Indiana Tribüne, Volume 22, Number 27, Indianapolis, Marion County, 15 October 1898 — Page 2

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uomnu rtpunft: tnslKi:: 4,tiV,üi ?v wfi 1 tSaltt ir-tHne ftmt curtft l?n X Ij. lttU ex ijcO)u et slnntaet.Xrtb&itca fcwtl ptt ot etbt jultc'Bira IS 3ctl fce W JtaU pi . Ptt fect5al5 e B!d -3l(V s 4tuS5fIIR) p7 w &fft9i 50 &$ VlASMS 5? JnDianatolte, Ind., 15 Oktober 1898. Ciu aZgantlscher GlobuS. Der berühmte französische Geograph Professor Elisee Reclus beabsichtigt, ein riesiges Modell der Erde anzusertigen,' und zwar im Maßstabe von 1 zu 500.000, wonach also ein Centimeter Länge auf dem Globus etwa fünf Kilome!er der Erdoberfläche gleichkommt. Dieser künstliche Erdball wird also einen Durchmesser von 25,6 Meter beschen. Die Entfernung zwischen New -?ork und London würde danach 9,14 Meter betragen, während die Kurvenlinie zwischen Paris und London auf dem Globus 91 Centimeter ausmachen n..ürde. Der Gelehrte hat sich an die königliche geographische Gesellschaft in London gewandt und von derselben Rathschläge erbeten, in welcher Weise am besten der mächtigen Kugel eine der Erde identische Umdrehung verliehen werden könne. Was zunächst die einmalige Umdrehung des Globus um seine' Achse innerhalb 24 Stunden anbetrifft, so erscheint dieses Erforderniß von nebensächlicher Bedeutung. Legt man indessen Gewicht darauf, diese Idee zur Ausführung zu bringen, so empfiehlt sich als die bei Weitem billigste Methode die Anlage eines kreisrunden, gemauerten und mit Wasser gefüllten Bassins, in welchem sich ein gasometerartiger Schwimmer befinden müßte, der als Träaer des Globus ZU dienen hätte. Mit Hilfe eines durch Gewichte bethätigten Räderwerkes könnte dann dieser Schwimmer innerhalb 24 Stunden mit fast verschwindendem Reibungswiderstande und mit mathematischer Genauigkeit eine Umdrehung um seine Achse ausführen. Von der Umfassungsmauer des Bas sms getragen, hätten etwa zehn Gallerien den Globus zu umkreisen, die unter sich durch Treppen verbunden sein müßten. Die Gallerie. von welcher aus man die Aequatorial - Gegenden würde in Augenschein nehmen können, müßte den größten Durchmesser besitzen, während der Diameter der Zwischengallerien nach den beiden Polen zu sich angemessen vermindern sollte. Das Eisengerippe des großen ErdModells sollte derartig errichtet werden, daß es sich zur Veranschaulichung der 360 Längen- und der zweimal 90 Breitengrade dienen könnte. Auf diese Weise würde die Kugelsläche des Globus aus 64.800. Feldern bestehen. Zum Ausfüllen dieser Hohlräume sollten starke, anschraubbare Platten aus Hartglas verwendet werden, auf deren unterer, also innerer Seite, die Abbildüngen der betreffenden Stücke der Erdoberfläche mit Farben aufzutragen wären, welche letztere ein leichtes Entfernen zwecks Rachtragungeu gestatten. Auf diese Weise ließe sich ermöglichen, alle künstlichen Veränderungen der Erdoberfläche, wie solche durch den Bau von Eisenbahnen, Tunneln und Ortschaften dauernd stattfinden, fast gleichzeitig graphisch zu verzeichnen. Aber auch die durch natürliche Ursuchen, wie Vulkane. Erdbeben. Bergrutsche und Ueberschwemmungen verursachten Veränderungen der Topo graphie von Strecken der Festländer oder Inseln würden fortdauernd eingetragen werden können, ohne irgend welche Veränderungen der Struktur des Bauwerks erforderlich zu machen. Eine Bedachung der großen Kugel würde voraussichtlich nicht erforderlich sein, da weder Regen noch Hagel bit Oberfläche beschädigen und im Winte? der Schnee auf dem Nordpole liegen bleiben könnte, während nur der aus die gemäßigte Zone fallende beseitigt zu werden brauchte. In Tchutt und Tlsche. Das Kloster Stetten im Gnadenthale, eines der interessantesten Baudenkmäler Süddeutschlands, ist in Flammen aufgegangen. Der Bau des mit der Geschichte des HohenzollernHauses eng verknüpften Klosters wurde von Friedrich dem Erlauchten", Grafen von Zollern (12551289) am Fuße des Zollerberges später Hohenzollern genannt um 1260 begonnen und 1267 vollendet. Der fehdelustige Zollergraf war in dem damals lodernden Kampfe des Papstthums geger. die Hohenstaufen auf Seiten deö Papstes. Das hinderte ihn indessen nicht, mit Konradin, dem letzten Hohenstauscn, mehrmals in persönlichen Verkehr zu treten. Während des Interregnums hauste er mit mehreren schwäbischen Edlen", unter denen Graf Eberhard der Erlauchte" von Württemberg war, in den schwäbischen Gauen derart, daß selbst' der eigene Vetter Graf Albert von Hohenberg (Haigerloch), der bekannte Minnesänger. zum Schwert gegen ihn griff. Kaiser Rudolf von Habsburg, der Schwager Graf Alberts. bändigte endlich 1287 nach der Einnahme von Stuttgart die widerspenstigen Grafen. Die Sage erzählt, dieser Zollergraf Friedrich habe im Jähzorn seinen Schwager, einen Grafen von Dillingen getödtet und dann zur reumllthigen Sühne dieser That das Frauenkloster Maria-Gnaden-Thal bei Stetten gegründet. Historisch fest steht, daß der Zollergraf. nachdem er die Schirmvogtei des Klosters Beuren im Donauthal, erworben hatte, aus verschiedenen politischen und hausgeschichtlichen Gründen zur Gründung eines Dominikaner-Frauenllo-sters am Fuße des ZollerbcrgiS sich veranlaßt sah. Sicher, hatihn seine Gemahlin Udihild,eine geborene Gräfin v. Dillingen in dem Vorhaben be stärkt. Daß es aber gerade ein dem Dominikanerorden zugehöriges Klo

sier sein nufetc-, sagt L. Schmid in seinem bekannten Werk Graf Albert v. Hohenberg", wirft wiederum ein Streiflicht auf seine politische Stellung vor Rudolf v. Habsburg's Zeiten. Dieser Orden war nämlich just derjenige, dessen sich die Kirche in Schwaben als Hauptwerkzeug gegen die Staufer bedient hat." Außerdem sollte das Kloster die Bcgräbnißstätte des gräflichen Hauses Zollern werden, zumal die klei-r-t Krypta auf dem Burgfelsen oben, die seit 2 Jahrhunderten als Gruftgewölbte diente, keinen Sarg mehr aufnehmen konnte. Der Erbauer des Klosters und seine Gemahlin waren die Ersten, die im Chor der altgothischen Klosterkirche, die von den Flammen ziemlich verschont blieb, vor dem Hauptaltar beigesetzt wurden. Leider ist die nebenanstehende ?!ohanniskapelle, die einen prachtvollen RenaissanceAltar enih'elt, ganz ausgebrannt. Fcüher schmückten SVu&t und Kapelle Herrliche alte Glasgemälde, die zu dem Testen gehören, was auf diesem Gebiet noch aufzuweisen ist. Um sie sorgfältiger und sicherer zu erhalten, hat man sie theils in der fürstlichen Alterthumssamlung zu Sigmaringen untergebracht. Die Klosterruine bietet jetzt einen pittoresken Anblick. Aus dem brennenden. Schutt steigt ein brenzlicher Geruch von angebranntem Leder hervor die Ueberreste der Schieleschen Schuhfabrik, die in den weiten Gelassen etablirt war sie transit gloria niimdi. . Zwerge in Afrika. Die ersten, genauen Nachrichten über ein Zwergvolk im Hinterlande von Kamerun hat die diesjährige Bulu - Expeditlön der deutschen Schutztruppe gebracht. Ueber diesen wichtigen Völkerkundlichen Fund erhalten die Allgemeinen wissenschaftlichen Berichte" folgende Mittheilung aus Kamerun: Auf Veranlassung des Commandeurs der Schutztruppe wurden Bemühungen gemacht, einige Exemplare der Zwergvölker aus den Urwäldern Kameruns, von denen bisher noch nichts Genaueres bekannt war, in den Besitz zu bringen. Durch ' Vermittelung des NgumbaHäuptlings Tunga gelang es mit vieler Schwierigkeit, 7 Vertreter dieses räthselhaften Zwergvolkes in das Lager zu schaffen. Die Größe dieser Neger schwankte zwischen 160 und 121 Centimeter, einzelne von ihnen ließen deutlich eine Vermischung mit anderen Rassen erkennen, die eine Steigerung der Körpergröße zur Folge hat. Ein junges Weib dieses Stammes, der den Namen Bagelli führt, wurde anthropologisch genau gemessen, da gerade diese Negerin den Charakter desZwergVolkes noch in voller Reinheit darzustellen schien, dieses Weib, dessen Alter wenigstens 17 bis 19 Jahre war, wurde daher auch nach der Küste mitgenommen. 