Indiana Tribüne, Volume 22, Number 29, Indianapolis, Marion County, 17 October 1898 — Page 1

0 O rlC X rlC A vH ox VS A s ls r r M VO l W V o o . Ofstce : Sto. 18 Süd Alabama Strahe. Telephon 1171. Jahrgang 32. Zndianopolis, Indiano, Montag, den 7. Oktober 1898. NlU29

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Dramatische Sektion deö SOCIAL. TURNVEREINS.

Theater-Vorstellung Sonntag, den G. November, Abend, ;.;8Uhr. Zur Aufsührunz gelangt : :: Nachruhm ! :: iuftlvikl In 4 itltn von Robert Misch. Eintritt 50c und 25t. Müllers Leber - Pillen iC. V Un iixK sksf iii-fi rtpTtnSpß l vU9 VIH 4iw invvnv "V y. v,. , Mittel aegen Un'-erdauttchkeit, Verstopfung, Lebnleidenktc. 25 (?ests die Schachtel bei fferd. A. Müller, Apotheker, Ecke East unb Washington Str. und auch la alle anderen Apotheren. r.O.G.Mnff hat seine Osftce nach dem Willoughby Gebäude, Zo. 224 No,d Mridian Str., erste tage, verlegt. Ofnce.Ttunden : Von 2 diS 4 Nhr Natmittag r n. a C. " 4 I xeieppo : jjnce x otnna i le.Xvoyuung vkstnori lxaj wie im t. . 1S37 Nord Pennsylvania Straße. 4i 44 4 g & H V H V Ban- und Sliar-Verein I . I maql Hypotheken-Anleihen zu den niedrigsten Zins. Raten. Abzahlungen der Schuld nach Be lieben. Man erkundige sich sei den Beamten: ZIlbert 5. Metzger. PrSstdent. Louis Ltelke. VicPrIsidnt. Armin Bobn. EerrttZr. Carl S. Lieber. Cchadmeistn. Versammlung jeden Samstag Abend im Deutschen $au. Hochzeits- und Gelcgcn5)citsin größter Auswahl. $fras. Mayer $o I l v i p I 29 & 31 Weg Washingtonstr. Fünfzig Jahre unermüdlichen deutschen Strebens in Indianapolis von THEODOR STEMPFEL. Fest.Schrift zur Feier der Vollendung deö Deutschen Dauses Brochirt 50c ; gebunden 51.00. Postporto betragt 15c. Ms bet H. Lieder $., in der Cffice de .Telegraph' und Sa KaKctt in htr Cffbt kre .ttlbSn. sJPannauJi la reutjchen Hauze gerauy erden.) 0't?Fv !ÄKK 5 UAAam ?ÜimiK4Wmmß Office : 26 Süd Deladareftr. vtSLe : 120, 122, 124, 12S, 128 Ost Peerlft, I TelevSon fill Offm Tag und V,St. n m TTr.Ä.B VL lili. &iXfin 9itttW cVCIHflll KQ,X, Wieder auf dem alten'.Platz, SZ?. 221 u. 223 N.Delavare Etr, Tel. 250. NnterNngt die ttiil tetriebedoa nisu)asiuäde. 5ko. 133, 140 und 142 Virg:ma kd.nue. Q.Lomsrvills. Manager.

