Indiana Tribüne, Volume 22, Number 31, Indianapolis, Marion County, 19 October 1898 — Page 2
BOSOSSE
SnDtoMci Tribse. aglu1) UND SvKWSS, Zvi tägliche Tribüne- kostet d .rch den Iris, j Eet per Woche, die Eontag.rnbae"I lentt ptx Ooie. Selbe ms arm IS Ztntt $n IS (Jmt p Vtt. Vr VN nZeryali $ub ZKgeschi; t ,?aHSe,hluz P JsHr. Cffa. 10 Lüd Alsdss CtteZe. 3n&tananolU,3nö., 19. Oktober 1893. Magnetische 0bscrvatorIen.Z Der von der physikalisch - teSnischen ReZchsanstalt gegen die Einführung des elettrischerÄeiriebes in der Marchstraße zu Berlin (in der die Anstalt liegt) nhobene Einst"'"ck beleuchtet wieder einmal die Gefahr, in die zahlreiche physikalische Institute durch die Ausdehnung der elektrischen Verkehrst anlagen gerathen sind. Die Frage ist jüngst mit besonderer Rücksicht aus die erdmagnetiscben Observatorien von dem englischen Phnsiker Professor Rücker in einer Ansprache berührt worden, durch die er die gleichzeitig mit der britischen Naturforscher - Versammlung in Bristol tagende internationale Conferenz über Erdmagnetismus und Luftelektrizität eröffnete. DU rasche Ausdehnung der elektrischen Bahnen", sagt Rücker, ist eine ernste Drohung für die magnetischen Observatorien. Aus allen Theilen der Welt hören wir von Observatorien, die durch das Vordringen des Elektro - Ingenieurs zu Grunde gerichtet oder bedroht werden. Toronto und Washington sind schon unterlegen; Potsdam. Parc St. Maur, Greenwich und Kew sind belagert. Es scheint ein Naturgesetz zu sein, das ebenso beim Menschen wie beim niebersten Mikroben herrscht, daß die ErZeugnisse eines Organismus für ihn selbst verderblich sind. Der Pessimist könnte sagen, daß wir hier einen neuen Beweis für clt allgemeine Giltigkeit dieses Gesetzes vor uns haben, und daß die reine Wissenschaft gerade durch den Erfolg ihrer praktischen Anwendungen bedroht werde. Der Rauch unserer Städte verdeckt die Sterne vor dem Blicke des Astronomen, der wie die alten Anachoreten aus der Welt in Berge und Wüsten flieht. Während die Civilisation sich mit 5)ilfe der Mittel, die ihr die Wissenschaft zur Verfügung gestellt hat, ausbreitet, zerstört sie Urkünden und verwischt sie Grenzen, durch deren Studium der Anthropolog und der Biolog weit zurück in die Geschichte unserer Rasse hätten eindringen können. Und jetzt wird die Wissenschaft vom Erdmagnetismus, die einerseits ein neues Glied zwischen Sonne und Erde zu schmieden, andererseits in die Erdrinde bis zu den Tiefen jenseits be Gesichtskreises der Geologen einzudrin gen im Begriffe steht, durch die lünst licken Erdströme der elektrischen Eisen bahn bedroht ... Wir sind nicht so thöricht, einen Kreuzzug unternehmen zu wollen gegen eine große industrielle Errungenschaft, auf die die Wissenschuft mit Recht stolz sein kann; andererseits müssen wir an dem Standpunkte festhalten, daß man für die Annehmlichkeiten, die unmittelbar vom Volke gewürdigt werden, unter mög' liehst geringer Schädigung der nicht weniger der endlichen Wohlfahrt des Menschengeschlechts dienenden Forschungen Sorge tragen soll. Wäre die Wissenschaft zur Zeit, als die Verwen duna der Kohle aufkam, genügend vorgeschritten, gewesen, um Mittel für rauchlose Verbrennung anzugeben, so hätte verhindert werden mögen, daß ein Uebelstand, der jetzt in mehr als einer Hmsicht das Leben der Bewohner unserer großenStädte verdüstert, einen so riesigen Umfang annahm. Wir stehen jetzt im Beginn eineneuen industriellen Zeitabschnittes, bei in der That, wenn die Kraftübertragung aus einer Entfernung im Großen erfolgt, unsern Himuiel aufklären mag. der aber die Erde unier uns mit elekirischen Strömen zu sättigen droht. Daß diese dem allgemeinen WohleEm trag thun können, zeig: die Schädi gung der Untergrund Röhren in Washington und anderwärts. Die An läge einer mächtigen elektrischen