Indiana Tribüne, Volume 22, Number 20, Indianapolis, Marion County, 8 October 1898 — Page 2

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vÄJU Znvisna Tribüne. Erschein Xatiü und 3ff? Die tägliche Tribüne- kostet durch ken Xilf J (Xentl per Woche, die eonntägS.Trtböe'I Seutl per Joche, veid usarxe 15 ?et d, tt Sent p, l?kt, yer Pft uß?röalb Ui HHib zeschickt t ,ruISHls Z, CffUi 10 Cst ZiUtama Gtz Indianapolis, Ind., 8. Oktober 1898. NachakimenSwerty. Amsterdam, 20. Septbr. Sin Eldorado für Berichterstatter darf Holland nach dem Empfang und der Behandlung der Vertreter der Presse mit vollem Recht genannt werhxi, und ich zw:ifle, ob irgendwo in einem andern Lande bei ähnlichen Anlassen, wie den Huldigungsfei:rlichkeiten in Amsterdam und im Haag, den Berichterstattern so viel materieller und geistiger Genuß geboten worden ist. Am 17. September, Samstag Morgen, reisten etwa 50 Journalisten mit dem Dampfer Die Königin Regentin" nach Lissabon, um dem dortigen internationalen Congreß derPresse beizuwohnen; die Gesellschaft Nederland" hatte eine beliebige Anzahl Plätze kostenfrei zurVerfügung gestellt, während bereits vorher die holländischamerikanische Dainpfschifffahrts - Gesellschaft für die Reise von New York nach Rotterdam und die Gesellschaft Zeeland" für die Linie Queensborough - Vlissingen freie Uebersahrt und Rückfahr bewilligt hatten. Die beiden großen Eismbahn - Gesellschaften, die Staats- und die holländische Bahn, hatten ebenfalls freie Fahrt ihrem ganzen Netz entlang mit entgegenkommender Bereitwilligkeit zugestanden, während die Theilnahme an verschiedenen Festlichkeiten außerhalb Amsterdams noch durch Sonderzüge erleichtert wurde. In wie großartigem Sinne das mit demEmpfange der auswältigen Berichterstatter betraute Comite seine Aufgabe auffaßte, geht daraus hervor, daß es für die Zusammenstellung eines von lauter Fachleuten und Autoritäten ersten Ranges geschriebenen umfangreichen Werkes gesorgt hatte, in welchem das Wissenswertheste über Geographie, Geschichte. Verfassung, Verwaltung, Handel und Colonieen der Niederlande enthalten war; das Jöerk trägt den bescheidenen Titel Führer durch die Niederlande-, es hat aber einen bleibenden wissenschaftlichen Werth und wird, wenigstens für einen großen Theil der auswärtigen Presse, die Folge haben, daß man sich in Zukunft hierzulande nicht mehr, wie bisher, durch Aeußerungen über holländische Verhältnisse und Zustände entweder verletzt fühlt oder sich über sie lustig macht, für die Berichterstatter war ein eigenes Gebäude, in dem sie mit aller Bequemlichkeit ihren Berufsgeschästen obliegen konnten und das zugleich des Abends nach des Tages Mühe und Arbeit als Stelldichein für gemüthliche Unterhaltung diente, eingerichtet worden; die Räume waren nicht nur mit allem Comfort versehen, sondern mit künstlerischem Geschmack ausgestattet. Dazu kamen aber noch Ehrungen und Aufmerksamkeiten aller Art. die für die einen, welche das Land vorher noch nicht aus eigener Anschauung kannten, einen reichen Schatz der Belehrung und für die andern eine Fülle seltenen Genusses boten. Wie schade, daß dies alles in dem kurzen Zeitraum weniger Tage genossen werden mußte, so daß man mit Dampfesalt von Genuß zu Genuß gerissen wurde, was an Geist und Körper fast übermenschliche Anforderungen stellte. Am 4. September w?lrden die Berichterstatter vom Bürgermeister der Stadt Amsterdam. Dr. Aening Meines, in seinem fürstlich eingerichteten Hause glänzend empfangen, und zwei Tage später gab ihnen die Stadt Amsterdam ein Prunkmahl, an dem nicht nur die städtischen Behörden, sondern auch Mitglieder der Handelskammer mit ihren Präsidenten sowie die Ehrenmitglieder deZ Comites, der frühere Minister des Aeußern, Jonkheer Roell. und der frühere General-Gouverneur von Niederländisch - Indien, Pynakker Hordyk, theilnahmen. Dann gab eine Wasserfahrt die Gelegenheit, die großartigen Hafenanlagen und Handelseinrichtungen