Indiana Tribüne, Volume 22, Number 32, Indianapolis, Marion County, 20 October 1898 — Page 1
0 A O I 00 M AA A kS A A A6 K LUV o vv vk A w v V W Office: Sto. IH Süd Waharaa Otrahe. Telephon 1171. Indianapolis, Zndiano, Donnerstag, den 20. Gktober 1898. Jahrgang 23. 5fo32
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Editorielles. Mit der in Egypten entdeckten Verschwörung gegen Kaiser Wilhelm wird eS wohl ähnlich sein, wie eS mit anderen derartigen Verschwörungen schon vorher war. Sie ist wabrsüeinlich von denen entdeckt worden, die sie angezettelt haben. Mit der großen Verschwörung gegen Wilhelm .den Ersten, der bei der Einweihung deS Niederwald-DenkmalS mit seiner gan- I zen Begleitung in die Luft gesprengt werden sollte, war eS ja ebenso. Die echtzeitigen Entdeckungen solcher Verchwörungen wären sehr merkwürdig, oenn man nicht mit Recht annehmen dürfte, daß die LockfpZtzelei dahinter steckt. So ein Lockspidel. der sich unentbehrlich machen will und der als angeblicher Anarchist mit Anarchisten
verkehrt, findet immer ein paar dummelungeyeuer, daß trotz deS Aufgebotes Tropfe, die sich mit ihm auf eine Ver- von Polizei und Militär jeder Versuch
chworung einlassen, die er nachher chtmtia entdeckt. DaS Verfabren ist alt und bekannt, die deutsche Regierung hat eS gar o t angewandt und die italienische auch. Und da wird eS in diesem Falle wohl auch nicht anders ein.
3n Washington ist Anfangs die. Kleider förmlich vom Leibe gerissen mflxt tfl6n nst England beWoche unter dem Vorfifee deS wurden. Daß keine Menschen er- .alick der asckoda . Zraae denkt.
er BundeSsenatorS Kyle die sogenannte Industrie - Commission zusammengereten. die sich auf Grund der vom General Groövenor eingereichten Bill mit einer Untersuchuna der wirtb-I chastlichen Lage deS Volke? befchäftigen soll. AlleS, waS die Arbeitertaat berührt, kann die Commission in
daS Bereich ihrer Betrachtungen ziehen vorkommen, so kann doch gesagt wer- tnqmi toilb r0 lttttn Uin Zweifel beund zum Gegenstande von Empfeh- den, daß ftch die Lage im Ganzen bes- jüfllich bet goIflen UMtüt
lungen für die gesetzgeberische Thätigkeit deS Congr.sseS machen. Einwanderung. Arbeit, Ackerbau, Industrie und Handel find die im Allgemeinen genannten Angelegenheiten. Die Commission soll ferner Auskunft geben und Gesetzentwürfe vorschlagen, welche als Bafi für gleichförmige Gesedgebung in den verschiedenen Staaten
der Union dienen mögen, so daß In-1 Miß Blanche Beck erkrankte, die kürz- treffend Graf Efterhazy deö versterbe-teressen-Konflikte harmonisch erledigt! lich von Mississippi kam. Die Symp- nen Oberstlieutenants Henry und
und gesetzliche Bestimmungen geschassenltome deuten auf Gelbfieber hin und!
werden, welche für die Arbeiter wie die! Arbeitgeber, für Produzenten wie
Konsumenten gleich billig und ange-IDie
messen sind. Der Commission find zwei Jahre Zeit zur Erledigung ihrer Aufgabe gegtben. WaS kann bei einer solchen Untersuchung eigentlich Vernünftiges herauskommen? Die Ursachen und lnneren Zusammenhänge der wirthschaft-1 lichen Erscheinungen sind durch die Sozialwlssenschaft längst festgestellt und wenn die Commission so und so vrel hundert Zeugen verhört und eine große Anzahl von Leuten ohne wissenschaftliche Bildung um ihre Ansicht befragt, und alleS zusammen in ein paar dickleibigen Bänden im Drucs veröNentl.cht, ,o wird die Wissenschaft um kein Jota htni&ttL In unserem Lande wird sehr viel uuiniuuyv. xyinnw eine ..r..xi rtn.c .t.l Klage, dann setzt man eine Commission em uno unreriucsr, oann geven nq vte M W M . lagenoen empweiien zuxrttven und R, r w wenn nach vollendete? Uninsuhung e'la Bericht von mehreren tausend gedruckten Seiten veröffentlicht wird, dann lieft ihn kein Mensch.
