Indiana Tribüne, Volume 22, Number 24, Indianapolis, Marion County, 12 October 1898 — Page 2
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ENchk? Tödlich n:iD wö. JCU täglich Aft-üß' ?s"k ctz$ fetn Xrlaec i dtntl per Woche, die eontazS.Tribüe'S Tet per (3it Leid msacatm 18 TetS fcn ti TentI ptt nti. ye, P,ft ußerhali dv iub zgeichtSz i e?,ukdzZ!AZ $.' $ef Jal. 1 ' 1 Dffl 18 EUd ttb6ZS LttatzO. Indianapolis, 3nö., 12. Oktober 1898. Selbstmord und Aahreözeit. Es gibt wohl kaum eine menschliche Handlung, die wir aus den äußeren Verhältnissen und den durch sie bewirkten psychologischen Vorgängen uns nicht wenigstens erklären könnten. Wir müssen Alle die Möglichkeit zugeben, unter denselben Umständen ebenso 'zu handeln. Nichts liegt unserem Vorstellungsvermögen aber ferner, als das Bild eines seelischen Zustandes, in dem sich die ganze Energie des Willens darauf concentrirt, dem eigenen Leben mit eigener Hand ein Ende zu machen. Hier stehen wir in vielen Fällen vor einem Problem, zu dessen Lösung die Kunst des Physiologen, Psychophysikers und Psychologen nicht ausreicht, weil es uns eben auf das Gebiet eines dem geistig normalen Menschen völlig fremden Seelenlebens führt. Man hat deshalb versucht, die hierbei der speculativen Wissenschaft zu Gebote stehenden Mittcl durch die Ergebnisse statistischer Erhebungen zu ergänzen, welche die genannten Erscheinungen des Gesellschaftslebens durch concret-exacte Massenbeobachtungen nach Zahl, Zeit und Umständen in ihrer Gesammtheit erfassen sollen, um aus diese Weise zu einer einigermaßen zuverlässigen Ertlärung derselben zu führen. Hierbei haben sich nun Resultate ergeben, die nicht nur an sich den in diese Materie nicht Eingeweihten überraschen müssen, sondern auch ganz besonders wegen der geradezu gesetzmäßigen Sicherheit und Festigkeit, mit denen sie in jedem beliebigen Zeitabschnitt wiederlehren, ein hohes Interesse beanspruchen können. Die Frage z. B., in welcher Jahreszeit wohl die Selbstmorde am häufigsten sein mögen, wird von den meisten mit den einschlägigen Verhältnissen nicht Vertrauten wohl dahin beantwortet werden, daß der Winter mit seinen ungünstigen wirthschaftlichen und socialen Folgen, der verminderten Arbeitsgelegenheit, den erhöhten Lebensansprächen infolge vermehrter Ausgaden für Nahrung, Kleidung, Heizung u. s. w. das größte Contingent zur Gesammtsumme der Selbstmorde des Jahres stellen dürste, kurzum: daß der Einfluß der gesellschaftlichen und socialen Verhältnisse für die Gestaltung der Selbstmordfrequenz maß- und ausschlaggebend sei. Dem ist nun aber nicht so. Die zahlenmäßigen Ergebnisse der modernen, auf einer hohen Stufe der Zuverlässigkeit stehenden amtlichen Selbstmordstatistik ergeben vielmehr das directe Gegentheil. Eine eingehende Untersuchung, die ich an etwa 100,000 Selbstmordfällen, die in den zwei Jahrzehnten 187695 im Königreich Preußen zu verzeichnen waren, hinsichtlich ihrer jahreszeitlichen Vertheilung vornahm, ergab das interessante Resultat, daß die SelbstmordHäufigkeit parallel mit der wachsenden Tageslänge zunimmt, so daß das Mazimum in den Juni, das Minimum in den December fällt. Den überraschenden Parallelismus der Selbstmordkurve mit derjenigen der Tageslängen möge der Leser aus dem folgenden Zahlenbilde ersehen: Setzt man die Summe der Tagesstunden (von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang) wie auch die Anzahl der Selbstmorde des Jahres gleich 1000, so entfallen auf den Tages- SelbstMonat stunden morde Januar 58,0 62,2 Februar...... 