Indiana Tribüne, Volume 22, Number 32, Indianapolis, Marion County, 20 October 1898 — Page 2
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'Brü-!--!5"-.Tjcrvi.x ZnOTSVlK TridÜVL. vimajcui? TögllM uno Som?; Die tägliche .Tribane- kostet durch ItnXtlger i (Jenti per Woche, bt Conntaij8,XrtbÜnt"J Xcmti per Woch. Belbe usacwe IS Cents fco IS Cents pct rttt yer Voft inhTlb PtdK nezeschi Virukizhlg ti Zahr. Ontoi 10 Süd QlsdSWS Cnkets. Zndiauavottö.Znb., 20. Oktober 1898. 3 Geschichte d.'S Damp?schlsseS. Eine erstaunliche Nachricht bring! die Science Franaise". Danach soll das erste Dampfschiff im Jahre 1343 erbaut worden sein. Der Spanier Martin Fernandez VcNavarrete spricht davon in einem 1820 erschienenen Werke über spanische Entdeckungsreisen. In dem genannten Jahre 1543 stellte der spanische Capitän Vlasco de Garay dem Kaiser Karl V. eine von ihm'erfundene Äaschine vor, die dazu dienen sollte, große Schiffe ohne Segel und Ruder zu bewegen. Auf Befehl des Kaisers fand ein Versuch im Hasen von Barcrlonc. am 17. Juni 1543 statt. Augenzeugen berichten, daß die Maschine aus einem Apparat bestand, der rc. i.li r, cm -rr. jjm liiyguuy ciuci yiucii -auC4menze diente, aus Rädern, die die Ruder ersetzten, und aus einer Vorrichtung, die die Wirkung des Wasserdampfes auf die Räder übertrug. Der Versuch wurde mit einem g?treidebeladenen Schiffe von 200 Tonnen Raumgehalt, dem Trinidad", unter demBefehl des Capitäns Pedro de Scarza gemacht. Unter den Zuschauern befanden sich der Kaiser, sein Sohn, der nachmalige König Philipp II., der Gouverneur Pedro Cardona und der Schatzkanzler Ravajo. Alle Anwesenden, auch der Kaiser und sein Sohn, zeigten sich höchst zufriedengestellt, nur der Schatzkanzler, der sich von vorneherein gegen diese Erfindung erklärt hatte, behauptete, die Maschine würde das Schiff nicht schneller als zwei Meilen in drei Stunden fortbewegen, der Mechanismus wäre zu verwickelt, der Kessel brächte das Schiff in eine dauernde Gefahr der Explosion u. s. w. Andere Mitglieder der Commission versicherten im Gegentheil, daß man auf dem Schiffe mit solcher Maschine ebenso sicher wäre wie auf einer Galeere und daß die Dampfkraft das Fahrzeug in sehr ruhiger Bewegung bis auf eine Geschwindigkeit von einer Meile in der -Stunde brächte. Jedenfalls wäre die Erfindung trotz aller Widerrede vom Kaiser weiter verfolgt worden, wenn nicht dringende Staatsgefchäfte sein Interesse davon abgelenkt hätten. Capitän Garay erhielt sämmtliche Kosten zurückerstattet und außerdem noch eine Geldbelohnung und andere Gunstbezeigungen, aber die Maschine wurde an Land gebracht und auseinandergenommen, damit hatte die sache lhr Ende. In den Schriftstücken der königlichen Archive sollen die angegebenen Thatsachen bestätigt sein. Wir bemerken zu dieser Mittheilung der Science Franaise", daß sie wenigstens in einem, nicht unwesentlichen Punkte falsch ist. Karl V. kann jenem Versuche, der am 17. Juni 1543 stattgefunden haben soll, gar nicht beigewohnt haben, denn er hatte schon im Mai dieses Jahres einen Zug nach Italien angetreten und sich von dort nach Deutschland gewandt, wo er im Monat August die Stadt Düren belagerte und nach deren Einnahme den Herzog von Cleve zur Unterwerfung zwang. Diesc? befremdliche Fehler ist geeignet, Mißtrauen gegen die ganze. ohnedies auffällige Nachricht zu erre gen. Der chilen!schargentinische Grenz strelt. Gerade vor Thorschluß, nachdem die Börsen eine ganze Weile