der Stadt Amsterdam zu bewundern; gewiß, wenn irgend eine Stadt auf dem Continent in den letzten zehn Jahren mit Siebenmeilenstiefeln vorwärts geschritten ist, dann ist es Amsterdpn, wo lange versäumte Pflichten und verwahrloste Interessen jetzt mit rühriger Emsigkeit und staunenswerther Ausdauer eingeholt und gehegt werden; die Stadt hat einen harten Kampf zu bestehen, sie wird ihn aber mit Ehren auskämpfen. Braucht noch besonders gesagt zu werden, daß den Berichterstattern überall die besten Plätze sowohl beim Einzüge der Königin wie bei der Feierlichkeit in der Kirche dorbehalten worden waren, wo sie alles in der herrlichsten und bequemsten Weise sehen konnten? In der Residenz hatten die Berichterstatter im Gebäude für Künste und Wissenschaften ebenfalls einen Saal zu ihrer Verfügung, und wer es vorzog, dem war am 10. September Gelegenheit geboten, statt des Prunkfestes im Zoologischen Garten im Haag einen Ausflug in einem nordhollandischcn Volder und .nach der Insel Marken zu machen; für viele fremde Gäste dürfte dies der in- ' teressanteste Tag gewesen sein, denn qier sahen sie sich plötzlich in eine ganz andere Welt versetzt; glänzend war der Empfang auf dem Stadthause in Edam durch den dortigen Bürgermeister, und einen ungcmein löblichen Aublick gewahrte es, wie schüne Mädchen in der Landestracht die Gäste bei Tische bedienten. Im Haag hatte der bekante MarinemalerMesdag die Fremden zu einem Nachmittagsthee in seirrnn Atelier und glänzenden, mit Kunstschätzen aller Art ausgestatteten 'Nuseum eingeladen; Israels und verlchiedene andere hervorragende Künst-

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ler waten ebenfalls erschienen eS waren wieder herrliche Stunden unvergeßlichen Genusses. Am Abend war Gesellschaft bei dem Minister Roell und dann folgte daS großartige Bankett im Kurhause von Scheveningen, wo der französische Gesandte den Ehrenvorsitz führte und der Minister des Innern, Goeman Borgesius, der seine Laufbahn alö Journalist begonnen hatte und lange Jahre Redakteur des Vaderland- gewesen war, eine von Geist und Humor sprühende Rede hielt. Wir sind aber noch nicht zu Ende. Es mußte noch die Flottenschau mitgemacht werden, die darin bestand, daß die Königin vier im Hollandsche Diep liegende Kriegsschiffe besichtigte; wer sich dem nassen Element nicht andertrauen wollte, konnte einen Ausflug in die durch ihre malerische Schönheit der Landschaft hervorragende Umgebung der schönen Stadt Arnhem machen. Und am letzten Tage, am 16. September, öffnete das gastfreundliche Rotterdam seine Thore und zeigte den fremden Gästen auf einer Bootsahrt den großartigen Wasserweg, der die Stadt mit dem Meere verbindet; an dem Prunkmahl im Zoologischen Garten nahm auch der Bürgermeister 's Jacob mit den städtischen Behörden. Vertretern der Handelskammer und andern Autoritäten theil. Es gibt bekanntlich ein Kindermärchen, in welchem sich ein verzauberter Prinz durch einen aus lauter Pfannenkuchen bestehenden Berg durchessen muß. eine Aufgabe, die er zu seiner Entzauberunz glücklich löste; ein ähnliches Gefühl, wie den Prinzen, als er sich am Ziele sah. muß auch die fremden Berichterstatter beschlichen haben, denen hier deutlich zum Bewußtsein gekommen sein mag, daß nichts schwerer zu ertragen ist, als eine lange Reihe von guten Tagen. Aber doch wird jeder mit einem Gefühl inniger Dankbarkeit und hochachtender Bewunderung den Staub von den Füßen geschüttelt haben. Der Dichter des Nnbegreiflichekt. Das Haupt einer fast ausgestorbenen Dichterschule ist gestorben, St6phane Mallarm6. Im gewöhnlichen Leben war er Professor des Englischen an einem Pariser Lyceum, und als solcher zeichnete er sich durch Klarheit und Bestimmtheit aus. Auch sollen seine Uebersetzungen aus dem Englischen (die Gedichte Edgar Poes) und ein lexikalisches Werk die Vorzüge der Deutlichkeit besitzen. Aber zwei Seelen wohnten in ihm, und die andere, die dichterische