Indiana Tribüne, Volume 22, Number 30, Indianapolis, Marion County, 18 October 1898 — Page 3
9 spei ..Cetbä ftabre tann htar Itfi In ChiMk ThSPevsta tn ihrer schlimmsten Form. Jcy tonn nicht eisen aun MilctToast. und zuVeuen tonnte reia Mzgen selbst das nicht behatttt und verdauen. Leiten SJiarj begann ich die Lascaretö , nehmen, und seitdem bin ich stetig besser geworden. bi ich mich jetzt so wohl sühle wie je in meinem Leben. Davld H. Murpyu. Siewark. O. genehm, scvmakkbast, wirksam. CSmeckcn gut, tdun Mit, mache nie krank cter schwacv. vrruriacbeii leine Schmerzen. I0c.25c.soe. Heilen Berftopfnng. Sterilst Rtm4j (mpumj, Chieig. Iratrtal, Kw York. 511? VAnpr t i (t n erf 3uH nnB a.iranttcrl von allen 1WA Wl.l.LBD0ii)efen ,ur Heilung der TadaU ewodabeU. Die Office von Dr. H. FINK und Dr. C0LE, befindet sich in S!o. 24 Ost Ohio Strafe. Telephon No. 927 wie bisher. C. C. EYEIiTS, Deutscher Zahu - Arzt. Ro. 8z iord Pennsylvania tr. ' tt 8 tottb auf Wunsch angewandt. Dr. Louis Burckhardt, No. 1134 Süd Meridian Strafte. Sprechstunden: 8 9Ttorpen8 unb 7 bend. Willoughby Block. 224 Nord Meridian Straße? Sprechstunden: 2 4 Nachmittag. Tel. 2321. Dr. I. GttHler, 120 Sst PlcSnrty Str. Sprechstunden : 8 bis 9 Uhr Vorm. ; 2 MI 3 ..hr Nachm.; 8 öiS 9 Nhr AbendS. Telephon 1446. rechftude: Sonntag ormtttagk. WALTER FRANZ, Zahn-Arzt, No. 90. Ost Market Straße. Coffin Block. Zimmer 43. Osc,Stundn: 9bi12Vm.. ltllSÜrn., 7 Hl 9 bead. Sonntag so lu Uhr Bm. bi 2 Uhr Ki RlPANS TABULES Are intended sor children, hdicl and all who prcscr a mcdiclnc dlsguiscd as coi scctionery. 1 They may now be had (put vp In Tin Boxes, scvenry-twb jn a box),pricc, twcnty-sivc ccnt er ßvc boxes sor t i . ii . .i one oouar nny arurgisi wiu gcx inem . ... ? u you instsr, ana iney may aiways oc ebtamed by remttung the pnee tor IhefclpansChemj Company BPRUCSS!! ." . vKA4 50 YEARS EXPERIENCE TrtAoc Maphh rrmi Designs PnoVRIGHTS SlG. ABtim tenaing ie u ""vltX.wl A q jl?k)r McertAtn our optnioa froe whether aa ' i l v. 4 AvInflrkTi iria TiTenMAn nprooaDif peiiiiiD"o. z. " i.V,t. Uon ttrtotlr confldentlaL Hndbook on Patenu ent f ree. cwaesi aaency ior -ei-ur... Patents takea through Munn 4 Co. recelT , i V s-v.i aKsma in thA PprOOiTtOTK w.Luvi, v""v. dMitific Hrncr can. V VTVTV - l . lr - - . i ns.i..ii4 WaaVIv ' T avcrAflC MI. K, HanMorneiy ujusirueK ' i ealation of any sctentine jonrna . Terms. 3 a ; fonr rnontha, L Bold by all newadpalera. , U & uo.36,BroadwaT-new iDfR "T.ll'A rSmZrer v Bt WMhlnirton. D. C. uivu " " spIfTTlrfelrrrlrT i s ! W TT "!s A TM YiT VO"RTTT. U. V .". y 532 Vine St , Cincinnati, O., Airr.Ttttt( mitbetbrei IU e M I f . H teste und zuverlässigste in Amerika j V und Deutschland, und alle Ansprüche u n Af ö! uT r.i kii rtSrf4rtftrt iimN Vd4f iQ V.V UM till MltV IVWV l7 kann man vntrauenSvoll in seine Hände legen, und versichert sein, daß die kleinsten, rsie die größten vollmachtS'Aufträge mit gleichem Eifer und genauer Rechts kenntmß prompt und gmisjenhaft er ledigt verden. Die fsiziell Lift, vermisster Lrdeü ilN aknUi tu dlisim Vlatti irnknkrt. V-r?? ÄdolpBa Fi'ey, (Oh Tr9fom $ RighU Tlotary Public, Translator, Correspondent etc. No. l)70iWe8t yalnut St. TVe Blak St. CM. (Slcrltc, Deutscher Buchbinder. 417 Ost MeCarty Str. Lcke Eaft. Vp Stairs. Ctxt arl Visanr, 7 k, lai ,,.i . . 1 A. AMM tsuai üij.iua isi i
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Auf der Landstraße. Roman von Jenny Hirsch. (goTiseng.) it Psaner und seine Mutter hatten der jugendlichen und noch völlig unreifen Zuhörerm das Opfer gebracht solche Bücher zu wählen, die ihrer Fassungskraft angemessen waren. ' in der an die Lektüre ganz zwanglos ' geknüpften Unterhaltung hatten sie j aber zu .hier .Überraschung wahrgenommen, daß Sophie eine schnelle und richtige Auffassung besaß. Sie hatten es daher ganz angemessen gefunden, von der leichteren Backfischliteratur zu Werken ernsteren und gehaltvolleren Inhalts überzugehen, und Pfarrer Gerhard las jetzt mit dem denkbar größten Erfolge Goethes Hermann und Dorothea. Wie, Du weinst, mein Sohn? dersetzte die Mutter betroffen! Daran erkenn' ich Dich nicht! Ich habe das niemals erfahren!" las der Pfarrer und die Blicke der alten Frau ruhten forschend und wehmuthsvoll auf dem edlen Gesichte, auf dem leise, vielleicht nur dem Mutterauge wahrnehmbar, ein Zug stillen Kummers lag. Er schien das zu fühlen und ihre Gedan ken zu errathen, denn hastiger und mit unsicherer Stimme las er die folgenden Verse, doch kam er nicht viel weiter. Draußen auf "dem Kiesweg des Vorgartens ließen sich die leichten Schritte eines Frauensußes hören, die unverschlossene Hausthür ward geöffnet. Noch ehe die Eingetretene an die Thür des Zimmers klopfen konnte, hatte der Pfarrer das Buch auf den Tisch fallen lassen, war