Indiana Tribüne, Volume 22, Number 21, Indianapolis, Marion County, 9 October 1898 — Page 4
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jetzt das Patronat ausüben wolieu, eS auS Kunstsinn oder LokalpatriotiSmuS oder auS einem Stück von jedem thun
einerlei, wenn sie eS nur rhun, damit daS Orchester beisammen, bleibt. Der Plauderer. Die Sternbilder der Germanen. Den arischen Hirten waren in den einsamen Nächten auf den Steppen Hochasiens die Sterne gar gute freunde. Auf der Erde lag tiefe Ruhe. Die Herden schliefen, dunkle, unförmliche Massen am Boden bildend. Nur ab und zu stampft oder schnauft eins der Thiere im Schlafe. Beim flackernden Feuer, das die draußen umherschleichenden Raubthiere abschreckt, lagern die Hirten. Der r'öthliche Feuerschein huscht im kühlen Winde über ihre Gestalten und über die leise wallenden Graser und vermag kaum bis zu den niederen Karren' mit den beiden schweren Holzrädern zu dringen. Rundum ist lautloses Schweigen ausgebreitet. Die wachenden Hirten sind allein mit ihren Gedanken. Von der schattenverhüllten stillen Erde und ihrer formlosen Oede lassen sie ihren sinnenden Blick zur Höhe schweifen. Da spannt sich in unendlicher Weite der tiefblaue Nachthimmel mit semer funkelnden Sternenpracht aus. Da droben ist ihnen eine neue, ratysel hafte Welt enthüllt: Millionen .und Abermillionen schöner, goldener Sterne. Am Abend sind sie ihnen Fuhrer und Wegweiser gewesen. . Sie kennen genau den Stern, der sie mit ihren Herden über die wilde, pfadlose Steppe nach dem Ziele ihrer Rast.leitet. Und jetzt in der heiligen (5ms am keit der Nacht, da sie bei den Herden wachen, ruht ihr Auge .fromm .und träumend auf den .Sternen. Die herrliche, wunderbare Erscheinung der unzähligen, ernst und treu herniederleuchtenden Himmelsaugm weckte in ihrer Seele die ersten religiösen Vorstellungen. Allmählich wurden sie auch vertraut mit der goldenen Hieroglyphenschrift des Nachthimmels. Gewisse Sterne sahen sie immer m dersel ben. bestimmten Stelluna zu einander. Sie bildeten dadurch ganz eigenartige Gruppen, die unverkennbare Unter schied zeigten. Und die Gedanken und die Phantasie des Hirtenvolkes ,be schäftigten sich mit diesen he.rvorraaen den Sterngruppen. Seine' ' kindlich lebhafte Einbildungskraft , . verband bildliche Vorstellungen, damit, die ihm geläufig waren, und fand Namen für sie. Die merkwürdigsten der Sternarupplrungen erschienen ihm wie Grenzvunkte und Umrisse verschiedener Gestalten und Gegenstände, denen sie m ihrer Stellung ähnelten. So schufen sich die alten Arier schon Sternbilder, wie sie, unbeeinflußt voneinander, auch die Aegypter in ihrem Wunderland am Nil sich schufen. Es waren anfänglich nicht mythologisch Vorstellungen, die sie mit ihren Sternbildern verbanden. Die Namen der Sternbilder gingen aus einfachen Vergleichen hervor, durch die entfernte Ähnlichkeit mit irdischen Dingen veranlaßt und durch d:e Nothwendigkeit, den Gestirnen Namen zu aeben, um sich unter ihrer Menge zurechtzufinden. Allem Denken geht die Anschauung voraus. Wenn die arischen Hirten hinaufwiesen oder hatten sie auch schon eine fromme Scheu, mit den Fingern nach den Sternen zu deuten; weil sie die Augen himmlischer Wesen, nach heutigem Volksglauben der En gel, seien? wenn sie aber doch hinauswiesen nach ihnen, mußten sie den einzelnen Sternenblldern