68,1 65,5 März 80.2 79,4 April 93,7 98,3 Mai 106.0 102,3 Juni 112,0 106,2 Juli 109,8 101,2 August 99,2 91,3 September 85,8 83,9 October 72,2 79,4 November 61,1 69,7 December 54,4 60,6 1000,0 1000,0 . Der ausfallend gleichmäßige Verlaus dieser beiden Kurven ist nicht etwa das Resultat eines unberechenbaren Zufalle, er kehrt vielmehr mit uberraschender Sicherheit auch dann wieder, wenn man kleinere Zeitabschnitte hinsichtlich der jahreszeitlichen Vertheilung der Selbstmorde, mit einander vergleicht. Eine Theilung der erN?ähnten 20iährigen Gesammtperiode in vier Unterperioden zu je 5 Jahren spiegelt für jedes einzelne Jahrfünft das obige relative Zahlenbild mit frappanter Deutlichkeit wieder. Die Schwankungen sind dabei so verschwurdend klein, daß sie füglich völlig außer Betracht bleiben können. In allen vier Zeitabschnitten fallt das SelbstmordMinimum in den December, in allen vier das Maximum in den Juni, und jedesmal wachsen die Monatsziffern von December bis Juni stufenförmig und ohne Unterbrechung an. um in derselben Weise wieder zum Decemberml nimum herabzusteigen. Die vorstehenden Ergebnisse stimrnen vollständig überein mit einer ähnlichen Untersuchung, welche K. Becker an 87.439 in den Jahren 187285 in Preußen, Sachsen, Württemberg, Ba den und Hamburg beobachteten Selbstmordfallen angestellt hat. Becker er mittelte dabei ebenfalls, daß der De cember gegenüber bem angenommenen Monatsmittel 100 mit 70 das Mini rnum aufweist; es folgen dann der Reihe nach die einzelnen Monate, vom Januar angefangen, mu ,v, vo, vv, 119. 122 bis zum Mazimum von 126 i i -- jm Juni, serner vom 31111 ao mu
108, 99, 92, 80 siS zum genannten I Minimum von 70 im December. Auch ; hierbei ergab 'eine Theilung des Ge- ' sammtzeitraumeS in 3 Unterperioden eine sehr gleichmäßige Wiederkehr der j JahreSkurve der Selbstmorde.
AuS alledem geht hervor, daß die ge- - sellschaftlichen, die socialen und Wirthschaftlichen Verhältnisse ' im Allgemeinen auf die Gestaltung der Selbstmordfreauenz nicht den erwarteten vestlmmenden Einfluß auszuüben vermögen. Da der jahreszeitliche Verlauf der Selvstmordkurve mit den astronomi schen und allgemein kosmischen Veränderungen unseres Planeten in Zusam menhang steht, da serner auch die Gel sieskranken notorisch ein beträchtliches Contingent zur Armee der Selbstmörder stellen, so muß vielmehr angenommen werden, dak in erster Lime wohl die klimatischen und TemperaturverHältnisse es sind, welche den durch zwingenve äußere Umstände oder durch krankhafte geistige Veranlagung gezeltigten Entschluß, Hand an das eigene Leben zu legen, hinsichtlich des ZeitPunktes seiner Ausführung in bestim mender Weise beeinflussen. Luccheni'S Schicksal. Ueber das 'gerichtliche bezw. Vollstreckungsverfahren gegen Luccheni schreibt man ber. jfl. Zürch. Ztg.: Bei der Offenkundigkeit der That wird Art. 252 des Genferischen Strafgesetzbuches zur Anwendung kommen, welcher ungefähr so lautet: Der Todtschlag mit Vorbedacht wird mit lebenslänglicher Gefangenschaft bestraft." Unsere Gesetze kennen keine verschiedenen Klassen von Verurtheilten und von dem Tage cn, wo er im Zuchthaus sitzt, wird jeoer .Gefangene gleich behandelt, sei er zu zwei oder zu zwanzig Jahren oder lebenslänglich verurtheilt worden. Verschiedene Blätter des Auslande namentlich französische Blätter haben allerlei dumme Sachen gefabelt, so z. B. die Gefangenen müssen ihre Zeit in unterirdischen Zellen zubringen; man gebe ihnen das Essen durch ein Loch und sie könnten ihr Leben lang das Sonnenlicht nicht mehr erblicken. Allerdings verdient Luccheni eine schwere, sehr schwere Strafe. Aber weder die Regierung noch Staatsanwaltschaft würden es aus sich nehmen, einen Verurtheilten, und sei er noch so verachtenswerth. ausnahmsweise zu behandeln. Luccheni wird also vor den Schranken der Genfer Assisen erscheinen. Die zwölf Geschworenen können nichts Anderes thun, als auf sämmtliche ihnen vorgelegten Fragen Ja- antworten. Der Mörder wird dann am folgenden