Indiana Tribüne, Volume 22, Number 18, Indianapolis, Marion County, 6 October 1898 — Page 1

O A fCv n A0 w o Kr 1i VO rtf , & W y iy iy w vv w O o vOffice : No. 18 Süd Mabama Otraße. Telephon 1171. Indianapolis. Indiana, Donnerstag, den 6. Oktober I8Z8. Jahrgang 22, NoilS

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Sditorielles.

Die Spanier wollen die Gebeine deS ColumbuS mit nach Spanien neh-I men. Jb aber oie Knochen, welche tn jmm. m - . - I einem Bleisarge in der Kathedrale von Havana liegen, auch wirklich die deS Entdeckers Amerikas find, das ist sehr zweifelhaft. Wahrscheinlich find sie eS nicht. Christoph ColumbuS ist am 20. Mai 1506 u Valladolid in Svanien gestorben, nachdem er den Wunsch äußert, man möge ihn auf San Do-1 minao bearabe,. Die Leicke wurde. ! f w m . Mm e?,k.k.s. I WWM , . ro ... t : . . , e I im Karthäuser Kloster zu Sevilla beigesetzt. Ebenso die Leiche seines SohneS Diego, der 1526 starb. 3m Jahre! 1540 wurde die Kathedrale in San Domingo fertig und ein Jahr später brachte man die Särge der beiden Co-I lumbus dorthin. AlS dann später Franz Drake San! Domingo eroberte, ließ der Erzbischof Francisco Pio die Särge mit Erde be-1 " r uo vcr jzi, wo nc neu vt anden, war schon im Jahre 1683, nach . Mf. ' . . ' .s! oin l"n vamangen cgnooc rntni meqr oerannr uno oer sranzon,qe e . . . t. . r m r r m scklatsareiber Moreau de St. Merv sagte 1873, eö sei ihm nicht gelungen, festzustellen, wv ColumbuS' Gebeine bestattet seien. 3m Jahre 1795 mußte Spanien die! Insel San Domingo an Frankreich abtreten, erbielt aber d!-KrZaubnik. I r - - - fr ColumbuS' Leiche nach Havana bringen zu lass.n. Am 20. Dezember jeneS JahreS wurde in Gegenwart des!

spanischen Generals Aristazabal in derlwobei ,wölf oder fünfzehn Soldaten

Kathedrale von 'San Domingo ein! Grabgewölbe geöffnet, ,n welchem einige Knochen, Staub und Bleiftücke! laaen. Diele vericklok der General in v 1 r einem Bleisarg, den er nach Havana I mitnahm, wo er in einer Mauernische! der dortigen Kathedrale aufgestellt l WUrbe. Nach weiteren 81 Jahren, 1877, wuroen tn der Kathedrale von anl 9 .MM I Vomlngo Reparaturen vorgenommen . r . I und man fand einen Sarg, auf dem der! ct - rr t it n . tn . & I

viamt von zuw oion uano. TZievilung von ounverl Zveann ao, um t zui...

war ein Enkel deS Entdeckers gewesen.! er -1 or.x.r. .i I

yiQQerc ?laqsoeiquogen suorien zurirau, vle vivaien uno oie uamps-ig?ew

Aussindung eines großen BleisargeS. m 1 r 1 . tr. t. r I MHIHMHy '' ö " P , Bevor derselbe auS der Erde gehoben I . lit, IJi.l I L . 4 km I wuroe, ttep oer rzoi,azos occyia oen . r . m r ' r r e rr- r t i I Präsident der Republik San Domingo mm - . , . . . und leine Minister yerbelrusen uno i dann wurde der Sara anS Licht ge-l zogen. ES befanden sich folgende 3nschriften darauf: DeSeubridor de la Amerika, Primero Almirante." I Eristobal Eolon, Almirante." I Illustre y eSclarecido varon, Don Ehnstobal Eolon." Ultimi Partei de loö restoS del primero Almirante Ehristobal Eolon, DeSeubridor" zu . . m. . . .