Seele, huldigte mit bewußter Absichtlichkeit der Ünverständlichkeit. Jeden Dienstag versammelte er seine Getreuen um sich in seiner Wohnung in der Rue de Rome und besprach mit ihnen seinen Symbolismus; sie nannten sich die Schule der Dcadents, der Verfallenden; nicht als wenn sie sich selbst den Fortschritt abgesprochen, sondern weil einmal Jemand wahrscheinlich Beaudelairc behauptet, daß in den Perioden des Verfalles die Literatur besondere Schönheiten entfalte. Mallarm6 schrieb seine Gedichte nur für die anserwählten Geister, die zum 5knacken seiner poetischen Nüsse die erforderlichen geistig starkenKinnbacken besaßen; wie es denn eine seiner Theorien war. daß die Dichtkunst die Gedanken njchi brutal ausdrücken, sondern nur fein andeuten dürfe, und je entlegener die Andeutung, desto duftiger für Mallarmö der Reiz. Daher kommt ei denn, daß für denUneingeweihten seine Erzeugnisse nichts weiter als ein Geklimper von schönen Worten sind; was aber die Eingeweihten betrifft, so haben sie ihre Eindrücke wahrscheinlich für sich behalten. Aon vornherein sollte man nun einen solchen Dichterfllrsten für ein sehr hochfahrendes Geschöpf halten; indessen war Mallarm' der Typus der Bescheidenheit, ein kleines, nicht schlecht gekleidetes Männ ' chen, das sich merkwürdigerweise im Gegensatz zu seinen Gedichten sehr verständlich ausdrückte, selbst wenn er über seine unverständlichen Pläne sprach. Der Gaulois- berichtet ein sehr verständliches Gespräch mit ihm aus dem Jahre 1871. Ein Freund begegnet ibm, fragt ihn: Nun, was fängst du denn jetzt an?" Ich sinne über ein Drama nach." Für das Ambigu - Theater?" O nein." Für das Thöatre Francs?" Noch weniger; kein Theater kann spielen; denn es handelt sich um ein unspielbaresDrama par exellrnM" Und wann begibst du dich an die Arbeit?" Der kleine Mallarm seuszte: Wahrscheinlich niemals. Um dieses Drama zu schreiben, müßte ich auf einem Lcuchtthurm im offenen Meere wohnen. Ich müßte ferner die Kraft besitzen, vierzehn Tage lang zu fasten; schließlich müßte während" der ganzen Dauer meiner Arbeit das Meer stürmisch und der Himmel voller Electricilät sein." Natürlich hat unter diesen Umständen das unspielbareDrama nie das Licht der Welt erblickt. Als Haupt der Schule waren Lacomte de Lisle und der Absinthsäufer Verlaine seine Vorgänger; wahrscheinlich wird er aber der letzte Fürst dieses dichter!schen Reiches sein. Max Nordau hat ihn den Entarteten zugesellt, was vielleicht mit Rücksicht auf die erlauchte Gesellschaft seiner Entarteten eine allgroße Ehr; jt LandwirthstJaftlicheS. S ch l e i m i g e M i l ch. Die Milch kommt oft schon in schleimiger. zäher Beschaffenheit aus dem Euter oder nimmt bald nach dem Melken diese Beschaffenheit an. Sie hat einen faden Geschmack und scheidet schlechten Rahm ab, der sich schwer butt:rn läßt und schließlich eine Butter von unangenehmem Geschmack liefert. Wird solche Milch mit gesunder Milch vermischt, so wird auch diese angesteckt und nimmt dieselbe Beschaffenheit an. Verursacht wird dieses Uebel durch schlechtes Futter, durch schimmeliges Heu, rostbefallenes Stroh, Schrot, von dumpfigem Getreide oder anderem vtt-

ooroenen yuner. IN solchen Fällen tritt denn auch nach und nach bei allen Kühen die. schlechte Milch auf. Nur durch Wechsel des Futters und besonders durch Beigaben von Oelkuchen und Kleie kann dem Uebelstande schnell abgeholfen werden. Die Ursache der fehlerhaften Milch kann aber auch in fehlerhafter Verdauung der Kühe liegen. Hier ist dann nur ein einzelnes Thier Schuld und es gilt, wenn die Milch nickt, fchon beim Melken die Fehler zeigt, durch Aufstellen eines kleinen Theiles der Milch von jeder Kuh !'2Z kranke Thier herauszufinden. . Die Behandlung dieses Thieres bet& in der Verabreichung einer cus gleisn Theilen bestehenden Mischung von Kochsalz. Kreide und gepulverter Enzianwurzel, von der täglich dreimal ein Eßlöffel voll in einem Quart Kamillenthee