aufgestanden und ihr entgegengeeilt. Er - wußte, frufc Niemand anders draußen stehen könne, als Pauline, des Amtmann Wagnitz Tochter, unter Tausenden hätte er den Tritt erkannt. Pauline hatte, obwohl der Herbstabend sehr frisch war. nur ein leichtes wollenes Tuch um Kopf und Schultern geschlagen, aber auch darunter schien es ihr zu warm geworden zu sein, denn als sie es beim Eintritt in das Zimmer fallen ließ, kam ein geröthetes Gesicht zum Vorschein, auch glaubte der Pfarrer darauf eine besondere Erregung und in ihren braunen Augen die Spuren kaum getrockneter Thränen wahrzunehmen. Pauline. was ist Ihnen?" rief, er daher statt jeder anderen Begrüßung und ergriff ihre Hand, die kräftig und wohlgeformt war und Zeugniß davon ablegte, daß sie in der Arbeit nicht geschont ward. Ist Ihrem Vater wieder etwas zugestoßen? Können wir uns hilfreich erweisen?" fügte die Frau 'Pastorin hinzu, die ebenfalls aufgestanden und zur Begrüßung des Gastes herangetretcn war. indem sie den Arm um die Schultern des jungen Mädchens legte und ihr liebevoll jn die braunen Augen blickte. Ach. Sie sehen es mir sogleich an. ich kann mich auch gar nicht ein wenig zusammennehmen." entgegnete Pauline sich selbst anklagend, gleichzeitig füllten ihre Augen sich aber von Neuem mit Thränen. Ja, es jst etwa? recht Trauriges ' vorgefallen und es kann uns Niemand helfen! Aber ich konnte es nicht mehr aushalten, ich. mußte zu Ihnen kommen, um mich auszuklagen und auszuweinen,"' Sie barg den siopf mit dem braunen. wie metallisch glänzenden Haare an der Brust der alten Frau, die ihn sanft an sich drückte und leise bat: Aber so reden Sie doch! Was ist g?schehen?" . " Sie wissen noch nichts?" fragte Pauline. und als der Pfarrer wie sein Mutter verneinten, rief sie mit schmerzvollem Aufschrei: Otto muß fort! Binnen acht Tacen muß er vtectlingshof verlassen haben! Er soll nach Amerika gehen!" In den Ausruf des Staunens und Bedauerns, den Pfarrer Gerhard und dessen Mutter ausstießen, mischte sich ein schrillerAngstschrei, nicht unähnlich dem eines vn inem Raubvogel verfolgten wilden Vogels. Sophie hatte sich bei Paulines Anblick in den äußersten Winkel des Zimmers verkrochen, d'enn unerkZäslicher Weist hegte sie gegen oas lyr neis sreunozlry unv aütia beaeanende junge Mädchen eine Abnejgunq, die sie allerdings nur m einem 'passiven Merftande zu äußern , ! Y1 ! t. 1 1 . .'3 2.4. i waare. yticrnan ane . v UMi 3 . . 1 c . .fl sie geachtet uno aue orei waren oqiig erschrocken, als sie hervorstürzend i: , . Otto rnuk fort! Otto geht nach Amerika! Dann bleib' ich auch nicht bier! Er muk mick mitnehmen! Er muß; Ihr sollt mich hier nicht zurückbasten! Sie raufte sich die 5)aare, waM sick am Boden und war- taub gegen iedn usnruck. Was muhsel.ge Ar beit in Wochen ausgertchtet, vas scyien in einem Augenblick zerstört; die ganze v ir ' . . . 1 r Ungebändigtheu dieser Natur vracu von Neuem durch, und rathlos standen der Psarrer und seine Mutter vor der Tobenden. 'Doch nur ganz kurze Zeit. Gerhard sah ein, daß zunächst nur' physische Kraft gegen diesen Ausbruch anwendbar sei. Er beugte sich'zü ihr nieder, wie ein magnetl cyer feirom auf Tobende zu wirken. Zwar wehrte und sträubte sie sich, aber zusehends erlqhmt jhre Kraft. Williaer ak man Dies vor ern paar linuien nocy für möglich gehalten hätte' ließ sie sich Von ihm 'aus dem Wohnzimmer und nach der Küche führsn, wg jr de, Port befindlichen' ' äiilichen Magd mij der Weisung übergab. Acht zu haben, daß sie sich nicht entferne, bis . seine Mutter komme, um sie abzuholen, Arms Ding! l5s ist hart, dah ich sie 'so aussperre, rvo es sich um ihrzn Bruder handelt, aber ich habe in Paulines Mienen gelesen, daß sie unS Dinge zu erzählen hat. die für die Ohren dieses KindeS nicht geeignet
hob sie mit kraftigen Armen v Bpden auf, und seine Äerühruna'schie'n - i l m ! 0- c
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sind," murmelte der Psarrer. wahrend er nach dem Wohnzimmer zurückkehrte. , Hier hatte dieFrau Pastorin Pauline zu dem mit braunrothemWollendamast überzogenen Sopha mit hoher, steifer Lehne geführt, das an der - der Thür gegenüberliegenden Wand stand, von welcher das lebensgroße Bild eines Mannes in den besten Jahren in geistlicher Amtstracht niedcrblick!e. Durch Kissen, die sie heranschob, suchte sie es dem schwach lächelnd sich dagegen wehrenden jungen Mädchen bequem zu machen, während sie selbst, kerzengerade, wie sie es noch immer gewohnt war, neben ihr Platz genommen hatte und ihre Hand in der ihrigen hielt. , Theodor Gerhard schob einen Sessel für sich herbei, und nun erzählte Pauline die Vorgänge des heutigen Nachmittags im Park, wie sie dieselben von ihrem Vater und von Otto erfahren hatte. PfarrerGerhard verhielt sich schweigend, seine Mutter rief aber die Hände zusammenschlagend: O