine Expedition ab, um die Uebelthäter zu bestrafen. Spätere Nachrichten zeigen, daß der Häupling Opefu mit 20.000 bewaffneten Mannern und vier Kanonen daS Lager angriff. General Joubert hat 6000 Mann und er ist im Begriff noch weitere 3000 einzureihen. ES dürste sehr heftige Kämpfe geben. " Die deutsche Schule i n K o nstantinopel. K o n ft a n t i n o p e l, 21. Oktober. Kaiser Wilhelm und die Kaiserin wurden mit herzlichen Hochrufen begrüßt, als sie gestern nach der deutschen Schule fuhren. Die Majestäten ließen sich in lange Konversationen mit den Lehrern und Schülern ein und erkundigten sich genau nach den Fort? schritten, welche letztere machen. Kaiser Wilhelm bemerkte sofort, daß die Schule von einer großen Anzahl nichtdeutscher Kinder besucht wird, und sagte, dieö sei ein Beweis von der siegreichen Macht des Germanismus". Die Kinder sangen eine Anzahl deutscher Lieder und die türkische Nationalhymne. Eine Verlobung aus Liebe. Amsterdam, 21. Oktbr. Eine Spezialdepesche auS dem Haag meldet die Verlobung der Königin Wilhelmine von Holland mit dem Prinzen Wilhelm zu Wied. Die Verbindung soll einer echten Herzentneigung entspringen. Der Tag der Hochzeit soll in kurzer Zeit bekannt gegeben werden Am 26. Oktober wird die Königin Wilhelmine mit ihrer Mutter de? Hochzeit deS Erbprinzen zu Wied mit der Prinzeß Pauline von Württemberg in Stuttgart beiwohnen. An diesem Tage soll die Verlobung der Königin öffentlich' proklamirt werden. Ganz Holland freut sich ob der Verlobung. (Prinz Wilhelm ist der zweite Sohn deS Wied'schen FürftenpaareS, und da seine Mutter eine Prinzessin der Niederlande war, ist er ein Vetter zweiten GradeS der jungen Monarchin. Er wurde am 26. März 1876 in Neuwied geboren, ist also etwa vier Jahre älter als seine königliche Braut. Prinz Wilhelm steht a la Suite deS Regimentö Garde du Corpt.) Die junge Königin gab vor kurzer Zeit dem Prinzen Bernhard von Sachsen-Weimar, dem Protegee Kaiser Wilhelm's, einen regelrechten Korb, indem sie erklärte, nur auö Liebe heirathen zu wollen, und einen so häßlichen Prinzen wie den Weimaraner könne sie unmöglich lieben. Noch mehr Pestkranke. Wien, 21. Oktober. . Dr. Müller, der Arzt, der den Assistenten des Prosessorö Nothnagel behandelt, zeigt selbst Symptome der Beulenpest. Daö Befinden der beiden Krankenwärter!nen hat sich nicht gebessert, man betrachtet es als hossungSloS. - ,- .Er war verrückt. AmSerdam, 21. Oktober. Als gestern Königin Wilhelmine mit ihrer Mutter einen Sisenbahnzug besteigen wollte, näherte sich ihr ein Reporter im Biehcle-Anzug und bot ihr seinen Arm. Er wurde sofort verhaftet. Eö stellte sich nachher heraus, daft eö nicht richtig bei ihm im Oberstübchen war. Er erklärte, daß er bloß auö Höflichkeit die Königin zum Zuge führen wollte i . ine Regentschaft in Preußen. B er l in, 21. Okt. Wie erinner. lieh, regte Eugen Richter in seiner Freiftnnigen Zeitung" kürzlich die Frage an, ob eö nicht zweckmäßig wäre, während der Palästinafahrt und ähnlicher langer Reisen deö Kaisers eine Regentschaft einzurichten. Die Straßburger Post" meldet nun, der Kaiser habe, da der Kronprinz minorenn und Prinz Heinrich abwesend sei, vor sei-

nerÄbreise den Großherzog von Ba-

