Indiana Tribüne, Volume 22, Number 17, Indianapolis, Marion County, 5 October 1898 — Page 2

FuSinNa Trivüne.

Gatters? Täglich und t tSzltch Tr'b2n kostet surch ke Xxla 1 ,?tö per Woche, die eonntagSIribüe'I getl per Woche. Beide inftcrmn 15 Cents t (kx Pt. Per V,ft Rirhald frei Sttd sZtschi5i fferalltt)In4 f ptf Dalt. Cfjui 10 Cü-h Vllsbams Etratze. Indianapolis, 3nd., 5. Oktober 1898. Lldelparente auf (5uba. Das Ende der spanischen Herrschast auf Cuba bedeutet das Ende der Anrechte aus kubanische Adelspatente und jeder Marquis und Graf, der auf der Perle der Antillen zu verbleiben gedenkt, wird in Zukunft als einfacher fceiior durch das Leben wandeln. Dasselbe gilt auch von den Spaniern, welche Granden von Spanien sind. Zwischen dem spanischen Titel und dem kubanischen Ädelspatent ist stets ein strenger Unterschied beobachtet worden. Die Spanier bliäten mit affectirter Geringschätzung auf die cubaNischen Grafen und Marquis und die Eubaner selbst machten sich über sie lustig. Selbstverständlich fehlte es nicht an Ausnahmen und die Adelstitel einzelne? kubanischen Familien standen in hohem Ansehen, wenn auch nicht tregen der betreffenden Patente, sondern nur imHinblick auf die sie sührenden Männer. Im zehnjährigen Kriege wie in dem letzten Ausstände führte mancher Marquis und Graf die Wasfen gegen das Mutterland und diese Männer genossen bei den Eubanern das höchste Ansehen. Unter den Insurgenten von diesem Schlage, die sich einen Namen machten, ist in erster Neihe der Marquis de Santa Lucia zu nennen. Der Hauptgrund, weshalb den Eubanern selbst wenig an den Titeln lag, war in der Thatsache begründet, daß die spanische Regierung meist als Belohnung sür politische Dienste dieselben verlieh und nach dem Dafürhalten der patriotischen Eubaner solche Dienste nur auf Zkosten ihrer eigenen Insel geleistet w.'rden konnten. Einer der angesehensten Eubaner, Rafael Montoro. der als Gelehrter, Sckr:ftsteller und Redner unter seinen Mitbürgern einen hervorragenden Platz einnahm, mußte dies an sich selbst erfahren. Wie alle patriotischen Eubaner, strebte er auf Erlangung einer freien vtegierung hm und tra: deshalb in die Reihen der Au tonomisten. Eines schönen Tages nun verlieh ihm das Ministerium Eanovas das Marquisat, da er die Reformen, welche Eanovas anstatt der Autonomie einzuführen geneigt war, zu acceptiren Willens war. Won dem Tage seiner Ernennung zum Marquis war Montoro's Einfluk dahin, wiewobl seine Freunde erklärten, daß er sich um den i , , r A-ilei Nicht beworben hatte, ja denselden verabscheute. Als im verflossenen Januar das Autonomistencabinet gebildet wurde und dasMinisterium Sagasta ihn zum Finanzminister machte, stellte sich heraus, daß der .Marquis" Montoro viel weniger Einfluß hatte, als der .Sennor" Dtonioro. Während die Eubaner seinen persönlichen Eharakter gebührend schätzten, begegneten sie dem neugebackenen Marquis und Minister mit Mißtrauen. Jetzt liegt natürlich die Möglichkeit vor. dak er unter der neuen Ordnung der Dinge als einfacher (bernio? Montoro wieder ven Platz einnimmt, der ihm wegen seiner alämenden Eiaensckatten aebübrt Der Marquis de ApezteSuia ist ein anderer Eubaner, der ähnliche Ersahrunaen gemacht bat. Als er vor secks Jahren Mitglied der Eortes war, machte die ttonigin - Regentrn ihn zum ranven von Spanien, ilrnewohl