Tage schon wenn nicht Kassation vorliegt vom Untersuchungsgefängnisse St. Antoine in'S Zuchthaus überführt werden. Dort wird er wahrscheinlich es ist dies aber nicht immer der Fall eimge Tage m. semer Zelle allein gelassen und dann rn eine Werkstatt ge führt. Entweder muß er Schuster tverden oder Stroharbeiten verrichten. Den aanzen Taa muß er dann arbeicen von früh Morgens bis Abends, mit einer kurzen Pause. Die Zuchthäusler lind am Samstag frei und können auch tinern Gottesdienst in ihrer Kapelle beiwohnen, oder -in ihrer Zelle bleiben und lesen. Die absolute Schweigsamteit ist hier die größte Strafe: , die Zuchthäusler dürfen während der Arotii in den Werkstätten kein Wort aussprechen; es denn, daß sie aus eine bestimmte Frage des Wärters Antwort jebtti müssen. Einige Centimes im Tage können die Zuchthäusler verdienen, wenn sie sich Mühe geben, das heißt das Material nicht vergeuden und die Arbeit sauber verrichten. Mit diesem Gelde dürfen sie sich ein wenig Wein geben lassen, aber nicht mehr als ein Fünftel Liter in der Woche. Die Zellen sind reinlich, luftig, und man kann darin beim hellen Tage, wenn auch die Fensterlein klein sind, lesen. Besuche kann der Sträfling nur von Anverwandten empfangen, und nur vier Male im Jahre während einer kurz und strengbemessenen Zeit. Tiefe Stille herrscht bei Tag und bei Nacht in unserem Zuchthause. Diese furchtbare Einsamkeit und das strenge Verbot. auch nur ein einziges unnützes Wort auszusprechen das sind für die Gefangenen die schwersten Strafen. Des Morgen und Nachmittags werden sie während einiger Minuten in einem von fünfzehn Meter hohen Mauern umgebenen Gang spazieren geführt. Sie müssen aber der Reihe nach gehen. die Hände hinter dem Rücken, und wenn einer auch nur ein Wort sagt, wird er sofort wieder in die Zelle gesperrt. Freilich können die Sträflinge am Sonntag Morgen mit dem Pfarrer sprechen und die hartnäckigsten Verbrecher machen von dieser Erlaubnik Gebrauch, weil ihnen das Schweigen schließlich doch zur größten Qual . . . m r . wird. Man mutz aio auswaris mcoi denken, daß Luccheni im Genfer Zuchthaus ein angenehmes Leben führen wird. Für diesen großen Prahler und unermüdlichen. Plapperer wird dre Einsamkeit und das Stillschweigen die größte Buße sem. Die zweite Polarreise deö F.am". Mit einem aus Grönland ziurllckae kehrten Schiff sind Nachrichten von der Swcrdrupschen Expedition eingetrof sen, oenen zufolge der Fram" nach fünfwöchiger Reise am 23. Juli die Kolonie Egedesmlnde als erste grön ländische Station angelaufen hatte. Auch bei dieser Reise ergab sich wieder, dan der Fram' kein gutes Seeschiff ist, denn er schlingerte außerordentlich. Dafür ist der Fram aber um so tuchtlger imElse, und darauf kommt es bei einer Polar - Erpedition in erster Linie an. In der Colonie Eged.'sminde, so genannt nach dem norwegisch: Geistlichen an3 Egede., der hier 1721 die Eskimos das Christenthum zu lehren begann, leben außer dem dänisch.' Verwalter und dessen Frau etwa Hirn dert Grönländer. Letztere veranstalte ten aus Anlaß der Ankunft der Erpe dition ein Tanzvergnügen in einem Gebäude, das als Söul-. Ball .und
Leichenhaus dlcnt, eine Vielseitigkeit, an der dort Niemand Anstoß nimmt. Die Grönländerinnen hatten sich zu Ehren d:s Tacs rein gewaschen und in ihren besten Staat geworfen, iil dem sie nach Um Urtheil von ttennern Grönlands, namentlich wenn sie noch
