Indiana Tribüne, Volume 22, Number 29, Indianapolis, Marion County, 17 October 1898 — Page 2
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SnOZQNQ Srttitme Erichs, ioßliö) aao jom3i Die tätliche .Tr'.düne- kostet tux$ cnZtl.u Ä dtntk per Woche, bte Conntaa8.lrt6Ünc f ext per kSoch. Betb lufacwra 15 CErnt a IS Sentf pti tfjitt Ctt Po tt$ex$it3 d t pigescht t ,Ab,Hl P tt t. Oftui 18 eüb llsba. setzs. Znd,anaooliS,3nd., 17. Oktober 189. Veruf und Geldadel. Bemerkenswert häufig sind in der neuesten Zeit die Auslassungen gewo den bezüglich des Aufkommens einer amerikanischen Aristokratie", mit Allem, was drum und dran hängt. Ist man doch bei uns bereits dahin gekommen, bestimmte Unterschiede zwischen den Berufen zu machen, welche ihren wohlhabenden Angehörigen die Anerkennung als Mitglieder der höheren" Gesellschaft verleihen, und denen, welchen sich bis jetzt die Pforten dieses Kreise? nicht öffnen oder vielleicht auch nur halb öffnen. Speciell diesem Punkt widmet Professor HarryThurston Peck in der neuesten Nummer eines unserer Magazine eine interessante Studie, in welcher er u. A. ausführt: Zu den vollkommen standesgemäßen" und unter allen Umständen Zutritt zu dem engeren Kreis der Auserwählten berechtigenden 29e rufen gehört hierzulande vor AlJen derjenige des Bankiers. Auf dieselbe Stufe aber hinsichtlich des aristokratischen Ranges wird der Beruf des Aktien - Maklers gestellt, während dies in England nicht der Fall ist. (Im Uebrigen ist man in der alten Welt im Allgemeinen demokratischer" in diesem Punkt, und so ziemlich jeder Beruf kann direct zum Geldadel" führen, dessen Unterschied vom sonstigen Adel sich freilich niemals ganz verliert, während bei uns eben die ganze einheimische Aristokratie" bis jetzt nur von einem und demselben Rang ist, daher dieser Rang entsprechend gehütet werden muß.) Desgleichen gehören die Berufe der Eisenbahn - Beamten und der Eisen-, Gas- und Kohlen - Geschäftsleute zu den HöchstgesteMen in unserem Lande. Etwas Anderes ist es aber schon mit der Schweinefleisch-. Erdöl- und der Schnittwaren - Industrie. Diese erfordern, namentlich nach den östlichen Begriffen, mindestens eine Generation, um die Betreffenden völlig annehmbar für das Goldene Buch" zu machen. (Um uns eines alten venetianischen Ausdruckes für das Verzeichniß der Patrizier - Familien zu bedienen.) Patent - Medicinen gehören zu den zweifelhasten Berufen, während die Schuh- und Stiefel - Industrie gänzlich unmöglich für diesen engsten Kreis der Geschwollenen macht. Andererseits wird die Leder - Industrie noch zugelassen, ebenso wie die Seifen - Jndustrie. Auch der Tabak ist vollkommen hoffähig. Bücher - Verleger können ebenfalls Aufnahme finden, und sogar Verfasser von Büchern können in Gnaden angenommen werden, wenn sie zu der verschwindenden Minderheit der Nabobs gehören. Denn solche zieren ja den Eirkcl mehr, als sie selber dabei geziert werden. Auch darf man Juwelier, Decorateur, Agent für irgend eine auswärtige Dampferlinie, oder Ehampagner - Fabrikant sein (sonstige Spirituosen aber haben hier nichts zu suchen). Wie schon angedeutet, sind die Begriffe des Ostens und des Westens unseres Landes in dieser Hinsicht noch nicht ganz und gar gleich. Manche Beruföarten werden sogar im Osten völlig ausgeschlossen, während sie bei der westlichen Aristokratie" noch hoffähig sind. In der Gartenstadt kann man z. B. ein Hotel halten und noch immer das Glück genießen können, Herzöge und Prinzen als seine Privatgäste zu unterhalten. Dagegen ist in New York das Hotel - Unternehmerthum aus diesem Kreis ausgeschlossen; wenn man indeß in diesem Beruf hier reich geworden ist und dann rechtzeitig stirbt, kann die Wittwe eine leitende Rolle in der höheren" Gesellschaft spielen, und die Kinder dürfen ihre heirathslustigen Auqen überallhin richten. Warum gerade die einen Berufe