Indiana Tribüne, Volume 22, Number 28, Indianapolis, Marion County, 16 October 1898 — Page 4

ygfiftttttg- TrtKttÄe Jkoiuuii iüguaj üad $iiii 14.'

DlSzttche.Tr'.bj!nr' kottet durch deo r J ilentt oer Woche. CU ftonntaa,lrtbü ernt pcx octt" Ve d uucau lHwtl U SentI mRixti per Jft nerhall N ttf 21&St b , Je v DfftMi 18 SKd kllam h Znv,2naooliS,Jnd., 16 Oktober 18. SoniUstßS Milmi. Wie sich die Gegensatze auch in btt Natur berühren. Vor wenig Tager noch schwüle Sommerhitze und j'tz flackert tat Feuer im Kamin. Dr Nebelwind säuselt herbstlich durch die dürren Blätter, um mit Göthe zu re den. Raschelnd wirbelt er laö Laud von den Bäumen, lange SpinnwebeFäden fliegen in der Luft herum, zu früher Stunde schon sinken die Schatten der Nacht herab, und um auch Schiller zu citiren um deö Lichti ge fell'ge Flamme sammeln sich die Hauöbewohner. Der Herbst ist da, der Winter steht vor der Thüre. Wer bei dem schönen, warmen Wetter der letzten Tage noch etwa daran gezweifelt hat, de? wurde durch die Rechnungen der NaturgaSgesellschaften unangenehm daran erinnert. Unangenehm, sage ich, denn gehört daö Zahlen an und für sich nicht zu den angenehmsten Dingen deS LebenS, so ganz gewiß nicht für daS, waS man gar nicht bekommt. ES stehen unS nun bald die schönen Tage in Aussicht, an denen die Hauöfrau daran verzweifelt, jemals ihr Mittagessen fertig zu bekommen, weil eS an GaS fehlt und an denen auö demselben Grunde die Indianapoliser Menschheit daS Bett früher aufsucht, weil eS im Hause gar nicht warm werden will. Und eS ist dann so angenehm, wenn man sich darüber beschwert und wird von den Beamten der GaSgesellschaften mit Stillschweigen und einem Achselzucken traktirt, daS man sich deuten kann, wie man will, wenn Einem dabei überbaupt nicht die Lust vergeht, eS zu deuten. Auf der anderen Seite bringt unS aber auch der Winter viel Angenehmes. In dem Gedanken deS SammelnS um des Lichts gesellige Flamme liegt so viel Poesie, so viel Stimmung, so viel Gemüth. Die heißen Sommerabende fördern die. Geselligkeit nicht, weder in der Familie och außerhalb derselben. Mit dem kühleren Wetter aber beginnt daS gesellige Leben, besonders das in den Vereinen, daS dem Deutschen so sehr Bedürfniß ist. Ein alter Witz sagt, daß wenn zwei Deutsche nach einer einsamen Insel verschlagen würden, daS Gründen eines Vereines das erste wäre, waS sie thun würden. ES scheint mir indeß fraglich, ob daS auf 'die Amerikaner nicht viel anwendbarer wäre als auf die Deutschen. Wir haben"' wirklich von den zahllosen amerikanischen Vereinen und ClubS gar keine Abnung. 3m Women'S Eouncil, einer Organisation zu welcher bloß auS Frauen bestehende Vereine und Vereinigungen Delegaten schicken, sind über dreißig solcher dertreten. Wie viele mögen da bestehen, welche bloß Männer oder Männer und Frauen zu Mitgliedern haben. Die Zahl der klubS, welche abwechselnd in Privat Wohnungen zusammenkommen, ist Legion. Die amerikanischen Vereine versol gen wohl energisch ihre Zwecke, aber das gesellige Leben verstehen sie nicht zu fördern. DaS wissen die Amerisauer auch selber, und diejenigen unter ihnen, welche geselliger Zwecke halber. sich einem Vereine anschließen vollen, .wählen einen deutschen Verein. ' Der Amphion Klub" z. B., der in gesanglicher Beziehung ganz VorzuglicheS leistet und den Männersang mit Ernst und Fleiß pflegt, hat biS jetzt vergeblich versucht, einen großen Verein nach deutschem Muster auszubauen. Dagegen zählen der Männerchor, der Musikverein, der Deutsche Klub eine große Zahl von Amerikanern zu ihren Mitgliedern. Der Grund liegt freilich nahe. In der ausschließlich amerikanischen Gesellschaft sind Wein und Bier verpönt. Da wird auf die verehrte Geistlichkeit, aus verhutzelte Jungfrauen und versteinerte Hagestolze Rücksicht genomrnen, da giebt die personisizirte Langwtiligkeit und Trostlosigkeit den Ton an. Wo aber die edlen amerikanischen Jünglinge unter sich sind, da aittn fit leicht auö. Da dient ihnen die deutsche Gesellschaft als heiterer Zufluchtsort und als Aufflchttbehörde zugleich Unsere deutschen Vereinen rühre sich denn auch schon tüchtig und rüste sich für die Wintersaison. Der Mannerchor und der Musikvereia haben ihre Programme für den Winter bereits