'Die ganze Höhe dieser Negerin, Manduba mit Namen, beträgt im Stehen 124 Centimeter. Die Hautfärbe ist chocoladebraun bis kupfersarbig, nur die Innenfläche der Hände hat eine gelblich weiße Färbung, die Haut fühlt sich sammetartig an. Tätowierungen in der. Form von Mandelkernen sind auf der Mitte der Stirn vorHanden. Die Augen sind oval, schräg gestellt und tiefliegend, die Regenbögenhaut von sehr dunkelbrauner Farbc mit innerem blauen Rande. Das Haar ist tiefschwarz, kleingekraust, dick und weich, die Kopfform ich breit und hoch, das Hinterhaupt flach, die Skirn schräa. breit und aewölbt, die Lippen

voll und wulstig, die Waden dünn und schwächlich, die Füße groß und breit. Ueber die Lebenswelse dreses ZwergVolkes weiß man bisher nur Folgendes: sie wohnen familienweise beisammen, aber an keinem festen Platze, sondern ziehen unstät im dichten Busch umher, sie sind sehr scheu und vermeiden ängstlich die häufig betretenen Karavanenstraßen. Angeblich sind sie sehr geschickte Jager und eisnge Gummisammler, bringen aber ihre Waaren niemals selbst zur Küste, sondern verhandeln sie zunächst an andere Stämme. z. B. an die Ngumbas, die die Landschaften Lolo, Gobayang, Epossi, Magba bewohnen. Lieutenant Morgen sprach in seinem Reisewerke von kleinen gelben Zwergen des Kamerun Urwaldes, er hatte viel von ihnen ge hört, sie aber selbst nie gesehen. Von den andern Stämmen werden sie kleine gelbe Buschleute genannt. Von besonderem Interesse wird es sein, festzustellen, ob dieses Zwergvolk in Zusammenhana mit den vonSta)iley erwähnten Pygmäen in den Urwäldern des Congobeckens steht. Da der große Urwald. der die ganze westliche Hälfte des Kamerungebietes erfüllt, ohne Zweifel mit dem ungeheuren lnnerasrikanischen Busch zusammenhängt, so ist diese Annahme wahrscheinlich. Papier aus Maisstengeln. Dem Chemiker A. G. Winter von der Marsden Development Company, deren Hauptanlage sich in Rockford, Jll., befindet, ist nach langen und kostspieligen Experimenten die Lösung deö Problems, Zeitungspapier aus Maisstengeln herzustellen, gelungen. In der genannten Fabrik wird jetzt Papier der besten Qualität aus den Fasern der Maisstengel angefertigt, und, wenn nicht alle Erwartungen trügen, wird die Winter'sche Erfindung eine vollständige Umwälzung auf dem Gebiete der Papierfabrication im Gefolge haben. Das Ackerbaudepartement in Washington hat mit Interesse die Experimente derMarsden Campany verfolgt, und Prof. H. W. Wiley, der erste Chemiker des TXpartements. wird sich binnen Kurzem nach Rockford begeben, um die neue Industrie einem genauen Studium zu unterwerfen Bisher ist die äußere Bekleidung der Maisstengel als vollständig unbrauchbar angesehen worden, aber nach den Untersuchungen des Herrn Winter versprechen die Fäfern der werthvollste Theil des Stengels 'vom commerciellen Standpunkte aus Lu werden. Der Kolben wird zur

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Döv echte A v i Johann Zoss'sche Blnwxtrnkt macht Fleisch und Blut. okann Aoff. Berlin, Neue WilIzrlmftrNo. 1. Paris, 33 Nue de l aziauler. New j)orl, 15 Franlli Str. Fabrikation von Pfeifenköpfen benutzt, j lnrtfcfrK (rfyrirt Trttrrt i2 Vrn fsftirf . ivutivitv uvit utivjb uuv vttit Cellulose hergestellt wird. . Die Marsden Development Company brachte zuerst aus Maisstengeln hergestellte Cellulose beim Bau von Kriegsschiffen zur Anwendung. Die Gesellschaft hat mehrere Anlagen, von denen die in Rockford die bedeutendste ist. Gemäß den Erklärungen des Herrn Winter hat die Marsden Company Tausende von Dollars zum Ankaufe von Maisstengeln zur Herstellung von Cellulose verausgabt, aber erst vor wenigen Monaten begannen die Chemiker der Gesellschaft mit ihren Experimenten, die Maisstengel zur Herstellung von Papier zu benutzen. Auf Anregung des Herrn Winter wurde im November 1897 die Fabrik in Owcnsboro, cty., dazu ausersehen, die äußere