Indiana Tribüne, Volume 22, Number 25, Indianapolis, Marion County, 13 October 1898 — Page 2
I ifctiajra Laglich un rowreg te täzttche .Tribüne" koste! durch den trlja A JeU per Woche, die 0maa8.Xrt&ttJie"! kt per rZoch. Beide uf acrr IS TetS In IS Skntt ptx nmti. yer Vo?r ußerhaU bi geschiSt 1 rb,,Hlz V P JA. cmi ia eat lass? Zndlanaooliö.Jnd., 13. Oktober 1898. Neues von VlSmarck. Die Geheimen Blätter" des Herrn Moritz Busch über den Fürsten S9U marck erregen zur Zeit ein so bedeutendes Aufsehen, daß wir unsere 'Lese: init einigen besonders bemerkenswert then Auszügen bekannt zu machen für angezeigt halten. Bismarck's religiöse Lebensanschauung kam einmal sehr characteristisch zum Ausdrucke in einem Tischgesprach vom' Jahre 1870: " " Wenn ich nicht an ein: göttliche Vorsehung glaubte, welche die deutsche Nation dazu bestimmt hat, etwas Gu-tes-und Großes zu schaffen,' würde ich sofort mein Geschäft als Staatsmann aufgeben, oder richtige? ' ich wäre in das Geschäft nie eingetreten. Orden und Titel haben nichts, was mich anzieht. Ein entschiedener Glaube an ein Leben nach dem Tode aus dem Grunde bin ich ein Royalist. sonst bin ich von Natur ein Republikaner.' Ja, ich bin ein Republikaner im höchsten Grade, und die feste Entschlossenheit, welche ich zehn Jahre hindurch allen möglichen Formen von höfischer Absurdität gegenüber gezeigt habe, derdanke ich nur meinem festen Glauben. Nehmen Sie mir diesen Glauben, dann nehmen Sie mir mein Vaterland. Wenn ich nicht fest an das Christenthum glaubte, wenn ich nicht die wundervolle religiöse Grundlage hätte. dann hätten Sie niemals einen solchen Bundeskanzler gehabt . . . Wie gern würde ich gehen! Jtf habe Freude am Landleben, an den Wäldern, an der Natur. Heben Sie meine Verbindung mit Gott auf, dann bin ich ein Mann, der morgen seine Sachen packt, nach Varzin geht und Hafer baut. Dann würden Sie mich von meinem König? trennen, und zwar darum: wenn es, kein göttliches Gebot gibt, warum sollte ich mich dann den Hohenzollern unterordnen? Sie sind eine schwäbische Familie, nicht besser als die meinige, und in dem Falle gingen sie mich nichts an." In 'Versailles nahm Bismarck einmal Gelegenheit,, sich über einige mitteldeutsche Fürsten, die sich ihm in einer ihm: unbequem scheinenden Weise n'äherten, in scharfen Worten zu äußern. Busch schreibt darüber: Jemand bemerkte, daß der GroßHerzog von Weimar sehr böse sei, weil der Chef ihn nicht, wie er gewünscht,' besucht hatte, worauf der Minister sich zu Keudell wendete und sagte: Sagen Sie (ich kann mich auf den Namen nicht besinnen) sofort, daß ich aufgebracht darüber war, daß sein gnädiger Herr meir.eZeit und meine Gesundheit so sehr in Anspruch nimmt und daß er eine so irrige Idee hat von den Pflichten, die ich zu erfüllen habe. Ich kann nun verstehen, wie der armeWatzdorff so jung zum Sterben kam." Der Koburger quält mich beinahe ebensoviel. Er hat mir einen zwölsseitigen Brief über deutsche Politik geschrieben, aber ich habe ihm eine gedührende Antwort gegeben. Ich sagte ihm, daß von allen den Punkten, die er erwähnt, nur einer da sei, der nicht schon längst abgethan sei; und der eine sei nicht werth, discutirt zu werden. Er that uns jedoch 1866 gute Dienste. Allerdings war er vorher schlecht genug, als er Kaiser von Deutschland zu werden wünschte und sich an die Spitze eines geheimen Schützenvereins stellte. Damals dachte ich ' ernstlich daran, ihn durch ein Regiment Husaren aufheben und nach Magdeburg bringen zu lassen. Ich legte meinen Aorschlag dem Könige vor. Er ist von Eitelkeit verzehrt." Er erzählte dann, wie der Herzog ein Bild von sich hätte malen lassen. Wie er als Sieger von Eckernförde auf einem sich bäumenden