als hoffähig anerkannt werden, und die andern nicht oder nur für die Nach kommen, diese Frage ist in den meisten Fällen sehr schwer zu beantworten und die Mitglieder der höheren" Gesellschaft selbst haben sich darüber noch nicht viel den Kopf zerbrochen! Das Vergnügen, zu diesem Adels kreis zu gehören, ist übrigens bei uns noch keineswegs ein vollkommenes und ungetrübtes. Denn die Betreffenden fühlen die hohe Wonne" nur halb, wenn sie blos von Ihresgleichen anerkannt werden, und nicht auch die plebejische Masse zu ihnen als etwas Höherem hinaufsieht. Und in dieser Beziehung hapert es in Amerika noch stark, unser Adel wird noch lange nicht ernst 2'nug vom großen Publikum genommen. Doch wer weiß, wohin wir uns noch entwickeln? Gang und (5haraktcr. Immer lebhafter und vielseitiger scheinen in unserer Zeit die Versuche zu werden, aus gewissen äußerlichen Anzeichen den Charakter des Mitmenschen zu lesen. Das erscheint übrigens um so natürlicher, je mehr die Culturmenschen mit ihren konventionellen Lügen" und Mätzchen ihren Charakter vor einander zu verbergen suchen! Freilich dient es vielfach auch dem bloßen Zeitvertreib. Ob dieses Charakterlesen erfolgreich ist.das ist wiederum eine ganz andere Frage, die sich nicht allgemeinhin mit einem bloßen Ja oder Nein beantworten läßt, und von der hier auch nicht weiter die Rede sein soll. Früher beschäftigte man sich meist nur mit dem Charakterlesen aus der Schädelbildung; dann mußten Handlinien. Fußlinien, Kopfhaar. Aäbne u.
Nach Karlsbad gehen
ist heutzutage nicht nothwendig. Karlsbad kommt zu unS, oder wenigstens dessen Gesundhcit erzeuocnder Theil. DaS Karlsbader Sprudelwasser und Sprudel salz enthält die ganze Heil kraft, welche den Platz seit JahrHunderten so berühmt gemacht bat. d. k.. wenn Sie den echten Artikel erhalten. Hütet Euch vor den vielen werthlosen Nachahmunqen, welche als verbessertes ("improYed") oder künstliches Karlsbader Salz verkauft werden. Diese sind nur Mischungen von gewöhnlichem Glaubersalz oder Seidlitzpulver, die von ge roissenlosen Händlern' des größeren Ver diensteö halber, den sie abwerfen, verkauft werden. Nehmt nur daS echte, importirte, natürliche Wasser und Salz. Auf jeder Flasche davon ist der Namenszug der Eiöner & Mendelson Co., Alleinige Agenten, New Jork," zu sehen. Schreibe um Pamphlet. s. w. dafür herhalten, und daß das Lesen des Charakters aus derHandschrift im letzten Jahrzehnt sich zu einer weitverbreiteten Specialität entwickelt hat, ist bekannt. Und nun kommt noch etwas an die Reihe: aus der Gangart soll der Charakter zuverlässig erkannt werden. Handschriften lassen sich bekanntlich nachahmen, mit mehr oder weniger Geschick, und verändern. Kenner versichern zwar, daß sie trotzdem den wahren Charakter stets aus ihm mit Sicherheit lesen könnten, indeß weiß man, daß wenigstens etliche Personen es zu ganz verbüffenderVirtuosität im Nachahmen von Handschrift-Zügen gebracht haben, und es ist jedenfalls nicht gegenstandslos, wenn Einsender von Handschriften, die geprüft werden sollen, aufgefordert werden, in das Schreiben keine Absichtlichkeit zu legen. Dagegen wird von aufmerksamen Beobachtern versichert, daß kein Mensch die Gangart eines andern mehr, als zwei oder drei Schritte weit nachahmen könne, ohne daß sein Nachahmungs-Bestreben unverkennbar hervortrete. In der Kindheit und Jugend laß! sich zwar einem Menschen wohl in den meisten Fällen eine beträchtlich veränderten Gangart beibringen; aber Kenner sagen, die Individualität bleibe sich darum doch auch hierin gleich, und außerdem könnte keine Angewöhnung an mehr als eine Gangart erfolgen Angewöhnung in solchem Grade, daß sie vollkommen natürlich und nicht schauspielerhaft aussieht. Daß z. B. fleißige, strebsame Menschen sich auch in der Gangart von trägen, nervöse von phlegmatischen unterscheiden, weiß man ja schon