Hülle der Maisstengel zu sammeln, und die Experimente begannen sofort unter der persönlichen Leitung mehrerer Sachverständiger. Das Resultat dieser. Experimente und Untersuchungen war, dah die Marsden Company eine alte Papiermühle in Rockford. Jll., kaufte, die nöthigen Maschinen anfertigen und aufstellen ließ und mit der Herstellung von Pavier aus den Fasern der Maisstengel begann. Alles arbeitete vorzüglich, und Pack-, Schreib- und Druckpapier und eine bessere Qualität Pappe wurde leicht und erfolgreich hergestellt. Die Winter'sche Erfindung ist nicht blos für die Papierfabrikanten und -Consumenten, sondern auch für die Farmer, welche den Maisbau im Großen betreiben, von großer Bedeutung, denn letztere werden in Zukunft die Maisstengel gut verwerthen können. Welche Revolutionen die Entdeckung hervorrufen wird, kann man allein schon aus der ungeheuren Quantität Papier ersehen, welche die täglichen Zeitungen des Landes verbrailchen. Im letzten Jahre verbrauchten die Pressen der Tagesblätter Papier aus Holzbrei im Werthe von 526,280,000. Dies bildet natürlich nur einen Theil des gesummten Verbrauches von billigem Papier. In Zukunft werden die Vereinigten Staaten ein bedeutendes Uebergewicht in der Papierfabrikation erhalten, denn der Maisbau anderer Länder steht hinter dem amerikanischen i fJtu iuiuu. LanvwirthschasttlcheS. Nutzhühner. Wenn wir von dem großen Nutzen, den zewaltigni Einnahmen aus der Geflügelzucht lesen und hören, so erregen diese Berichte wohl gar oft die Bedenken des erfahrenen Geflügelzüchters. Es wird auch hier gar oft übertrieben und zwar von solchen Leuten, die gerne Geflügel für die Zucht zu hohen Preisen absetzen möchten. Um Geflügelzucht mit Nutzen zu betreiben, muß das Klima der betreffenden Gegend, die Nähe des Marktes und derBedarf des Marktes ob Fleisch oder Eier genau in Erwägung gezogen werden. . Ganz kalte Gegenden werden für die leicht befiederten fleißigen Legerassen sich nur unter , der Bedingung eignen, daß den Thieren sehr warme Ställe ohne Heizung gegeben werden. Solche Ställe sind nicht billig und erfüllen trotzdem nicht immer ihren Zweck. Ebenso werden ganz warme Gegenden einen großen Theil des Jahres den Hühnern nicht zusagen. Daß. die Nähe des Marktes einen großen Einfluß beim Gewinn des Geschäftes hat, liegt auf der Hand. Muß der Züchter für weiten Transport' der Eier oder der Hühner den vierten oder gar dritten Theil deö Preises wieder herausgeben, so zählt daS während eines. Jahres ganz bedeutend und vermindert den Gewinn erheblich. ' Die größte Beachtung verdient, die Frage: welche Art Nutzhühner gehalten werden soll, ob eine Lege- oder eine Fleischrasse. ' Große, schwere Hühner wie die Asiaten,- CochmS undVrahmas, wenn sie auch noch so gute Leger sind, können deshalb nicht als Legehühner mit Vortheil gehalten werden, weil sie zu viel Futter verlangen. Für zwei CochinS kann man sehr leicht drei Leg Horns füttern. Das zählt aber bei mehreren, hundert oder gar. tausend Hühnern in Futter und Eier während eines Jahres. Zu den Fleischrassen kann man wiederum kein Huhn rechnen. von denen die Hennen nicht minbestens ein Gewicht von 4 .Pfund haben. Die Hennen kommen bei den Fleischrassen deshalb in Betracht, weil nicht nur junge Hähne, sondern auch junge Hennen alS Schlachtthiere verkauft werden müssen. Außerdem werden junge Hennen schneller fett, als junge Hähne. Es gibt allerdings Hühnerrassen, die sich sowohl als Fleisch- wie als LegeHühner auszeichnen. Da ist z. B. das hübsche französischeHoudanhuhn; ebenso das französische Crevecoeurhuhn. Beide legen diele und große Eier; eben so liefern die Kücken durch schnelles Wachsthum und Ansatz von zartem, wohlschmeckendem Fleisch schon früh vortreffliche Schlachtthiere. Der Nachtheil,, den diese beiden Rassen bieten, liegt in ihrer starken Haube; sie eignen sich nicht zum freien Auslauf, beson ders nicht in einer Gegend, wo RaubVögel zahlreich sind. Infolge der stark überhangenden Haube können sie de

