Indiana Tribüne, Volume 22, Number 33, Indianapolis, Marion County, 21 October 1898 — Page 2

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goDtaag ÄridUne. (Enöjtr TLszllÄ nnP wsmsv Die tägliche TribSne- kostet durch lenXtlju J (Xcnti yer Oochk, die pnntaa,SJtrt6ttnt" Scstl per TSsch. VetdkustrrI5Tet,dn 13 Eet PI rtintt . Per vk zerhalS bei ufc ffgeschiSt t i,kH!KZ V p? frlt. Cffti 10 Süd SlKbsms Srreße 3n&ianapoii6,3n5., 21. Oktober 1898. Der t:vige Friede. Zar Nikolaus ist nicht der Erste, welcher die Idee eines allgemeinen Weltfriedens verkündet hat.. Er hat vielmehr unter Rechtsgelehrten, Philosophen und Dichtern der letzten JahrHunderte diele Vorgänger. Man erzählt, daß Gustav Adolph während des dreißigjährigen Krieges unter seinein Kopfkissen das Werk des damals h?chberühmten holländischen Rechtsgelehrten Hugo Grotius: lle&er das Necht des Krieges und Friedens" liegen gehabt habe. Dieses Buch war in der That für die damalige Zeit das Evangelium einer neuen politischen Weltanschauung, wenn auch die Idee des scharfsinnigen Juristen keine eigcntlich originale zu nennen ist. Schon geraume Zeit vor ihm hatte ein Dominikaner - Mönch. Francesco Victoria, kühnlich behauptet, und noch dazu auf spanischem Boden und im Zeitalter Karls V. und Philipps II.. daß ein Recht auf den Krieg nicht existire. Aber erst das Werk von Hugo Grotius fand allgemeinere Verbreitung und Würdigung. Hugo Grotius erklärte den Krieg für ungesetzlich, kein menschliches und kein göttliches Gesetz könne ihn rechtfertigen. Deshalb müßten, so führt der berühmte Rechtsgelehrte aus, die Könige mit allen Mitteln dahin wirken, daß die Feindseligkeiten zwischen den einzelnen Staaten auf friedlichem Wege beigelegt würden. Der berühmte französische Staatsmann Sully machte seinem Herrn, Heinrich IV.. den Vorschlag, dieses Projekt des Hugo Grotius zu verwirklichen. Er hatte dabei die Absicht, die Macht des Hauses Habsburg zu brechen und an seiner Stelle ein politisch gleichgesinntes Europa herzustellen, welches die Streitigkeiten der einzelnen Staaten durch den Schiedsspruch einer Versammlung von Königen schlichten sollte. Im Jahre 1632 veröffentlichte Emery de la Eroix sein Neues Zeitalter", in welchem er die Idee eines ständigen, souveränen Friedens - Congresses entwickelte. Ein Jahrhundert darauf, im Jahre 1732, wo Europa zitterte vor der Diktatur, welche ihr durch Ludwig XIV. drohte, erschien das Projekt des Abbe von Samt Pierre, welcher, fußend auf dem Vertrage von Utrecht, ein System des allgemeinen Friedens und der friedlichen Verbindung zwischen den christlichen Staaten aufbaute. Diesen Plan des Abbe Saint Pierre hat der geniale Franzose Jean Jacques Rousseau weiter ausgearbeitet und commentirt und in den Hauptzllgen in seinen Gesellschaftsvertrag" aufgenommen. Später haben sich dann Philosophen wie Leibniz. Wolff, Locke und Montesquieu. Dichter wie Lessing, Herder und andere mit dem Plane eines ewigen Weldfriedens beschäftigt, das Recht des Krieges geleugnet und für die politische Freiheit und den socialen Frieden plaidirt. Aber alle diese Friedensprojekte, welche im 17. und 18. Jahrhundert auftauchten, hatten einen großen Fehler: Sie waren zu allgemein gehalten, zu phantastisch, ihnen fehlte der praktische Sinn. Bei all' dem Geist und Scharfsinn, welchen die Anhänger des ewigen Friedens aufwendeten, fehlte ihnen doch ein gewisser politischer Sinn, ohne den solch' eine wichtige Frage nicht richtig und praktisch gelöst werden kann. Am Ende des 13. JahrHunderts endlich traten zwei berühmte Männer für die Sache