längst ungefähr. Aber es soll jetzt, wie gesagt, der g a n z e persönliche Charakter aus der Gangart gelesen werden, ebenso vielseitig wie aus der Handschrift! Noch ist diese Kunst nicht sehr viel entwickelt, und es muß dahingestellt bleiben, was noch Alles aus ihr gemacht wird. Indeß wird bereits u. A. in Aussicht gestellt, daß sie der Polizei höchst werthvolle Dienste bei der Fest stellung von Verbrechern leisten kön nen. Etwas von den Limoncn. Von Citronen und Orangen und ih ren zahlreichen Vorzügen bekommt UN ser Publikum in gewissen Jahreszeiten viel zu hören; wenig aber ist bis jetzt von einem anderen Mitglied der aro ßen Familie Ciirus die Rede gewesen, nämlich von der Limone (von den Amerikanern Sirne" genannt), der kleineren und blasser gelben Schwester der Citrone. In weiterem Sinne wird übrigens vielfach in südeuropäischen Ländern das Wort Limone einfach gleichbedeutend mit Citrone gebraucht; nachstehend aber soll dasselbe nur in engerem Sinne angewendet werdet.. Wir haben zwar auch in Florida Li-monen-Haine, welche trotz der gelegentlichen Fröste zur Blüthe gelangen und Frucht bringen; aber der größere Theil des Limonen-Vedarfs der Acr. Staaten kommt bis jetzt von den be nachbarten westindischen Landern. Ja maica, Hayti, Trinidad und andere westindische Inseln haben eine sehr große Anzahl Limonen-Plantagen. Diejenigen amerikanischen Geschäfts leute, welche mit der Einfuhr dieser Früchte zu thun haben, versichern, daß die Nachfrage nach denselben im oeständigen Wachsen sei; ja sie wären nicht überrascht, wenn die Llmonen schließlich bei uns noch zu derselben Prominenz gelangen würden, wie Citronen und Orangen, eme Promi nenz, welche eine wol?verdiente wäre. obwohl sie für den Gaumen weniger einladend oder bestechend aussehen, als ihre Verwandten. Denn bei richtigem Gebrauch ist die Limone höchst werthvoll. Sie ist noch gesunder, als die Citrone, und außerdem billiger (bis jetzt wenigstens.) Für 75 Eents kann man gewöhnlich txn Kistchen kaufen.welches über 100 Stück enthält, und zwar von den besten. In kleineren Partien kommen sie immerhin meistens nicht höher, als 2o Cents für 25 Stück. Es ist aber in diesem Fall besonders empfehlenswerth, die Früchte in den Originalgebinden zu kaufen, da man sie aus solche Weise gewöhnlich viel frischer und saftreicher erhält. Die Limonen haben ihre eigenen Säuerlichkeit, welche von derjenigen der Citrone verschieden ist und sich bei vielen Gerichten sehr picant macht, besonders bei allen Arten von gebackenem oder gebratenem Fisch. Für Austern wird bis jetzt Citronensaft bevorzugt, für roh genossene Venusmuscheln (Clams") aber ziehen bereits viele unserer Feinschmecker den Saft der Limone vor. Bei der Bereitung von Lachs-Salat laßt um Llmonensaft
vorzuglich statt Essig verwenden; üucy
bei anderen Salaten kann er einen guten Ersatz für Essig liefern, worauf besonders Diejenigen aufmerksam gemacht seien, die ihres Magens halber keinen Essig genießen dürfen und doch Liebhaber von Salaten sind; deren Zahl ist nc5 der Versicherung von Aerzten gar nicht klein, und manche behalfen sich mitunter mit Citronensaft, d.en Säuerlichkeit jedoch keine so große ist, wie die des Limonensaftes, und daher nicht in demselben Grade den Essig ersetzen kann. - Bei der zunehmenden Verwendung der Limone dürfte auch der Anbau derselben in den Citronengegenden unseres Landes zunehmen. Die Limonenbäume sind sehr dankbar und erreichen ein hohes Alter. Sie blühen zweimal im Jahr, nämlich im Herbst für die Haupternte (welche im nachfolgenden Februar auf den Markt zu kommen bcginnt) und im März für die Späternte (die alsdann um anfangs Juni herum auf den Markt kommt.) Dies gilt wenigstens für die bisherigen Hauptländer der Limonen-Cultur; die Florida'er Limonenbäume blühen im Februar und im Juni, und in beiden Fällen ist die Frucht etwa vier