Indiana Tribüne, Volume 22, Number 30, Indianapolis, Marion County, 18 October 1898 — Page 2

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Irnaieu: iQjjiiaj uuo mi, w$ Ute tialUe .Tr'büne'- tost durch den ttljet J deut xer Woche, Otc ontttaa8,2:rt6ÜK"f itntl per Woche veide ,nsaz?e li Eentl d, SSSnitl pexlTt Ver VJ ntzerizalS deu& zschit t ,rab,tzlnz V Jal. OfftMi 10 Süd TllsdsMS EneZt. 3ttDianapoiiS,3no., 18 Oktober 1898. Verschiedenes von Jndlanertänzen. Auch in Verbindung mit den jüng sien Indianer - Unruhen wurde wieder ein Stammestanz erwähnt, der in diesem Falle nicht vor Beginn der Unruh:n, sondern kurz nach einem Tressen stattgefunden hatte. Fast alle Jndianerkämpfe oder Putsche sind von irgend welchen Ceremonien begleitet gewesen, unter denen ein Tanz obenan stand, und wohl in der Mehrheit der Fälle hat gerade der Versuch, solche Ceremonien zu verhindern, eine Empörung hervorgerufen oder ist wenigstens ausschlaggebend dabei gewesen. Die Tänze der Nothhäute könner Verschiedenes bedeuten, und es sei hiermit ein kleiner Ueberblick über diese verschiedenartigen Tänze gegeben, die wohl immer seltener werden, aber mit dem Leben der wilden und halbwilden Stämme so eng verwoben sind, daß sie in der einen oder anderen Form sich behaupten dürften, so lange' diese Stämme selbst existiren. Am berühmtesten für die Zahl und Mannigfaltigkeit ihrer Tänze sind unter den Indianern die Cheyennes, Ärapahoes und Sioux. Die jetzig wieder mehr genannten Chippewas, zu denen auch der Pillager - Stamm gehört, haden sich mit solchen Ceremonien, soweit man in der Vergangenheit zurückgehen kann, verhältnißmäßig wenig abgegeben. Man kann drei Hauptarten Jndianertänze unterscheiden: diejenigen religiös - ceremonieller, diejenigen wirklich ceremonieller und diejenigen rein geselliger Art. Der mittleren dies Gatjungen ist der kürzliche Tanz auf Bear Island beizuzählen. Manche der Tänze sind heute sozusagen arg verkümmert; wir brauchen aber nur eine Generation zurückzugehen, um alle Tänze der damals noch vorhandenen Stämme in ihrer vollen Blüthe zu finden. Einer dieser hat trotz seiner barbarischen Eigenthümlichkeiten von Weitem mit der Confirmation Verwandtschaft, nämlich sofern diese den feierlichen Eintritt von der Kindheit in die Mannheit bedeutet. (Auf das weibliche Geschlecht wurden diese Ceremonien nicht ausgedehnt, obwohl man da und dort für die künftigen Squaws etwas anderes Entsprechendes hatte.) Wenn der indianische Jüngling vor einer Generation das Dichten und Trachten der Kindheit ablegen und ein Mann werden wollte, mußte er die schrecklichsten und blutigsten Marterproben durchmachen, welche bei den Stammesgenossen überhaupt vorkamen. Dahin gehört auch der Hoch-e-a-Ium oder Medicintanz der Cheyennes und Arapahoes, mit welchem die terühmten Sonnentänze der Sioux so gut wie identisch sind. Diese sind den religiöszeremoniellen Tänzen beizuzählen. Das Martern bildete bei diesen Tänzen die Schluß- und Glanznummer des Programms. Wenn der Tanz sich dem Schlüsse näherte, nachdem er verhältnißmäßig harmlos verlausen war, wurde nach Freiwilligen für diesen Zweck gerufen, und nunmehr war für die jungen Burschen die Gelegenheit gekommen, in die Mannes- und Kriegerwürde einzutreten. (Im deutschenMittelalter würde man gesagt haden: die Ritterwprde.) Gewöhnlich boten sich denn auch Viele ohne Zögern dafür an; merkwürdig ist dabei übrigens noch der Umstand, daß dies nicht ausnahmslos junge Leute waren, sondern mitunter auch schon recht alte, welche sich hinzudrängten, um irgend ein Vergehen damit zu sühnen. Wie es dann weiter herging, das ist schon öfter an einzelnen Fällen ausführlich geschildert worden. Einschnitte in den Körper, Aufhängen an Roßhaar Stricken oder Haken, oder Beides in Verbindung mit einander stellten die Ausdauer der Candidaten im Ertragen von Qualen auf die äußerste Probe, zumal die Betreffenden sich von selber gewaltsam loszureißen suchten oder warten mußten, bis ihr Körpergewicht sie von selbst losriß. in beiden Fällen mit Verlust von Fleischtheilen! Uebrigens wurden alle Candidaten vorher sorgfältig geprüft, ob sie eine solche Marter ohne tödtliche Wirkung bestehen könnten, und diese Martercandidaten hqtten am vorigen Tanz nie theilgenommen und die letzien paar Tage mit Fasten in völliger Abgeschiedenheit vollbracht. Jeder Stamm hatte mindestens Einen rein religiösen Tanz im Jahr; wenn er aber in guten Umständen sich befand, zwei oder mehr. Zu dieser Gattung gehörte auch der GrünmaisTanz der Sioux- und der NavahoesIndianer, zu Ehren des Reifens vom Welschkorn. Bekanntlich klang derselbe häufig in wilden Orgien aus; an und für sich war er harmlos. Die weltlich , ceremoniellen Tänze konnten wiederum verschiedener Art sein; aber der wichtigste darunter war ver Tanz bei der Rückkehr einer Kriegerschaar, welche gesiegt oder doch Feinde getödtet hatte. Es ist allbekannt, daß dabei die Scalpe der Erschlagenen zugerichtet und aufgesteckt wurden. Gesellige Tänze gab und gibt es bei den verschiedenen Stämmen eine ganze Menge, über die sich schon allein ein Buch schreiben ließe. Sie bilden reine Vergnügungstänze, und unter ihnen kann man auch Vorläufer der Tänze finden, welche bei Culturmenschen im Schwange sind. Es war sehr unklug, daß in den letzten Jahren IndianerAgenten manchmal sogar solche Tänze zu verhindern suchten und damit unnöthigerweise Verbitterung schufen.