Schlachtrosse reitet, unter dessen Füßen eine Granate platzt, wogegen er thatsächlich bei dieser Gelegenheit gar kein Heldenthum entfaltete, sondern im Gegentheil der Schußlinie in respectvollem Abstände fernblieb, waö ganz vernünftig, von ihm war." - . i. Jir Jahre 1879 gab es die bekannte Verstimmung zwischen . Deutschland und Rußland. Bismarck sagte dazu einmal, indem er auf die russischen Intriguen, die unter Gortschakow's Regime spielten, hindeutete: Das kommt hauptsächlich von des Kaisers Schwärmerei für Rußland. Ich bin auch russisch in meinen Sympathien, aber nicht. so blindlings, .wie der Kaiser, der, f-inen B'uder, Prinz Karl, undPrinzessin Alezandrine ausgenommen, in dieser Hinsicht am Hofe ganz allein steht.' - Er sieht und hört nichts, und kein Argument und kein - Beweisstück macht irgend welchen Eindruck auf ihn. Er ging nach Alezandrowo, obwohl ich wiederholt uno in der bestimmtesten Weise dagegen protestirte. Sie treffen ungeheure Vorbereitungen in Rußland, sie haben die Armee um 400,000 Mann, soviel wie die deutsche Armee auf dem Friedensfuße stark ist, vermehrt. Sie können jetzt 24 neue Divisionen in das Feld stellen, das sind 12 Armeecorps. Und eine Masse Cavallerie steht an der Wesigrenze, die in drei Tagen sich über uns. ergießen könnte.'. Die Berichte sind zuverlässig, und der Kaiser ist mit den Thatsachen bekannt, aber will sie nicht glauben. - In Aleandrowo haben sie ihm mit sentimentalem Geschwätz und mit Erinnerungen an die Königin Louise den Kops verdreht, so daß er die Gefahr nicht sieht und nichts mit ihm anzufangen ist . . Ein Jahr später äußerte sich Bismarck über seine Bemühungen, mit
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Oesterreich ein Vundniß abzuschließen.
wie folgt: ::,k- ' ' ? ... Ich wollte ein offenes verfas sungsmäßigeö Bündniß gegen eine Coalition, und zwar ein unauflösliches, d. h. ein solches, das unsererseits nur vom Kaiser, Bundesrath, und Reichstag und ihrerseits nur vom Kaiser und Cis- und TranSleithanien aufgelöst werden kann... Aber unser Kaiser erhob wirklich brutale Einwendüngen und wünschte das Wohl des Vaterlandes auf dem Hochaltar der russischen Freundschaft zu opfern, ob wohl die Russen so perfid und unverschämt gewesen waren, wie sie nur konnten auch gegen Oesterreich, so ( daß der unzweifelhaft russenfreundliche Erzherzog Albrecht später zu Andrassy sagte: Ich freue mich nun über die Allianz mit Deutschland, denn die Russen sind höchst unzuverlässige Intriguanten!" Zu der Zeit hab: ich, ich kann wohl sagen, tausend Seiten geschrieben, ich habe Tag und Nacht gearbeitet und habe alle Arten von Argumenten angewendet, habe gebeten und gebettelt, aber ohne das geringste Resultat. Und dabei war .keine Zeit zu verlieren. Andrassy war willens, zurückzutreten. Er war, wie ich selber, müde, und er konnte es sich gestatten, zu ruhen und träge zu sein. Er hatte sich auch schon mit einem Nachfolger versehen, aber er betrachte es als eine Ehre, den Vertrag selbst abzuschließend Ich konnte auch nicht für immer in Wien bleiben. , Doch fühlte ich. daß wenn der Vertrag jetzt nicht mit Andrassy abgeschlossen würde, dann aus dem Vertrage nichts würde, da die Anderen kein'Herz dafür hatten. Zudem hätten schließlich doch die Russen mit ihnen gegen uns sich verständigen !