Indiana Tribüne, Volume 22, Number 24, Indianapolis, Marion County, 12 October 1898 — Page 1

o rl H o s rN rlC 4V O KYVft V v LUV wy W W W Jy O O Office : No. IS Md Mabama Otrasze. Telephon 1171. Indianapolis, Zndiana. Mittwoch, den 12. Oktober 1898. Jahrgang 22.

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lla Freuni, und Lekanntkn sllr di iei dem Tode und der Lttrdigung geliebten Satten und CattH, Louis Tetdmaon, bemiesene Theilnahme und reichen ZSlumeafpenden. inibesondere Herrn Pastor Eraul sür sein streichen Wort, sowie dem Schwaben verein, dem Epringdal Segeaseitizen Nnl,istützungDerin, Sozialen Turnverein. Hac.,nie Loze, D. O.H., und den Singerbrüdern für den erhebenden Eesang, Patten ir hiermit unseren tiefgefüh tea Dank ab. Tie trauernden vinterbliebknen Danksagung. Verwandte, Fuunden und Nachbarn sagen mir hierit jär dini gtjeigte Theilnahm, an dem kegrabniss unsere geliebten Söhnchen Theodor, sowie sür di zahlreichen rlumensxenden und auch Herrn Reo. Peter it ine trostreichen Worte unseren besten Dank. DZ.NleiA nd Gattin. fäeorg Merr aianii fS&fßJ Office : 25 Süd Delawarestk. LUlle : 120, 122, 124, 123, 128 Ost Pearlft, TeltLöon 911. Offen az und it. Legen Sie Ihr Geld auf Jntereffen an. Die Union Trust Compagnie nimmt Depositen für eine bestimmte Zeit an und bezahlt Interessen für dieselben. Personen, welche für ihr Geld keine besondere Verwendung für einige Monate haben, können einen Prosit von ihrem Äeld haben und vollkommene Sicherheit, wenn sie ihr Geld bei dieser Gesellschaft deponiren. Gute Kapitalanlagen aus Hypotheken oder andere Sicherheiten ftetö zu haben. Alle Arten Vertrauenkämter werden billig übernommen. Office : (Sekaude der Gesellschaft) 50.118 und 122 Ost Market Str. Einbezahltes Kapital $600,000 Ueberschuh.Fond .... 105,000 Verbindlichkeit der 2lWo uäre 8600,000 B eamte : Ct ohn fi. Sollida. Präsident. -Addis . Harris. I.Vice-Prasident. Hxnry Eitel, 2. Lice-Plandent und Schatzmeister. H. M. Sol. Sekrk.Sr. American. Express Comp's Geldnnweisnngon nack Deutschland. Di berste und billign Art Seld ,n schicken. Di, Gesellschaft hat di Mittel ihr Geldanweisungen in Tlschland an allen Puncten zu bezahlen (wenn Post ml) ohi 51 gc$ixt erven rann. Raten:

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j Wenn die UntersuchungS-Com-Mission sich daraus beschränkt, Generäle und Offiziere zu vernehmen, dann wird sich schließlich herausstellen, daß die Soldaten jeden Tag Bankette feierten und daß die Kranken verpflegt wurden, wie Fürsten. Der Streit, wem dai Hauptver dienst bei der Zerstörung der Flotte CerveraS zufällt, itt geschlichtet. ES ist weder Sampson noch Schley, sondern die Kapitäne der einzelnen Schiffe. Admiral Sampson war nicht dabei und die Befehle SchleyS waren überflüssig. So berichtet der Naval Board." Die Möglichkeit eineö Auslaufen der spanischen Flotte war borgesehen und jeder Kapitän hatte sür einen solchen Fall seine bestimmten Befehle. Admiral Sampson hatte für ein solches Ereigniß alle Vorbereitungen getroffen und der Etfolg ist der strikten Auöführung der Befehle und der Tüchtigkeit der Kapitäne zu danken. Als die amerikanischen Soldaten nach Porto Rico kamen, hieß eö, daß sie von den Bewohnern mit offenen Armen empfangen wurden. Aber bald nachher kam die Nachricht, daß zehntausend Bürger nach Spanien gehen wollen, um der amerikanischen Herrschast zu entgehen. Diese Zahl ist im Verhältniß zur Bevölkerung durchaus nicht klein und sie zeigt, daß die ersten Berichte übertrieben wurden. Nicht minder übertrieben waren die Berichte über die Bereitwilligkeit der Hawaiier, Amerikaner zu werden. Und wie wenig, mit Ausnahme einer klei nen Klasse, die Bewohner daselbst mit der Annizion einverstanden sind, zeigt ein Bericht, den der Contre Admiral a. D. L. A. BeardSlty im Oktoberheft der North American Review verössentlicht. BeardSley sagt : Daß wir nicht die volle und freivillige Zustimmung der Eingeborenen und Mischlinge erhielten, daS muß man wohl als Thatsache gelten lassen. Die Ereignisse an und vor dem AngliederungStag, dem 12. August, lassen daS sehr deutlich erkennen. Kurz vorher waren von politischen Gesellschasten bei beiden Regierungen Proteste eingereicht worden. An dem Tage, an dem die Angliederung formell vollzögen wurde, fand sich nur der dritte Theil der geladenen und zu Sitzen auf der Bühne berechtigten Honoluluer ein und zwar nur diejenigen, die zur Regierungöpartei gehörten. Die Andern, die Eingeborenen und Halbweißen und die Köaiglich-Gesinnten, hielten sich fern. Die kleine Schaar hawaiischer Damen, welche die Ehre habea sollten, die hawaiische Flagge zum lehten Male einzuziehen, während ein MufikcorpS zum letzten Male die hawaiische Nationalhymne spielen sollte, weigerten sich, die ihnen zugedachte Ausgabe zu erfüllen. DaS MusikcorpS weigerte sich zu spielen, und lauteS Weinen war die einzige Musik, welche die Eingeborenen zu der Festtichkeit stellten.... Ohne Zweifel war ein großer Theil der zu Regierenden nicht einverstanden mit der neuen Re gierung." Weiterhinsagt Beardölee: Offen bar waren sämmtliche Eingeborene und Halbweiße fest überzeugt, daß man ihnen ihre Negierung mit Gewalt und ohne Grund nahm, und die meisten find dieser Meinung bis auf den heu tigen Tag." Die Erklärung für dieses den Ver Staaten feindliche Verhalten der eigentlichen Hawaiier findet Beardölee in ihrer Liebe zu ihrem Lande und zu ihrer angestammten Monarchie, in ihrem Gerechtigkeitssinn, der in der Entthronung der Königin ein bitteres Unrecht sah und sieht und in ihrer Befürchtung, daß sie durch die zu erwartende amerikanische Einwanderung gc m m m V m m tüqamiq aus eine meorlgere kuse gedrangt werden, daß sie sich zu schnell eivilifiren sollen nach amerikanischem Muster und daß man, wenn ihnen daS nicht gelingt und sie daS nicht mögen, man auf sie hinabblicken wird, als au minverwerthtge tfarvige, wen ne vrauneS Blut in ihren Adern haben. Die Klassen, von denen BeardSlee hie spricht, sind aber gerade stolz auf ihr farbiges Blut; eS sind die Kanakev, die Urbewohner deS Landes und die