die Unglücklichen, thörichten Kinder, wie konnten sie dergleichen thun! Das mußte ja zu einem Unglück führen! Wer kann aber in dieser nichtswürdigen Weise den Verräther gemacht haben?" Das weiß ich .richt!" erwiderte mit unsicherer Stimme Pauline, ihre Blicke trafen sich aber mit denen des Pfar. rers und wechselseitig lasen sie darin, daß sie auf der gleichen Fährte waren. Der Baron hat den anonymen Brief, den er erhalten bat. verbrannt, wie er meinem Vater gesagt hat," fügte sie hipzu. Er hat also wirklich noch einmal mit ihm gesprochen?" fragte der Pfarrer. . Gewiß; obwohl der arme Vater von den Vorgängen ganz niedergeschmettert war. hat er sich doch pünktlich zur bestimmten Zeit im Schlosse eingefunden und ist sogleich beim Baron vorgelassen worden." . Da wird er dem armen Herrn Amtmann noch einen schrecklichen Auftritt gemacht haben!" seufzte mitleidig die Pastorin. . Doch nicht." antwortete Pauline. er war ganz kalt und gelassen, darum aber ur noch furchtbarer, wieder Vater sagte, und zeigte sich sogar von der großmüthigen Seite. Otto soll Nach Südamerika oder nach den afrikanischen Eolonien gehen, in dieser Beziehung will er ihm die Wahl lassen und die Ueberfahrt bezahlen und ihm sogar noch eine ganz ansehnliche Summe geben, um dort etwas anzusangen." ' Ei. sieh einmal, Theodor, das ist doch mehr, als wir von dem Baron erwartet hätten," sagte die gutherzige Pastorin anerkennend zu ihremSohne, der kühl erwiderte: Es ist ihm sehr viel daran gelegen, daß Otto möglichst weit von hier fortkommt, und so sehr er den Selbstherr-
scher spielt, weiß er doch, daß er das mit Gewalt nicht erzwinn kann. ZZas sagt denn Otto dazu?" wandte ec sich an Pauline. : Er will Europa verlassen, weist aber jede Beihilfe des Barons mit Entrüstung zurück." en!gegnete sie. Bravo! bravo!" rief der Pfarrer. Ich hätte nichts Anderes von Otto erwartet. Der Herr Baron mag erkennen, daß auch der Sohn eines Zuchthäuslers seine Ehre hat und daß man mit seinem Gelde nicht Alles erzwingen kann." . Ach, er besitzt doch Zwangsmittel oenug," seufzte Pauline und berichtete weiter. Baron Rccklingen habe seiner Tochter Stubenarrest gegeben und erklärt, sie sei und bleibe eine Gefangene bis das Schiff, auf welchem Otto Europa verlasse; in der "betreffenden Hafenstadt die Anker gelichtet habe und ihm die Nachricht davon Z'lgegangen sei. Und er ist der Mann, diesen AuZspruch wahr zu machen, da ist keire Gnade, kein Erbarmen zu erwarten!" sagte der Psarrer traurig. Das weiß Otto und deshalb wird er so schnell wie irgend möglich von hier fortgehen und schwerlich die Gna? denfrist von acht gqen abwarten Ich glaube." hätte' der Baron Georginas Freilassung von Ottos Tode abhangig gemacht, er würde keinen Anstand genommen haben selbst Hand an sich zu legen. ' Erst' jetzt kenne ich den ganzen Umfang, die ganze Tiefe der anbetenden Liebe, mit welcher er an Georgina häna" , Paulines "Thränen flössen bei diesen Worten von Neuem und ihrer unbewußt klang eine ganz leise Bittkrkeit hindurch, die. dem Pfarrer ' verrathen haben würde, wie es um das Herz des jungen Mädchens stand, wenn das eigene Herz ihn nicht schon lange darüber belehrt hätte. Das aufwallende Gefühl unterdrückend, sagte er mild tröstend: " Weinen Sie picht, allzusehr, liebe Paulme, schicken Sie sich m das Un vermeidlicke. es bleibt wirklick kein Ausweg, als daß Otto von hier fort geht und je weiter je besser.Und auf Nimmerwiedersehen! suate Vaul:ne lZinzu. eftiaer un) krampfhafter wurde ihrSchluchzen. lei denschaftlicher ihr ganzes Gebqhttn, die Liebe zu 'dem' Pflegebruder, die bisher einem wohlbehuteten eime gleich auf dem Grunde ihres Herzens geruht, brach plötzlich und unaufhaltsam hervor. Ojtg geht von uns, wie so ich 'leben, ohne ihn?", schluchzte sie. Ich wußte "es ja, daß er Geor- . -r , , t, f.--.- 1X13 1 glna anoe.el uno sur micy nicyl wi ter bat als die Zuneigung eines Bru d,rö, aber ich war auch damit zusrieden. nur daß ich ihn ganz verlieren, ihn nie 'wiedersehen soll.'das das ertrage ich nicht, das bricht mir hg ' Ste war aufgesprungen und hatte in ihrem leidenschaftlichen Schmerze sich dem Pfarrer in die Arme geworsen, in dem sie nichts sad. aiz den pn ehrten Lehrer und Seelsorger, den treuen Freund, Tröster und Berather. Theodor: Gerhard kämpfte einen schweren Kampf. -Zn- seiney Armen dielt er das Mädchen, dem seit Jahren die verschwiegene Liebe seines edlen, reinen Herzens aalt, und. er dürfte sie . ..mmJC
mhi fesier an mt Brust drucken, ihr nicht sagen, wie gern er sie da halten und schirmen möchte gegen alleStürme und Widerwärtigkeiten ,des Lebens. Es war ja das Bekenntniß der' Liebe zu einem Andern, was sie in seine Arme geführt hatte! Er durfte ihr Vertrauen zu ihm nicht erschüttern, sie nicht des Freundes b:raub:n. dessen gerade jetzt so sehr benötbigt war!