Da haben wir z. B in unserem funden babe. Vtümuai fernen oou Schranke einen Bericht der U 'tersuchung den Nebellen verboten auf ihren Sch'f der Tarifcommi'sioa von 1882.. Die fea die philippmische Flagge aufzuCommission reiste vier Monate lang ziehen und da sie nicht Folge leiketen, im Lande umher, verdörte überall nahm ihnen Dewey ihre Schiffe weg.
Zeugen und Sachverständige und gab dann einen Bericht von 2600 eng ve druckten großen Oktavseiten heraus. Wer da glaubt, daß irgend ein Congreßmitglied die zwei dicken Bände durchgelesen hat und daß die Untersuchung der Commission irgend welchen Einfluß auf den MillS Tarif, den 2Äc Kinley Tarif oder den Dingley Tarif hatte, den kann man auch zur Religion des Buddha oder des ConfuciuS bekehren. SS ist fraglich, ob heute noch Jemand etwa von dieser kostspieligen Untersuchung überhaupt weiß. Aber die Tarissrage stand damals im Vordergrunde. Man mußte zeigen, daß man eS mit der Sache ernst nehme, unruhige Gemüther mußten befchwichtigt werden und so untersuchte man Und jetzt untersucht man, um die Arbeiter zu beschwichtigen, und ihnen womöglich den Glauben beizubringen, als hätten dieHerren im Congreß auf nichts Anderes Bedacht als auf daS Wohl der! Arbeiter. Brns)lii(i(1jririjleii. Wetterbericht. I uhler. Regen heute Nacht; kuhleS, volkigeS Wetter Freltag. Höchste TemPeratur innerhalb der letzten 24 tun en 60 Grad, iebttgSe 42 Grad. ' D a S Friedenöjubiläum i ,n uitag. Eh reag o, 19. Okt. Heule fand die große militärische Parade zur Feier deS FriedenkjubilSumS statt, Der Präftbent sah den Zug von einer Platsorm aus an, welche vor oem Union League Gebäude errichtet war. Der Menschenandrang war daselbst so Ordnung zu hatten aufgegeben werden mußte. Immer dichter drängten nq ie Menschen zusammen und schließlich oracyen Pliferufe aus vem oiajicr. Menschenknäuel hervor. Die am dichtesten eingekeilten Menschen wurven von oe: Plalsorm aus auf0le,eloe hinaufgezogen, wobei Manchem die drückt wurden, war ein wahres Wunkr. scaq uno nacy zoue siq oer nauel aus und fchltepttch war alle Gefahr vorüber. DaS gelbe Fieber.
3a,o, , vu. vfiianUtl txMtttt Marchand
wohl noch einzelne neue Erkrankungen 'r. Zvcan ar guien runo zu oosken, daß die Epidemie bald derschwunen fein wlrb. Hier kamen heute fechS eue Erkrankungen vor. Nach dem ertchte des TtaatSgefunbyettSralyes kamen im Staate heute achtzehn neue Etkrankungen vor. W a r r e n, O.. 19. Okt. Von Newton Falls wird berichtet, daß daselbst die Kranke wurde vollständig isolirt. i "" Indianer stellen si ch. Walker. Minn., 19. Oktober. Sieben von den Pillager - Indianern, welche der BundeSmarschall' verfolgt, stellten sich heute Nachmittags auf der Agentur und man glaubt, daß die übrigen ohne Schwierigkeiten festgenommen werden können. Dr. 91 anet' vor Gericht. London. 19. Okt. Dr. Nanch Guilfvrd, die bekannte Hebeamme von Bridgeport, Conn., wurde wiederum im Bov Str. Polizeigericht vorgeführt. Die Verhandlung wurde auf eine weitere Woche vertagt, da die AuSlieferungSpapiere noch nicht ringe, troffen find. . Niederlage der PhilippiI imis Miviiiin. .in., . t . t r . London, 19. Okt. Der Ma- . beider Korrespondent der TimeS" . meldet: Marineminister Aunon erVIUW Depesche von Manila de Inhalts, baß ein Kampf zwischen Amerikanern und Insurgenten mit Verluste aus beiden- Seiten ftattge -
Washington, 19. Okt. Hier ist keinerlei Information über einen Kampf zwischen Rebellen und Amerikanern eingetroffen.