ein, welche mehr Beachtung verdienen: der Engländer Bentham und der Königsberger Philosoph Kant. Beide begnügten sich nicht damit, eine ideale Organisation der Staaten zu erklügeln und zu erträumen, sondern suchten auch die praktischen Mittel zu finden, um dieses Ideal zu erreichen. Es würde zu weit führen, wollten wir des Näheren ihre Theorien hier auseinandersetzen. Hinzufügen wollen wir nur, daß bei Kant die Moral die größte Rolle spielt bei der Entwaffnung- der Völker. Die Moral als Königin der Welt, auf einem prachtvollen Throne, und ihr zu Füßen die Politik! Während Hebel die Lehre Kants bekämpfte, traten zwei andere deutsche Philosophen, Fichte und Schilling, sehr warm für dieselbe ein. Wenige Jahre vor dem Erscheinen der Schrift Kants über den ewigen Frieden brach die erste französische Revolution aus. Welch' einen gewaltigen Eindruck der Freiheitstaumel und die Umwälzung aller bestehenden socialen und politischen Verhältnisse, hervorgerufen durch die französtscheRevolution, selbst auf einen so abstrakten Denker und Gelehrten wie Kant machte, das beweist folgende niedliche Anekdote: Bekanntlich war der geniale Verfasser der Kritik der reinen Vernunft" pünktlich bis zur Pedanterie. An jedem Tage ging er, gefolgt von seinem treuen Diener Lampe, welcher ihm den Regenschirm nachtrug, zu einer bestimmten Stunde in einer bestimmten Straße Königsbergs spazieren.' Sein Erscheinen erfolgte mit solcher Punktlichkeit, daß, wie man erzählt dieLeute die Uhr nach ihm stellten. Aber an dem Tage, alZ die Post aus Frankreich die Nachricht von der Erklärung der allgemeinen Menschenrechte durch Lafayette brachte, setzte er seinen Spaziergang aus! Mitten in dem Blutvergiefcen und den vielen Grausamkeiten der Revolution hat die Nationalversammlung in der Sitzung vom 14. Mai 1790 die Abschaffung des Krieges und fcen ewigen Frieden als das höchste

- Die natürlichen' Karlsbader Mmeral-Wassev werden hsnptsZchlich angewendet gegen Nlagenleiden, Dyspcpsia, Unterleibs'Be schwerden, Stein (Gravel), Nierenleiden und Diabetis. Prof. kzlawazek sagt dar. über: was wir positiv wissen, ist, daß die Karlsbader Wässer organische UebergZnge im System im hohen Grade fordern, daß es in erster Reihe durch seine alkalischen Be. standtheile fettabsorbirend wirkt und als Antacid durch den ganzen Organismus, diese wohlthuende Wirkung dadurch er reicht, daß es gleichzeitig stimulirend ist und den Absondernngsprozeß beschleunigt und chemisch vollständig verändert.Man hüte sich vor Nachahmungen. Das echte Karlsbader Wasser trägt die Unterschrift von Cisner & Mendel. son Co., alleinige Agenten, New lZork", auf der lalsetikette. Pamphlete werden frei zugesandt.

Vut der Nationen proklamirt. Prak tische Bedeutung hat dieser Beschluß allerdings nicht gehabt. Ein interessanter ErSschastSproceß Kürzlich starb in München der rumanische Großgrundbesitzer Welimir Teodorovic, der den ihm von seiner Umgebung beigelegten Prinzentitel auf seine uneheliche Abstammung von dem im Jahre 1863 aus dem Leben geschiedenen Fürsten Michael Obrenovic von Serbien zurückführte. In seinem Testamente hatte Welimir Teodorovic den serbischen Staat zum Universalerben seines aus dem 6000 Hektar großen Gute Negoi, in der kleinen Walachei, aus seinemPalais inMünchen und aus einem beträchtlichen Baarvermögen be stehenden Besitzes im Gesammtwerthe von fünf Millionen Francs eingesetzt. Daß Serbien diese Erbschaft sehr gut brauchen könnte, kommt nicht in Zweifel. Doch wird ihm der Erbschaftsantritt, was das Gut Negoi anbelangt, von der in Ungarn begüterten