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Wetterbericht. Viel kälter und zeitweilig Regen T. ... . (ff.Xt ViS.n.iAt IAiii tytUlC yiUUl, UiUltylU UUIU. wm)mu. dann schönes Wetter. Höchste Temperatur innerhalb der lebten 24 Stun-I den 69 Grad, niedrigiie 53 Grad. DieGoldreserve. Washington, 17. Oktober. Der verfügbare Baarvorrath deS Schatzamt beträgt nach dem heutigen Ausweis 5302.842.333, wovon $244,008.833 auf die Goldreserve kommt. Porto Rico geräumt. W a s h i n g t o n, 16. Okt. DaS Kriegsdepartement hat letzte Nacht die vtn . r ctt Nachricht erhalten, daß General Ma ciaö sich nach Spanien eingeschifft habe. Am Dienüag wird in San Juan die formelle Besitzergreifung der Insel durch die Amerikaner stattfinden. Daö 47. New Zorker Regiment ist in San 3uan angekommen. Am Dienstag werden .sich nur noch wenig spanische Soldaten aus Porto Rico befinden. Die noch da sind werden die Insel verlassen, so schnell sie befördert werden können. t Die Untersuchungscommission reist. Washington, 16. Okt. Die Untersuchungscommission ist heute per zug nachdem Südrn gereist, um C.f nnS &,tafl yi 11 n i. Alt t n Ull 4t UIIV Wt.Ufc Vt tlt l M Uf M U betreffs der Armeelager fortzusetzen. Der Eisenbahnzug besteht auS ParlorSchlaf und Speisewagen und die Commission wird wahrend der ganzen Reise in dem Zug wohnen. mn D i e ChippewaS. Walker, Minn., 16 Okt. Der Jndianer-Commissär 3oneS und eine hhhl Berichterstatter hatten sür heute Vorkehrungen getroffen, um mit dem Dampfer Vera nach dem Kampfplatz gegenüber von Bear Island zu gehen. und im Lager der feindlichen Indianer mit diesen zu verhandeln. Aber der See war zu rauh Wenn sich der See biS Montag beruhigt, so soll dann der Besuch vorgenommen werden. Am Sonntag vollen die Indianer nicht verhandeln. Herr JoneS will Bugamahgashick überreden, sich zu stellen. Man glaubt aber nicht, daß er Erfolg haben werde. Am Mittwoch erwartet man aus der Agentur, daß sich mehrere Indianer stellen werden. Ken. Bacan alaubt. . ! u," ,u erzwingen fem wird. Allaemem ist I 0 o I man der Ansicht, daß, wenn auf der Gestellung sämmtlicher Indianer, welche der Marschall O'Connor verlangt. wirklich bestanden wird, eine Wiedererössnung der Feindseligkeiten nöthig werden wird. - EinBrauerei-Syndikat in Cineinnati. Eincinnati, 16. Oktober. ES sind Aussichten vorhanden, daß daö Geschäft, wodurch ein englisches Syndikat sich im Wege deS Kaufs in Besitz der Brauereien von Civcinnati setzen will, im Laufe der Woche zum Abschluh gelangen wird. All: Präliminarien sind arrangirt, aber eS bestehen noch einige Differenzen zwischen der Löwen- und der Herancourt-Brauerei 63 beißt, die Differenzen betreffen den Peelö, aber man werde sich auch darüber bald einigen. tu Deutschland und D r e y s u ö. Berlin, 16. Okt. Der Kaiser ist gen Palästina gezogen, dafür ist deö deutschen Reiche? Kanzler,FärstHohen ze, on,e,nern ommerurlauo, oen cmn Folge der erschütternde Genfer iragovle unterbrechen mußte und spä ter in Aussee und Wiesbaden fortsetzte, wieder neu gekräftigt nach der Reich? Hauptstadt zurückgekehrt. Der Fürst hni in friffÄ 9TilsT mmV V.t PM wuu up er in der Zeit der Erholung den politi. schen Horizont nicht auS den Augen oerloren, beweist, daß sich seine ersten l Aeußerungen auf die Pariser Vor gange, speziell auf die DreysuS Affaire, bezogen. Der Fürst erklärte nämlich mit Be Ijug auf oen von oem norweglichen Dichter Björnson gegen die Mönche ner Allgemeine Zeitung" angeftrengten Belelblgungkprozkß, er habe dem Maler Lenbach nur gesagt, waö Public Ijuriö sei, nämlich, daß DreysuS weder

mit der deutschen Negierung, noch mit der deutschen Botschaft in Par?S, noch mit dem Militärattache Oberst von Schwartzkoppen in Verbindung gestanden habe.