eingeschüttet wird; oderman gibt täglich zweimal je einen halben Eßlöffel voll Salzsäure in einem Quart Leinsamenschleim. Eine derartige Behandlung wird gewöhnlich in 5 8 Tagen das Uebel beseitigen. Akim Ausstellen der Milch von jeder einzelnen LZuh kann man sehr leicht auch eine Untersuchung auf Butterfett in der Milch eines jeden Thieres anstellen. Man nimmt gewöhnliche Wassergläser und füllt dieselben alle gnau mit der gleichen Mcnge Milch und alle Gläser werden in demselben Raume so aufgestellt, daß sie in gleicher Temperatur stehen. Man kann dann später durch Messen des Rahmes, der sich auf der Milch in jedem Glase gebildet hat, wenn auch nicht genau, so doch annähernd ein Urtheil über den Werth jeder Kuh als Butterthier bilden. Kranke Kartoffeln. Bei der Kartoffelernte ist es ge wohnlich Regel, die kranken Knollen gleich beim Aufnehmen fortzuwerfen, also auf dem Felde liegen zu lassen. Da nun nicht selten ein gut gedüngtes Stück wohl zum zweiten Male in vielen Fällen auch noch öfter wieder mit Kartoffeln bepflanzt wird, so ist das Liegenlassen der kranken Knollen der sicherste Weg, um irgend eine Krankheit, die einmal die Kartoffeln auf dem betreffenden Stück befallen hat, auf die folgenden Ernten zu übertragen. In diesen herumliegenden kranken Kartoffeln finden dann auch Engerlinge und Coloradokäfer recht geeignete Herbergen und Futterplätze; ebenso bieten sie Feldmäusen willkommene Nahrung und locken diese an, leisten also deren Erhaltung und Vermehrung auf dem Ackerjtück allen Vorschub. Die Annahme, daß sich die Kartoffelfäule durch das Kartoffelkraut, wenn dieses auf dem Felde liegen bleibt, auf die nächstjährige Ernte verbreitet, ist ein Irrthum. Wohl findet während der Wachsthumperiode im Sommer eine Verbreitung von Kraut zu Kraut statt; es sind Pilze, die die Fäulniß in den Knollen verursachen; diese verbreiten sich von letzteren über das Kraut und der Wind trägt sie von Pflanze zu Pflanze, ja von Feld zu Feld. Doch auf dem frei liegenden Kraut und mit dem Absterben desselben ist die Gefahr der Pilzvermehrung während dcs Winters kaum möglich, da der Frost die Pilzkeime tödtet. Die kranken Knollen gelangen aber beim Abeggen des Feldes nach der Ernte meist wieder in die Erde und hier theilen sich die Pilzkeime dem Erdreich mit und leiden weniger Frost, so daß sie lebenskräftig bleiben und sich mit Eintritt milder Witterung schnell vermehren. Wer also der Kartoffelfäule und ähnlichen Krankheiten nicht gewaltsam Vorschub leisten, sondern dieselben einschränken und ausrotten will auf seinem Felde, lasse keine kranke Knollen auf dem Felde zurück, sondern sammele dieselben und zerstöre sie oder werfe sie. zwischen die kleinen Knollen, die- für Schweinefutter gekocht werden. Durch das Kochen werden die Keime der verschiedenen Krankheiten in und an den Knollen zerstört und schaden .den Thieren als Futter nicht; roh verfüttert, sind sie in größeren Massen aber auch den Schweinen nicht dienlich; die Thiere lassen die stark angefaulten auch liegen und selbst durch den Thierkörper gehend, bleiben noch viele Keime lebenskräftig. Aufbewahren des Honigs. Die besten Gefäße zur Ausbewahrung des Honigs sind glasirteirdene Töpfe oder Gläsgefäße.' Die zum Einmachen derFrllchte verwendeten Jars" eignen sich vorzüglich dazu, da sie auch gleichzeitig einen vortrefflichen Verschluß bieten; doch hahen sie den, Nachtheil, daß sie nur kleine Quantitäten halten. Von der Verwendung größerer irdener Gefäße stehen Manche-zu-rück, weil das Verschließen derselben Schwierigkeiten bietet. Doch ist beim yonla. kem luftdichter Verschluß notdwendig; es genügt schon eine einfache Bedeckung mit Zeug oder einem Glasstück, um hierdurch nur zu verhindern, daß Insekten oder sonst etwas in den Honig fällt.. Will man jedcch den Honig in, solchen Gefäßen luftdicht ver schließen, fo kann man dies leicht in der Weise ausführen, daß man-in. die Oeffnung ein passendes Stück