Eisenbahn in der unmittelbaren Nachbarschaft des Laboratoriums einer Universitat wurde dessen Wirksamkeit be einträchtigen und die Ausführung ge wisser Versuche . unmöglich machen. Immerhin könnte in solchem Falle dadurch einigeAbhilfe geschehen, daß man die Versuche den Bedingungen, unter denen sie auszuführen sein würden, entsprechend anordnet. Aber in dem Falle eines magnetischen Observatoriums sind solche Schutzmaßregeln nicht möglich. Der Zweck einer solchen Anstalt ist die Messung des magnetischen Erdfeldes, und wenn dies Feld künstlich verändert wird, so kann dem fundamentalen Mangel durch keine Abänderung des Meßverfahrens, wie sinnreich sie auch sei, abgeholfen wer werden." Unter solchen Umständen ist es, wie Rücker hervorhob, erfreulich, daß die der reinen Wissenschaft drohende Gefahr und die Nothwendigkeit, sie abzu wenden, auch von den Technikern anerkannt wird; so ist eins der hervorragendsten technischen Organe, der Elektrician" dafür eingetreten, daß die Industrie die Bedürfnisse der Forschung achten kann und soll. Die praktische Durchführung dieser Rücksichtnahme dürfte jedoch in und bei den großen Verkehrsmittelpunkten kaum möglich sein. Zuletzt wird den magnetischen Observatorien an solchen Stellen doch Nichts Anderes übrig blel den, als' das Feld zu räumen und nach dem Vorbilde der Sternwarten in Berge und Wüsten zu fliehen. Zart gegeben. Prinz: .Nun. wie i t der letzte Au ak meines Sohnes ausgefallen?" Erzieher: ' rt t m . mv. real gul nur lonnen yoqtu im mtz noch nicht ganz von der Gewöhnheit lassen, die schönsten Gedanken zu verschweigen.
Gegen Magenleiden, Magenkatarrh, Dysxcxsia enwfehlen Prof. Fiemssen, Seamain S4t, fbert, leube, Ewald und die bedeutendsten Aerzte Curo xa's und Amerika's das natürliche Karlsbader Wasser. Dr. kustig schreibt in seinem XOtvU über die Karlsbader (Quellen wie folgt : Eei
chronischen Uttterleibsbeschwerden besitzen wir kein wirksameres, rationelleres uns einfacheres Heilmittel, als die 2arlsbader Quellen. t Man hüte sich vor Nachahmungen. Die natürlichen Karlsbader Wasser lzaben das Siegel der Stadtgemeinde Karlsbad, sowie die Namensunterschrift von Lisner 6: Men. dclson Co., New York, auf dem halse einer jeden Flasche. ! lvegcn Gebrauchsanweisung und weite ren Informationen wende man sich an Lis. ner 6c Mendelson Co., Agenten, New lZork. ElneNevolverheldin. In dem erbitterten ctampf um Recht, Licht und Wahrheit, der Frankreich seit Monaten durchtobt, werden alle Rücksichten, die sonst auch bei den erregtesten Polemiken von den Rufern im Streite streng gewahrt werden.über den Haufen geworfen, werden Mittel zur Anwendung gebracht, Argumente hervorgeholt, von denen man gewöhnlich disk:ei zurückschreckt. Das bereits telegraphisch erwähnte furchtbare Racvedrama. das sich in den in der Rue Nicher zu Paris belegenen Redaktionsräumen der socialistischen Zeitung .La Lanterne" abgespielt hat, jener Lanterne", in der Rochefort unter dem Kaiserreiche dem cäsaristischen Regime so schwere Wunden mit den scharfen Pfeilen der Ironie schlug, die aber jetzt gegen den Exlaternenmann, ihren ehemaligen Chef vorgeht, wirft ein grelles -Licht auf die düsterdrohenden Leidenschaften, die der unselige Dreyfushandel in den Gemüthern entfesselt hat. Den Ausgangspunkt dieser Geschichte, die an das vor langen Jahren stattgehabte Revolver - Abenteuer der Frau des socialistischen Deputirten und Dichters Clovis Hugues erinnert, bildet ein Schreiben des Abgeordneten Ch. Paulmier an den Kriegsminister, in dem derselbe aufgefordert wurde, energische Maßregeln gegen die Beschimpfe? und Verleumder der Armeechefs zu ergreifen. Paulmier wurde daraufhin von den Blättern, die für die Revision des Dreyfusprocesses und gegen die Uebergriffe der Militärgewaltigen kämpfen, überaus scharf angegriffen. In