' ' " ' ' atrnlML- - Won ColMritf, Ümf,;"-'T,16m,r!Dt4nB'e,n Christoph ColumbuS Letzter Theil der Ueberreste deS ersten AdmiralS, des Entdeckers Christoph ColumbuS." Die Bewohner von San Domiugo freuten sich, denn sie waren eS. welöe h,n ,&tn (S.htxnh Kolumbus batte ,ud nicht die Spai.k.-t.. Bl.I. iui vuwuuu (uivuu '"k. . 51 A.k.. CT i .U.. I.

beul a, : ..nlvecrer Nrnkrika. rnriv.c iaa rn.-f.- iu. n.k. ..s..I

die Knochen irgend eines DuMI Charles Qright, ein Kaufmann in mannes l ISterlina Station, berichtet, tafe bic

Die Spanier dagegen schworen hoch

und heilig, der Erzbischof von San Domingo habe den Präsidenten und seine Minister betrogen und einen falschen Sarg mit extra für diesen Zweck angefertigten Inschriften untergeschoben der echte ColumbuS sei in Havana und dabei bleibe eö. Eine Reihe von Jahren zankten sich die San Domingoer mit den Havanaern und eine ganze Menge Bücher und Broschüren wurden über Christoph ColumbuS' Gebeine geschrieben, ohne daß über allen Zweifel erhaben festgestellt worden wäre, wo deS ColumbuS lebte Ueberreste thatsächlich ruhen. Endlich machte fich Rudolph Cronau auf die Suche. Er fuhr 1890 nach San Domingo und blieb dort bis Anfang 1891. Am 11. Januar 1891 gelang es ihm, den in der Kathedrale beiaes.bten Sarg öffnen zu lassen. ES befanden sich die im Jahre 1877 daraus angebrachten Siegel der damaligen Behörden noch unversehrt vor und Cronau begann die Inschriften auf dem Sarge zu studiren, wobei er nachwies, daß dieselben der im 16 Jahrhundert üblichen Schrift gleichkamen, obwohl die Spanier stets behauptet hatten, die Schristzüge seien neueren Datums und! das Wort Amerika" sei im 16. Jahrhundert noch nicht gang und gäbe ge-

m rm . f I Karten vom Jahre 1507 das Wort! Amerika" zu finden war. Ebenso wieS l er nach, daß ColumbuS durch einen Flintenschuß verwundet worden war und die Kugel bis zu seinem Tode in dem Körper blieb. Nun wurde aber in dem Sarge in San Domingo auch ge-leine glintenkugel gefunden, in demjenigen in Havana aber nicht. I Cronau erklärt nun um Schluß, der r;rä. t,,.l OTriftnafw! Kak?. I I - .7 1 a 1 K , mrr i. ! . T . L . ! V . O rC-i . J B I V Uly er HVJ sie cocinc cc niecaci i nach Havana brachte, den Sarg Diego I ColonS, deS SohneS ColumbuS', er-I wischt, der dicht neben demjenigen sei-1 nkS VaterS vergraben war, waS !Aristazabal wahrscheinlich nicht wußte. I UebrigenS waren den Spaniern diel alten Knochen zu gönnen, denn sonst ist ihnen von der ganzen Entdeckung Ame rikaS jetzt nichts weiter übrig geblie ben. ArOMikhlell. Wetterbericht. Kühle, trübes Wetter heute und morgen, voeyne Temperakur mnerhalb der lebten 24 Stunden 76 Grad, niedrigste 56 Grad. -f Kamvk mit Indianern. ! Minneapolis, Minn., ö. Okt. I Ein heftiger Kampf fand zwischen einer Bande Indianer und Truppen statt.! todt oder verwundet sielen. Diebetreffenden Indianer waren nach einer anderen Reservation beordert worden.! l&i k,?snt, ,,s.s.. fAr ki.l Q j jst Bodenameliorationen und da daS Ver-1 langen gerecht war, wurde auch eine! diesbezügliche Bill dem Conareh vorI " " ' t (ttUn. S,r CS.nnartd aUr hslfsirf fi.l V U --I- T I I nicht. Die Häuptlinge weigerten fich M . . I varausyln, vak dlSyer von tynen ve-i

tollen, cronau vewles, cap.iqo aunnqicn.