pi-liirfäi M 157 üvVj MljaUcUMU VS' BEI ALLEN APOTHEKERN) Xfr UND GROCERN

Vom Tiefstt'Wasserdrutr. Es ist bekanntlich noch nicht mehr als ein halbes Jahrhundert, daß die Fragen bezüglich der Verhältnisse in den tieferen Meeresschichten nähere Beachtung und Aufhellung gefunden haben. und über manche der betreffenden Fragen, über welche die Gelehrtenwelt einen großen Theil jenes Zeitraumes hindurch in feindliche Lager gespalten war. streitet man sich noch heute in Laienkreisen. ' Um das Jahr 1840 herum, als man glaubte, daß etwa 300 Faden die Grenze der Meßbarkeit der Meerestiefen bildeten, waren auch allgemein etliche recht sonderbare Vorstellungen über die Zustände, die unten gang und gäbe, so z. B. über die physische Beschaffenheit des Wassers unter einem Druck, wie eine Tiefe von zwei Meilen ihn hervorbringen würde. Man nahm an, daß in gewisse Tiefen nicht nur die Gebeine, Ertrunkener, sondern sogar die allerschwersten Gegenstände, wie etwa große Geschütze oder die Goldkeile- welche ein Volksglaube ebenfalls in jene Gegenden verlegte frei herumschwämmen! Denn das Wasser unter ihnen, so glaubte man, müsse so fest zusammengepreßt sein, daß es jedenfalls vollkommen u ydurchdringlich sei. Und in manchen Köpfen spucken solche Vorstellungen noch heute. Indeß ist mittlerweile die Thatsache festgestellt worden, daß Wasser beinahe gar nicht zusammendrückbar ist, so lang? es überhaupt Wasser bleibt, und daß das Gewicht eines Cubikzolles Wasser in einer Tiefe von einer Meile nur sehr wenig bedeutender ist, als an der Oberfläche. Noch verbreiteter sind in Lalenkreisen gewisse' stark übertriebene Vorstellungen über sonstige Folgen des gewaltigen Wasserdruckes in diesen Tiefen. In einer Tiefe von 1000 Faden beträgt dieser Druck etwa eine Tonne auf jeden' Quadratzoll. Man glaubte daher auch in Gelehrtenkreisen lange Zeit, daß gar kein lebendes Wesen einen solchen Druck aushalten könne, es müßte denn eines , von ganz anderer Beschaffenheit sein, als irgend eines der uns bekannten. Aber auch diese Vorstellung ist durch Thatsachen als irrthümlich nachgewiesen worden. Und schon ein naheliegender Vergleich hätte längst auf ihre Irrthümlichkeit aufmerksam machen können. Wir selber, und alle Erdenbewohner. leben in einer Art Meer von gewaltiger Tiefe; denn nichts Anderes ist es. was die Atmosphäre um den Erdball herum bildet! Daß diesesMeer ein Luftme'er ist, statt eines Wassermeeres, kommt in vorliegender Beziehung wenig in Betracht. Auch der Luftdruck ist ein enormer. Wir leben unter einem beständigenLuftdruck von etwa 15 Pfd. auf jeden Zoll des Körpers und merken gar nichts davon. Ja manchmal wachen wir eines schönen Morgens auf und haben, nachdem das Barometer während der Nacht vielleicht einen halben Zoll gestiegen ist. einen vermehrten Druck von mehreren Tonnen auf dem ganzen Körper auszuhalten, fühlen aber nicht nur kein Unbehagen davon, sondern haben im Gegentheil eine Empfindung von Gehobenheit und guter Laune. Andererseits kann, wenn der ungeheure Druck, unter welchen wir leben. etwas vermindert wird, schweres Leid daraus entstehen, wie z. V. d Luftschiffer nur zu gut wissen. Und entsprechende, gradweise oft noch viel verhängnißvollere Erscheinungen, wie an Luftschiffern, treten ja auch an Seethieren ein. welche aus großen Tiesen herausgebracht werden iSrdyilgrl aus MusÄeln. In mehreren Theilen des Staates Louisiana gibt es eine merkwürdige Gattung vorgeschichtlicher Erdhügel, welche offenbar nichts mit den inounds" der vielbesprochenen Art zu ihun, sich aber auch nicht von selbst gebildet haben. Diese Hügel machte Professor George E. Beyer im Namen der Tulane University" zum Gegenstand einer besonderen Forschung, worüber nunmehr der erste Bericht vorliegt. Diese Hügel kommen an den Gestaden vieler Seen, Golfe und Flußmündüngen vor und bestehen hauptsächlich aus Muscheln. In einen der Hügel, am südlichen Ende des Prien - Sees, waren Angestellte der Southern Pacific - Bahn bei ihren Grabungs . Arbeiten gedrungen; sie benutzten die Muscheln großentheils zum Auffüllen eines Bahnbettes sowie des Caissons einer im Bau begriffenen Brücke; dabei stießen sie zu ihrer Ueberraschung auch auf einige Skelette, mehrereStücke Töpferei - Gebilde und einige Geräthschaften aus Feuerstein. Hier, sowie an dem Muschelhügel unweit des Charles Sees nahm Prof. Beyer besonders eingehende jlntersuchungen vor. Er stellte fest, daß der erstere Hügel ursprünglich nahezu 40 Fuß lang und 10 Fuß hoch gewesen sein muß. Von ungefähr derselhey Größe war.der an dere Hügel, und .auch pieser enthielt einige Menschengebeine) solche, hatte der .Professor .ührigens auch schon in

sonstigen Mujchelyuaeln des Staates gefunden. Welcher Rasse Urbewohner die betreffenden Menschen angehörten, das festzustellen bleibt noch einer speciellen Forschung vorbehalten. Was aber die Hügel selbst anbelangt, so ist Prof. Beyer zu folgender nüchternen Ueberzeugung gekommen: Diese Hügel sind für keinen besonderen Zweck errichtet worden, weder für einen religiösen noch etwa für Signal Zwecke; sie stehen auch in gar keiner absichtlichen Verbindung mit den Leichen und Gerätschaften, deren Ueberreste da und dort in ihnen enthalten sind. Vielmehr sind sie weiter nichts, als Ergebnisse vieljähriger AnHäufungen von Muscheln, welche von den Indianern auf Haufen geworfen wurden, nachdem sie den Inhalt ver-