Mischlinge zwischen Kanaken und Wei-

ßen, . die man Halbweiße" nennt zum Unterschied von den Mischlingen zwischen Kanaken, Japanern und Chinesen (also den Eingeborenen und minderwerthigen Eingewanderten oder solchen Zugewanderten selbst), die alö Halbblut" bezeichnet werden. Diese Kanaken und Halbweißen bilden nach BeardSlee etwa zwei Fünftel der im Jahre 1896 insgesammt aus 106,000 Köpfe geschätzten Bevölkerung, die Japaner zählten damals 24,000, die Chinesen 21.600 und die Portugiesen 16,000 Köpfe. Die letzten drei Gruppen brauchen wir, nach Beardölee, nicht weiter zu beachten, da sie seiner Anficht nach immer Japaner, Chinesen und Portugiesen und ihren Heimathregierungen Unterthan bleiben werden, aber von der Aufgabe, die 40,000 Kanaken und Halbweißen zu Bürgern zu machen, erwartet er viel Trubel. BeardSlee räth der Regierung, die Königin und Diejenigen, die sie unterftützen, so zu behandeln, als wären sie die Vertreter von mehr als 40.000 Menschen, und nicht alö Widersacher der Regierung der einstigen Republik Hawaii, daö heißt, man solle sie mit Gerechtigkeit, Güte und Nachficht behandeln und soweit die Gerechtigkeit daö erfordert, auch die Königin für den Verlust ihreö ThroneS entschädigen. Diese Ansichten und die Offenheit, mit welcher der ehemalige Admiral sie auöspricht, machen diesem alle Ehre. Entscheiden wird aber weder Vernunft, noch Menschlichkeit, noch Gerechtigkeit, andern die KapitalSinteressen. DaS gilt nicht nur in Bezug auf Hawaii, sondern auch in Bezug aus Porto Rico, Cuba und die Philippinen. mm ,, MglMiHlen. Wetterbericht. Wärmeres, trübeö Wetter, morgen Regen. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 69 Grad, niedrigke 44 Grad. Die Indianer. Walker, 11. Oktober. Die 3ndianer aus Bear Island haben sich noch nicht unterworfen. Die Versuche, sie zur Unterwerfung zu veranlassen, werden fortgesetzt. AnkunftKranker vonPorto Rico. New Iork.11. Okt. Der TranSportdampser Obdam kam heute Nachmittag hier an. Er brachte 350 Pasagiere und 250 kranke Soldaten. Er hatte unterwegs zwei Mal Feuer im Kohlenraum, daS aber rasch gelöscht wurde. Der Gemeine Sweeney starb während der Fahrt, während dieselbe sonst sich den Kranken sehr zuträglich erwies. Manche der Leute erzählen ganz schreckliche Geschichten über ihre BeHandlung; Harwick von DuboiS, Pa. erzählt, daß bei Santiago schwer kranke Soldaten, welche kaum aus den Beinen stehen konnten, gezwungen wurden, Krankenwärterdienfie zu thun. Eö wird auch vielfach geklagt, daß die Soldaten Hunger litten. . Daö gelbeFieber. Jackson, Miss.. 11. Okt. Die Gelbsieber-Lage in Mississippi der schlechtcft sich sehr schnell, und wenn nicht bald kaltes Wetter eintrifft, so steht zu befürchten, daß bald der ganze Staat ir.sicirt ist. Harriston in 3efferson County hat eine Bevölkerung von nur 160 Seelen, jedoch sind im Laufe deS gestrigen Tageö und während der Nacht neunzehn Erkrankungen aufgetreten. Dr. Harrison befindet sich unter den Kranken. 3n Harris bürg in Perry County giebt es jetzt vierzehn Fälle. In Jackson nimmt die Zahl der kleinen gelben Fahnen, welche an Häusern angebracht werden, in denen gelbeö Fieber herrscht, täglich zu. Nur in einem Theile der Stadt, in North Jackson, ist noch kein Er krankungöfall vorgekommen, jedoch werden zwei oder drei Fälle genau beobachtet. Heute Morgen sind an der Capitol - Straße zwei weitere Personen am gelben Fieber erkrankt, Frl. Minnie Gordon und Ed. Herbert. Washington, 11. Okt. DaS Gesuch der StaatSgesundheitSbeamten in Jackson, Miss., an den Präsidenten McKinley um LebenSmittel und ärztliche Hilfe, um der Noth in Folge der