Gleichzeitig erfährt man auS der läßlicher Quelle, daß die bikherige An nähme, der frühere Portier der deut scheu Botschaft in Paris sei ein Spion der französischen Regierung gewesen, unrichtig ist. Der wirkliche Spion ist ein Elsässer Namens Müller gewesen, der in dem Hause Rue Lilie 103, daö der Wohnung des Obersten von Schwartzkoppen gegenüber lag, als Portier angestellt war. Die Helfershelfer Müller'S waren zwei Kammerdiener deS deutschen BotschsterS Grasen Münster, die dem Müller AlleS, waS sie erwischen konnten, darunter sogar Privatbriese der Gräfin Münster, zutrugen. AIS die Spionagen der Burschen entdeckt wurden, zog Oberst vonSchwartzkopen auS, aber die Rohrpostkarte (le Petit bleu), die in dem DreysuS-Prozeß eine so große Rolle spielte, war bereits auS dem Papierkorb deS Obersten gestohlen. Min gleischmangel in Deutsch land. E i n neueS Rettungsboot. Autokrat i s ch e U e b e r g r i s s e u. s. w. Berlin, 16. Okt. Der FleischMangel in Deutschland hält in Folge des Ausschlusses ausländischen VieheS und Fleischtö noch immer an. Aus Oesterreich allein sind einige achttausend Stück Rindvieh zugelassen worden, und Rußland hat ungefähr 80,000 Schweine geliefert; aber dieö ist vollständig ungenügend, um die Nachfrage zu befriedigen. Seit Monaten sind die Preise beständig gestiegen, und sie stehen jetzt um 20 Prozent höher als im Jahre 897. Die Pferdeschlachtereien haben n Folge dessen einen großen Aufchwung genommen, besonders in den großen Städten, und Hundesieisch wird offen zum Verkauf ausgeboten. In den Chemnitzer Neuesten Nach:ichten bilden Fette junge Hunde" eine stehende Anzeige. Direktor Schönermann vom Norddeutschen Lloyd hat ein neueS LebenSettungöboot erfunden, dessen MechaniömuS, welcher sehr einfach ist, geftatet, daS Boot ohne Hilfe von Krähnen inS Wasser zu schassen. DaS Boot kann auch bei hohem Seegange inS Wasser gelassen werden, und zwar fällt eö in einiger Entfernung von dem Schiffe ins Wasser, wodurch die Gefahr bei einem Schissöunalück oder einem Brande auf hoher See verringert wird. Der Dampfer Kaiser Wilhelm der Große wird jetzt mit diesen RettungSbooten ausgestattet. Derneue Dampfer der Hamburg-Amerikanischen Packetahrt Aktiengesellschaft, welcher jetzt im Bau begriffen ist, wird ebenfalls die neuen Boote erhalten. 3n der letzten StadtverordnetenSitzung kam die Thatsache zur Sprache, daß die Berliner Polizei, in ihrer Eigenschaft als die die Bauten beauffichtigende Behörde, ihre Erlaubniß zu dem bekannten Stadtverordneten-Be-schluß betreffs Errichtung eines neuen GitterS um den Kirchhof der Märzgesallenen versagt hat. Aus Antrag deS Sozialisten Kaufmann Vogtherr, setzten die Stadtverordneten einen Auöfchuß ein, der die gesetzliche Seite der Frage prüfen und vorschlagen soll, wie dem Willen der Versammlung Geltung zu verschaff: sei. Im Magistrat wurde die Verfügung deö UnterrichtöministerS Dr. Bosse, dem Stadtverordneten Singer die Bestätigung als Mitglied der SchulkomMission zu versagen, weil sich Sozialisten ihrer Prinzipien wegen für derartige Posten nicht eignen, lebhast diSkutirt. Von verschiedenen Seiten wurde dem Minister überhaupt daS Recht eineö derartigen Eingriffs in die spezielle Stadtverwaltung bestritten, doch kam eö zu keinem definitiven Be schluß. Während in Deutschland die Zu lassung der Frauen zum ärztlichen Studium noch immer nicht alö eine definitive moderne Errungenschaft be zeichnet werden kann, bat sich in dem stammverwandten Holland die Meinung der Jachkreise so weit geklärt, daß einer Frau sogar die Würde eineö Profes sorö für Frauenheilkunde an der Universttät Utrecht übertragen worden ist. Fräulein Dr. Katharine von Tussenbroek, 152 zu Utrecht geboren, war bis zum 25. Lebensjahre alö Lehrerin thätig, widmete sich von 1880 bis 1837