veröffentlicht und der' Wetteifer der beiden Vereine kann sowohl der Kunst, roie der Geselligkeit nur zum Vortheil gereichen. 3m Deutschen Hause sowohl, mie in der Männerchor Halle bat sich bereits rühriges Leben entwickelt. Ebenso ist es in der Mozart Halle, in der Columbia Halle, in der Halle deS Unabhängigen Turnverein?, deS Südfeite Turnvereins und wo sonst noch deutiche Vereine hausen. An Gelegenheit zu Unterhaltung. Freude. Lust und Scherz wird eS nicht fehlen. Indeß g'hören zwei Dinge dazu, um alles vollständig genießen zu können und die wünsche ich Jedem recdt herzlich : Frohe Laune und ein gesüllteS Portemonnaie. Der Plauderer. Die Kieme Cousine. von M. Trivelev. Du brauchst Jean's Besteck nicht aufzulegen,- sagte Madame Clodat zu Alice, Dein Vetter wird heut nicht zum Abendessen nach Hause kommen Gut, liebe Tante." versetzte das junge Mädchen mit ruhiger Miene und

fügte dann leise für sich hinzu: .Was mag denn Vorgehens Alice deckte schnell: während sie Tel ler und Gläser brachte, ließ sie ihrer Phantasie freien Laus. Was kann denn Jean nur außerhalb zu thun haben? Mit wem ist er zusammen? Und warum sieht die Tante so zufrieden aus?" Madame Clodat setzte sich in ihren Lehnstuhl, während Alice iyi anderen Ende des Tisches Platz nahm. Als man das Huhn brachte und das iunae Mädchen sich nur ein kleines Stückchen auflegte, bemerkte Madame Clodat: Warum nimmst Du denn nicht -von dem Flügel?" Ich danke, liebe Tante, mir schmeckt ein Stück genau wie das andere. Und da Jean kaltes Huhn so gerne so kann er morgen zum Frühstück . . . Es ist sehr nett von Dir. daß Du an Demen Better denkst . . . Das ist doch ganz natürlich, liebe Tante." Du Kasl ihn sehr aern. wie?" Ebenso wie Sie, liebe Tante. Ich wäre sehr undankbar, wenn es anders wäre. Sie haben mich als arme Waise zu sich aenommen . . . Ich habe nur meine Pflicht gethan. i L " I . Zcy tonnte oocy Die xieine .ocuier mzi nes Bruders nicht auf der Straße las sen Oh. Sie sind so gütig gewesen, liebe Tante!" Doch sprechen wir nicht mehr da von! Wenn ich übrigens etwas Gutes gethan habe, so bin ich dafür belohnt, denn Du machst Dich im Hause nützlich . . . . Du bist mir wie eine gute Tochter. Und seit den zwei Jahren, da Du bei uns bist, habe ich Dich Ire ben und schätzen gelernt. Du hast große Vorzuge, bist fleißig und ver ständig. Und Du wirst auch ach Jean's Abreise . . ." Er bleibt nicht bei uns?Nein, Du bildest Dir doch wohl nicht ein, daß er fern ganzesLeben lang Junggeselle bleiben wird?" , Er will sich verheirathen?" fügte sie leise seufzend hinzu. Ich wußte es la, daß es so kommen wurde!" Dann fragte sie nach einer Pause: Ist das bald?" Ja. hoffentlich bald.- versetzte Madame Clodat mit freundlicher Miene. Dann ließ sie den etwas Hochsahren den Ton fallen, den sie ihrer Nichte ae genüber gewöhnlich anschlug, und sagte: Schließlich sehe ich keinen Grund, warum lch Dir gegenüber d:eS länger als Geheimniß betrachten soll; erfahre also, daß mit Jean etwas im Gange ist." Oh!" Ja. mit Fräulein Henriette Du bris, die Du ja kennst. Eine brillante Partie; 60,000 Francs Mitgift, von der Erbschaft gar nicht zu reden ... In diesem Augenblicke findet die ent scheidende Begegnung statt. Jean speist heute bei der Familie Dubris. Wenn alles gut geht, waS ich hoffe, wird er sich schon heut erklaren .. . Aber was hast Du denn? ... Du ißt ja Nicht!..." Doch liebe Tante, doch!" Du kannst Dir denken, wie zusrie den ich bin!" .Gewiß, liebe Tante . Aber Du scheinst die Sache gar nicht vorzüglich zu finden . . . Doch, liebe Tante, doch!" Dann fuhr Madame Clodat fort: Schon seit langer Zeit wollte ich Jean verheirathen .. Aber da? war nicht so leicht . . Wen sollte ich ihm aus suchen? Du machst ein erstauntes Gesicht ... Du kennst also ein junges Mädchen, das er hätte heirathen tön nen?" Nicht doch, VitU Tante, nicht doch . ." ' Doch nicht etwa die kleine Durans? Oder die kleine Legros, die so schlecht erzogen ist!' Oder Fräulein Ledoux?" Nein, nein." Na, also! Du mußt doch anerken nen. daß ich Recht habe, nicht wahr?..." Gewiß, liebe Tante, gewiß." Alice hatte sich, während sie eine Orange schälte, in den Finger geschnitten. Oh, bist Du ungeschickt! Das blutet ja entsetzlich!" Jj3 hu mchts zu sagen, liebe Tante, garnichts; ich werde mir die Hand in kaltem Waffki kühlen." Mit diesen Woen verließ Alice schnell das Zimmer. m 0 Die Hand im Wasser Itand taL junge Mädchen, da und dachte nach. mist ican Dütt lidj verheirathen.