eme be stimmte Bezeichnung geben. Und die konnten sie nur ihrem Leben, ihrem Anschau'ungskreise entnehmen. Sie machten so den Himmel zum Abbild der Erde. Zunächst aber ohne tieferen Sinn, einfach, wie man auffälligen Felsgestalten auch bildliche Namen gab. Wie, die Volkspoesie die Sterne als die Köpfe silberner Nägel betrachtet. die das Himmelsgewölbe zusammen halten, oder als Löcher am Boden der Himmelsdecke, durch die der innere Glanz hervorstrahlt, so sahen die arischen Hirten sie als himmlische Kühe an. Denn die Kuh spielte in ihrem Leben die wichtigste Rolle und beherrschte auch ihre geistigen Borstet lungen lange Zeit hindurch. - Die ganze Erde dachte sich ihre Vhantasit als Nahrung spendende Kuh. Die Flusse waren ihnen Kuhe, die dem Meere zueilten, um in ihren Stall zu kommen; die Wolken Kühe, die der Wind melkt und die nun mit ihrem Regen die Erd tränken.' Es lag ihnen also auch nahe, die unzahlbare Menge der Sterne als eine gewaltige Herde himmlischer Kühe sich vorzustellen, die von der Sonne geweidet wird. Ihren Weg, den e über ' die dunkelblaue Himmelswiese nimmt, bezeichnet ein langer, weißer Streifen verlorener Milch. DaS ist die Milchstraße. Als umherschweifendes Hirtenvolk führten die alten Arier auch schwerfällige, mit Stieren ' bespannte Wagen mit sich, wenn sie mit ihren Herden von einer guten Weide zur andern zogen. Ganz wie von selbst bot sich ihnen da für die sieben schönen, hellen, in besonders charakteristischer Weise eine Gruppe am Himmel bildenden Sterne - das Bild eines Himmelswagens dar. Und die drei Sterne, dse 'den Gürtel üs Orion bilden, kamen ihnen fit ihrer schlechten Anschauungsweise wie drei Mäher vor, die brüderlich nebeneinander stehen auf der Himme'löwiese. So spielte ihre Phantasie kindlich, mit dem nächtlichen Sternenhimmel. Er war ihnen ein Abbild ihres HirienlebeaS. eine Weide mit zahllosen Küben, einem Hirtenwagen und Mähern. , Die.Cerrnanen behielten wenig von diesen
friedlichen, nomadischen Anscharlün am des arischen Urvolkes bei. Ihr äußeres Leben wies .gewaltige Fortschntje auf. Ihre Vorstellungen hatten sich gleich kraftvoll entwickelt.- Das zeigt sich auch darin, wie sie die Ston bilder benennen. Von ' ihren mtotho logischen Gestalten, wie die Griechen es thaten, entlehnten sie die Namen für die Sternbilder nicht. Ihnen waren die Gestirne Feuerfunkm, ausgeworfen, von Muspelheim. der Welt des Feuers und Lichts. Die Götter hatten sie an den Himmel gesetzt und jedem seinen Gang vorgeschrieben. Denn, heißt eS in der Edda: ' ? Die Sonne wußte nicht, wo sie Sitz hatte Der Mond wußte nicht, was er Macht hätte.. Die Sterne wußten nicht, wo sie ' Stätte hätten. Wie, Sonne und Mond, die. beiden größten Gestirne, an den Himmel versetzt wurden, erzählt , die Edda auch in einem Mythos. Ein Mann hieß Mundilföri '(Achsenschwmger).' Der hatte zwei' Kinder. ' Sie 'waren hold und schön.' Da nannte er den Sohn Mond und die Tochter Sonne und permählte sie' einem 'Manne, Glenr (Glanz) genannt. Dis Götter; ähery die solcher Stolz erzürnte, nahmen' die Geschwister und setzten sie an den Himmel und ließen die Sonne die Hsnste. führen, die den Sonnenwagen .zoaen, den die Götter aus' Muspelhekms' Feuerfunken geschaffen .hatten. Der Mond wurde der Lenker deS größten Nachtgestirns, r Wir erfahren auch .in w.'. ...t. Tir jt:xi ! :cL :.