weiblichen Descendenz des Fürsten Milosch, des Begründers der Dynastie Obrenovic und Vaters des oben erwähnten Fürsten Michael von Serbien streitig gemacht. Die Barone Baic und Nicolic, die von der legitimen weiblichen Nachkommenschaft des Fürsten Milosch abstammen und demnach auch mit dessen Sohn Michael in einem näheren Verwandtschaftsverhältniß stehen, als die Descendenz König Milans, der dem Fürsten Michael, dem Sohne seines Großoheims Milosch eben nur als nächster männlicher Namenserbe auf dem Throne nachgefolgt war, jene Barone verlangten von den rumänischen Gerichten die Umstoßung der auf das Gut Negoi bezüglichen Testamentsbestimmung und die Uebergabe des Gutes in ihr Eigenthum. Doch stützen sie diesen ihren Anspruch nicht auf Verwandtschaftsbeziehungen, sondern darauf, daß Welimir Teodorovic gar nicht berechtigt gewesen sei, über dieses Gut testamentarisch zu' verfügen. Nach der Behauptung der Erbschaftsprätendenten soll Wladimir Teodorovic bei dem Tode seines natürlichen Vaters, des Fürsten Michael, ganz vermögenslos gewesen sein, und das Gut. Negoi sei ihm von den legitimen Erben des Letzteren nur zur Nutznießung, aber nicht als freies Eigenthum überlassen worden. Während nun die Nachkommen der legitimen Erben des Fürsten Michael die Zurückgabe des Gutes Negoi fordern, hat auch die serbische Regierung auf diplomatischem Wege Schritte gethan, ihr testamentarisches Erbrecht zur Geltung zu bringen. Die rumänische Regierung will aber ihrer seits der Entscheidung der rumänischen Gerichte über diesen Erbschaftsstreit nicht vorgreifen und hat bis zur'Erledigung des diesbezüglichen Processes das Gut Negoi unter gerichtlichen Stquester gestellt. Schwimmender Kolok. Die Hamburg Amerika Linie hat soeben der bekannten Schtsfsbaufirma Blohm & Voß in Hamburg den Auftrag zum Bau eines DoppelschraubenDampfers gegeben, welcher der größte Frachtdampser der Welt sein wird. Das Fahrzeug wird 600 Fuß lang, 66 Fuß breit und vom Deck bis zum Kiel 42 Fuß hoch sein. Die Eapacität für Fracht, ausschließlich Kohlen u. s. w.. wird 14.000 Tonnen ä 2240 Pfund betragen. Der Dampfer wird ferner Raum für 300 Passagiere erster Klasse. 200 zweiter Klasse und für 600 Zwischendecks - Passagiere haben. Zwei Quadrupel - Expansionsmaschinen licfern die Betriebskraft und die Fahrgeschwindigkeit wird 14 Knoten betra gen. Das neue Fahrzeug wird mit sögenannten Schlingerkielen versehen werden, um das Schlingern des Dampfers so viel wie möglich zu vermeiden. Die Arrangements für Unterbringung der Passagiere werden dies:lben sein wie auf den Dampfern P:nnsylvania7 und Pretoria", obwobl auf dem neuen Dampfer dieAusftattung eine noch reichere sein wird. Der Dampfer wird eine bisher auf keinem anderen Fahrzeuge eingeführte Neuerung aufweisen, welche von großem Werth für das reisende Publikum sein wird. Um nämlich das Fahrzeug im Falle einer Eollision vor dem Sinken zu bewahren, wird der Dampfer, außer mit zahlreichen wasserdichten Abtheilungen, mit doppelten Wandungen versehen werden. Der Raum zwischen der äußeren und inneren Wandung wird ein vollständig wasserdichtes Eompartment bilden, so daß im Falle einer Eollision nur be äußere Wandung beschädigt werden kann, während die innere intact bleibt. Der neue Dampfer ist bis jetzt noch nicht getaust worden, doch glaubt man, daß er wie die Dampfer der W Klasse einen Namen erhalten wird, der mit P anfängt, wie die Dampfer Pennsylvania", Pretoria" und die im Bau begriffenen Patricia" und Pavia". Der in Rede stehende neue Dampfer wird im Mai 1900 in Dienst gestellt werden. .... ,.