Monate später zu haben. Indeß ist die Blüih:und Fruchtzeit keine einheitliche; wie bei den meisten anderen Pflanzen dieser Familie, hat man auch bei den Limonen die hübsche Erscheinung, daß Blüthen und reife und qrllne Früchte gleichzeitig am Baume zu sehen sind. Auffrischen ranziger Butter. Wo viel Licht ist, gib! es auch vielen Schatten und werden auch viele Errungenschaften auf den Gebieten der Industrie und Wissenschaften zum Schaden der Menschheit ausgebeutet. Dies gilt nicht zum kleinsten Theile, soweit die Herstellung von Nahrungsund Genußmitteln in Betracht kommt. Hier ist das Fälschen zu einer Kunst geworden, zu deren Ausübung bedeutende chemische Kenntnisse erforderlich sind und welche' mit solcher Virtuosität betrieben wird, daß Fal schunaen oft sich nur sehr schwer nach weisen lassen. Auf diesem Gebiete ist jüngst wieder ein Fortschritt- gemacht worden, indem man gelernt hat, der ranziq gewordenen Butter den schlech ten Geschmack zu nehmen. Lange hat man geglaubt, daß, wenn man nur vor der Beimischung von Margarine sicher wäre, die Qualität der Butter durch den Geschmack bestimmt werden könnte. Dis ist jetzt ein frommer Wahn, denn ranzige Butter laßt sich wieder frisch machen, ohne daß die Zunge etwas merkt; die aufgefrischte" Butter steht an Güte der wirklich frischen Waare selbstverständlich bedeutend nach. Dos Auffrischen besteht im Großen und Ganzen nur in einem nochmaligen Waschen und Aufbereiten, wenngleich es ein ziemlich umständliches Versal) ren ist. Bekanntlich wird das Ranzigwerdcn der Butter durch das Freiwerden von Buttersäure und anderen flüchtigen Sauren, welches auf die Thätigkeit ge wisscr Mikroben zurückzuführen ist, verursacht, d. h. in anderen Worten durch Zersetzung. Nun tritt diese Zersetzuna meist bei Butter ein, bei deren Bereitung die nöthige Sorgfalt auß,c Acht gelassen wurde (vorausgesetzt daß die Sahne rein und gut war); wirklich oute Butter, aus welcher das Casein wie die Buttermilch herausge arbeitet ist. bält sick sehr lanae. Bei dem AusfrischungSverfahren, welches die Entfernunq der offensiven Zer setzungsproducte zum Zwecke hat. wird die Butter mit einem qewlssen Quantum Buttermilch geschmolzen und so lange gerührt, bis " man eine feine Emulsion erhält. Durch diese flüssige Masse wird em heißer Luftstrom ge preßt und dadurch eine dem Buttern ähnliche Aktion hervorgerufen; du flüchtigen Säuren werden mit der heißen Luft davongeblasen. die festen Unreinlichkciten niedergeschlagen und entfernt. Dann tritt an die Stelle der heißen Luft ein kalter Luftstrom und die Butter separirt sich wieder in Uti nen Klümpchen, genau wie beim But tern. Das Resultat ist bewunderns werth; aus der ranzigen Butter ist ein Artikel aeworden. an dem auch die feinste Zunge nichts Widerliches mehr entdecken kann. Daß bei der Butterbereitung von der Kuh bis zum Teller Alles sauber und frei von Schmutz wie Faule war, vermag durch den Ge schmack nicht mehr constatirt werden und dies ist em sehr beklagenswerther Uebelstand. Leinöl. v ie erhöhte Nachfrage nach amerikanischem Leinöl, die sich neuerdings in Europa bemerkbar macht, ist wohl geeignet, die allgemeine Aufmerksamkeit auf dieses landwirthschaftliche Product, dessen Bedeutung vielfach unterschätzt wird, zu lenken. Wieviel Leinsamen producirt wird, aus welchen Staaten derselbe hauptsächlich kommt und welche Verwendung das aus dem Samen gewonnene Oel findet, sind Fragen, welche, von den Fachmännern abgesehen, wohl nur Wenige beantworten können. 3m Ganzen werden in den Ver. Staaten etwa 17 Millionen Bushels Leinsamen vroducirt und zwar der Hauptsache nach im Mittelwesten, den Staaten Minnesota, Iowa, Süd-Da-kota. Nebraska, Ka'nsas und Missouri. ie Flachscultur zum Zwecke der vti? nenfabrication bat sick 'in unserem Lande als unprofitabel erwiesen, einen vegeyrten Artikel bildet aber der Lemsamen. Derselbe wird in Müblen. die zumeist in der Nähe der Culturdistricte liegen, zu Oel verarbeitet, doch consumiren diese Mühlen nicht blos den hei. mischen, sondern auck imvortirten. den sogenannten Calcutta - Samen. 2)ai uci wird aus dem Samen durch Pressen gewonnen und Zwar aus dem kalte?, und dem warmen'Wege. Das auf lal tem Wege gewonnene Oel hat eine'hellere Farbe und wird für gewisse Zwecke