starkes Papier legt, welches vorher in flüssiges Wachs getaucht wurde, und darauf geschmolzenes Wachs gießt. In großeren Imkereien benutzt man gerne Ton nen zum Aufbewahren des Honigk; doch werden diese nach längerem Stehen und mit dem Eintrocknen und Krystallisiren des Honigs oft undicht. Blechgefäße sind wenig beliebt; eine kürzere Zeit mag der Honig sich gut in denselben halten; ein längeres Aufbewahren darin aber scheint dem Honig einen Eisengeschmack mitzutheilen, und sind Rostflecke in dem G:fäße, so er. halt der Honig wohl auch eine schwärzliche Färbung. Die schlimmsten Feinde des aufbewahrten Honigs sind die Ameisen. Stellen diese demselben nach, so stellt man die Gefäße in recht lockere, feine Asche und streut solche um die Gefäße herum. 'Ueber die Asche gehen Ameisen nicht; doch ist nicht zu derHessen, die Asche von Zeit zu Zelt aufzulockern: denn sobald ücb eine, wenn

auch nur leichte Kruste auf derselben bildet, hilst das Mittel nicht mehr. Die beste Kalbezeit. Naturgemäß bringen die Kühe ihre Kälber im Frühjahr zur Welt, und

dort, wo der Farmer leme besondere Verwerthung für Milch oderVutter im Winter hat, in abgelegenen Gegenden, ' ist das wohl die günstigste Zelt; denn dann erfordert die Aufzucht der Kälber seine besondere Muhe und die überflüssige Milch kommt um dieseZeit den jungen Ferkeln sehr zugute. Aus früheren Zeiten, als Eisenbahnen noch nicht in der Nähe waren und eine gute Verwerthung der Milch ermöglichten, haben manche Farmer aber diese Art der Milchwirthschaft beibehalten, trotzdem daß sie heute bequeme Transportmittel oder Butterfabriken in der Nähe haben und so gerade während des Winters einen guten Absatz für alle Mlch finden könnten, die sie zu liefern im Stande sind. Es sollte deshalb ihre Sorge sein, daß die meisten Kühe ihre Kälber imSpätherbst und während des Winters bringen. . Bei den in dieser Zeit kalbenden Küyen ist der Milchertrag bis' zur Frühjahrsweide reichlich. Er wird noch gesteigert, sobald die Thiere auf die Weide kommen, und bleibt bei guter Weide bis zum Herbst auf beträchtlicher Höhe. In dieser Weise wird die Milchzeit einer Kuh bedeutend verlängert den Kühen gegenüber, die im Frühjahr kalben. Wird die. Kuh ihr Kalb im Winter werfen. so wird mit dem Eintritt des Herbstes, wenn der Weidegang beendet und Heusütterung beginnt, das Trockenstehen leicht und bei reichen Milchern gefahrlos eintreten. Es fällt dabei auch das zu lange Melken, das Durchmelken", bis eine Woche oder wenige Tage vor dem Kalben weg; denn das Durchmelken ist durchaus kein Vortheil weder für das Mutterthier, noch für das zu erwartende Junge. Das Milchfieber, das bei guten Milchkühen so leicht im Sommer beim Kalben eintritt, scheint auch im Winter viel seltener vorzukommen. Aber das Aufziehen der Kälber im Winter?" wird Mancher entgegnen. Natürlich muß ein warmer Stall, wie überhaupt für die Milchkühe, so auch für die Kälber, vorhanden sein. In einer guten Milchwirtschaft wird man Kälber wohl kaum noch saugen lassen, sondern gleich von Anfang an aus dem Eimer tränken; diese Arbeit ist im Frühjahr und Winter dieselbe und sonst bieten die Winterkälber manche Vortheile. Die jungen Thiere, welche aufgezogen werden sollen, sind bis zum Frühjahr so kräftig, daß sie schon im ersten Jahre den Vortheil des Weideganges genießen können. Die Heufütterung des Mutterthieres hatte in den letzten Wochen der Trächtigkeit schon einen günstigen Einfluß auf das ungeborene Kalb. . Allerlei Krankheiten, besonders Durchfall der Kälber, treten im Winter viel seltener auf; somit sind bei richtiger Pflege die Winterkälber meistens kräftiger. Außerdem bekommt die Milch von den Kühen bei Trockenfutter den jungen Thieren besser als bei jungem Gras. Sollen Kälber aber nicht aufgezogen werden, so bringen sie, gemästet, im Februar und März die höchsten Preise. Brutmaschinen. Mit dem Eintritt des Winters ixt ten die Hennen von ihrem Posten, d. i. Brütnest, zurück