Indiana Tribüne, Volume 22, Number 26, Indianapolis, Marion County, 14 October 1898 — Page 2

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guDtana Srtvnne. ! Erlchnn? Tägllöz nuo SvzvVA Die tätliche .ü'ribüne- kostet durch den Drg, A denti per roche, die SonntagSTribllne"? Let per Woche, Leide ufi?tfi 15 Ztnti ? IS Gent pct R- per uberhali kr tut geZchicki U 03TSttl5eUx V tr 4t CffUi 18 Cüb AödSMQ Znbianapoliö,Znd., 14. Oktober 18. Der Blaubart von Holland. Zur Zeit macht ein Unhold von sich reden, der schon vor fünf Jahren durch bestialische Verbrechen, die er verübte, das größte Aufsehen erregt hat. Der Blaubart von Holland, der holländische Hugo Schenk, wie er auch genannt wlrd, hat in den Jahren 1892 und 1892 zwei Morde begangen, er wurde damals gesanglich eingezogen und die Untersuchung gegen ihn eingeleitet. Es gelang ihm jedoch, aus dem Untersuchungs - Gefängniß zu entkommen, und nun, nach fünf Jahren, hat er in Gent abermals einen Doppelmord verübt, ohne daß es bisher gelang, des Mörders habhaft zu werden. ISr wird auch verdächtigt, mit dem Londoner Dirnenmörder Jack, dem Aufschlitzer.- iden tisch zu sein, doch hat die diesbezüglich geführte Untersuchung kein positives viesultat ergeben. Im Jahre 1893 kam Dr. de Jong aus London nach Amsterdamm. Er hatte kurz vorher in London Anna Huett, ein Mädchen aus reichem Hause, geheirathet, das ihm eine ansehnliche Mitgist zubrachte. Dr. de Jong gab an, in Boston studirt und daselbst auch den Doctortitel erworben zu haben. In Folge seiner gefälligenUmgangsformen verschaffte er sich in Amsterdam gar bald eine Praxis und war auch Hausarzt in zahlreichen angesehenen Familien. Im Juni des Jahres 1893 unternahm er mit seiner Gattin eineHochzeitsreise. Kurze Zeit daraus kehrte er ohne seine Frau zurück. Sie ist auf der Reise gestorben," antwortete er auf Befragen. Nun übte er wieder seine ärztliche Praxis aus und wußte sich Eintritt in das Haus des reichen Arnheimer Kaufmannes Schmitz zu verschaffen. Er machte der Tochter des Kaufmannes, Clara Schmitz, den Hof und kaum war das Trauerjahr vorüber, schritt er mit diesem Mädchen zum Traualtare. Wieder machte er mit seiner Gattin eine Hochzeitsreise und wieder kehrte er ohne dieselbe nach Amsterdam zurück, bitterlich jammernd und wehklagend, daß er vom Unglück verfolgt werde, jede seiner Frauen sterbe auf der Hochzeitsreise. Die Sache kam'vcrdächtig vor, man bezichtigte den Doctor, seine Frauen umgebracht zu haben, und de Jong wurde verhaftet. Die Verhaftung des damals in Amsterdam in großem Ansehen stehenden Arztes rief die größte Sensatwn hervor. Die gegen ihn geführte Untersuchung lieferte ein erdrückendes Beweismaterial. Man fand in Frankreich, in einem Walde nächst einer Ortschaft, die de Jong mit seiner Gattin besucht hatte, den Körper der ermordeten zweiten Frau vergraben auf. Der Leichnam der ersten Gattin konnte, trotzdem ein hoher Preis auf die Auffindung ausgesetzt worden war, bis heute nicht entdeckt werden. Dr. de Jong leugnete hartnäckig, aber trotzdem sollte er vor die Geschworenen gestellt werden. Den Procek durchzuführen war je doch unmöglich, denn de Jong ent sprang auf äußerst abenteuerliche Weise aus dem Gefängnisse. Er wurde seither steckbrieflich verfolgt, in den Polizeianzeigern aller Staaten. allerStädte. wurde der Steckbrief geführt, aber man konnte des Mörders nirgends habhaft werden. ,' Im Juni d. I. tauchte in Gent ein Mann auf, der sich James Goldinthing nannte und sich als Circusstallmeister in das Fremdenbuch ein dortigenHotels eintrug. Er machte die Bekanntschaft der Wiahrigen Kellnerin Jeanne Pau wels, welche in dem der 46jährigen Wittwe Philomene Wanters gehörigen Caf6 La Sorbonne" bedienstet war. James Goldinthing knüpfte mit der Kellnerin ein Liebesverhältniß an, und da er diese oft m dem Kaffeehause besuchte, hatte er Gelegenheit zu erfahren, daß die beiden Frauen allein wohnten. Am 19. Juli d. I. brach in den ersten Morgenstunden in dem hinter