von Kriegsund Friedensgerüchten hin- und hergezogen worden, scheint nun sich in Santiago eines Besseren besonnen und mit Argentinien vereinbart zu haben, die streitigen Gebietstheile vom 27. lyrafce parallel mit der äußersten Grenze der beiden Lander demSchleds gericht der englischen Regierung m un terbreiten. . Damit wird die Grenze norviicy vom 27. bis zum 23. Grade vorderhand dem Bereiche des Schiedsgerechtes entzogen und bleibt wie vorher eine offene Frage. Wie von argentinischer Seite mitgetheilt wird, lieg! oer (Ärunv dieser Ausschließung in dem Umstände, daß bei diesem Theile der Grenze eine dritte Macht, nämlich Bolivia, als mitbetheiligt in's Spiel kommt. Der in diesem letzteren Falle streitige Gebutsthei! ist ein gewaltiger wüster Landstrich von geringem Werth und sehr kärglicher Bevölkerung, der ursprünglich Bolivia gehörte. Bor längerer Zeit hatte Bolivia an Argentinien dieses unter dem Namen Puna Atacama bekannte Gebiet abgetreten. Das war die Zeit, als die Grenze zwischen Bolivia und Argentinien abgesteckt und berichtigt wurde. Nach dem Kriege zwischen Chile, Peru und Bolivia erklärte dann die chilenische Regierung, das abgetretene Stück gehöre Chile. Der Gegenstand ist. wie bemerkt, nicht von sonderlichem Werthe, allein Bolivia muß mit den beiden anderen Parteien zur Einigung gelangen, da Chile daS Recht der Abtretung seitens Argentiniens bestreitet. Sobald sich die drei Länder in diesem'Punkte verständigt haben, was als nicht gerade schwer bezeichnet wird, könnte dann auch für diesen Grenzabschnitt das Schiedsgericht entscheiden. Was die Hauptfrage anbelangt, die also bereits dem englischen Schiedsgerichte unterbreitet wäre, so reicht dieselbe zurück bii zum Jahre 1810, wo das Generalcapitanat Chile und das Vicekönigreich La Plata ibr Unabhängigkeit von der Krone Spanien erlangten. Es wurde damals nur im Allgemeinen festgesetzt, daß die beiden neuen Staatswesen die Grenzlinie behalten sollten, die fit bist . rr r .rjc:.v t n -. qci ais viviumui ijcjuyicucu i;uue. )a an derGrenze wenig zu haben war, zerbrach man sich über die Einzelheiten
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"' 11 " "'-l n ii ; 3 10P MÄW IST inQnnnf? mwi m EI nicht sonderlich den Kopf. Der Hader entbrannte erst im Jahre 1843, alZ Chile an der Magelhaenssieaße eine Niederläffung gründete 'und in aller Form Besitz ergriff. Argentinien er hob damals mit große? Entschiedenheit Einspruch, und ein langer Streit folgte. Beide Republiken beanspruch ten Patagonien,' die Magelhaensstraße und Feuerland als ihr Eigenthum, und beide stützten ihre Ansprüche aus alte spanische Rechtstitel. Im Jahre 1856 wurde dann ein Vertrag geschlossen, der aber nicht zur Durchführung gelangte. -Argentinien verlangte ein Schiedsgericht aber es dauerte bis zum Jahre 1881, bis hierüber ein bestimmter Vertrag zu Stande kam. Nach dieser Verständigung sollteArgentiniel: die atlantische und Chile die paeifjsche Küstenlinie zufallen. Chile gab ganz Ost - Patagonien und die atlantisch.' Küste von Feuerland auf und behielt die Magelhaensstraße. Was die innere Landgrenze anbelangt, so sollte sie nach . dem Wortlaute die höchsten Spitzen der Cordilleren entlang lausen, die die Wasserscheide bilden, und sollte sich zwischen den nach beiden Seiten abfallenden Abdachungen hinziehen." Die Chilenen deuten diesen Wortlaut dahin, daß die Grenzlinie in allen Fällen durch die Wasserscheide gebildet werden soll. Dagegen hält