Eu baner, war er bii Haupt der conserva tiven Partei, welche sich säst ausschließ lich aus ultraloyalen Spaniern zusam mensetzte. Die Reciieruna hatte ae glaubt, daß der ihm verliehene Titel ihm bei den Spaniern größeres Ansehen verschaffen und ihn in den Stand setzen würde, durch seinen erhöhten umjiun vle konservativen zur Annähme der Autonomie zu bewegen Die konservative Partei wollte von tl nem derartiaen Auaeständnisse nichts wissen, gleichviel, ob ein neugebackener Grande oder der General Eapitän sich als Champion ler Autonomie auf spielte. Da der Marquis de Apezteguia Präsident der Zuckervflanzer - Association ist und auf Cuba bedeutende Besitzungen hat, wird er wohl auf der Insei bleiben, unbeschadet um die Thatfache, daß sein Grandentitel in Zukunft nur eine schöne Erinnerung an die für immer entschwundene Colonialzeit bilden wird. Der gegenwärtige Bürgermeister ist ebenfalls von Adel, da er den Titel eines Marquis de Estcaban sührt. Er gehört einer alten unv reich begüterten Familie an, hat sich aber nie in der Politik besonders hervorgethan. Seine Ernennung durch den General - Eapitan Blanco verdankt er seiner Popularität bei den verschiedenen BevölkerungSklassen. Er scheint sich ebenfalls der neuen Ordnung de? Dinge fügen zu wollen, da er dieser Tage verschiedene Conferenzen mit dem General Rodriguez und anderen Jnsurgentenführern hatte. Sein Vorgänger war übrigens ein gewöhnlicher Fuhrmann, der der conservativen Partei angehörte. Unter der spanischen Herrschaft galt der Grundsatz, daß der cubanische Adel leine Machtbefugniß habe, denn diese besaß' einzig und allein der General.Capitän. Der Erste, welcher dieses ' hohe Amt inne hatte, war Don Diego Belasquez. ein Reisegefährte des Entdeckers Columbus, und seine Bestallung erfolgte im Jahre 1511. . Sein 123. und letzter Nachfolger war Don Ramon Blanco, Marquis de Pena Mlata. Die Mehrzahl dieser GeneralCapitane gehörte dem Adel an; so war General Weyler Marquis von Tenerisfa und General Eoncha Marquis von Harana. In früherer Zeit war derAdel m zwei Klassen getheilt: die Würdenträaer und die Titelbesitzer.

öZon den nickt militärischen Würden

trägern waren sieben Inhaber deö kLniglichen Großkreuzes und Mitglieder deö Ordens Karl III. und 35 gehörten dem Königl. Amerikanischen Orden der katholischen Jsabella an. Neun MTlifftlfrbrr d?S rvenö VLQXX 111. UN0 63 Ritter des Jsabellen Ordens tru- . . n 1 gen kein Kreuz, n oem erngenannien Orden gab es 43 und in dem letztgenannten 100 .CaballeroS de Real". Außerdem bestanden einigeWUrden von geringerem Range. iüic castmsazen Titel umfaßten Marquisate mit und obne crandenrana. wie es auch solche Grafen gab. Marquisat mit Grandenrang war das von &an Heupe uno Santiago, das im Jahre 1713 creirt mär. C5infslrf)f TOöröiiifate aab es in Menge. Mit der Befreiung Cuba's vom spanischen Joch hat all' dieser Firlefanz ein Ende. PrSsidentenkinder. Bor Kurzem kam aus Danville,Pa., die Meldung, daß Rufus K. Polk von dort, ein Enkel des Präsidenten James St. Polk, von den Demokraten seines Distrikts als Candidat für den Con. greß aufgestellt worden wäre. Herr Polt ist unzweifelhaft ein braver Mann, aber ein Enkel des neunten Präsidenten der Ber. Staaten kann er nicht sein, aus dem einfachen Grunde, weil letzterer, keine Kinder hatte, ebenso wie seine