Seit den atoei ?!abren. die sie

Hause der Tante war und für ihn sorgte und schasste, hatte er mcy:s ge sehen, mchts errathen! Nun. aebt's besser?" fraats Ma dame Clodat, als Alice noch immer nicht zurückkam. Ja, liebe Tante; eS ist gut. Noch ein bischen Heftvflasier, und es ist nichts mehr zu sehen." In der That war der kleine Verband in einer Minute gemacht, und Alice eilte wieder nach dem Eßzimmer. Die beiden Damen saßen wie gewohnlich am Tisch mit einer Handarbeit beschäftigt. Es herrschte eine Weile Schweigen, das Madame Clodat zuerst unter brach. Uebrigens, liebe Alice, ich habe Dir etwas zu sagen." Was denn, liebe Tante." Wegen Deines Verhaltens, das Du Jean gegenüber nach seiner Verheirathung annehmen mußt. Ich habe Dir bis jetzt nichts gesagt, denn ich hielt die Sache für unwichtig, da Du ja noch ein Kind warst . . . Doch jetzt gehst Du in Dein zwanzigstes Jahr und da ist eine größere Zurückhaltung erforderlich. . Alice riß erstaunt die Augen ouf Jawohl.... Du duztest bisher Deinen Vetter . . . mich genirt . es ja nicht, aber es kann seiner Braut doch unangenehm sein." Ich werde Jean nicht mehr duzen, liebe Tante." Du redest auch zu viel mit ihm. Du fragst ihn nach allem Möglichen Manchmal streitest Du Dich sogar mit ihm herum. Allerdings antwortet er Dir mit der größten Zuvorkommenheit ... und ich gestehe Dir sogar, daß er sich im Allgemeinen nicht bei Deinem Geschwätz zu langweilen scheint . . . Aber das ist gleich. Du- mußt den Schein wahren ... Ich möchte um keinen Preis, daß . Fräulein Henriette, wenn sie herkommt, finden würde, daß Du im Hause meinem Sohne gegenüber eine Stellung einnimmst, die Du in Wirklichkeit nicht hast." Schön, liebe Tante." . Und hüte Dich namentlich Fraulein Henriette als Deinesgleichen zu behandeln. Wenn sie die Frau, meines Sohnes wird, hat sie.von-Deiner Seite Rucksichten zu beanspruchen. ' LTia. liebe Tante." . ' ' t .Gut. liebe Tante . i . . . Ja,, liebe Tante! Du giebst Deine Antworten m t einer Miene des Wlderwrucves liebe Alice, . die durchaus nicht ' am Platze ist. Diese Heirath scheint Wir PF V v 1 . zu MiNsauenk Jean A)lcy klwa ey cm r an um jvznt Alemung fragen! Obwobl die arme Alice sich vorae nommen hatte, ihren Kummer nicht zu zeigen, brach sie doch bei den letzten Worten ihrer Tante in Schluchzen aus. In diesem Augenblick befand sich Jean auf dem Heimwege von den Dubois, und zwar in ziemlich . schlechter Laune. Ist daS nicht albern," sagte er sich, feine Cigarette rauchend; alles ging so gut! ... Ich war fest entschlossen und brauchte nur das