vorgezogen, aber bet Weitem das melste Oel wird auf warmemWege producirt. Bei dieser Fabricationsart wird der gemahlene Samen auf etwas über 212 Grad Fahrenheit erhitzt und lornr.!. heiß unter die Presse; auf diesem Wege wird der Samen schneller und gründlicher entölt, als bei dem anderen Verfahren. Das heiße Samenmehl wird in starken Säcken von gleicher Größe in eiserne Kästen gethan und dann einem starken hydraulischen Druck, der zwischen 300 und 800 Tonnen variirt, unterworfen. Die nach dem kalten Verfahren verbleibenden Kuchen werden abermals gemahlen, erhitzt und von Neuem gepreßt. Im All gemeinen gibt der Leinsamen 20 bis 25 Procent Oel. Bei der Oelfabriction verbleiben nur äußerst geringe Abfälle, da die nach dem Auspressen verbleibenden Kuchen ein ausgezeichnetes Viehfutter abgeben. DaS Oel wird fast ausschließlich zum Mischen von Farben gebraucht und zwar hauptsächlich für solche, die zum Anstreichen von Häusern, Wagen u. s. w. dienen; für das Mischen der von Kunstmalern gebrauchten Farben wird nur Mohnsamenöl gebraucht. Außer bei dem Mischen von Farben findet das Leinsamen - Oel Verwendung bei der Fabrication vonOcltuch, Oelseide. Glanzleder, Druckerschwärze und vielen anderen Artikeln, zu deren Herstellung Oel erforderlich ist. Es liegt also aus der Hand, daß das Leinöl ein viel begehrter Handelsartikel ist. Der Leinsamen - Markt ist zur Zeit sehr fest. Europäische Händler haben von der diesjährigen Ernte schon ca. 1.500.000Bushels gekauft und da nach Deckung des Bedarfs der amerikanischen Mühlen nur ca. drei bis vier Millionen Bushels disponibel bleiben, kann es keinemZweifel unterliegen, daß die Preise sich über dem gewöhnlichen Niveau, das sie jetzt schon überschritten haben, behaupten werden. Es ist übrigens bemerkenswerth, daß in Europa bei der Bewerthung des Leinsamens die Oelkuchen, welche nach dem Auspressen verbleiben, als das Hauptproduct angesehen werden, in Amerika aber das Gegentheil der Fall ist. Hierzulande weiß man wohl den Werth der Kuchen für Futterzwecke zu schätzen,
allem sie werden doch nur als Neben product angesehen und das Oel ist die Hauptjache. klkik Habcrsack's Zchreibcbrief. (Copyright 133 hy tke Cerm.a Press k Plate Cd. N. Geöhrter Mister Edithor! Ich denke, wie ich uff die Welt komme sin, do hen ich ebbes angedahn kriegt, was mich unfitt mache duht zu Heirathe. So oft ich schon getreit hen mich e Fraa zu kriege, hen ich Pech gehabt. Jetzt hen ich e Fraa, awwer was for eini! Well, Sie. wisse gut genug, daß ich von Jhne e ganze Latt denke un for den Riesen hen ich aach e gro ßes Kanfidenz in Jhne. Ich will Jhne jetzt emol verzehle, was ich for e Fraa gestrocke hen. Wie ich au den Kohrtrühm fort sin, do'is mich off Kohrs die Paulme nachgelaase. Sie Hot geklehmt. sie wär jetzt mei Weisie un wo ich hin deht gehn, do deht sie aach hin belange. Mer sin in die erschte Lein zu die Selma un wie die gehört hat, daß ich mit das Meedche verheirath sin, do is se flätt uff ihrn Buckel gefalle. Sie Hot's gar nit glaawe wolle. Ja, denkst du denn, daß ich zu dumm sin, for zu Heirathe? hen ich gefrogt. No, Hot se gesagt, awwer ich hen immer gedenkt, du wärscht zuschmahrt derzu. So bei un bei, do Hot se dann doch ausgefunne. daß ich werklich en Fühl aus mich gemacht hen un do sagt se, sie wollt jetzt emol e wenig die Sach in die Hand nemmr, hisahs sie hatt doch enihau mehr Eckspierienz in den Ahrtikel. Sie Hot gesagt, mir könnte ganz