Indiana Tribüne, Volume 22, Number 19, Indianapolis, Marion County, 7 October 1898 — Page 2

' ZNviann TrwNnk Erschein räjUsi) und o'ßtfags Die tSsttche.Triban- kostet durch benZtla 1 deut per Woche, die VontagSrridae'I Senil per Woche. Leide uf tfm 1k gentf de, SS Seilt n Etomtt. per Vft irha!b Ici ÖU fjtl4t tc ,ranie,Hlg V pi 0H. Cffti 10 Oüd Vlaba Ctrctt Indianapolis, Ind., 7. Oktober 1898. Ntteutate der neueren Jett. Die Menschen haben ein kurzes (3t dächtniß. Setzt ein fluchwürdiges Verbrechen, wie das soeben an der unglücklichen Kaiserin von Oesterreich begangene, die Welt in Aufregung, so denken die Wenigstens daran, daß derartige Attentate nicht allzu selten sind. Der italienische Professor E. Sermcoli hat seinem zweibändigen Werke über den Anarchismus und die Anarchisten" als besonderes Hest einenAnhag folgen lassen, in welchkni er die wichtigsten Attentate gegen gekrönte Häupter, Prinzen. Präsidenten einer Republick und erste Minister seit 1400 aufzählt. Genauer ist unser Jahrhundert behandelt und es dürste manchen Leser in Erstaunen setzen, daß auf die Zeit von 1L01 bis 1894 nicht weniger als 134 solcher Attentate kommen, von denen 30 einen tödtlichen Ausgang hatten. In den meisten Fällen dienUw, was ja begreiflich ist. Höllenmaschinen, Bomben oder Schußwaffen und seltener der Dolch als Mordinstrument. Wo aber letzterer zur VerWendung gelangte, wurde die Absicht des Verbrechens fast immer erreicht. An einer Frau sich vergreifen! rief man entsetzt aus, als man von der , Genfer Tragödie vernahm. Und doch haben wir zwei Königinnen, welche der Gegenstand gefährlicher, glücklicherweise mißlungener Attentate gewesen sind. Da ist die greise Viktoria. Königin von England. Nicht weniger als sechs Mal wurde ihr Leben von Mörderhand bedroht: 1840 (sie war damals einundzwanzigjährig), 1842 zwei Mal. 1849, 1850 und endlich noch 1882. Fünf Mal fehlte die Kugel sie; beim sechsten Angriff (IM) wurde nach ihr mit einem schweren Werkzeug geworfen, welches sie an der Stirn traf. Und nun gar das Nevolverattentat auf die jugendliche Königin Wilhelmine von Holland, in der Zeit, als sie den Thron bestieg: fast noch entsetzlicher als das Attentat auf die Kaiserin von Oesterreich, nur daß es glücklicher auslies. Noch eine souveräne Fürstin, die freilich heute zu den Ertöniginnen zählt, haben wir zu nennen: Jsabella II. von Spanien wurde 1852. als sie eben eine Kirche verließ. mit dem Dolche angefallen, aber nur leicht verwundet; 1830 geboren, lebt lie heute noch. Nachdem die Damen den Vortritt gehabt, wenden wir uns dem stärkeren Geschlecht zu. Da steht, wenn wir vach dem Alter gehen, an der Spitze Ux hohe Gemahl der soeben hingemorbeten Fürstin. Franz Joseph L, Kaiser von Oesterreich - Ungarn. Als 18jähriger war er 1843 aus den Thron gelangt und fünf Jahre später brachte ihm der ungarische Arbeiter Johann Libeny eine leichte Verwundung bei. Zum Dank für die glückliche Errettung ließ der Kaiser in Wien eine Kirche bauen. Seinem Nachbarn, dem Könige Karl von Rumänien (geboren am 20 April 1830), sandte vor einer Reihe von Jahren ein verlottertes Jndivlduum durch die Fenster seines Bukarester Palastes einen recht unfreundlichen Gruß in Gestalt einer Kugel. So wenigstens hat die Königin (Earmen Sylva) dem Professor Eäsare Lombroso selbst erzählt. Näheres ist nicht bekannt geworden. Ebenso dunkel ist der Anfall eines angeblich Verrückten geblieben, den der Großherr der Türien Abdul Hamid geb. am 22. Septembcr 1842), 1679 erlebte; indeß nahm der Sultan die Glückwünsche des diplomatischen Corps entgegen, so daß an der Thatsache wohl nicht zu zweifeln ist. Auch das Leben Umberto's I., König von Italien, ist einmal ernstlich bedroht gewesen. Als er am 17. November 1878 also im Jahre der Thronbesteigung zusammen mit seinem Ministerpräsidenten Cairoll eine Rundfahrt durch Neapel machte, schwang sich der notorische Anarchist Passanante auf seinen Wagen und verletzte den König sowie wie Cairoli leicht. Schlimmeres wurde durch die Geistesgegenwart und muthige Entschlossenheit Beider verhütet; damals gab es in Italien noch die (heute dort abgeschaffte) Todesstrafe; der König begnadigte den excentrischen Menschen aber zu lebenslänglicher Zwangsarbeit und vor nicht langer Zeit ist der inzwischen geisteskrank gewordene Verbrecher in einem IrrenHause gestorben. Alfred, Herzog von Sachsen Coburg und