Indiana Tribüne, Volume 22, Number 23, Indianapolis, Marion County, 11 October 1898 — Page 1
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Lditorielles. Wie sehr die Zeit der guten Löhne sür Amerika vorbei ist, zeigt der Bericht von Wm. Garstang, dem Superinkendenten der rnotive power (worunter wahrscheinlich Lokomotiven verstanden find) der Big Four Eisenbahn. Er bezahlt per Monat $109, 724 an 2049 Angestellte, daö macht per Mann und per. Woche, daS Jahr zu 12 Monaten und 52 Wochen gerech net, 59 58. IIM Die Pariser Zeitungen fahren fort zu behaupten, daß zwischen den amerikanischen und spanischen FriedenScommissären Schwierigkeiten in Bezug aus die Philippinen bestehen. Die Zeitungen empfehlen den Amerikauern Generöfität. Die Unterhandlungen der Commis sion werden geheim geführt und werden mehrere Monate dauern. Die Blaubuch über die Lage am oberen Schlacht bei Omdurman von der AnWesenheit einer französischen Streitmacht unter Führung deS MajorS Marchand in Faschoda vernahm. Kitchener drang dahin vor und pflanzte die eghptische und die britische Flagge aus. Eine längere Korrespondenz zwischen der britischen und französischen Regierung entspann sich und die englische Regierung besteht daraus, daß die Franzon den Sudan räumen. Die sranzöfische Regierung ziert sich noch ein Bischen, aber es ist keine Frage, daß dle Franzosen schließlich Sghpten verlassen und eS nicht aus einen Krieg n'nss sen werden Den Mitgliedern der Frieden? missär stehen pro Tag $160 zu, Sekre tär Moore erhält $75, Hilsssekretär McArthur$50, Clerk Brannigan und Um u.wf.d.. n.Mtl NS. j.t.m der neun Dolmetscher, Stenographen usw. $10 und den beiden Boten je $5, zusammen $1,025 pro Tag. oder sür dle 90 age, auf welche ldre Abwejen Keit veranscölaat wird. $92.250. Außer diesen pcrsönlichen Ausgaben er stehen, keine Ertrabezahluna: ihre GeI 9 07 B 1 7 hälter laufen einfach weiter. Beson dere Saläre bekommen aus diesem Grunde nur nur Richter Day, White law Reib und Herr Moore, der seinen Posten alS HilfS-StaatSsekretär auf gab, um die Commission alS Sekretär und Rechtsbeistand zu begleiten. Man erwartet, daß Day und Reid die Klei nigkeit von $25,000 für ihre Arbeit erhalten werden, und Sekretär Moore $20.000. 4 Man gewinnt eine Vorstellung von dem Tone, den die Pariser Plät ter jetzt gegen Herrn Felix Zaure an schlagen, weil er den nachträglich lahm und ungeschickt abgeleugneten Versuch gemacht hat. sich der Wiederaufnähme deS DreyfuS-ProzesseS zu widersetzen, auS den ersten Sätzen deS Leitartikels der DroltS de 1'Homme" I " IV0M 15. StVtembkr. dkk Olt UfOtt
schrift tragt : Ein Wort an Sie, Prä-
fident Felix !" Frankreich hat sür Sie weder Achtung noch Zuneigung. Ich gebe zu, daß Sie sich bemüht haben, ihm zu gefallen. Doch ohne jeden Erfolg. ES hat Sie nicht ins Herz geschlossen. Sie find dem Lande niemals theuer gewesen und werden cö niemals auch nur einen Augenblick lang sein. ES duldet Sie. Daö ist alleS. Fragen Sie mich nicht nach den Gründen dieses geheimen Widerwillen. Sie würden sie meist nicht begreisen. Sie liegen in Ihrer Eitelkeit. Ihrer Härte, Ihrer Selbstsucht, Ihrer Albernheit. Nun glauben Sie aber nicht, eitel, hart, selbstsüchtig, albern zu sein. Alles an Ihnen, was uns empört, bleibt Ihnen verborgen. Sie ahnen Ihre schlimmsten Lächerlichkeiten nicht einmal. Sie schlagen seit mehr als drei Jahren Ihr Rad und