Vorgänger Washington.Madison und Jackson. Mit Ausnahme von James Buchanan waren alle Präsidenten verheirathet oder verwittwet, und zwar gehörten Jefferson, Jackson, Van Buren sowie Arthur zu der letzteren Kategorie. Kinderlos waren Washington, Madison, Jackson sowie Polk. Washington hatte zwei Stieflinder. Nellie und John Parke Custis, denen seine Gattin in ihrer ersten Ehe mit Daniel Parke Custis das Leben geschenkt hatte. John Parke Custis. der aus dem Leben schied, als Washington bei Valley Forge war, hinterließ zwei Kinder, welche von ihrem Großvater adophrt wurden. Der zweite Präsident John Adams hatte drei Söhne und zwei Töchter; eine der letzteren starb als Kind und ein Sohn segnete das Zeitliche, ehe Adams im Jahre 1801 als erster Bewohner das Weiße Haus noch 'vor des sen Vollendung bezog. Ihn überlebte nur sein berühmter Sohn John Quincy Adams, der unter Präsident Madison Gesandter in Petersburg sowie London war, unter Präsident Monroe als Staatssekretär fungirte und im Jahre 1824 selbst zum Präsidenten gewählt wurde. Thomas Jefferson hatte zwei Kinder. beides Mädchen. Martha und Virginia; beide hinterließen zahlreiche Nachkommen. Ein Sohn Virginia's, James Madison Randolph mit Namen. war das erste Kind, welches im Weißen Hause geboren wurde. Eine Urenkelin Jefferson's war die verstorbene Frau Meikleham in Washington, welche im Congreß vergeblich um eine Pension petitionirte. Kinderlos, aber ebenso wie Washington mit einer Wittwe verheirathet, war JameS Madison. Seine Gattin hatte aus erster Ehe einen Sohn.Payne Todd mit Namen, der ein berüchtigter Taugenichts war. Der Bursche verursachte seinem Stiefvater viele Ungelegenheiten und erhebliche Geldverluste. John Quincy Adams, ein Sohn des Präsidenten John Adams, war der sechste Präsident und seine Familie bestand aus vier Kindern, drei Söhnen und einer Tochter. Als Andrew Jackson in das Weiße Haus einzog, war er ein kinderloser Wittwer. Er adoptirte später einen Sohn, dessen Familie viele Jahre in der Hermitage bei Nashville lebte. Van Buren war Wittwer, hatte aber zwei Söhne, als er das Präsidentenamt antrat, und die Gattin seines zweiten Sohnes fungirte während seiner Verwaltung als Lady" des Weißcn Hauses. Nur einen Monat lebte Präsident Harrison nach seiner Inauguration und seine Familie war noch gar nicht nach Washington übergesiedelt, als ex vom Tode abberufen wurde. Sein Enkel William Harrison war der 19. Präsident. Der Vice - Präsident Tyler, der nach des ersten Harrison Tod das Präsidentenamt übernahm, hatte eine starke Familie. Als Wittwer verheirathete er sich zum zweiten Male und in dieser zweiten Ehe wurden ihm weitere sieben Kinder geboren. Aus seiner ersten Ehe ist noch eine Tochter am Leben, Frau Letitia Semple, die mit Glücksgütern so wenig gesegnet ist. daß sie im Louise Home" in Washington Zuflucht suchen mußte. Wie oben bereits gesagt, hatte James K. Polk keine Kinder, sein Nachfolger Zachary Taylor dagegen war Vater von einem Sohn und drei Töchtern. Eine der letzteren war die erste Gattin von Jesferson Davis; sein einziger Sohn wurde in West Point erzogen und war später Officicr in der Nebellenarmee. Präsident Fillmore hatte einenSohn und eine Tochter; der Sohn, Powers Fillmore, starb vor nicht langer Zeit in Busfalo. Vater von drei Söhnen war Präsident Pierce, aber alle starben jung. Hagestolz war Präsident Buchanan und während seiner Amtsführung fungirte seine Nichte und Erbin Harriet Lane als .Lady" des Weißen Hauses. Abraham Lincoln hatte drei Söhne, Nobert T..'