Gotha (geb. am 6. August 1844) erlitt, bevor er als englischer Prinz deutscher Reichsfürst geworden, in Port Jackson (Australien) eine schwere Verletzung durch einen Pistolenschuß in den Rücken. Ein Fenier Namens O'Farrell hatte die heimtückische That vollbracht. Daß Georg I., König der Hellenen (geb. 24. December 1845), mit seiner Tochter, Prinzessin Marie, spazieren fahrend am 23. Februar d. I. von dem Anarchisten Karditzi und einem unentdeckt gebliebenen Genossen mit Schnellfeuer aus Gras - Gewehren überschüttet wurde, ist noch in frischem Gedachtniß. Glucklicherweise blieb dem Mordversuch der Erfolg versagt. Gleich dem Herzo' von Sachsen-Co-bürg und Gotha hatte König Wilhelm II. von Württemberg (geb. 25. Febr. 1848), schon bevor er den Thron bestieg, ein Attentat erlebt. Am 20. November 1889 gab ein gewisser Kleider einen Schuß gegen den Prinzen ab, welcher fehl ging. Den Verbrecher soll religiöser Fanatismus angetrieben haben. Einen romantischen Beige geschmack hatte daS Abenteuer, welches Milan Oörenovitsch (bcb. 22. August

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1854), erst Fürst, dann ßfinig und seil 1889 E?kömg von Serbien, zu bestehen hatte. Die Frau eineö Obersten, Elena Markovitsch, gab am 23. Odo ber 1882 einen Schuß auf ihn ab, traf aber nicht. Die Motive, die ihr die Waffe in die Hand drückten, sind nicht ganz klar geworden. Sein Nachbar, Fürst Ferdinand von Bulgarien (geb. 26. Februar 1861). entging unFebruar 1890 einem Attentat, welches von dem bulgarischen Major Panitza und einem russischen Officier geplant war, durch rechtzeitige Entdeckung. Auch Zar Nikolaus II. (geb. 18. Mai 1863), dessen Großvater Alexander II. am 13. März 1881 dem sechsten wider ihn gerichteten Attentat erlag und dessen Vater Alexander III. nicht weniger als deren neun auszuhalten hatte, sah sein Leben schon einmal bedroht. Das war, als er im Jahre'1891 mit dem Prinzen Georg von Griechenland durch Japan reiste. Ein Japaner hieb plötzlich mit dem Säbel auf ihn ein, doch blieb der Zarewitsch infolge des Eingreifens seiner Umgebung, namentlich des Prinzen Georg, unverletzt. Den König Friedrich Wilhelm IV. von Preußen versuchte der Bürgermeister Tschech zu erschießen. Auf den Ktiser Wilhelm I. verübte Hödel am 11. Mai 1878 seinen Mordanschlug, und drei Wochen später, am 2. Juni desselben Jahers, wurde der Kaiser durch Schüsse des Nobiling verwundet, nachdem schon in den sechziger Jahren das Attentat des Studenten Becker erfolgt war. Noch einmal war das Leben des Kaisers, sowie das des Kronprinzen und mehrerer deutscher Bundesfürsten durch einen anarchistischen Anschlag bedroht, als sie bei Einweihung deö NiederwaldDenkinals 1883 in die Luft gesprengt werden sollten. Die Anstifter Reinsdorff und Genossen wurden zum Tode verurtheilt. Auf das Leben des jetztgen Kaisers war es durch die bekannte Radischensamensendung aus Orleans vom 25. November 1893 abgesehen. Das Attentat Kullmann's aus Bismarck steht noch in aller Gedächtniß. Der Präsident der französischen Republik Carnot war am 5. Mai 1889 das Ziel eines Revolverschusses auf einer Fahrt nach Versailles, nd nach dem fürchterlichen Attentat durch Caserio am 24. Juni 1894 hauchte Carnot durch mehrere Dolchstiche schwer verwundet seinen Geist aus. Präsident Faure war am 13. Juni 1897 auf der Fahrt nach Longchamps einem Attentat durch Bomben ausgesetzt. 1865 fiel Präsident Lincoln einer mörderischen Jhigel zum Opfer und am 2. Juli 1881 wurde Präsident Garfield von Guiteau niedergeschossen; der erhaltenen Wunde erlag er am 19. Spetember. Der spanische General Martinez war am 8. August 1893 einem Mordanfall ausgesetzt; am selben Tage 1894 wurde der Wttnisterpräsident Canovas ermordet, am 7. Jul! 1890 der Präsident Merendez der Republik San Salvador. Eine Verschwörung gegen Clemana, den Präsidenten der Republik Argentinien, wurde rechtzeitig entdeckt. Am 5. November 1897 wurde der Präsident der Republik Brasilien, de Moraes, durch ein Attentat bedroht. Auch die Schweiz, der Schauplatz dieses neuen furchtbaren Verbrechens, hat ihren politischen Mord aufzuweisen. Von Anarchisten wurde am 11. März 1884 der Vorsitzende des socialdemokratischen Grütlivereins, Salluz, in St. Gallen ermordet, weil ihm die schroffe Ablehnung der anarchistischen Bestrebungen durch die schweizerischen Socialdemotraten zugeschrieben wurde. Ein Eheroman.