speist hatten. Jedes Jahr in der Hauptzeit der . Schalthiere kamen ganze Jndianerstämme von Nah und Fern nach den Gestaden von Seen, Golfen u. s. w. gewandert und hielten sich hier ziemlich lange auf, um die be treffenden Thiere, sowie auch Schild kröten und ihre Eier zu-sammeln und zu verzehren. Dabei dürfte es gewohnlich hoch hergegangen sein (wie man sich heutzutage ausdrucken wur de). Aus den Haufen weggeworfener Schalen wurden in langen Zeiträumen die Hügel. Hin und wieder starben natürlich auch Stammes-Mitglieder an diesen Statten, oder wurden , vielleicht auch im Streit zwischen verschie denen Stämmen getödtet; über ihre zurückgelassenen Gebeine wurden dann von den Ueberlebenden oder von Anderen wiederum Schalen geworfen, ohne daß jedoch die Aufführung besonderer Grabhügel beabsichtigt war; vielleicht auch waren diese Gerippe Alles, was von wilden Thieren übrig gelassen wurde, die das Fleisch aosraßen. Dieö ist die vorläufige Hypothese von Prof. Beyer. Für sie scheint u. A. der Umstand zu sprechen, daß die verschiedenen Schichten der Hügel sowohl an Größe wie an Dicke ganz unregelmäßig sind und, soweit bekannt, nirgends einen besonderen Plan verrathen. Auch hat man an verschiedenen Stellen in diesen Hügeln, ebenfalls ganz unregelmäßig verstreut. AschenHaufen bemerkt, was darauf hinzuweisen scheint, daß meistens unmittelbar auf der Muschel - Anhäufung des vorigen Jahres die Indianer ihre Feuer machten, dann wieder Schalen darauf geworfen wurden, und jedes Jahr sich derselbe Vorgang wiederholte. Ferner stimmt diese Theorie mit gewissen geschichtlichen Ueberlieferungen, über re gelmäßige Wanderungen , von Jndianerstämmen in Mittel- und SüdAmerika nach Wassergegenden zu überein. , Zur Sprache der Augen. Dichter und Romanschreiber, haben zwar stets mit Vorliebe Redewendungen gebraucht, welche auf den Einfluß von Gemüthsbewegungen auf die Augen, oder vielmehr die Pupillen der Augen, hinweisen. Sie sprachen z. B. gerne von zornflammenden Augen, von einem kalten stählernen Blick" u. s. w.; und manche Augen - Gattungen werden mehr, andere weniger mit solchen Bildern in Verbindung' gebracht. Auch in die Ausdrucksweise des gewohnlichen Lebens sind solche Vezeichnungen zum guten Theil übergegangen. Bei alledem ist es aber gär keine so einfache Sache um die thatsächlichen Wirkungen von Gefühlen auf das Auge, und auch die Meinungen in wissenschaftlichen Kreisen stimmen! darin noch bis heute nicht vollständig überein. Das erscheint auch nicht verwunderlich, wenn man bedenkt, daß überhaupt erst in neuerer Zeit systematische wissenschaftliche Untersuchungen über diesen Gegenstand angestellt worden, und dieselben noch lange nicht zum Abschluß gelangt sind. Die diesbezüglichen Beobachtungen an Menschen sind nur sehr spärlich und ließen sich auch nicht so leicht betreiben. Dagegen hat L. Robinson u. Aziem-. lich ausgedehnte Beobachtungen in der Thierwelt darüber anaestellt, und die Ergebnisse derselben eignen sich minbestens theilweise zur Ergänzung dessen, was wir von der Menschenwelt ,,n dieser Beziehung wissen. . : Am nächsten lag wohl der Gedanke, die Beobachtungen auf die Hundewelt auszudehnen.' Man beobachtete z. B, die Augen Pupillen eines Rattenfängers oder Fox Terrier" und fand, daß stets, wenn derselbe arg gequält wurde, die Pupillen sich stark erweiterten, und die Augenkammern in ganz derselben Weise Licht widerstrahlten, wie man dies an Menschen bemerkt hat, .deren Augen unter dem Einfluß von Atropin oder Belladonna (Tollkirschen-Eztract) gebracht wurden. Es ist festgestellt worden, daß auch manche Gemüthsbe-. wegungen, wenigstens in einem gewissen Grade, einen Einfluß üben, welcher an diesen künstlichen erinnert. Dieselben Erscheinungen wie an Hunden, wurden weiterhin auch'- bei Katzen sowie, bei Affen- Wahrgenominen. Dahingegen wurde bemerktdaß wenn diese Thiere einen Angriff ausführten, vielmehr die Augen - Pupillen sich plötzlich zusammenzogen. Man