.Willie" und .Tod-. Der Zweite starb im Weißen Hause und .Tod- lebte noch einige Jahre nach der Ermordung seines Vaters; bekannt ist Robert T. Lincoln, der seiner Zeit Gesandte? in England und Kriegssekretär unter Arthur war. Andrew Johnson hatte drei Söhne und zwei Tochter; von seinen Kindern ist nur noch eine Tochter, Frau Patterson, am Le ben. und diese wohnt in dem alten Fa miliensitz zu Greenville. Die Familie des Präsidenten Grant bestand aus eine? ' Tochter und drei Söhnen. Die Tochter heirathete im j Jahre 1874 jrn Weißen Hause und ist

lek'k verwittwet; mit ihrer ebenfalls ... . . . a (Wl T

verwittwetcn Mutter levt sie in ua,yington. Fred Grant war Gesandter in Wien und erhielt in dem spanischamerikanischen Kriege ein Commando als General. NrnsZdent N. A. 5,aves batte vier Söhne und eine Tochter; einer seiner Söhne, Webb C. Hayes. ist ein in Ohio bekannter lvvotat unv yar aua, dem Heere während des Krieges angehört. Ebenso viele Kinder hatte Präsident Garfield. die sämmtlich in Ohio leben; sein ältester 'Soyn James war '!ilglied des Staatssenats von Ohio. Präsident Arthur hinterließ einen Sohn und eine Tochter. Als Präsident Cleveland das Weiße Haus bezog, war er Junggeselle, später verheirathet er sich und als er am Schluß seines zweiten Amtstermins das Weiße Haus verließ, war er Vater v?n drei Mädchen; sein viertes Kind, ein Knabe, wurde ihm in Princeton, N. I., geboren. ! Präsident Harrison war bei seinem Amtsantritt Vater von einem Sohn und einer Tochter, beide bereits verheirathet: in seiner zweiten Ehe wurde ihm eine Tochter geboren. Präsident McKinley hatte zwei Kinder, aber beide sind todt. Schädliche Lampenkuppeln. Ueber die Schädlichkeit der dunkeloder smaragdgrünen gläsernen Lampenkuppeln für die Augen veröffentlicht Dr. Georg Bonna im Archiv für Augenheilkunde" einige Beobachtungen. die wegen der großen Verbreitung grüner Lampenluppeln in den Studirstuben Veherzigung verdienen. Dr. Bonna bekam nach langem Arbeiten bei der Studirlampe stets Augenchmerzen, die oftmals bis zum nächten Tag anhielten. Er benutzte etwa eit Jahren einen durchscheinenden grünen gläsernen Lampenschirm, der ihm als besonders angenehm und vortheilhaft für dieAugen empfohlen worden war. Da die Augenschmerzen sich immer nach dem Gebrauch dieser Lampe einstellten, konnte vielleicht die grüne Kuppel daran schuld sein; er benutzte darauf eine weiße Kuppel und in kurzer Zeit hatten sich die Augenschmerzen völlig verloren, während sie bei versuchsweiser Anwendung der grünen Kuppel sofort wiederkehrten. Dr. Bonn erklärt die schädliche EinWirkung der grünen Kuppeln in folgender Weise. Jedermann wird beim Arbeiten am Schreibtisch öfter vom Papier aufblicken, beim Nachdenken, beim Wechseln des Papiers, Eintauchen der Feder, Herlangen eines Buches u. s. w. Beim Aufsehen in den durch den grünen Schirm leicht abgedämpften Raum erweitert sich die Pupille, die hernach beim plötzlichen Wiederniedersehen auf daö vom hellen Lampenlicht grell beleuchtete Papier, bevor sie sich unter der 'Einwirkung dieses Lichts wieder hinreichend verengert hat, verhältnißmäßig viel Licht in