gut bei sie wohne bleiwe, dann hätte mir am wenigste Trubel. So lang mir noch alleins wäre, bretchte mir jg aach nit mehr Ruhms. Sell war mich das Allerliebste un mei be! Galle, wann ich sage soll, mei Fraa, do fiehl ich immer, als wann ich e Euster mitsammt die Schell in. mei Droht hätt sticke well, also mej F raa, die Hot's den Weg aach am Beste gegliche. Sie Hot immer geschmeilt un sagt, da? deht sie forschtreht suhte, sie wollt nor schnell obstehrs gehn un sich e wenig ufffickse, bis dohin hätt die BZissu? Baldrian schuhr das Dinner reddi. Se soll nor ebbeö diesentes fickse, bikahs der'Mister Habersack, was ihr Hoßbend is, der deht schuhr e feines Wettingdinner zu hawwe gleiche. Ich hen gesagt, schuhr Ding, hen ich gesagt, un dann is die Nauline obstehrs gange. Ich hen in die Kitschen noch en lange Tahk mit die Selma gehabt. Ich kann Jhne gar nit sage, wie ich gefiehlt hen. Zch hen im mer gedenkt, wann sich einer verhetrathe deht, dann deht er häppig fiehle. awwer ich he gkfiehlt, als wann ich gekillt sollt wern. Djs Mma Hot mich e wenig inkorretscht, awwer eö Hot mich nit viel gut gedahn. Das Dinner war schon längst rettfz, s!?wer die Pauline war noch immer nit do. Die Selma sagt, ich besser deht emol gehn sie kahle.' Mit schwerem Herze sin ich dann obbstehrs un hen an ihr Dohr geräppt. Bischt du's Schwietie? Hot die Pauline gefrogt. Jeehhs, hen ich gesagt, du besser machst e wenig hurrie opp. bikahs i daö Dinner werd sonst kalt. Sie sagt, ' ich soll doch emol erein komme, do hen ich awwer nosserie gesagt. Das deht mich aach noch fehle, daß ich in das Ruhm , gehn, wo die Pauline sich usf-'
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sickse duht' o no, do heil tch viel zu gute Männers. Die Pauline Hot awwer nit gestappt, for mich zu kahle un feinele Hot se die Dohr for mich ufsgemacht un Hot mich in das Ruhm ereingepullt. Mister Edithor, was ich awwer do gesehn hen, sell duht die Bcttbocks biete: Se war purtienier fertig, blos Hot se noch nit ihr Dreß angehabt un Sie glaawe mich nit. wie skinnie die Pauline war UN ich Rindvieh hen immer gedenkt, sie deht ganz annersch gucke. Uff ihren Dresser do hen so ebaut e Dossen kleine Pattcher gestanne. wo Pehnt drin war und Pauder un all so Stoff for ihr Fehs usfzusickse. Wie ich sell gesehn hen, do hen ich purtienier die Fitz kriegt. Ecksäcktlie wie bei die alte Lehdie wo ich in die Saut mit war. Die Pauline Hot mich en Kiß gewwe wolle, awwer ich hen gesagt: motsch obleitscht. ich hen mich erscht mei Fehs gewasche un will mich nit dreckig mache." Sell Hot se for en Jnsolt genomme, awwer ich hen nick drum gewwe. Ich sin reiteweg fort un sin zu die Selma gange. Ja, die is e ganz annere Fraa, doo is nicks gepehntes. do is alles sallid. odder wie mer uff deitsch sage duht. der schenjuein Ahrdikel. Ich hen mich in meim Schmerz an de Disch gesetzt un hen gestart zu esse. So bei un bei is aach die Pauline komme. Ich muß sage, jetzt Hot se ganz different geguckt un ich sag Jhne. se war so schwiet an mich, daß ich zum erschte mol häppig gefiehlt hen. Awwer es Hot nit lang genomme. Wie ich in die Offis gehn hen wolle, do Hot se gekickt un Hot gesagt, es wär e Schehm, wann en Mann nit emol an sein Wettingdeh heim stehn könnt. Ich hen awwer gesagt, Bißnes befor Plescher un sin fort. Wie ich am Owend heim sin komme, do war mei , wollt ich sage die Pauline e wenig mahd an mich. Sie sagt, sie deht intende, mei Offis e wenig zu imvruhfe. In die erschte Lein müßt ich reiteweg mein Essistent distschahrtsche. bikahs fit wollt den Schapp hen. Ich hen gesagt, sie sollt doch emol dran denke, daß der