den, seinen Onkel, ersucht, eventuell helfend einzutreten. Daö Blatt füt hinzu: in welcher LaatSrechtlichen Form dies geschehen solle, sei unbekannt. Hierzu erfährt mau auS autoritativer Quelle, daß eS sich bei dem Wunsche deö Kaisers wohl lediglich darum gehandelt hat, der Großherzog möge in einem dringenden Falle den Vorsitz im Familienrath übernehmen. Würde im Königreich Preußen eine Regentschaft eingerichtet werden, so würde diese zweifellos auch für daö deutsche Reich gelten. Offiziere in Civil durchgeprügelt. 'Berlin, 21. Okt. Daö Militärgeeicht in Würzburg hat in öffentlicher Sitzung zwei bayerische Jnfanteriften, Namenö Pülö und Höh, wegen Aufruhrs zu sieben bezw. acht Jahren Zuchthaus derurtheilt, weil sie drei nächtlicher Weise radelnde Ossiziere, den Premierlieutenant Friedrich Passavant vom 8 Infanterieregiment, den Sekondelieutenant Friedrich von Weech vom 21. Infanterieregiment und einen Lieutenant Braun, durchgeprügelt hatten. DieFashoda-Frage. London, 21. Okt. Die Regierung ist augenscheinlich überzeugt, daß die Fafhoda-graqe nicht zum Kriege sühren wird. Andererseits wird der Entschluß wiederholt, die angenommene Stellung unter keinen Umständen auszugeben. AuS guter Quelle wird auch versichert, daß die Regierung entschlafsen ist, keinen unangemessenen Verzug zu dulden, und falls Frankreich ablehnen sollte, Fashoda zu räumen, die Expedition MarchandS von dort zu entfernen. Man erwartet jedoch, daß eS nicht röthig lein wird, zu solchen ex tremen Maßregeln zu schreiten. -m-SchissS-Nachrlcht,. Augekommen in z NewSork: Victoria" von Mit-telmeer-Häfen; Lucania" von LiverPool; Pennsylvania" von Hamburg. Queenötown: Campania" von New Aork nach Liverpool. ' Philadelphia: Switzerland" von Antwerpen. Neapel: Fulda" von New Jork. N o t t e r d a m : Werkendam" von New Jork. Hamburg: Patria" von New Ak. , nm allerlei. Während F r a u I u l i a Verweyst in Chilton. Wis., von einem Vaume Aepfel pflückte, fiel sie von der Leiter herab und brach das Genick. Sie war 48 Jahre alt und Mutter von 12 Nindern, von denen jedoch nur drei Söhne und vier Töchter, und nebst dieln ibr Mann sie überleben. ÄeiRetungöversuchen um gekommen ist Frau Thoresen unweit Chippewa Falls, Wis. Sie war ihrem Gatten und zwei anderen Männern t hilflich, die Flammen eines Waldb'andes von ihrem Anwesen abzuwehren. Hierbei wurden ihre Kleider von den Flammen ergriffen, und vor den Augen der entsetzten drei Männer erlitt sie Brandverletzungen, welchen sie kurz darauf erlag. Ungewöhnlich hohen Schadenersatz erhielt der Wirth Wm. Hollingswood in Long Island City vom Gericht zugesprochen. Er war, als er im Dienste derBahn stand, im 30. August 1892 überfahren und ihm Arm und Bein abgeschnitten worden. Auf seine Klage gegen die Bahn wurden ihm N2.000 zugesprochen. Die Bahn appellirte, aber der Appellhof hat das Verbiet bestätigt. JnWinona. Min., ist Ole Severson, der Schändung seiner 10jährigen Tochter überführt und vom Nichter Snow zu lebenslänglicher Haft im Zuchthause zu Stillwater verurtheilt worden. Als Severson aus dem Gerichtszimmer geführt wurde, rief er unter den Anwesenden durch die Beschuldigung. seine Frau und seine Schwiegermutter hätten vor mehreren Jahren in Cedar Valley zwei seiner Kinder ermordet.große Aufregung hervor. Aus der Gegend von ElWood, Ind.. wird der merkwürdigste Fall mitgetheilt, der sich jemals dort zutrug, daß nämlich d?e Fruchtbäume blühen, sowie eine Vegetation der verschiedensten Art sich bemerkbar macht, so daß es den Anschein hat, als ob Früblina aekommen wc're und die Natur zu neuem Leben erwache. Der kürzlich gesäete Weizen schießt in die Höhe. , das Korn ist im Wachsen begriffen und dos . Beerengesträuch scheint e.iner zweiten Ernte, zu reifen.