jung sind, einen schmucken EindruZ machen. Wie sehr die gronlandiscc.l Mädchen schon von der Cultur beer.flußt sind, zeigt der Umstand, daß manche von ihnen sich die Stirnhaare nach allen'Regeln der Kunst kräuseln. Getanzt wurden Walzer, Polka und Rheinländer, und zwar, wie ein Theilnehme? der Swerdrup schen Expedition schreibt, mit einer Grazie, um die manche heimische Balldame die Gronländerin beneiden könnte". Außerdem haben die Grönländer natürlich auch ihre Nationaltänze wie Susamet und Madlok, die etwas an unzarische Volkstänze erinnern sollen. Nachdem die Expedition bei Egedesminde einen Theil der Eskimohunde an Bord ge nommen hatte, fuhr sie am 29. Juli zur Colonie Godhaven, die auf der Disko - Insel liegt, wo gleichfalls eine Anzahl Hunde bereit stand, so daß jetzt im Ganzen etwa achtzig Eskimohunde für die Schllttenreisen vorhanden sind, die bei dieser Expedition eine besonders wichtige Rolle spielen werden. In Godhaven hatten die Expeditionstheilnehmer Gelegenheit, einem grönländischen Gottesdienst beizuwohnen. Die Kirche besteht dort aus einem 10 Meter langen und 8 Meter breiten Gebäude. Als Altargemälde dient ein in Glas und Nahmen befindliches Bild, die Himmelfahrt Christi darstellend, darunter steht ein Tisch mit.rotherDecke und auf diesem eine schwarze Kanne mit vergoldetcm Kreuz, ein kleiner Pokal und zwei Leuchter.. In der einen Ecke befinden sich die Kanzel und ein HarmoSTi Pirf rf" 11 I Nlum. A)er (Äeljlllcye predigte nalurlich in der Sprache der Eskimos. Auf der Disko - Insel unternahmen einige der wissenschaftlichen Theilnehmer einen Ausflug, der in geologischer Hinsicht von Interesse war. denn man fand in Schieferlagen eine Menge Blätterabdrücke von Pflanzen, die darauf hindeuten, daß Grönland einst ein weit wärmeres Klima als jetzt gehabt hat. Als letzte Station im dänischen Gr'önland lief die Expedition noch die nordlichste Colonie, Uperniwik, an. von wo aus am 5. August die Weiterreise zur grönländischen Nordwestküste angetreten wurde, an der Swerdrup noch vor Anbruch der Polarnacht eine geeignete Ueberwinterungsstelle zu finden hofft. Die dann im Frühjahr beginnenden weiteren Unternehmungen werden dermuthlich größtentheils zu Schlitten ausgeführt werden müssen, da es selbst für ein Schiff wie die Fram- zweifelhaft ist. ob es an der Nordküste vorwärts kommt. Ein großer Theil des Eises des Polarbeckens wird gegen die Nordküste Grönlands und die westlich daran belegenen Gebiete gepreßt und erreicht daher, da eS keinen Ablauf findet, eine Mächtigkeit, die in anderen nördlichen Gegenden unbekannt ist. Hier glaubte denn auch Rares seinerzeit ewiges Eis" zu finden. Diese Verhaltnisse naher zu erforschen, bütyt eine der interessantesten Aufgaben der Swerdrupschen Expedition. ! . Die Physiologie der Tänzerin. Ein Pariser Hospitalarzt Georges Vlanchard hat die originelle Idee gehabt, zum Vorwurf seiner Doktorthese die .Physiologie der Tänzerin" zu wählen.- Seine auf zahlreiche Beobachtungen gestützte Studie ist in mehrere Kapitel eingetheilt, in denen er den Tanz vom historischenStandpunkte aus, die Berufung, Erziehung und Aesthetik der Tänzerinnen, ihre Anatomie,' die Berufsunfälle, denen sie ausgesetzt sind, das Regime, dem sie sich unterwerfen Müssen, u. s. w. behandelt. Nachdem er zunächst die wenig galante Behauptung aufgestellt hat, daß eine Tänzerin eigentlich nur ein Bein, ein Fuß, vielleicht noch weniger, ein Knöchel" ist, daß sie überanstrengt wird, gelangt er zu dem zusammensassenden Schlüsse, daß die Tänzerin, um ein solides Nervensystem zu haben, um die Sicherheit der Schritte zu erlangen, alle außerhalb ihres Berufes stehenden Ermüdungen vermeiden und eine strenge Hygiene beobachten muß." Womit wohl die Damen vom Ballet und die jungen und alten Opernabonnenten nicht ganz einverstanden sein werden. ssmcxmschc'Rundschau. ' r "." ?minz Brandenburg. Berlin. Die älteste Bürgerin 'Berlins, Frau Plnkus m der Koblen ;crstraße, beging ihren 103. Geburtscag. Die jüdische Volksküche in der Gormannstraße ist bis auf Weiteres geschlossen worden Seit einiger Zeit .zatte sich dort em radaulustiges