erklärt mtt ottverjemgen Erscheinungen vorläufig damit, daß, wenn ein Thier zornig' sei und einem Feind gegenüberstehe, 'aber sich noch nicht über die wirksamste Art des Angriffes entschieden haben, seine Augen so viel, nip möaUA. alti&xtiiia erfassen und

aufnehmen sollten, während, wenn der Agriff schon erfolge, die Aufmerksamkeit des Angreifenden sich plötzlich ganz von selbst einenge und auf irgend einen speciellen Angriffspunkt amKörper des Wlverparles concenirlre. ieser Erklärungsversuch mag hingehen, - . -- tn. i so lanoe kein venerer oa in; er eriiari aber z."B. noch nicht, weshalb eine zornige Katze und in seltenen Fällen auch em zorniger ?uno vfier vor einem thatsächlichen Angriff abwechselnde Zusammenziehungen und ErWeiterungen der Augen-Pupillen zeigt. Daß bei vielerlei Gemüthsregungen hmr rinrm Leucklten oder Funkeln der Augen gejprocyen roeroen oars, rocicg V V " . 4 r ..tfjT-o es aus einer xiqi nesiezlon oeruyi, n,w,Zfelkast: wieso aber das Leuckt it en des Zornes, der Freude, der Liebe, der y . m r- w ; . r r . .. Begierde u. . w. iq p q n i 1 1 a? von einander unterscheiden, resp, was dem Unterschiede eigentlich zugrunde liegt, das bleibt noch zum größten Theil zu ermitteln. Blaue, graue und nußbraune Augen scheinen in ihrem Ausdruck besonders park und vielseitig durch Gemüthsregungen beeinflußt zu werden, dagegen sehr hellblaueAugen (sogenannte Fischoder Buttermilch - Augen) und auch (Amnri bedeutend wenlaer. ia oft vielleicht gar nicht. Das viele Rollen der Augen und, starre Hervorlrelen ves Weißen in derselben wird wenigstens bei Pferden als Zeichen von trauervollem und unzuverlässigem Temperament anerkannt. Lebendige DameuZuwelen. Bekanntlich hat ein Gelehrter der neuesten Zeit, sogar den Edelsteinen eine Art von Leben und Empfindung zugeschrieben; um diese tüftelige Frage aber soll es sich hier nicht handeln, sondern um Juwelen, welche auch im gewöhnlichsten Sinne des Wortes le bendig sind und sich sogar bewegen! Die Haupt - Heimath dieser leben digen Juwelen ist Cuba. und es wäre nicht zu verwundern, wenn dieselben in naher Zukunft auch bei uns. wenigsten in südlichen Strichen des Landes, auftauchen und bei einem Theil der Da menwelt in Mode kommen sollten. In vielen Kreisen der kubanischen Evastochter werden diese lebenden Juwelen hoch geschätzt, theils weil sit dort sogut wie gar nichts kosten, theils wegen ihres besonders lebhaftenLeuch tens. gegen welches auch der kostbarstl Edelstein, den unsereZeit kennt, mit seinem Schein nicht aufkommen kann. Diese Juwelen sind einfach Jnsecten, und zwar die bekannten Leuchtkäfer. Das heißt, bekannt sind uns eigentlich blos ihre kleineren und schwacher keuch tenden Verwandten. Die kubanischen Leuchtkäfer werden beinahe viermal so groß, wie die unsrigen, und