Indiana Tribüne, Volume 22, Number 27, Indianapolis, Marion County, 15 October 1898 — Page 3
Tröge Ccöcr. ..JÄ statt an einer schlaffe Leb Stirnen, dl, Berilvpsunz lzervorrlts. JH savd. dak .aScatttS allei sin 5. KaSSi davon behaupten, nd gewann schon beim rrjien Versuch eine solche Er leichterung. datz i$ anen andern Vorrat kaufte und dollftäadiz geheilt wurde. Ich werde nur zu gern sscanti empjkyln,. so ett sich die EeKaenheit biettt. I. .Smitd. 2920 SnZquehanu Nve.. Philadelphia, Pa.
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ngenebm, smaikl,st, irksam. Schmecken gut. thun gut. machen nie trank der schwach, verursache keine Schmerzen. 10c. 2,. Heile Verftopfnng. Btcrilag BtmJ CBp7, Ckiea, otl, Trk. 330ff XO-Tsl-Tl 4 s1 verkaust und garantiert von alle UV-A UsD.a.v Apothekern ,ur HeUung eeiSoiatfecibeu. Dr. I. Wühler, 120 Ösi 1Bcrti? Sir. Sprechstunden : 8 fciS 9 Uhr Vorm. ; 2 MS 3 . hr Nachm.; 8 bis 9 Uhr SdidS. Telephon 1446. 5VreSuude: onnta'ji r.ux Botratttaal. Die Office von Dr. S. PINK und Dr. C0LE, befindet sich in No. 24 Ost Ohio Straße. Telephon No. 927 wie biLhn. C. C. EYEKTS, Deutscher Zahn - Arzt. No. 8; Nord Pennsylvania Str. Pal wird auf Wunsch angevandt. Dr. Louis Eurckhardt, Ng. 1134 Süb Meridian Strafe. I Sprechstunden: I 9 Morgens und 7 end. Willoughby Block, 224 Nord Meridian Straße. Sprechstunden: 8 4 Nachmittag?. Sei. 2323. WALTER FEANZ, Zahn-Arzt, No. 9OK Ost Market Straße. Coffin Block. Zimmer 43. Os.Swnden: 9bi.I2Vm.. 1 Hl 5 ct.. 7 19 brabl. Sonntag von 10 Uhr Bm. bis 2 Uhr Rm RlPANS TABULES Are intcndcd sor thlldren, hdici and all wfio prdFer a rnedionc disguijcd SS cor fcctlonery.. They rnaynow be lud (put tp !fl Tin Boxes, seventy.twb in a box), price. twenty-siye cents or fivc boxes for one dollar. Any druggisi will get then. r ' . t. ii you inaisi, ana incy rnay aiva5 dc 4 t- uMittAMltlA i WMJUVU V WilUii-iH i41C VtTheRipansChemji uonipanY'.rft!ji. , lIVbIW - CpaucEitr OMAjU 60 YEARS EXPER1ENCE D ' i ' r Trade Marks X ' Designs r b m rnovoir.uTQ R. AtTn sendln a rtetcta and slescrlptlon maf enleklr aseertain onr opinion free whether an snTention a protobly patentable. ComrnnnicatioTHrtrtctlyconfldentlaL Ilanübookon Paten entrre oiaeai Kency iwr iu, k--Patent takea thronsrh Murrn Co. receiT. . , - . -. vt.n. VittnrA in t n A ipfCUM TMIltCC, w tlii Sriftiiiific-HmtficaiL VBWBVV - "- r " - A. fcaadaomeiy umstraiea ww.ij. " exilaüon of ant ecienuflc jounial. Tenns, 13 yar: fonr moniaa, i du j ( LlUIill & Co.36,Broadway- ew York 1 1 1 u 1 1 1 1 y . ttto.mt, jtr.n n t' sraucn waioo. r. t-rf-rtrfarrrlrtrlrf l .t -r et , Jfjf. . Ü7 u;03 cuiiniuicsuuui wt 1 editsbureau 1 Kolorial 1 ' - von i : H. MAKCK WORTE, 532 Vine St , Cincinnati, O., ist anerkannt da älteste, eitverdrei teste und zuverlässigste in Amerika und Deutschland, und alle Ansprüche aus Erbschaften und Rechte, kann man vertrauensvoll in seine Hände legen, und versichert sein, daß die kleinsten, roie die größten ' vollmachtS'Aufträge mit gleichem Eifer und genauer RechtS knntniß prompt und geroiffenhaft er ledizt verder:. TXt ffliUHl in. vtvrrnisstar Erben i mit öchemMch ia tut! Slaitt rrnturt. ily1 zrtr-.krrz. JTLl-nJ W. (SicrJtc, Qent sch et ' Guchbittdev. 417 Oft Mcarty Stt. öcke Last. II p Otalr. He arl Vigprr. 7 d laiamRt?Rtze tzeam auar ik min lami' AdoBpBa IFey, (Old rreedom Eigbt.) KTA4Ainf l-nVil in rTltaYiC1fifsvia .JUlUl J JL UUUV;) JLlUUOlULUlj Correspondent etc. No. 970jWest Walnut St.
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Auf der Landstraße.