dem Kaffeehause gelegenen Schlafzimmer der beiden Frauen em Brand aus. Nachdem derselbe gelöscht worden war. fand man in den Betten die thellweise verkohlten Leichname der Kaffeehaus besitzerin und deren Kellnerin. Auf den ersten Anblick glaubte man, daß die Frauen einem unglücklichen Zufalle zum Opfer gefallen seien, doch )ie Obduction der Leichen bewies, daß hier ein Verbrechen verübt worden toar. Mittels eines amerikanischenSchlagrmges war der Schädel der ur.glückli- . chen Opfer zertrümmert word:n und um die Spuren des Doppelmrdes zu verwischen, hat der Thater die Wohnuna nach verübter That in Brand gesteckt. Es wurde eruirt, das James Goldinthing derThäter gewesen sei und daß er einen Koffer, welcher die Werthgegenstande der beiden Frauen barg mit sich aenommen habe. Mittels einer Photographie, die der Mörder im Hote zurückgelassen hatte, wurde constatirt daß James Goldinthing und der aus Amsterdam entsprungene, seit sun Jahren steckbrieflich verfolgte Doppelmorder Dr. de Jong eine und dieselbe Person seien. Die Erhebungen der holländischen Polizei wurden mit allem Eifer betrieden. Es wurde festaestellt. dak der Mörder sich oft in London aufgehalten habe, und aus diesem Umstände wurde auch derZusammenhang mit Jack, dem Aufschlitzer combirnrt. Bewiesen ist daß der Unhold in den letzten Jahren nickt weniger als sieben Mordthaten verübt hat. Dabei ging der angebliche ' nr.:r. ... rnzi immer in buj zu Werke. Er suchte in seinen zeitweiligen Wohnorten dieBekanntschaft von Mao

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chett und grauen, welche keine oder nur wenige Verwandte, aber dafür Vermo gen besaßen, verfolgte diese Frauen so dann mit Ltebesantragen, heirathete eventuell, wenn er nicht anders an das gewünschte Ziel gelangen konnte, und ermordete sodann sein unglückliches Opfer während derHochzeitsreife. Vorher weiß er jedoch sein Opfer zu bewegen, das Geld flüssig zu machen und mitzunehmen. Dabei arbeitet er mit unheimlicher Sicherheit und weiß im mer die Spuren seiner verbrecherischen Thätigkeit geschickt zu verwischen. Der neuerliche Doppelmord rn Gent hat selbstverständlich wieder das größte Aufsehen hervorgerufen und die Erregung hat sich noch gesteigert, als es bekonnt wurde, daß der Morder mit dem aus Amsterdam entsprungenen Dr. de Jong identisch ist. Die Genter Polizei behörde hat Photographien und ein ausführliches Siqnalement des Mordgesellen an alle Polizeistellen des Continents aesendet und dem Zusammen wirken Aller wird es hoffentlich bald gelingen, den Blaubart von Holland der verdienten Strafe zuzuführen. Meereöungeheuer an Englands Küsten. Die während der diesjährigen Sa!son in enallschen Seebadern so erschreckend häufig vorgekommenen Unqlllcksfälle durch Ertrinken beim Baden haben viele Aerzte zu der Ueberzeugung kommen lassen, daß das plötzliche Untersinken der betreffenden Personen durchaus mcht immer durch Wadenkrampf oder gar Herzschlag verursacht worden ist. Man hegt vielmehr die Vermuthung, daß die m letzter Zeit vielfach in der Nahe des Strandes von Fischersleuten bemerktenSeepolypen die Unglücklichen erfaßt und in die Tiefe gezogen haben. Erst kürzlich machte in einigen englischen Blättern die sensationelle Nachricht die Runde, daß ein ganz dicht am Strande eines Fischerdorfes bei London badender Polizist von den Fangarmen eines Polypen umschlungen und beinahe unter Wasser gezerrt worden Ware. Der Mann hatte '1ne Rettung nur seiner großen Körperkraft und seiner Unerschrockenheit zu danken. Die Berichte über dieses merkwürdige Abenteuer wurden zwar mit Mißtrauen gelesen und gaben Veranlassung zu zahlreichen schlechten Witzen, doch bürgen die Aussagen einer großen Anzahl FZscher, die ahnllcheErfahrungen gemacht haben, dafür, daß der geschilderte Vorfall auf Wahrheit beruht. So passirte es vor einigen Wochen einem Londoner Kaufmann, der in Gesellschaft mehrerer ihn in einem Boot begleitender Freunde nahe bei Cromer etwas weit in das Meer