uci urcucicu (juyiuic uuu iyui, juu die dunkeln Flecken in ihm zu bedeuten haben. Sie sind' die Gestalten zweier Kinder. Der Mond, heißt es, nahm zwei Kinder von der Erde, Bil und' Hiuki. genannt, als sie von dem Vnnu nen Byrgir kamen und den Eimer auf den Achseln an emer Stange trugen Diese Kinder gehen hinter. demMonde her, wie man noch von der Erde aus sehen kann.' Der schwedische Volksglaube meint noch icfet rn den Vkondflecken zwei Leute zu erkennen, die aemeinsam einenEimer'auf einer Stange OiU su''i... i.j.irjc. r - ituii. icfuiticu ucuimcn ?ugen tritt an die Stelle der Kinder der JDlarrn im Monde, ein Holzdieb, der den Sonntag entheiligte, mit seinem Reisigbündel, oder ein fiohldieb, eine .Spmnerrn und " ähnlich Gestalten. Die beiden Kinder, will der Mythos wohl sagen, .kamen nur - deshalb zur Strafe zum Monde, weil. sie ihn ent heiligt hatien.' Sie hatten im Mond schein, da alles ruhen soll, eine Tages' arbeit verrichtet. 'Vor die Sonne ward zum .Schutze ,em Schild gesetzt, Swalin. der. Kühle. . Die Edda sagt von ihm: Swalin heißt der Schild, der vor der Sonne steht, Der 'glanzenden Gottheit.' ' Brandung und Berge würden verbren ' ) nen. Sank er von seiner Stelle. ' Die kriegsfrohen Germanen betrachteten.aber die .Sonne selbst als gleißenden Schild. .Auch ein anderes Paar, Nacht und Tag, wurden zu göttlichen Wesen erhoben und an den Himmel versetzt. Römische Geschichtschreiber erzählen, mit welcher Ehrfurcht oermanische Heerführer bei ernsten, EniZcheidüngen die Sonne entblößen Hauptes grüßten. Der deutsch Bau:? zieht noch jetzt an manchen Orten vor der Frau Sonne und dem Herrn Mond den Hut ab und hält . es für eine grauenhafte Gottlosigkeit, nach ihnen zu schießen. Er scheutich auch, mij dem Finger nach ihnen zu deuten, cder im Mondlicht zu baden, zu" tanzen iird auS Brunnen zu trinken,, ln '.denen er sich spiegelt. " i : : ; i 2)i zwölf Asen der Germaneu bewohnten die zwölf HimmelSb'ttgen AsgardS.'des GötterreicheS.. die -'mit Gold gedeckt und . deren Geräthe aus Gold ' und Silber waren. DaS Ü deutet die zwölf Häuser des Thierkre;sei und Idas Gold und Silber die Sterne. FreiaS SonnenhauS FslkSwang entsprach dem-Sternbilde der Jungsrau, WidarS .dem des .Schützen u. f. w. So galt den Germanen Uz fiernbesä'ete Nachthimmel als Aufenthalt ihrer starken Götter. Die Milchstraße betrachteten sie als .'Wodans Heerstraße, über die er mit den in. der Schlacht gefallenen Helden reitet, mit dem wilden. Heer. Sie, hieß deswegen WodanSstraße ; oder-Jringstraße und in . der.GrafschaftMark noch ..heute Helweg.'Todtenweg. Aeh'nlich nennen die Littauer sie Vogelsiraße und die Finnen Vogelweg. weil die Seelen der Verstorbenen auf ihr in Vogelgestalt umherflattern und der himmlischen Heimath zufliegen sollen. Jrinzstcaße hieß die Milchstraße noch zur Zelt ds sächsischen Geschichtschreibers Widukind von Korvei. der um das Jahr 