tlnsert Handelsmarine. Nach vollständigen Berichten, die dem Commissär Ehamberlain vom Navigationsbureau des Schatzamtsdepartc ments zugegangen sind, betrug die Zahl der am 30. Juni 1898giftrir ten amerikanischen Handelsfahrzeuge 22.705 mit einem Brutto Tonnengehalt von 4,749,738 Tons, gegen 22.633 mit 4.769.020 Tons Gehalt am 30. Juni 1897. Die Abnahme von 19,232 Tons ist mehr scheinbar als wirklich, indem 11,000 Tons davon als bloße Bruchtheile bei der Gesammt - Tonnenberechnung fallen gelassen und Fahrzeuge von 66,713 Tons an das Marine- und dasKriegsdepartement zum Transport von Truppen und Proviant verkauft wurden, also nur ihre Rheder gewechselt haben. Die Zahl der zur Handelsmarine gehörigen Dampfer war 6,712 mit einem Gehalt von 2.371.023 Tons, gegen 6,599 mit 2.353,558 Tons im Vorjahre. Die der Regierung verkauften Handelsfahrzeuge waren sämmtlich Dampfer. Der Tonnengehalt der Segelschiffe der Handelsmarine ist von 1.904.153 Tons in 1897 auf 1,835,827 in 1893 zurückgegangen. Die registrirten Canalboote und Barken hatten einen Tonnengehalt von 541.983 gegen 506.309 Tons im Vorjahre. Die Zunähme erklärt sich hauptfächlich dadurch, daß Barken sürSeqelschiffe substituirt wurden, besonders im Kohlengeschäft. Der Tcnnengehalt der an der atlantischen und an der Golfküsie für Handelszwecke gebrauchten Fahrzeuge ist von 2.647.796 Tons in 1897 auf 2.553,739 Tons in 1893 zurllckgegangen. Der Tonnengehalt der Handelsfahrzeuge aus, derlBUnsn zeigte für 1893 eine Neln?MMe von 1,437.500 Tons gegen 1,410.103 Tonö im Vorjahre. Der Tonnengehalt der Handelemarine der Pacificküste ist durch die neuen Handelsverbindungen mit Alaska von 439,012 auf 496,757 Tons gestiegen; der Tonnengehalt der Handelsschiffe auf westlichen Strömen ist von 272.109 Tons aus 261.732 Tons zurückgegangen. Den ersten Rang unter den Staaten nimmt New Jork mit seiner Handelsmarine ein, aber mit einem Rückgang im Jahre 1893 von 1.334,743 auf 1.299.825 Tons; Michigan behauptet sich in zweiter Reihe mit einem Rückgang von 477.602 Tons auf 453.100; Ohio nimmt die dritte Stelle ein mit einer Zunahme des Tonnengehalts von 6000 Tons und einem Gesammt-Ton-nengehalt von 395.618. Die größte Zunahme des Tonnengehalts seiner Handelsfahrzeuge zeigt der Staat Washington: von 97.976 auf 152.167 Tons, und Alaska von 3.824 Tons auf 97.555. Neuengland zeigt eine starke Abnahme, die Golfstaaten eine kleine Zunahme. Die Zahl der für den überseeischen Handel registrirten Fahrzeug war 1,136 mit 737.709 Tons, gegen 1.230 mit 805.584 Tons Gehalt im Jahre 1897. Es sind dies die niedrigsten Ziffern seit dem Jahre 1832. Die Abnähme erstreckt sich aber ausschließlich auf Segelschiffe, von welchen im Jahre 1893 159 mit 103,000 Tons oder 20 Procent dem Handel verloren gegangen sind. Der Tonnengehalt der registrirten amerikanischen Handelsdampfer ist von 222.136 Tons auf 245.059 gesiiegen. Bei der größeren Leistungsfähigkeit von Dampffahrzeugen zeigt die amerikanische überseeische Handelsflotte keine Abnahme der TransportFähigkeit. Die Wirkungen des Krieges zeigen sich darin, daß 84 amerikanische Handels - Fahrzeuge mit 35,401 Tonnen an Ausländer verkauft wurden, gegen solche mit einem Gehalt von nur 8,243 Tons im Vorjahre. Die Ursache deS Verkaufs waren hauptsächlich die hoher. Versicherungsprämien, welche während des kurzen Krieges für amerikanische Handelsfahrzeuge verlangt wurden. Eine andere Wirkung des Krieges trat darin zu Tage, daß der Congreß die Zulassung fremder Fahrzeuge mit einem Gesammt Tonnengehalt von 27,824 zur Registrirung als amerikanische genehmigte, hauptfächlich für Transportzwecke. In den vorhergehenden acht Jahren waren fremde Fahrzeuge'von 55,802 Tons im Ganzen zur Registrirung als amerikanische zugelassen worden. Sngelmacher.