Gelbsieber-Evidemie zu steuern, ist an

den Marinehospitaldienst verwiesen worden. Der Generalarzt Dr. Wyman und seine Assistenten nahmen die Angelegenheit heute sofort vor, haben aber bis jetzt noch keine Entscheidung darüber getroffen, welche Cmpfehlungen sie machen sollten. ES steht allerdingS ein Epidemiefond zur Versügung, jedoch sind die Behörden der Ansicht, derselbe solle nicht für allgemeine HilfSzwecke benutzt werden, sondern nur, wenn strenge Quarantänemaßregeln Unterstützung nöthig machen sollten, zur Verwendung kommen. Daö Bureau sieht sich eifrig nach immunen Aerzten um, welche zur Behandlung der Fieberkranken herangezogen werden sollen, aber eö finden sich deren nur wenige. Generalarzt Wyman ist der Ueberzeugung, daß die Situation zu keiner Besorgpiß Veranlassung giebt, und obgleich daö Fieber sich noch um ein Geringe? ausdehnen wird, so ist eö doch nur eine Frage der Zeit, wann ihm durch die kalte Witterung Einhalt geboten wird. Ruedt will nicht. Ein neueöOpernhaus 'Berlin, 11. Okt. Der frühere badische LandtagSabgeordnete und Sozialpolitiker Ruedt hat die Berufung als Sprecher an die Freie Gemeinde in Milwaukee auö Gesundheitsrücksichten abgelehnt. Herr Ruedt weilt zur Zeit in dem bayerischen Lustcurort Tölz. Kunstfreunde in der Reichshauptstadt wollen 2,600,000 Mark aufbringen, um in Berlin ein zweites OpernHauS zu errichten. Felix Weingärtner wurde die Dirigentenstelle mit einem Gehalte von 60,000 Mark angeboten, er hat sie aber abgelehnt. Eventuell soll, wie verlautet, die Stelle einem Orchesierdirigenten in Amerika osserirt werden. Die deutsche Sozialdemok r a t i e. Berlin, 11. Okt. Der sozialdemokratische Parteitag in Stuttgart hat eine Resolution angenommen deS 3nhaltS, daß die deutsche Industrie im Agemeinen weit genug entwickelt sei. um einen Schutzzoll entbehrlich zu machen. Der nächste Parteitag wird in Hannover stattfinden. Die Verhandlungen deS Parteitages werden von der Presse je nach dem Standpunkt der Blätter verschieden kommentirt. Während von links Beschwichtigungöschalmeien ertönen, wird auf der rechten Seite vor Optimismus gewarnt. Daß Frohme die rothen Phrasenlappen" verspottet und der Gewaltmensch im Rock und Unterrock" durch Vollmar abgefertigt wurde, beweise, sagt daö Berliner Tageblatt", daß die Mauserung innerhalb der Partei fortdauere. Die sozialistische Bewegung suche offenbar ruhigere Bahnen, und wer sie von diesen abzulenken versuche, würde sich sür etwaige Katastrophen verantwortlich machen. 3n ähnlicher Weise warnt die Vosfische Zeitung" davor, die Sozialbemokratie in ihrer jetzigen Phase der Entwicklung durch eine Gewaltpolitik zu stören. Auf dem Parteitage habe sich gezeigt, daß die Gemäßigten", wie von Vollmar und Dr. Heine, Oberwasser hätten. Auch Liebknecht habe sich in der Frage der Betheiligung an den LandtagSwahlen untttwerfen müssen, und der alte Glaubenssatz der Partei daß alle anderen Parteien eine einzige reaktionäre Masse bildeten, sei eben infolge der theilweise Unterstützung bürgerlicher Candidaten bei den preußischen LandtagSwahlen aufge geben worden. Dagegen erklären die Biömarckschen Hamburger Nachrichten", die Sozial demokratie derbleibe eine Umsturzpar tei, sie suche nur ihre Eniziele auS taktischen Gründen zu verschleiern. , ,,, Die Exekution gegen Zola Paris, 11. Okt. Heute sollte der Verkauf deS HaufeS und der Mobilien deS Herrn Emile Zola zur Deckung der Urtheilssumme von 30,000 granck stattfinden, welche die drei Handschris ten-Sxperten wegen Beleidigung gegen ihn erstritten hatten. Der Verkauf war angeordnet, trotz deS Umstände daß Oberstlieutenant Henry zugestan. den hat, einen der Briefe gefälscht zu habe, auf Grund derer DreyfuS verurtheilt wurde, was die Haltung ZolaS gegenüber den Handfchristen-Sxperten rechtfertigte, und obgleich Herr Octave