Em Beben flog durch seine Glieder. Fieberschauer durchrieselten sie, aber keinen Augenblick verlor er die Herrschafi über sich selbst. Seine Lippen berührten leise ihre Stirn, sanst ließ er sie aus seinen Armen auf dasSopha gleiten, nahm nebm ihr Platz und jprach ihr sanft und gütig zu, und in Paulines sturmbewegte Brust zog Friede und Ergebung ein. Ermuthigt hob sie das Haupt, schaute um sich und gewahrte jetzt erst, daß sie mit dem hfarrer allein war. Die alte Frau hatte im Zartgefühl eines vortrefflichen Herzens unbemerkt das Zimmer verlassen. Sie ersparte der jetzt hoch errötheten und beschämten Pc!ine auch jede weitere Begegnung an diesem Abend und kehrte erst in das Wohnzimmer zurück, nachdem jene es m Begleitung des Pfarrers, der ein Stuck Weges mit ihr gehen wollte, verlassen hatte. Dem wieder eintretenden Sohn entgegen gehend, legke sie die Hände auf seme Schul?ern, bog seinen Kopf zu sich herab und schaute ihn mtleidsvoll in die Augen. Mutter!" war Alles, was er hervorzubringen vermochte. Es war jetzt vorüber mit seiner Selbstbeherrschung, mit der künstlich aufrecht erhaltenen Fassung. Sich an die alte Frau klammernd. als sei er noch ein Knabe, brach er in ein lautes Schluchzen aus. Sie strelcheltelhn undliebkoste lhn.als Ware er wirklich noch ein solcher und konnte sich auch nicht enthalten, ein wenig auf daS thörichte Madchen zu schelten, das nicht gewahrte, welch' hohes Glück für sie bereitet sei und sich abhärmte um das, was unerreichbar für sie war. Das vermochte der Pfarrer aber nicht mit anzuhören, es machte ihn vielmehr zum beredten Vertheidiger der Geliebt:n. (Fortsthung folgt ) , Arrelirt. Humoreske von Ludwig Tiebl. .Gel'-n Sie mit. Herr Oberstlieutenant?" fragte der Ministerialrath Regensburger den Oberstlieutenant von Kettenberg, den er gerade auf der Promenade antraf. Im Goldenen Lowen" giebt es heute echtes Bockbier mit Bockwürsten und Kraut. Ich bin gerade noch auf dem Wege zum Bureau, um dort einige Unterschriften zu erledigen. Begleiten Sie mich, in zwei Minuten bin ich fertig, und dann gehen wir gemeinschaftlich zu einem Gläschen von diesem herrlichen Gertensaft. Vraiment. ganz excellenj!" antwortete der Osficier Aber auch ich muß noch schnell eine wenn auch ganz minutiöse Affaire auf meinem Bureau im Kasernement erledigen. Die Restauration zum Goldenen Lowen" liegt ja in der Direktion des Kasernements. Also erledigen Sie schnell Ihr Pensum und erwarten Sie mich dann an der Kaserne. Ich werde dem Posten vor dem Kasernenthor die Ordre geben, mich zu rufen, wenn Sie da sind. Also a nvederci, mon chor! Der Herr Ministerialrath grüßte freundlich lächelnd und verschwand nach rechts, während Kettenberg seinen Weg nach links, nach dcr Kaserne fortsetzte. Vor dem Thor derselben schritt stramm die Schildwache aus und ab. Als Sie den Officier erblickte. eilte sie schnell aus ihren Platz am Schilderhaus und präsentirte daß G?s wehr. jropf mehr in die Höhe! Das Gewehr mehr nach der Nase!" rief ihm der Oberstlieutenant zu. Das war so ferne Gewohnheit. Das that er jedesmal, wenn er an dem Posten vortn- , , i oci lam. zcr ?ytoar ttgie mir einem Ziuck seinen' Kopf so weii zurück, daß er fast den rothen Kragen hinten herabdrückte und schob das Gewehr so dicht an das Besicht heran, daß er sich fast die Nase daran platt gestoßen hätte. Denn er war ein strammer gewissenhafter Soldat, der die Befehle seiner Vorgesetzkn steis auf ' das Pünktlichste und' unverweigerlich besorgte. So!" sagte der Oberstmu tenant darauf und n,ick befriedigt mit dem K?ps' Nun aufgepaßt mein Sohn! Nachher wird ein Herr da, herkommen im grauen Evlinder, Herr Ministeriglrath Regensburger. Wenn ' 1 ,, - r naaj mir fragi, aoernren sie ihn mir sofort. Haben Sie mich vor-standen?- ' ' Zu Befehl, Herr Oberstlieute. nant!" antwortete der. Soldat, und. seine Augen blitzten ordentlich vor Diensteiftr, Beruhigt begab sich nun Kettenberg auf sein Dienstzimmer, und der Soldat schaute sich eifrig nach allen .Seiten um, ob der Bewußte noch nicht zu sinden sei. Endlich kam ein alter würdig aussehender Herr in grauem Cylinder auf die Kaserne zugeschritten. Der Posten faßte ihn sofort scharf ins Auge. Aha, daS ist er." murmelte er vor' sich hin. Fein sieht er aus; aber die Feinen, das sind imme.r W Schlimmsten. Der Her? lüftete höflich seinen Hut und' sprach: Ist Herr Oberstlieutenant vyn Ke,ttenberg noch in der Ka ferne?" Gewiß!" antwortete, der Soldat und hlickte. den Ministerialrath spöt jisch an, Sie sind wohl der Ministe rialrath Regensburaer?" Jawohl", erwiderte dieser freundsich lächelnd. Also der. Hw Pberst jieutenant. hat tHie in. Kenntniß ge. setzt?" Und wie!" sagte der Posten, indem er einen Schritt vorwärts machte, so daß der Ministerialrath schnell zurückir.at. um sich und seine Hühneraugen aus dem Bereich der schweren Kommißstiefel des Kriegsmannes zu' ;ct tcn.