hrnausgeschwommen war, daß er seine Beine plötzlich von einem weichen, schlammigen Etwas erfaßt fühlte. Unfehlbar Ware der zu Tode Erschrockene in-die Tiefe gesunken, wenn ihn nicht starke Arme in das Boot gezogen hätten. Das merkwürdige Etwas war durchaus keine neckige Meerjungfrau gewesen, sondern e5 entpuppte sich als ein gräulich anzusehender Seepolyp, dessen zwei bis drei Fuß lange Fangarme sich noch fest um die unteren Gliedmaßen des Mannes schmiegten. Ein ähnliches, nur bedeutend größeres Ungeheuer mit Fühlarmen von fünf bis sechs Fuß Länge wurde unlängst beim Auswerfen des Ankers von den Matrosen eines in Medway anlegenden Schiffes an das Tageslicht befördert und getödtet. Au ßer diesem unheimlichen Polypen, Octopus" genannt, ist es aber noch ein anderer, weit furchtbarerer Meeresbewohner, der hin und wieder auf der Vildfläche erscheint und Grausen um sich her verbreitet. Es ist erst kurze Zeit her, daß zwei Fischer ganz nahe bei Hastings von Furcht und Schrecken ergriffen wurden, als unvermuthet dicht vor ihrem Boot em großer Haifisch austauchte. Beide Manner verschwören sich hoch und heilig, daß sie richtig gesehen haben. Vor ungefähr drei Jahren entging ein lange in Indien stationirt gewesener Oberst, der seinen außergewöhnlichen Muth auf Tigerzagden und bei anderen gefahrvollen Unternehmen zur Genüge bewiesen hatte, beim Baden am Strande von Shoreham nur mit knapper Noth dem nach ihm schnappenden Rachen eines Haifisches. Der Mann hatte gerade noch die Kraft, nach dem Ufer zu stürzen, wo er sofort ohnmächtig zu Boden sank und infolge des ausaestan denen Schreckens ernstlich krank wurde. Wie gefährlich das Baden . an Eng lands Küsten überhaupt ist, beweist auch folgender Fall, der sich während der letzten Saison m Brighton ereig nete. Ein jünger Mann, der sich ruhig aus dem Rucken liegend von den Wellen schaukeln ließ, empfand plötzlich einen furchtbar stechenden Schmerz an einem Ellenbogen. Bei näherer Besichtigung der schmerzenden Stelle zeigte sich dort ein kleiner rother Fleck, der bald immer großer wurde, wahrend der Arm 'zu sehends anschwoll. Augenscheinlich war der Badende von einem Fisch gestochen oder vielmehr gebissen worden, den die Englander unter dem Namen Weaver- kennen und , nicht wenig furchten, da der Biß sogar Blutvergiftung zur Folge habcn kann. Von d,r Oftfee zum Meer. Schwarzen Während die Fluth der Ereignisse über die Menschheit dahinbraust. ist der Einzelerscheinung nur von kurzer Dauer. Die kretischen Wirren, die Genfer Mordthat und jüngst die neue Phase des DreyfusdramaS mit der neuen Picquartepisode haben den Frie densvorschlag des Zaren, wenn wir ihn der Kürze wegen einmal so nennen dürfen, fast vollständig in den Hinter gründ gedrängt. Dr Erörterung der Blätter ist schon beinahe verstummt, und nur ab und zu dringt die Meldung in die Öffentlichkeit, daß diese oder jene Regierung zu dem Vorschlage diese oder jene Stellung eingenommen hat. Die letzte Meldung in dieser An gelegenheit beschäftigte sich - mit der Entstehungsgeschichte der kaiserlichen Anreauna und deckte die merkwürdi

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Wannlnz Das Publikum wird vor' gewissenlosen Händlern gewarnt, die gewöhnliches Glaubersalz, oder eine Misckung von ge wohnlichem Seidlitz Pulver als Karlsda der Salz-, Sprudel.Salz", Deutsches (Geraan) Salz-, Künstliches Karlsbader Salz-, und unter vielen anderen Bezkichnungen zu verkaufen suchen, unter der Anpreisung, daß dirse eben so gut" seien wie-die echten Produkte von Karlsbad, welche direkt au den weltbe rühmten Quellen genommen werden. Dies beruht nur auf einer Täuschung des Publikums des größcrrn Verdienstes wegen, den der betreffende Händler an diefen Fäl schunden macht. Jede Flasche deS echt importirten WafferS nd Sprudelfalzes muß obiges Stadtsirgel, sowie die Unterschrist der Agenten Eisner & Z?!kndclson Co., New Jork," auf jeder Cti kette haben. Zu haben in allen Apotheken. Man hüte sich vor