Rsman von Jenny Hirsch. (Fortsegung.) IX. j ' Mit großen Schritten flirg Baron . von Recklingn in femem :mmer aus und ab. Das graubleiche Gesicht schien noch weit mehr Furchen und Falten, als es ohnehin schon befaß, erhalten zu baben. die tief in ihren Höhlen liegenden dunklen Äugen glühten wie die eines auf Beute lauernden Raubthieres. die langen, spitzen Zähne nagten an den blutleeren Lippen. Auf dem mit Geräthschaften aus ciselirtem Silber ausgestatteten Schreibtisch aus glänzend polirtem Ebenholz, der übrigens keine Spuren häufiger Benutzung trug, lag ein Brief und das dazu gehörige Couvert, beide aus starkem, gelbweißem ElfenbeinPapier, aber ohne irgend ein Zeichen, das auf den Absender hätte schließen lassen können. Baron Recklingen hatte den Brief, der den Poststempel Frankfurt trug. m der Posttasche gefunden. Er enthielt nur wenige Zeilen und entbehrte der Unterschrift, jedes semer Worte qlich aber einem giftigen Pfeil, der tief in die Brust des Lesenden eindrang. Wie ein ekles Gewürm, dessen Berührung ihn besudele, hatte der Baron das Blatt von sich geschleudert und seinen Ganz durch das Zimmer begonnen. die ihm m den Weg kommenden Möbel mit Armen und Füßen beiseite schleudernd. Nun stand er verschnausend an einem der mit schweren dunklen Borhänqm halb verhüllten hohen Fenster. Bor ihm breitete sich Hufeisenförmig ein Platz mit kurz geschorenem Rasen aus, dessen Plüschartige Fläche durch Teppichbeete wie mit bunten Arabesken bestickt erschien. In weitem Bogen umrahmten diesen Platz Gruppen von Laub- und Nadelhölzern, aus niedrigeren Bosketts und Strauchpartien hervorragend. An einer Stelle hatte man einen Durchblick nach einem Wasserspiegel; am jenseitigen User desselben sah man eine dichte Linie von Bäumen, den Wald, und im Hintergrunde, dem Bilde einen festen Abschluß aebend, stand die dunkle Masse des Gebirges, Alles getaucht tn einen seinen goldigen Nebel, der wie ein duftiger Schleier die Gegend umwob. Baron Recklingen schaute starr hmunter, ohne etwas von dem reizvollen Landsckaftsbilde wahrzunehmen, er murmelte unzusammenä7gendeWorte, die keine Segenöwunsche zu sein schienen. und trommelte mit den Fingern gegen die Scheiden; mit einer hastigen Bewegung wandte er sich um, trat zum Schreibtisch, nahm das Blatt wieder aus und überlas halblaut und mit zückenden Lippen dessen Inhalt noch einmal. Sie halten Ihre Tochter in der ObHut von Fräulein Glümer für sehr wohl aufgehoben, Herr Baron. Sie befinden sich in einem großen Irrthum. Baronesse G:orgina unterhalt ein Liebesverhältniß mit einem von der Straße aufgelesenen Menschen, dem Sohnc eines Strolchs und Einbre chers, der jetzt wieder im Zuchthaus sitzt. Der Bursche bekleidet einen Ber- . i ...... n cw trn . ! i. wailerpouen oeim ÄMlmann 'mzcpi?, bei dem er sich eingeschmeichelt hat. Er will Ihre Tcchier verlocken, mit ihm zu fliehen. Sie haben hzimliche Zusammenkünfte. Wollen Sie sich davon überzeugen, so gehen Sie heute Nachmittag zwischen drei und vier Uhr nach den kleinen griechischen Tempel im Park." So lautete der anonyme Brief. Es ist nicht wahr! Es ist abscheuliche. nichtswürdige Berleumdung!" rief der Baron, knüllte den Bogen :n tcr Hand zusammen und schleuderte ihn in das in dem Marmorkamin brennende Holzfeuer. Schon im nächsten Augenblick gereute ihn dies Thun und er griff nach der Feuerzange, um das Papier wieder herauszuholen; die Flamme war jedoch schneller gewesen als 'er. sie hatte es bereits erfaßt und verzehrte es gierig. Auch gut! lachte anmmla der Baron, ich kenne doch schon jedes Wort auswendig wie mit eisernem Griffel hat sich mir Alles eingegrabm." Es ist nicht wahr!" wiederholte er. Wie sollte sie sich so weit vergessen können? Elender Bube, der Du mich und sie aus dem Hinterhalt anfällst!" In seinem Zorn ergriff er das Eouvert und schleuderte es dem Brief? nach. Das Bild seiner Tochter stand in seiner ganzen Lieblichkeit und jungfräulichen Reinheit vor ihm. und mit dem Fuße aufstampfend, daß der parketnrte Fußboden widerhallte, rief er zum dritten Mal: Es ist Berleum duna. böswillige Erfindung!" Warum sollte Jemand aber diesen Streich geführt haben?" fragte er dann, und seine Stirn, die sich bei der Erinnerung an die Lichtgestalt seiner Tochter ein wenig entwölbt hatte, derfinsterte sich wieder. Ich wüßte hier Niemand, der mir oder Georgina -so feindlich gesinnt sein konnte, um der gleichen zu erfinden.- Und ist die Sache von der anderen Seite wirklich so unglaublich?" grübelte er weiter. Habe ich nicht selbst erfahren.' wie wenig kritisch , Fräulein Glümer bei der Auswahl des Umgangs für meine Tochter gewesen ist? Könnte nicht mit den Kindern des Pächters, durch dieselben' ' Holle 'und Teufel! fluchte er, mit der geballten Faust auf den Tisch schlagend, jetzt mache ich aber dieser albernen liberalisirenden Wirthschaft hier ein schnelles Ende! Er sprang an die Thür und war im Begriff, auf den dort befindlichen Griff der elektriscken Glyckenleitung zu drucken, zog aoer m yano japeu mt der zurück: .Welche Thorheit war ich im Be griffe zu begehen!", brummte er mit einem sebr bösen Lächeln. - Man würde sich wieder auf die , gekränkte Unschuld hmaussp!ele.y und mich ins
uurechk zu setzen wissen. Ich werde schweigen und nach dem Rathe des unbekannten Briefschreibers verfahren." . Er schellte nun doch und befahl, seinen Goldfuchs zu . satteln. Er dermochte nicht zwischen den Mauern des Schlosses auszuhalten, sondern mußte