und überlassen der hölzernen Henne", de? Brutmaschine. ihren Plan Wie alle Maschinen, wollen auch diese von erfahrener Hand bedient sein, und da es hieran in vielen Fällen mangelt, hört man so viele Klagen und Mißerfolge mit den Jncuba tors". Es mögen deshalb einige Rathschläge zeitgemäß sein. Eine alte, bereits benutzte Maschine wird sorgfältig gereinigt und. dann, wie auch jede neue Maschine, ohne Eier erst einige Tage in Thätigkeit gesetzt, um den richtigenWärmegrad richtig zu treffen. Ist dies erreicht, so werden die Eier eingelegt; kein Ei sollte älter als eine Woche sein. Auch dürfen dieselben nicht längere Zeit der kalten Winterluft ausgesetzt gewesen sein. Die Warme wird auf 102103 Grad aebalten. In den ersten drei Taaen ist das Umdrehen der Eier nicht nothwenbig. Später soll es an jedem Morgen geschehen, ohne die Eier zu stoßen und zu schütteln. Der Thermometer soll auf den Eiern liegen. Ob die Luft in den Eierkästen feucht erhalten werden soll während der ganzen Zeit, hängt zum guten Theil von der Beschaffenheit der äußeren Luft ab; in den mei.sten Fällen genügt es. wenn die Wasserpfam,en am 18. Tage gefüllt und die Ventile geschlossen werden. Mit dem 19. und 20. Tage fangen die Küken an,auszuschlüpfen;an jedemAbend und Morgen werden die vollständig abgetrockneten herausgenommen. Ein frostfreier, dunkler Keller ist der beste Ort zum Aufstellen der Maschine. ' Bei Vorsicht und einiger Erfahrung bietet das Ausbrüten der Eier weniger Schwierigkeiten als die. Aufzucht der Küken. Gar oft sterben viele in den ersten Tagen an Durchfall; um dies zu verhüten, koche man Maiskolben in Wasser und gebe dies den Kleinen zum Trinken. Die Kolben müssen etwa 2 Stunden kochen. Kann man in der ersten Woche hart gekochte Eier und ei nige Brotkrumen füttern, so kräftigt dies die jungen Thiere derartig, daß man wenige Verluste, erleiden wird. Gequetschter Hafer ist dann später mit darauf folgendem zerkleinertem Mais das beste Futter. Ein blutiges Familiendrama hat sich in Düsseldorf abgcspielt. Hinter dem Friedhof am Tannenwäldchen. wurden die Leichen eines Manneö, einer Frau und eines Mädchenö gefunden, welche Schußwunden in den Schläfen hatten. Die Todten wurden als der Fabrikarbeiter Hugo aus den Birken nebst Frau und Tochter eruirt. Unzweifelhaft hat der Mann zuerst Frau und Tochter und dann sich erschossen. Das Motiv der That war I wahrscheinlich materielle Notb. .

Osrn Inlan.

Krö r B n 15. etrr dn TCrrir u - , - i field. Ja., wurde von scheuen Pferden niedergerannt, überfahren und getöd-! tet. Die junge Frau hatte daS Scheu-' nenthor geöffnet, damit ihr Mann, der mit dem Fuhrwerk vom Felde kam. einfahren konnte. In der Nähe der Scheune wurden ftie Thiere unlenksam, rissen die Frau nieder und der schwerbeladene Wagen beendete das grausige Werk. Die unglückliche Frau war erst seit Weihnachten verheirathet. Die87JahrealteWittwe G. Thorburn aus No. 802 Driggs Ave. in Brooklyn. N. Y.. befindet sich auf der Suche nach einem Geistlichen, welcher sie und ihren Verlobten Wm. Maverick am Altar segnen soll. Drei Tochter der Frau bereiten derMutter alle möglichen Hindernisse, um vie Heirath zu vereiteln. Bisher hat jeder Geistliche, welcher von der Wittwe ersucht wurde, die Ceremonie zu vollziehen, auf Bitten der Töchter der Braut eine unaünstiae Antwort ertbeilt. William O. McElfish, ein Sohn des bei Rush, Md., ansässigen Farmers Luther McElfish, ist mit knapper Noth einem gräßlichen Tode entgangen. Er brachte eine neue SäeMaschine von Cumberlanb nach seiner Wohnung, und als er einen Hügel hinabfuhr, löste sich die Deichsel. Die Pferde schlugen in Folge dessen aus, ,McElsish siel vor die Stahlzähne und wurde über den . holperigen Weg vor den Rädern hingeschleppt. Nur dem Umstände, daß er in eine Ausschachtung fiel und die Maschine über ihn hinwegging, hat McElfish die Rettung seines Lebens u verdanken. I m S t a a t s g e s ä n g n i s s