Mann e Femmilie zu supporte hätt. Do sagt se awwer. was is die Dlsse renz. Du kannst doch net von alle Mennsohks Kehr nemme, er kann sich jo en annere Schapp suche. Warum geht er nit d i e n e? Sin dosor mehbie nor die Gehrls gut? Es Hot Männer, die denke sich viel zu Zmpohrtent un hen die Eidie, mir Gehrls wäre nor dersor do, de Hausknecht sor die Mennsohks zu mache. Ich denke, die Wimmen sin ecksäcktlje so gut wie die Männer -un mehbie in viele Dinge noch besser. In die erschte Lein müsse die Lehdies e Tschehns hen, ihr Lewe zu mache un ich will, daß du alle Manner in die. Ossis dißtschahrtsche un Gehrls heiere duhst. nau meind mie." Sell Hot mich awwer doch mahd gemacht. Ich hen gesagt: Nau lucke hier, bis jetzt hen ich mei Ossis geronnt un ich intende das aach in die Flutscher zu duhn, un du hoscht gar kei Bißnes. aach nor e Wort derzu zu sage. Wann du's den Weg nit gleiche duhst. dann kannst du jo der Pehntbackse einpacke un Widder hingehn wo du her bischt komme. So jetzt stopp das in bei Peip UN schmohks." Awwer. do hätte Se emol ebbes erlewe könne! Wie en Teiaer is se do uff mich los getschumpt un Hot mich Nehms geruse. wo ich gar nit hier repiete will, bikahs Sie dehte Se doch nit Printe in das Pehper. Se Hot mich an mein Neck getäckelt un Hot mich geschehkt, daß mein Kopp purtinier erunner gefalle is. Off Kohrs, wann ich gewollt hätt, dann hätt ich se doht dncke gekonnt, gefiehlt hen ich den Weg. ei tell juh. Ich hen se off Kohrs aach noch e Pies of mein Meind gewwe un dann sin ich fort. Gasch, was sin ich so mähd gewese! Ich hätt die ganze Welt peusene gekönnt. Ich hen eins bis mehrere Glässes Bier gedrunke un dann sin ich uff eemol so traurig aeworde. wie in mei ganzes Lewe noch nit. Ich hen mein Meind uffgemacht, daß ich mich kille wollt, bl kahs ich hen kein Weg aus mein Truhel gesehn. Ich sin in den Drockstohr gange, hen mich e Peintche Lahdenum kaaft un sin dann heim. Wie ich heim sin komme, do hen ich das Battelche uff den chels gestellt und hen mich dann mef Koht un mei Necktet ausgezoge, dann hen ich mich Widder die Battel getackelt, hen mich uff die figunsch gegelegt un hen das Peusen klier ausgedrunke. Bei Schimminie, was Hot der Stoss so mieserabllg getehst. In mein ßtommeck do Hot's e Reffeluhschen gewwe, un ich hen die Krehmps krregt. Do hen ich zu mich gedenkt, was bist du doch for e dummes Rindvieh, daß du Wege so e Schnattnos sterwe willst. Ich denke ich besser hallern emol, meh die ich kann noch aesehsf wer'n. Do hen ich gehallert, daß mich purtienier die Longs gebostet sin. Der Christ und Selma un die Paulme, all sin se gelaafe komme un hen ausfinne gewollt, was die Matter war. Do hen ich qesagt, ich hätt Peusen genomme un ich ? f Y 5 - . c r i . rr n , war icyon yaimer vom. ;r unn i coi die Battel in die Hand genomme. w jch hraus gedrunke gehabt hen un do sagt er, eivw,r meino, ich sollt mas drum gewwe. In die Battel wär blos Gries for sei Pättentleder Schuhs ej,,zugrtese gewese un in e halwe Stund Wär ich Widder ahlreit. Jetzt denke Se emol, hen ich so doch bei Mlstehk die verkehrte Battel getackelt. Et tell juh, ich sin arig froh gewese. daß ich den Mlstehk gemacht hen un ich verbleiwe Mit beste Riegahrds Juhr trulie"" Meik Habersack. Eskwejer un Scheriff von Apple Jaa, Holy Terror Kauntie. O.. c leidiauna seiner Rrmr Vmr2 vWfntrt 5k.f.. cn . . ' tJ . Ö f U v. VHtU k t kfc , Wann. Namens Baker, gerieth J'ke RtRth in fßRnninn ftnn ,Zt Vm 5 , T'r:iot vn Beleidiger in Streit. Es kam zu eine? Keilerei, bei welcher Kelley den Kopf stf. ....... 3 11 m . . ' jewe vycyucra Mll einem nevolver oearbeitete. R. F. Ruggles, ein alter Mann, mischte sich ein, um Frieden zu stiften, aber dabei entlud sich der Repolver in Kelley's Hand, und Ruggles stürzte, von her Kugel getroffen, sofort
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gnsten, Erkältungen. Dronchiiis, Inguea, Asthma, etc. Der echte Thee ist ebenfalls bekannt, als das beste Heilmittel zur Heilung von . . ..... Grippe. Erwärm das Blut, vermindert den Akelz, fiärkt, stelkt wieder her und hellt.