Gesinoeleingefunden, das wiederholt Gele ¬ genheit zu Ausschreitungen suchte und .'and. Das Schöffengericht erkannte hegen den Hauptmann a. D. Panzer in schöneberg wegen Körperverletzung mf.150 M. Geldstrafe und 50 Mark Buße. Panzer hatte den Schuhmachermeiste? Krause, als dieser ihm wegen ungehörigen . Betragens die Thüre wies, blutig geschlagen. In der Ha senhaide hat sich der Bahnassistent Trautmann aus Komgs - Wusterhau sen' erschossen. Der Verstorbene erfreute sich dort eines sehr guten Rufes und lebte, soweit bekannt war, in durchaus geordneten Verhältnissen. Er hinterläßt Frau und .Kind. Die Ehefrau des Arbeiters Stadtin aus r Coloniestraße 151 . besorgte Einkäufe und ließ ihren 1 Jahr altenSohn Emil in der Wohnung. Das Kind spielte auf dem Fußboden umher, als die Mutter fortging. Bei der Heimkehr fand sie es in dem mit nur wenig heißem Wasser angefüllten, in der Küche stehenden Waschkessel ertrunken vor. Dem Handlungsdiener Karl Dufft ist I die-Retwnasmedaille und Idem Lithographen Max Lappe eine Belobigung für Rettung aus Lebensaefahr zutbeil worden. Weaen
MaleNätsbeleldiauna eriannre dle Strafkammer gegen die Näherin Frau Hedwig Pape, geb. Krüger, auf 10 Monate Gefängniß. Steckbrieflich verfolgt wegen Betrugs wird von der Staatsanwaltschaft der 43 Jahre alte Makler Otto Briesenick. Im Schlachtensee ertränkte sich die unver- i ehelichte Anna Wielandt, Friedenstraße 47, nachdem sie vorher ihre sämmtlichen Kleider abgelegt hatte, die unter einem Baume gefunden wurden. Im Hut befand sich de Visitenkarte der jugendlichen Selbstmörderin; darauf stand, daß sie wegen unglücklicher Liebe aus dem Leben scheide. ' Provinz Ostpreußen. Königsberg. . In dem nahen Dorfe Wischniewen brach bei demGastWirth Mex Feuer aus. Innerhalb 15 Minuten standen vier Wohnhäuser mit Wirthschaftsgeb'äuden in Flammen. Es brannten ganz ab die Hauser des GastwirthZ Mex und des Eigenkäthners Buschko; der Eigenkäthner Kotowsky verlor einen Stall nebst Scheune, der Grundbesitzer Schwarznecker das Wohngebaude der Jnstleute, der Eigenkäthner Lub das Wohngebäude nebst. Stall. A l l e n st e i n. Durch einen Sturz mit dem Pferde zog sich der Rittmeister Ludendorif vom 8. Ulanen - Regiment auf dem Deuthener Exercierplatz schwere Verletzungen in, Das goldene Ehejubiläum feierte der GastWirth Görke mit seiner Gattin. ProvwzWcstprcußcn. Danzig. Bei einem Streite brachte der 20jährige .Piock dem Schiffszimmergesellen Martin Fröhne durch Messerstiche tödtliche Berletzungen bei. Pioch sieht seiner Bestrafung entgegen. B a r l e w i tz. Das Schulgebäude, sowie zwei. Stallgebäude brannten nieder. Dirschau. Gutspächter Walter Plasse ertrank beim Baden. E l b i n g. An den Folgen einer Vergiftung durch Karbolsäure starb der Gärtner Hugo Rudolph. ' M a r i e n w e r d e r. Ein im Hause der Kaufmannswittwe Raschle entstandenes Feuer hat in den vom Uhr macher Eckstein bewohnten unteren Räumen erheblichen Schaden angerich tet. N e u m a r k. Theodor Seidler, techn. Lehrer am Progymnasium hiei selbst, ist in einer Königsberger Klinik gestorben. Seidler war seit 23 Jahren an der hiesigen Anstalt thätig. T'redmz Pommem. Stettin. Frau Blaffert, deren Mann sich zur Zeit auf Geschäfts!sen befindet, sah sich eines Tages in ihrer Wohnung von einem fremden Menschen überfallen. Derselbe drückte die Frau gewaltsam gegen dep Ofen und drohte, sie sowohl wie ihre schlasende Tochter zu erstechen, wenn sie ihm nicht alles im Hause vorhandene Geld geben würde. Frau Blaffert rief jedoch laut um Hilfe, worauf Hausbewohner herbeieilten, so daß der Eindringling unverrichteter Sache das Weite suchen mußte. Ein Raub der Flammen wurden sämmtliche Wirthschastsgebäude de? Müllermeisters Paul Witte. Bütow. Wegen Sittlichkeitsvergehens verhaftet