Zola in Paris. . P a ri s, 19. Okt. Emile Zola traf letzte Nacht vermuthet hier ein. Seine Ankunft rief durchaus keine Ruhestörung hervor. Die F a s ch o d a.F r a g e. London, 19. Okt. Sir Michael HickS Beach, der Kanzler deö SchatzamtS erklärte heute Abend in einer Rede in North ShieldS, eS sei unmög(ich für Frankreich, iu behaupten, daß (8 in Faschoda politische Rechte habe. e, hat natürlich, ganz mit Recht, Zeit verlangt, um den Bericht des MajorS Marchard abzuwarten, aber zum Beweise deS Gegentheils kann ich nicht glauben, daß Frankreich den Rückzug verweigern wird. Wenn eö sich weigern sollte, so würde die Angeleaenbeit ftch so ernst gestalten, wie eS zwischen zwei großen Nationen möglich ist. Die Negierung ist von der freundschaftlicksten Gestnnuna aeaen Zrankick , .füllt, und ww ihm w w v w v www wvw w - müthigung bereiten. Wir wünschen die anständigste Behandlung. Unser Werk in Eghpten ist nicht beendet. Afrika ist groß genug für beide, Frank reich im Westen und England im Osten. sicherlich sollten wir im Stande sein. unS über unsere gegenseitigen Rechte nd Ansprüche zu verständigen, Ich hoffe, glaube und vertraue, daß die Frage eine freundschaftliche Lösung zuläßt, aber wenn unglücklicher Weise Frankreich eine andere Anficht hegte, f0 wissen die Minister der Königin, waS ihre Pflicht verlangt. ES giebt größere Uebel als den Krieg, und wir weden vor nichts, daS kommen mag, zurückschrecken. London. 20 Oktober. Die Rede bu SchatzkanzlerS Sir Michael HickSx h Enaland aroben Uinbrutf gemacht, und man ist äußer gcföannt, wie sie in Frankreich aufgenimmtn werden wird. Ma. alaubt. bflc bl arflnlofen fix ni4t llat Qt0 Morgenblätter geben eine r, ttttatt Darstellung von den KrieaSrükunaen Frankreichs. Der Korrespondent deö Standard in Paris Isaat : Wenn Enaland dabei bleibt. Marchand gehen muß, so wird bleiben wird, und wenn aewaltkam Dergall DreyfuS. Paris, 8. Okt. Man glaubt, daß der Kassationshof den DreyfuSgz in nächster Woche in Berathung nehmen wird, und man nimmt allgemein an, daß die Entscheidung zu Gunsten der Revision ausfallen wird. Dem Gericht liegen die Dokumente beMadame PayS und ihre Wechselbeziehung vor. DaS Gericht wird auch alle Akten ! einfordern, welche sich auf den Fall beziehen und Zeugen vorladen, darunter Oberstlieutenant Picquart. Der frü here Kriegsminister Cavingnae soll be abfichtigen, wenn daS Parlament zuI sammentritt, dle Regierung auszuforern, daß sie die Frage der Revision DrehsuS-FalleS dem Gerichte ent zieht, aber man glaubt nicht, daß ein PrScedenuall für solche Einmischung besteht Der Soil" sagt, Herr gaure werde er Vepulirtenkammer eine Botschaft oezugttch des BreyfuS-FalleS zustellen in der er, wie man wissen will, zur erjohnung der gaktionen auffordert, welche jetzt die Ruhe deS Landes stören. . WMMI-watWJIMI. Angekommen in: i . . . . . .. I G l U S g 0 W : MstlUtOVa VON Montreal. Li ve r p o o l : Schthia" von New ' Sork ; Majestie" von New Aork. New Sork: Kaiser Friedrich" von Bremen ; Werra" aus Mittel meer-Häfen; Teutonie" von Liver 'pool ; Rotterdam" von Rotterdam.
remen: y. y. Merer" von New Fork; Kaiser Wilhelm der Große" von Neu, Aork. P b i l a d p h i a : Scotia" von Liverpool.