die argentinische Regierung fest, die hoch sten Spitzen der Hauptbergkette müß ten ohne Rücksicht auf die Wasserscheide die Grenze bilden. Falls diese Deutung angenommen würde, erhielte Argentinien die oberen Thäler von elf chilenischen Flüssen, über 1000 Quadratmeilen, ein weites Gebiet, da indessen sehr wenig Werth besitzt. Im Jahre 1833 wurde der Vertrag von 1881 durch ein weiteres Protokoll bestätigt und weiter ausgedehnt. Die .unter diesem Protokoll eingesetzte Commission konnte sich indessen nicht einigen, und die Sache blieb unerledigt, bis im April 189 ein Schiedsgericht unter der britischen Regierung vereinbart wurde, das auch bis heute noch in der Luft schwebt. Von chilenischer Seite wurde verlangt, die ganze Sache solle dem Schiedsgerichte unterbreitet werden, während Argentinien die oben erwähnte Beschränkung festhielt LlrbeitSskelluns und Trinklust. Vor mehreren Monaten sandte d?e Bundes-Arbeitercommissär Wriabt ein besonderes Frage - Rundschreiben an Personen und Gesellschaften rn unse rem Lande, welche eine größere Zahl Angestellte beschäftign. Dieses Rund schreiben hätte den Zweck, Einiges über die Beziehungen der Trrnk-Gewohnhelt zur Arbeitsstellung zu ermitteln. In der kriegerischen' Aufregung der letzten Monate wurde dreSache vom allgemei nen Publikum so aut wie aar nicht be achtet; es lohnt sich aber. Entliches aus den eingelaufenen Antworten mitzutheilen. 1 . Die Antworten könten vollstandi ger sein; es sind aber immerhin von 7(XX) Geschäften, welche zusnmen nahezu 2 Millionen Leute ' beschäftigen. Erwiderungen eingelaufen, und das solcherart erlangte Ergebniß ist daher gewiß nicht bedeutungslos. Von 6976 Arbeitgebern erklärten 5363. also bei Weitem der arökere Theil, daß sie gewohnt seien, darnach zu fragen, ob eine Person, die sich be, ihnen um Anstellung bewirkt, trinkt oder nicht. 1613 dagegen erklärten, daß sie darnach gar nicht fragen, ehe sie Jemanden anstellen. Unter den Berusszwelaen. zu denen die antworten den Arbeitgeber gehören, sind besonoers Landwlrthschast, Manusacturwe sen vieler Arten, Bergbau, Steingru ven-Btrieb. öndelsverkebr und Be lörderungswesen vertreten. Letztere beiden stellen den größten Procentsatz i-on Arbeitgebern, die nach der TrinkVewohnheit fragen. Was das Besörderungswesen betrifft, so kann dies richt ausfallcn.wenn man z. B. bedenkt, was für eine schwere Verantwortung der Führer eines Bahnzuges hat, und auch in vielen anderen Ländern ist man in solchem Fall nicht gleichgiltig gegen diese Frage. Diejenigen, welche sich um diese Frage kümmern,' richten sich dabei, wie sie erklären, theils nach dem Ergebniß direkter Frage an den Applicanten. theils nach seinem allgemeinen Ruf, theils nach seinem Aussehen. Es werden in den Antworten auch die Gründe angeführt, welche die Arbeitgeber veranlassen, sich um diesen Punkt zu kümmern; Abneigung des Arbeitgebers gegen Trinkende im Allgemeinen, oder gar gegen das Trinken selbst, wird indeß nur in den wenigsten Fällen angeführt. (Uebrigens kommt auch noch eine ganze Anzahl Geschäfte' in Betracht, welche das Trinken an sich zwar nicht verpönen, aber unter keinen Umständen während der Arbeitszeit gestatten.) Erwähnt sei schließlich noch, daß auf die Frage, ob zu erwarten sei, daß die Angestellten sofort nach dem Erhalten ihres Lohnes 'denselben zubeteächtlichem Theil für Getränke'auSgeden würden. 3897 jener- Geschäfte mit Ja antworteten, und 2766 mit einem entschiedenen Nein, .