Um einen geradezu' sensationellen Fall von Engelmacherei scheint es sich bei einer zur Zeit die Hamburger Beh'örden beschäftigenden Angelegenheit zu handeln, und zwar stützt sich die Untersuchung auf folgende Punkte: Eine mit Zuchthaus bestrafte, an der Steinstraße wohnhaft gewesene Arbeiterin, welche sich früher des Betruges und des Verstoßes., gegen' den Paragraph 169 des R. - St. - G. - B. (Unterschiebung eines Kindes) schuldig gemacht hatte und dafür die vorerwähnte Strafe verbüßen mußte, annoncirte vor einiger Zeit in Hamburger Blättern, daß sie gewillt sei, ein Kind gegen einmalige Vergütung in Kost und Pflege zu nehmen. Es wollte sich darauf bei ihr eine ebenfalls an' der Steinstraße wohnende Frau melden, um ihr ein 6 Wochen altes Kind in Pflege zu geben.' Dieser Frau wurde! .. !i.i&.:ri v: m .i rc...v. icoocy imigciycui, uajj uip -ocmncuuc jetzt in Winterhude wohne,' und es gflang ihr auch, sie dort aufzufinden. Sie übergab derselben alsdann ihr Kind, wobei sie 40 Mark ans die vere'mbarte Vergütung von 200 Mark anzahlte. Als sie indeß nach einigen Tagen ihr Kind sehen wollte, war die angebliche Pslegerin, die sich fälschlich Waldenbura genannt hatte. auS' der Wohnung nm Winterhuderweg verschwunden, und nichts Gutes ahnend. suchte sie nun näck jwscl&en;;; Dabei brachte sie in Erfahrung, daß die Person 'mit dem Kinde nach Neustadt verzogen sei und dort mit ihrer Schwester abwechselnd im Langengang und an der Peterstraße wohne. Sie 'fand die Gesuchte in einer Wobnuna an? Lan-

genäng Und verlangte nün ihk Kmd und das gezahlte Geld zurück. Ersteres erhielt sie, das letztere war verbraucht. Das Kind aber glich kaum noch einem menschlichen Wesen und verstarb an demselben Taae unter sehr verdächti-

gen Umständen. Infolge dessen lenkte sich der Verdacht ver ngelmacyerel auf die Frau und dieselbe sollte nunmebr verhaftet werden: es ergab sich jedoch, daß sie nach Altona geflüchtet war. Inzwischen yane ncy aucy gegen eine Schwester derselben der Verdacht der Engelmacherei bezw. der Beihilfe zu diesem Verbrechen ergeben. Ein Kriminalbeamter traf sie mit ihrem Bräutigam, einem vielfach mit ZuchtHaus bestraften Menschen, auf der Straße, nahm .sie in Haft, und durch ihre Vernehmung gerieth auch noch eine dritte Schwester in den Verdacht der Beihilfe, denn allen Dreien war schon vor Jahren aus bestimmten Gründen das Halten von Kostkindern untersagt worden. Nun ging es nach' Altona und dort ermittelte man die beiden anderen Schwestern in einem Hause an der Adlerstraße. Der Anblick, der sich den Beamten in der Wohnung darbot, war nichts weniger als Vertrauen erweckend. Zwei schmutzige, in Lappen gehüllte und dem Tode nahe Kinder wurden in einem verpesteten Raum gefunden. Der abscheuliche Geruch, den die kleinen Wesen einathmen mußten, stammte von einer' ebenfalls in Lumpen eingewickelten Katzenleiche her. Die kleinen Kinder, welche kaum zu retten sein dürften, sind aus Hamburg und wurden daher in's dortigeKurhaus geschafft. Beide Schwestern wurden verhaftet und gleichfalls vorläufig nach Hamburg ausgeliefert. Ferner verhaftete man den Vater de? dreiSchwestern. den man auch in der Altonaer Wohnung vorfand. Auf denselben wurde schon seit langer Zeit seitens de? Hamburger und Altonaer Behörden gefahndet; er hatte sich verschiedener Strafvollstreckungen durch fortwährenden Logiswechsel entzogen.. Es hat denn auch überhaupt den Anschein, als ob die Personen eine Reihe von Wohnungen hatten, um irgend welche be bördliche Aufmerksamkeit von sich ab ?.ulenken. Nachdem die Wohnuna an der Adlerstraße vorläufig gesäubert worden war. machte man sich an eine Durchsuchung derselben, und was man nun entdeckte, konnte den furchtbaren Verdacht nur bestätigen. Man fand w r . rw m r c nanulco eine grone Anzayi von Psauozetteln über Kinderwagen, Bettzeug und andere Gegenstände. Es wird vermuthet, daß noch weitere Personen an der Angelegenheit betheiligt sind. Die Volizeibehörden vonöambura und Altona entwickeln daher eine überaus rege Thätigkeit, um die erforderlich Aufklärung in die Sache zu bringen. Qtn weiblicher Brigant. Bor zehn Jahren verschwand aus dem Dorfe Bandza im Gouvernement Kutais ein junges Mädchen Namens Barbara Danelia. tote war eine Waise und wohnte bei einer