spielen den Herrscher, weil der Gotha'sche Almanach eines denkwürdigen TageS Ihre Züge wiedergegeben hat. Aber selbst in dieser Rolle find Sie erbärmlich. Sie haben gerade nur Haltung genug, um Ihre Dienerschaft im Elysee zu verblüffen. Und selbst da macht Montjarret viele Vorbehalte. Man hat mir zwar versichert, daß Ihre Unzulänglichkeit, kaiserlich, erlaucht, geheiligt, göttlich wie ein Cäsar zu erscheinen, Ihnen einlich ist. Ich glaube eS aber nicht. Selbst für diesen gemeinen Schmerz st Ihre Seele zu niedrig. Sie spüren eine anderen Schmerzen als StockPrügel." DaS ist gewiß eine starke Sprache. Aber Leute, welche, um daS Prestige deö Militärs nicht zu sckädigen, alles waS recht und bill'g ist, mit Füßen reten, und bereit find Schande und Verbrechen zu schützen und zu verbergen, verdienen nichts Besseres. Sie verdienen bloß Verachtung. !- ArGUlyrikhlell. Wetterbericht. Schönes Wetter, kälter heute Nacht. Höchste Temperatur innerhalb der letzen 24 Stunden 79 Grad, niedrigste 57 Grad. - Jahresbericht deö Jndianerkom missär S. Washington, 10. Okt. Der Jahresbericht deö ZndianerkommissärS Wm. A. Joneö ergiebt einen beständigen allgemeinen ori cqrttt ver Erziehung der Mündel der Nation, der Indianer, wozu die 147 gut auögerüsteten Kost- und Tagschulen, welche von 23.952 Schülern besucht werden, am stärksten beitragen. Der durchchnittliche Besuch ist seit 21 Jahren beständig gestiegen, und genaue Unteruchungen ergaben, daß 89 Prozent der Schüler, welche die Schulen besucht haben und heimgekehrt find, sich phyfisch wohl befinden, obgleich daS Gegentheil oft behauptet worden ist. Drei Prozent der Schüler verdienen daS Prädikat vorzüglich, 73 das Prädikat gut und nur 24 daS Prädikat schlecht, so daß 76 Prozent sich gut entwickeln. Der diesjährige Zuwachs betrug 1040, am stärksten war derselbe in den ReservationSschulen. Ein Gesetz, welcheS den Zwangöschulbesuch anordnet, m tu zevoa) orrngenv gevoken, Uno zwar sollten die Indianer die allgemeinen öffentlichen Schulen besuchen. Die im Gebrauch stehenden SchulHäuser haben einen Werth von über $3,000.000, aber sür die Jnstandhaltung sind größere Mittel erforderlich, alS zur Verfügung stehen. Für die großen Stämme im Südwesten wäre auch eine Erweiterung der Schulanstalten nothwendig, da wegen Mangels an Platz Tausende von Jadianerkindern keine Erziehung erhalten, die? gilt am meisten von den Jccarilla ApacheS, den südlichen UteS und den Seminolen in Florida. Bis zum ersten April hofft die Re gierunaökommisfion mit den Crow Flathead, den nördlichen Cheyenne, Urutah und Jakuma Indianern zum Abschluß zu kommen. In der Un eompaghre-Reservation lassen sich die Indianer aber nicht auf den ihnen angewiesenen Grundstücken nieder und wollen die Uritah-Reservatlonen nicht räumen. Der Congreß wird ersucht, die Zuweisungen zu legalisiren, damit jeder Zmeisel schwindet. Bezüglich der Verbrennung und Marterung der beiden Seminolen in
Oklahoma im Januar sagt der Be