strahlen einen viel stärkeren Lichtschein von der Brust und den unterem Flügeln aus. Daher sind sie große Lieblinge der kubanischen Schönen geworden, welche ost es vorziehen, sich mit solchen zu schmücken, statt mit den theueren, blassen Edelsteinen. Natürlich: Nacht muß es. sem, wo Fnedlands Sterne strahlen"; nur in der Dunkelheit sind diese Juwelen . von Werth. . Die Nachtstunden aber sind ja für das gesellige Leben in tropischen und halbtropischen Ländern von besonders großer Bedeutung. : . Die kubanischen Damen, wenn sie noch jung genug sind, haben eine große Borliede dafür, solche Riesen Leucht käfer oder Blitz - Glühwürmchen in die bunten Falten ihrer tropischen Gewan der zu sperren oder auch, zu einer Art Krone gruppirt, in Maschen ihres Haares zu zeigen. Mitunter auch trägt eine vornehmere Schöne e!n oder zwei solcher Thierchen . rn emem winzigen Käfig - von Gold- oder Silberdraht, welcher an ihrer Armspange hängt. Es ist für einen Fremden manchmal ein wunderbarer- Anblick, eine lelchtgeklei dete südliche Schönheit, in lauer Mond nacht wie tausend Edelsteine strahlen zu . sehen, ohne irgend einen anderen Sckmuck, als diesen ganz natürlichen, der übrigens eine arge Quälerei für die Thierchen sem muß. Manche zeigen dieselben sogar am Schuhwerk. .Arme Leute. in Cuba bedienen sich der Leuchtkäfer oft in' nüchternerer Weise, nämlich einfach zum Beleuchten ihrer Wohnungen; sie bringen zu die sem Behuf die Leuchtkäfer unterDraht schirme oder Flaschen, und für die ein fachsten Beleuchtungs - Zwecke scheint dies völlig zu genügen. Ja es gab sogär einmal eine Zeit auf Cuba, als die spanischen Gesetze den Armen v e r o o t e n. sich anderer Mittel, als der Leuchtkäfer, zum Beleuchten ihrerWohnunqen zu bedienen, und die Wlrkun gen diese? Gesetzes pflanzen sich noch immer fort. .nc Wohlgerüche als GesundheitSschütze Man hat schort allerlei Stoffe mit mehr oder minder Recht als Sicherheitsmittel gegen die Aufnahme von Krankheiten und Seuchen angesehen, wie Pulver. Leuchtaas. i Tabak, u. s. w.; und in ver That scheinen Personen, die sich mit diesen Dingen geschäftlich viel abgeben, gegen gewisse Krankheiten beinahe gefeit zu sein (was nicht nothwendigerweise hesagt, daß ihre Beschäftigung im Allgemeinen eine besonVers gesunde ist.) In Chemiker Kreisen neigt man sich neuerdings auch der Meinung zu, daß Parfümerien, bei reichlicher Hantirung in der Arbeit oder sonstwie, viel dazu beitragen könnten, Krankheiten abzuwehren. - Es ist in neuester Zeit wissenschaftlich festgestellt worden, daß Personen, die in Parfümerie-Fabriken zu thun haben, besonders wenig empfänglich für, alle sogenannten KeimKrankheiten sind, und auch für manche andere. Neu ist die Sache an sich keineswegs. Vielmehr hat der Volksglaube, na- ' ? .... . '