der Stadtwachtmeister Mielke den 46jährigen Ferdinand Gleibs. Demmin. Durch einen Sturz von der Treppe erlitt der 71jährige Fritz Mülle tödtliche Verletzungen. Provinz Cchleewig-Holstcin. A l t o n a. Der Kaiser bat die Ebefrau Pfeiffer aus Jtzehoe, welche ihr nkelllnv in Die slor warf unv meserhalb vom hiesigen Schwurgericht i-w c . if. . . tf.t o zum äoo oeruriyeni louroe, zu zeocns lanalicbem 5Zucktbaus beanadiat. Ciqarrenarbeiter Hartwig ist infolge rci-f.:utf..i.. f'Lric. cuici iculllioiUilliig plvßlicu ciuiiudet. Lägerdorf. Beim Baden fand der 21jährige Arbeiter Draeger den Tod. Lundsbergkrug. Aus Muthwillen warf ein Arbeiter nach der Radfahrerin Frau Jwersen, Vorsteherin einer Nähschule in Vroacker, mit einem Stein. Die Frau wurde am Hintcrkopf getroffen und stürzte bewußtlos vom Rade in den Chausseegraben, wo man sie als Leiche auffand. Marnerdeich.- Nachts brannten zwei' von Familien Sjudt und Nohme bewohnte Häuser nieder. Prolnnz Cltlksikn. ' - V r e s l a u. Unter verdächtigen Symptomen erkrankten nach dem Genusse von gehacktem Rindfleisch die Wittwe Auguste Sobirey auf der Friedrichstraße, sowie deren Tochter Selma, der Lithograph Neineck und die Kommis Alfred Wilde, Otto und Robert Sobirey in bedenklicher Weise. Göll schau. Infolge Stiefelreibeiis zog sich der 34jährige Wirthschafts - Inspektor Paus Hoffmann eine Fußverletzung zu. Als der Fuß erheblich anschwoll, begab sich Hoffmann in ärztliche Behandlung. Nach zweimaliger Operation trat der Tod ein. Haynau. In dem Conrad'schen Hause auf dem Wilhelmsplatz stürzte das iz Jahre alte Kind des Arbeiters Hentschel aus einem Fenster des zweiten Stockwerkes auf das StraßenPflaster, wo man das Kind todt aufhob. Henners dorf. Der bejahrte Auszügler Ignatz Thiel wurde von einem bösartigen Bullen derartig zugerichtet, daß er alsbald seinen Geist aufgab. Provinz Posen. Posen. Landgerichtspräsident Gisevius feierte sein 50jähriges Dienstjubiläum. B romberg. Wegen SittlichkeitsVergehens erkannte die Strafkammer wider den 72jährigen Altsitzer Ernst Stier aus Kl.Kabott auf ein Jahr Gefängniß. F r a u st a d t. Bei einem von der 9. Kavallerie-Brioade veranstalteten
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Nennen stürzte im leichten 'Jagd-Nen-nen der - Lieuteyant von Klischinski sehr unglücklich. Der Reiter kam unter das Pferd und litt schwere Verletzungen. O st r o w o. Die beiden Thau'schen
Grundstücke gingen in Flammen auf. Mehrere benachbarte Gebäude wurden vom Feuer stark -beschädigt. P.'cvinz Sächselt. Erfurt. Ein rascher Tod machte dem Leiden des Professors Dr. Kayser, als er, von seinem gewohnten Gang aus der Ressource kommend, sich zur Ruhe begeben wollte, ein Ende. Der Heimgegangene, welcher am 1. Mai sein 50jähriges Dienstjubiläum als Lehrer am hiesigen Gymnasium snern "konnte, wollte demnächst in den Ruhestand treten. n..nt.n r...i IX i x cg 9 e i in. izmisoeiiget Henigraf fiel beim Virnenpflücken aus beträchtlicher Höhe vom Baume und erlitt so schwere Verletzungen, daß bald darauf der Tod eintrat. Niederdodeleben. Im Alter von 81 Jahren starb hier im Hause ihres Sohnes, des Pastors Dr. Ernst Vraasch, die Wittwe Annette Vraasch. Im östlichen Holstein und zahlreichen Touristen war sie als langjährige Inhaberin des Uglei-Gasthauses als Mutter Braasch " wohlbekannt. O st e r b u r g. Die Borchhardt'sche Dampsschneidemühle brannte gänzlich nieder. Provinz Hannover. Hannover. Erhängt hat sich der 22 Jahre alte Ingenieur Henry Drory, der hier zu. seiner Ausbildung weilte. Der Selbstmörder war der Sohn des General - Direktors der Wiener Gasanstalt. V a d B e n t h e i m. Der Bürgermeister Niehaus feierte mit seiner Gattin die goldene Hochzeit. E m d e n. Die Frau des Gemüse bauers van der Velde wurde