alten Ver wandten ihrer verstorbenen Mutter. Wegen ihrer Schönheit und LiebensWürdigkeit war sie bei der Bevölkerung weit und breit beliebt und die Trauer um ihr räthselhaftes Verschwinden all gemein. Lange Jahre hörte man nichts von ihr... Jetzt hat sich herausgestellt. daß die Vermißte als Anführerin einer Räuberbande im Kaukasus lebt. Barbara Danelia ist gegenwärtig 32 Jahre alt und zeigte schon als kleines Mad chen auffallende Lust an Abenteuern und tollen Streichen. Diese trieb sie eines Tages in's Weite; sie flüchtete aus der Enge des heimathlichen Dorfes in die Freiheit der kaukasischen Berge und schloß sich einer streifenden Bande von Briganten an. .Ihre Fertigkeit im Schießen, ihre Gewandtheit im Reiten und ihr entschlossener Sinn ließen ihre neuen Kameraben das schöne Mädchen alsbald zu ihrem Hauptmann wählen. Es hat lange gedauert, biS ihr Ge schlecht entdeckt wurde, weil sie stets aeoraische Männerkleiduna trua und ihre außerordentliche Kühnheit Niemanden in ihr em Weib vermuthen ließ. Obgleich mehrere Falle verzeichnet werden, in denen sie allein, ohne Unterstützung ihrer Leu", bewff nete Männer beraubte, so ist ihr Ein fluß auf das Gebühren der Räuber im Allgemeinen ein sänftigender gewesen. Hält sie etnen Postkutscher an. um die Insassen um die Aushändigung ihrer Werthsachen zu bitten, so wird sie. während die Sitze des Wagens nach versteckten Schätzen durchsucht werden. nie versäumen, den Reisenden Erfn schungen zu offertren und zuvorkam mend um Entschuldigung wegen der Störung zu bitten. Die Kosaken haben des schonen Räuberhauptmnns bisher trotz aller Bemühungen nicht yaoyast werben können. Vom Jnlande, r JackHughtö, ein prminenter Farmer auö Tyndall, S. D., gwg zu derFair nach Fankton und gab seinem Knecht die Farm in Obhut. Anstatt zu pflügen, wie er beauftragt war. brachte der junge Mann drei Wa-genladungen-Weizen auf den Markt, verkaufte denselben, , steckte den Erlös l die'Taschl unh brannte mit dem benen Pferde von Hughes durch. Der Farmer I. C. Beck bat auf seiner Farm in Red River Valley, Texas, den Theil eines Backenknochens mit zwei Zähnen eines vorsintfluthlichen Mammuththieres ausgegraben.der 100 Pfund wiegt. Die phere Fläche der Zähne mißt 4 bei 7 Zoll. Kurzlich stieß er auf eine sieben Fuß lange Rippe, als er sie aber frei gelegt hatte und heben wollte, zerfiel sie. Michael Thompson, ein junger, unzurechnungsfähiger Mensch in Mahoney Plane, Pa., ist von seinem Bruder Thomas erschossen worden. Der Erstere bedrohte im Speisezimmer seine Mutter, worauf Thomas, um seine Mutter zu schützen, eine Flinte ergriff und mit tätlicher Wirkung auf seinen Bruder schoß. Thonias befindet sich in.Hafj, . . . . '

Der 17'. Jahre alselfrauc i s P. O'Connor, ein Former-Lehrling in Mobile. Fla., erstach indem er die Ehre seiner Mutter vertheidigte, John Kitchen. Letzterer war ein berllchtigter ' Kerl, welcher bereits zwei Mal im , Zuchthause gegessen hatte. O'Connor stellte sich unmittelbar nachdem er Kitchen erstochen hatte, der Polizei. Die 50 Jahre alte Litella Leonardis in Newark, N. I., wollte von einem Fenster des dritten Stockes auS Wäsche auf die Leine hängen, verlor das Gleichgewicht und stürzte zu Boden, wo sie regungslos liegen blieb. Dr. Phil. Roth wurde gerufen und fand noch schwache Lebenszeichen vor, aber bald darauf trat der Tod ein. Die Frau hatte das Genick gebrochen. Im Jahre 1L00 wurde Ed" Wood aus Glen Falls, N. Y.. wegen Ermordung seines Schwiegervaters Leander Pasco hingerichtet. Jetzt hat Alvin Pasco, ein Sohn Leander's, Tuck-Wood, einen Bruder Ert" Wood's tödtlich verletzt. Wood, welcher Constabler ist, wollte Pasco wegen Schafdiebstahls verhaften; Pasco zog einen Revolver und gab Feuer. Der Schießbold ist entkommen. Falsche H u n d e r t d o l l a r -scheine, die in San Francisco fabrizirt wurden, sind im Klondyke gegen Goldstaub massenhaft eingetauscht worden. Welch' grausameEnttäuschung für Goldgräber, die unsägliche Strapazen erduldeten, ehe sie ihr bischen Gold zusammenscharrten und nun bei der Rückkehr in die Heimath .erfahren müssen, daß sie den Preis ihrer Müh' und Pein für werthlose Papierstücke hingaben! Cläre, Ja., warder Schauplatz eines grauenhaften Unglücksfalles. In dem kleinen Gefängniß des Städtchens brach