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HABE BEI ALLEN APOTHEKERN UND GROCERN Sluö Sibirien. Der Ssiöirski Westnil" berichtet über folgenden Vorfall im. Dorfe Sherdowka am soqenannten' jakutischen Tract. Der Offizier Poscherba. welcher als Befehlshaber der Eskorte eine Parthie Arrestanten aus dem Alexandrowskischen Gefängniß führte, hatte sie unterwegs durch kleinliche Chicane gegen sich aufgebracht. Nach der Ankunft auf der Etappenstation Sherdowka eilten die durch den langen Marsch hungrig gewordenen Arrestanten, wie gewöhnlich, zu den sie erwartenden Händlerinnen, die verschiedene Lebensmittel feilboten. Der Offizier befahl aber den Arrestanten, sofort in den Etappenhof zu gehen, und ließ, als dieser Besthl von einigen mit Murren aufgenommen wurde, die Händlerinnen forttreiben. Die Mehrzahl der Arrestanten begab sich in den Hof.' ein Theil aber zögerte, dem Befehl nachzukommen, wobei einer der Arrestanten sich Schinlpfworte gegen den Offizier erlaubte. Infolgedessen befahl dieser den eskortiresden Soldaten, diesen Ar. restanten zu packen und von den anderen zu trennen. Als der Arrestant sein Schimpfen fortsetzte, drohte der Offizier ihn zu erschießen, falls er nicht schweiae. Daraufhin rief ihm ein anderer Arrestant zu: Alle wirst Du nicht erschießen können!" und fügte noch ein Schimpfwort hinzu. Der dadurch in Wuth gerathene Offizier gab nun den Soldaten den Befehl, sich in Reih' und Glied zu stellen und schußbereit zu machen, und befahl der Menge, sich von dem fluchenden Arrestanten zu entfernen. Dieser wich nicht von der Stelle, sondern schrie, seine Brust vorstreckend, dem Offizier zu: Schieß!" Roch hatte die Menge kaum einige Schritte zur Seite spnngen können, als eine Salve von neun Schüssen erfolgte und der betreffende Arrestant todi hinstürzte. Zugleich wurde aber auch ein zweiter Arrestant, der wegen seiner kranken Füße nicht so schnell zur Seite hatte springen können, tödtlich verwundet. Hiermit nicht genug. commandirte der Offizier nun die' Gewehre gegen den schon früher isolirten Arrestanten zu richten; es erfolgte eine zweite Salve und es stürzte da) dritte Opfer von mehreren Kugeln getroffen mit einem Schrei zu Boden. Die beiden schwer verwundeten Arrestanten wurden auf einen Wagen gelegt, um in das Alexandrowski'sehe Gefängniß gebracht zu werden, starben aber unterwegs. Zeuge dieses blutigen Dramas war nur der 5?ckreiber der dortiaen Voststation, da die Einwohner von Sherdowka, welche beim Eintreffen der Arrestantenpartie sich bei der Etappenstation eingefunden hatten, nach den eilten uen ciiign die Flucht ergriffen. Wie sich nachher erwies, hat der Ossizier Pojcyerva oen Verstand verloren; er wurde durch einest anderen Offizier ersetzt. lll Jahre Gefängniß. Eine Gefängnißstrafe von 111 Iahren ist zwar für einen einzigen Men schen reichlich viel; das Gericht zu Modena in der sizilianischen Provinz Syracus scheint aber anderer Ansicht zu sein, denn es verurtheilte dieser Tage den dortigen Advokaten Lupo Salvatore zu dieser abnorm langen Strafe. Dieser Ehrenmann hatte seit langen Jahren . in seiner amtlichen Thätigkeit mit wunderbarem Geschick seine Klienten hinters Licht geführt und das Gerichtsverfahren in die größte Verwirrung gebracht, indem er auf allen erdenklichen Aktenstücken, Urtheilen etc. alle möglichen Unterschristen wie die des Präsidenten und der Richter, des Staatsanwalts und des GerichtsschreiberZ so vollkommen nachahmte, daß diese Herren keinen Anstand nahmen, sie als die eigenen anzuerkennen. Um die Täuschung noch vollkommener zu mächen, wußte er stets , einen unbewachten Augenblick zu benutzen und seine Falsifikate mit dem Gerichtssiegel zu . versehen. Schließlich kam man hinter - die Schliche des Herrn Salvatore, und bei der VerHandlung konnte ihm nicht leniger als 73Fälle nachgewiesen werden. Nach dem italienischen Gesetze beträgt das Strafminimum für ein derartiges Delikt 3 Jahre Gefängniß und zu diesem Strafmaße verurtheilte ihn das Ge richt für den ersten der Fälle. Bei den übrigen 72 ließ man. Milde walten und erkannte nur auf die Hälfte' des Mindestmaßes, also auf 18 Monate für jeden Fall, im Ganzen' also auf 103 plus 3 gleich 111 Jahre, da man daS einfache Minimum, 219Jahre, für allzu hart erachtete.' ' Es ist nur ein Glück für den Mann, daß man ihn nicht zum Maximum der Strafe, 10 Jahre pro Fall, also zu 730 Jahren Gefängniß verurtheilt ' hat. Auf alle Fälle aber hat die Justiz Siziliens große Aussichten, daß per Schuldige sie im .Stiche läßt,- ehe er seine Gtrafe ganz verbüßt hat. . . . ,,,, ,. . .., H. Sümedel. Ourgen - ffabriknt, No.71S Ost Cfe&tttVQtx. :.j NeersÜRumvfeifen. lanae beut sSe Äfeifen. Ciaanensvken tc. bei Da. Xu$o, 199 Oft Osstiszton Ct.