önnen. Aber der Allergnädigste verstand dies Nicht. Selbst in Berlin war er noch fortgesetzt ablehnender Haltung. Endlich . schien er nachzugeben, ich bat um einen Urlaub, der mir in merkwürdig osficiellem Tone bewilligt wurde. Kaum hatte ich . meinen Rücken gewendet, da erließ er eine Reihe von widersprechenden Ordres, und ich war genöthigt, Stolberg zu ihm zu schicken, um ihn wieder herum zu kriegen. Stolberg benahm sich sehr gut und war keineswegs servil. Und so ist das Ding endlich geschehen, und ich glaube es wird Bestand haben." Im November 1388 kam Bismarck aus den Kronprinzen selbst zu sprechen.' Ich sagten Absalom! Und von dem was sie auf die Rückseite schrieben: Sie schrieben ihm zweifellos die Antwort, daß Sie nicht beabsichtigten, je zu seinen Ministern gezahlt zu werden. Ja, erwiderte er, und das Citat: Leichtfertig ist die Jugend mit dem Wort." Dann gab er einen Ueberblick über die verschiedenen Phasen der Haltung des Kronprinzen gegen ihn im Lause seines Lebens. Zuerst im Jahre 1848 und 1849. Damals war er noch sehr dünn und schlank. Er zeigte große Anhänglichkeit an mich, und als ma.n ihm dies in Potsdam verbot, da pflegte er in der Abenddämmerung auszugehen und mir dann die Hand zu drücken. Dann der gemeine Brief von 1863, später, seit 1864 in Flensburg, besser. Dann, wieder, liberale Rathgeber, Augustenburger Sympathien, Einführungen Geffkens und Friedbergs und seine Parteinahme für Cumberland." Ich sagte: Die Engländerin, die Welfin." Der Kronprinz, wie alle mittelmäßigen Menschen, liebt das Copiren und andere gleichartige ' Beschäftigungen, wie Briefe siegeln u. s. w., und er hatte Zeit genug dazu, da ihn der König beinahe von aller politischen Arbeit fern hielt und mir nicht erlauben wollte, ihm irgend welche Mittheilungen über derartige Gegenstände zu machen. Seit 1863 bestand ein ununterbrochener Kampf zwischen den Beiden, in dessen Verlauf es mehrere heftige Scenen gab, wobei dann der Kronprinz höchst erregt war, und er schlug seine Augen empor (Bismarck imitirte die Geste) und erhob seine Hände in Verzweiflung. Dieselbe Geschichte gab es in Versailles aus Anlaß der Kaiserfrage. wo der allergnädigste Herr zuerst kein Wort von unsern Vorschlägen hören wollte und dabei einmal so ärgerlich wurde, daß er. mit der Faust so heftig auf den.Tisch fähig,, daß das Tinten faß beinahe zma, Fenster i hinausflog. Und hier können Sie den Bericht über diesen Zwlschenfall trn Tagebuche ergänzen. Er ist fragmentarisch und unvollständig in jederHinsicht und läßt den ersten Act der Verhandlungen aus, worin ich den Kronprinzen von der zweifellos in Baden entstandenen Auffassung abzubringen hatte, daß die Kaiseridee undeutsch sei und dem Lade schaden würde. Er dachte nur an die mittelalterlichen Kaiser, die Römerzüge und Karl V. Aus diesem Grunde wollte er nur einen König von Deutschland oder der Deutschen, während die anderen drei Könige die Titel Herzöge annehmen sollten: Herzog von Bayern, von Schwaben und von Sachsen. .' Und damit .verband er die Anfchauung eines Zwanges. Sie sollten nach Versailles eingeladen werden, und wenn wir.sie einmal.dort hätten, dann sollte es heißen: Jetzt friß Vogel, oder stirb!- Ich erwiderte ihm, das würde verrätherisch sein, unloyal und undankbar, daß ich mich dazu nicht hergeben würde und es überdies nicht von Dauer sein? werde. - Keine freundliche Ueberredung könne die Könige veranlassen, sich dieser Degradation zu fügen. Ich setzte ihm dann die Vorzüge der Kaiser-Jdee auseinander, gerade so, Wie ich es dann nachher in meinem Briefe an denKönig von Bayern that." Eine Stelle des Busch'schen Werkes handelt von der Vorbereitung des Prinzen Wilhelm zum Herrscheramte. . Während der Kaiser noch Prinz war und in Potsdam lebte, wünschte Bismarck, ihn für die Regierung vorzubereiten und ihn sozusagen mit Unterricht in den verschiedenen Fächern der Regierungskunst zu versehen. Bis zu der Zeit wußte er wenig und kümmerte sich w'derThat auch nicht viel darum, sondern zog es vor, sich in Ge sellschaft junger Officiere und derglei chen zu amüsircn. .Der Plan bestand.