gegen 2 Uhr früh Feuer aus, welches das Gebäude total zerstörte. In dem Gefängniß befand sich seit geraumer Zeit wieder zum ersten Mal ein Gefangener, ein sögenannter Tramp, der buchstäblich lebendigen LeibeS verbrannte. Als man die Trümmer wegräumte, fand man von dem Unglücklichen nur noch das Gerippe. Der Mann hieß John McCrary und war 39 Jahre alt. JamesShattuck. einhoffnungsvoller Jägersjüngling von Lansing. Mich., der Morgens auf dieWachteljagd ging, kam am Abend, gespickt mit Schrotkörnern, die er sich selbst in die Rippen gejagt hatte, wieder nach Hause. Den Wachteln hat er kein Leid angethan. Seine Verletzungen sind schmerzhaft, aber nicht gefährlich. George Evans, ein anderer dieser grünen Jünger der Waidmannskunst, hat sich drei Finger seiner rechten Hand abgeschossen. Er kletterte mit seinem Gewehr über einen Zaun, wobei der Schuß sich entlud. JnSheridanPo st Office. 20 Meilen westlich von Perry. O. T., schnitt die 30 Jahre alte Wittwe Susan White ihrem 4 Jahre, alten Mädchen den Kopf vom Rumpfe ab. riß die

Eingeweide heraus, warf den Kopf. Körper und Eingeweide in einen Teich und versuchte dann, ihren 6 Jahre alten Knaben zu todten. Die Frau ist . f . . . l . i r- srt waynnnnig. toie oesinoer lieg im u)c fängniß und weigert sich, über ihr schreckliches Verbrechen etwas zu sagen. Die Frau hat einen hübschen Landsitz Und ansehnliches Vrunoe'.genthum. John F r y k h o l m, ein in der Nachbarschaft von Vuffalo, Minn.. wohnender wohlhabender Farmer, verm 9 ffc II rf- TU Pi suchte semem eoen niiucis isl em Ende zu bereiten und verschluckte zwei Unzen Salzsaure sowie eine Unze Aco nit. Er weigerte sich, das von einem Arzt verschriebene Gegenmittel ernzunehmen, und sagte, daß er lieber sterben wolle. Entweder, weil die Dosis zu groß war. oder weil er vorher Whisky getrunken hatte, ging sein Wunsch nicht in Erfüllung. Er blieb am Leben. -- Vom Auslande. Die Zahl der bis jetzt in der Provinz Lüttich an der Maulund Klauenseuche erkrankten Kühe u. s. w. wird auf 35.000, der derLandwirthschaft dadurch erwachsene Schaden auf 3 Millionen Francs geschätzt. DasHöch st er Reklame haben sich die Schweden geleistet. Dort dürfen jetzt auch die Rückseiten der Reichsbanknoten mit Reklamen versehen werden, n Nyby cursirten echte Fünfkronenschelne, denen Annoncen mit großen Buchstaben aufgedruckt waren. In diesem Specialfalle handelte es sich um eine Reklame für Seife und Chokolade. JnvermechanifchenWeberei von Prouvyst zu Roubaix versetzte ein 27jähriger belgischer Arbeiter Namens Staelens dem Bruder deö Fabrikbesitzers meuchlings einen Messerstich in den Rücken. Der Thäter wurde verhaftet und nach Lille gePracht. Er erklärt, des Arbeitens und des zu geringen Lohnes überdrüssig gewesen h$ sein. Boltox Manhelbaum und dessen achtzehnjähriasr Diener Boschin waren vor dem Gerichte An Belgrad der Ermordung der Gättin des Doctors angeklagt, welche mit durchgeschossenem Halse todt aufgefunden wurde. Doctor Mandelbaum wurde freigesprochen," der Diener Boschin zu zwanzig Jahren Kerkers verurtheilt, " Bei der Einfahrt eines ron Lourdes nach Belgien zurückkehrenden PilgerzugeS in den Bahnhof von Tergnier svrang die 18jährige Tochter pes Arztes Dethier aus Namur zu früh ah, blieh mit den Kleidern hängen und wurdt so an 60Meter wkij fortgeschleift. Sie erlag kurz darauf ,m Aaynyosgevauoe ihren schweren Kopfverletzungen. Zwei andere Personen, welche die Verunglückte retten wollten, sind schwer verwundet. DerGemeinderathvon Livorno wurde vor einigen Tagen aufgelöst, nachdem die Wahlen für ungültig erklart worden waren. Der Burgermeister, der ehemalige Deputirte SoAeya verschwand während dex

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Schlechte Traume und unterbrochener Schlaf

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A machinist in St. Louis relatcs that sor eighteen months bis lifc had been a persect torture by reason of pains and general bad feeling arlsing from indigestion, but having read about Ripaos -Tabules he sald: " I made up tnj roind at last to try tHera, and Xhty arc great ! I now use them every now and then, and have no more Indigestion, no bad feeling, and my appetit is mnch better. Everybody that suffers from Indigestion should try them."