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Deutsche Sokat-Nachrtchten. . Nbeinrrovmz. Köln.' Äerhaftet worden ist der nach Unterschlagung von 86.000 Mark aus Köln flüchtig gewordene Handelsangestellte Jakob Waldapfel von einem Polizeiagenten in Kalafat(S"nmänien). als er die Donau nach Bulgarien übersetzen wollte. Bei dem Verhafteten wurde der größte Tbeil des unterschlagenen Betrages vorgefunden. E l b e r f e l d. , Wegen Heiratbsschwindeleien erhielt der schon vorbestrafte Handlungsgehülfe Wilhelm Büttner eine 2zjährige , Zuchthausstrafe. Erkrath. Nach längerem Leiden verschied Pfarrer Joh. Heinr. Heggen im fünfzigsten Jahre seines Priesterthums und im 73. Lebensjahre. Godesberg. 5)ier wurde der 20-jährige taubstumme Radfahrer Josef Scherhag aus Bonn von einem Schnellzug überfahren und getödtet. Grimlinghausen. Stadt Sekretär Hilgers wurde hier im Walde erhängt vorgefunden. Bayern. München. Herr Johann Bapt. Bauer, ehemaliger Karmelitenbäckermeiste? und Hauptmann im Jägerbataillon älterer Ordnung, ist gestorben. Anöbach. Das Dampfsägewerk des Herrn Müller wurde ein Raub der Flammen. Der Regierungsassessor Sendtner wurde an der Unterfahrt des Beckenweiher Weges von einem großen, bartlosen Manne in hellem Anzüge überfallen und seiner Uhr und Geldbörse beraubt. B a m b e r g. Die , hiesige Strafkammer verurtheilte den Maurer Konrad Sennefelder und den Schlosser Max Maurein wegen Gotteslästerung zu je acht Monaten Gefängniß, und wegen des bei ihrer Verhaftung geleisteten Widerstandes zu je vier Wochen Haft. In der Riedmann'schen Färberei fand eine Kesselezplosion statt. Der Besitzer wurde dabei schwer verbrannt und starb bald darauf. Ein Arbeiter wurde verletzt. Ein Madchen. das 'sich durch einen Sprung durch das Fenster retten wollte, erlitt gleichfalls schwere Verletzungen. Bayreuth. In dem erst im heurigen Frühjahre auf dem Rothen öüael bei Bayreuth. eröffneten Thaufelder'schen Restaurant brach Feuer aus, welches das Gebäude -größtentheils einäscherte. Die Entstehungs Ursache ist unbekannt. . D e t t e l b a ch. Der hiesige Gast hosbesitzer Heinrich Wirsching war von seinem ehemaligen Knecht bestohlen worden. Als er den Diebstahl entdeckte, fuhr er dem Thäter nach Würzbürg nach; er traf ihn in derWohnung, wurde jedoch mit Messer und Schlageisen derart empfangen, daß er sofort arztliche Hilfe in Anspruch nehmen mußte und nun an' den Verletzungen schwer darnieder liegt. Der Thäter wurde sofort verhaftet. Hof. Auf dem hiesigen Bahnhofe wurde der sächsische Bahnarbeiter Pfortsch von einer Rangirmaschme er faßt und sofort getödtet. Württemberg. Stuttgart. Der Handlung?reljende August Lehmann ist in einem Yiejlgen Hotel an Gasvergiftung gestorben. Ob ein Unfall oder Selbstmord vorlag, konnte nicht festgestellt werben. Aalen. Ein 78iäbriaer verbei ratheter Mann von Hofherrnweiler wollte sich zwischen hier und Essingen vom Zuae überfahren lassen. Der Zugführer ließ jedoch noch rechtzeitig den Zug halten. Sein Bruder gab sich vor einigen Jahren durch Erschie ßen auch selbst den Tod. Air beim. Als die 24iäbriae Dienstmagd Katharine Pfriender. welche im Adler im Dienst stand, das Mittagessen dort herzurichten hatte und beim Feuermachen Erdöl in's ,seuer goß, explodlrte plötzlich die Erdölflasche. Sofort standen die Kleider des Mädchens in hellen Flammen und brennend eilte dasselbe zum Haus hinaus. Die Pfriender, welche in's Bezirkskrankenhaus nach Spaichingen "t -r?!C-l . , ' , m . uoersuyri rvuroe, erlag iyren ranowunden. B.esenfeld. In dem