Herr Peinlich in Wien war das zweite Mal wegen Bigamie angeklagt;, allerdings wegen ein und derselben, beziehungsweise zwei Ehen. Er hatte im Jahre 1866 in Belgrad die Wilhelmine Walter geheirathet und im Jahre 1880 in Lissabon die Donna Earmen Leanos. In der ersten Verhandlung, die vor vier Jahren stattfand, erklärte Peinlich, seine Belgrader Ehe sei ungiltig, denn er sei schlampert getraut worden. Er sei damals 21 Jahre alt und romantisch angelegt gewesen und habe der Tochter seines Faktors er ist Xylograph Gedichte gewidmet, wie anderen jungen Mädchen. Da hätte man ihn mit List in die Käthedrale gelockt, ein Pope habe den Mantel über ihn geworfen, etwas gemurmelt, und jetzt hieß es, er sei griechischnichtunirt. Am nächsten Morgen soll die Trauung stattgefunden haben, aber er wisse es nicht; denn erstens verstand er nicht, was man ihn fragte, weil es serbisch war, dann habe man ihn vorher berauscht gemacht. Behufs Erhebungen über die Giltigkeit dieser Ehe wurde die Verhandlung vertagt und Peinlich gegen Angelobung auf freien Fuß gesetzt. Seither blieb er aber verschwunden und wurde erst kürzlich in Stettin auf Grund eines Steckbriefes verhaftet. In der damaligen VerHandlung hatte er sich direkt als einen Gegner der Ehe bekannt, indem er sagte: Jeder, der heirathet, ist ein Narr, und ich war ein doppelter." Hierbei kam auch ein Brief an seine erste Gattin zur Verlesung, in welchem er schrieb: Theure Minna! Du bist zu edel, um mich zu hassen., aber ich muß Dir ein grausames Geständniß mamachen: Wir passen nicht zusammen und haben uns nie geliebt. Was ich in Gedichten Dir vorgeleiert, war Schwachheit und Uebertreibung." Peinlich ein Mann von 53 Iahren, mit verkniffenem, bärtigem'Gesichte und einer von borstigem Haar umgebenen Glatze wurde einem Wiener Erkenntnißsenate vorgeführt. Als der Präsident constatirte, daß Peinlich durchgegangen sei, brauste der Angeklagte auf: Das ist nicht wahr! Durchgegangen bin ich nicht! Präs.: Diesen Ton dulde ich nicht. Angekl.: Ah so! Präs.: Jawohl, sonst lasse ich Sie abführen." Angekl.: Aha, das wußte ich nicht Präs.: Geben Sie zu, in Serbien eine Ehe eingegan ficn zu lein? Anaekl.: Kein Svur.