allerlei. D r e i k t a l ü n a e 'ch i n e s i s ch e Sklavinnen wurden im chinesischen Viertel in San Francisco verhaftet. Vie Polizei hatte Wind bekommen, dah eine berüchtigte Kupplerin, die jährlich einige Male die Reise zwischen den Ver. Staaten und China macht, und blutjunge chinesische Mädchen, als Knaben verkleidet, nach San Francisco schmuggelt, wieder dort weile. Bierzig Polizisten und 24 Zollhausmspettoren, alle bis an die Zahne bewaffnet, drangen in das Haus der Alten. Schwere eichene Thuren hemmten den Eintritt, aber wuchtige Axthiebe überwanden diese Hindernisse. Wie aufgeschreckte Ameisen stoben die zopfigen Liebhaber und schlitzäugigen Schönen auseinander. Viele entkamen, dreirna Madchen iedoch, keines über 16 Jahre alt, und die alte Kupplerin, wurden verhaftet. Die Chinesen wollten Anfangs thatlichen Widerstand leisten, die Revolver der Polizisten iedoch belehnen st: eines Besseren. AufdenKnobsinMonroe Township unweit Jeffersonville. Ind., steht eine große Buche, an welcher die Worte: John Harman starb hier an Folgen eines Bisses von einer Klapperschlänge, elngeschnltten und. Das unter den Worten angebrachte Datum ist jedoch nicht mehr zu entziffern. Ein alter Bewohner von Jeffersonville erzählt, daß vor Jahren, als die Gegend noch wemg bevölkert war, und der Aufenthalt von wilden Truthühnern, Hirschen und Klapperschlangen war. Harman mit einem College den Weg nach Charlestown zu Fuß antrat, um einer Gerichtssitzung beizuwohnen. Die Männer waren mit Büchsen bewaffnet, und während sie durch das Gebüsch drangen, wurde Harman von einer Schlange in's Bein gebissen. Er tödtete die Schlange und bereitete sich dann auf den Tod vor. Ehe er starb. schnitt er die obigenWorte in die Rmde des Baumes und hinterließ ein Schreiden, in welchem er den Wunsch aussprächlZaß man ihn an der Stelle fa grabe. Einige Tage spater wurde die Leiche gefunden und dem letzten Wunsche des Verunglückten wurde dann entsprochen. Eine komische 'startenGeschichte wird aus St. Michaelis, Md.. berichtet. Eine dortige Hausfrau entdeckte vor etlichen Tagen eine Ratte in ihrer Speisekammer, das Nagethier entkam aber. Am selben Tage buk die Tochter des Hauses Kuchen und stellte dieselben auf einem Teller auf das Piano im Parlor. Am nächsten Morgen waren die Kuchen aber fort, nicht einmal ein Krümchen war auf dem Teller zurück geblieben. Eine gründliche Durchsuchung des Zimmers wurde vorgenommen. Die Folge war die Entdeckung emes frisch genagten Rattmloches, welches m den Kamin führte. In diesem fanden Mutter und Tochter nun denn auch nicht allein die Kuchen, sondern auch die Ratte, welche sich ein warmes Nest bereitet hatte. Die Kuchen, ungefähr 35 an der Zahl, waren auf einander geschichtet und so genau gelegt, als wenn ein Ziegelstein - Maurer eine Mauer aufführt. Dieses Kunststück der Ratte amüsirte die Hausbewohner derart, daß sowohl Ratte wie Kuchen in Ruhe gelassen wurden. Dr. L. C. Morgan, ein prominenter Arzt von DuganSville, Kto., wurde von zwei Negern ermordet. Der Arzt hatte einer kranken Frau in dem 14 Meilen von seinem Wohnort belegenen Oertchen Mayo, einen Besuch abgestattet, und als er sich auf der Heimkehr befand, wurde er aus der Landstraße von einem Neger angehalten und ersucht, in das Haus zu kom men, wo eine Frau im Sterben läge. Kaum hatte er das Haus betreten. machten die Schwarzen Anstalten ihn zu berauben, worauf der Doktor seinen Revolver zog. Ehe er jedoch davon Gebrauch machen konnte, krachten zwei Schusse auS emem doppelläufigen Schrotaewehr und der Arzt sank todt lich verlekt zu Boden. Der Sterbende wurde von weißen Leuten, die herbei geeilt waren, nach seine: Woh nung gebracht, wo er starb. Bob Winn und Leon Williams wur den alö die Mörder verhastet, doch ist man noch auf dj Suche nach einem Neger Namens Harris, der den Arzt in das Haus gelockt hatte. Mnn ge stand den Mord ein. u ! n e erschütternde Scene ereignete sich am Mainufer in Seitgenstadt. Der LAähriae Fabrik arbeite? Christoph Winkler beobachtete bei der fliegenden Brücke im Wasser einen treibenden Gegenstand. Er hielt ihn für einen Sack oder Holzklotz, hielt ihn an und entdeckte in ihm die Leiche seines eigenen Vaters, des 66 Jahre alten Gärtners Peter Winkler. mit dem er wenige Minuten vorher noch gesprochen hatte. Der Verstorbene litt seit Jahresfrist an einem unheuba ren Zungen- und Wanaenkrebs. Das furchtbare Leiden scheint den Greis in den Tod getrieben zu haben..