Aber vergebens! Plötzlich schlug ihm der Posten seine Hand auf die Schulter, daß er erschrocken in die Kniee sank, und rief mit Donnerstimme: Sie sind arretirt. Stellen Sie sich sofort in's Schilderhaus und zwar mit dem Gesicht gegen die Wand. Wenn Sie sich nur im Geringsten rühren, oder wenn Sie gar einen Fluchtversuch unternehmen, dann mache ich sofort von meiner Waffe Gebrauch." Dabei riß er wirklich sein Gewehr von der Schulter, pflanzte das Seitengewehr darauf und rückte mit gefälltem Bajonett . dem armen würdigen Staatsbeamten zu Leibe. Sie sind wohl verrückt!" schrie dieser. Der Herr Oberstlieutenant ist ja mein guter Freund, und ich soll ihn hier abholen." Das war aber dem treuen Soldaten.
der mit Stolz an seine! Vorgesetzten . v.! ."(. r.i . cm ..ryji in uic jyoge fay, zu viel, yj.enja) , sprach er mit einer Stimme, die vor Wuth bebte, Mensch, daß Sie mich l,. ji . y y r . uciiuai nennen, ivm icu nocy verzeihen, daß Sie aber meinen Herrn Oberstlieutenant Ihren Freund heißen, das verbitte ich mir ganz entschieden. Der hat andere Freunde als einen solchen Krrl wie Sie. Ihnen sieht man schon von Weitem an, was Sie sind, trotz Ihrer feinen Kleider. Sie kennt man schon lange. Deshalb hat mir der Herr Oberstlieutenant selbst befohlen. Sie au arretiren. wenn Sie kämen. Also verwärts! Marsch, hin-r?u-u..? i vu. wi vuiiucuyuus; : Aber ick. . .". wollte Reaensburaer noch einmal anfangen. Maulhnten. schrie jedoch der Soldat, faßte den Ministerialrath am Rockkragen und schob ihn unsanft ins Sckilderbaus. Dann vflante er ilck breit vor Letzterem auf und hielt das scharfe Bajonett gegen den armen Gefangenen hin, um ihn sofort aufzuspießen. wenn er sich rührte. Nach einer Weile öffnete sich das Fenster der nebenan befindlichen Kasernenwache.und der wachthabende Unterofficier steckte seinen Kopf hinaus. Sofort rief der Posten: Herr Unterossiner, ich habe einen Arrestanten. Der Herr Oberstlieutenant hat mir selbst befohlen, ihn festzunehmen." Gut", antwortete der Unterofficier, werde sofort eine Patrouille herausschicken, die den Kerl nach der Hauptwache transportirt." Gleich darauf kamen aus dem Kasernenthor ein Gefreiter und zwei stramme Soldaten heraus, pflanzten ihre Seitengewehre auf und stellten sich vor das Schilderhaus. Der Posten zog den Ministerialrath, der aus Angst vor den blitzenden scharfen Waffen nicht mehr den Mund aufzumachen wagte, an den Rockzipfeln rückwärts aus dem Schilderhaus, heraus und übergab ihn der Patrouille. Marsck!" commandirte nun der Gefreite. Der Ministerialrath wußte natürlich nicht, daß. dieser Beseht ihm galt und rührte sich nicht. Marsch!" schrie der Gefreite nochmals. JJtarsck! oder wir gebrauchen Gewalt." O. das ist ja ganz gegen das Gesetz." jammerte Regensburger. nach den Paragraphen. . ." Maul halten!" antwortete der Gefreite lakonisch und faßte ihn beim Rockärmel, um ihn fortzuziehen. Willenlos zog der 5err Ä.iNisterialratb ab. umaeben von 'den starren. drohenden Waffen, fort nach der weit entfernten Sauptwache, Ein netter Bockfrühschoppen!" war das Einzige, was er nock vor sich ymmurmeue. Unterdessen batte Oberstlieutenant von Kettenbera . seine Geschäfte ans dem Dienstzimmer erledigt, u,nb zog die Uhr, um nach d Zeit zu seyen. kw f in. T" 1 V. t i IJII Me. scyon eine yaioe iunoe vu .u, Kier. und der . Ministerialrath läßt noch nichts von. sich hören!" murmelte er vor sich hin. ' Das ist doch sonder bar." Dann schnallte er seinen Säbel wieder um. sekiv die Mütze auf und begab sich wieder hinaus vor die Kaferne. Er schaute sich nach allen eiten um und begann dann kopfschüttelnd auf und ab zu gehen. Der Posten blickte ihm unverwandt nach.' Er hatte den- sehnlichsten Wunsch, ttm oerstlieutenant die glückliche Ausführung seines BefeUS m melden und ein Lob dafür zu 'ernten. ' Aber, von selbst sprei n ' ." -'l j X a)en vurfie er nai.nrucr) nuxji. mußte warten. hiS der Vorgesetzte ihn anredete. Dieser sah eine Weile wieder nach der Uhr. Wen? er jetzt, nicht kommt. gehe ich, brummte er dann verdneßlich. Jetzt warte ich fast ein? Stunde. Meine Frau aer wartet nicht mit dem Essen." Dann ging er wieder eine Zeit lang auf und ab, tzMich ward ihm die Sache dumm. Wenn der Herr kommt, von dem ich mit Ihnen vorhin sprach sagte er zum Posten, so theilen Sie ihm mit. ich könne seine Einladung nicht mehr acceptiren; ich hätte nach Hause gemußt." Zu Befehl. Herr Oberstlieutenant." war die Antwort. Aber der Herr wird wohl nicht kommen können." . Wieso", fragte, der Oberstlieutenant staunt. Weil er schon auf die Hauptwache verbracht ist.- antwortete sreudestrahlen der Posten. Denn nun kam sicher hn3 erwartet? Lob. Aber nein! Sein Vorgesetzter sah ihn nur starr an, wie wenn er mcyl Ar nehörl batte. .Was. Hauptwache? Wa5 soll daS heißen?- ries Kettenbera erstaunt. ' Ich habe ihn sofort arretirt, als er fnm rnt htr ftr Oberstlieutenant mir befoblen batte. und eine Patrouille hat ihn dann auf die Hauptmacht ' .tu ..ili. v:. n.t. flsl. lrantzporiiri' wm i4Vw wort. WaS. . . Wie. . . ich soll so etwas esaat baben?" Zu Befehlt Arretiren Sie ihn mir. sofort", sagten der Herr. Oberstlieutenant Die Antwort Kettenderg's bestand nur noch in einem kräftigen Fluch über sich selbst. So schnell er konnte, eilte er uj die Hauptwache, um. seine,
AAAAAAAAA ?300 4? Ein hervorragender deutscher
4? bezeugt Nie heilsamen Kräfte dieser Arzneimittel.