ihn zu veranlassen, nach Berlin zu ziehen, etwa in die Gegend von Bellevue. Aber die Finanz-Autoritäten des Hofes waren der Vieinung, das würde zu theuer sein. Der Prinz sollte dann in Potsdam Vorlesungen hören, und Bismarck scölua den Unter-Staats-
sekretär Herrfurth, der für gut informirt galt, namentlich in statistischen Sachen, als Lehrer für innere Fragen vor. Der Prinz willigte ein und lud Herrfurth ein, mit ihm zu döjeuniren, und dann theilte er dem Kanzler mit, daß er Herrfurth nicht ausstehen könne, da er einen .so struppigen Bart habe und so trocken und langweilig sei, und er fragte, ob der Fürst nicht Jemand anders vorschlagen könne. Ja, er würde ihm Reaierunasrath von Brandenstein schicken. Der Prinz hatte nichts gegen ihn einzuwenden, und so wurde Brandenstein geschrieben. Aber Seine königliche Hoheit döjeunirte wohl verschiedene Male mit ihm, schenkte aber den Ausführungen deS Herrn von Vrandenstein so wenig Aufmerksamkeit, daß dieser die Geduld verlor und darum bat, anderweitig verwendet zu werden." Am 16. März 1890 schickte der Kanzler zu Busch und sagte ihm, , daß er im Begriffe sei, zurückzutreten. Es ist eine Frage von drei Tagen fügte er hinzu, oder von drei Wochen, aber ich gehe bestimmt. Ich kann es nicht länger aushalten. Er möchte sogar wissen, wen ich sehe und hat Spione aufgestellt, die aufpassen müssen, wer bei mir ein- und ausgeht.--Am 21. März 1891 war Busch Gast in Friedrichsruh. Auf einem Spaziergange durch den Schloßpark befragte Busch den Fürst wegen seiner Memoiren, deren Zusammenstellung und Herausgäbe, wie Busch bekannt war, Lothar Bucher anvertraut worden war. Das ist so," erwiderte Bismarck. aber - wahrscheinlich wird am Ende garnichts daraus. Ich habe keine Dokumente, und selbst wenn ich dieHauptfachen auch ganz klar im Gedächtnisse habe, fann ich doch nicht jede Einzelheit, die sich im Laufe von dreißig Iahren ereignet hat, im Kopfe haben. Dann die Veröffentlichung zu meinen Lebzeiten. Seit 1847 habe ich das monarchische Princip beständig vertreten und es wie ein Banner hochgehalten. Nun habe ich drei Könige in nacktem Zustande gesehen, und häusig nahmen sich die drei erhabenen Herren nicht ganz gut aus. Doch geht es nicht, dies der Welt offen zu sagen, es wäre unconsequent, dem Principe zuwider. Und doch kann ich ebenso wenig schweigen, wenn ich auf diesen Punkt komme, geschweige denn das Gegentheil behaupten. Und geschieht die Veröffentlichung nach meinem Tode, dann wird man sagen: Da haben wir eö ja! Sebst vom Grabe aus! Was für ein abscheulicher alter Wicht !" Danken Sie Ihren Sternen," sagte Lothar Bucher einige Monate später zu Busch, daß Sie nicht bei diesen Memoiren an meiner Stelle sind. Nicht allein, daß Bismarck's Gedächtniß sehlerhast ist und so wenig Interesse für das zeigt, was er gethan hat. er fängt auch an, sogar einfache und feststehende Thatsachen und Begebenheiten absichtlicy falsch darzustellen. Er will an Nichts, was fehlschlug, seinen eigenen Antheil eingestehen, und will nicht einräumen, daß irgend Jemand neben ihm irgend welche Wirkung hinterlassen hat, den alten Kaiser vielleicht ausgenommen, dem er. als Gegenfolie zum zungen Kaiser eme viel höhere Stel lung gibt, als ihm gerechter Weise zu kommt ... lir veueyt Daraus, van er keineswegs für den Culturkampf ver antwortlich war, daß er nichts that, um Pius IX. Ansichten über die Unfehlbarkeit zu opponiren, und ebensowenig gegen Arnims verderblichen Ehrgeiz, obgleich icder Mensch das Gegentheil weiß. Selbst in Fällen, wo seine Politik glanzend erfolgreich war. will er nichts anerkannt wissen. Er leugnete den Brief an Prim. bis ich ihn daran erinnerte, daß ich selbst ihn dem General m Madrid uberhandmt habe H)ie ganze Candidatur des Prinzen von Hohenzollern wird zetzt von Bismarck so dargestellt, als sei es eine ganz private , Hos-Angelegenhelt gewesen. eine reine Familienangelegenheit." Deutsche Lokal-Nachrichten. l jf nv?' 1H,IU D a r m st a d t. Der 18l"abri'ae Sohn des Dachdeckermeisters Äßmus