1004 starb. Große KLnigsstraßn m England und Schweden hießen ?'ch so. auch Jrman- oder Erikstraße. Der Himmel war ja ein Abbild der Erde. Seine Straßen entsprachen den i?discken. Alle die drei Namen bedeuten das gleiche. Jrmin und Jring ist so viel wie arok.. allumfassend, und war der Beiname eines vielen Stämmen gemeinsamen volles, ei den wachsen war es aewik der Name für cen streitbaren Wodgn. Sein Krieaswaaen war nun dle Sterngruppe, die m der milderen Vorstellung der arischen Hirten der Hinterwagen gewesen war. Kr fiiefc nun bei den Germanen Wadanö-, Jrminswsgen und Helwagen. WoenSwaghen, also WodanSwägen, nennen ihn die Niederländer noch jetzt. Auch Karlswagen und Herrawagen sind altertbumllche Namen dasur. DaS zeugt übrigens davon, daß Wo dan, den wir nur gehend und reilmo kennen, nach sicher sebr weit.zurückreichmden Voritellunaen auch alö in t
. Frau Brewtt's hmänes Wrkett. Eine reiche Dame in Rhode Island, welche sich der .Axanken, ihrer Stadt annimmt, schreibt Dr. Hartman über ihre praktischen Erfahrungen
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Frau lizzie M. Bremer. fragen erhalle, kennt knne Srenzen. mich m meist in Erftaunm set. ift der Umstand, daß dieS mit unfehlbarer Sicherheit Jahr für Jahr völlig kostenfrei geschehen kann. Ich habe erfahr daß 6 für tttfend und abertaufende von Familien dersewe segensreiche Führn und Berather geworden fod, cle für cieine eigene. ßal Ihre freien Ücher anbelangt, so lese ich dieselben sämmtlich und schätze sie U die OuZflüffe höchster Weisheit. Ich habe in meiner Familie Pe-rn-na seit über Vier Jahr ge. treucht. Ich tznde in demfelbm eine sichere ur für alle katarrhalisch Leid, die in diese LÄl de LandeZ so gewöhnlich sind. ES kurirt eine ErUltung sogleich ; eS gibt keine husten. rnedZr, die Pe.ru-na auch nur im entferntest gleichkonunt z und für Grippe gibt eS kein heiknMel, dsZ Peru-na auch nur das Oaffer reich könnte. ES ift bekannt, daß die Lere nur in den seltensten Fäüai rixpe oder denn 5chwirkungm kurirm können. Pe-ru-na hat sich aber elS ein sicher rsirkdes,frifischeSHeUmUtel dafür erroiefm, und deshalb verfehe ich viele der Kranken unferer Stadt mit dieser vorttefflichm dizm. In Fäll von Schsäche. diemeinen Seschlecht eigm sind, bfe ich davon überzeugt, daß kein Heilmittel in sein guten Wirkung Pe.nuna auch nur annähernd gleichkommt. EZ ist den schlimmsten Symptomen gewachsen, den Frau unterworfen find. Die Unregelmäßig. krU und yie Nervösitit, die Schwäche und da? Elmd, die mehr oder eniger alle Frau von dem ttchenalter bi pnn Lebenöwechsel heimsuchen, werd sämmtllch durch Ihr vortreffliches yeru.na gehob und beseitigt. Ich ünsche, daß jede junge Dame in unserer Stadt Ihr vuch Gesundheit und Schönheit- lesen Bürde. 1 Irgend Jemand kann eitere lluZkunft in der OngeZegenheit von mir erhalt ; nur wird gebeten, der Anftage eine vriefmarke beizulegen.