menmas in orientalischen anvern, längst den Wohlgerüchen, z. B. verbrannten Weihrauch und parfümirten Essig, eine solche Rolle zugetheilt und bei gottesdienstlichen und sonstigen Menicken-Ansammlunaen entsprechen-

de reichliche Anwendung gefordert, zumal wenn Seuchen 'm Land waren. Aber man war meist geneigt, diesen Glauben für einen bloßen alten Aberglauben zu halten. Indeß ist es jetzt mehr als wahrscheinlich geworden.daß dieser Volksvorstellung., wie so vielen anderen auch, ein gewisser Wahrheitskern zu Grunde liegt. Solche Gebiäuche mögen ursprünglich sogar lediglich eine santäre Bedeutung gehabt haben, die in Vergessenhett gerieth. In verBadewannt. Es gehörte zu den Obliegenheiten des verstorbenen Hofpredigers D. Frommel, den alten Kaiser Wilhelm jährlich nach Gastein zu begleiten. Aus einem dortigen Aufenthalte erzählte er in traulicher Taftlrunde folgendes ergötzliche Erlebniß: Eines Tages kommt nach Gastein gereist ein Fürst S., der behufs Vortrags einer dringenden Bitte eine Audienz beim Kaiser zu haben wünscht. Er wandte sich an Frommel mit der Anfrage, ob dieser ihm bei Majestät Gehör erwirken könne und wolle. Frommel, gefällig wie immer, ver spricht, sein Mögliches zu versuchen. obwobl sich der Kaiser in Gastein nicht gern behelligen ließe. Aber heute ginge eö keinesfalls, frühestens morgen -Nun", meinte der Fürst, dann bleibe ich bis morgen.- Aber" macht Frommel aufmerksam .haben Durchlaucht auch ein Ouartier? Wenn der Kaiser in Gastern, ists sehr schwer. eine Herberge zu finden." O" entaeanete der Fürst ich werde bis zum Abend schon etwas finden." Es wird Abend. Wieder tritt der Fürst bei Frommel ein: Lieber Hofprediger, ich habe keine Unterkunft gefunden. Giebts den in Ihrem Hotel gar keinen Raum für mich? Mir ist ja Alles recht. Frommel versichert, es sei Alles besetzt. Aber da der Fürst nicht nachläßt, erklärt er sich schließlich bereit, mit dem Für Nen oas vom nacy einem maum zur Herberge abzusuchen. Sie untersuchen Thür bei Thür. Alleö mit Beschlag belegt! Endlich öffnet Trommel die Thür zur Badestube. Scherzend ruft er: Wenn Durchlaucht die Badewanne W "V I l 4W i als Bmneue venutzen wollten, einige Stück Betten ließen sich wohl zusammenbringen." Eine ausgezeichnete Idee!" frohlockte der Fürst, den Scherz in Ernst verwandelnd. So wird denn die Badestllbe zur fürstlichen Nacht Herberge, so gut es geht, hergerichtet. Ter Fürst verlebt einen gemüthlichen Abend mit Frommel bei Frommel war es immer sehr gchmüthlich. Tann bringt Letzterer je? Fürsien in sein merkwürdiges Schlafgemach. Zum Abschied giebt er noch den wohlgemeinten Rath: Turchlaucht werden gut thun, sich mit dem Kops unter den kalten Hahn zu leaen. Wenn Sie dann im Traum an den Hahn stoftcn sollten. giebts wenigstens lein Unglück, sondern bloß kitte Erfrischung." Der saure