entscheidende Wort zu sprechen! Da stockte ich im letzten Augenblick, alt ob eme höhere Macht mich gezwungen hätte, auf meme Plane zu verzichten. Eine Sekunde blieb Jean stehen, um sich eine neue Cigarette anzuzünden, dann fuhr er in seinem Monologe fort: Aber was habe ich diesem jungen Mädchen denn vorzuwerfen? Nichts. Sie ist reizend . . . Und vielleicht hatte sie mich glücklich gemacht .. Ja, vielleicht . . Aber gerade das Vielleicht" ist gefährlich und wenn es sich um eine Hrnath handelt, sollte man Nicht viel' leicht" sagen! Die Thür wurde geöffnet. Jean tvar zu Hause angelangt. Sieh! sieh! Im Eßzimmer ist noch Licht," sagte er zu sich und trat ein. Noch auf. Alice?" Ja . . . Jean . . wie Sie sehen . . Der junge Mann begann zu lächeln. Wie Sie sehen! ... Du duzest mich letzt also nicht mehr? ... Daö ist ja etwa? ganz Neues!" ES ist besser so, Jean. Ihre Mutter findet, und mit Recht, daß ich jetzt zu alt bin, um mir diese Vertraulichkeiten noch weiter erlauben zu dllrfen!" Und als Jean widersprechen wollte, fuhr sie fort: Ja. eS sind Vertraulichleiten, die ich bei einigem Takt hätte vermeiden können. Ihre Güte zu mir hinderte mich, darauf Acht zu geben, und ich bin Ihnen dankbar dafür. . ." Ueberrascht betrachtete Jean seine kleine Cousine und sah, daß sie verweinte Augen hatte. Aha," dachte er bei sich, ich sehe schon, wie der Hase läuft. Mama ist bei dem Vedankey an meine Heirath heut Abend etwas ausgeregt gewesen und Alice hat die Zeche bezahlen müssen... Arme Kleine!- Mama ist manchmal recht hart zu ihr!". Dann sagte er, um daS arme ttind zu trö sten: Na, daS hat gewiß die Tante auf dem Gewissen ... Cm zu hartes Wort, weil man eine Tasse oder einen Teller hat fallen lassen . . . Aber wegen einer solchen Bagatelle brauchst Du nicht in Verzweiflung zu gerathen . . . Du weißt doch, daß Mama im Grunde genommen die beste Frau von der Welt ist . . . Aber dan Du mich nicht mehr duzest, das giebt'S nicht! , Ich verbiete Dir ausdrücklich, .Sie" zu sagen, hörst Du?" .Nein, mein Jean, ich will nicht: namentlich wegen Deiner Heirath .. Wenn Fräulein Henriette DuboiS . . - iri. i in Via?, wenn es oas nur ,,1, a 1,1 erledigt!Wie?" Die -Heirath ist in die Brüche gangen:.TM.I7

' I fM,-ÄÄWÄ'kÄiMrfvr llVt I 1 " -'V"nr-iA(-'-iUlsh 'ili-i-IfWOTfrnim mjm. I

1 Staugelliatc Ernährung b

2 t - - " ? -r-vmimrw-w v I C rmo ttnkfrrrt 3ffrpnhn CYrrtnffitttt QT ,sf,kt f: IJ

I . " -p..n.vn vutiykttit. t iiMtiykityuiib xiuuiuiii icivlil ri : Viele wenn die Nahrung, die sie zu sich nehmen, nicht ordentlich verdaut