2 ?ö habe zwei Packete von Dr. Kay'iRenovator gebraucht und fühle ,etzt besser. 1 taM Snfir.n Ys4i hin fihrriittt hnü Si ftrnb. f-rfn n fart- rrnttM hi rrhslTtnn
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Bekanntmachungen rechtfertigen. Ich fühlte durch und durch krank, ermüdet und hinfällig. ch gebrauchte ihren Sienovator vorschriftsmähig. In den ersten Taqen fühlte ich rrnch at schwächte?, aber nach einer Woche weiteren Gebrauchs zeigte sich ein merklicher Wechsel zum Beser werden. Ich nehme ieyt gelegentlich, ie nach Bedürsniß. jeden Nachmittag ern In zwei Tosen. Durch den Gebrauch Jkres Renovatorj habe ich in einer natürlichen Weie meine Ein gemeide wieder in die gehörige Thätigkeit gebracht."
? 4? 4? 0 ? Dr, Kay's " 4? 4? 4? 4? 4? 4? 4? 4? 4? 4? Bor einigen Wintern litt ich unter einem
jeden Winter leichteren Angriffen dieser Krankheit ungesäyr um dieselbe Zeit ausgesetzt. Ihr Dr. San' Lungenbalsam heilte mich n diesem Winter sofort. Ich dabe stets mit stche rem Erfolg diesen Lungen-Balsam in meiner Familie gegen Husten und (rrkältunqui angewen det. oweit meine Erfahrung geht kann ,ch mit gutem Gewissen Ihre Medizin als das rmpfehlen, was ie für dieselbe beanspruchen.- Ganz Ergebenst Earl iang. Herausgeber der täglichen und wöcheniliche änsas Cito Prcsse." LansaS Eitv. Mo., den 3. März ltK7. PreiZ CentS und $1.00. Verkauft von Apotheker der durch die Poft versandt. Wenn Aerzte erfolglos find und alle andere Gegenmittel fehlschlagen lo beseitigen nnsere Mittel die Ursachen und heilen chroni,che Srankdeiten. Schreibt uns für -Dr Kay's Home Treatmeni;" es ist ein wenhvolles Buch von l8 Seiten. Man avressire : Dr. B. J. KAY MED1CAL CO., - Omaha, Nebraska.
Hreuno ?u veireicn. Zum Hruhichop h pen beim Bockbier war aber Beiden die Lust vergangen. Der Ministerialrath schwur, sich niemal? mehr auf näher als einen Kilometer an eine Kaserne beranubegeben, und der Oberstlieutenant that ein feierliches Gelübde, dem deutschen Sprachverein beizutreten und niemals mehr ein Fremdwort zu gebrauchen. ' Graö gegen Meereswogen I Es dürfte nicht allgemein bekannt sein, daß Sandy Hook jeden Winter ln Gefahr schwebt, fortgeschwemmt zu werden. Wenn die Winterstürme brausen, brechen die Wogen mit solcher Gewalt auf die schmale Küste herein, daß weder Stein- noch Holzdämme Widerstand leisten können.- Nach jeder Wintersaison ist die Küste von Sandy Hook total verändert. Bor drei Jahren war Sandy Hook noch eine Halbinsel, heute ist es eine Insel und die Regierungsbahn läuft über einen tiefen Kanal.den der Ocean während eines heftigen Or kans gebildet, indem er das Land vom Festland abriß. Jetzt bildet die Bahn das einzige Bindeglied zwischen Festland und Insel. j Die Gefahr liegt nun nahe, daß das eer immer von Neuem Theile von Sandy Hook abspult, und die dortigen Gebäude sind in. fortwährender Gefahr. Häufig wird jede Verbindung mit dem Lande abgebrochen, indem die Telegraphcndrähte zerstört 'werden. Man versucht nun, dem Vordringen des Meeres Einhalt zu thun, indem man Steindämme an der Küste zwischen Highland Beach und dem neuen Kanal errichtet, womit diesen Sommer begonnen wurde. Außerdem sollen Gräser angepflanzt werden, die durch ihre Wurzeln den angeschwemmten Sand, welcher sonst bei Stürmen wie Schnee in der Luft herumwirbelt, festhalten. Professor Lamson-Scribncr vom Landwirthschafts - Departement hat jahrelange Versuche mit Gräsern nach dieser Richtung hin veranstaltet, und das gleiche System ist bei Cap Cord an der Küste von Massachusetts angewandt worden und hat sich dort gut bewährt. Es sind mehrere Staticnen errichtet worden, in denen dieses Gras gezogen wird, und aus diesen soll nun das Gras nach Sandy Hook verpflanzt werden. Es wird dabei nach einem System verfahren, das sich ,!n Atlantic City bei dem dortigen Leuchtthurm vortrefflich bewährt hat. Dort wurden von einem Mittelpunkt ausgehend Dämme in das Meer hinein gebaut, in deren dreieckigen Zwischenräumen sich Sand ansammelte. Auf diesen Sani) wurden dann Gräser angepflanzt, und