stürzte von einem Neubau ; in der Darmstraße herab, wobei er beide Oberschenkel gebrochen und sich innere Verletzungen zugezogen hat. Turn Inspektor i. P. Schulratb Ferd.Marr welcher, sich um die , Förderung des Turnwesens im Grokberzoatbum öessen große Verdienste erworben hat, ist tm Alter von 70 Jahren sanst ent schlafen. ' , . . ; A u e r b a ch. Die lanaiäbriae Leb rerin an der Industrieschule. ttrau Elise Hensel, ist . einem Schlaganfall erlegen. t - Babenbausen. Der Gast Wirth und Mineralwasser Fabrikant Jacob Seib verließ vor 14 Tagen seine Behausung und kehrte mcht mehr zu rück. Die Vermutbuna. dak der 70 Zäbriae Greis fick ein Leid anaetban. hat sich bestätigt. Seine Leiche wurde l-Li c.i cm- 9 -v mt.' ictfi vci uu(ia9 aus uciu inyzui gc landet. : G o d d e l a u. - Nachdem der Bürger K. L. Härtung von hier seine Frau zur ZZahn begleitet und noch von seinen Kindern Abschied genommen hatte, ging derselbe zurück nach seiner Behausung und erhängte sich. . . Bayern.. ' München. Hier wurden ein gewisser Karl Weingen. Maler, und dessen Geliebte - auf Veranlassung- der Polizei in Eßlingen verhaftet. Wein gen wollte falsche Zweimarkstücke mit dem Bildniß Kaiser Wilhelms des Er. sten herstellen. Zu diesem,, Zwecke wandte er sich an einen Stahlgraveut in Eßlingen, der aber die dortige Polizei auf den Plan aufmerksam machte. usiibmü. Infolge .eines
Herzschlages ist der . ' Arzt "Dr. med. I Max Dürig,:der Sohn , des in Weilheim in Pension lebenden bayerischen Generals Düriz, gestorben. l B a y r e u t h. Der Gastwirth j Johann Laus von Geschwaad, der über '
20 Jahre lang als Burgermelster, Standesbeamter und Gemelnoelcyrei' bei fungirte, in Folge dieser vielseitigen amtlichen Thätigkeit den Betrieb seiner Wirthschaft vernachlässigte, m Schulden gerieth und amtliche Gelder unterschlug, wurde . . vom . hiesigen Schwurgericht zu 7 Monaten Gefäng niß verurtheilt. Donauwort h. Am Anwesen des Bauern Franz Königsdorfer -zu Egestetten brach Feuer aus, das dasselbe vollständig in .Asche, legte. Königsdorfer wollte, nur mit dem Hemd bekleidet, noch eine Kuh retten, doch im selben Momente stürzte die Stalldecke ein. Er wurde mit fürchterlichen Brandwunden bedeckt in das Krankenhaus nach Donauworth verbracht, wo er starb. F r e i s i n g. Das Lagerhaus des An- und Verkaufs - Vereins Vötting. das vor etwa 1$ Jahren neu errichtet wurde, ist niedergebrannt. " ' Griesbach. Im Stadel des Oekonomen Fröhlich entstand Feuer, das sich in kaum einer Stunde auf 10 Oekonomie Anwesen verbreitete und diese mit sämmtlichen Nebengebäuden in Schutt und Asche legte. Die ganze heurige, sehr gute Ernte wurde ein Raub der Flammen. Nur wenig Mobiliar wurde gerettet. . , ' H e u f e l d. In der Chemischen Fabrik Heufeld brach ein Brand aus, der ein Emballagemagazin vollständig zerstörte. j K i h i n g e n. Der ledige Kaufxnann Maihaei. ein angesehener und vermögender Mann, brachte sich schwere ZNesserverwundungen an Kopf und Hals bei. sowie einen Stich durch die Ohrmuschel und in die Seite. Die That geschah in einem Anfall von Geistesstörunq. ! . , Wümemberg. j Ge i s l i n g e n. Im benachbarten Böhmenkirch - brannte das Wohnhaus sammt Scheuer deS Bauern Joh. Frei Halter vollständig ab. i Gerabronn. Gutsbesitzer Deeg stürzte vom Scheuernboden herab und erlitt hierbei so schwere Verlegungen, daß er starb. Deeg hatte vor einigen Jahren eine pomologische Schrift herausgegeben. iGöppingen. ' Seine goldene Hochzeit beging daS Kirchenrath Rab feiner Herz'sche Ehepaar. Der Jubilar ist 83, seine Gattin 74 Jahre alt. ! Heilbronn. Das Schösfenge richt verurtheilte den Commission Josef Wachter wegen Widerstandes gegen die Staatsgewalt und Beamtenbezleidigung, begangen , am Abend der Wahlunruhen, zu einem Monat Ge fänaniß. K a n n st a t t. . Kommerzienrath Loms Elsas, Begründer und Senior m mt v w Hes ver Firmen yzias & . o. . ln Kannstatt-Murrhardt undGebr. Elsas in Kannstatt ist. 74 Jahre alt, verschieden. ' ; ocyenoors. Ver liiayrige Lehrling des