e zu Trenten, N. I., richtete Nachts ein in der Küche und Vorrathskammer ausgebrochener Brand Z15.000 Schaden an. In dem Gefängnisse befinden sich 1200 Verurtheilte unter denselben brach eine Panik aus, als der Feueralarm ertönte. Die Meisten heulten und schrieen, man solle sie doch hinauslassen, da sie nicht bei lebendigem Leibe verbrennen wollten. Es gelang jedoch den Wächtern - bald, wieder Ruhe zu schaffen und die Gefangenen davon zu überzeugen, daß sie nicht in Gefahr schwebten. Auch außerhalb des Gefängnisses war die Aufregung nicht gering und das ganze Feuerdepartement wurde zur Brandstätte beordert. In einer Stunde war der Brand gelöscht. Derselbe hat aber doch für N5.000 Schaden angerichtet, da fast alle Vorräthe verbrannt sind. Das Feuer soll durch einen überheiztcnOsen verursacht worden sein. Der Bankbetrüger Charles Cadwallader von Jndiana, der vor Kurzem in Stockton, Cal., verhaftet wurde, und dessen Auslieferungs-Pa-Piere der Gouverneur unterzeichnete, wurde vomSheriff Simmons, der hergeschickt worden war, um ihn abzuholen, auf schlaue Weise jenes Staates entführt. Sein' Vertheidiger Levynski hatte sich nämlich auf etwas Derart!ges gesaßt gemacht, und seine Borkehrungen getroffen, um den Plan zu vereiteln, aber der Sheriff war ihm zuvorgekommen und hatte einen Spezialzug gemiethet, mit welchem er den Gefangenen hinwegführte, bevor der Adbokat einen Habeas Corpus-Erlaß erwirken konnte. An verschiedenen Stationen wurden dem Spezialzuge Flaggensignale zum Halten gegeben, aber derselbe hielt nicht eher an, als bis er außerhalb des Staates war, und dann nahm der Sheriff mit seinem Gesängenen den Ueberlandzug weiter. Die Carnegie Company scheint allen Ernstes beschlossen zu haben, in Homestead eine große Gewehrund Geschütz - Fabrik zu gründen und zwar in Dimensionen, mit denen sie selbst die Krupp'schen Werke in Essen. Deutschland, die ihrem .Eigenthümer bekanntlich den Beinamen Kanonenkönig eingebracht haben, überbieten soll. Das Gerücht von einem solchen Plane nahm bereits vor einigen Tagen eine glaubwürdigere Gestalt an, als behauptet wurde, die Gesellschaft habe in nächster Nähe von Homestead und unweit der Panzerplatten - Fabrik 37 Acres für die neue Branche angekauft rnid$340,(XX) dafür bezahlt. Herr Frick selbst hat nun auf eine diesbezügliche Anfrage erklärt, daß diePläne für eine derartige Erweiterung des Geschäfts für eine Besprechung noch nicht reif genug seien und er daher eine Erklärung über die Frage nicht abgeben könne. Immerhin sei es an der Zeit, daß die Ber. Staaten den Beweis liefern, daß sie ebenso gute Waffen liefern können, als irgend ein anderes Land. Sie seien beim Ausbruch des Krieges mit Spanien völlig unvorbereitet gewesen, sie würden es in Zukunft jedoch nicht mehr sein. Der Bedarf an Gewehren und Geschützen, so schloß Herr Frick, wird in nächster Zeit hierzulande ein großer sein, warum sollte daher die Carnegie Company sich nicht auf die Fabrikation derselben legen? Damit hat der Leiter des RiesenUnternehmens thatsächlich zugegeben, daß man in die Fußstapfen Krupps zu treten ged.'nkt. OSN Bus Utt ine sorml,qe Schlacht zwischen Militär und Civil wurde in Münster i. W. auf offener Straße geliefert. Einige Arbeiter waren mit zwei Artillerie - Unterosficieren in Wortwechsel gerathen, in dessen Verlaufe die Soldaten blank zogen und mit der Waffe loshieben. Die Arbeiter fünf oder sechs an der Zahl wehrten sich mit den Fäusten und überwältigten die Angreifer; darnach setzten sie ihren Weg fort. Die Unterofficiere, denen die Waffen gelassen, waren, stürzten nun in blinder Wuth auf das Publikum, das sich um den Schauplatz gesammelt hatte, und schlugen links und rechts wie es traf auf die fliehenden Leute ein. Dabei wurden 10 bis 12 Personen, darunter schulpflichtige Knaben, verletzt. Ein des Wegs kommender In-fanterie-Major nahm die Krieger" mit und dann erschien auch die Polizei, um die Menae Lu zerstreuen.