änderthalb Stunden von bier entkernten Fünfbronn ist das Wirthschasts- und Oekonomtegedaude zur Sonne-, niedergebrannt. Crailsheim. Dex Gärtner Menikheim erhängte sich in seiner Wohnung. Das Motiv der That ist unbekannt. Menikheim hinterläßt eine zahlreiche Familie. D o r n h a n. Als der Bauer Joh. Georg Reich und seine Ehefrau mit einem (Iaxbenwagen nach Hause fuhr, kam der Wagen jn zu raschen Lauf und fiel um. . Reich, der auf dem Wagen saß. wurde hinabgeschleudert und erlitt so schwere Verletzungen, daß er, sofort das Bewußtsein verlor. Nach Hause verbracht, starb er nach kurzer Zeit. Dessen Ehefrau wurde eineStrecke weit am Leitseil, das sie um die Hand geschlungen hatte, geschleift, i I c - auai ivuroe lor ein Arm unv em ug überfahren. Der Zustand ' derselben ist deshalb bedenklich. : ' . E ß l i n g e n. Ein auf dem letzten Wagen des einfahrenden Personenzuges stehender Bremser, Otto Zelle, bog sich in der Absicht, etwas nachzu- . r . ' . i . t. rm is iryen, so Iveli aus oem vagen heraus, daß xr von ' einem Kandelaber ' erfaßt und aus : den: Wagen . 'geschleudert wurde. Hierbei erlitt der Mann einen schweren Schädelbrüch.- An. seinem Aufkommen wird gezweifelt.- , Vsden. ,:v.: :: ' K arlör uh ev PostassistentReichenbacher, ehemals Wachtmeister . der Artillerie, fuhr mit seinem Rade so in ein Steinfuhrwerk, daß ihm die Deichfei die Brust eindrückte und der Tod sofort erfolgte. Erschossen hat sich des Unteroffizier iZinko voy der .dritten Compagnie )des '169. .Infanterieregiments in der Kaserne mit seinem Dienstgewehr. Zinko, aus per Unteroffizierschule hervorgegangen, hatte angeblich weaen leichtsinniaen Schulden 1
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machens 10 Tage Arrest erhalten. -Die Strafkammer verurtheilte , den Nagelschmied Jacob Schnaufer wegen mehrfachen Betrugs unter Einrechnung einer gegen ihn wegen Diebstahls erkannten Zuchthausstrafe von 1 Jahr zu einer Gesammtzuchthausstrafe von 2 Jahren 8 Monaten und 1500 M. Geldstrafe. Schnaufer hatte sich in einer größeren Anzahl von Fällen als Wunderdoctor aufgespielt. D u r l a ch. Der Arbeiter Stein kam in der Dampfziegelei in die Maschine und wurde so schwer verletzt, daß er bald darauf starb. Freiburg. Der Glasermeiste: Lust hat Bankerott gemacht und is nach Amerika geflüchtet. Knielingen. Von der Albthalbahn, bei der Unglücksfälle, Ve triebsstörungen etc. seit ihrem kurz Bestehen an der Tagesordnung sind wurde der italienische Maurer Pomar überfahren, so daß an dessen Aufkom. men gezweifelt wird. K o n st a n Z. In der städtische: Frauenbadeanstalt ereignete sich ei: beklagenswerther Unglücksfall. All die 30jährige ledige Kleidermacherw Maria Trekle, vielleicht etwas zu erhitzt oder kurz nach Tisch sich in's Wasser begab, sank sie sofort lautlos in die Tiefe; als Leiche wurde sie herausgezogen. Leopoldshöhe. Ein Unglücksfall ereignete sich auf der Strecke von Leopoldshöhe nach Basel. Das 14jährige Töchterchen des Grenzcontroleurs Max in Leopoldshöhe stürzte von der Platform eines Wagens des Lokalzuges herab und war auf der Stelle todt. L ö r r a ch. Am Rechen des Kanals wurde die Leiche des 20 Jahre alten Dienstmädchens 'Franziska Doll von Oppenau geländet. Die Leiche hatte mehrere tiefe Kopfwunden. Das Mädchen ist zuletzt in'Begleitung von Italienern gesehen worden und man vermuthet deshalb, daß diese das Mädchen ermordet haben. Rheinpfalz. S P e i e r. Das Schöffengericht verurtheilte die Wittwe des Bier brauers Michael Teutsch wegen Belei digung zu 6 Monaten