Zehn Jahre habe ich selbst geglaubt, daß ich verheirathet bin, dann habe ich erst erfahren, daß es nicht wahr ist. Präs.: Also was war es denn? Angekl.: Gar nichts! Hinterlist, Tücke, Betrug! In die Kirche bin ich hinein-

gelockt worden! Präs.: Was bestand denn also zwischen Ihnen und der Wilhelmine Walter für ein Verhältniß? Angekl.: Freundschaft, nichts als Freundschaft. Präs.: Und wie viel Kinder sind dieser Freundschaft entsprossen? Angekl.: Ah, um das dreht sich's. Warten Sie, ich muß nachdenken! Eins, zwei fünf Kinder, aber zwei leben noch. Präs.: Und die Frau wie die Kinder haben Ihren Namen geführt? Angekl.: Jawohl, bis auf den Buben, der hat ihn verserbischt, aber schlecht. Kostics heißt er oder so was! Aber damals glaubte ich ja selbst, daß ich verheirathet bin. Man hat mich betrunken gemacht, mit Lust und Liebe zum Wein, schleppte mich in die Kirche wie ein Schaf. Später erfuhr ich erst, daß die Ehe eines Minorennen ungiltig ist, besonders, wenn sie wider Willen geschlössen wurde. Und dann noch eines. Ich bin meiner Frau durchgegangen, denn wir lebten miserabel, und da schrieb ich ihr, ich will sie mit Geld abfinden, aber zu diesem Zwecke muß ich eine Heirath mit Geld machen. Wie ich dann in Lissabon heirathen wollte, schrieb ich nach Wien, wo ich geboren und zuständig bin, um meine Dokumente und bekam einen Schein, unterschrieben von den höchsten Würdenträgern: dem Minister des Innern, dem Minister des Aeußnn, dem Statthalter und dem Polizeipräsidenten, und da stand darin, daß ich ledig bin! Die müssen doch wissen, ob ich ledig bin oder verheirathet! (Heiterkeit.) Präs.: Sie knüpften in Petersburg mit einer Russin an? Angekl.: Jawohl, aber da hatte ich noch Angst von der ersten Ehe." Präs.: Und mit einer Berlinerin, Namens Auguste. Angekl.: Ach die, das war flüchtige Liebe. Präs.: Und Ihre jetzige Frau? Angekl.: Die lernte ich in Madrid kennen; ich brannte ihr durch, weil sie so auf's Heirathen versessen war. Sie nicht faul, reist mir nach Lissabon nach, und da ich fcen Schein aus Wien bekam, heirathete ich. Hätte ich nicht Schwarz auf Weiß gesehen, daß ich ledig bin, hätte ich nicht geheirathet; hatte von der ersten genug! Von der serbischen Geschichte habe ich übrigens kein Geheimniß gemacht; ich erzählte sie dem Pfarrer und der ganzen Welt. Alle sagten, das gilt nichts! Präs.: Wie hmen Sie denn nach Madrid? Angekl.: Ick wurde als Xylograph aus Paris dahin verschrieben, ging dann nach Rio de Janeiro, nach Argentinien, Brüssel, London. Stuttgart, Dresden. Präs.: Ihre erste Frau ist im Jahre 1891 gestor ben; wo ist denn Ihre zweite Frau, die Donna? Angekl.: Weiß ich nicht; wahrscheinlich bettelt sie wo. Präs.: Wie viel Kinder haben Sie mit der zweiten Frau? Angekl.: Mit der zweiten? Warten Sie mal. Eins, zwei, drei sieben Kinder, aber es leben bloß drei. Der Präsident constatirte, daß die Civilgerichte in allen Instanzen die erste Ehe Peinlichs trotz mehrfacher Unregelmäßigkeiten als giltig, die zweite als ungiltig erklärt haben. Der Staatsanwalt erklärte, die erste Ehe sei jedenfalls nach serbischem Gesetz giltig gewesen, es liege demnach die Bigamie klar vor. Der Vertheidiger betonte, daß sein Klient in dem guten Glauben, daß die erste Ehe ungiltig sei, gehandelt habe. Er sei minderjährig gewesen, habe die Ce remonie, zu der er gepreßt wurde, nicht verstanden, es habe nur ein Trauzeuge fungirt etc. Peinlich habe sich bei der Volkszählung und im Passe als verheirathet gemeldet, ein Beweis, daß er nicht betrügerisch vorgehen wollte; durch die spätere Bestätigung der Landstraßer Pfarre, iasj er ledig sei, war er fest überzeugt, daß seine