Fälschungen. Der Stadtrath : Karlsbad. Thatsache auf, daß der Vater des Vedankens, den Krieg abzuschaffen, der Kriegsminister gewesen ist. Wenn es nicht schon von anderer Seite klar gestellt worden wäre gegenüber wahrhaft chimärischen Betrachtungen, die dem Zaren die Absicht unterlegten, eine völlige Abrüstung herbeiführen zu wollen, jetzt wird es auch dem blödesten Auge einleuchten, daß davon keine Rede sein kann, daß es sich lediglich um einen Stillstand, höchstens um eine Einschränkung der Rüstungen handelt. Denn der Kriegsminister wird nicht Einrichtungen, die ihm allein Daseinsberechtigung geben, abschaffen wollen. Man kann auch noch weiter gehen und sagen: der Kriegsminister hat sehr diplomatisch gehandelt, denn er hat den Gedanken nicht früher angeregt, als bis er sein Schäfchen ins Trockene gebracht hatte. Das ist wenig bekannt geworden, weil es in Rußland kein Parlament gibt, sondern alles hübsch rund und glatt im Wege kaiserlicher Verordnung verfügt wird, aber es ist trotzdem Thatsache. Die 90 Millionen Rubel für die Flottenvermehrung sind allerdings sogleich nach dem Bekanntwerden des kaiserlichen Vorschlages diesem gegenüber gestellt worden; denn die Bewilligung dieser Summe und ihre Verwendung zu Schiffsbauten, deren ein gut Theil dem Ausland zufiel, war erst jüngst eingehend überall besprochen worden. Indessen war schon mehr in den Hintergrund getreten die vor einigen Monaten beschlössene Gründung des elsfreien Knegshafcns Katharinograd an der Nordküste der Halbinsel Kola in der . Nähe des warmen Golfstromes, eines Hafens, der es Rußland ermöglicht, im Norden eine Flotte dauernd zu halten, die das gefahrvolle Thor des dänischen Sundes nicht zu fürchten braucht. Was aber beinahe ganz vergessen, jedenfalls in diesen Zusammenhang noch nicht gerückt ist. das ist ein anderes riesiges Unternehmen, das so ganz im Stillen, ohne viel Aufsehen auf die Welt gekommen, und das für die Wehrhaftmachung Rußlands von ganz gewaltiger Bedeutung ist. Die Wiener Reichswehr, die in militärischen Fragen sehr gut bewandert ist. lenkt soeben die Aufmerksamkeit aus dieses Unterneh men: es ist der große transcontinentale Canal, der nichts geringeres bezweckt, als die Ostsee Mit dem Schwar zen Meere durch eme für Kriegs- und andere Seeschiffe fahrbare WasserstraBe zu verbinden. Der Canal, der die zehnfache Länge des Suezcanals erhalten wird, soll an seinen schmalsten und seichtesten Stellen am Wasser spiegel eine Breite von 65 und an der Sohle von 35 Meter und eine Tiefe von 9 Meter erhalten. Sem . Minimalprofil wird demnach durchschnittlich dem Suezcanal Minimalprofil gleich werden. Er wird semen Lauf folgendermaßen nehmen: Von , Riga an der Ostsee beginnend, folgt er dem Dünastrome aufwärts bis Dünaburg, setzt dann in einem künstlichen Laufe über die Wasserscheide bei Lepel, um ln Die erenna und mittels dieses Nebenflusses des Dnjepr in diesen drittgrößten Strom Europas selbst überzugeyen und demselben bis zur Mlln dung in das Schwarze Meer bei Eherson zu folgen. Die Gesammtlänge bc3 Kanals mißt 1600 Kilometer, von de nen nur 200 Kilometer ein durchweg künstliches Gerinne erhalten. Die topographischen Verhältnisse sind außerordentlich günstig und gestatten, daß der Canal nur je eme Schleuse an sei nem Ende zu erhalten braucht. Der Boden ist durchweg thonig. sichert die Wasserhaltung und gestattet die Zlegelverfertlgung an Ort und Stelle. Infolge dieser günstigen Bedingungen kann der Canal bereits in fünf fahren fertiggestellt werden. Die Kosten sind aus nur wo Millionen Rubel veran schlagt. Außer den beiden Endhäfen Riga und Cherson werden am Canal 15 Hafen geschaffen, deren Städten, bisher reinen Contmentalstädten, die Bedeutung wirklicher Seehäfen zukommen wird, m dem' die größten Hon velsschiffe und Kriegsdampfer vor An ker gehen können. Die größten Dampfer werden mit einer Geschwindigkeit von 6 Knoten (11 Kilometer in der Stunde) den Canal auch bei Nacht befahren und ihn dabei in- 6 Mal 