Sattlermeisters Wiedmann ir.. Namens Meßner von Massenbach, ertrank beim Baden im Neckar. i L a u d e n b a ch. Be: der Ausfahrt eines Gllterzuges aus der hiesigen Station fiel Zugmeister Beck ,aus Crailsheim so unglücklich von demselben herab. daß er am Kopfe schwere Berletzungen erlitt. ' Lenatweiler Vollständig durch Feuer eingeäschert wurde das Anwesen des Bauern Ludwig Straßer. . : L o r ch. Nach einem Streite mit ihrem Manne ertränkte sich die Frau des Fabrikarbeiters Gunzenhauser von hier in der Rems. MarkelsKeim. Dieser Tage feierte Dekan Hanle fern dHahrlges Priesteriubilaum. M a u l b r o n n. Wegen der unter den Kindern herrschenden starkenDiph theritisepidemie sind durch Verfügung des Oberamts die Schulen geschlossen worden. Baden. . i Glotterthal. An Stelle des zurückgetretenen Bürgermeisters Blatt mann wurde Gemeinderath Christian Strecker einstimmig zum Burgermer ster gewählt. - Großherrischwand. Einem Abschlage, ist die Tochter des Polizeivieners euer erlegen. ! Ho f st e t t e n. Die Schwester des Hofbauern A. Heikmann (Jisken Breitebene), die schon seit dem lö.Jahr an Ep!lip sie litt, bekam beim Brunnen vor dem Haus einen Anfall, gerieth mit dem Oberkörper in den Brunnentrog und ertrank. i Hornberg. ' - Erschossen hat sich der - 24jährige Kaufmann Friedrich Duschilio aus Kandern., Unglückliche Liebe scheint der Beweggrund gewesen zu sein. ' I e st e t t e n. Infolge Blitzschlags brannte das Doppelhaus der Wittwe Danneger nieder. , . .. . ., .M ; L a h r. Die Feier "der goldenen Hochzeit beging Ältbürgermeister 'und Landtagsabgeordneter Wilhelm Flüge mit seiner Gemahlin. .Der, Sohn des Jubilars, Kronenwirth Wilh. Fluge, feierte am gleichen Tage seine silberne Hochzeit. :. ,-. Mannheim. . 25er verheiratete, 33 Jahre alte. Schiffsheizer Linz stürzte von einem im Neckar vor Anker liegenden Kettenschleppboot und . ertrank. . ,:.:. .. . .Meßkirch. Im. benachbarten Wakershofen fiel der Dragoner Eß der 4. Eskadron des 1. Leib-Dragoner-Regiments, der seinem Quartierherrn aushalf, von dem Oehmdwagen, wobei er sich so schwer verletzte, daß er andern Tags starb.' . - ' c '. V.w . N e ck a r g e m ü n d. Reich bedacht wurde. die Gemeinde von. der Familie Karl Walter, in, der Vater, Mutter und Sohn nacheinander starben. 60, 000 Mark bestimmte die Mutter für einen gemeinsamen Friedhof. Der Sohn läßt ein Schwesternbeim erri.ten. in degi Krsnlenchweste.rn, Leihen
de und Bevurstige Ausnahme finden. Weitere Summen' sollen anderen gemeinnützigen Zwecken dienen. L!beinpfll K u s e l. Durch Erhängen machte der 40 Jahre alte Schieferdecker Vodleimer seinem Leben ein Ende. . Ludwigshafen. . Beim Abschlagen einesGerüsteS in der Schützenstraße stürzte dem Steinhauer Martin Stöckle aus Sauffen ein Ballen dermaßen auf den Kopf, daß der Tod nach kurzer Zeit erfolgte. Kriegs feld. Das 1 Jahre alte Töchterchen des Ackerers Jacob Klagthor fiel in einen Eimer mit kochendem Wasser; das Kind verbrannte sich derart, daß es starb. Pirmasens. Die Lährige Wittwe Kathzrine Hübler, geb. Reichel.
die als Harfenistin ihren Unterhalt erwarb, stürzte in der Dunkelheit einen abschüssigen Weg hinab. Tags darauf wurde sie todt ausgefunden. Aus der Stirne hatte die Leiche eine bedeutende Wunde. Elsaß-Lothrivgen. C o l m a r. . Nachts geriethen in der Lauchstraße der Wj'ährige Schreiner Kling und der 19jährige Maler Scheid in Wortwechsel, imBerlauf dessen . Scheid ein Messer zog und dieses dem Kling in den Hals stieß. Der Gestochene brach todt zusammen. Der Thäter entfloh, wurde aber später verhaftet. Gebweiler. In der Nähe der Thierenbacher Ferm wurde eine Dame aus Mühlhausen, die sich zur Kur auf dem Luftkurort Sankt Anna aufhielt. von einem Strolch überfallen, der goldenen Uhr und des baaren Geldes von über 100 Mark beraubt und außerdem mißhandelt. Mecklenburg. . Schwerin. Beim Manöver des ö. Corps stürzte der Oberstlieutenant von Hennlgs vom Grenadier - Regie ment No. 89 mit dem Pferde. Er erlitt schwere Verletzungen. . Marnitz. Die Häuslcrei