Ehe in Wien als ungiltig erkannt worden sei. Der Gerichtshof sprach schließlich Karl Pelnuch, den Ausführungen deö Vertheidigers sich anschließend, gänzlich frei. Der Angeklagte, der das Urtheil freundlich brummend aufnahm, wurde sofort enthastet. Der Militarismus. Angeregt durch den russischen Abüstungsvorschlag veröffentlicht Dr. L. Caze in der Nevue des Revues" einen Artikel, der einige interessante Daten tber Die Armeen der Welt" enthält. Iluf der ganzen Ende befinden sich nach dieser Berechnung beständig 5,250,000 Soldaten unter Waffen, und im Falle eines allgemeinen Conflikts würde ihre Zahl 44,250,000 Mann betragen. Wenn alle diese bewaffneten Soldaten den.Be-fehl erhielten, die übrige Bevölkerung zu massakriren, so hätte jeder einzelne Soldat nur 32 Personen um zubringen. Sie könnten daher, wenn sie sich dann auch noch gegenseitig tödteten, das Menschengeschlecht ausrotten. In einer Reihe aufgestellt, würden die Soldaten der ganzen Welt in der Lage sein. denAequator zu besetzen,' wobei jeder Soldat sein Gewehr auf die Schulter seines Vordermannes legen lönnte. Eine einzige, aus allen Gewehren abgegebene Salve würde mehr als 2 Millionen Francs kosten. Um diese zu einer Revue aufgestellte Armee passiren zu können, bedürfte es eines Schnellzugs, der in einer Minute an 2000 Mann vorbeiführe und ununterbrochen 70 Tage unterwegs wäre. Ein Engländer hat berechnet, daß, um die Namen aller dieser Soldaten aufzuführen, man so viel Papier nöthig hätte, als die Times-, einschließlich der Jnferaten-Seiten, in 3z Jahren braucht. In Europa stehen 4,250,000 Mann unter Waffen und im Falle eines Krieges wären 16,410,000 zum Ausmarfche bereit,. mit 34 Millionen in Reserve. Wenn man alle diese Leute, 4 Mann tief.nebeneinander aufstellt, würde die Linie von Madrid bis Petersburg reichen.' Auf jedem 1.680 Quadratmeter fassenden Raume findet man 9 Soldaten und 79 Civilisten. Alles in Allem kommt in Eurova auf

10 Menschen oder 5 Männer 1 Soldat. Gassenkehrer tut Thlerreiche.

Wenn der Mensch irgendwo an Gerechtigkeitsgefühl zu wünschen übrig laßt, so ist dies m seinem Benehmen gegenüber den verschiedenen Thieren der Fall. Es sei damit nicht behauptet, daß er die Thiere im Allgemeinen zu schlecht behandle aber seine Neigung wie seine Abneigung bethätigt sich nur zu hausig an falscher Stelle. Dabei ist das Empfinden der einzelnen Menschen noch überaus verschieden und unberechenbar: dem emen sind Mäuse und Frösche unausstehlich, der andere nimmt sie mit Vergnügen in die Hand und. duldet sie. in seiner Umgebung. Unzählige nützliche Spinnen müssen es mit dem Tode büßen, daß sie es nicht verstanden haben, durch eine gefälligere Nörperform das Wohlwollen des Herrn der- Schöpfung zu erregen. Die Schlangen werden nun gar entweder geflohen oder getödtet, gleichviel ob es sich um eine giftige Biper, von der vielleicht in der betreffenden Gegend kein einziges Exemplar vorkommt, oder um eine harmlose Blindschleiche oder Ringelnatter handeln soll. Es kann den Menschen noch so eindringlich gesagt werden, daß die Spinnen sämmtlich und die Schwngen größtentheils nützliche Thiere sind; die bis zum Ekel gesteigerte - Abneigung der meisten Menschen scheint nun einmal angeboren und überwindlich zu sein. . Im Gegensatz dazu macht er andere Thiere, auch wenn sie unverbesserliche Diebe sind oder mit unharmonischem Geschrei der ganzen Nachbarschaft lästig fallen, zu seinen erklärten, Lieblingen. Der Schulunterricht hat ohne Zweifel zukünftig eine große Aufgabe dahin zu lösen, daß er den Menschen in ihrer Jugend die Abneigung oder wenigstens den Zerstörungstrieb gegen Thiere vor. zweifellosem