medizinischen Studien und praktizirte

nach bestandenem Staats- und Doktorezamen fast zehn Jahre lang in Amsterdam. Anfangs übte sie die allgemeine Praxis für Frauen- und Kinderkrankheiten auS, doch wies sie die überwiegende Mehrzahl ihrer Patientinnen bald auf da der Aerztin von Natur auö zugehörende Gebiet der Frauenkrankheiten hin. Sie fand alö Afsistenzärztin deö Dr. Mendeö de Leon von 1889 an mehrere Jahre hindurch die günstigste Gelegenheit, sich theoretisch und praktisch in ihrem Spezialgebiet zu vervollkommnen. 3m Februar d. 3. wurde sie an Stelle des nach Groningen berufenen Professors Dr. Nyhoss durch koniglichen Erlaß zum Mitglied der Prüfangökommifsion für Aerzte ernannt, und kürzlich belohnte der Staat ihre Verdienste durch Übertragung der Professur für Frauenheilkunde an der Universität Utrecht. - Judenhetze in G alizien. London, 17. Okt. AuS Wien wird gemeldet, daß eine Schaar Bauern in Kossow in Galizien am letzten Freitag Abend das dortige Judenviertel angriffen und plünderten, wobei zehn Menschen getödtet und diele verwundet wurden. AuS China. London. 17. Okt. Dem Daily Telegraph" wird auS London gemeldet, daß der Kaiser wahrscheinlich am 23. November formell abgesetzt und Prinz Tschun, dreizehn Jahre alt, als sein Nachfolger eingesetzt werden wird. Am 23 November ist der Geburtstag der Kaiserin Wittwe. Ruhe in Paris. Paris, 16. Okt. Die MilitärPatrouillen sind verringert worden. Nur an den Bahnstationen find die Wachen noch fo stalk. wie bisher. DaS Detachement am Stadthaus ist ganz zurückgezogen. Die Truppen sind nicht mehr in den Kasernen eonsignirt. Vom Bahnhof in Rouen sind die Truppen ebenfalls zurückgezogen. Alle Gefahr ist vorüber. DaS Eabinet beschäftigt sich mit dem Falle deö Obersten Picquart, über dessen strengen Gewahrsam im Cherche Midi ein Konflikt zwischen den Civilund Militärbehörden entstanden ist. P a r i S, 16. Okt. Signor Mazzini, Korrespondent der 3l corriere della Stra" in Mailand, ist auS Frankreich ausgewiesen worden, weil er die Nachricht von der Generäle-Ver-schwörung seinem Blatt telegraphut hatte. General Zurlinden hat einen Befehl erlassen, in welchem er die Truppen auffordert, dem Gesetz und den Entscheidungen der Regierung Achtung zu verleihen. Daö Cabinet frug bei acht Generälen an, ob sie die Verfolgung der Zeitungen verlangen, welche die Geschichte von der Verschwörung brachten. Alle lehnten ab. - A u ö P a r i ö. Pariö, 16. Okt. Die Ankunft deS Herzog? von Orleans in Brüssel hat daö Gerücht, daß ein militärischer Staatsstreich beabsichtigt war, aufs Neue belebt. Die Einweihung eines Monuments für die französischen Solbaten, welche im deutsch. französischen Kriege sielen, fand heute in Chaumont unter dem Vorsitze deö Kriegsministers Chamoine statt und gab Gelegenheit zu einer Demonstration für die Armee. Viele Vereine riefen bei dem Umzüge : ES lebe die Armee !" n Die sozialistische Partei sprach sich heute in einer Versammlung gegen die Einmischung der Regierung in daö Recht deö Streiken? auö, Eine Resolution tyurde angenommen, in welcher erklärt wird, daß die ganze sozialistische revolutionäre Partei einig in der Vertheidigung der Republik sei und nicht gestatten werde, daß die mili täusche Verschwörung Hand an die Freiheiten deö Volkes lege. Die Sozialisten .kündigen an, daß sie einen Vigilanz-Ausschuß zur Verhinderung der militärischen Verschwörung gegen die Republik eingesetzt haben. Die kubanische NationalVertammlung. Santiago de Cuba, 16. Okt. Die eubanischeNational-Versammlung in Santa Cruz ist auf den 20. Oktober angesetzt, aber in Anbetracht der schlech 'ten Verkehrsmittel werden die mU