seinen verhaltenen Grimm auf einem wilden Ritt austoben. Erst ' ganz kurz vor dem Mittagsmahl kehrte er auf schweißbedecktem Rosse zurück. Während Georgina und Fräulein Glümer sonst in einem kleinen traulichen Zimmer ihre einfachen Mahlzeiten verzehrt hatten, mußten diese nach dem Willen des Barons jetzt mit einer gewissen Feierlichkeit im Speisesaal eingenommen werden. Es war dies ein großes dreifenstriges Gemach, dessen Decke und Wände mit dunkel gebeiztem Eichenholz getäfelt waren. eingelasseneMedaillons stellten Früchte und Thierstücke dar. Bon dieser matt abgetönten Umgebung hob sich der Glan der Krystall - Karaffen effektvoll ab. Das Service bestand aus vracktvollem Alt - Meißner Porzellan. ein Erbstück der verstorbenen Gemahlin des Barons, das von ihr mit m s neuerbaute Schloß gebracht worden war; in den dazu gehörigen Basen und Tafelaufsätzen prangten Blumen in verschwendenscher Fülle. Georama fühlte sich inmitten aller dieser Herrlichkeit und bei den erlesenen Gerichten, die von den lautlos einhergehenden Dienern gereicht und meist schweigend verzehrt wurden, sehr unbehaglich und dachte mit Wehmuth an die traulichen Speisestunden mit der geliebten Erzieherin. Heute war sie aber von einer besonderen Unruhe erfüllt, saß auf ihrem mit gepreßtem braunen Leder überzogenen, hochlehnigen Stuhl wie auf Kohlen und sehnte mit Ungeduld das Ende der Mahlzeit herbei.Gerade heute ward diese aber vom Baron in die Länge gezogen. Ganz gegen seine Gewohnheit war er gesprachig, unterhielt sich mit Fraulem Glümer und ließ sich sogar zu Scher zen mit seiner Tochter herbei. Es war schon halo vier, als er mit einem Blick auf die Uhr die Tafel aufhoo und liebenswürdig sagte: O, ich habe mich heute verplaudert. Entchuldiaen Sie. Fraulem Glumer, Sie werden sich nach Ihrem Mittagsschlafchen sehnen, und ich suhle letzt, daß ich auch eines solchen bedarf, der scharfe Ritt vom Vormittag hat mich müde gemacht." Er reichte der Erzieherin die Hand, küßte Georgina auf die Stirn und entfernte sich. Die beiden Damen kehrten ebenfalls m ihre Zimmer zurück. Zehn Minuten später verließ Georgina, in einen leichten Umhang gehüllt, ein Spitzengewebe über das goldblonde Haar geworfen, das Schloß und eilte m den Park. Sie ahnte Nicht, daß ihr Vater, nicht wie er vorgegeben. aus dem Speisefaal auf sein Zimmer, sondern durch ern Seltenpforte eben falls dorthin gegangen war. seit zenem Zusammentreffen Geor ginas mit Otto am Nachmittage des Erntefestes hatte sich im inneren Leben des jungen Mädchens eine große UmWandlung vollzogen; sie war sich ihrer Liebe voll bewußt geworden und dadurch vom Kmde zum Weide erwacht. Fester noch als im ersten Rausche der jungen Leidenschaft stand es bei ihr, daß sie sich den Planen, die ihr Vater mit ihr hatte, entziehen, daß sie mit dem Geliebten ihrer Jugend fliehen müsse, aber sie verhehlte sich nicht, daß sich der Ausführung ihres Vorhabens schwere, beinahe unüberwindliche Schwierigkeiten in den Wea stellten. und sie hätte nicht die sein müssen, die sie war, wenn daneben nicht auch Vorwürfe des Gewissens laut geworden wären. Sie zieh sich der Undankbarkeit gegen Fräulein Glümer. die sie durch ihre Flucht in ine recht mißliche Lage bringen würde, und fühlte sich auch ihrem Vater gegenüber schuldbewutzt. Recht beklommenen Herzens trat sie den Weg in den Park an, aber wie Nebel vor der Sonne entwichen alle Besorgnisse beim Anblick des ihrer frreits wartenden Geliebten. Mit einem Freudenrus schlug sie den Schleier zuruck und eilte m Ottos Arme. Der von dorischen Säulen aetraaene kleine Tempel, zu dem zwei Stufen emporführten, rührte noch aus der Zeit der früheren Besitzer von ReckImgshos her und war jetzt in wenig der Vernachlässigung anheimgefallen. Schlinggewächse rankten sich an ibm mpor, Moose drängten sich zwischen t.:. rn:rr. w . ; ' i . r ic vuiic uno prunge, Die ncy IN oem verwitternden Marmor -gebildet hatten. Das Buschwerk, von dem er ficb malerisch abhob, war sehr hoch und dicht geworden, und während der vor dem Tempel befindlich moosbedeckte Platz vom hellsten Sonnenlicht beschienen war, herrschte dort und zwischen den darunter aufragenden dunklen Tannen schon tiefe Dämmerung. Ich habe Dich lange warten lassen," redete Georgina den jungen Mann an, mein Vater hat heute ungewöhnlich lange bei Tische gesessen, jetzt aber dürfen wir auf ein unaestörtes Beisammensein hoffen. O. wie glücklich bin ich. Dich wieder zu sehen. Ist Dir die Zeit nicht auch recht lang geworden? Kannst Du fragen?" erwiderte er. ihre Hand an seine Lippen drückend und die sich an ihn schmiegende Gestalt mit Blicken betrachtend, in denen sich anbetende Liebe, aber auch eine tiefe Traurigkeit und em fester Entschluß aussprachen. Otto war bierberaekommen in der wohldurchdachten, schwer erkämpften Absicht. Georama zu lagen, daß er ihr Opfer nimmermehr annehmen könn. Er wolle fortgehen, aber allein. Sie dem Vaterhause entführen, ihr Dasein an sein ungewisses Schicksal fesseln, sei ein Schurkenstreich, dessen er sich Nicht schuldig machen dürfe. Das und noch viel mehr wollte er lhr sagen. - Wie hatte er si sich zu sammengestellt die ernsten, eindringlichen. dl bittenden und beschwören den Worte, während er in der Nacht schlaflos aus seinem Lager gelegen
t)atti. unö nun, da sie vor ihm staute in all' ihres Holdseligkeit und Lieblich keit, da er sie in seinen Armen hielt, war alles wie weggewischt. Mit dumpfem Schmerz empfand er. daß er sich von ihr losreißen, sich auf immer von ibr trennn müsse, aber es war ihm.