lwoynie ano zu vertagen uno eneratig, oxft

? v . rr m .1 Bacon zog mit einer Truppenabthei-I t cm r m verhaften. D,e Indianer griffen daC VI. a.iv.i t. c . r . e I boote, welche die Soldaten gebracht t .11 Z t-r.t r . . r. i --7- ' " hatten, in großer Zahl an, so daß eine riim IHt IM4IMr . (2 fix.. II. j 1. k.T K ,vrmziqe qiaqi ersvigie. ver ijb .fr U. e - w iamps sano ungesayr orelpig weiten I . an r ? rw r , von wantx naye oei vear Jölano statt. Die Heranziehung weiterer Truppen ist nothig und mqn befürchtet leinen allgemeinen Indianeraufftand. Opfer deß Sturme S. Savannah, Ga., 5. Oktober. ES lausen jetzt ach und nach Znformationen auS den vom Sturm Helmgesuchten Distrikten ein und scheint eS, I W 1 ' ' ' apiuw jstuii,iu iy 4,tutu.vcttuciii hab.. Aachrlchl.n. di. mit .in.m ch'' h"' 'i"k'. s'n dhw gernandina ö0 Menschen ertranken. Von Campbell Island, bewohnt von ungefähr farbigen Leuten, wird beI,?, . riStet. dak all. Bis of ttitanUn . I r " i" Sn Brunswick verloren 4 Personen ihr Leben und in Jessuv. 100 Meilen von der üe entfernt, tantht tin Wann in .i,.m Hm Cturn, ,..?... ?as. AllÄnf It "v

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Verluste an Menschenleben und Eigen