heute befinden sich dort, wo früher nur 20 Fuß Land waren, 300 Fuß. Solche Dämme sind nun auch bei Sandy Hook gebaut worden, resp, werden noch gebaut, und sobald sich genügendSand angeschwemmt hat, werden die Graser g?pflanzt. Dieses Projekt ist schon langz gehegt, aber seine AnZsührung immer wieder verschoben worden. - ' Die ' Befürchtung, daß im Kriegsfalle im Winter Sandy Hook durch einen Sturm vom Lande abgeschnitten werden könne, gab den A:iüß zur endlichen JnaMifsnahme der Arbeiten. Am äußersten Ende der Insel ist ein Steindamm errichtet worden, von dem aus Dämme in das Meer vorgeschoben werden. Diese DL.m? s., ?'.n mehrere hundert Fuß weit in'i ÄZZ! r reichen, zwischen ihnen wird sich dann derSand ansammeln, und man erwarirt. daß in den nächsten zehn Jahren die Küste auf diese Weise um mehrsr? 100 Fuß vergrößert wird. Auf ixm Si.ide werden die- Gräser ans-sla.zt, deren Wurzeln den. Sand festhalten, daß er nicht weggeschwemmt w.rd. Gras bewachsener Sand hat sich 'als viel wirksamerer Schutz gegen die Wogen erwiesen, als Steinmauern oder Holzdämme. Außer bei Sandy Hook pflanzt die Regierung an der ganzen Südküste von Cap Hatteras die Gräser an, um die Sandstürme.', die dort Häuser und Dörfer begraben, unmöglich zu machen. Hierzu sind australische und japanische Gräser importirt worden. Professor Lamson - Scribner hat während des Sommers auch Versuche mit diesen Gräsern an der Küste des Stillen Oceans gemacht, und es soll nun m Walla Walla, in Washington, eine Gräser - Versuchsstation angelegt werden. Auch die Northern Pacific Bahn schützt ihre Strecken durch Gräser Anpflanzung vor den Sandstürmen. ; Die ostasiatischen Zeitungen wissen von dem salomonischen Spruche eines chinesischen Richters zu erzählen. Vor dem gemischten Hl OSönbeit fitzt im Olut. Mine Olut bedeutet reine Haut. Ohne diese keine Schönheit. Caöcaretö, Caudy Cathartic reinigen das Olut, kräftigen die Leber und entfernen alles Unreine aus dem Körper. Fangen 0ic heute an, Pusteln, Ce schwüre, Mitesser uud so weiter zu vertreiben, vchöuhett für 10c. 3n allen QpetZeken. Zufriedenftellung tirt. 10c 25c.
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i Ih i ! t i i i i i t i l i Redakteur Renovator heftigen Anfall von Grippe und bin seitdem il Ih Ih Ih i tIericylsyose in Cyangyai erschien ein Angeklagter, der einen ziemlich schweren Tisch gestohlen haben sollte. Er behauptete jedoch, er sei viel zu schwach und zu elend, als daß er die That verübt haben könnte. Der Richter nahm darauf eine sehr mitleidige Miene an und befahl, dem armen Kerl zwanzig Schnüre Kupfergeld zu je tausend Stück zu überreichen. Ganz beglückt über eine so unerwarteteGroßmuth legte der Angeklagte die schweren Schnüre über die Schultern und wandte sich zum ttchen. Aber der Richter rief ihn sofort zurück. Wtt zwanzigtausend Knpserstücke tragen kann, der kann a'.'ch den gestohlenen Tisch heben," lav:U sein salomonisches Urtheil. Vorsicht für's nächste Mal. Kunde: Können Sie nicht den Namen Marie- aus dem Ringe da herausbringen und dafür Emma" eingraviren?" Juwelier: 0 .ja! aber es dauert eine Weile, -der Namr ist sehr tief eingravirt." KundeNa. es ist gut; aber bitte, graoircl! Sie oieZmal nicht wieder so tief ein." Der gebildete Feld webe l. Wie, schon wieder Urlaub wollen Sie? Was sich dic Leute heutz'utag. Alles einbilden! Lesen Sie einmal i. der Geschichte nach. Im ganzen troja nischen Kriege ist nirgends die Red von Urlaub, und der Krieg hat voll? zehn Jahre gedauert'Coke. Coke. In klumpen .zerkleinert. tlvfcti können Si bekommen in der Osfic der Ind'poiis Gii8 Co. Ro. 58 Süd Pell,!vaa Str. McCulloisgh & Reinhard, Nechts-Amvalte Zimmer 303 305 ' Indiana Trust Gebäude. Telephon 1017. rrr 3tf inbarb irnpfliblt fii bifotrtirl Un bnttiätn PudUku. Mß iana .Ms Sonntags Vlait biete! ei ML? zztfMM.-? Uth-EsffsS- , Per th$nmhmu Preie iiez iägüchen ZSe Ul S5N!56ZZUsM i?; öeiber znssVNM IS Bis., per Woche öd ZK sAßKo per Mot. Durch. Ue Post dsAr.öt, Zofier d.? Tageblatt ÖS,, dst SoznissMati HZ ptx Lsh?, briök tzusrsrne SV & Ws55TNZLH5ÄAT. lMÄlsKchM aller Art vertZA rasch nd biZ'.z au' geführt ... ClttttittöH&ztm -, BMiuVgtn. SVO5tAti9VA, . ' . -'s ,t LTechVANgen, OeschLstS5sriA, ' trnA Livk!S5sz V?DgVSMWO s. ZV. ''" .' für SeMfttleu! und ve?eine werd geschsSssö askLzMÄ. - au imm m