nemHeerwagen salrend gedacht wurre. Der kleine Stern über der Deichsel des Himmelswagens heißt im VolkZmunde der ssuhrmann oder das Knechtcten. Im Leben .soll er den Nam?n HsnZ Dümke. d. i.Däumling. geführt haben. So heißt er in Norddeutschla: heute noch. Er war nach der Sage Jliuchi beim lieben Gott und hatte es gut in seinem Dienst, versah ihn aber lieberlich. Zur Strafe muß er nun auf der Deichsel des Himmelsmaz?nZ sitzen. Nach. einer anderen Sage wollt? er lieder ewig fahren als in o:n Himme? kommen wie der wilde Jäger, der sür sein Theil Himmelreich ewig jagen wollte. In Gespenstersagen spukt der Himmelswagen als Geiste? und Teufelskutsche, und der wilde Jäger heißt zuweilen der ewige Fuhrmann. Alles verkümmerte Erinnerungen der Ehristenzeit an den alten ÄsöanIwagen. Im altnordischen MythoZ hieß der kleine Stern, dessen tragisches Schicksal uns eben beschäftigt?, Oer.?andils Zehe. Der kleine Oerwandil. der Kecke, war von Thor in einem Korbe über die Elsstrome getragen rsor'i Der Knabe führte ab:? nicht umsonsl den Beinamen deö Kecken. Vorwitzig hatte er eine Zehe auS dem Korbe gesteckt. Wwar ihm :rfroren. Da hätte Thor sie abgebrochen und an den Himmel geworfen und das Sternlein daraus gemacht, das nun OeriDandil Zehe. hieß. Auf ähnliche Wise wa das Sternbild entstanoen. dasThic.sfis Auaen genannt wurde. Der turm und Frostriese Thiassi Wie die GLtn der Jugend und Schönheit, Jdun. entfuhrt. Als die Boin wleoer vcn ihm weggeholt wurde, verfolg!? er sie wurde aber von den Asen getödtet.' Seme beiden Augen warfen t an den Himmel und bildeten zwei terne dar auS., Deshalb sagt Thor in der Edda: Ich tödtete Thiassi, den übcmiithigen Thursen, Auf warf ich die Augen des SchnkZ e'.wa'.ts An den heiteren Himmel: Die wurden meiner Wirke yrößt? Wahrzeich-n, Allen Menschen sichtbar seitdem. Ale alten Germanen trieden ::e Jagd mit der gleichen Lust wie din Krieg. Als Jager rannt;n sie den Himmelswagen den großen Bären wie nach Homer auch die Griechen es thaten und sein kleines Stitmstück den kleinen Baren. Die Umrisse des Sternbildes entsprechen euch recht gut dem plumpen Petz, der ernst cm sehr häufiges Wild de deutschen Urwaldes war. Dementsprecheno sahen die Jäqer die drei Sterne tm Gurte: des Orion, die drei Mäer der Arier, alö einen Haufen Eber (ebunlrtng) an. Diese drei Sterne truoea aukerdem die verschi?or:st.'n Bez'eichnung?n, dlc aus spaterer Zeit des Acke:özr.eZ, der Sekhastiake-t un) .vausllchkelt stam men. -Da werden sie der Staö Wodanö genannt oder Twz2 )t..en, auch wohl als.Pflaz oder Rechen angeskl.ln. Aus viel früherer Zeit aber.' kann es stanimen, dzg daS enzsedru'lgte Häuflein sieben, schmacher Sterne, die Plejaden, alö Sternbild V. Gluckhenne mit ihren Küch!:i:l genannt wird. Denn die Hühner sind altgemanische Hausthiere und schon im fünften Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung im inneren Europa heimisch worden. In den Märchen, in denen Sonne, Mond und Sterne Geschenke verleihen, geben die Sterne eine Nuß. aus der die Henne mit ihren Küchlein hervorkommt. In einer Erzählung vom Siebengestirn, mit der wir uns zum Schlüsse wieder zur prosaischen Erde niederwenden, tresfen wir aber noch einen Nachklang des Mythos. Christus ging einmal l an. eimm Bäckerladen vorüber, aus dem .der Duft . frischgebackenen Brotes drang. Da schickte er , einer der JUnaex hin, um ein Brot zu erbit ten. - Aoer der Sacker schlug es ab Die Bäckersfrau jedoch, die mit ihre: ,sechs Töchtern von sern stand.. gab. ihm das Brot heimlich. Zum Dank wur den sie als Siebenaestirn an den Him