24 Stunden Passiren können. Es ist klar, daßiach Fertigstellung dieses gigantischen Canals auch die Hauptnebenflüsse des Dnjeperstromes durch Vertiefung und Verbreiterung dem Canalsysteme angeschlossen werden können, da ja die bezüglichen Arbeiten technisch höchst einfach sind und damit in unvergleichlicher Weise weite Gebiete für Cultur und Handel eröffnet werden. Demgemäß kann in dtr Folge daS Pry'petgebiet dem Schifffahrtscanal angeschlossen und der Seeschifffahrt erreichbar gemacht werden. .. i Die gewaltige Bedeutung dieses Ca-' nals für die maritime Schlagfertigkeit Rußlands Ivrinat obne weiteres in

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die Äugen. Wahrend jetzt die russische Marine in die zwei großen Hälften der Ostsee- und der Schwarz-Meer-Flotte getheilt ist, die zu gemeinschastlicher Action nur unter den glücklichsten Umständen vereinigt werden können, ist nach Vollendung der großen Bin-nenlands-Wasserßraße die Verstärkung der einen durch die andere im Laufe von sechs Tagen durchzuführen. ist besonders die Elnlapseiung der nördlichen Flotte durch Eisbildung im Falle der Noth leicht zu verhindern. Von besonderer Wichtigkeit Ware die Möglichkeit, beide Flotten in der Ostsee zu vereinigen bei emem Zttiege mit England. Denn die starke Position Englands bei Gibraltar würde ein Entschlüpfen der Schwarze-Meer-Flotte aus dem Mittelmeer heute fast unmöglich machen, während die Vereinigung durch den Canal m aller Sicherheit bewerkstelligt werden kann und die Sperrung der dänischen Belte nur denkbar ist bei einer Parteinahme Dänemarks für England, die zedocy, wie die Dinge jefct liegen, in das Reich der Unmöglichkeit gehört. Sollte aber der ungünstige Fall wirklich einmal eintreten, daß die gefährlichen Engen, im Süden der Bosporus und (Äibraltar, im Norden die dänischen Sunde, gleichzeitig gesperrt würden, so hatten die vere n aten An trenaunaen veloer Flotten immerhin größere Aussicht, die Durchfahrt zu erzwingen, namentlich wenn ihnen die dritte Flotte, die m Katharinograd ihr Standquartier erhalten soll, von der andern Seite zu Hilfe kommt. Die maritime veistungsfähigkeit Rußlands gewinnt also durch den Canal ganz gewaltig. Dabei ist der Vortheil, den das Land durch Förderung des Verkehrs m Friedenszeiten durch die neue Wasserstraße gewinnt, noch gar nicht abzusehen. Den größten Nutzen werden jedenfalls die russische Petroleumindustrie und die Ketreideauskubr daraus zieben.die auf der billigenWasserstraße ihre Producte dann sowohl trn Innern Nutzlanos wie an den Küsten der Ost- und Nordsee ohne kostspielige und zeitraubende Umfrachtung und damit zu eryevttcy billigern Preisen auf den Markt brinam können. Aber auch alle andern Zweige industrieller und commercieller Thätigkeit müssen einen mächtigen Anstoß dadurch erhalten, so daß vielleicht die 3eit nicht mehr fern ist. wo Rußland aus der Reihe der Länder mit extensiver Cultur austritt und sich, als gefährlicher Concurrent auf dem Weltmarkt bemerkbar macht. Alptttgürten. Der Unfug, der mit den herrlichen Pflanzen der schweizerischen Alpen welt infolge des Fremdenzuflusses ge sckiebt. bat vor aeraumer Aeit. im ?labre 1883. zur Gründung einer in ternationalen Vereinigung zumSchutze der Alpenpflanzen geführt. Jedes Jahr gibt der Vorstand dieser Gesell schaft einen Bericht darüber heraus, welcher Schaden in dem abgelaufenen Tiahxt unter du Pflanzenwelt der em zelnen Gebirgsgegenden angerichtet wurde und welche Mannaymen zu sei ner Verhütung ergriffen wurden. Ver sammlunaen. Flugschriften und Auf sätze in Tageszeitungen, auchAnschläge ... I n . ntvs i.: ... ... Wz, wt: M oen l?alij0cii uicncu uuu, tutucic Kreise für den Schutz der Alpenpslan zen zu gewinnen. Das beste Mittel, diesen lobenswerthen Zweck zu erreichen, besteht aber zweifellos in der Anläge und Förderung von Culturen der Alpenpflanzen in geschützten Gärten. Die aus dem Samen gezogenenPflanzen gewöhnen sich rasch an eine neue Heimatb und blühen meist