1 11 uhv uinuiiwu iuuu. mjiz lYuiuc uuuun in ziDirmarninn iinn ' nrnrn m

1 ; vx t rr t v t:- c-r v. -. zn. orc . m. r rr m

tt

' 1 x- , ' )pr Writtfrrtf st9 iÜmmm

iuMw tujtfa QuHauiiyM UJC JJiUl DCTOOn fj seinen Weltruf seiner Eigenschaft, diesem Uebelstanö abzuhelfen. ES ist $ ein wirklickieS .QröftmitM. da Rlut. nd RUiMinnfnh ,,,4 ä.a. A

, - - , , - w - ti ndssebzia Prämien svrecben dafür. x y von Aerzten. Königen, Kaisern und i Theilen der Welt.

p Nan sei vor Filschnngen auf der Hot.

u B,ang vaS echte Johann Hoss'fche Malz.Extrakt. p

, An dem Tone, in dem Alice dieses Oh" ausstieß, mußte Jean, und wenn er noch so gleichgiltig gewesen wäre, sofort erkennen, daß sie ihn liebte. Alice war blutroth geworden und dachte im Stillen: Was soll nun aus mir werden, jetzt, da er errathen hat, daß ich ihn liebe . . . denn er muß es errathen haben ... Wie soll ich ihm jetzt nur in's Gesicht sehcn?Aber auch Jean dachte bei sich: S:e liebt mich! Und jedenfalls schon seit langer Zeit! Wie ist es nur möglich, daß ich das nicht schon längst gesehen habe?" - Alice stand noch immer gesenkten Hauptes da und schien seinen Blick zu fliehen: da näherte er sich ihr und legte )eine Hand auf die des jungen Mädchens, das am ganzen Leibe zitterte. Meine liebe, kleine Alice, Du bist also glücklich, daß ich mich nicht verheirathe?" .Oh. Jean! Jean' Jetzt konnte er sich nicht mehr halten, neigte sich über sie und küßte sie auf die Stirn. Willst Du mein Weib, werden? erklang es von seinen Lippen. Alice brach statt jeder Antwort in Schluchzen aus. Seit zwei Stunden höre ich Dich sprechen; hat Dir Alice nicht gesagt, daß Du noch zu mir kommen sollst?" fragte Madame Clodat, die aus dem Schlafzimmer herbeigeeilt war. Dann warf sie einen Blick auf ihre Nichte: .Ach. sie weint schon .wieVri . die reine Fontäne seit beute Abend! .. Na. lassen wir sie .. Wie steht's denn mit Deiner Heirath?Alles in Ordnung. Mama!" Dann ergriff er Alice's Hand, die noch immer zitterte, und sagte: Hier stelle ich Dir meine kleine Braut. Deine neue Schwiegertochter vor, liebe Mutter, umarme sie!" Wie?" Ja, wir lieben uns beide von Herzen . . . Was willst Du dagegen thun? . . . Und dann hast Du doch noch den Vortheil, daß Dein Sohn Dich nicht verlassen wird!" H. Schmedel. Surften - gabrikant, No. 716 OK McCartv Str. Meerschtumpfeisen,, lange deutsehe Pfeifen, Cigarrenspitzen it., bei Wm. Muöo. 199 OK Washington Str. Wandle die Vertheidiger

Linige unehrliche Däuser mit sogenannten festen preisen versprechen unseren Soldaten Specialpreise" oder Rabatts um Geschäfte zu machen, hoffen wir, daß unsere

Jungen," die den spanischen Äugeln und den Klebern entgan

gen sind, auch diesen Sirenengesängen unehrlicher Däuser ent fliehen. &NrisSrt4aitt I Wir bieten (Luch das Beste zum bil.

Vviviuvu ligsten

Twlllst, der von uns kauft, kann sich darailf verlassen die besten lVnclren zn den I)l!Ilgsten )relen zubekommen.

Unsere ZNännsr - Anzüge

rangiren im $6.00 bis

ezr

wir haben die grökie Au5wahl, sämmtliche modernen

Muster, ein und doppelreihige Cutaway Srocks" ic. Wir lenken Ihre besondere

' Tf 9 Ts I A UaA UvVA

y ji kj II vkj rn vkj r

Ü-Vv XS1 " ,

yj ; wir führen sie von Q3QIXID auswärts.