Der Magistrats - Ass:ssor Simon in Delitzsch hatte sich Unregelmäßigketten zu Schulden kommen lassen und wurde verhaftet. Die Regierung hat in Folge dessen eine Untersuchung der ganzen städtischen Verwal-
tung veranlaßt. Daber sind auch bei städtischen Bauten Unregelmäßigkeiten vorgefunden worden, von denen auch Bürgermeister Reiche berührt wird, der m Folge dessen feine Entlassung erhalren vat. deiche bat 25 kabre lana die Verwaltungsgeschäfte der Stadt gefuhrt. Zugleich mit Simon ist aus der Bäckermeister Winkelmann verhaftet worden. Derselbe war Obermeister der Innung, Stadtverordneter, Schüenyauptmann u. f. w. Ein elektrischer Sckiffszug wird demnächst in der Nähe Beruns m ernev ge ekt werden, und zwar auf dem Finowcanal zwischen Eberswalde und Raaöser Schleuse. Bewährt sie sich auf der genannten strecke, so wird ihre Einfubruna auf dem ganzen Großschifffahrtswege Ber-lin-Stettin geplant. Die Anlage ist ähnlich wie die einer elektrischen Bahn. Längs der Ufer zieht sich ein Gestänge für v:e elenn cüc verlettuna K n. Aus dem Treidelstege ist ein schmalspuriges 2)titt gelegt, woraus sich kleine Wagen bewegen, die mit den Schiffsfahrzeugen verbunden werden und diese neben. ' Die elektrische Centralstation befindet sich nahe der Eisenbahnbrücke ver Everswalde. Die ganze Versuchsstrecke soll im Herbst dieses wahres fertiggestellt sein. hiesige Die Parade. ES ist nun bestimmt festgestellt, daß Präsident McKinley morgen Vormitag um 10 Uhr 20 Min. hier eintreffen und etwa zwei Stunden hier bleiben wird. An der Parade betbeiliaen sich : Berittene Polizisten. Ches-Marschall Roß und Stab. Offiziere der Armee und Stab deS GouvernörS. DaS 158. Regiment. DaS 167. Regiment. Die 27. Batterie. Die 28. Batterie. U. S. Signal Corps. Der uniformirte Rang der K. of P. Patriarch? Militant. 3. O. O. F. Empfangkcomite. Compagnie C bei 158 Regiments. Präsident McKinley in Kutsche. Compagnie D deS 158. Regiments Besucher in Kutschen. ' Die Parade geht von Noble und Washington Str. östlich in Washingon Str. zur Pennsylvania Str.,nördich zur Vermont Str, westlich zur Meridian Str., südlich zum Circle, östlich in Market Str. zur Pennsylvania Str., südlich zur Washington Str., westlich zum StaatöhauS, wo der Präfident eine Rede halten wird. Die Parade formirt ftch dann in derselben Ordnung wieder und geleitet den Präsidenten zum Union Bahnhof. Sin BerficherungS-Agent, Richard M. Johnson, der im Spellman House in Shelbyville mehrere Wochen gewohnt und eine Kostrechnung von $40 hinterlassen hatte, sollte gestern von einem Konstabler nach Shelbyville zurückgebracht werden. Johnson verschwand jedoch vorher. Der für den Adreßkalender Namen sammelnde 3.. E. Anderson, IIS Oft New Sork Str. wohnhast. wurde gestern beim Hinausgehen aus Chandler & Taylors Fabrik von einem durch den Raum fliegenden großen Hammer derart am Kopf verletzt, daß er in ärztliche Behandlung genommen werden mußte. Man glaubt daß Jemand den Hammer nach ihm geworfen. Wer, ist jedoch nicht bekannt Rheumatismus im Rücken. in den Schultern. Hüften. Aenkeln Clvogen ober Handgelenken enfteht durch zu viel Säure im Blut. Hood'S varfapanua Hellt Rheumatismus. Hood'S Pillen find die best Abführ-und Leber-Medizin für gami, liengebrauch. 25 . Die Union Trust Co. als Reeeiver reichte gestern Abend spät eine Klage gegen Harrtet A. Malpaö u. A. sür $25,000 ein. Henry Mal paS, der verstorbene Mann der Ber klagten, soll die verlangte Summe als Sekretär der bankerotten Mutual Life Insurance Co. an sich gezogen haben DaS Geld, welches er in verschiedenen Beträgen auS der Gesellschaft zog, soll er theilveise. zu Ankauf von Grund i tigeuthum gebraucht haben, daß er auf ! den Namen seiner Frau kaufte,.
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