der Cantcrne" erinnette ein Mouston" gezeichneter Arti!el an einen unerquicklichen Auftritt, der vor ungefähr einem Jahre in dem weltbekannten Balllokale Moulrn Rouge" zwischen Paulmier und einem gewissen Vertrank 'de Valon stattgefunden hatte; in recht durchsichtigen Ausdrücken wurde darin zu verstehen gegeben, daß Paulmier einen großen Theil seines Wohlstandes den Reizen seiner Frau danke, deren Ausbeutung er mit philosophischer Ruhe seit Iahren beiwohne. Es muß dazu bemerkt werden, daß pikante Gerüchte dieser Art seit geraumer Zeit in den Pariser Salons von'Ohr zu Ohr gingen, ohne daß es ihretwegen bisher zu einem Eklat gekommen wäre. Wie dem auch sei, weder der Inhalt, noch die Fassung des Artikels kann gebilligt werden. da er eine Frau, die bei politischen Polemiken gänzlich aus dem Spiele hätte bleiben müssen, in unwürdiger Weise beschimpfte. Der Verfasser Henri Turot gesteht das selbst in einem reumüthigen Schreiben zu, in dem er zu seiner Entschuldigung anführt, daß in diesem rasenden Kampfe sich momentane Begriffsverwirrungen ein stellen, die zu den unverzeihlichsten Handlungen verleiten. Frau Paulmier wurde dieser sie tief demüthigende Artikel sofort von einer guten Freunbin" mit den bekannten böswillig bedauernden und hämisch entrüsteten Commentaren unterbreitet. Man kann sich vorstellen, in welche gewaltigeAufregung die Dame gerieth. Sie telegraphirte sofort an ihren in seinem Wahlkreise Calvados wettenden Gatten, augenblicklich nach Paris zu kom men, da ein schändlicher Streich gegen seine und ihre Ehre geführt worden fei. Sie begab sich dann zu mehreren bekannten Familien, in denen dieSache gleichfalls in aufhetzender Weise beKrochen wurde, so daß ihre Erregung mmcr größer wurde. Schließlich erarte sie, sich selbst rächen zu wollen, hrte zunächst in ihr in den Champs?lysees delegenes Hotel zurück, um 'achzusehen. ob eine Antwort ihres satten auf ihr Telegramm eingelau'cn sei, und fuhr dann, als sie eine .'olche nicht vorfand, zu einem WaffenHändler, wo sie einen Revolver kaufte. Zwei Mal am Nachmittag sprach sie hierauf in der Redaktion der Lanlerne" vor und verlangte, zu dem neuen Leiter dieses Blattes, dem bekannten socialistischen Führer Millerand, vorgelassen. zu werden. Beide Male wurde ihr der Bescheid, daß derselbe noch nicht in der Redaktion eingetroffen sei. Kurz vor sechs Uhr erschien Frau Paulmier zum dritten Male in den Bureaus der Lanterne", um dringend zu verlangen, endlich von Herrn Millerand empfangen zu werden. Wieder erhielt sie die Antwort, der Chefredakteur sei noch nicht eingetroffen. Nun verlangte sie den Redaktionssekretär zu sprechen und ließ sich mit ihrem Mädchennamen Vouillant anmelden. Sie wurde darauf in das ziemlich kleine Bureau geführt; der Sekretär Louis Olivier. ein hochgewachsener 43jähriger Mann, der allgemein wegen seiner Ruhe, LiehensWürdigkeit und seines vollendeten Taktes beliebt ist, erhob sich, um sie zu begrüßen. Sie aber rief ihm ohne weitere Einleitung entrüstet zu: Mein Herr, Ihre Zeitung benimmt sich schändlich und gemein;' man greift keine Frauen an!" Bevor der Ueberraschte auch nur ein Wort zu'erwidern vermochte, ang Tu den Revolver aus
lyrem edertaschchen unv feuerte aus den Unglücklichen. Olivier, in den Unterleib und in die linke Seite getroffen, flüchtete sich, um Hilfe rufend, bis zum Redaktionssaale des Supplement" der .Lanterne-, wo er ohnmächtig zu-