üppiger als im Gebirge selbst. Im Kanton Bern wohnt ein englischer Gärtner, der schon etwa 30.000 Stück Edelweiß pflanzen aus Samen gezogen hat. Die gronte Gartenanlage für Alpenpflan zen, die übrigens schon länger besteht, als die genannte Vereinigung, ist d:r Janlin d'Acclimatation in Genf, der lediglich der Cultur von Alpe; pflanzen gewidmet ist, solche an Botaniker und Liebhaber verkauft' und wif senschaftlichen Anstalten Samen und erwachsene Pflanzen kostenlos liefert. Seit 1889 besitzt die Vereinigung für Pflanzenschutz auch einen eigenen Alpenqarten in 1700 Meter Höhe in der Ortschaft Bourg - Saint - Pierre auf der Straße zum großen St. Bernhard. Hier auf der Höhe des Schloßhügels liegen die herrlichen Beete mit ihrem reichen Flor an entzückenden Alpenpflanzen. Dieser Garten erhielt nach dem großen schwedischen Botaniker den Namen Linnea; er ist dem Publikum geöffnet und jeder kann sich über die Pflanzenwelt der Alpen dort belehren und durch sie erfreuen lassen. 1892 wurde auf dem Berge Baro im Anae sicht der kleinen Stadt Lecco am südöstlichen Arme des Comer Sees eir 'zwciier Alpengarten in 800 Mete? Höhe angelegt und nach der herrlicher Alpenpflanze Daphne cnoorum (Steinröschen) Daphnea genannt. An den Ufern des Genfer Sees in den Rochers de Nahe gedeiht ein zweiter Gar ten Rambertia. benannt nach demDichter Rambert, der dieses Land besungen . t n vr-i hat. ner hoch te wirren wurde vor einem Jahre m der Nähe des kleinen St. Bernhard 2200 Meter hoch gesckiaffen. , ,,, Vom Jnlande. 5.427,767 Junggesellen und 8.224.494 alte Jungfern gibt es in den Vereinigten Staaten. Auf 50.000 Vallenwirddie diesjährige Hopfenernte des Staates Qregon geschätzt; die Preise variiren zwischen und 10 Cents 'pro Pfund. Der sechzehnjährige Hermann Folett aus Qregon City fand auf der Jagd seinen Tod. Seine Flinte, die er auf einen Baumstamm gestellt hatte, ging zufolge der Berührung des Hahns mit einem Zweige los und die volle Ladung drang ihm in den Unterleib. - Mit Stecknadeln, versuchte Fräulein Bertha Williams in Louisville, Ky., Selbstmord zu begehem Sie hatte sich mit ibrem Schad ae-

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zankt und ttahnt sich die Sache so zü Herzen, duft sie. um sich aus diesem Jammerthate zu beseitigen, eine Handvoll Stecknadeln verschluckte. Während der 95 Jahre

alte Böhme Papocek in Montgomery, Minn., die Schweine fütterte, fiel er in , einem epileptischen Anfall nieder, und zwar so unglücklich, daß er mit dem Kopf auf einen Nagel aufschlug, weicher ihm zwei Zoll tief m den Schade! drang. Sein Tod erfolgte nach kurzer Zeit. Seine Frau, welche vor, drei Jahren starb, war 92 Jahre alt. ZuAnsangdiesesJahres wurde William Meehan durch vier Indianer bei den White Horse Rapids des McClintoll - Flusses in Alaska ermordet. Le Bärge Sam zeigte dies denBeh'örden an und die Mörder wurden verhaftet. Neulich kam die Nachricht, daß ne schuldig befunden und zum Tode verurtheilt worden seien, und ihre Stammesgencssen haben darammn den Verrath;: u:b:ack:. Im Zuchthaus e zu tarquctte, Mich., kam eine Meuterei zum Ausbruch, wobei der Gehilfswardein Eugene D. Mosher schwer und ein Züchtling leicht verlekt wurden. Während Mosher mit anderen Wachen die Gefangenen beim Frühstück beaufsichtigte. erhob sich der Züchtling Dick Huntley, lief auf Mosher zu und stieß demselben ein Tischmesser in den Rücken und in denArm, ihn sehr schwer verletzend. Sogleich wurde Lärm geschlagen und sämmtliche Wachen des Zuchthauses erschienen zur Stelle. Den Gefangenen wurde befohlen, sich nach den Zellen - Corridoren zu begeben, welchem Befehle sie auch mit finsteren Mienen nachkamen. Als ihnen dann aber befohlen wurde, sich in ihre Zellen zurückzuziehen, weigerten sich sechs oder acht, dem Befehle nachzukommen. und als sie der zweiten Aufforderung Nicht Folge leisteten, befahl der War dein dem nächstenWachtmann, zu schießen. Huntley sprang nach der Zellen thüre, aber die Kugel riß ihm den