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,t .v ist mit einizm guten Ges?tfterg tu LJ segnet. Frau Ltzzie 23. rn, j wohnhaft !96 höchste ZsterlyFtZ jj ist eine edle Frau, die viel Zeit und CeN) für die Pflege der Kranken in Weftery verwendet. Sie gehört seit Jahren zu den thatkräftigst Freunden ten Peruna, und unter dem 17. Lq 1853 schreibt sie den folgend Brief an Dr. Hartman, Soumuus, DH den rftn, derVonPe-ru-na. hr iOomnun Rath ift einge offen, und meme Dankbarkeit dafür, daß ich einen so berühmten Lrzt roie Sie Ion suUuen kann und stets pünktlich und bekiedizende Nntsorten auf meine An. mel versetzt. Der Bäcker aber würd zum Kuckuck. , Das steht man noch ar dem mehlbestaubten Gefieder. Und die Kinder rufen ihm deshalb zu Kuckuck. Kuckuck. Bäckerknecht u. s. w Der Kuckuck läßt seinen Ruf aber auch nur u der Zeit erschallen, vom Tagk Tiburtii, dem 14. April, bis zu Johannis, so lange das Siebengestirn, am Himmel steht. In den sagenhaften Erdenwanderungen Christi mit seinen Jüngern haj sich aber noch die Er-' mnerung an daS geheimnißdolle Um herwandeln der altgermanischen Göt ter bewahrt. So haben im Grunde auch sie in der Bolksanschauung das, Sternbild desSiebengestirns am Himmel geschassen. Die Frauen in Ndessinten. Das Costüm der dunkelbäutiaen Schönen von Adis Abeba besteht in einem weiten Hemd, das bis auf die Zxübe fällt und dessen weite Aermel oft eine Länge haben, die nicht selten mehrere Meter beträgt. Je länger dieser Theil des Kleidungsstückes ist. desto vornehmer ist die Trägerin des selben. Die Aermel werden in dichte', galten auf den Arm gestreift und am' Handgelenk befestigt. Ueber diesem Gewände tragen die Frauen eine Art Mantel, der aber wie bei den Männern nur aus einem einfachen Stück Stoff besteht. Die Abesstnierinnen sind nicht kokett, sie behängen sich selten mit überflüssigem Tand, nur ihr Haar scheint der Gegenstand ihrer größten Sorgsalt zu sein. Dieses ist reich und lockig, doch nicht wolliq. wie das der Negerin; aber die Art. wie die elegan-. ten Frauen es frisiren lassen, ist nach' unserem Geschmack geradezu abscheu lich. Das Haar wird in unzählige dünne Zöpfchen geflachten und vorher so stark mit Butter und mehr oder weniger Aromatischen Oelen emgcfet tet. daß der Duft, den eine solche Fri spx ausströmt, jedem. Ausländer übernus widerwärtig .sein würde. Die Gestchtsbildung der Abessinierin ist regelmäßig, ihre dunklen Augen sind groß, schon und lebhast, die herrlichen Zähne blendend weiß. Oft findet man Frauen mit sehr schonen Gesichts zügen, einem nur leicht bräunlich an gehauchten Teint und langem, weichem Haar. Toilettentische und Seifen, Schwämme und Nagelbürsten sind im fernen Habesck gänzlich unbekannt? die Frauen gehenMorgens und Abends mit einem kleinen Eimer in der Hand an den Fluß, und es macht Spaß, die Smonen in langen Reihen nach dem Ufer hinabwandeln und sich ungenirt mit dem kühlen Naß waschen zu sehen. Ihre Kleidung nahen die Frauen mcht selbst; ja sie verstehen's nicht einmal. ihre Feiertagsgewänder zu besticken oder alte Sachen auszubessern. Diese Arbeiten überlassen sie den