sammenbrach. Frau Palmier feuerte , noch die anderen vier Schüsse ihres Rej volvers ab und setzte sich dann ruhig nieder, um ihre Verhaftung abzuwarten. Sie legte überhaupt bei dem ganzen Drama eine erschreckende Kaltblütiakeit an den Tag. was man daraus erklärt, dab sie eine MorphiomanlN Zst, die bekanntlich, einmal zu Überspannten Entschlüssen aufgereizt, ruhig und fest ihre Absicht ausführt. AIS der Polizeicommissär, zu dem sie bald darauf gebracht wurde, ihr vorhielt, sie habe einen braven, allgemein hochgeschätzten, sansten Mann und Familienvater, dem reicht die mindeste Vcrantwortung an dem sie verletzenden Artikel zugeschrieben werden könne, t troffen, erwiderte sie, das thäte ihr leid, sie hätte lieber Millerand getödtet. .Wenn alle Frauen so entschlossen, wie ich handelten.- fügte sie erregt hinzu, würde die Verleumder- und Verratherbande bald zum Schweigen gebracht werden." Sie erklärte ferner, daß sie weniger für ihre eigene Person, als für ihre Tochter in der Art borgehen zu müssen glaubte, damit nicht die tödtliche Beschimpfung der Mutter einen Grund zur Lösung der Verlobung des jungen Madchens bilde. Merkwürdige Logik, die allein eine nervöse Ueberretzung der Attentäterin beweist! Die Dame mit den Nosen. Zwei Berliner Damen reisten in Gesellschast eines Herrn Rumszycki, eines Polen, zu einer verheiratheten Verwandten auf ein Gut in der Nähe von Grodno. Gegen Abend wurde der Wagen zweiter Klasse, in dem sich die Gesellschaft befand, leer; die drei Passagiere waren allein, erst gegen zehn Uhr Nachts betrat aus einer kleinen Station eine elegant gekleidete, dicht verschleierte Dame das Coupee. Sie trug einen großen, auffallend schönen Ro senstrauß in der Hand. Die Neuhinzugekommene nahm in der Nähe des Herrn Rumszycki Platz und richtete bald darauf an diesen das höfliche Ersuchen, die Fenster zu schließen. Dann begann sie im Wagen auf- und abzugehen und ließ, als sie an ihrem Reisegeführten vorbeikam, wie unabsichtlich den Rosenstrauß fallen, so daß sich die Blumen über den Boden verstreuten. Rumszycki beeilte sich, die Rosen wieder einzusammeln und der. Dame zu überreichen, welche ihm zum Dank mehrere der schönen Rosen schenkte. Auch die beiden Berlinerinnen erhielten einige Rosen zum Geschenk. Bald ward eS still in dem Waggon, die drei Passagiere waren eingeschlafen. Nun ging die verschleierte Dame" an's Werk, rasch durchsuchte sie die Taschen der Reisenden und ließ alle Werthsachen in ihre eigene Reisetasche hinübergleiten. Bei Herrn Rumszycki stieß sie in einer eingenähten Tasche auf ein wohlgefülltes Portefeuille. Mit raschem, geübtem Schnitt war die Tasche losgetrennt und in den Händen der Verschleierten". Als die Schläfer erwachten, war von ihrer Reisegefährtin keine Spur mehr zu entdecken. Herr Rumszycki, dessen Brieftasche dreißigtausend Rubel in Baar und Wertpapieren enthalten hatte, meldete auf der nachsten Station den ganzen Vorfall der Gendarmerie. Sofort wurden nach allen Richtungen hin Telegramme auZgesandt, um die Diebin zu ermitteln. Längere Zeit blieben die Nachforschungen ohne Erfolg, und schon hatte man die Hoffnung aufgegeben, die Urheberin des so seltsam eingefädelten Diebstahls zu entdecken, als unverhofft die Polizei die Nachricht erhielt, die verschleierte Dame" sei ein Mann gewesen und der originelle Diebstahl, ebenso wie eine Anzahl anderer Eisenbahndiebstähle auf derselben Strecke, das Werk einer organisirten Bande von Eisenbahn - Specialisten", an deren Spitze ein gewisser Millmann stände. Es begann nun eine eifrige Suche nach Millmann, und es gelang, ihn auf dem Bahnhof zu Nikolajew zu verhaften, als er eben nach Krementschug abdampfen wollte. Der Dieb wehrte sich wie ein Verzweifelter. Unterwegs schlug er die Scheiben ein in der Hoffnung, während der Reise Gelegenheit zu einer Flucht durch's Fenster zu finden. All sein Bemühen war jedoch vergeblich, die Transporteure ließen ihn nicht aus den Augen. Die Verhaftung des Hauptes der Diebesbande führte zu weiteren Arretirungen. Zunächst gelang' es, eines Spießgesellen 'Millmann's, eines mehrfach vorbestraften Gauners, habhaft zu werden, der unter falschem Namen als Kaufmann Schachter in Nikolajew lebte. , Doch