Unser schwerer Covert Cloth Ueberzieher zu $10

ist garantirt Ganzwolle und auf sparen Mindestens $2.00 bet einem

S nd 7 Most Mashingwn Straßo

? - " u"M1, Y fcjvy' .u.jv Ebrenvollste Aner?knnnsseZsn Ä gelehrten Gesellschaften euS allen 0 8 ri & HmnoristlsVe?. , Ehrlich. Sie wollen schon wieder ausgehen, Herr Wirth?" Unsereins hat doch auch 'mal Appetit auf 'nen guten Tropfen." Aufmerksam. Tourist: Warum sind denn die Fußwege mit grobem Kies belegt?" Bauer: Z'weg'n der Radler, damit die nit draus fahren könna." - Eine andere L e s a r t. Erster Ehemann: Ueber Dein spätes Nachhausekommen hat sich Deine Frau wohl sehr gehärmt?" Zweiter Ehemann: Ach was gelärmt hat sie!Nach der Kaffeschlacht. Nun, Frau Rentier, welcher Dame ist denn im heutigen Kaffeekränzchen am meisten zugesetzt worden?" Die Frau Rechnungsrath wurde Kaffeeleiche." Wörtlich genommen. Sie glauben nicht, wie meine Frau überall nach allem sieht . . ." Eine andere als eine nachsichtige Frau hätten Sie auch gar nicht gebrauchen können!" Ein Kenn er. A.: Das Frl. Ludberg ist bei den Männern allgemein beliebt, glaube ich." B.: Weshalb glauben Sie das?" A.: Die Frauen können sie alle nicht ausstehen." Boshaft. Hausherr: Finden Sie,nicht. daß meine Kinder ihrer Mutter außerordentlich folgsam sind?" Bekannter: O ja, Sie gehen ihnen aber auch mit einem guten Beispiele voran!" Schlau. Schneider (zum Studenten Schlauch): Wegen der lumpigen 50 Mark muß ich jeden Monat diesen weiten Weg machen!" Student Spund: Wissen Sie was, Meister, damit sich's lohnt, machen Sie mir auch einenAnzug ich wohne hier in der Nähe!" Marine-Urtheil. Herr: Es ist erstaunlich, wie sich das ältliche Fräulein Wanda durch Aufbietung aller Verschönerungs- und Toiletten künste ein jugendliches Aussehen zu geben vermag." Marineoffizier: Ja. ganz vorzüglich modernisirter alter Kasten." Freiheit, die ich meine. A.: Sehen Sie mal, der Herr, der dort radelt, ist der berühmte Volksredner Vombenmeyer. der die schrankenlose Freiheit des Jndividiums predigt. B.: So? Der radelt aber wie ein ganz gewohnlicher Mensch. A.: Ja, aber nur auf einem kettenlosen Rade. Baterlandsre preise." Zeder, ob Soldat oder preise von .00. Sackanzüge, Zrocks, vierknöpfige Ausmerksamkeit aus unsere i ILVVwJU VN T I I das Modernste gemacht. Sie bei uns gekauften Ueberzieher.

1 - 77 m 1 1 Cttlt X (IDJ .'.rS-X.ll , ri

w!

i

rv w w 17

w

t -

Etablirt18Z3.

Alleinige Agenten für

in verkauf von

leidechoffen

CD

und zwar einer, der sich in der ganzen Stadt fühlbar machen wird. Kleiderftoffe von allen Graden gehen in dieser großen Anstrengung. Der Verkauf hat in dieser Saison unter dem warmen Wetter gelitten, und wir beabsichtigen da nachzuholen. Erwarten Sie keine Januarpreise, denn wir machen keine Neduktionen von 50 Prozent. Aber Sie können Reduktionen erwarten, die grob für Oktober sind, ebenso besonders gekaufte Partien zu e;tra niedrigen Vreifen, und erwarten Sie die preiöwürdigften Waaren innerhalb von hundert Meilen im Umkreise.

Meltonette in Staubsarbe, Myrthe, Olive, goldbraun und neublau, jnn 40Zoll breit, Berkauskpr. Sard 4 üb 52 Zoll breite schwere, schottische Tweeds, welche keines gutterS bedürfen, MUtelfarben, bloß 4 Stück, rnn $1 25 Waare zu düb 44 Zoll brelteö Drap de Paris iu Cf.A.fc et c. . fr err ? im luincnecn arocn ; VMioci, Wein, 2AQ rine, Myrthe, ftahlgrau, Castor 7Cn und goldbraun, $1 Waare zu.. üu 44 Zoll breite ganz wollene seidenappretirte BayadereS in zehn QQ neuen Farben, $1 25 Waare. . . Uüu 52 Zoll breite ganz wollene BenettanS in allen Farben, 51.25 Waare zn $1,00 ' Im Ganzen haben wir über hundert verschiedene neue Seidenstoffe-, barunter Da inentucb, Habit Elotb, BenetianS, VopllnS, WbipcvrbS,Spingle CordS, 01 Hfl SelonrS zu die Aard. OliUU Leichte französische Venetianö in grau, Caftor, Wein-, Oliven-, Myrthe Farbe, goldbraun, marineblau und cadettenblau, 48 Zoll breit, Öl Csl ganz Wolle, zu OliüU Sie find nirgends für diesen Preis zu haben. 62 Zoll breite MiztureS. dieser Stoff wiegt 12 Unzen die Sard und kommt in roth und schwarz, grün und schwar,. grau und schwarz und braun QQ QC und blau dZiZO