thum in den Reisfeldern von Glynn und MeJntosh groß find. Um Fernandina, Brunövick und Darien liegt eine Anzahl kleinere. Inseln, auf welchen kleine Gruppen von Familien lebten. ES wird noch mehrere Tage dauern, bis man von dort Nachrichten erhält. Großer Scha. den entstand auch an Schiffen. Auf St. SimmonS Island, dessen Ufer mit Sommer-Cottageö bebaut waren, hat die Sturmfluth große VerWüstung angerichtet. ES wird berich tet, daß alle CottageS zerstört find.' 2 st er noch am Leben? L o n d o n, 5. Oktober. Die hiefifige französische Botschaft erhielt eine! Depesche von Peking, datirt von heute, welche sagt, daß zwischen dem Kaiser und der Kaiserin. Wittwe die größte Harmonie bestehe. Der Depesche ist hin.zugefügt, daß die Kaiserin, welche die Gefahren übereilter durchgreifender Reformen einsah, beschloß, dem Kaiser in der allgemeinen Leitung der Staats. angelegenheiten und bei Einführung von Reformen zur Seile zu stehen. Die Depesche sagt serner, daß Umstände eö nothwendig machten, sechs Räthe, welche den Kaiser drängten, ungeeignete Reformen einzuführen, hinzuf 1 Nach Bezugnahme auf die Befira. fung Anderer, sagt die Depesche, daß Li Hung Tschang nach seiner Entlassung vom Tfung Li Samen von der Theil. nähme an öffentlichen Angelegenheiten Abstand nahm. AuS Spanien. Madrid, 5. Okt. f.ES wird verkündet, daß Admiral Cervera zum lebnIanalicken Senator ernannt wer- . vcu wiu. M a d r i d, ö. Okt. Die Regierung hat den Verkauf der in kubanischen Gewässern liegenden Kanonenboote an südamerikanische Republiken sanktio nirt. Einer Zeitung, die erklärte, daß Ge neralmajor Merritt behauptet habe, die Philivpinen-Znseln müßten von den Ver. Staaten annektirt werden, antwortete Premier Sagafta in einem Interview, er glaube nicht, daß der General die ihm zugeschriebene Erklärung, die nicht im Einklänge mit dem Friedenöprotokolle stehe, gemacht habe. Cr e t a soll geräumt werden. Constantinopel, ö. Okt. Die gemeinschaftliche Note Rußlands. Großbritanniens. Frankreichs und w Italiens, welche den Rückzug der tür tischen Truppen von der Insel Creta verlangt, wurde heute der türkischen Regierung überreicht. Die genannten Mächte begehen in der Note daraus, daß die türkischen Truppen die Insel Creta innerhalb eineS Monats von heute an. räumen müssen und daß der Abmarsch derse! ben innerhalb 14 Tagen beginnen muß . m m m. m Vrs?S-ac?,e. Anaekommen in : Bremen: .Kaiser riedrick" von " ' GlaSgOW: Zurntfia" von New m llJ Rotterdam: Maasdam" von " Äork QueenStown: ..Teutonie" von " gOlf Liverpool. New A ork: Maiestic" von Li. dpggl. I " ' allerlei. m ockford bei Clark skzu r g. W. Va.. erschoß Ward Wolfe seinen Vater W. W. Wolfe und seinen Bruder Quill Wolfe in ihrer W) nung. Der junge Wolfe fuhr Morens nach WeNon. um eine Schrot flinte für die Jagd zu kaufen. Er I . , ' w C P..jt kedrte um IV Uvr uruci uno ctiuuji " m . ' i !t ...t W!. y.A Bruder rr, är leine Wolfe allein fort und kehrte bald zurück. Er rief seinen Vater und fragte ihn. ob er ihn halbwegs anstand, ve. , t ..v.s iMsTT VriiT r trttl luycm "v.u 'VT. ... :r"ll 1 eben, tocrn Quäler rounie nicfli. lys meinte und lud den Sobn ein. in's 5)aus zu kommen und sich auszuruhen. da it mehrere Tage im Walde schwer a'iS Darauf ging d " " . " . i 1.,,,? imd s,irt, ,!n?tt Revol verschuß auf ihn ab. ihn aus der Stello töbtcnb, ecin atet stanb mar

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aber von dem Vorfull so entsetzt, daß er sich nicht rühren konnte. Der Brudermörder richtete den Revolver gegen den Vater und schoß auf ihn. Sein zweiter Bruder kam hinzu und folgte dem Mörder, welcher wegging. Er fand ihn auf dem Friedhofe, über das Grab der Mutter gestreckt, mit einer Kugel im Zlopfe. Bevor Ward sich