des Schlächtermeisters Klähn wurde ein Raub der Flammen. R o st o ck. Steuerrath Ahlefeld feierte sein SOjähriges Dienstjubilaum. S.tavenhagen. Beim Baden ertrank der 12zahrige Sohn des Arbei ters Konow. Waren. Goldene Qoaneit feierte daS Tischlermeister Schlichting'sche Ehepaar in körperlicher und geistiger Frische. loenourg. . Oldenburg. Gestorben ist nach monatelangem Krankenlager der BauUnternehmer B. I. Oetken, der in letzter Zeit dem Stadtrath mit angehörte. !B everbruch. Hier brannte das Wohnwesen des Eigners August Niemann bis aus den Grund nieder. Dl sämmtlichen Möbel,, sowie der ganze Erntevorrath sind den Flammen zum Opfer gefallen. Das Vieh konnte noch soeben von den herbeieilenden Nachbarn gerettet werden. Freie Städte. I Hamburg. Der Hausbesitzer Seyer sprang im Delirium aus dem Fenster seiner im dritten Stockwerk eines Hauses in der Kurzenstraße belegenen. Wohnung auf die Straße; er war aus der Stelle todt. Ein ent setzlicher 'Unglücksfall ereignete sich in dem Hause Poolitraßc 33. Die Ehe frau des dort in der ersten Etage wohnenden Postbeamten Kammin. welche ihr secbs Monate altes Töckterlein auf dem Arme trug, goß, zwecks rascherer Anfachung des Herdfeucrs aus einer Vlechkcmne Petroleum auf d:e glim wenden' Kohlen. Die aufloderndc Flamme ergriff das Oel in der Kanne diese explodirte, und Mutter und Kind erlitten die schwersten Brandwunden. Der Arbeiter Michelmann fiel in der Steinstrabe zu Boden, trug einen Schädelbruch davon und war sofort todt. In vollster nnma und kor perlicher Frische beging das Ehepaar Georg Jper und Frau, geb. Zant, St. Pauli. Mathildenstraße, das Fest der goldenen Hochzelt. . Schweiz. ? Biel. Der 36 Jahre alte Handlanger Bendiat Raz fiel bel emem Neu dau vom Gerüste des zweiten Stockes auf das Trottolr und war augenbllck lrch eine Leiche. I B ü l a ch. Während des Manövers ist hier der Soldat Heinrich Meister von Buchthalen an einem Hitzschlag gestoröen. E m m e n. ' Letzter Tage entstand in der Ziegelhütte des Kaspar Huwiler tm Kolben zu Emmen eine Feuersprunst, die an Gebäude und Waaren ziemlich viel Schaden anrichtete. Schon vor drei Jahren ging an gleicher Stelle eine Ziegelhütte in Brand c.uf. H o r g e n. In den hiesigen Seeansagen wurde die Leiche, des 62jährigen Knechtes Albert Heußer von Hombrechtikon aufgefunden, an dem man schon seit einiger Zeit Spuren von Schwermuth beobachtet haben will. j.Jfeltwald. Beim Edelweißsuchen an der Bättenalp ist der 17jährige Alfred Abegglen von hier abgestürzt und Tags darauf als Leiche aufgcfunden worden. ' -Loh n. NachtS schlug der Blitz in das HauS des Hammerschmiedearbei-' ters Adolf Strausack. . Leider wurde dieser, vom' Bsitze getroffen, so daß er todt auf dem Platze blieb. Als seine Frau die Kinder auö dem brennenden Gebäude tragen wollte, stolperte sie in der Küche über die am Boden liegende Leiche ihreS Mannes. : Lüßlingen. Vom Blitz getroffen brannte das große Bauernhaus der Wittwe Anna Maria Eggli nieder ' . Müblehorn. Präsident Heußi zur Mühle,, ein auch , außerhalb deS Kantons GlaruS wohlbekannterMan, ist plötzlich an einem Schlaganfalle ge storben. ... .: Oesterreich-Ungarn. W i e n., ; Nach 'langem Leiden , ist hier der Feldmarschall Lieutenant d. R. Karl v. Stransky im 62. Lebensjabre verschieden. Polizeirath Karl Müller .starb im 60. Lebensjahre. Er'
Schlechte Traume und unterbrochener Schlaf
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stand furz vor der Feier seines 40jäHrigen Dienstjubiläums. Als Leicht in der Donau aufgefunden wurde der 65jährige Tapezierermeister Kaspar Hugo. Beim Baden im Donau'strom ertrank der 21jährige Müllergehilfj Ferdinand Scholz. Vermißt wird seit geraumer Zeit der 55jährige frühere Kaufmann und nunmehrige Privatier Julius Engelmann. In den Geschäftsräumen der Tapisseriefirme Gebrüder Schmidt richtete ein Feuei einen Schaden von mehr als 100,00i) Gulden an. Bei den Löscharbeiten erlitten die Löschmeister Karl Hochleitne? und Ludwig Rauscher tiefe Schnitt wunden an