Mirabeau sich erboten hatte, für Deck-

ung der Summe Sorge zu tragen. Die Freunde ZolaS, welche zugegen waren, steigerten den ersten Gegenstand, der zum Verkauf auögeboten war, einen Tisch, der etwa 120 FrancS gekostet hatte, auf 32.000 Francs, damit war der erforderlich : Betrag aufgebracht und der weitere Verkauf wurde eingestellt. -- Die griedenseommission. Paris, 12. Okt. Nach vier gemeinschaftlichen Sitzungen ist die Friedenöcommission noch um kcit.cn Schritt weiter gekommen. Die Philip-inen-Frage ist noch nicht vorgenommen worden, die Spanier aber verlangen, daß die Ver. Staaten die kubanische Schuld übernehmen. Da der weitaus größte Theil dieser Schuld aber von den Bemühungen zur Unterdruckung der 3nsurrekllon herrührt, weigern sich die Amerikaner auf diesen Punkt einzugehen. Die Ccmmissäre haben eine Einladung zu einem vom Figaro veranstalteten Empfang angenommen. Washington, 12. Okt. Die FriedenScowmisfion hat fich bis jetzt mit der Philippinen. Frage nicht beschaftigt. Die amerikanischen Commissäre find inftruirt sich auf daS Verlangen der Uebernahme der kubanischen Schuld nicht einzulassen. Man ist hier mit dem Fortschritt der Unterhandlungen so weit ganz zusrieden. Man war daraus vorbereitet, daß die spanischen Commissäre ziemlich weitgehende Forderungen zur Befriedigung der Stimmung in Spanien stellen würden, und wird ihnen mit Höflichkeit, aber auch mit Festigkeit entgegenkommen. Man sah auch vorauö, daß die Spanier im Stande sein würden, einen großen Einfluß auf die Pariser Presse auszuüben, aber man hegt hier auch nicht den geringsten Zweifel darüber, daß die amerikanischen Commissäre sich dadurch in keiner Weise beeinflussen lassen. . ,, , Die ViScaya" nicht zu heben. Playa del Este, Cuba, 11. Okt. Die Arbeiten an dem spanischen Kreuzer Vicaya" find aufgegeben worden, weil die Taucher gesunden haben, daß sünszig Fuß vom Boden deö Schiffes weggerissen find. Der Kreuzer Jnsanta Maria Teresa" wird wahrscheinlich am 18. Okt. nach New Lork abgehen. Die Unruhen in Paris. Paris, 11. Okt. Trotz der Prophezeiung. daß daö Ende deS Streiks gekommen sei, fährt er fort, sich auözudehnen. Die Maurer und Holzschneide? haben beschlossen, sich dem Streik anzuschließen. Die Stadt ist zwar vollkommen ruhig, aber die enorme Verstärkung der Garnison läßt schließen, daß die Regierung eher politische, alö Arbeiter. Unruhen fürchtet. Daö Centralcomite der Streiker ist eine politische und revolutionäre Organisation und sie leitet den Streik, alö wenn er ein Streik deS ProletariatS sei. BiS jetzt ist kein Conpikt zwischen Soldaten und Streikern vorgekommen, aber seit dem Jahre 1870 hat eS in Paris nicht so kriegerisch auögesehen. Eine Anzahl junger Leute vom Stande veranstaltete am Sonntag Abend eine Demonstration vor dem Hause der Herzogin von Eu in den ChampS ElyseeS. Sie wurden von dem Prinzen Henri von ChartreS und dem Grafen Sabran de PonteveS geführt und begrüßten eine vorbeiziehende Schwadron Kürassiere mit dem Ruf ES lebe die Armee." Dann begaben sie sich zu einer AntiredisionS-Ber-sammlung, in der Herr Millevoye präfidirte, und riefen dort : ES lebe der König." Später wurden sie zer streut. Paris, 11. Okt. In den heutigen Streikversammlnngen zeigte sich, ob gleich die Fortsetzung deö Streiks be schlössen wurde, eine schnelle Abnahme deS Enthusiasmus und die Führer fürchten, daß die Bewegung sich ver laufen wird. Trotzdem läßt man in den Vorsicht maßregeln nicht nach. Eö werden noch mehr Truppen nach der Stadt gezogen, da man fürchte daß sich irgend etwa? Sensationelles an den Streik knüpfen könnte. Die Zimmerleute versammelten sich heute Abend spät, und beschlossen den ö rm r m. m , uniqiup an oen lrelr.