todtete, schrieb er auf dem Grabstein der Mutter: Sie stießen mich aus dem Heim und begruben mich ohne Sara." Der Doppelmorder war m Folge des Todes seiner Mutter mahnunnia aeworden 5lm Alter von13ar:ren verließ vor zehn Jahren Peter Hoffarth seinen Geburtsort in Elsak. um nach Amerika zu reisen. Er ließ seine Jugendliebe Regina Holderleth zurück mU dem Versprechen, sie zu seinem Weibe zu macken. sobald er fick eine Existenz gegründet habe. Die Jahre vergingen, auch Frl. Holdeneth kam unterdessen nach Amerika, aber keines wußte des Anderen Aufenthalt. Die. ser Tage traf Hossarty, der ein wohlhabender Bewohner von New Orleans ist und auf einem Besuch in New Nork auch nach Newark kam, mit der Jugendgeuebten ganz durch Zufall ln Newark zusammen. Nichts stand mehr dem Bund für's Leben entaeaen und als glückliches Ehepaar reisten die beiden lange Getrennten nach New Orleans ab. Fiscker von Stand kebrten in einer Wirthschaft zu Kurzrickenbach (Canton Thurgau, Schweiz) ein. Bei der Fahrt auf dem See wurden sie von starkem Unwohlsein besauen, o daß einzelne rasch am schweizerischen Ufer an's Land aeben mußten, um ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen; von dort wurden sie nach Hause gebracht. Die Ursache der Erkrankung in 1 m rr . . cm: n. im Genusse verooroener vurne (Landjäger) zu suchen. Im Ganzen sind 15 Personen erkrankt, von denen der 19jährige Karl Hegele aus Bayern im Krankenhause zu Konstanz verstorben ist. Als Todesursache wurde Vergistuyg seslgeZtellt. '-Einen teuflischen Rach e a k t vollzog in Enfield (Süd-Au-n r T". Ali . o jiiaiicn; eine riseucynge tfiau an thut Nebenbuhlerin. Die Gattin des dortiaen Farmers Simmons alaubte 'der bei ihr seit drei Jahren bediensteten Georgine Woodung gegenüber Grund zur Eifersucht zu haben. Sie beschloß, daß Mädchen auö dem Wege zu räumen. Als der Mann zu Markte gefahren und beide Frauen allein im Hause waren, betrat Mrs. Simmons die Küche, in der linken Hand einen großen Tops voll Petroleum, in der anderen eine Rolle Papier. Sie trat nahe an ihr ahnungsloses Opfer heran, goß ihr blitzschnell daS Petroleum über Kopf und Kleider, entzündete die Pavierrolle am offenen Feuer und fuhr mit dem Brand über die Ungluckliche hin, die natürlich im Nu in Flammen stand. Vergeblich versuchte das Mädchen, sich die Kleider vom Leibe zu reißen, die verbrannten Hände versagten den Dienst. Das Geschrei, das von einem Nachbar aebört wurde. lockte einige Männer herbei, welche die Flammen durch Wassergusse löschten. Der Arzt fand einen halbverkohlten, leblosen Körper vor. Die Frau, die sich an dem entsetzlichen Anblick geweidet hatte, zeigte keine Reue; sie wurde sofort verhaftet und konnte nur mit Mübe vor derVollswuth geschützt werl'O. Hiesiges. Gin Findelkind. Herr H. E. Henson, 1185 Spruee Str. wohnhast, fand heute früh um 6 Uhr ein kleines Mädchen, warm in einen Korb gebettet, auf seiner Treppe. 3a dem Korb befand sich ein Zettel, auf dem er gebeten wird, daS Kind wie sein eigenes zu behandeln. Auch stand auf dem Zettel, daß daS Kind am 20 Sept. geboren wurde. Da Henson schon ein Mädchen hat, wird er daS Findelkind dem Waisenhaus über geben. '.. MifflonSseN. Die sämmtlichen deutschen lutheri söen Kirchen der Stadt feiern nächsten Sonntag ein großes gemeinschaftliches Missionsfest in de? Tomlinfon Halle. Her? Prof. Pieper von Springsield, 3ll., hält um 10 Uhr Vormittags die Hauptpredigt. Der kleine Otadtherolv. Der Liederkranz brachte gestern Abend seinem langjährigen Mitglied, ! Herrn Julius Lottle? ein Ständchen zu seinem 51. Geburtstag. Die San ger wurde eisgeladen in das HauS zu kommen, vo man bei Sang und Becherklang und einem vortrefflichen Imbiß einige recht fröhliche Stunden derlette.

Sozialer Turnverein.