als müsse er damit auch von derSonne. dem Leben scheiden, und unwillkürlich trachtete er, den schweren Augenblick noch hinauszuschieben. ! Lan uns binauf in den-Tempel gehen," sagte er, ihr den Arm bietend, dort sind wir sicher vor jedem Lauscher und ich habe Dir " An Knacken in dem Gebüsch, dem sie bis jetzt den Rücken zugewendet hatten. schnitt ihm. das Wort vom Munde ab. Erschrocken drehte er sich um und mit einem lauten Aufschrei klammerte sich Georgina instinktmäßig fester an ihn. Vor ihnen stand der Baron, der bis jetzt hinter dem Gebüsch verborgen das Paar belauscht hatte, nun aber, als sie im Begriff standen, zu dem Tempel emporzusteigen, yervorgevrocyen war. Seine Zuge waren von Wuth verzerr:, die Lippen bebten, so daß er kein Wort Kervurzubrinnen vermochte, die Auam waren mit Blut unterlaufen. In den Händen hielt er eine Reitpeitsche, die er durch die Lust sausen liefe, um oamit einen Schlaa aeaen Otto zu sühren. aber schnell warf sich Georgina über den Geliebten und aus iyren Rücken fiel der Hieb nieder. Tödte mich. Vater, aber verschone ihn!" rief sie heldenmüthig denSchmerz verbeißend, und der Baron stand ein Minute wie vom Schreck gelähmt. dann aber knirschte er: Elirveraessene Dirne, es thut mir nicht leid um Dich, der Schlag gebührt r I . t. i. r . w cn jUtr 10 9,lll wie vielem etenoen Uischen. dem er Nicht aeschenkt sein soll." Er hütete sich aber doch die Peitsche nochmals zu gebrauchen, sondern wies mit dem Griff nach Otto und fragte: ,Wer ist txr (Fortsitzung folgt ) , , DPV J!NV. Mit dem Dampfer Britannic" traf die Engländerin Catharine Jackson in New York ein. Während sie von den Emwanderungs-Be-hörden verhört wurde, betrat ein stammiger Neger die Bärge '- Officier, fiel der Frau um den Hals und herzte und küßte sie. Der Neger sei ihr Mann, sagte die TochterBritanniens, mit dem sie vor vier Jahren in Plymouth, England, getraut worden, und der vor etwa 18 Monaten nach Amerika gegangen, um eine Heimstätte für sie zu bereiten. Jackson arbeitet in Corsackoe, N. , und dorthin begab sich das ungleiche Paar. In Saline County, Arkansas, ging der junge Farmer Joe McKinnev in Bealeituna seines Bruders und eines Freundes mit der Tochter des Farmers Charles Taylor durch und machte sich zur Trauung in einem Wagen nach Redfield auf. Innerhalb 5 Meilen holte Taylor das Paar ein und schoß Mit einer Flinte zweimal. ohne zu treffen, in den Wagen hinein. McKinney machte darauf von seinem Revolver Gebrauch, erschoß Taylor, ließ die Leiche auf der Landstraße liegen und fuhr nach Redfield welter, wo die Trauung vollzogen wurde. Dann stellten sich alle vier Bethemgten der Polizei. McKinney hatte seine Farm von Tavlor aevachtet. U)ie neunschwänzrgeKatze ist jüngst wieder im Gefängnißhofe von New Castle, Del., in officielle Thätigkeit versetzt worden. Welkste 144 Büchsen Mais gestohlen hatten, erhielten Theodore Carlin, Dennis Vaughn sowie Joseph Vaughn je 10 Streiche und dieselbe Dosis bekam George Carney. der einem Freunde 60 Cents stibitzt hatte; Carney muß außerdem 6 Monate brummen. Als Annie Murray. eine Tochter des bei Cannington, Cal., ansassigen Farmers James Murray. Klee mit einer Mähmaschine abmähte, gingen die Pferde durch und fiel sie aus die Messer. Der lmke Arm wurde ihr unterhalb des Ellenbogens abgeschmtten, der rechte Arm zerrissen und das rechte Bein unterhalb des Knies zerbrochen und erlltt sie noch sonstige Verletzungen. Ihr Aufkommen ist zweifelhaft. Edgar B. Birdsall. das letzte Mitglied einer alten Quäker-Fa-milie von New Nochelle, N. Y., starb dieser Tage an einem Herzschlage. Während der letzten acht Monate wurde die ganze Familie vom Tode dahingerafft. Am 24. Februar starb Dr. Theodor Birdsall an einem Herzschlage; am 27. Juli folgte Benjamin Blrdsall, der Vater Theodors und Edgars, und am 19. August starb Deborah, die Frau von Benjamin Birdsall. am Herzschlage. Frau George Ewina in Maryville, Md., hat in ihrer Wohnung ihre Schwägerin Frau Frank Ewing durch einen Revolverschuß aurrt rr. gcnvllllncy geiooier. George iiwing,, der Mann der Ersteren, war vonHause abwesend und Frau Frank Ewing war zu ihrer Schwägerin gekommen, um bei derselben zu übernachten. Wäh rend der Nacht zankten sich die beiden Schwägerinnen so heftig, daß Frau George Ewing einen Revolver ergriff und ihre Schwägerin todtschoß. Nachbarn von Frau Ma thilda Cahill, einer nahe Boyce. Hampshire County. W. Va., wohnhaf ten Wittwe, welche Rauch aus dem Hause schlagen sahen, bot sich beim Aufbrechen der Thür ein schrecklicher Anblick dar. In Flammen gehüllt saß auf einem Stuhle Frau Cahill, aber noch ehe etwas zu ihrer Rettung gethan werden konnte, gab sie ihren Geist auf. Bei näherer Untersuchung entdeckte man eine Pistole, mit der die Frau sich eine Kugel in die Brust ge jagt hatte, wobei ihre Kleider in Brand gerathen waren. Die Ursache des Selbstmordes ist nicht bekannt. Auf seiner bei Huron. S. D., velegenen Besikuna hat der Far mer Chas. M. Bell Versuche mit der Cultur von Spelz anaestellt, welche
seyk zufriedenstellend ausfielen. Er bestellte 6 Acres mit dieser Getreideart und -erntete 60 Bushels vom Acre.