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richt: Den Angehörigen der Seminolen Nation werde in Kurzem Schadenersatz sür den ihnen von Weißen zugefügten Schaden geleistet werden, und die Verfolgung der Schuldigen sei im Gange. Der Bericht giebt dann Rechenschaft über die Arbeiten aus den verschiedenen Reservationen während deS IahreS. Die Indianerunruhen. Washington, 10. Okt. Die Beamten deö Departements deö Kriegeö und deö Innern neigen zu der Anficht, daß die Bedeutung der IndianerUnruhen in Minnesota sehr übertrieben worden ist. Um aber sicher zu gehen, hat der Generaladjutant heute Abend General Baeon mitgetheilt, daß ihm alle Truppen zur Verfügung stehen, deren er zur Unterdrückung aller Feindseligkeiten zu bedürfen glaubt. Er kann über das 4. Jnf.-Regt. in Fort Sheridan, Chicago, und daS 17. Jnf.-Regt. in den ColumbuS - Barracken diöponiren. Indianer - Commissär JoneS hat sich zur Untersuchung der Sachlage an Ort und Stelle begeben, und sollte heute ankommen. Walker, 10. Oktober. Zu dem Indianerrath aus der Agentur hatten sich Ilatmouth und vertretende Delegationen eingesunden. General Bacon und Inspektor Tinker erklärten den Bear Isländers, wenn die Leute herausgegeben würden, für welche Haftbefehle ausgestellt find, und wenn sie elbst nachgeben würden, so könnten sie nach Hause gehen. Wenn sie der Regierung Widerstand leisteten, so werde dieselbe nicht eher nachlassen, bis die Widerspenstigen ergriffen seien, und man" werde die Wiederbesetzung der Inseln nicht mehr gestatten. Die Nachricht wird den feindseligen Jndianern heute Abend durch Läufer zugestellt werden. General BaconS Bedingungen wurden von den Häuptlingen sehr erfreut aufgenommen und sie erklärten sich damit einverstanden. Man glaubt, daß die PillagerS sie annehmen werben. Zwei Compagnien Miliz sind von Duluth nach Bemidji abgegangen. Baker, Minn., 10. Oktober. Eine Frau auS Portage, eine Meile westlich von hier, meldet in McGregor, daß zwei Dutzend Indianer in Kriegösarben sie auS ihrem Hause vertrieben haven. Tle glauvr, oap iyr Cyemann und ihr Bruder ermordet worden sind. Die ist der erste und einzige Confllkt, der in hiesiger Gegend vorgekommen ist. Aufruhr im Lager bei Lexington, Ky. L e x ! n g t o n, Ky , 10. Okt. Der Soldat Edward Nhgram, ein junger Schwede zur Compagnie B deS 12. New Forker Regiment? gehörig, wurde um Mitternacht von der Gefängniß Schilddache Kitchen erschossen. Der Soldat Bailey wurde angeschossen und schwer verletzt. In Folge davon versammelten sich 300 bis 400 Soldaten des Regiments nahmen einen Eisenbahnzug in Beschlag mit der Absicht vom Lager in die Stadt zu fahren, daö Gefängniß zu stürmen und Kitchen zu lynchen. Gen. Wiley und Oberst Leonard wurden aber rasch insormirt und unterdrückten prompt den Aufruhr. Die ganze Sache kommt davon her, daß die Soldaten zahlreich nach der Stadt kommen, sich betrinken, und dann allerhand Exzesse begehen. Der erschossene Soldat war an einer Schlägerei in einem übel beleumun deten Lokale betheiligt und lief davon. Kitchen forderte ihn auf, stehen zu bleiben und als der Soldat nicht Folge leistete, schoß er zwei Mal nach ihm. Die Aufregung unter den Soldaten deö zwölften Regiments nach dem Vor fall war derart, daß alle Disziplin aufhörte und als sie, wie erwähnt, mit einem Eisenbahnzuge nach der Stadt fahren wollten, wurde Kapitän Hol brook mit einem Bataillon abgeschickt, um sie auszuhalten. DieS gelang zwar, aber nicht ohne Lebensgefahr für Holbrook und feine Offiziere. ES war sehr schwer, die erregten Soldaten zur Unterwerfung zu bringen. DaS ganze 160. Zndiana Regiment wurde in die Stadt geschickt und alle Soldaten in der Stadt, Offiziere und Gemeine, über fünfhundert, wurden verhaftet. Offiziere sagen, daß Kitchen un
zweifelhaft erschossen werden wird.