in einem Graben in der Nähe des Boltenthores todt aufgefunden. Die Frau hatte auf einem in der Nähe befindlichen Acker Gurken gepflückt und muß beim Uebergange über den Graben gestürzt und ertrunken sein. Goslar. Erhängt aufgefunden wurde auf dem Steinberge der ZU Varel geborene Handlungsgehilfe Schulze, beschäftigt beim Kaufmann Stiedtke hier. Anscheinend hat der Unglückliche aus Liebksgram Hand an sich gelegt. K i r ch w e y h e. Der Werkstättenschlösse? Fr. Uhrbrock, welcher Wagenmeisterdienste versah, wurde von einem Schnellzuge erfaßt und bis zur Unkenntlichkeit zermalmt. Provinz Westfalen. A m e l u n ? e n. In der Nethe ertrunken ist das 2jährige Töchterchen des Schweizers Sander. - A p l e r b e ck. Der Maurermeister E. Weiße war auf den Hochöfen der Aplerbecker Hütte mit Reparaturarbelten beschäftigt und fiel hierbei in ein mit siedendem Wasser gefülltes Bassin. Ueber und über mit Brandwunden bedeckt, wurde der Schwerverletzte dem Krankenhause überwiesen, woselbst er bald nach seiner Ankunft von seinen Leiden durch den Tod erlost wurde. Bochum. Erschossen hat sich der seit elmcer Rtu pensionirte Gerlchtskassencontrolleur Richard Dencke in seinerWohnung an der Malteserstraße. D e r n e. Durch einen Revolver'' schuß todtete sich der Gendarm Koch. Dülmen. Das Wohnhaus des Wirthes und Mühlenbesitzers H. Vrüg gemann brannte nieder. Rüthen. Bürgermeister a. D. Josef Killing ist, 85 Jahre alt, ver schieden. Im nahen Dorfe Miste brannte die Scheune des Landwirths Piepenbrock mit den Erntcertragen nie der. Nheinproviln. Aachen. Nachts entstand im Seitenbau des Speditionsgeschäftes Hermens am Alexianergraben Feuer, dem das Seitengebaude bis aus die Um fassungsmauern zum Opfer fiel. . Düren. Der Director der hiesi gen Provlnaal-Bllndenanstalt Schul rath Mecker ist in Köln gestorben. Düsseldorf. Handlanger Ja kob Patten von hier hatte sich der Majestätsbeleidigung schuldig gemacht und oel ferner deshalb erfolgenden Verhaftung Widerstand geleistet. Die hiesige Strafkammer verurtheilte ihn zu einem Jahr Gefängniß. Am Grafenberg dicht bei der Stadt wurde der Colonialwaarenhändler Hermann Schmitz von hier von zwei Männern überfallen und einer Summe von 100 Mark, die er bei sich trug, beraubt. Die Persönlichkeit der Räuber ist festaestellt; es sind Metzger Carl Richartz, 30 Jayre alt, und Metzger Johann Son nen, 27 Jahre alt, beide hier geboren. cn t. r . c rf v juic jciucciyci jino siucyllg. Provinz Hessen-Nassau. Kassel. Der frühere Handelskammersekretär Bromeis, nachherige gerichtliche Sachverständige in Straffachen, hauptsächlich in Eoncursen, Anklagen wegen Bankerotts seit langen Jahren, sodann vereidigterBücherrevisor, Concursverwalter etc.. ist unter der Beschuldigung der Unterschlagung von Concursgeldern auf Antrag des Staatsanwalts verhaftet worden. . Frankfurt. Dem hier stationirten Zugführer Alois Reuter wurden an der Fettgasfabrik von einem Zuge der Taunusbahn, den er begleitete, beide Füße abgefahren. Die Rettungsmedaille am Bande erhielt die 18jährige Tochter des Pfarrers Hilliger, Mlhelmine. Sie hatte den 4jährigen TagelöhnerSsohn August Ruff, der in den Main gestürzt war, vom Tode des Ertrinkens gerettet. Hanau. Dem SelterSwasserfabrikanten Schmidt explodirte beim Verrichten seiner Arbeit eine Flasche, wobei ein Stück derselben ihm in's linke Auge sprang, das sofort auslief. .Hebel. Im Mer von 74 Jahren starb der frühere hiesige Bürgermeister Asmus. MuMeutlöe Staaten. ,. Dol.au. Die 17jährige Fabrik-
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von der Welt sich Nückenschmerzen und Huftenwch uzuzkehen. ?s ist ebenso leicht beide los u werden. Kein Heilmittel hat je sicherer und rascher kurlrt al St. Ja?obs cl. ... SA erwärmt, linder und kurtrt ...