obwohl er das Land nicht künstlich be-! wässerte. Der Kern ist voll und fest und Herr Bell ist der Ansicht, daß Spelz in Zukunft von den Farmern in Süd - Dakota als Viehfutter allgemein gezogen - werden wird. Andere Farmer, welche damit einen Versuch gemacht, sind über das erzielte Resul-, tat sehr zufrieden. ! Eine Meile östlich von Myrtle Point. Or.. wurde die von Roseburg kommende Postkutsche durch einen mit einem Revolver bewaffneten Mann angehalten, welcher den Kutscher Baker aufforderte, den Postsack herauszuwerfen. Als dies geschehen war, verlangte der Räuber den Sack mit den registrirten Briefen, der ihm ebenfalls gegeben wurde. Darauf gebot der Bursche dem Kutscher, weiter zu fahren. In den 16 registrirten , Briefen, die sich in dem Sacke befanden. waren ungefähr 1000 Dollars enthalten. Vor dem Restaurant von Herrick Brothers in No. 141 Division Straße in New Fork kam es zu einem religiösen Niot. Die großen Fasten des Jom Kippur" hatten begonnen und die sämmtlichen jüdischen Restaurants aus Rücksicht auf die orthodoxjüdische Bevölkerung jener Gogend geschlössen. Nur die erwähnte Firma hatte durch eine Annonce in einem jüdischen Blatte bekannt gemacht, daß sie trotz des Feiertages aufhalten würde, und darob herrschte unter den Orthodozen große Erbitterung. Nach Beginn der Fasten war das Lokal überfüllt. Aber auch draußen hatte sich eine fastende Menge angesammelt, und als die ersten Ungläubigen gesättigt das Lokal, verließen, wurden sie von der Menge angegriffen. Nur mit Mühe gelang es ihnen, sich auf eine zufällig vorüberfahrende Car zu flüchten. Dem in der Nähe stationirten Polizisten kam die Sache nun bedenklich vor und er telephonirte schleunigst nach dem Statior.shause um Hiife, woraufhin der fungirende Capltan Brcwn den Reserven zur Stelle erschien. Die aufgeregte Menge wurde nun von den Polizisten nach Rutgers Sauare zurückgedrängt, woselbst sie laut gestitunrend stehen blieb. Sobald ein weiterer Sündiger aus dem Restaurant trat, stürmte die Menge wieder auf ihn ein und die Polizei konnte dieLeute vielfach nur dadurch vor Mißhandlungen schützen, daß man die Betreffenden in vorübergehenden Straßenbahn-Wa-gen verschwinden ließ. Mittlerweile hatten sich die verschiedenen Synagogen geleert und die Gläubigen strömten nun aus allen Richtungen herbei, um sich an der Demonstration zu betheiligen. Mit Ausnahme einiger blutkger Nasen kamen d:e Gast: des Nestaurants schließlich alle gegen 10 Uhr mit heiler Haut davon und die Menge verlief sich sckliefilich UM ' Oom rknAlsvss, Hochgradige Aufreauna herrscht in der Gegend um Neuötting und Trostberg seit dem vor Kurzem erfolgten Tode des Burgermeisters Stuber. Dieser betrieb ein Bankgeschäft in Neuötting mit einer Filiale in Trostberg. Durch sein einschmeichelndes Wesen wußte er das Vertrauen der Leute zu erwerben, so daß Viele ihm ihr Vermögen andertrauten. Landleute, die Pfandbriefe kaufen wollten, wußte er zu bewegen, lieber einen Depositenschein" von ihm zu nehmen. Sehr viele Leute gaben ihm ihr Geld für die Sparkasse NeuLttina", deren Scheine er mit Stuber, Büraermeister" unterzeichnete. Die Meinung, daß es sich um eine städtische Sparkasse .handle, war eine bittere Täuschuna. Die zur Verlassenschaft angemeldeten Summen gehen schon wett über 200,000 Mark. Das Ge, nicht, daßStuber an Selbstmord durch Vergiftung gestorben ist, findet immer mehr Glauben. Die Filiale der Nationalbank rn Lama (Griechenland) ist auf noch nicht aanz aufaeklärte Weise Nachts beraubt worden. Man fand den Kassirer geknebelt ,m Bureau der Ban! und die Kassen plündert. Der Kas sirer, der zur größeren Sicherheit" der Gelder rm Bureau schlief, sagte aus, daß ihn drei Unbekannte im Schlaf überrascht und unter Bedrohung mit dem Tode zur Herausgabe der Schlus sel aufgefordert hätten. Um sein Le ben vx retten, habe er nachaeaeben. wo rauf die Diebe sich der Kassenbestände bemächtigten, ihn aber knebelten und und ihm den Mund verstopften. Es sind 304.000 Drachmen geraubt worden. Das Gebäude der Bank liegt im Mittelvunkt der Stadt und in belebter Gegend. Um so seltsamer erscheint die an und für sich nicht recht glaub würdige Erzählung des' Kassirers. Die Untersuchung des Vorfalles ist im Gange. Vor der Strafkammer in Beuthen hatte sich der Kaufmann Adrian Clemens aus Peiskretscham wegen Betruges und Zechprellerei zu verantworten. Der Angeklagte, wegen derselben Delikte bereits vorbestraft. wurde aus der Untersuchungshaft vor geführt. Nachdem das Urtheil verkündet war, welches auf zwei Jahrejucht baus und 300 Mark Geldstrafe lau tete, zog Clemens einen bis dahin verborgen gehaltenen Dolch hervor und rief: ?lch bin ein Ehrenmann und gehe nicht in's Zuchthaus!" Ehe man ihn daran hindern konnte, stach er sich zwei mal in die Brust und sank blutüberströmt zusammen. Genchtsdiener tru aen den Schwerverletzten 'hinaus. OQönbeit ldt itt Olnt. Reines Olut bedeutet reine Haut. Obne diese keine, Oüönbeit. Caöca retö, Candy Cathartic reinigen M Blut, kräftigen die Lebe, und entfernen allek Unreine ouß dem Nörper. sangen Sie heute an, yufteln, Ct chvüre, Messer und so veiter zu rtAx.. in. allen Npolheken. Zufriedenftellung esrtikt. IQu 2öe.