Gefängniß. Gommersheim. Ihre goldene Hochzeit feierten die Ehcleute G. Heinrich Degen Il.und Maria Katharina Probst. Der Jubilar steht im 75.. die Jubilarin im 74. Leoensmhre. Haß loch. Verhaftet wurde die 21jährige Tochter des Tagners Georg Volckmer, da dieselbe im freien Felde geboren hatte und sich ieder Mutter Pflicht entzog, indem sie, unbekümmert, das neugeborene Kind auf einem Acker liegen ließ. Vom Wohnhaus des Tagners Wilhelm Benz brannte der Dachstuhl ab. Benz erlitt nicht uner hebliche Brandwunden. Elsaß-Lothringen. Straßburg. Bei einerSchieß Übung auf den Schießständen des De saix - Denkmals wurde der Unteroffier Stahlberger vom Fußartillene Regiment 14, als der Schießunteroffi cier einen Versager im Armeerevolver entlud, durch einen unglücklichen Zufall so schwer verwundet, daß er bald da rauf starb. K e d i n g e n. Während eine Anzahl von Arbeitern in einem Steinbruche beschäftigt war, löste sich plötzlich eine große Felsmasse los und begrub drei der Arbeiter unter sich. Der auS Fehringen gebürtige Arbeiter Lallement wurde als Leiche unter dem Geröll hervorgezogen. Von den beiden anderen Arbeitern ist Einer schwer, der Andere leicht verletzt. VZcckleuburg. Schwerin. Das 60jährige Vürgerjubiläum begingen der Rentner Friedrich Albrecht und der Schlossermeister Dünnhaupt. D o b e r a u. Jn dem zum' hiesigen Domänialamte gehörigen Dorfe Ret'chow brach Nachts auf der Erbpachttelle vonCarl Reincke Feuer aus. Daselbe ging in der Scheune auf, verbreiete sich sehr schnell und legte diese sowie daS Viehhaus und einen Stall, welche Gebäude aus Fachwerk, herge stellt und mit weicher Bedachung versehen waren, in kurzer Zeit vollständig in Asche. Die ganze Ernte und alles Inventar ist mit verbrannt. Oldenbnrz. ' F i s s a u. Das von Touristen weäen seiner schönen Aussicht über den großen Eutiner See vielbesuchte Hotel Wilhelmshöhe" brannte bis auf den Grund nieder. Im Saale des Hotels war beim Ausbruch des Feuers ein Ball in vollem Gange, hoch haben rV If'Jt- fX -r ' . larnrnuicgc .yenneyme? außer Dem Schrecken weiter keinen Schaden genommen. Schweiz.' Baar. Am Morgen des Eidge N'össischen Bettages verschied im Alter von 74 Jahren der seit längerer Zeit von schwerer Krankheit heimgesuchte -fc f, 1 v, r r -rm v Nlrrycuraly au 0Cs ZvtUUer im Feld, ein Bruder don Landammann Müller sel. . - Basel. Der flüchtia gewesene Postbureaudiener Alfred Stölllin. wel cher mit einer Baarschaft von 1700 ranc von mer yuxcyqeorannr war, hat 'sich ver Polizei geMk.' , Bern.! Hier starb :m Alter von 64 Jahren Professor Dr. Hagen, Lehrer der klassischen .Philologie. , m ft rr . . ri . l o e x ! sm urger von ursebach, Jakob Leue'nderger, wurde hier als Leiche aus dem Fabrikkanal gezögen. B u r a d o r f. Ein im b'nackbarten Oberbura verhafteter Kißlina von Wolfwil hat eingestanden, von den iq den letzten vier Wochen dort, wo er sechs Wochen sich ufhielt, vorgekommeV C . ' I nen v zranoen. veruriaazl zn yayen. Ferne? sagte er aus, daß er noch Hau ser angezündet habe; in Boningen 3, in St. Blaise 2, in ManS und Epengelxied bei Laupen je 1. , ' ' :Escholzmatt, Hier stürzte der VLjährige Dachdecker Burkhalter von Lananau beim Laubpsluaen von einem Baum und war sofort eine Leichel" . ?i a ; x n. Gestorben ist im Alter
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von de? Welt sich Rulkenschmerzen und Hustenweh ,u,ujkehn. Es tst ebenso lclcht beide los ,u erden, ein Heilmittel hat je sicherer nd rascher kurlrt als ' St. Jakobs Ocl. ... Es erwärmt, lindert und kirirt ...