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Havlcyt mcyt rechtzeitig erbltckert Und so.fallen viele Kücken den Räubern zur Beute. Wo aber auf Fleischhühner aerechnet wird, ist der Verlust eines jed?n Kückens ein Vierteldollar und mehr. Andere behaubte Rassen kommen lvegen ihres leichtenGewichtes als Fleisch. Hühner nicht in Betracht. Wir kommen also beim näheren Betrachten gar bald zu der Ueberzeugung, daß von den vielen Hühnerrassen sich nur wenige als wirkliche Nutzhühner erweisen. Für Eierproduktion allein werden die Leghorns wohl noch längere Zeit die erste Stelle einnehmen; ferner gehört hierher das Minorka- und das spanische Huhn; bei letzteren ist zu bemerken, daß die Kücken sehr empfindlich und deshalb schwer auszuziehen sind. Für Fleisch und' Eier kommt allen voran dasPlymouthrockhuhn; dann das Wyandottehuhn, und wo genügend Schutz vorhanden, die französischen Houdan und Crevecoeur. Für Fleisch allein ist das Brahma-, Lafleche- und Cochinhuhn, auch das englische Dcrkinghuhn zu nennen. Die schweren üsiatischen. Rassen würden als Fleischhühner vor allen andern den Vorzug verdienen, wenn sie nicht zu grobe Knochen hätten; sie werden deshalb auf den Märkten unserer Großstädte nicht gerne gekauft; zudem ist die Haut dick und zäh und die Kücken wachsen sehr langsam; besonders die jungen Hähne laufen bis 10 und 12 Wochen herum, bis sie einigermaßen befiedert sind. Wink für Schweinezüchter. Trotz aller Vorsicht kommt es häufig vor, daß auf einer Farm, wo eine größere Anzahl Schweine gehalten wird, dieselben also auf die Weide gehen, eine Zuchtsau spät im Herbst Fer kel bringt. Das wäre nun kein so großer Uebelstand, wenn ein warmer Schweinestall zur Verfügung stände; aber auf wie vielen Farmen, besonders im Westen, befindet sich überhaupt ein Schweinestall. Ein freier Platz, wo ihnen der Mais hingeworfen wird, ist alles; wenn es hoch kommt, findet sich ein mit Brettern abgelegter Platz z'.'m Füttern, damit die Thiere nicht so viele Körner in den Schmutz treten und verschwenden. Von Stall ist keine ?!ede; in den kalten Monaten, wenn dieMehrzahl der Schweine bereits verkauft ist, dürfen sich die Zuchtsäue Löcher in den Strohhaufen wühlen und dort über. nachten. Das ist billig und mag unter Umständen genügen; für junge Ferkel genügt es aber jedenfalls nicht; die gehen im kalten Wetter bei derartiger Pflege sicherlich zu Grunde. Das ist ein nicht unbedeutender Verlust, de? sich sehr leicht und billig verhüten laßt, n den Maisgegenden werden gewöhn lich auf jeder Farm während der Wm termonate Stiere gemästet. Für diese ist ein Stall oder doch nahe demStrohHaufen ein Schuppen hergerichtet, wo dieselben gefüttert und gegen Wind und Wetter geschützt sind; ist die Anzahl der Stiere nicht groß, so finden dieselben auch wohl .Unterkunft im warmen Stalle. Hier nun ist ein geeignete? Platz zur Unterbringung der Ferkel. In einer Ecke wird ein Verschlag gemacht; im osfenen Schuppen muß er natürlich von allen Seiten mit Stroh und Brettern gut geschützt sein, der eine genügend große Oeffnung hat, daß die Schweine frei aus- un'd einlaufen können. Sie liegen hier in trockner Streu während der kalten Nächte sehr warm und können während des Tages im Stalle oder Schuppen nach Futter suchen. Bekanntlich geht beim Verfüttern ganzer Maisähren an die Stiere gar manches Korn unverdaut durch den Körper derselben. Das finden die Ferkel gar bald aus und man kann sicher sein, daß dann wenig Körner mehr unbenutzt im Dung ' und Stroh verbleiben. Sie wühlen den ganzen Dung durch; dies hat den weitern Vortheil, daß derselbe gut durchgearbeitet und zerkleinert wird. Sieht der Stall zuweilen auch wie eine richtige Schweineherberge auS, so treten die Stiere und Kühe denselben doch stets wieder fest. In dem Verschlage, der so eingerichtet sein muß, daß das Vieh nicht in denselben gelangen kann, werden die