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Muverlielratlitte Zmuen.
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Heirath- ist eine ernstliche Angelegenheit. Sie ist mehr als eine bloße sociale Ceremonie, bei der die Braut mit Glückwünschen überhäuft wird. Glückwünsche sind angebracht, aber sie haben keine Wirkung auf die Gesundheit der Braut. Und doch hat sie gute Gesundheit am meisten nöthig. Wenn irgend ein 'Schwächezustand bei ihr vorHanden ist zur Zeit, da sie ihre wirkliche Lebensarbeit beginnt, dann wird er immer' schlimmer. Die Ehe wird ein t '
eylicylag tn Bezug auf Glückseligkeit. Es gibt Monate und Iahre lange Leiden zu erdulden. Junge Frauen, bei denen nicht jede Faser gesund ist, sollten
durch den Gebrauch von Wine of Cardui. Er wird fie für die Ehe befähigen. Er sichert starke lebenskräftige Nachkommen. Er ebnet den Weg durch'sLeben und sie wird den Leiden entgehen, die so häufig bei ihrem Geschlechte vorkommen. Einerlei, ob das Leiden klein oder groß ist, man sollte sofort Wine of Cardui gebrauchen. Er kuriri alle Frauenleiden. Apotheker verkaufen grssze Flaschen zu $1.00.
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WW wvwwwwv Nach VerÜbung bedeutender Betrügereien ist. der Kaufmann Hugo Hofmann, der vorgegeben hatte, im nächsten Monat im Friedrich-Wil-helmstädtischen Theater in Berlin ein Öpernensemble zu eroffnen, f üchtig geworden. Hofmann hat sowohl den VerPächter des Theaters sowie eine Reihe von Personen, die mit ihm in Verbindung getreten waren, dadurch schwer geschädigt, daß er sie um bedeutende Summen unter der Vorspiegelung, er würde eineErbschaft von 225,000 Mk. in Hamburg erheben, anborgte und ihren Credit namentlich bei Begebung von Wechseln in Anspruch nahm. Außerdem sind die für das Ensemble" engagirten Künstler und Künstlerinnen, insgesammt ca. 50 Personen, empfindlich geschädigt. Aus einem Pariser Pfandleihamte holte jüngst ein altes Mütterchen seinen seidenen Hochzeit -rock ab, den die blühende junge Frau am 6. September 1858 also von 40 Jahren in materieller Bedrängniß versetzt hatte und seither mühevoll, doch regelmäßig die Pfändungsverlängerung erneuerte. Die Seide war vergilbt und der Zahn der Zeit hatte sein zerstörendes Werk begonnen, die Erinnerung aber an einen glücklichen Tag vielleicht der einzige in ihrem Leben war frisch geblieben und der Preis der Verehrung und Liebe des längst verstorbenen Gatten belebte noch einmal das müde Auge durch einen Blitz freundlicher Erinnerung. Auf dem Heimweg wurde die arme Alte von einem Wagen überfahren und todt nach dem Polizeicommifsariat gebracht. Es war das letzte Pfand, das sie eingelöst. Die Rieselfelderan1 a g e in der Dahler Heide im Regierungsbezirk Münster, die den städtischen Behörden viel Schwierigkeit 'gemacht hat, wird demnächst in Betrieb genommen werden. Die Gesammtkosten für die Anlage in dem jetzt geplanten Umfange (2970 Morgen) werden 3.900,000 Mark betragen, darunter 523.324 Mark für den 16 Kilometer langen Zuleitungs-Canal ; an Grunderwerbskosten sind bis jetzt 1.470.000 Mark vera'.lsgabt. Das Gelände wird seitens der Stadt an Unternehmer verpacht?, die in dem Gebiete ihren Wohnsitz haben. Die erste Ernte konnte auf einer kleinen Fläche bereits eingeheimst werden; sie war gut gerathen. Es sind etwa 1500 Morgen zum Beriesln fertiggestellt, indessen fehlt hierzu noch die Genehmiauna seitens der Rea'eruna. ' I m Hofe des Gericht',gebäudes zu Greiz wurde durch . den Scharfrichter Brand aus Dresden der Handarbeiter Johann Fröhlich, gen.' Fabel, aus Eger hingerichtet. Derselbe hatte den Schuhmacher Lang Heinrich ermordet und beraubt, Der Mörder hatte am Tage vor der Hinrichtung dem Staatsanwalte Steinhäuser gestände'., daß er den Lang Heinrich vorsätzlich getödtet habe und daß seine BeZündung vor dem Schwurgericht, er sei vorher gereizt worden und er habeLang Heinrich im Zorn und in der Aufregung aetödtet, aus Unwahrheit beruhe. Der Mörder, der sehr gefaßt seinen letzten Gang that, hatte am Abend vor- , her seine Henkersmahlzeit, Gansebraten und Klöse, verzehrt und Tags über . Cigarren geraucht. '
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Jericho, Ark., 20. Juli. Ich litt seit achtzehn Jahren an den Folgen der Geburt meines ersten Kindes, bis ich Wine of Cardur und Black Draught gebrauchte. Von jener Zeit an besserte sich meine Gesundheit. Jetzt habe ich einen kräftigen Jungen und meine Gesundheit ist ausgezeichnet. Frau Siller Swingler.