Hering. Ter jüngst verstorbene Schnftstcllcr Erich erzählte emzt das sollende schnurrige Erlel nif; ans der Anfang zeit seines juristischen Eidcnw.llcns Ich war damals als Referendar in der westpreuN'schen itreisjtadt A. that.a - wenn ich mich so ausdrücken darf. Bei meinen Vorgesetzten stand ich gerade nicht in dem Nuse einer bejonderen Ncchtsbeflisscnbeit. Eines Abends lern ich morgens um halb acht Uhr von einer ungehcuien Nneiperei nach Hanse das heißt, ich hatte wenigcns die Absicht. Unterwegs überlegte ich mir aber. das;, wenn ich jetzt zu ''ette ael,en würde. keine Macht der Eide, nicht einmal meine freundliche Wirthin, im Stande wärt, mich den Jedern zu entreißen. Und ich hatte um 10 Uhr Vormittags bereits meines RefcrendaramtcS zu mal ten. Um 10 Uhr brrr! Ich besch'oß also, mich direkt in das Gerichtsgcbäude zu begeben. Als der Gerichtsdiener um v Uhr das Jimmer betrat, war er vor Staunen einem Schlaganfall nahe ich war schon da! Allerdmgs schnarchte ich. daß man es bis auf den Marktplatz hinaus hörte. Nur mit den allergrößten Anstrengungen aelana es dem wackeren Manne, mich zu erwecken. Ich befand mich in einem geradezu furchtertichen Zustande eines stark ausgeprägten Katers. Schlohmann" stöhnte ich. wenn sie noch einen funken von Menschlichkeit in Ihrer Brust haben, so holen Vie mir sofort einen sauren Hering. Der allein kann mich retten!" Schlohmann stürzte hinaus, und eben beugte ich mein bleischweres Haupt zu den Akten, um von Neuem sanft zu entschlafen, als die Thür aufgerissen wurde und ein sehr würdig aussehender Alterer Herr mit einem energischen (öuter Morgen" hereintrat. Ich er hob mich mühsam: Mit wem habe ich die Ehre?- Oberla'nd'esgerichttz? Präsident Z. !" Ein Schauer durchrie. eile mein Geoein der Oder" wär ganz unerwartet zur Inspektion - gekom men. .Auf wMe Stunde ist der erste Termin angesetzt, Herr Referendar?" Auf zehn Uhr. Herr Präsident! .Und da sitzen Sie bereits jetzt, eine polle Stunde früher bei-den Akten, Herr Referendar!? Tas freut mich außerordentlich und beweist einen schö nen Eifer für Ihren Berns!? Ich glaubte zu träumen, und stammelte erxöthend: Herr Präsident, die liepenswürdige Anerkennung, die Sie meinen schwachen Bemühungen zollen, macht mich unendlich glücklich und wird Mir ein Ansporn sein, auf dem betre tenen Wege rüstig vorwärts zu schrei ten! In diesem Augnblick öffnete sich abermals die Tbür und auf der Vildflöchk erschien der Gerichtsdiener Schlohmann mit emem 'sauren Hering, der malerisch auf einem Teller ruhte. ttrt mtirtor cJ'rtS.ätrtri tittiM fV'1 .VVWUIIl UIUU.1 schlohmann verzweifelte telegraphische Zeichen, unddfr (Äerichtsdiener verstand stfoxt dje Situation. Mit einem Rutt ließ er den sauren Hering nebst Teller unter seinem Uniformrock verschwinden. Sie sehenleidend aus. Herr..Neferen