Ferkel außerdem täglich zweimal ein wenig gefüttert. Es ist auffallend, wie wohl sich die jungen Thiere in solchem Viehstalle befinden und wie vortrefflich 'sie wachsen trotz Schnee und Kälte. Möhren als Pferdefutter. . Wenn wir bedenken, wie die meisten Pferde jahraus und ein einförmiges Futter, Heu und Mais oder Heu und Hafer, erhalten, so muß es uns wundern, daß die Thiere desselben nicht überdrüssig werden und nicht noch mehr an Krankheiten der Verdauungsorgane leiden, als dies schon der Fall ist. -Denn das Pferd ist durchaus nicht von Natur auf dies einförmige Futter angewiesen; vielmehr sind die ..vielen verschiedenen Gräser in Feldern und Wäldern ihm naturgemäß als Nahrung bestimmt. Daß die Pferde auch Verlangen nach Abwechslung tragen, zeigen sie bei jeder Gelegenheit. Sie nögen eben ihre volle Mahlzeit im stalle verzehrt haben, sobald sie hinlustommen und können einen Baum--weig oder eine Unlrautstaude erreien. so langen sie darnach. .ES ist'das .licht immer Hunger, sondern das Verangen nach einer Abwechselung im Mutter.' Wer in der Lage istund jeder Farmer ist es, sollte hin und wieder einen Wechsel im Futter vornehmen; das Wohlbefinden seiner Thiere. wird ihn dafür lohnen. Als auf eine höchst wohlthätige Abwechselung im Futter und gleichzeitig als vortreffliche Arznei möchte ich auf die Möhre oder Gelbewurzel hinweisen. Eine alte Bauernregel sagt: Wer im Herbst vier Wochen Möhren an die Pferde verfüttert, halt den Thierarzt aus dem Stall. Wie es nun leider einmal ist, werden sich auf wenig Farmen so viel Möhren befinden.daß die Pferde vier Woch:n von denselben gefüttert werden können. Der Anbau der . Wurzelgewächse ist aus verschiedenen Ursachen in unserem Lande sehr beschränkt. Allgemein herrscht der Glaube, daß unser Klima sich nicht dafür eignet. In vielen Gegenden mag. das richtig sein' sicherlich

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nkcht tti duett. töso äriofsein und Zuckerrüben gedeihen, kommen auch andere Wurzelgewächse fort. Auch die Verbreitung der Silos mit eingesäuertem Futter drängt den Anbau der Wurzelgewächse für Futterzwecke zurück. Sicher ist, das jeder Farmer wohl mehrere Bushel Möhren . ziehen könnte, um sie seinen Pferden zu geben und diese gesund zu erhalten. Wie manches Pferd ist nicht mit häufigen Anfällen von Kolik behaftet und fällt schließlich derselben zum Opfer. Das ist dann ein großer Verlust. Man kann aber gerade dieser und ähnlichen Krankheiten vorbeugen und die Verdauungsorgane der Pferde gesund erhalten durch mehrmaliges Verfüttern der Möhren. Wer dies einmal versucht hat, wird wissen, wie gierig die Thiere dieselben fressen. Sie befinden sich äußerst wohl bei diesem Futter. Sie wirken gelinde abführend und äußern auch einen wohlthätigen Einfluß auf Athmungsorgane; sie sind also so recht ein Futter für Pferde, die mit Keuchen behaftet sind. Füttert man zu viele Möhren, so werden die Pferde sehr fleischig und schwitzen sehr leicht. Temperatur des TrinkWassers. Daß der Wärmegrad des TrinkWassers einen Einfluß auf die Milchabsonderung der Kühe hat, ist ebenso sicher, als daß die allgemeine Beschaffenheit desselben den Gesundheitszustand schädlich oder günstig beeinflussen kann. So hat man z. V. gefunden, daß in der Milch und dem Rahm von Kühen, die fauligesSumpswasser trinken mußten, sich dieselben Pilze befanden, die das Sumpfwasser enthielt; ebenso waren dieselben durch den ganzen Körper der Thiere im Blute verbreitet. In gleicher Weise ist nun durch Versuche festgestellt, daß die Temperatur des Trinkwassers auf den Milchertrag einen Einfluß ausübt Man bat aefunden. daß zu kaltes Wasser den Milchertrag verringert, während warmes Wasser denselben erhöht. Doch ergab sich auch bei einigen dieser Versuche, daß die Thiere wohl mehr Milch gaben, aber an Körpergewicht den mit kaltem Wasser getränkten Thieren gegenüber verloren hatten. Wahrscheinlich war das Wasser in diesem Fall: zu warm. Sicher ist aber immerhin, daß das Wasser nie eisig kalt,' sondern 45 50 Grad Fahrenheit halten sollte. Das eisig kalte Wasser bewirkt eine plötzliche und. zu bedeutende Abkühlung des Magens; dadurch entstehen dann leicht Durchfall und andere Verdauungsstörungen und kann auch leicht ein Verwerfen tragender Kühe herbeigeführt werden. Daß die Thiere das kalte Wasser nicht lieben, bekunden sie deutlich genug. Sie wol len ungerne an die Tränke heran; werden sie näher getrieben, so versuchen sie wohl einen Schluck, gehen dann aber zurück und befriedigen ihren Durst nicht. Es kommt wohl vor, daß die Thiere mehrere Tage so hingehen, bis endlich der Durst zu groß wird und sie zum Saufen zwingt. In solchen Fällen treten dann die üblen Folgen deö zu kalten Wassers oft recht'augenfällig zu Tage; nach dem Saufen steht solch ein Thier dann da mit krummem Rücken und gesträubtem Haar, das kalte Wasser hat den Körper durch und durch erkältet, es. steht längere Zeit bis es an's Fressen geht, die Körperwärme kehrt erst nach und nach zurück. Naturgemäß erleidet durch solchen gewaltsamen Rückschlag die Absonderung der Milch eine Unterbrechung und das eingenommene Futter muß zuerst seine Aufgabe als Wärmeerzeuge? im Körper, als Brennmaterial erfüllen; fü? Milchabsonderung und Fleischansatz bleibt bei den stärkeren Ansprüchen an dasselbe wenig übrig. Es ist mithin nicht das billigste Verfahren, die Kühe im Winter am Eisloch zu tränken. Gemeinnütziges. Frisch ausgedrückter Sasi der Mohnstengel soll, wenn zeitig auf Bienulstiche aufgestrichen, sofort den Schmerz lindern und .keine EntMndung aufkommen lassen. & eg e nAugenentzündung. Eine Messerspitze Quittenkerne werden mit 3 Eßlöffel kaltem Wasser in einer Tasse vermittels eines Löffels, zu Schleim zerschlagen. Der Schleim wird auf ein leinenes Läppchen übertragen und über die entzündeten Augen gelegt und so öfters . wiederholt, wenn das Läppchen wieder trocken ist. Mittel gegen.Hu sten bei kleinenKindern. Man nehme etwas gutes Haferstroh, schneide dasselbe zu Häcksel, gieße etwas kochendes Wasser darauf und koche dieses etwa 10 Minuten. Alsdann gieße man den entstandenen Extrakt (Thee) durch ein Sieb ab. Diesem Thee füge man etwas Kandiszucker .bei und lasse diesen auflösen. Alsdann gebe man ihn den Kindern zu trinken. Der Thee schmeckt gar nicht . schlecht und die Wirkung ist eine gute. Der Husten verschwindet in einigen Tagen. . . Goldrahmengewährenim Laufe der Zeit durch Staub, Fliegenschmutz u. s. w. ein wenig schönes Aussehen. Um nun diesen Schmutz von ihnen zu entfernen und sie wieder wie neu erscheinen zu lassen, ohne daß sie bei der Reinigung irgend welchenSchaden erleiden giebt es ein höchst einfaches Mittel. - Dasselbe besteht in der Anwendung einer rohen Zwiebel und 90 prozentigen Alkohols. Die Zwiebel schneidet man durch, taucht dieSchnittfläche in den Alkohol und reibt nun den Goldrabmen damit ab. Auf diese höchst einfache Weise wird allerSchmutz - r . ! . m w geion; oyne oie ergolvung auch nur im geringsten zu beschädigen. . !Der unangenehme Geruch, der den Messern nach dem Zerschneiden von Zwiebeln, anhaftet, pflegt schwer zu weichen und allen Speisen, die aus Versehen von der eiligen Hausfrau mit diesem Meu er zertheilt werden,. emen leisen aber doch bemerkbaren Beigeschmack von Zwiebeln mitzutheilen. Praktische Hausfrauen wissen ein einfache, schnelles Mittel zum Beseitigen dieses .SeruöeZ. man braucbt nämlich

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Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen und Appetitlosigkeit ' leiden, daß wir ein .... 2,eberletden . . . . haben. Man thue sofort etwas dagegen, sooft kommt der Magen in einem schlechten Zustand und das Vlnt wird unrein. Man hat kn gute Heilmittel nöthig, brauch

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Hamburger Iropfen, Cic werden die Leber neu beleben, den Magen und das Blut reinigen.