NuskunstS'Tepartement für Tamen. Für Auskunft, im Falle bcsondkre An Weisungen erforderlich sind, odressirt mit ngabe der Evmvkome: Ladies Ad Ylsory Depnrtment, The Chatta nooga Medicin Co.. Obattflnccja, Ten. Deutsche riefe deutsch beantorlet.
Krankheit im Keime ersticken (MIolCüllT Redakteur ? i t h l er h & l 55 i l l l 55 55 i Ä w w w w w w w w Die iKeimTkcorie. Line wichtige Entdeckung. Dnch Erneuerung des Systems trerden fa? alle Krankheiten geheilt. ES wird in diesen Tagen viel über Pilz gesprochen und doch ist dies kein müßiges Eerede. Das Mikroskop enthüllte die Thatjache, daß viele Krankheiten durch einen besonderen Keim oder Pilz hervorgerufen werden. Ein eingehenderes Studium und ftofc schungen zum Zwecke der Entdeckung eine! Mittels, welches diele Pilze aus dem Cnsterr. entfernen würde, haben vor Kurzem ergeben, daß es nothwendig sei. das Systcm zu erneuern und das Älut durch die Beseitigung der Pilze zu reinigen, um die Heilung dieser Krankheiten zu erzielen. Es stellte sich heraus, daß Dr. Kay's Nenovator das vollkommenste Heilmittel für alle diese Krankheiten ist, daZ bis jetzt entdeckt wurde. Es erneuert das ganze System, reinigt das Blut, bereichert dasselbe, belebt daS System und verleiht dem ganzen Körper neues Leben und ver jüngte Krakt. Um die wunderbaren ErgebNisse beim Gebrauche von Dr. Kay's Renovator in allen solchen Krankheiten vor Augen zu führen, geben wir folgenden Auszug aus einem Bnese von Frau E. A. Adams, 6. und Martha Str., Omaha, Neb. : .In Beantwortung Ihrer Anfrage, welchen Erfolg ich mit Dr. Kay's Renovator hatte, theile ich Ihnen mit. daß icb aroke Linderuna fand und nun gesund bin. In erster Linie hatte ich die Grippe und eZ dauerte geraume Zeit, ehe dieselbe zu weichen schien ; dann trat Malaria ein und ich nahm hinreichend Ehinm ein, um den Tod einer Person zu bewirken, verspürte aber keine Linderung, bis ich Dr. Kay's Renovator gebrauchte. Ich litt an Unverdaulichkeit, starkem Kopfweh und hatt Schmindelansälle, und eS war als ob feurige Men und kleine Sterne vor meinen Augen gaukelten Es freut mich, berichten zu tonnen, daß ich nach dem Gebrauche einer Schachtel JhreS Skenovators große Besse rung wahrnahm und gesund wurde, ehe die zweite Schachtel zu Ende war, worauf diese mißlichen Uebel Dank Ihrem Renovator gänzlich ausblieben. Ich kann nicht um hin, denselben der leidenden Menschheit zu empfehlen. Er ist das beste bestehende Heilrnittel, weil er alle Krankheiten heilt, bei welchen sogar alle anderen Mittel vergeblich angewandt wurden, wie: Unverdaulichkeit, Le-ver-und Rieren-Krankheiten, sVerstopfung, Kopfschmerz, Magenbeschwerden, Geschwüre, AuSschlag, Schwäche, Niedergeschlagenheit, Schwindel, Frauenkrankheiten, Drusenver größerunq, Sodbrennen, unreines Blut, Schlaflosigkeit, Galligkeit. Verdauungsbefchwerden, Mattigkeit, Malaria, geistige Abgestumpstheit,. Rheumatismus, Neuralgia, Nervenschwäche, Schlaqflnß, Beulen, Salz fiuß, Skroxbeln ,c. Er hat eine wunderbare Wirkung auf den Magen, Leber und Einae, meide; er steigert den Appetit fördert die Verdauung und heilt alle Stömngen dieser Theile .Er schmeckt angenehm, ist leicht zu nehmen, vollkommen sicher und nie dem Ma gen widerlich. Er ist in Form von Zeltchen, au? concentrirten Ertracte zusammengesetzt und enthält zwei bis viermal mehr Dosen l? die flüssigen Arzneien, welche für denselben Preis verkauft werden. Dr7 Kay'S Renovator ist nnn bei fast allen Apothekern zu haben. Preis 25c und 1. Sollte Ihr Aps, theker denselben nicht vorräthig haben, dann sende man den Betrag und schreibe an die Dr. B. I. Kay Medical Ey. t Restliche OfHce), 620 südl. 16.' Str.. Omaha, Neb., or paus Ihnen derselbe prompt per Post und war portofrei zugeschickt wird. Diese Firma veröisentlicht ferner l)r. Kay's Hand Book of Val nable Receipts and ft Treatise on Piseases, welche Broschüre nach Einsen dung Ihrer Adreff? und Angabe dieser kti tung Ihnen gratis zugeschickt ird. " Viele Leute, schätzen deren Verth- auf fünf Dollars. Man versäume nicht, feine Adresse. einzusenden, denn diese Broschüre ist unentbehrlich, r. Kay'S Renovator wird nun verkaut vou fWW.O jtmr H eh(r d .'obu X Ooodwl,Troy,X.Tt orfc t . r. yom mf not k m nack, bmt tack yo quick ly kow ba wi fron iu lVUrltfcMtt,aBl Bittr. mtjo r on. Bot aiM,it (.. I r 'wrt oi Awrie. na wnnnr mt kot . rl- . ins 11 yyat tr spar Bonaatt Oftljt iM wack. AU w w. Cratt py fclUk fot A mymrv workar. - W atart OTOTtWn. BABILT, M.iDILI iaan? Ton, nrraisuv" V lIUJ FAttTlCLIUJi fUL AMraaaata rt n u,