wurden bei den beiden Verhafteten nur geringe Geldbeträge vorgefunden, was die Behörde veranlaßte, nach dem Verbleib des geraubten Geldes z?t forschen. Schließlich wurde auch der Kässirer" der Bande in Wllna ermittelt, wo er als ehrsamer" CigarrenHändler wohnte. Er hatte sich bereits, Gefahr witternd, in den Besitz, eines Auslandpasses gesetzt. Bei der Durchsuchung seinesLadens wurden in einem Versteck über 50,000 Rubel gefunden. Die drei Spießgesellen befinden sich in sicherem Gewahrsam, wahrend die Be stohlenen größtentheils wieder in den Besitz ihres Geldes kamen." Europäisch eVundschau. Vrovin z Brandenburg. Berlin. Der Major und etatömäßige Stabkosficier deö Garde-Kü-rassierregimentS v. Neumann - Kofel, der m Regiment 20 Jahre lang anzehörr hat, ist in seiner Wohnung in der KLniggrätzer Straße 99 an einem Brustleüien, zu dem sich ein Gehirnschlag gesellte, gestorben. Durch einen der Kaiserin gehörigen Bernhardiner Hund wurde der 4 jährige Sohn des Amtsgerichtsraths Heitz aus der Oranienburaeritraiie im. Monbi-
jou Garten zu Boden"geworfen ' und' durch mehrere Bißwunden am Kopse erheblich verletzt. Gegen den Bankier Eugen Merkell, der in der Neuen Friedrich Straße ein Bank- und Wechselgeschäft betrieb und vor mehreren Wochen mit Hinterlassung großer Passiven die Flucht ergriffen hat, ist jetzt ein Hastbefehl erlassen worden. Sein t vierzigjähriges Jubiläum als Ober- ' meiste? der Berliner Hutmacherinnung
i beging Herr H. Ricck. Durch Erschießen auf einer Bank im Thiergarten machte der Musiker Alfred Scharf seinem Leben einEnde. Scharf stammte von wohlhabenden Eltern in Breslau. Nach dem Tode seines Vaters erbte er ein beträchtliches Vermögen, das aber durch seine Spielleidenschaft bald durchgebracht war. Das Opfer einer unsinnigen Wette ist der Arbeiter Franz Ziesack aus der Pallasstraße gc worden. Derselbe wettete in einem Lokal, daß er im Stande sei, 15 rohe Eier auszutrinken. Die Eier wurden herbeigeschafft und Ziesack trank dieselben :m Zeitraum von 5 Minuten aus. Nachher nahm er noch das Objekt der Wette, eine Menge Weißbier und Schnaps, zu sich. Als Ziesack eine Stunde später nach Hause gehen wollte, brach er plötzlich mit einem. Ausschrei todt zusammen. Die 24 jährige Tochter Sophie des hier in der Fichte Straße wohnenden Directors Grosse hat sich in Neue Mühle vergiftet. Dieselbe hatte während ihres Aufenthaltes daselbst den verheiratheten Bahn-Assi-stenten Max Trautmann aus Königswusterhausen kennen gelernt und soll zu demselben in nahe Beziehungen getreten sein. Bekanntlich hat sich Trautmann in der Haisenhaide aus diesem Grunde erschossen. Ein Opfer der Eitelkeit ist das 15 jährige Kindermädchen Emma Foesch geworden. Sie liebte es, Kleidungsstücke der Herrschaft anzuziehen, um damit zu paradiren. Als sie wiederholt deshalb ernstliche Verwarnung erhielt, ertränkte sie sich im Landwehrcanal. Provinz Ostpreußen. Königsberg. Der MaschinenHeizer Kolbe von hier, der eine leere Locomotive nach Zinten begleitet hatte, wollte mit einem Güterzuge hierher zurückkehren. Als der Zug sich bereits in Bewegung gesetzt hatte, bestieg ihn Kolbe, glitt aber dabei auf und fiel unter einen Waggon. Er wurde derart überfahren, daß ihm beide Beine abgetrennt wurden. Der Verunglückte starb nach vier Stunden. Allen st ein. Wegen Bigamie wurde der früher bei dem hiesigen Amtsgericht beschäftigt gewesene Kanzleigehilfe Scheffler verhaftet. Er lebte seit fünf Jahren von feiner in Berlin wohnenden ersten Ehefrau getrennt, kam vor einiger Zeit auch nach Allenstein, erhielt hier Beschäftigung und heirathete kurz daraus wieder, ohne daß die erste Ehe geschieden war. L y ck. Bei dem Brande der Scheune des Schneidermeisters Lentz wurde der Sattlermeister Feddermann durch eine einstürzende Mauer lebensgefährlich verletzt. krodinz