lieber schwerlich vor Ausgang beöMo

natö beisammen sein, so daß erst dann die Wahl deS Präsidenten und der Kabinetömitglieder erfolgen kann. El Cubano, ein täglich in Santiago erscheinendeö Blatt, stellt die Wahl deö fol genden Ticketö in Aussicht: Cll .tfik A n nrn vrusiveril zentral jucanrno wo mez. Vice-Präsident Tenor Bartolome Maso. Sekretär für auswärtige Angelegen helten Dr. Domingo Mendez Capote. Sekretär deS Jnnern-Tenor Benjamin Suerra. Justuminister Tenor Jose A. Lanuza. Kriegösekretär General Calizto Garcia. Unterrichtöminister Tenor Enrique Varona. Die Telephondrähte in der Gegend on Santiago sind von Cubanern aberissen worden und sie benutzen sie zur Herstellung von Gestellen zum Heutrocknen. General Wood hat die Verastung der Gesetzeöverletzer angeordnet. chiffS.Slachrlchten. Angekommen in : New Jork: Phönicia" von Hamburg; Rhynland" von Southampton; La Champagne" von Havre; Spaarndam" von Rotterdam; Umbria" und Campania" von Liverpool. Hamburg: Augusta Victoria" von New Jork. Liverpool: Struria" von New Jork; Jtalia" von Boston. Genua: Kaiser Wilhelm II." von New Äork. Havre: La Touraine" von New Sork. -mallerlei. Der72JabrealteZ?armer Joseph Stoertsbach in Stevens Point, Wis., ist um $15,600, sein ganzes Vermögen, das er sich durch mühselige Farmarbeit und etwas Spekulation in Grundeigenthum erworben hatte, bestohlen worden. Seine Schätze bestanden aus $7000 in Ortsbonds, $2000 in Regierungsbonds, $3600 in Gold und $3000 in Papier. Dieselben befanden sich in einer Blechbüchse, die er in seinem Holzschuppen vergraben hatte. Während er temporär abwesend war, gruben Diebe die Schätze aus und nahmen auch die Liste mit den Zahlen der Bondö mit. Die leere Blechbüchse vergruben sie an der früheren Stelle mit großer Sorgfalt wieder. Vor Manila fiel Hauptmann Reinhold Richter vonCompagnie des ersten kalifornischen Regiments. und in San Francisco blieben Fra und Kinder, die den Ernährer verloren. in größter Bedrängniß zurück. Im Mechanics Pavillon zu San Iranclsco fand nun ein von Col. Thos. Clubb, Major Schmidt und anderen Officieren zum Besten von Richter's Angehörigen veranstaltetes Fest statt. weiches einen Reinertrag von nahezu $4000 ergab, so daß Frau Richter vorläufig aller Ezistenzsorgen enthoben ist. Ein scheußliches Verbrechen haben zwei Weiße, Onezime Brignac und Henry Dare, eine halbe Meile von Opelousas, La., an einem vor der Thür des Christ'schen Ladens vorbeireitenden jungen Mulatten, NawmS John Morris, begangen. Als die beiden Burschen des Negers ansichtig wurden, holten sie ihre Revolver hervor und feuerten auf denselben, ohne irgend welchen Grund, ohne die geringste Veranlassung. Der so meuchlings Angegriffene fiel tödtlich getroffen vom Pferde, während die Mordbuben entflohen. Ehe der Unglückliche sein jungeö Leben aushauchte, bezeichnete er Brignac und Dare, die ihm vorgesührj wurden, als seine Mörder. Kurze Zeit darauf starh er. Der am Porters Creek, nahe El Campo, Tex., ansäßige alte Farmer Otto Harmes ist von seinem Neffen unter Mithilfe der ergenen Frau ermordet, worden. Der Neffe. Julius HarmeS, hatte sich in die Frau verliebt und die Beiden beschlossen, den alten Mann umzubringen. JuliuÄ erschlug den Farmer, als dieser schlief. mit einer Art und schleppte dann den anscheinend Todten unter Beihilfe der ,srau nach dem nahen Kornfeld, woselbst sie abgeschnittenes und ausgetrockneteö Korn über dem Leichnam anzündeten und dann fortgingen. Am nächsten Morgen kehrten sie an die Stelle zurück und bemerkten zu ihrem Schrecken, daß nicht allein das Feuer wieder ausgegangen war. sondern noch Leben in dem Körper des Alten war. Abermals richteten sie den Scheiteryausen her und verbrannten nunmehr den Körper Harmes', die verkohlten Ueverreste in die Erde scharrend. elde unmenscben wurden verbaktet.