Daumen ab. Die Anderen fügten sich hieraus. In recht ärmlichen Ver Hältnissen ist in Troy, N. N., die Witt we des einst so vielgenannten Faustkämpfers, Spielhaus - Besitzers und Politikers John Morrissey gestorben. Nach all' dem Glanz, mit dem sie sich zu Lebzeiten des Gatten umgeben konnte, ist Susanna Morrissey als arme Weißnäherin dahingegangen, in den letzten Jahren fast gänzlich erblmdet. Das Leben dieser Frau bot wie der einmal ein krasses und trauriges Beispiel der ups and downs" im amerikanischen Leben. Susanna war unter bescheidenen Verhältnissen als die Tochter des Capitäns des Dampfbootes Empire", Levi Smith, inTroy geboren. Das Boot fuhr zwischen Troy und New York und John Morrissey, damals ein hübscher junger Bursche, war eine einfache DeckHand" im Dienste ihres Vaters. Sie heirathete ihn trotzdem und bald machte Morrissey all' die Phasen vom einfachen Arbeiter bis zum Nunner" für ein Emigrantenheim, vom Klopf fechter zum Spielhausbesitzer, vom Rennbahnbesitzer in Saratoga zum Congreßmitgned durch. Er verdiente enorme Summen und lebte wie ein Fürst. Seine Gattin hatte die schönsten Diamanten und Toiletten, fuhr in den glänzendsten Equipagen. Dann starb plötzlich der einzige Sohn und bald darauf Morrissey selbst, den der Kummer auf das Sterbebett geworfen haben soll. Es war dies im Jahre 1880. Allgemein glaubte man. daß er Millionen hinterlassen habe, dagegen blieb nur ein verschwindend kleines Sümmchen übrig und die verloöhnte Frau mußte sich mit ihrer Schwester nach dem kleinen Hauschen ihres grei sen Vaters zurückziehen und sich durch Handarbeit ernähren. Jetzt ist sie den Gatten endlich in den Tod gefolgt. Vom Auslande. Nachts wurde von Verbrecherhand versucht, das Haus des Gemeinderathsmitgliedes RueÜe in Mons in die Lust zu sprengen. Man fand Morgens mehrere Dynamitpatro nen, die durch eine Zündschnur verbunden waren. Die Schnur war abgebrannt, aus irgend einer. Ursache aber wieder erloschen, und der oder die Thater hatten es offenbar nicht gewagt, sich den Sprengkörpern nochmals zu nähern. JneinemHauscan der Arnimstraße zu Düsseldorf wurde 'eine schreckliche Blutthat verübt. Weaen einer Frauensperson geriethen der Schlosser Küster und der Fabrikarbeiter Koenen in Streit, in dessen Verlauf Küster sein Messer zoa und damit seinem Widersacher zahlreiche Stiche in Brust, Bauch und Rücken beibrachte. Koenen sank sofort todt zusammen, während der Mörder flüchtete; er wurde aber fchon am nächsten Morgen in einer Ziegelei bei Eller gefunden und verhaftet. NachtsILUHr brach in dem Wohnhause des Bahnwärters Norbert Haas, in Niefern, das einsam dem GUterbahnhof daselbst gegenüber liegt, Feuer aus, daö mit rasender Geschwindigkeit das ganze Haus in Asche legte. Leider ist bei dem Brande auch ein Menschenleben zu Grund gegangen. Der Schwiegersohn desBahnWärters, der erst kurz verheirathete Arbeiter Karl Graf, welcher in einer Dachstube schlief, konnte sich nicht mehr retten und kam in den Flammen um. Der Mann war erst Abends 10 Uhr aus Pforzheim von der Arbeit gekommmi.; In dem zum Landkreis Hanau a. M. gehörenden Orte Fechenheim ist ein in Frankfurt a. M. wohnendeS Brautpaar, der StadtpostBriefträger Räch und seine Braut, gemeinsam in den Tod geganaen, da sich ihrer Verheirathung angeblich Schwierigkeiten ... in finanzieller Hinsicht entgegenstellten. Der Briefträger wurde in den Uferweiden des Mains, Fechenheimer Gemarkung, erhängt aufgefunden, er war nur mit einem Hemd bekleidet, während seine Braut, bereu

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their digestive organs activ and healthy, nobody would ever be very sie. DIDANC TA Dill PC mde of the things most often prescrlbcd by physlclan for-tfys-l r Hl! O I MD U l-dO ppsia, indigestion, sour stomach, bilious headache, constipation and all other disorders of the stomach, liver and bowels. They make the appetite better, digestion easier and more thoroush, bring; deamesa to the head and nw vUor t the body.