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Vandalia. Abgang Postzug 7 00 b Expreß 11 20 Sfrn Expreß 12 ?0 S:m A?omodation 7 20 Mn Expreß .. 4 C"0 9r Expreß .... fc 10 j i Ankunft Expreß f 4-" c: j t Expreß 4 45 9.'n Accomodatisn D C Erpreß 2 3. 5h;i Schnellzuz 7 15 Tm ccomadctticn 1 LO ö!m Elevelaud, Cincinnati, Chicago und St. Louis. JndianavoliS und Cleveland Diviston. Wgana Expreß. - 4 15 Vn. Erpreß 35Tm Expreß in 35 -m Liniited Expreß...'. 11 15 Pm Expreß 6 25 S m Ankunft Expreß 4 10 Nr Expreß II 30 Pm Limited Expreß 8 45 Ad Expreß 310Nm Expreß 10 50 Nm St. LouiS Division. Abgang Expreß 7 3 Vm Limited Expreß 11 45 Vm Expreß 11 80 Nm Expreß, täglich 3 50 91m Ankunft Expreß täglich 4 05 Vm Expreß 10 30 Vm Limited Expreß 530 Nn- . Expreß 6 10 ?: Ihicago und Cincinnati Division östlich. Abgang Schnellzug 3 45 Vn, Accomodation tägli 7 00 7m Accomodation 10 50 Pm Postzug 2 45 Nm Accomod. (nur Sonntags). Accomodation 6 30 Jlm Ankunft-Nushville Accomodation. Postzug. li 40 Jnd'plb Acc. (nur Sonnt.). Accomodation 11 15 ?m Accomodation 6 40 Ab Schnellzuz 11 V5 Nm Chicago und Cincinnati Diviston trestliv Abgang Accomodation 7 10 Vm Scbnell.Post 11 45 $m Lafayette Accomadation 5 15 Nm Schnellzug 12 30 Pm Ankunft Schnellzug 3 30 Vm Lafayette Accomodation ... 10 30 Vm Schnellpost 2 35 Nm Accomodation 5 45 Nm Peoria Diviston westlich. bganz Expreß 7 25 Vn. Expreß 11 45 Nm . Danville Accomodation 4 35 N. Expreß 11 15 Vm Ankunft Expreß 3 3) Vm Danville Accomodation. ... 10 30 Vm Expreß 2 44Nm Expreß 6 16 Nr. Peoria Diviston östlich. Abgang Expreß ; 6 20 V:,. Accomodation Expreß 3 25. Nm Ankunft Expreß 11 35 Accomodation .... Expreß so? Lake Grie und Western. Äbganq Expreß 7 00 L'n. Expreß 1 20 s,r; . Expreß 7toi im Schnell'Expreß Ankunft Schnell'Expreß Expreß 10 20 tu Expreß f 2 40 Nm Expreß 6 00 Nm Pittöburg, Cincinnati, Chicago und St. Louis. Indianapolis Division. Abganz Expreß 5 00 Nm LolumöuS Arcomodaiion. . . 8 3'J T'm Expreß 6 5);n Richmond Accomodation. ..130 Nm Expreß 7 20 ab Ankunft Nichmond Accomodation 00 ?-n Schnellzug 8 00 Bm Expreß 12 30 Nm Accomodation 3 15 Nm Expreß 6 Nin Expreß 18 15 Nm Chicago Diviston via okomo. Abgang Erpreß 11 3 ?m Expreß 12 35 Nm Ankunft Expreß . 3 30 u Expreß 3 20 LouiZville Division. Abgang Expreß 3 40 Pm LomSville Accomodation.. . 8 l.i Z'm Schnellzug 3 25 Nn Accomodation 4 01 Nm Ankunft Accomodation 10 15 Pm Schnellzug 11 30 m Accomodation 5 50 Nm Spezial täglich 12 2.', N.i Cincinnati, Hamilto und Dayton Abgang-Mail. 8 05 5?nt Abgang Expreß 3 45 Pm Cincinnati Accomoc,itisn . . 10 45 Pm Expceß 7 00 Ab Expreß 4 45 ?.'m Expreß 2 45 Nm Ankunft Acconudation 11 45 Pm Expreß 12 45 Vm Expreß 7 50NÄ Expreß 10 35 Va, Erpreß 6 50 Vm Ankunft Mail 6 50 Vm Indianapolis und Vineennes. Akgana Expreß L 15 Tm VincenneS Accomodatro, . . 4 00 Sivx Ankunft Vincennes Accomodat cnlO 40 Lni Expreß 4 68Nni Cincinnati, Wabash und Michigan Abgang Expreß 6 35 Pm Expreß 11 IS Vm ' Expreß 4 50Nm Ankunft Expreß 9 25 m Expreß 310 Expreß 8 45 Nm Indianapolis, Decatur und Western Abgang Expreß L 15 Pm Accomodation 3 45 Nm SchnellExpkeß 11 10 Nm Ankunft Schnell. Expreß .'. 3 35 Vm Accomodation 10 40 Vm V Expreß..... ; 4 40V Chicago, Indianapolis und LouiSville. . Monon Route. Abgang Expreß 12 55 Vm . Flyer 3 35Nm Watt. . 7 00 Vm Expreß (via I D & 23) 11 50 Vm Ankunft Expreß 3 30Vm Mail .- 7 55 Nm Expreß (via I D S W) 2 40Nm Monon Flyn 4 37 Nm Tho TwenUetli Century, . , ' , ine ausgezeichnete Wochenschrift, welche 'ortschrittitch gesinnten Lesern sehr zu empfeh ien ift. In der Tendenz zwar sozialistisch, wcrden doch andere fortschrittlich Theorien darin unparteiisch besprochen. Man bestelle direkt det der Llurndoldt Iud1lli1" Co., 19 Lftor Vlext, e Cl