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A practlcal sportsrnan whh humanitarfan instincts tdates that on onc occasion, in the forests of Maine, hh catch was so large that he gave way to much enthusiasm, which was su&dtd to by certain good spirits that, during the excitement, escaped from a crlass bottle and took posscssion of him and his gu!dc Before going to slecp that night, however, cach man swallowcda
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and in the morning neitherhad a touch of anything likc the headache that on previous occasions had pretty uniformly followed unusual sueecss with rod and tccL
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.Nicht länge: mehr werden die Schaufenster der Bostoner Saluhns" mit Bildern von verführerisch überschäumenden, riesengroßen Biergläsern oder lustig dreinschauenden Böcken geschmückt sein. Der Polizei raly zener Yochlntelllgenten und Yochcuttlvirten Stadt hat sich nämlich gegen diese Bilder als unmoralisch und die guten Sitten der Bohnenstadter unterarabend erklärt. Obwohl 86 Winter über tin Haupt dahingegangen sind, hält sich der in Lyons Farm bei Newark. N. I., wohnhafte FarmerThomasChandler nicht für zu alt. um sich eine neue STA M , ' ... Gesayrtm zu Wahlen, zwei hat er schon begraben, und so trat er kürzlich mit Josephine Wentz vor einen rleocnsrlchler und ersuchte diesen, den Knoten zu schlinaen. Die Braut ist 25 Jahre alt; auch sie hat schon de? Ehe ireuv' und xtiv gekostet, allem Anscheine nach aber nicht das Glück aefunden, das sie suchte. Sie ist eine Zeie, war aber mit Ellls Payne, einstmals farbiger Stadtrathsbote, verheiratbet. erwirkte iedock eine Sckeidung von ihm, Das Shebündniß wuroe dadurch dekannt, daß der Friedensrichter das Heiratbs-Certificat in der iity Hall zu Newark ablieferte. Die z e h n j ä hrige Agnes Mulliaan. eine Tochter des Constablers William Mulligan in Montclair, vt. 3., i t an Aerledunaen aestorben. die ne durch die Husschlage emes Pfer des erlitt. Das Kind batte mit Ande ren hinter seiner Wohnung und in der 'caye der stalle von ames V. Manning gespielt. Ein junges Pferd wurde herausgeführt und als es an den Kindern vorbeikam, fitzelte Agnes es mit einer Rolle Stroh. Das Thier schlug aus und seine Sufe trafen das klein caocven in die rechte Seite der Brust. Agnes wurde zu Boden gestreckt, raffte sich jedoch wieder auf und war im Stande, sich nach Hause zu begeben. Dort fiel sie in Obnmackt und ibre nm-L r . . . " i . . . " " " Mutter schickte ,'lch eiiiem Arzte. Nach oenen Aniunsl wurde das Ztind bewußtlos und starb nach kürzer'Zeit Wenn die 'k leine M a x y Tannis in Pat'terson. N. 3.. aenesen wird, so wird sie dem treuen Bernbardiner eines Nachbarn ihrer Eltern ihr Leben verdanken. Das Kind ist drei Jahre alt und hatte sich dieser Tage einige Zündhölzchen zu verschaffen gewußt, mit denen es in einem Schuppen ein Feuer aufbaute. Bald brannten seine Kleider lickterlob. Der brave Bernhqxdinir .Dewey" sah dieGefahr, m der seine kleine Freundin schwebte, und als sein lautes Bellen nicht schnell genug Hilfe herbeibrachte, sprang er in den Schuppen und zerrte das Kind heraus, bellt: fortwährend und rollte sick mit seinem zöttiacn Nche über KZ? brennenden Kleider, um die Flammen zu ersticifn. sachoarn kamen herbei, die Flammen wurden löscht und das Kind, das trotz der Anstrengungen seines vierfüßiaen freundes scklimme Brandwunden davongetragen hatte, InitrS tn'2 C H f . C t. L crs v.vw ni yvijmui ijcumcgi. xjzx Bernhardiner aber ist der Held des Tages. .
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