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7 von 73 Jahren 'der Bierbrauer Äerchtold. M a d i s w y l. Hier fiel ein Kind des Käser-Friedli in einem unbewachten Moment von einer hohen Laube und starb bald darauf an den erlitte nen Verletzungen. Oesterreich-Unzirz. Wien. Der Meßner an der Schottenkirche Herr Lorenz Gruber, Bürger von Wien, feierte den fünfzigjährigen Gedenktag feiner Thätigkeit an der Schottenkirche. Aus dem Geschäftslokal des Juweliers Jacob Kohn II.. Wallensteinstraße No. 16, wurden Uhren und Schmucksachen im Werthe von mehreren tausend Gulden gestohlen. Wegen Sittlichkeitsverbrechen. die er an seinen Schülerinnen verübt hatte, wurde der Zitherlehrer Johann Heinrich Zach, Beingasse No. 23 wohnhaft, verhaftet. Im Hause des Direktors des archäologischen Institutes Hofrath Dr. Otto Benndorf IX., Pe likanqasse No. 18. ist der fünf Monat? alte Enkel des Gelehrten verbrannt. Die Schuld trifft die Amme Theresia Geisbiegler, die durch unvorsichtiges Hantiren mitStreichhölzchen die Wiege in Brand gesetzt hat. Der Holz Händler Joseph Sladeslavek wurde Nachts von mehreren Burschen während einer Rauferei mit Messern gesto. chen und wurde in sterbendem Zustande in seine Wohnung, II., Springergasse No. 22 gebracht. Bon den MesserHelden hat man. keine Spur. Der Bäclergehilfe Jacob Schlesinger hat sich erschossen. Die Pfrundnerin Caroline Richterer hat sich erhängt. Aus Furcht vor strafgerichtlicher Untersuchung hat sich in der Wiener-Neu-stadte? Cavauerif - Kaserne der Dragoner Adolph Neuhauser erschossen. Jn Wiener - Neustadt ' hat sich der Schneidermeister lZduard Brußmann ertränkt. Der akademische Bildhauer Franz v. Möser nahm in seiner Wohnung, IX.. Ayrenhoffgasse No. 4. Gif: und verschied, ehe ein Arzt zur Stelle .rar. Möser hinterläßt - ein; Wittwe und 8 unversorgte Kinder. Engerwitzdorf. Die 52 Jahre alte Elisabeth Hammer ist das Opfer eines unbekannten Lustmörders geworden. Vnrrobttrg. Aspekt. " Äuf hiesigem Banne wurde die Leiche des 68jährigen Ackerers Johann Schmitt aufgefunden. Sein Tod war in Folge von Hitzschlag eingetreten. D übe l i n g e n. Auf . dem unweit der Usine gelegenen Schlackende rge wurde der Arbeiter Johann Mentgen von einer daselbst manövrirenden Maschine Lberfahresz -und-sofort getödt. In der Ortschaft Cona lpnga hei Palermo wurde der berüchtigte Baron Jacono verhaftej. Htfvox ewiger Zeit -auf der Landstraße' einen grqchtfuhrmann anfiel und ihm 800 Lire raubte. Der adelige' Bandit war seitdem der Schrecken der ganzen Ge gend und bei seiner Festnahme bis un die Zäbne bewaffne!.
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