das innere Auge fallen läßt. Solcher Wechsel von Hell und Dunkel ermüdet . und überreizt unser Auge erfahrungsgemäß in sehr unangenehmer Welse ; am pnn lichsten empfinden wir das ja beim schnellen Vorbeibewegen an einem Holzgittcr, durch welches die Sonne hindurchscheint. Die Pupille muß sich dabei abwechselnd erweitern und verengen; das ermüdet die betreffenden Muskeln und der schnelle Lichtwechsel reizt die Netzhaut. Es tritt jedes Mal eine kleine Blendung ein, wie wir sie m stärkerem Maße beim plotrnchen Her austreten aus einem dunklen Raum in den hellen Sonnenschein stets erfahren. Auch die physikalischen Eigenschaften des grünen Lichts konnten wohl das Auge mehr schädigen, als andere Far ben, wie Orange, Gelb oder Blau ; denn Grün hat 607 Billionen Schwin gungen in der Sekunde, während orangefarbenes Licht die Netzhautap parate nur mit 632, gelbeS und blaues sie nur mit 563 Billionen Schwingungen trifft. Ueberdies scheint auch die Anwendung eines grünen Schirmes leichte Nachtbilder im Auge hervorzu rufen, die ja freilich im Dränge der Arbeit ou genug mcht zum Bewußt sein kommen, die jedoch, wenn sie stärker werden, sehr quälend sein können. Die grünen Pappschirme sind für Licht undurchlässig, und darum weniger schädlich für das Auge; nach Dr. Bonnas Erfahrungen sind dagegen die Kuppeln um so schädlicher, je dunkler sie sind, während die hellgrünen dem Auge eher wohl thun. CuropäischeVundschau. Provinz Brandenburg. Berlin. Mutter Kreschmann , die älteste Berliner Jischhändlerin, beging ihren 90. Geburtstag. Ein alter Berliner Theater-Director.Adolf Coßmann, ist gestorben. Er verstand nicht, Paprika-Kost" zu verabreichen. Aus Verzweiflung hat sich der 22 Jahre alte Schlosser Hermann Mildebrath, der in der Stephanstraße 29 wohnte, das Leben genommen. Seit langer Zeit ohne Beschäftigung, er hängte er sich. Hinter verrammelter Thur erhangt hat sich die 53iayttge unverehelichte Naherm Rosalie Heine mann aus der Pücklerstraße 2. Sie litt an religiösem und anVersolgungs Wahnsinn. Schwer erkrankt wurde die 67jährige unverehelichte Emille Kienast in daS Krankenhaus am Urban eingeliefert. Sie lebte völlig menfchenscheu in ihrer Wohnung Schützen? straße 30. Nur mit Gewalt gelang es', in die fest verschlossene Wohnung einzudringen. Beide Beine abgefahren wurden auf dem Bahnhöfe Jungfernhaide dem 29jährigen Arbeiter-Frie-drich Kasper. Der Verunglückte wurde in das städtische Krankenhaus inCharlottenburg aufgenommen, wo er starb. Kaspar hinterläßt Frau und Kind. Selbstmord aus Nahrungssorgen beging der 65 Jahre alte Wittwer WilHelm Hartwig aus der Forstersttaße 53,' indem ci sich erhängte. Musikdirektor Hermann Rachfall ist in Zingst, wo er zur Kur weilte, gestor-

den. Iln Begleitung von Fraü fcffb

Tochter und in heiterer Stimmung von ! einem Spaziergange amStrande heim- j kehrend, stürzte er, nachdem er über Schmerzen in der Brust geklagt, infolge Schlagansalls plötzlich lautlos nieder. Prinz Maximilian von Thurn und Tazis, Seconde - Lieutenant des Gardekürassier - Regiments, ist in Königs - Wusterhausen mit dem Pferde gestürzt. Der Prinz trug eine Quetschung davon. Provinz Ostpreußen. Köniasberq. Von einem gleichalteriaen Scklosserlehrlinae wittde der 17jährige Laufbursche Ahrens erschlage'n. Die That soll wegen eines Madchens begangen sein. G r. - B