Er hatte strikten Befehl nicht einmal zu laden, geschweige zu schießen. , ,,, Ab nach Omaha. C. a n t o n, O., 10. Oktober. Präsident McKinley trat heute Abend um 9 Uhr 10 Minuten die Reise nach Omaha an, und erreicht Chicago moren srüh nm 7 Uhr. Seine Gattin bleibt in Canton und trifft den Prästdeuten beim FriedenSseft in Chicago. ES begleiteten ihn die Sekretäre Bliß, Wilson, HülsSsekretär Meiklejohn, Sekretär Porter und HülsSsekretär Cortalieu. Generalpostmeister Smith und Sekretär Gage finden sich in Omaha ein. Deutschlands Aussuhr. Berlin, 10. Okt. Die Ausfuhr Süddeutschlands nach den Vereinigten Staaten belief sich im dritten Quartal deS laufenden Jahren auf $8,451,623 oder $1,190,253 mehr als im entsprechenden Abschnitt deS VorjahrS. -- N a n c y Gu il f or d. London, 10. Okt.' Nach der Daily Mail leugnet Nancy Guilford nicht mehr, daß sie die Hebamme von Bridgeport, Conn., ist, behauptet aber ihre völlige Unschuld an dem Tode der ermordeten Emma Gill, und will unter angenommenen Namen nach England auS Gründen gegangen sein, die sie seinerzeit erklären wird. Da sie an nervöser Ueberreizung leidet, so befindet sie sich im Lazareth deS Holloway'GesängnisseS in London. Die Reaktion in China. L o n d o n, 10. Okt. Der Times" wird von Peking mitgetheilt: Ein kaiserliches Edikt verordnet die Unterdrückung der chinesischen Presse und Bestrafung der Redakteure an. Die neuen Verfügungen wegen der Prüfungen werden rückgängig gemacht. Alle Beamten, welche Denkschriften für Reformen unterzeichneten, werden entlassen. Huang, der frühere Consul in Singapore, wurde in Verbindung mit der Reformbewegung verhaftet. Die Verfolgung der Reformer SeitenS der Kaiserinwittwe hat allgemeinen Schrecken hervorgerufen. Der Streik in Paris. Paris, 10. Okt. Die Lage ist viel ruhiger heute, aber die Militärforce wurde trotzdem verstärkt. Dle Arbeiter hatten mehrere Verfammlungen und beschlossen Fortsetzung deS Streiks. , OHMS.Naqrlyten. Angekommen in : Gibraltar: Kaiser Wilhelm II." von New Jork. Antwerpen: Noordland" von New Sork. Bremen: Bremen" von New Sork. allerlei. Die St. Patrick's - ttirch. in Audenried. Pa., versinkt langsam in die Minen. Während der letzten Tac,e senkte sich das Gebäude und ist der südliche Flügel der Kirche fast ganz fort gerissen; daö Hauptgebäude wird nur noch durch zwei stark verdrehte Pfeiler gestützt. Rev. Malloy. der Pfarrer der Kirche, ordnete die Entfernung aller Gegenstünde aus der Kirche an, da man nicht glaubt, daß das Gotteshaus jemals wieder gebraucht werden kann. Die Ursache der Senkung ist ein plötzlicher Rutsch großer Kohlenmassen in einem Stollen, der unter vier großen Pfeilern der Kirche angelegt ist. Die Kirche hat $8XX) gekostet. Im Erdboden nahe der Kirche sind große Spalte entstanden. In oer umgegeno von Crary und Hartlett. S..D., ist die Wasserscheu unter dem Vieh ausgebrochen. Anfangs August zeigten mehrere Hunde Spuren der Tollwuth. Sie liefen im Lande umher und bissen Stiere, Kühe, Pferde, Schafe und was lynen sonst ln den Weg kam. Ungefähr . I crr - jf. r"i. . it uizi xuvajzn ipaici verrieiy oas gcoisene Vieh Spuren der Krankheit Mehrere Nälle wurden aenau unter sucht und für wirkliche Tollwuth oder Wasserscheu erklärt. Unter den Far mern, deren Vieh gebissen wurde, be findet sich auch O. Änderson, welcher 7 Zellen östlich von Devil's Lake wohnt. Seine kleine Tochter wurde ebenfalls gebissen. Das Kind wurde nach St. Paul in's Hospital gebracht, obgleich sich noch kerne Symptome gezeigt ha ben. Man hofft, den Auöbruck der Krankheit durch angemessene Behand lung vorbeuaen.zu können.
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