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ober bel Vergnügungen setzen sich der Gefahr von Verrenkungen und Quetschungen

Stkisigkeit und Wunden aus. ? giebt kein bessere, Heilmittel tm Hause ,u haben U eine Flasche St. Zakobs Gel

Es ift ein guter ffreuud in der es heilt sicher.

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My work äs a school teacher often brings on a statc of intense nervousness, which prevents dig-stion and results in severe headaches, I have found that by watching my feelings and taking a v6 & & & &

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-when I f eel myself becoming tired and nervous Iget relief at the time and prevent further trouble.

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Dar", jagte der CDet" ie sollte sich nicht überarbeiten!" ÜiYijj bei Teufe!, wie es zuging, noch niemals waren die Richter, die Nefereudare und die Schreiber unseres Gerichts so -spät gekommen, wie gerade an diesem Tage. Immer düsterer wurde das Gesicht des Obcrlandesgerichts-Präsidcntett, immer tiefer fttubcn sich die Furchen seiner olympischen Stirn. Man stelle siäz das (5ntsehcn der Verspäteten vor, als sie den Mann erblickten, der ihrer harrte. Aber das Schönste kam noch. Als der b" im Laufe des Vormit tags seine Jnspizirung vollendet hatte, versammelte er uns und hielt eine kleine Anjprache, in der es von Nasen wim melte. Besonders rügte der b?r" sch.nf das Zuspatkommen und fügte mit erhobener Stimme hinzu: Meine Herren, ich hoffe, daß das nicht wieder vorkommen wird! Nehmen Sie sich ein Beispiel an dem Pflichteifer des Herrn Referendars Fllcn!! ..." .Alte Libe' rostet nicht. Die Wahrheit dieses Sprichwortes erhellt aus einer Eheschließung, die neulich in Lockport, Ky., stattfand. Dort heirathete Josiah Nazor, der bereits das 86. Lebensjahr erreicht hat, Frau Martha Eddins, die 76 Jahre zählt, Martha war, die Juaendgeliebte Josiah's, doch war er ein schüchterner Mensch und so flogen die Jahre dahin, ehe er sich das Herz faßte, feine Geliebte zum Altar zu führen. Die Braut war bereits dreimal verheira tbet. ' iZineausregendeScene spielte sich am Centraloahnhose in Bases ab. Bei Ausladung eines Transportes von k?chlachtoch en ge lang es einem Thiere, sich loszureißen. Nachdem der wilde Ochse eine Weile zwischen den Schienen umhergeirrt war, ohne daß man seiner hätte habhaft werden können, fand er bei der Milchrampe den Ausweg auf den Centralbahnplatz. Einen ihm den Weg vertretenden Packträgex warf er hoch in die Luft, so daij der Aermste schwer verletzt darniederllegt. Dann stürmte das rasende Thier auf den freien Platz und rannte einen Zweiten nieder, der es halten wollte.' Ein dritter Mann wurde ebenfalls' von ihm angenommen und in die Luft geschleudert. Ein vierter kam glimpflicher davon, slog aber immerhin blutend in die Gosse. Jetzt endlich, als die Verwirrung und Aufregung bereifZ den Höhepunkt erreicht, trat der Bestie Herr Dr. Zapf mit der Schußwaffe entgegen. , Ein erster Schuß drang dem Ochsen in die Brust, ohne auf der Stelle zu todten, so. daß das Thier noch einfN, wenn auch erfolglosen, Angriff auf einen Wagen ausführen konnte. Es traf das vorqespannte Pferd in die Weichen, doch da Dr. Zapf ihm. geichzeitig einen Kolbenhieb versetzte, wurde der Hornstoß abgelenkt. Der nun aus Deckung erfolgende zweiteSchuß schlug dem Thier durch den Leib und ein dritter ging ihm hinter das linke Ohr. das Herz durchbohrend. Es hatte eine Stunde gedauert vom erstenAlarm bis zum letzten Schuß.

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