Bi

38 Zoll breite Knickerbocker Suitings in zwei Farben, zu 2c wären sie sehr billig, 2 Stück davon in jrtlp diesem verkauf die rZard zu IZü

Auf dem B

Angebrochene partieen Iamestown Fancies und worsted Mohair Novelties, 30 Stücke im Ganzen, 3 ver schiedene Muster und fast ganz neue Farben, 39c nc und 50c Waare wird ausverkauft zu.' ZUü

PETTIS MX 600DS CO.

MMg Jahre unermüdlichen deutschen Strebens in Indianapolis von THEODOR STEMPFEL. Fest.Kchrift zur Feier der Vollindung bei Deutschen Hauses rochirt 50c ; gebunden l,00. Postporto beträgt 15e. . 3 i oiMto,.. odN V. tedn,..t dn vkM v.i,gra,,' n, t nttlchen Haust gekauft werdt.) Aufgepaßt ! ei Mode kauft Ihr die besten und billigst Qchul'Fchuhe in d Stadt. ' ffrauen und T?2nn ?cbube in allen Serien und arme Winter.Sckzuhe' preqt vor und überzeugt Euch selbst. 130 OO Washington (Ztr.

IDUo JDUczlGm

Wtl tau

Buttericks patterns. West of England Cheviotö in neuen blauen Farben, goldbraun, flft Terra Cotta und roth dOillU Vollständige Auswahl in MeltonS, Tweeds und VenetianS in KleiderÄ7.o6;S15.00 $30,00 Of ... .ft . neuyelien unserer eigenen Jmportatiöa in Mustern, speziell kür unS gemacht, eine prachtvolle Auswahl in abÄS. $17.50 .$45.00 Schwarze Kleiderstoffe. 45 Zoll breite, weiche, ganz wollene französische SergeS in blu, schwarz und jet, 50e Waare gg Wide Wale Diagonal Sergek, r fln ganz Wolle. 69c Qualität OUb Bayadere Crepon : alän,end. CsU 75c Waare, gehen zu UUu Zibeline Cheviots, Granit Cheviots, Mohair CrevonS. alle 46 bis 48 Psl Zoll breit, $1 Waare gehen zu UüU Frezze Crepon in 8 verschiedenen Mustern, 51.25 Waare, ßjjß Paquin Serge, extra schwer, ausgezeichnete Waare, $1 Werth, JZn geht zu lOü Neue Muster in Priestley'S staubdichtem brocadirtem Satin Q Q Soliel, die Sard zu OliO 2 neue Muster in glänzen- Q PC den englischen PieoralaS OliOü Französischer Pique ode? Gcte de Cheval, selbst impor- jg American Express Coxnp's WeUrttNInoisttngen nach Deutschland. tit fichttfte unk Ufflgsl tt (k schick. Dl sellschaft hat dt Mtt,l tbr Idanweilungea t Dlschland a tütn Punkte U dkzahlt (un Hgft amt) wohin SU geschickt erd kan. Rats x ich! 0brr I 5 ...5 Gti. I icht kbnt....lkltk tt. I fti I 10 .. M H sa . i 80.. l : I 100 ...IO . QeOPge Mflir?nann i i 'ywvv : -rf tMJm FMMvsstaM?, Office : 20 Oüb Delatssresi?. iiiZt : ISO, 122, 124, 123, 123 Oft rris Züza 11. VXn rsjeäPi. Adoüpti IFirey, Old iVeedom k Elht.) otary rnuc, Translator, Corrc3pondeat etc. No. 970i7est Walnut St.

Vui

WmnW.

I

s

i

'

w

4 W

Tt& Blika SU Czi.