a r t e n. Großfeuer brach in der zur Gräflich Friedrichsteiner Vegüterung gehörigen Scheune des Gutspächters Grell aus. Das Feuer verbreitete sich mit großer chnelligUM von der mit Getreide und 5?uttervorräthen gefüllten Scheune auf noch vier andere Gebäude. Man mußte sich. da an eme Rettung vleser Vevauve Nicht zu denken war, daraus beschranken, das arg gefährdete Wohnhaus zu erhalten. . Gilaenbura. Die Borchart'sche Gastwirthschast ging in Flammen aus. . . . Prrvinz Westpreußen. D a n z i g. Die goldene Hochzeit feierte das Hermann Rathke'sche Ehepaar. ' . E l b i n g. Stadtsekretär Eapeller von hier ist in Königsberg, wo er Heilung von seinen Leiden suchte, gestorben. Freystadt. Die Stadtverordneten wählten an Stelle des Gutsbesitzers Schneider den Rentier Eduard Pose zum Magistratsmitglied. Graudenz. Kornträger Thomas Jablonski gerieth unter seinen Wagen, der ein abschüssiges Gelände hinuntersauste. Dem Jablonski wurden dabei beide Beine zerquetscht. Jungen. In einer gefüllten Scheune des Lehrers Pagel brachFeuer aus. Bei der großen Dürre stand die Scheune bald in vollen Flammen und übertrug das Feuer auf die Gehöfte der Besitzer Manthey und Specht. Dem ersteren brannten sämmtliche Gebäude, Wohnhaus mit Mobiliar, Stallunen und Scheune mit reichem Einschnitte nieder. Bei Specht brannten nur die Wirthschastsgebäude mit reicher Ernte ab. Provinz Pommem. ' Stettin. Das 4jährige Söhnchen Carl des Kornträgers Beiersdorf stürzte von der Wäschespüle an der Baumbrücke in die Oder. Rettungsversuche blieben erfolglos. In der Oder ertrunken ist der auf der Werft des Vulkan" beschäftigt gewesene Arbeiter Behrend aus Züllchow. D u n n o w. In der Scheune des Gastwirths Papke kam Feuer zum Ausbruch. Von dem Papke'schen GeHöft sprang das Feuer über auf die Gehöfte des Bauern Heidemann und des Kossäthen Heidemann und auf ein von den Arbeitern Notzke und Steckmann gemeinschaftlich bewohntes Gehöst. Sämmtliche Gebäude gingen in Flammen auf. Greifenhagen. Bei einem Brande in der Scheune des Händlers Franz Neumann kam die 4jährige Tochter desselben, Martha, um's Leben. Provinz Schleswig'Holstein. ! A l t o n a. Auf dem im hiesigen Hafen liegenden Segelschiffe Nmo Travege stürzte der beim Loschen be schaftigte Schauermann Johannes Lede in den Raum und trug so schwere Verletzungen davon, daß er in hoff nungslosem Zustande nach dem Krankenhause gebracht werden mußte. Nach Vrrübung einer Reihe von Pferdediebstählen ist der Pferdehändler Karl Johann Heinrich Griefe flüchtig gegangen. Decksmann Heinrich Meyer wurde in der Elbe todt aufgefunden. ' Apenrade. Ein Gewitter hat in der Umgegend bedeutenden Schader. angerichtet. Zahlreiche Anwesen wurden infolge Blitzschlages eingeäschert, unter ihnen das der Wittwe Simon Johannsen in Wollerup. D e i ch r e i h e. Feuer legte . das Gewese des Hofbesitzers Klaus Lüders in Asche. Vom Mobiliar konnte nichts gerettet werden. Provinz Schlesien. B r e s l a u. Referendar Friedr. v. Scholz, der, um fremde Länder kennen zu lernen, einen zweijährigen Urlaub genommen hatte, ist in Kapstadt am Fieber gestorben. B e u t h e n. In der Galmeiwäsche der Apfelgrube gehörig der Schlesischen Aktiengesellschaft brach Feuer aus. Die Gebäude brannten bis auf die Umfassungsmauern nieder. Erhalten sind nur das Kessel- und Maschincnhaus, sowie . die