Nutzen benimmt. Eine vollkommene Besserung wird sich darin allerdings sehr langsam erreichen lassen, aber Einiges läßt sich bei gutem Willen auch jetzt schon bessern. Achtung verlangen zunächst diejenigen Thiere, die man als Gassenkehrer der Natur" bezeichnen könnte, deshalb, weil sie durch Beseitigung gesallenerThiere da für sorgen, daß die freie Himmelsluft nicht von einem Pesthauch des Todes durchzogen wird. Dazu gehören z. V. die zahlreichen Grab- und Aaskäfer. Es wird Niemand verlangen, daß ma vie Berührung mit diesen Thieren suchen oder auch nur sich gerne gefallen lasiert soll, aber man soll sie auch nicht muthwillig todten. Man sehe einmal einer Schaar der als Todtengräber be. zeichneten Käfer zu, wie sie mit eine:n Eifer und einer Kraft, die ihre Fähigkeit zu übersteigen scheinen, eine todte Mus vollkommen von der Erdoberfläche verschwinden lassen und in eine Grube senken, wo sie der künstigen Käfergeneration zur Nahrung dienen wird, ohne das Auge und die Nase des Menschen zu verletzen. In den Tropen sind es andere größere Thiere, die hauptsächlich dieses nützliche Geschäft verrichten, die Hyänen, und die Geier, die ebenfalls als Lohn für ihre nützliche Arbeit vom Menschen Haß, Verfolgung und Schimpfworte ernten. Die Beispiele aus dem Thierreiche lassen sich noch in's Vielfache vermehren. Es sei vergleichsweise nur daran erinnert, daß Niemand an dem Anblick eines Straßenkehrers oder Cnalarbeiter sein Wohlgefallen findet, und daß doch Jedermann die Nützlichkeit und Noth, wendigkeit ihrer Existenz und Arbeit anerkennt. So sollte es auck den Straßenlehrern im Thierreichc ergehen. Bbiu niande. Die Einwanderung hebt sich wieder. Alt einem einzigen Tage hatten die Beamten in der New Jorker Larg - Office nicht weniger als 2244 Einwanderer abzufertigen. Den größten Strohhau. fen in Illinois findet man zu Peoria. und zwar in der Nähe der Papp-deckel-Fabrik. Der Haufe ist 450 Fuß lang, 60 Fuß breit und 50 Fuß hoch, enthält 3300 Tonnen Stroh und repräscntirt einen Werth von $3000 bis $4000. Unter der sonderbaren Anschuldigung der Rattenquälerei ist ein reicher Farmer in Jndiana. J.T.. Webster mit Namen, unter Anklage gestellt worden. Der Mann soll bren nendes Pavier in Fallen, in denen Ratten gefangen waren,' gesteckt und so die Nager lebendig gebraten haben. In Stevens Point, Wis., wurde das Wohnhaus von Bronislaw Rogalski vom Blitze getroffen und brannte bis auf den Grund nieder. Die Gattin Rogalski's wurde getödtet und ihm und seinen drei Kindern wurde durch den Blitzschlag die Besinnung geraubt. . JmArmenhausevon Martin County, Ind., . ist Stephen A. Horsey, der letzte Führer der berüchtigten Knights of the Golden Circle-, aus dem Leben geschieden. - Diese Ritter", welche während des Bürgerkrieges im südlichen Jndiana ihr Unwesen trieben, wurden kriegsgerichtlich wegen Hochverraths zum Tode verurtheilt. I n S a n t a F 6, New Mexico, erschoß der Polizist Garcia den früheren Polizisten Martinez, der zum Zeitvertreibe sein Weib durchbläute und vom Polizisten, den die Frau zu Hilfe rief, daran verhindert werden sollte. Martinez wollte den Wächter des Gesetzes mit einer Schcere angreifen und wurde dafür von diesem .prompt über den Haufen geschossen. Gräber und ein odes Heim wär alles, was Martin Madden, Soldat des 7. Regiments der Bundesarmee, bei seiner Heimkehr in Camden, N. I., fand. Er hatte bei Santiago gefochten und kehrte zum ersten Mal seit 7 Jahren wieder in die Heimath zurück. Er fand Vater und Mutter todt, das Haus in fremden Händen; die Geschwister waren nach New Fork gezogen. In Bethel, Me., wurde ein verweaener Versuck. aemacbt. dieSvar.