Wcstpreußkn. D a n z i g. Bei Ausführung eines Diebstahls wurde der 60-jährige Schefranski ergriffen und verhaftet. Er ist bereits 19 Mal bestraft und hat außer langjährigen Gefängnißstrafen schonZuchthausstrafen von insgesammt 27 Jahren erlitten. Im Hafen fand man die Leiche des Heizers Hoffmann aus Stolpmünde. Der Ertrunkene war zuletzt auf dem Dampfer Oldenburg" angestellt gewesen. E l b i n g. Beim Versuch, einen angeheiterten in die Elbing gestürztenArbeiter zu retten, ertrank der 26 jährige Maurer Langanke. Der Arbeiter konnte auf's Trockene gebracht werden. Aus Lebensüberdruß vergiftete sich der Fabrikarbeiter Anton Laws. Er hinterläßt Frau und neun Kinder. K u l m s e e. Beim Kiesgraben wurde der im 30. Lebensjahre stehende Arbeiter Sindowski verschüttet und getödtet. Wohnhaus und Stall des Besitzers Karl Zander wurden durch Feuer dem Erdboden gleich gemacht. Provinz Pommern. Stettin. Von einem Motorwagen umgefahren wurde der 16jährige Bäckerlehrling Roehl. Derselbe erlitt am Kopfe schwere Verletzungen. Kaufmann Rasch von hier, der für eine Danziger Firma in Kopenhagen handelte, wurde im dortigen CentralHotel erhängt gefunden. Altdamm. Erschossen wurde beim Scheibenschießen der Sergeant Wetzel vom hiesigen Train - Bataillon. Die Kugel ging ihm durch den Kopf. Der Knecht Gustav Fischer, welcher im Stallgebäude '-des Fleischermeisters H. Jochmuß auS Unvorsichtigkeit einen Brand herbeigeführt hatte, wurde tot gen fahrlässiger Brandstiftung zu 3 Monaten Gefängniß verurtheilt. Dramburg. Der in der Via' gel'fchen Brauerei angestellte Arbeite: Jagnow stürzte dort in einen mit kochendem Wasser gefüllten Kessel, aus dem er todt .herausgeholt wurde. t Provinz Schleswig-Holstein. Altona. Infolge Schlaganfalls ertrank beim Baden in derElbe der 16jährige Klempnerlehrling Hörmann. Wegen wissentlichen .Meineids befindet sich Weinhändler KongSback in Untersuchungshaft. I v . aernsoroe. eim Baden in der Eider wurde der ISjährige Schüler Anton Broders von der Strömung er-' faßt und in die Tiefe gezogen. Seine Leiche fand man später am Schülger Außendeich. Kiel.- Bei der Rückkehr von einer Ausfahrt fiel daö achtzehnjährige Fräulein ' Seidemann Abends vom Neumühler Dampfer über Bord und ertrank. Gleichzeitig ertrank der dreizehnjährige Knabe Delfs, als er verbotenerweise neben' der Kaiserlichen Werft badete. Zu Jahren Gefängniß verurtheilte die Strafkammer die 16jährige Dienstmagd Jda Walter, weil sie das Haus', ihres Dienst" Herrn, des LandmannS Sellhorn in Gr. Köniasförde. angesteckt batte. daS
gänzlich niederbrannte. Al'Gcund
gab die Walter an, dak sie zu ihren Eltern zurückwollte. Seinen Tod fund im Hafen der Tischler Volkman au? Gaarden. Volkmann war von einer Brücke in's Wasser gestürzt. Provinz Schlesien. B r e S l a u. Der verheirathete Barbier Machnitzke unterhielt seit Kurzen. Beziehungen zu einer ici ihm wohnenden Frauensperson. Seine seit längerer Zeit leidende Frau soll von ihm sehr schlecht behandelt worden sein Dieser Tage bereitete die erwähnte Frauensperson einen Hundebraten, von welchem man auch der Frau Machnitzke zu essen gab; dieselbe erkrankte nach dem Genusse sehr schwer und starb bald darauf. Ihre Beerdigung wurde wegen Vergiftungs - Verdachtes inhibirt und auf Veranlassung derStaatsanwaltfchaft die Sektion der Leichk vorgenommen. ! B o l k e n h a i n. Die beiden Müller Schmidt und Jllner waren in der Stadtmühle damit beschäftigt, Futtermehl aus der ersten Etage auf den Futterboden zu schaffen. Jllner trug das Mehl vom Fahrstuhl auf den Futterboden; hierbei stürzte er drei Etagen tief in den Fahrstuhl. Der Verunglückte wurde in das Kreis - Kran-kenhaus-gebracht, wo er infolge der inneren Verletzungen nach zwei Stunden verstarb. Provinz Posen. Posen. Das Kriegsgericht verurtheilte den Zahlmeister