Dulöete 24D Jahre.

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ttVAr. Mary Le wi. Frau emeS promi yfffntnicn ffarmers und Voblbkkanut unter w allen Bewohnern nabe Belmont, N. y. schreibt: Seit 27 Jahren litt ich fortwährend an nervöser örschlasfung und bezahlte große Geldsummen für Doktoren und angezeigte Mittel ohne Abhilfe. Vor drei Jahren wurde mein Zu pand deängftiaend, der geringste Lärm erregte mich und machte mich nervös. Ich konnte nicht schlafen und hatte eine Anzahl verderblich An fälle und wurde allmählig schlimmer. Ich begann Dr. Mile' Reftorativk ervine und Nerven, und Leber-Pillen ,u gebrauchen. Anfang! schien die Medizin nicht u wirken, aber nachdem ich einige Flaschen genommen, trat Aenderung ein. Ich ruhte Rächt! besser, mein Appetit besserte sich und ich befand mich bald wodler; nun bin ich nahezu wieder gänzlich gesund, wie eine Person meine! Alter ti erwarten kann. Gott segne Dr. MileZ' Nervine. Dr. Milet' Mittel werde durch all Apotheker verkauft unter einer positiven Garantie: die erste Masche nutzt oder da Geld wird ,urückerstattet. . Buch über die rankheiken deS Herzenl und der Nerv frei. Adresse : ivü?j r . F r.:: 3 r'crvinoS racterca . v Hcs&h v V.l.l.XW y V . D r. M l l e M e d ! e a l 0.. Elklzart. Ind. Der Pariser Correspondent der Kreuz-Zeitung" ist ausgewiesen worden, weil er nach Berlin telegraphirt hatte, ein Aufstand sei in Paris auögebrochen, und der Bon Marche stehe in Feuer. OchilsD.NachriSten. Angekommen in : Southampton: Lahn" von New Sork. B o u l o g n e : Rotterdam" von New Sork. Liverpool: Cufsic" von New Zork. Salzfluß tritt oft auch bei kaltem Wetter, die innere Hand ergreifend und andere Körpertheile Hood'S Sarsaparilla, der große Blutreiniger heilt Salzfluß. Hood'ö Pillen wirken Vorzuglich nach der Mahlzeit und kuriren Kopfweh. 25. Generalanwalt W. A. Ketcham reichte gestern in der Appella-tionörichter-Klage einen sogenannten Brief" ein, in welchem er auöeinandersehte warum die Wahlbeamten kein Recht haben, Namen für AppellationSrichter auf die Wahlzettel zu setzen. DaS mündliche Argument sinbet heute statt. H. Schmedel. Bürsten - Fabrikant, Ro. 716 OK MeCartn Str. Der 5gw York Store. lAablKt 1853.) WflÄ für Buttenck Muster I S0c Mannerunterkleider sür 35 Cents. Zwei Sorten. Sie brauchen sicher ein Paar Anzüge. 1) Silbergraue, innen wollige Un-terhemden-uud Hosn, reguläre OC 50c Waare zu das Stück 00u 2) Jersey gerippte egyptische Un-terhemden-und Hosen, reguläre Ir 50c Waare zu daS Stück OUu Fünfzig Jahre unermüdlichen deutschen Strebens in Indianapolis von THEODOR STEMPFEL. Fest-Schrift zur Feier der Vollendung deö Deutschen Hauses Brochirt 60c ; gebunden $1.00. Postvorto beträgt 15e. I yus.a ii .i umu eu , uieun. (xann bbc? li dn H. SUbn o., t der Osft d .Telegraph' ufc l .1 ... I.. V rIC. l icii. m rm- x in vti9n faai gciaufi ncrvtn.j

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