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bänk zu berauoen. Die äußere Thür des eisernen Geldschrankes ward mit Dynamit in Stücke gesprengt und die innere Thür stark . beschädigt, die Räuber wurden aber verscheucht, bevor sie an den Inhalt des Geldschrankes gelangen konnten. Die Werkzeuge zu , der Sprengung waren aus einer benachbarten Tischlerwerkstätte vermittelst Einbruchs gestohlen worden. Eines schrecklichen Todes starb Frau G. Strandzood in Rambaultown, Mich. Die Frau war im Begriffe, die Oellampe anzuzünden, als zufälliger Weise der Fenstervorhang in Brand gerieth. Bei den Bemühungen, das Feuer zu löschen, geriethen ihre Kleider in Brand, ihr Brandwunden verursachend, welche ihren Tod am nächstenMorgen zur Folge hatten. Die Verstorbene hatte das hohe Alter von 86 Jahren erreicht. EinefurchtbareTragödie ereignete sich in Vlossom, Tex. Geo. Morgan, der über ein Jahr vom Elternhause abwesend war, kehrte neulich um Mitternacht zurück. Er hielt vor der Einfahrt zum Hofe mit seinem Pferde und rief, ob er einen Trunk Wasser bekommen könnte. Sein Bruder antwortete vom Schlafzimmer aus, daß er nur zum Brunnen gehen sollte. Morgan begab sich dann aber, ohne sich zu erkennen zu geben, ins Schlafzimmer, und da der Bewohner desselben weder den Mann noch dessen Absicht kannte, so schoß er und streckte ihn todt zu Boden. Als er dann aussprang, sah er, daß er seinen Bruder getödtet hatte. Die Saison in den Sägemühlen in La Crosse, Wisc., und entlang dem Black River hat in diesem Jähre ungewöhnlich früh ihr Ende erreicht, nicht infolge der Flauheit im Holzgeschäft, sondern weil der Wasserstand im Mississippi, Black River und Chippewa River und deren Nebenflüssen so niedrig ist, daß die Baumstamme nicht geflößt werden können. Die La Crosse Lumber Co. konnte nicht mehr als 3.000.000 Fuß von ihren 15,000,000 Fuß den Fluß hinabbringen und hat schon vor einigen Monaten den Betrieb eingestellt. Der Betrag des geschnittenen Holzes wird hinter dem in früheren Jahren bedeutend zurückbleibn. Während der Küster der Presbyterianer Kirche an der Highstraße in Newark, N. I., die Glocke für den Abendgottesdienst läutete, löste sich dieselbe aus dem Stuhl und stürzte krachend hernieder. Durch zwei Stockwerke hindurch fiel die etwa 1500 Pfund schwere Glocke, Balken und sonstiges Holzwerk in Splitter schlagend, in die Orgel. Das schon alte Instrument, welches in nächster Zeit durch ein neues ersetzt werden sollte, wurde so vor der Zeit dem Verderben geweiht. Nur ein Trümmerhaufen zeigt noch die Stelle, wo die Orgel stand, welche Jahre lang den Gesang der Gemeinde begleitet hat. Von großem Glück kann der Küster, Herr James Tyler, sprechen, daß er, wenige leichte Schrammen abgerechnet, unver letzt davonkam. Vom Auslande. 7- Eine Feuersbrunst hat die Kattunfabrik der Herren Gartside und Compagnie zu Malaunay, 12 Kllometer von Rouen. zerstört. Ein ein ziges Vorrathshaus, das fertige Waaren enthielt und die Graveur - Werkstätte wurden gerettet. Bei dem Brande wurden viele sehr werthvolle MaschincN zerstört; der Gesammtschaden betragt etwa drei Millionen Francs. Einen wahren Stiernacken muß der Landwirth Schoppmann m Lette haben. . Er kam, als er ein schweres Fuder Korn einfuhr, zu Fall und ein Rad des Wagens ging ihm genau über den Hals, ohne daß er besonderen Schaden nahm. Der Hals zeigte einige Schrammen,, aber der Mann geht nach wie vor seiner Arbeit nach. Der 15jährigen Dina Moos in Mannheim war von zwei Frauen nachgesagt worden, daß sie ein Liebesverhältmß habe. Das Mädchen regte sich hierüber derart auf, daß' es glaubte, nicht länger leben zu können. Es ging deshalb in das Wasser) wo seine Leiche gesunden wurde. Der Bater hat gegen die beiden Frauen Klage wegen ehrenrühriger Verleumdung erhoben. In MUlheim a.d. Ruhr erschoß der Elektrotechniker K. Schneider nach kurzem Wortwechs:l, anscheincnd in der Nothwehr, seinen Schwager E. Künzel, der längere Zeit bei ihm in Dienst gestanden hatte, vor kurzem aber entlassen werden mußte und Schneider seit dieser Zeit mit Drohungen verfolgte. . , Schneider stellte sich selbst dem Gericht. Er sowohl als auch der Getödtete sind Familienväter. Die bayerische S taat sregierung hat zwei Assistentinnen als Fabrikinspectoren angestellt. Es sind dies . für die Regierungsbezirke Oberbayern. Niederbayern, Oberpfalz und Regensburg, dann Schwaben und Neuburg (1. Bezirk) mit dem Sitze in München das Fräulein Caroline Bernatz in München, dann für die Regierungöbezirke Mittelfranken, Pfalz. Oberfranken, Unterfranken undAfchaffenburg (2. Bezirk) mit dem Sitze in Nürnberg die Frau Anna Gundelfinger. ehemalige Buchhalterin und Fa vnkausseyertn m Allersverg. Ein gräßlichesUnglück ereignete sich in der Lederfabrik von ftritz Häuser in Backnang. Sieben Arbeiter waren mit der Reinigung eines großen Dampfkessels beschäftigt, der mit einem inBetrieb stehenden Reservekessel verbunden war. Plötzlich strömte aus diesem Reservekessel Dampf in den anderen Kessel und überraschte die Arbeiter. Leider konnten sich nur noch vier in Sicherheit bringen. Ein Mann kam mit leichten Verletzungen davon; zwei dagegen wurden von dem einstromenden Dampf förmlich abgebrüht, so daß der Tod als ein Erlöser betrachtet werden mußte. Der Heizer soll im Scherz das Verbindungsventil ein wenig geöffnet haben. ...