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vantalis. Wgang Poitzug 7 00 Expreß 11 20 Nm Expreß 12 40 Sin Amodatton 7 20 rn Expreß : 4 00 9i7t Expreß 8 10 V n Ankunft Expreß ..' , 5 40 , Expreß 4 45S?n Accomodatien IOC) Tm Expreß 2 3"5:rn Schnellzug 7 15 Vm Accvmatisn 1 20 3hn Sleveland, Cincinnati, W-cci und St. Louik. Jndiansvolis und Clcveland Divisio::. Abgang Expreß. 4 IS Tn, Expreß 6 35 K'm Expreß 1 35 ?m Limited Expreß 11 15 Tm Erpreß 6 zswm Ankunft Expreß 4 10 Sin Expreß 11 30 Limited Expreß 8 45 Ad Expreß 310 Nm Erpreß 10 50 Nm St. LouiS Divistsn. Wigang Expreß.. 7 30Tm Limited Expreß 11 45 Vm Expreß 11 20 Nm Expreß, täglich 3K0Nm Ankunft Expreß täglich 4 05 Lm Expreß 10 30 55rn Limited Expreß 5 30 N:n Expreß ßio Vm Chicago und Cincinnatt Divistcn östlick Abgang Schnellzug 3 45 Vm Accomodativn t5gl 7 00 2m Accomodation 10 50Vm Postzug 2 45Nm Accomed. (nur Sonntags). Accomodation 50 n, Ankunft-Rushville Accvmodation. Pomug 11 40 Jnd'pls Acc. (nur Sonnt.). Accomodation 11 15 Vm Accomodatien 6 40 Ab Schnellzug.. 1105 31m Chicago und Etncinnati Division trestlia, Abgang Accomodation 7 10 5m Schnell.Post 11 45 Vm Lafayette Accomadation. ... 5 15 Nm Schnellzug 12 30 Vm Ankunft Schnellzug 3 30 Vm Lafayette Accomodation ... 10 80 Vm Echnellpost 2 35 3irn Accomodatien 5 45 km Peoria Diviston westlich. Abgang Expreß.. 7 25 Vm Expreß 11 45 Nm Danville Accomodation. ... 4 3.5 9! in Expreß.. 11 15 Vm Ankunft Expreß 3 30Vm Danville Accomodation. ... 10 30 Vm Expreß 2 42 Nm Expreß.... 6 1 Nm Peoria Division östlich. Abgang Expreß 6 20 V Accomodation Expreß 8 25 Nm Ankunft Expreß 11 r5 Accomodation Expreß 900 Lake Krie und Western. Abgang Expreß 7 00 Vm Expreß - 1 20 Nm Expreß 7l Nm SchnellExpreß Ankunft Schnell.Expreß Expreß 10 20Vrn Expreß 2 40 Nm . Expreß SOONm PittSburg, incinnati, Ciäzo'und. t. Louis.- ' Indianapolis Dtdtfton. AbgangExpreß 5 00 Nm SolumbuS Accomodation.. . 8 30 Vm Expreß S 50 Vm Richmond Accomodation. .. 1 30 Nm Expreß 7 20 Ad Ankunft Richmond Accomodation 00 Vm Schnellzug 8 00 Vm Expreß 12 30 Nm Accomodation 3 15 Am Expreß 5 Nm Expreß ....10 15 Nm Chicago Divisten via Kskomo. Abgang Expreß 11 35 Vm Expreß 12 25 Nm Ankunft Expreß 3 3s. Vm Expreß 3 20 LouiSville Division. Abgang Expreß 3 40 Vm LouiSville Accomodation... 8 10 Vm Schnellzug 3 25 Nm Accomodation 4 0JNm Ankunft Accomodation 10 IK Dn, Schnellzug 11 30 M Accomodation 5 50 Nm Spezial täglich 12 25 Nm Cincinnati, Hamilto und Dayton Abgang Mail 8 05 Vm Abgang Expreß 3 45 ja Cincinnati Accomorotion . . 10 45 Vm Expreß 7 00 Ad Expreß 4 45 Nm Expreß 2 45 Nm Aakunft Accomodation. 11 45 Vm Expreß 12 45 Vm Expreß 7 50Nm Expreß 10 35 Expreß - .. 6 50 Vm Ankunft Mail 6K0Dm Indianapolis und Vincennes. Ak gang Expreß 815 2m Vincennes Accomodatro .. 4 00 Nm Ankunft Vincennes Accomodat onlO 40 Vm Expreß 4 53 Nm Cincinnati, Wabash und Michigan Aboang Cxvreß 6 35 Vm Expreß 11 15 Expreß 4 k Nm Ankunft Expreß 25 Vm Expreß 3 10 Nm Expreß 8 45 Nm ZaeianapoliS, Decatur und Western Abgang Expreß , . . . .... 8 15 tat" Accomodation 3 45 Nm Schnell.Exxreß 11 10 Am Nnkunst Schnell. Expreß 3 35 Vm Lcco:nodation 10 40 Vm Expreß 4 40 L Chicago, Indianapolis und Louißdille. Monon Route. Abgang Expreß ..".12 55 Vm Flyer 3 35 31m Mail 7 00Vm Expreß (via I D & SB) 11 50 Vm Ankunft-Expreß 3 30 Vm Mail.... .... .' 7 55 Nm Expreß (via I D & 33). ;. . . 2 40 Nm Mono Flyer 4 37 Nm Tho Trreiitleth Century, im aaSgezrtchntte Wochenschrift, Kelche ortschrittlich gesinnten Lesern sehr zu cmpfeh .en ift. In der Tendenz zwar sozialiftiscd, erden doch andere fortschrittlich Theorien darin unparteiisch besprochen. - Man bestelle direkt bei der Humboldt. Publishing Co-1 Cstct tioce, Nr v55k