Vrecngoooö" hatte der Farmer John Ungdary vonNorwalk. Conn., in Maspeth durch ein Versehen der Gauner einen Stoß guten Geldes, nämlich $2700, halten und nach einer Entscheidung, welche Richter Gaynor in der Supreme Court von Vrooklyn abgab, darf der Landonkel das Geld behalten. Dle Händler" wurden seiner Zeit von Ungvary der Polizei übergeben, doch wurden sie nachträglich entlassen, und RichterConnerton von Newtown wollte ihnen das beschlagnahmte Geld aushändigen, doch erwirkte Ungvary hiergegen eine Ordre von Richter Gaynor. Darauf wollte der Landonkel vor Richter Gaynor die Erlaubniß erwirken, mit den Leuten in der Weise zu theilen, daß jene $900 und er $1800 erhalten sollte, doch erklärte der Richter, daß ein solcher Vergleich ihn nichts anginge, sondern das Geld dem Farmer auszuhändigen wäre, der dann damit thun könne, wa? er wolle. Die Ehe der Prinzessin Sibytt? von Hessen mit dem Baron Alexander v. Vincke soll sowohl den preußischen als dänischen Hof stark verstimmt haben. Die Trauung fand in aller Stille in Frankfurt am Main statt. Die Prinzessin ist eine Schwester der Landgräfin von Hessen. Nichte der Königin von Dänemark, und eine Cousine der Herzogin von Connaught, da ihre Mutter, die Landgräfin Anna und die Prinzessin Friedrich Karl Schwestern waren. Als Gast am Kopenhagener Hofe wurde die Prinzessin Sibylle. die im Juni ihren 21. Ge. burtstag feierte und über eine Jahresrente von 80.000 Mark verfügt, vor einigen Jahren von dem damaligem Großfürsten Nikolaus, dem jetzigen Zaren, besonders ausgezeichnet, so daß man an eine Heirath dachte, die von Alexander 111. auch sehr gewünscht wurde. Die Erlaubniß des Kaisers Wilhelm und ihrer Mutter zu ihrer jetzigen Verbindung soll die Prinzessin nur unter der Bedingung erlangt haben, daß sie sich mit ihrem Gatten wenigstens für die ersten drei Jabre au ßerhalb Deutschlands niederläßt. Als Wohnplatz wird voraussichtlich Italien gewählt werden. Baron Vincke bu seinen Abschied aus der Armee nehmen müssen. Zwei tödtliche Unfälle von Automobilfahrern haben in Paris -stattgefunden. Der Maschinist des Varons Henri de. Rothschild. Justin Pan, wurde entseelt neben seinem Automobilwagen auf der Wegsteigung von Viannes bei Chantilly aufgefunden. Man nimmt an, daß das Fuhrwerk zuerst umgeschlagen ist und oann, nachdem der Maschinist aus demselben herausgeschleudert und durch den Anprall auf den steinigen Boden -luf der Stelle getödtet worden war. sich selbst wieder emporgerichtet hat. Ein zwei ter Unglücksfall ähnlicher Art kostete dem bekannten Automobilfahrer Mayade daö Leben. Derselbe war in seinem Wagen mit zloei Freunden auf einem Ausfluge in der Umgegend von Barbezieux begriffen, als sein Gefährt gegen das Fuhrwerk eines Kaufmanns anprallte; infolge der Gewalt dieses Zusammenstoßes wurden die drei Insassen des Automobilwagens zur Erde geschleudert. Während seine beiden Freunde mit einigen Hautabschürfungen davonkamen, erlitt Herr Mayade so schwere innere Verletzungen, daß er noch auf der Fahrt nach der nächstgelegenen Ortschaft seinen Geist aushauchte. EinMann, derhübschen Mädchen durch Zärtlichkeiten und Lie besbetheuerungen den Kopf zu verdrehen sucht und eine Frau besitzt, die ihn bei seinen galanten Abenteuern unterstützt, das zählt gewiß zu den Seltenheiten. Der Friseur Carl Oberndorfer, ein Mann im Alter von 35 Iahren, hat sein Geschäft in Wien. Tichtclgasse No. IS. Als Haarkünstler hatte er kein besonderes Glück und deshalb versuchte er eö mit dem Heirathsschwinde!. Dabei fand er an seiner Gattin eine verläßliche Helferin. Das Ehepaar hat für fünf unmündige Kinder zu sorgen, lebt aber recht fidel und führt einen fast verschwenderischen Hausstand. Das Geld dafür müssen die armen Opfer des Friseurs, die betrogenen Mädchen herbeischaffen. Frau Oberndorfer inserirte.in den Zeitungen: Ein Geschäftsmann wünscht ein braves Mädchen der dienenden Klasse mit einigenErsparnissen zu heirathen Die Ersparnisse, das galt, als Haupt--sache für das würdige Ehepaar. Bis jetzt wurden fünf Dienstmädchen eruirt, denen der Friseur das Heirathe.i zusagte und ihnen bei dieser Gelegenheit ihr mühsames erspartes. Geld abnahm. Er hat seinen Opfern, so viel bisher bekannt ist. mehr als 1600 Gulden abgeschwindelt. Der Mann wurde dem Landesgerichte eingeliefert, die Frau vorläufig, in Anbetracht der ihrer Obsorge anvertrauten Kinder, auf freiem Fuße belassen.

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