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Prasect eine Revision der Gemeindelasse vornehmen ließ. Bei dieser stellte sich heraus, daß in der Kasse 44,200 Lire fehlten, die der Kassirer an Costella gegen dessen Empfangsbescheinigung ausgezahlt hatte. Der Kassirer ist verhaftet worden, der Aufenthalt Costellas indessen noch nicht bekannt. A l s die barmherzigen Schwestern von Saint Vincent-de-Paul, die das Greisen-Asyl in Eilbourne leiten, in der Kapelle der Anstalt beteten, drang einer der Schutzbefohlenen derselben, der 73jährige Coiron, in den Raum und stach, ohne ein Wort zu sagen, zuerst auf die Oberin Schwester Boinet und dann auf die Schwester Cöcile mit einem Stockdegen ein. Beide wurden schwer verletzt. Eine andere Nonne eilte hinzu, riß dem Rasenden die Waffe aus der Sand und rief um Hilfe. Daraufhin kamen Auffmf)r frUlnflii l . . V. u..r..JLl. C. I"" vfcvllbtl4Ulol ullv vcuuicn, vxj Coiron's zu bemächtigen; dieser aber schnitt sich, als er sich von allen Seiten umzingelt sah, mit einem Rasirmesser, das er in der Hand hielt, die Gurgel ourcy. Seit mehreren Tagen wurde in Toulouse eine wohlhabende Händlerin, Frau Llchardos, vermißt. Da man wußte, daß die ssrau stets eine größere Summe 3000 bis 5000 Francs bei sich trug, so setzte man sofort voraus, daß sie einem Verbrechen zum Opfer gefallen. Die Nachforschungen der Polizei haben nun zur Entdeckung des Verbrechens geführt. Frau Licharos ist von zwei lüderlichen Frauenzimmern, Marguerite Bardy und Mane Galllard, die beide von ihren Männern getrennt leben und von ihren, achtbaren Familkn verstoßen sind, in ein einsames Haus gelockt und dort erwürgt worden. Der Leichnam der Unglücklichen wurde im Keller. des Hauses gefunden. Die beiden Mörderinnen, die, sofort verhaftet wurden, haben ihr Verbrechen bereits aestanden. Jndemeinehalbe Stunde von Scdonrerq in: bakerischen Wald entfernten Dorfe Mitternach hat eine euersdrunst gewüthet, die bei der herrschenden Trockenheit, dem Wassermangel und der ungünstigen Windrichtung in etwas mehr als einer Stunde das ganze Dorf bis auf drei Häuser , in Asche legte. . Von den 17 Häusern sind 14 mit allen Stallungen, Stadeln und Nebengebäuden medergebrannt. Die gesammte Ernte ist verbrannt, viel Mobiliar, auch 13 Stücke Vieh gingen zu Grunde. Die herbeigeeilten Feuerwehren konnten nur einige Hauseinrichtungsgegenstände retten: viele landwirthschaftliche Maschinen wurden vernichtet, auch Baargeld und Wertpapiere sind verbrannt. Die Frau des Bauern Georg Brunngraber, 42 Jahre alt und Mutter von sechs Kindern, eilte noch in das brennende Haus, wahrscheinlich um Werthfachen zu retten, erstickte aber im Rauch und wurde später von Feuerwehrmännern mit stark . angebrannten Händen und Fußen todt ,m Keller des Anwe sens gefunden. Der Schaden ist sehr roß. ,

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