Neumann vom hier garnisonirenden InfanterieRegiment No. 47 nach fllnfvierteljähriger Untersuchungshaft wegen Unterschlagung von 58.000 Mark amtlicher Gelder zu fünf Jahren Zuchtbaus. Neumann war mit seinen 64 Jahren der älteste Zahlmeister der Armee. Der hier bei einem Kaufmann zu Besuch weilende Eandidat der Theologie, Jkier, stürzte drei Stock tief in den Treppenschacht hinab und zertrümmerte sich dabei den Schädel. G n e s e n. Erschossen hat sich der Ortsarme Julius Busse. Nahrungssorgen waren das Motiv des Selbstmordes. Krone. LeKrer Kußmann, der seit 47 Jahren hier im Amte ist, tritt mit dem 1. Januar nächsten Jahres in den Ruhestand. Provinz Sachsen. Magdeburg. Oberbürgermeister Schneider feierte mit seiner Gattin das Fest der silbernen Hochzeit. Erfurt. Das 14 Jahre alte Dienstmädchen Minna Pieske aus Dachwig erhängte sich aus Furcht vor Strafe wegen Diebstahls und der 34jährige MaschinenschlosserKarlZwicker machte aus Lebensüberdruß auf dieselbe Weise seinem Leben ein Ende. Heiligenstadt. Das seltene Fest des diamantenen 60jährigen Ehejubiläums konnte der Arbeiter Joh. Engelhardt mit seiner Gattin begehen. Sein goldenes Amts - Jubiläum feierte der Rentmeister Stoll. H e r z b e r g. Infolge Blitzschlags sind in der Schliebener Straße sechs Besitztümer, meistens von Geschäftsleuten, total niedergebrannt. Auf dem Rittergute Wildenau brannten sämmtliche Scheunen und Ställe nieder. Provinz Hannover. Hannover. Im Welfengarten erhängte sich der Arbeiter. August Stürmler. Das Motiv des Selbstmordes war Schwermuth. Wegen Nahrungssorgen versuchte der Schuhmacher Franz Fielekind mittels Revolvers seinem Leben ein Ende zu machen. Fielekind liegt im Krankenhause auf den Tod darnieder. B e m e r o d e. Im 87. Lebensjahre verschied der Lieutenant a. D. Werner von Graevemeyer. Er diente ehemals im 4. englisch - hannoverschen Jnfanterie - Regiment zu Eelle, von dessen Officieren er der letzte gewesen ist. G r o ß w o l d e. Bis auf die Umfassungsmauern abgebrannt ist das Gebäude von Köhlers Erben. Provinz Westfalen. M ü n st e r. Der frühere GeneralSecretär des Westfälischen BauernVereins, Jaspers, ist. im Alter von 46 Jahren in der Jrrenpflege - Anstalt Haus Kannen gestorben. Anröcht e. In der Scheine de Wirths A. Stratmann kam Feuer aus, welches das Gebäude ganz einäscherte, außerdem wurde das Wohnhaus von I. Rapp und dieScheune von S. Rapp eine Beute der Flammen. D o r t m u n d. In der letzten Zeit wurde der Obsthof des Vrauereibesitzers Bömcke in der Schläferstraße durch Diebe, stark aufgesucht, weshalb sich dessen Verwalter, der Invalide Lorenz Rüther, veranlaßt sah. des Nachts aufzupassen. Als er auf einem Pflaumenbaum einen Mann bemerkte, gab Rüther einen. Schrotschuß ab, der den Pflaumendib. den '32 Jcchre alten Bergmann Dietrich Bönninghaus, tödtete. Rüther wurde verhaftet. ' Mitteldeutsche Staate. A l t e n b u r g. Beim Feueranmachen mittels Petroleum erlitt die 10jährkge Tochter des Schuhmachers Käßner durch die Explosion des Petroleumbehälters derartige Brandwunden, daß nach wenigen qualvollen Stunden der Tod eintrat. Braunschweig. Der 37jä rige Schuhmacher Petzold hierselbst und dessen achtjähriger Sohn geriethen beim. Fischen in der Oker in ein Loch und versanken im Schlamm. Beide fanden ihren Tod, da Hilfe nicht gleich zur Stelle war. Nach einer anderen Version soll Petzold den Tod gesucht .haben, weil er seiner großen Familie wegen keine Wohnung finden konnte. Fromhausen. Der Gutsbesitzer Temme stürzte von seinem Reitpferde und zog sich so schwere Verletzungen zu, daß er nach kurzer Zeit verschied. Greiz. Ein altes Unikum, der unter dem Namen Sechser- bekannte Webermeister Karl Ditas, ist im Alter von 84 Jahren verschieden. Hummelöhain. Der WaldWärter Schacbe ist bei der kütteiuna
Nicht gluölich!