der Hand. Weil er wegen Vernachlässigung seiner Pflichi entlassen wurde, stürzte sich der 15jäh-. rige Kellnerjunge Jolef Löbl. Sohn eines Wildprethändlers, in einen zehr. Meter tiefen Graben. Löbl war soferi eine Leiche. Beim Zusammenstoß eines Fiakers mit einem Zuge de: Dampftramway wurde die Obsthänd. lerin Frau Anna Dippold getödtet und Frl. Rosa Ney schwer verletzt. Baden. Hilfsarbeiter Anton Wilnauer ist unter dem Verdachte, während eines Raufexcesses im Juli den Jakob Wohlgemuth getödtet zu haben, verhaftet worden. Der 80 jährige praktische Arzt Dr. Anton Victor wurde von dem Väckergehilfen Karl Brünner mit dem Zweirade zu Boden gestoßen. Victor erlag den erlittenen Verletzungen im Krankenhause. . uremburg. Luxemburg. Der Sohn der Wittwe Beyer, auf dem Feldgen wohnhaft, fiel aus einem, Dachfenster und erlitt schwere Verletzungen. B a u s ch l e i d e n. Niedergebrannt sind die Wohnhäuser von M. Beckerich, Peter Dechampre und Nicolas Heinrich. ' Consdorf. Stallungen .und Scheune des Ackerers Joh. Petit sind niedergebrannt. I n Lechtingen bei Qönabrück sind zwei Schulmädchen, ' die 10jährige Heidemann und die 7jährige Langemeyer, einem scheußlichen Ver-, brechen zum Opfer gefallen. Sie waren bis Nachmittags 2 Uhr nicht wie der von ihrem Gang nach der Schule zurückgekehrt, weshalb die geängstigten Eltern Nachforschungen anstellten; sie erfuhren, daß. die Kinder überhaupt nicht in der Schule gewesen waren. Dic Eltern begaben sich nunmehr in Segle! ; tung mehrere Nachbarn auf die Suche, und man fand zunächst die kleine Heidcmann in einem Gebüsch als Leiche in . schrecklich verstümmeltemZustande vor; der Kopf war ihr fast vom Rumpse getrennt, der Körper von oben bis unten durch einen langen Schnitt aufgeschlitzt; auch sonst wurden noch schwere Verletzungen constatirt. Zwei Stunden später, um 7 Uhr Abends, wurde auch unter Reisig die unglückliche Gespielin der ersteren, die Langemeyer, gefunden, deren Körper buchstäblich inStücke zerschnitten, war.' Beide. Arme, ein Bein und der Kopf, waren abgetrennt. .Die behördliche Untersuchung ist sofort eingeleitet worden, doch ist es bis jetzt nicht , gelungen, des Thäters habhaft zu werden. . . . .
Nilbcrdaulichkcit.
' Appetitlosigkeit lies Ql Rsl uisville 01 1 wU und zurück. 81.50 Sonntag, 16. Okt. '98. Extrazug verläßt Indianapolis um 7 Ubr Morgens. Rückfahrt von Louisville 7 Uhr Abends. Ql fifi incirmati OllUU und zurück. 81.1 Sonntag, 1. Okt. Exirazug verläßt Indianapolis um 7-30 Uhr Morgens, halt nur in Syeibyvllle und Greenöburg an. Rückfahrt von Cincinnati um 7 Uhr Abends. ZN. Bronfon. A. G. P. A. Die populäre lNAm) ist die befte Linie nach m i a . L5ler Züge! .rlass. 3nd.anapl.. J4JggRgw knftth!c.g. JSS?"" Stt. treffe ei.... jM Jg Täglich aussen Sonntag. Die enefte verbesserten Oestibule langen, Wgnsr Schlsfrvngen elegante . Varlor Wagen und Vßwagen. ' Lokal-echlafmage in Jndtanapolt steht m 8 so bend bereit. erläßt Chicago 45 Morgen!. San jeder Zeit ach S 30 bend benutzt werde. " iS West Washington Etraße Tickkt'OsffekS Union Bahnhof, Maffachu. AIWJIU9 . sett we. ahnhos und . trab. Geo. W. Hayler. 3). 5. Cincinnati Züge ! iC. I.&B. E, R. . Abfahrt Indianapolis bfahrt L45m , VLBm 10 453501 t 4SNm , 4 4SM , . 7 00M Daytön Züge, Abfahrt Indianapolis bfahrt 8 058m , I0 4SB , ' i4S?km , 4 4SRM . ' 7 00M , Ankunft Cincinnati.' ' kunft 7om . 11 ZBm . 2Nm , V0N , 7m . INm C. H. 6?D. N. N. Ankunft Dahton NkUNz't ttlM , 1 ZS?t Nm , 7Nm . 11 Toledo Detroit Züge. C. H. & D. R. R. Abfahrt ., Ankunft Ankunft Änb'plS: Toledo: . Detroit bfahrt 10 SSm nk'st 8 4Nm nk'st 840Nm . iwmvx 4 0915m 1bM ) genomm Sonntag. Ticket-Officen : Union Station und No. 25 Weft Washington Straße, Scke Meridian. Meo. U. ZWitker, . geschickter und zuverlässiger aC)peäet Pech- und -Aiekdacher. 'Dächer von ' . Akphalt und Silsonit. EngroHndln in all Arte von D a ch t i lin. Telephon 861. 801 7est Maryland St. ekdftiichi kckt, Kmtwl m RartUft Ctt.
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