For a long time." said the farmer' wife, " I suffered srom gastric troubles and dyspepsia. After all my meals I experienced a disagreeable, heavy sortof feelinfc and oftentimes in the morning my tonguc would be coated ; in fact, this would be the case for whole days at a time. I bad recourse to the whole category.of correctives, aperient, laxatires. etc., but the relief I found was only temporary. Indeed, in most cases, after I bad taten them for any length of time, the early efficaey seeraed entirely vitiated. I bad so often Seen in the ad vertisements of Ripaes .Tabiitest the Statement, one gives relief, that at last it so impressed itself upon me that I dedded to give them a trial. A trial was entirely convincing and in a short time I was vell. While I have now no regulär uso for them I always lcecp them on hand, to be used in case of emergency."
LAXIR JJ BON BONS JL MMMtz ;NitRl6T0PnJNQ .UM
MtMJUCMTO. aroenerin jgmoa ramer yat ihrem Leben ein jähes Ende bereitet, indem sie sich in dem Vrauereiteich ertränkte. Das Motiv der That soll in einem körperlichen Leiden zu suchen sein. Ehrenhain. Wohnhaus, Stall und Scheune des Besitzers Köhler brannten nieder. Das Feuer entstand durch Kinder, die mit Zündhölzchen gespielt hatten. Gandersheim. Flüchtig geworden ist der Gerichtsschreiber Qchsendors nach Unterschlagung von Geldern aus einer Concursmasse. Gotha. In der Waggonfabrik von Bothmann & Gluck wurde der 17jährige Dreherlehrling Hermann von den Riemen der Drehbank erfaßt und um die Hauptwelle geschleudert. Infolge dessen erlitt derselbe furchtbare Verletzungen; das rechte Bein wurde ihm am Knie abgerissen, ebenso erlitten die anderen Gliedmaßen schwere Brüche. Der Verunglückte starb im Krankenhause. Geh. Bergrath Gustav Henosch ist nach langen schweren Leiden im Alter von 05 Jahren verschieden. G r e i z. Dem Weichensteller Hochmuth aus Tannendorf . wurden beim Ueberschreiten der Geleise beide Beine abgefahren. Sachen. Dresden. Im Alter von 87 Jahren verstarb der langjährige OberMeister der Schuhmacher - Innung, Schuhmachermeister Johann Friedrich Lehmenssieck. Der Kassirer der eingeschriebenen Hilfskasse für Uhrmacher und Mechaniker in Glashütte, Kuhnt, unterschlug 1612 M. Er wurde dafür vom hiesigen Landgericht zu 10 Monaten Gefängniß verurtheilt. A u e. Auf einem Neubau waren Arbeiter damit beschäftigt, eine vier Centner schwere Cementstufe zu transportiren. Eine schon liegende Stufe brach auf der zweiten Treppe und durchschlug die ganze Treppe, wobei von sechs. Arbeitern vier in die Tiefe stürzten. Der Maurer Kunz brach beide Beine und erlitt schwere Berletzungen am Kopfe ; der Maurer Willsmetz aus Böhmen brach ein Bein und verletzte sich die Hand. Die anderen Arbeiter kamen mit Hautabschürfungen davon. Bautzen. Wegen Majestätsbeleidigung wurde hier der Steinmetz Mirtschin zu 1 Jahr 4 Monaten Gesängniß verurtheilt. Ort der Beleidigung: eine Kneipe in Kosel bei Areslau. B i s ch d o r f. Goldene Hochzeit feierte der Hausbesitzer Karl Haase mit seiner Gattin. Brießnitz. Aus der Elbe zog man die Leiche des 42 Jabre alten Schmieds Wlly. Leverecyr Wetcyoiv. m - i r rv r iöer Aerteoie. iruyer enFer ver Schmiede zu Limbach, trug am 'Halse Stranaulationsmerkmale. Weickold hatte vorher den Versuch gemacht, sich i durch Erhängen zu entleiben. y e m n t n. was goldene isqeju biläum beging das Schneidermeister Eulitz'sche Ehepaar. 'Seit 50 Jahren ist der Monteur Goebler in der Sächfischen Maschinenfabrik tbätia.
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