Wer kann sekn mit
?Y5pkpste und schlechtem Magen? Wir sind vlel ,u nachlässig in ehandlung ditstk keiden und enn wir dagegen eta hun tft e gewöhn lich ,u spat. Weghald gebraucht man nicht in lusache und sichere Heilmittel
Dr. Äugast Keenig's Ilamhrgcr Tropfen, welche de ganze Lysiem ändern und wohl, thuend aus den Magen einwirken
' A CfleAlh RIPANS
The Tabules are a compact, conrenient, accurate form of a prescrfption univcrsally used bj physiciatvf in treating digestive troubles. The exact formula from which Ripans Tabules are made is in dafly use in the great est hospital in the world, where the highest meJical sluU recOnize it as the betf preparation ever devised for derangements of the stomach, liver and bowels. If these organs can be lcept healthy and active there is little danger of serious sickness. Almost every illness is traceable directly to Indigestion and its accompanying disorders. Ripans Tabules stimulate the stomach, stop fermentation and make digestion easy and rapid. They stir up the liver and help it to perform its functions. They eure constipatioa and strengt hen ane invigorate the bowels so that their natural action is restored. One Tabule is a dose. The frequency of the dose is regn lated by the apparent need.
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APOIMUC . 887 des HcHwildes im herzogllchen'Thiergarten von einem Hirsche angefallen und mit dem Geweih so bearbeitet worden, daß er erhebliche Verletzungen davon getragen hat. Sachsen. Dresden. Hochbetagt verschied Stadtrath a. D. Kaufmann Wilhelm Oskar Klepperbein, der bis zumJahre 1880 Inhaber des bekannten Droguengeschäfts in Firma C. G. Klepperbein auf der Frauenstraße war. Im 73. Lebensjahr ist der ehemalige Conrector der Kreuzschule, Professor Jmmanue! Ferdinand Schöne, gestorben. Den Tod durch Verbrennen erlitt die in den 70er Jahren stehende Almosen - Empfängerin Bergmann, die in einer Hinterstube des erstenStockwerks im Hause Breitesiraße 21 wohnte. Die kränkliche Frau war einem brennenden Spiritusapparat zu nahe gekommen und ihre Kleider hatten Feuer gefangen. Arnsdorf. Auf dem Bahnhof fiel das Zugeinfahrts - Signal für die. Kamenzer Linie um und verletzte die Streckenarbeiter Schramm aus Arnsdorf und Werkstellenschlosser Grund, mann aus Dresden tödtlich. Verbersdorf. Ein Großfeuer äscherte das Wetzig'sche Gut völlig ein. da es an Wasser zumLöschen mangelte. B r o ck a u. Das goldene Ehejubiläum beging das Bernhard Hufenhäusersche Ehepaar. Calbitz. Das Wohnhaus des Arbeiters Narich brannte nieder. Cainsdorf. Dem Hüttenscklosser Theodor Gündel ist süz die Errettung eines Menschen vom Tode des Ertrinkens die silberne Lebensrettungsmedaille verliehen worden. C h e m n i tz. Auf der Zwickauerstraße wurde der 64jährige Handarbeiter Friedrich Wilhelm Finsterbusch aus Kappel von einem zweispännigen, mit Kohlen beladenen Wagen überfahren. Der Verunglückte, dem ein Vorderrad den Brustkorb eingedrückt hatte, wurde in die nahe Polizeiwache gebracht, wo er alsbald verschied. Provinz Hessm.Nassau. Vreitenborn. In dem U nachbarten Waldorte Sutterkopf wur de der Förster Walz von hier am Bo den liegend erschossen aufgefunden. Die Doppelflinte, von welcher kin Lauf abgefeuert war, lag neben der Leiche. Man vermuthet, das: &alz einem Zusammenstoß mit Wilddieben zum Opfer gefallen ist 'Frankfurt. Ein Fräulein Ka, the Lisz aus Bonn, das im .Hole! Noack" wohnte, hat sich beim Honliren mit Benzin derartige Brandwunden zugezogen, daß man die Verunglückte in'sStädtische Krankenhaus aufnehmen mußte. Im Alter von 77 Jahren verstarb der Buchhändler Franz Len jamin Auffarth. F u l d a. In der Keil'schen Ma. schinenfabrik wurde der Lehrling Schlitt von einem Transmissionsriemen erfaßt und mehrmals herumge schleudert. Schlitt erlitt an den Beinen erhebliche Verletzungen. - Bild, Hauer F. Fleck erlag im Alter von 56! Jahren einem Schlaganfall.
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