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zwischen den Muskeln und Gliedern schleichen iZch dt Schmerzen on Nhen matiSmnö ,in. Aus demselben Geleise schleicht sich St. Jakobs el in. dringt durch, sucht und vertreibt di Schmerzen.

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A journeyrnan barber in Cindnnad, a speclzlly intelligent man and a favorite with his patrons, says of RW0 TaWes " I want to say that for eight months I have taken three a day. and have not been to see a doctor once since I commenced to take thera. Before I would have to have a big tube put down my throat and have my storaach flushed (I believe that is what they call it) three time every weck by a doctor that charged me 50 cents for every time. Of Course, that gave me relief, but the trouble always came back again. and I can teil you it was no fun to be pumped out about every two days. The doctor said I had catarrh of the stomach. Whatever it was, it don't bother me now. For four years I was troubled, so that I used to lose about three days out of every month." When this barber observes that a customer has a feverish breath, he occasionally presents hitn with a Tabule, and if taken it removes the disiiculty forthwith.

LAXIR JJ BON BONS A iMCMSW NrujmcREN mäuMm Mtuuona AonMtm

Nirgends lu'u r d e s 0 v i e l gerauft wie in MooZdorf; dort gab es keine KirchweiH, keinen Tanz ohne Blutvergießen. Veim Kammerfensterln geriethen eines Nachts fünf der verwegensten Bursche, die alle mit mächtigen Knüppeln bewaffnet waren, hart aneinander, und es war zu erwarten, daß es wieder einige Schädelbrüche absetzen würde. Da hatte der größte und stärkste der Raufbolde eine gute Idee: 2ÖU sind doch rechte Narren," sagte er. uns hier die Knochen entzwei zu schlagen. Wir wollen von jetzt ab in Frieden mit einander leben. Ich zähle bis drei und dann wirft jeder seinen Stecken fort und wir trinken gemüthlich ein Bier zusammen." Alle waren einverstanden. Der Friedensstifter zahlte 1 23" und dann erhob sich eine so fürchterliche Rauferei, wie sie Moosdorf noch nicht gesehen hatte. Drei blieben todt am Platze, die anderen beiden sind jetzt 5lrüppel auf Lebenszeit. Einen Selbstmordvers u ch machte die frühere Ehefrau des Kaufmanns Wilhelm Dannenberg. welcher bis vor einigen Jahren in Berlin mehrere bedeutende Zucker- und Kaffeegeschäfte betrieb, dann fallirte und nach Amerika auswanderte. Die Eheverlassene blieb mit den beiden Söhnen hier zurück, während Dannenberg im Dollarlande die Scheidung durchsetzte und bereits wieder verheirathet ist. Die Geschiedene, deren Mittel zu ihrem Unterhalt nicht ausreichten, machte ihre frühere Lieblingsbeschäftigung. die Malerei, nunmehr zu ihrem Beruf; sie lebte auch, bis ein bösartiges Nervenleiden ihre Gesundheit zerrüttete und sie zur Aufgabe der Kunst zwang, in leidlichen Verhältnissen. Nachdem ihr kleines Vermögen durch die Heilversuche in den verschiedensten Privatanstalten fast aufgebraucht, hatte sie in der Georgenstraße 22 vorn 4 Treppen eine bescheidene Wohnung bezogen, wo sie sich, wohl in, einem Anfalle völliger Geistesstörung, aus einem Revolver eine Kugel in die Brust schoß. Eine gefährliche Prom e n a d e unternahm der in der Kuhstraße zu Braunschwelg wohnende ZimmermannWilhelm Bank, der plötzlich von Geisteskrankheit befallen wurde. Um 4 Uhr Morgens stieg er aus dem Fenster seiner im dritten Stockwerk belegenen Wohnung und kletterte auf dos Dach des Hauses, wo er sich seiner sämmtlichen Kleidungsstücke bis auf die Hose entledigte. Dann begann die Wanderung von Dach zu Dach. Einmal mußte er einen Anlauf nehmen, um springend auf das Nachbardach zu gelangen. Im Oelschlägern befindet sich ein mit Oberlicht versehenes Haus, in dem der Geisteskranke fünf Fensterscheiben zertrümmcrte. Durch das starke Geräusch wurden die Bewohner des betreffenden Hauses aufmerksam und in der Meinung, es mit einem Einbrecher zu thun zu haben, wurde Jagd auf den sonderbaren Menschen gemacht und es gelang auch, seiner habhaft zu werden. .Die Polizei veranlaßte die Ueberführung deö Irren nach dem Irrenhause. -

Ans irgend eme. Weise

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