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Tchlaflosigktlt, Kopfschmerzen und ppktitloflgkktt leiden, daß wir ein .... L.ebcrleldcn .... haben. Man thue sofort etwas dagegen, sonst komm der Magen in einen, schlechten Zustand und das Blut wird unrein. Man hat ein gutes Hellmittel nöthig. Gebrauch Dr. August König' Samöurger Tropfen. Sie erden die Leber neu beleben, den Magen nd das Slut reinigen.

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A New York feusrness man, a fisher and camper-out in vacation time for fortyycars,says that J & RWA-W Tabules arc the sie plus Ultra of meefccine for a sportsman's nud, and that he would as soon think of omitting his fly feook as of going away withoot a dozen or two of tnese littls regulators, coftectors and comforters. J j

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an Das Badest ä'dtchen Salzschlirf ist von einer schrecklichen Katastrophe heimgesucht worden: 34 WohnHäuser. 21 Scheunen und 29 Stallungen, im Ganzen also 84 Gebäude, liegen in Schutt und Asche. Die reichen Vorräthe an Getreide und Holz.. sowie fast sämmtliches Mobiliar, sind mitverbrannt. Vom Schulhause bisum nördlichen Ende des Dorfes ist nur ein einziger Trümmerhaufen geblieben. Das Postamt blieb vom Feuer verschont. Die meisten Abgebrannten hatten ihre Sachen versichert, wenn auch zum Theil sehr niedrig. DerGesammtschaden wird auf etwa eine halbe Million Mark geschätzt. Es wird vermuthet, daß die Kinder in dem Stalle mit Feuer gespielt und dadurch das Unglück verschuldet haben. DemJnhabereinerLubecker Weinstube mit Damenbedienung, V.' Briese, empfahl vor eimger Zelt ern gewisser Alois Vojciech in Prag zwei sehr schöne junge Kellnerinnen, worauf Briefe 60 Gulden Reisegeld für die Mädchen an Vojciech schickte. Da indessen die Kellnerinnen nicht eintrafen. auch Vojciech alle Briefe des LUbecker Restaurateurs unbeantwortet ließ, so erstattete letzterer Anzeige bei der Prager Polizei. Bei der in der Wohnung des Vojciech vorgenommenen Haussuchung fand die Polizei zahlreiche Correspondenzen. woraus ganz klar ersichtlich, daß Vojciech einer ver gefährlichsten internationalen Mädchenhändler ist. Er wurde verhattet. . !3rt C h e m n i h vergnüg t e n sich vier' junge Leute mit Photographischen Aufnahmen. Der 19jährige Tischlergehilfe Hans Georg Bräunling aus Deutschneudorf, der in einem abgelegten Rocke eine kleine Pistole bemerkt hatte, ergriff dieselbe und richtete sie, in dem Glauben, daß sie ungeladen sei, scherzweise mit der Frage an die Umstebenden: Wer von Euch ist den hier übrig?" auf seinen Freund, den 17 Jahre alten Schlossergehilfen Karl Paul Wetzel. In demselben Augenblick krachte ein Schuß und Wetzel, von einer Kugel in die linke Brustseite getroffen, brach zusammen und war nach wenigen Minuten eine Leiche. Bräunling, sowie der Besitzer der Waffe, der 24 Jahre alte Buchbinder Georg Alexander Henker aus Hainichen, wurden verhaftet. Ein arges Mißgeschick hat die Familie des Domänenpächters Amtsrath Speichert auf der, Domäne Ruthe bei Sarstedt ereilt. Der als Einjährig - Freiwilliger beim braunschweigischen Husaren - Regiment stehende älteste Sohn befand sich mit seinem Regiment im Manöver, stürzte dort mit dem Pferde und brach dabei ein Bein. Der Verunglückte wurde nach Braunschweig gebracht. Auf die Nachricht von dem Unfall seines Sohnes eilte der Vater sofort nach Braunschweig. Er hatte hier da5Unglück, in dem Hotel, in welchem er eingekehrt war, zu Falle zu kommen, wobei er ebenfalls einen Beinbruch erlitt. Der Vater liegt nun in demselben KrankenZimmer, in das man seinen Sohn gebracht hatte. . ,

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