Ein zerrüttetes Nervensystem Cchlietzlich Herzdeschwerden. ' sdhit wiederhergestellt durch Dr. rilles's Nervine.

rr Edward Hardv, der jovial Mana SO ger des aroßea Stores der Shepperd Co. L? zu Braceville, Jll., ichreibt: 3ch war nie einen Tag krank in meinem Leben. biZ 139. Ich litt s schlimm an nervöser Erschlaffung. d& ich meine Stelle nicht versehen konnte und zu medi ,?niren anfangen mutzte. Ich versuchte unsere okal-Aerzte und einen in Joliet. aber keiner konnte mir helfen und ich dachte, ich würde fterden. Ich wurde verzagt und stand unsägliche Angst auZ. Konnte weder essen, noch schlafen und ruhen, ti schien als könne ich nicht exiftiren. ach Verlauf von sechs Monaten war ich nur ein Schatten und zuletzt wurde mein Hcr, ergrif se und ich war wahrhaft elend. Ich nahm sechs oder acht Flaschen von Tr. MileZ' Nervine. die mir von Ansang an Linderung bracht, und mich schlictzlich kurirte. Der grötzte Segen meines Lebens. Dr. Milei' Mittel werden durch alle Apotheker verkauft unter einer positiven Garantie; die erste Flasche nützt oder da? Geld wird ,urückerstattet. Buch über die rankheiten de! Herze? und der Nerven frei. .f? S" teilet f&rvino! Hestore Health OVJalv dreffe: Dr. Milk, Medical Co.. Llkwt. Ind. 19 Wochen ununterbrochen geschlafen hat während des verflossenen Sommers Jrau Rosalie R. Harens in Wyoming, Jll. Als die Frau nach ihrem Dauerschlafe erwachte, glaubte sie, am vorhergehenden Abend zu Bett gegangen zu sein. War ihr Staunen über ihren unnatürlichen Schlaf schon groß, so wuchs dasselbe noch, als sie von den historischen Ereignissen hörte, die sich während desselben abgespielt haben. Das Städtchen Masm ü n st e r im Qber-Elsaß wurde von einer verheerenden Feuersvrunst.hcingesucht, die in einem Schuppen bei der katholischen Kirche ausvrach. mit unhcmmbarer Gewalt um sich griff und an 20 Gebäude in Schult verwandelte. Es konnte fast nichts gerettet werden. Das Brandunglüct hatte keine solch' großen Dimensionen angenommen, wenn hinreichend Wasser zur Stelle gewesen wäre, tso aber herrschte überall Wassermangel und 'eine kostbare Zeit verstrich, ehe aus dem Bergreserooir vei Sewen Wasser abgelassen ward. Ueber '30 Familien sind obdachlos; iyre Lage ist um so schlimmer, als oynehm hier Äcangei an Wohnungen henjt,. Man vermuthet Brandstiftung. Das bei einem Kaufmann in Löwenberg angestellte Dienstmädchen Hedwig unck stürzte sich aus Furcht vor Strafe wegen vcrübter Unredlichkeiten, aus dem Fenster dre im dritten Stock befindlichen Wohnung auf die Straße und -var sofort tcdt. Das in dcr Stadt verbreitete Ccrücht, das MLdcyen sei unjch.lid:g und von der Diens.herrzcZzaft in dn Tod getrieben, versammele im Laufe ves Abends zahlreiche rjonen vor dcm Hause des Kaufmanns. Viele Scheiben des Hauses :rurden zertrüm ircrt, die Polizei wurde mit Steinwürfcn empjc'.ngen und asgepfisfen. Schließlich wurde die Feuerwehr herveigerufen. die die Straße schnell säubcrte. Die Schanklocale der Stadt wurden sofort geschlossen und der Aufenthalt aus der Strafe untersaqt. ,, , ' Die auffallendsten Hei lungen von Serofeln, die man kennt, find mittelst Hood'S Sarfaparilla erzielt. Dieses Mittel sucht seines Gleichen bei Blutkrankheiten. Gebraucht n u r H o o d'ö. Hood'S Pillen find mit der Hand gemacht und völlig gleich anGröße und Gewicdt. 25s. Der ETew York Sfcoxe. llltablirt 1853.) "ML..,,. SuiteW Muster! Ein großer Verkauf von Blankets beginnt Dienstag. Sie versäumen denselben doch nicht ? Dieses wird ein kalter Winter wie Jedermann sagt. . S.

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