Der Soziale Turnverein hatte geftern Abend IahreS-Versammlung und wählte folgende Beamte: 1. Sprecher Armin Lohn. 2. Sprecher Dr. Wm. Jäger. Prot. Schriftwart Hy. Erummann. Registr. Schriftvart William Dickmann. Corr. Schriftwart Fritz Westing. Schatzmeister Herman Sielken. Buchführer Otto Mayer. 1. Turnwart Louiö Sielken. 2. Turnwart Benno Schmidt. Bibliothekar Alfred Grummann. Zeugwart Max Emmerich. Truftee Herman Lieber, fr. Eine Einladung zu dem am 22. Oktober stattfindenden CommerS deS Unabhängigen Turnvereins zur Einvkihung der Halle desselben, wurde angenommen. Die Mitglieder, welche an dem Besuche deS CommerseS theilzunehmen gesonnen find, wurden ersucht, sich beim Sekretär zu melden, damit dieser im Stande ist, dem festgebenden Verein die Zahl der nöthigen Eintrittskarten anzugeben. Nus den erichtShöfen. . Suverior Court. Zimmer No. 1. Lettie N. Martin, Adm., gegen die P. C. C. & St. L. Eisenbahn Co. 3n Verhandlung. Circuit Court. Richard E. HoSbrrck gegen die Eureka Srocery Co. Zurückgezogen. -. Die zweite Singstunde des Mozart KinderchorS findet nächsten Samstag Nachmittag, 2 Uhr, im Klubzimmer der Mozart Halle statt. Besucher find willkommen. Ed. MeLaughlin, der DienSag auS dem Arbeitshaus entsprang, wurde gestern Nachmittag von der Poizei eingeheimst. Er erklärte, daß er sich nur einen ordentlichen Rausch kauen wollte und daS war ihm gelungen. ES wird ihm für die nächste Zeit schwer 'allen, ein derartiges Bedürfniß wieder zu befriedigen. Meerschkumvfeifen. lanae deutche Pfeifen. Ciaarrensvitzen bei Wm. Mucho. 193 OK Washington Str. Die Polizei erhielt heute Bormittag eine Beschreibung von vier ugendlichen Einbrechtrn, welche in Richmond, Ind. einen Laden plünderen und namentlich Messer stahlen. Sie wurden noch im Lause deö Vormittags von MeGuff, Schröder und Hauser verhastet. Ihre Namen find Ed. Craig, Geo. Harris, Rich. Hart nd Geo. grazier, alle 16 Jahre alt. Am 15. Oktober tagt hier die National Prison Association". DaS Hauptquartier ist im Denison Hotel, aber die Versammlungen werden in der Plymouth Kirche abgehalten. Herr John H. Holliday wird daS Präsidium ühren und Gouvernör und Mayor werden die Mitglieder der Gesellschaft begrüßen. Der Präsident der Gesellchast ist Herr Z. R. Brockvah von Elmira, N. 39. Die Convention währt bis zum 19. Oktober. Salzflub tritt oft auch bei kaltem Wetter, die innere Sand er greifend und andere Körpertheile Hood'S Sarsapanlla, der große Blut relmger heilt Valzflup. Sood'ö Pillen wirken vouüalich nach der Mahlzeit und kuriren opsweh. 25. Joseph R. EvanS, 708 Nord Alabama Str. wohnhaft, reichte im Bundesgericht in Chicago ein Gesuch um Einsetzung eines MassenverwalterS gegen die National Linseed Oil Co." ein. Der Kläger halt $150.000 Ak tienkapital deS Trusts. Er behauptet der Trust habe $2,000,000 Schulden und die Einsetzung eine? MessendervalterS sei eine Nothwendigkeit zur Sicherung der Aktionäre. Samuel Cline, 855 West Washington Str. wohnhaft, wurde von seiner Stieftochter Stella nicht in s liebenswürdiger Weife behandelt, wie er eS wünschte. Er ging deshalb nach einer Apotheke und verlangte LiebeS Pulver. De? Apotheke? gab ihm ein Milchzucker. Pulver und Cline prakti zirte dasselbe in den Kaffee. Merk würdigerweise stellten fich bei seine? Stieftochter und seine? grau Bergif tungSsymptome ein und Dr. Sisenbeiß mußte gerufen werden. ES lagen An zeichen ine? Morphiumvergiftung vor, welche nicht von dem Milchzucker her rühre konnten.

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