Männern; die Damenschneider" sind dort) also ebenso cm Postulat des guten Tons und der Mode, wie bei uns. Die Ehen werden in Abessinien sehr einsach geschlossen. P!enn ein Mann die Auserwählte seines Herzens heiralhen will, so sucht er durch einen Freund um die Einwilligung ihres Vaters nach. Sobald diese nsolgt ist, begibt er sich in da? Haus der Braus ,und beide Theile schwören einander die Treue. Em bestimmter Tag für die Hochzeit wird festgesetzt, der Bräutigam nimmt an vemseloen pie Braut, die nur der den sehr Reichen eine AuZsteuer erhalt, auf die Schulter, trägt sie einmal rund um das Haus ihres Baterö, und dann in sein eigenes. Nachdem em kleines Festmahl eingenommen ist, begibt sich das Paar zu einem Priester, sagt ihm, daß es Mann und Frau geworden, hört die Messe mit an und nimmt das Sacrament. Bei Landleuten wird die Ehe ohne diese. Ceremonie, geschlossen und nur durch einen Schmaus gefeiert. Mit der Treue scheinen.es die Abesstnierinnen, die impulsiver Natur sind. ein liebenswürdiges Gemüth und sehr munteres Wesen haben, nicht gar zu genau zu .nehmen;. im Allgemeinen aber sind sie, wenn auch nicht, tugendhafter doch gerade nicht' verderbter, als die Frauen vilistrter Länder.' "
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(?tablirt18Z3. Alleinige Agenten für Buttericks patterns.
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Das Beste des Matthews Lagers hier zu weniger denn der Halste des regularcn Preises Lesen Sie, wie daS kam. Vor einiger Zeit fuhr Herr Hemtz Matthew, der bekannte Porzellanhandler an der Washington.Str., nach Suropa und kaufte dort elf große' Kisten Porzellan- und Elaövaarev. Nach Rückkehr fand er seine Verbindlichkeiten in solcher Verfassung, daß er dieke Waaren einer hiesigen Bank als Sicherheit gab. Anderes trat dazwischen und schließlich befand sich die Bank im dirklichen Besih .der Ela. und Porzellan. Waaren. Jene Bank wußte nicht, waö damit beginnen und überließ un$ schließlich die Waaren zu einem sehr annehmbaren Preise. Unser Lager ist nun überjüllt und dir verkaufen die Waaren zu Schleuderpreisen. Die VavkierS tragen den Verlust. Holen Sie sich Ihren Antheil.
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der Stadt. Otr., i Square östlich vom Courthau. ? . ' : l - . t . . Nachfolger von Saueisen & Öartmann. politische clnkündkgungen. Stnnto-Ticket. Wm, L. Taylor, Kandidat kür Genal.Sta!t tan ?ktia Wahl. 8. November 1898. ' t5ountyTicket. Armin C. Koehne ift Candidat sür Schatzmeister von ton County. Wahl am S. Rov'ter 18SS. Charles Magnire ist Candidat fürSlerk von Marion Sounty. Wahl am 8. November 1893. Oo. B. Elliott. ist Kandidat für Elerk von ZZarion Eoutv. Wahl am 8. November IL3S. C.J.Clark ist Candidat für Sberiff von riunffmc Wahl am 8. November 18V8. Joe Bauer, demokratischer Kandidat für Sbniff vcn T2a, rion County. Wahl am 8. November 1893. Lewis G Aliin, RevublikanifSer Candidat für Rord von Marion County. Stimmt für John H. Scanion, demokratischer Candidat für Kecorder von Narton County. Wahl, am 8. November 3. Für Sorouer. Stimmt für Dr. Dudley M. Culver. f demokratischer Candidat. Wahl am 8. cv. Dr, G. 7, Nash, ist Kandidat für Coron Kon??ri fftu, Wahl am 3, Nopench 183?. Beter QlndUnrier. - ' demKkatilSer Candidat für KAnknti ' st r von ZRariou County. Wahl am L, Novn;er 1L23. .