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Most people hardly realize that headaches and dyspepsia and Cther rnisenes all corne frorn one cause, and that taking a separate rernedy f or eaoh Symptom La like picking the leaves off an obnoxioua tree instead of ßtriking at the root. Headache, or sluggishness, or disordered stomach or constipation or offensive breath show that either the stomach or bowela or the Ii ver are not doing their natural work.and R I P A N S TABILES Oo to the root of all these difficulties by immediately oorrecting the stomaeh and gently etimulating the liver and bowelstohealthy action. Theae Tabules are the accurate preecription of a regulär physician; they are a simple rernedy, aa mild yet.certain as nature itself . To people of ßedentary habits. Professional and busi nesa men, and particularly to women, these Tabules insure a regulär habit, comsortable digestion, and a clearhead ; preventing many a serious illness with its longtrain of ßuffering and expense. The two most important processes of life (assimilation of f ood and elimination of waste) depend almost entirely upon the ßtomach,

liver ana Doweis ; tneir iealthy action, Tabules, dispels a long list of ailments. tion, ayspepsia, biiiousness, constipation, fluttenng of the heart. aluggishness, poor eleep, loss of appetite, depression, heart hurn, nausea, bad taste in the mouth, sallow ekin, and all the ilfe caused by a disordered stomach, take a Ä1PANS TABULE. One Will do you good. vie Messer nur fest mit trockenem Salz abzureiben. BehandlungvonSammet. Nauh und hart gewordener Sammet kann wieder brauchbar und ansehnlich gemacht werden, wenn man ihn auf der Rückseite mit Wasser befeuchtet und dann mit dieser Seite über ein heißes Bügeleisen zieht. Das hierbei inDampf verwandelte Wasser dringt durch die Oberfläche des Stoffes heraus und lockert hierbei die zusammengeklebten und gedrückten Fasern wieder auf. Den Sammet zu bügeln sei es von der Ober- oder Unterseite, ist unter allen Umständen zu vermeiden; der Stoff darf nur mit der Rückseite über das Eisen gezogen werden. Um mißfarbig gewordenem, schwarzem Sammet seine ursprüngliche Farbe wiederzugeben, muß man ihn mit zerschnittenen Zwiebeln abreiben Ein sehr gutes Mittel gegen Halsentzündung. Man nehme ein Pint Wasser und lasse dasselbe 810 Minuten lang sehr stark kochen; ist es dann etwas abgekühlt, so gebe man einen starken Eßlöffel voll Honig hinein, zerreibe ein StückAlaun, so große wie eine Haselnuß, sehr fein und gebe es darunter. Mit der so erhaltenen Flüssigkeit gurgelt man sich täglich 36 Mal aus. Für Kinder und schwache Personen nehme man etwas weniger Alaun, für erwachsene und stärkere Personen etwas mehr. Der Alaun muß ungebrannt sein und ist die Mischung täglich frisch zu bereiten. ' ' Auffrischen den Seidenkrepp. Durch Regen oder Nebel unansehnlich gewordene Kreppsachen frischt man in folgender Weise wieder auf. In einem zu zwei Drittel mit Wasser gefüllten Waschkessel löst man 250 Gran Gummiarabikum und br'n das Wasser zum Kochen. Ueber den Kessel wird ein Stück Pappdeckel oder mehrfach zusammengelegtes, starkes Packpapier gebreitet und auf diesem .der verdorbene Krepp geordnet. Nach elvlgen Minuten suhlt sich der Krepp feucht an, worauf man alle gedrückten Stellen glättet und sie den Dämpfen unter beständigem Glätten und Ausbreiten so lange aussetzt, bis der Stoff wieder steif und kraus aussiebt. I ü n g si w u r d e l c i Stollergrund die Galeasse Abrtme", beheimathet in Neuhaus an der Oste, vom Torpedoboot S. 37" unter Segel treibend bemerkt. Auf Befragen theilte der Matrose Brettschneider, mit, daß der Schiffer der Galeasse, Dodege aus Königsberg, beim Segelsetzen in der Nahe von Alsen über Bord gefallen und voraussichtlich ertrunken ist, da die Versuche, den. Schiffer wieder zu finden, erfolglos waren. Das Torpedobott nahm die Galeasse ins Schlepptau und brachte sie nach Laboe. Am anderen Morgen aber war der Matrose Vrettschneider spurlos verschwunden. .Jetzt wird derselbe von der Staatsanwaltschaft wegen Verdachts des Mordes oder Todtschlaas und der Unterscklaauna stecköriettick verfolat. Er ist 38 kak alt nnk si

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