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2X7 Kleider unweit des Thatortes lagen, den Tod im Main gesucht und gefun den hatte. AlswährenddesManöVers früh nach 4 Uhr die in Acker einquartirten Chevauzlegers zu ihrem Sammelplatz ritten, schlug gerade bei Nachdrücke in ihrer nächsten Nähe der Blitz mit heftigem. Donnerschlag in die Aach. Der ganze Zug war wie niedergeschmettert und gerieth außer Rand und Band. Die Pferde gingen durch, eines sprang mit seinem Reiter in die Aach, einem Mann wurden, er weiß nicht wie, die Stiefel dom Leibe geris. sen, andere verloren ihre Lanzen und konnten, sie bei der dichten Finsterniß nicht mehr finden. Beim Abmarsch der Escadron fehlten immer noch einige Reiter und dier wurden durch den Blitzschlag so betäubt, daß sie nicht ausrücken konnten.. In iitiit y a t t e sich der Hauptmann Delabie des 19. Jägerregimentes auf dem Boulevard Bauban eben von dem Lieutenant Brolly verabschiedet, als eine ziemlich anständig gekleidete Person einen Revolverschuß auf ihn abgab, der ihn in der Achsel verwundete. Eine zweite Kugel prallte an der Uhrkette des Officiers ab und eine dritte drang zwei Centimeter hinter dem linken Ohre ein. Der Hauptmann hatte trotzdem noch die Kraft, seinem Freunde Brolly nachzulaufen und zu rufen: Rehmt ihn fest!" Der Mörder bedrohte auch den Lieutenant mit seiner Waffe und flüchtete sich in der Richtung nach der Sacre-Coeur-Kirche, wo er aber drei Arbeitern in die Arme lief, die ihn im Polizeicommissariat ablieferten. Der Attentäter hatte keine Papiere bei sich und erwiderte auf die Fragen des Commisfärs höhnisch, er möge selbst herausfinden, wie er heiße und was er sei. Der Hauptmann Delabie, dessen Zustand zu ernsten Besorgnissen keinerlei Beranlassung bietet, erklärte, den Attentäter nie in seinem Lebeir gesehen zu haben. - Ein Vorfall, der an die längst dahingeschwunden Zeiten der australischen Vuschranger erinnert, hat sich in der Nähe von Bungendore zugetragen, indem die, den Verkehr zwischen diesem Städtchen und Captains' Flat vermittelnde Botenpost unterwegs von-zwei bewaffneten Straßenräubern angehalten worden ist. Der Kutscher wurde unter, Todesandrohungen zur Herausgabe sämmtlicher Postbeutel gezwungen, die $7500 in Baar und AnWeisungen enthalten haben sollen. Darauf haben die Räuber das Weite gesucht. Die in dem Wagen befindlichen Personen sind nicht weiter belästigt worden, scheinen aber, mit Ausnahme einer Dame,' die den Kutscher umsonst zum Darauslosfahren beschwor, vollständig den Kopf verloren zu haben. Das Heiterste an der ganzen Sache ist aber, daß die Bewaffnung" der beiden Gauner aus einer Kinderpistole und einem Stock bestanden haben soll, die aber, aus gehöriger Entfernung auf den fassungslosen Kutscher angelegt, die erwartete Wirkung nicht uerfehlt haben.

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