Bureauräume. Der Schaden ist bedeutend. ' Fellhammer. Den seit einiger Zeit vermißten öjährigen Sohn des Bergmanns Jahnke fand man im Walde als Leiche auf. Die zahlreichen Stichwunden am Hals des Knaben ließen sofort auf einen .Lustmord schließen. Als der That verdächtig verhaftete die Polizei den 19jährigen Grubenarbeiter Drescher von hier. Der Verhaftete gilt als schwachsinnig. Provinz Posen. K Posen. Der Vureauvorsteher des hiesigen Rechtsanwalts Jacoosohn ist mit einer größeren Summe verschwunden. Die Strafkammer verurtheilte den Arbeiter Simon Kroll aus Lopuchowo wegen Gotteslästerung zu drei Monaten Gefängniß. Freundsthal. Die 47jährige Arbeitersfrau Bertha Eichhorst ging mit bloßen Füßen über, ein Stoppelfeld und trat sich hierbei Stoppeln ein. Der Fuh wurde so schlimm, daß sich die Frau in ärztliche Behandlung be geben mubte. Um die Heilung zu be-

jcyleunigen setzte sie sich noch Blutegel an. Am anderen Morgen fand man die Frau als Leiche. G n e s e n. Der Gutsarbeiter Andreas Kaminski aus Dalki, der seine siebzigjährige Schwiegermutter erdrosselt und deshalb zum Tode verurthcilt worden war, ist durch den Scharfrichter Reindel aus Magdeburg Hingerichtet worden. M e s e r i tz. Beim Schlachthausbau verunglückte der Maurergeselle Kapitz. Beim Abrüsten glitt er aus und fiel von einer bedeutenden Höhe zur Erde. Außer mehreren Knochenbrüchen erlitt er auch schwere innere Verletzungen, so daß er hossnungslos darniederliegt. Provmz Sachlm D a ch w i g. Die Scheunen und Ställe der Landwirthe Emil Schröder, Hermann John und Erbach gingen in Flammen auf. Erfurt. Ueber das Vermögen des M,ki,t-?n?srn?r8 Stnrl Steher ist bn

WW -w m -w -w l " Concursverfahren eröffnet worden. Infolge Schlaganfalls verschied der frühere Besitzer des Allgemeinen An-' zeigers". Rentier Zange. I Eckartsberg a. Als der zum Besuch hier anwesende Schüler Oscar Zander aus Chemnitz den Versuch machte, mit der Leiter an ein unterm Dache befindliches Eulennest zu gelan-' gen, stürzte er herab, wobei er eine sckwere Veritauckuna des Rllckarats. ! sowie einen Bruch des linken Handknö-. chels erlitt. j Frienstedt. Nach längerem Leiden ist Amtsvorsteher Schmidt zur ewigen Ruhe eingegangen. I G e b e s e e. Der seit längerer Zeit kranke, 41 Jahre alte Sattler Barnstein machte seinen Leiden durch Er- -hängen ein Ende. In einem Anfall von Schwermuth erhängtesich der Maurer Ernst Lijhinterläßt eine Frau und mehrere kleine Kinder. Provinz Hannover. D o r u m. Der zweijährige Sohn des Hofpächters Arnemann in Dorumerstrich wurde von dem großen Hofhunde der Wittwe Jekcn angefallen und im Gesicht und an den Armen völlig zerfleischt. Nur der Hilfe des Lehrers Schriefer in ' Dorum-Altendeich. der gerade an der Unglücksstätte vorbeikam, ist es zu danken, daß das Kind von dem Hunde nicht völlig zerrissen worden ist. Der Hofpachter Arnemann hat vor zwei Jahren einen Knaben durch Ertrinken verloren. . E m den. Die Wittwe Adele Mennen stürzte beim Fensterputzen aus dem ersten Stock ihrer am neuen Markt belegenen Wohnung und verstarb bald darauf. . ' . Goslar. Beim Baden ertrunken ist im Gelmketeiche hier, der früheren Militär-Schwimmanstalt, der 23jährige Hüttenarbeiter Heinrich Bartels aus Oker. Zu Tode gequetscht wurde auf dem hiesigen Bahnhöfe der 20jähriqe Eisenbahnarbeiter Fritz Leutge. G ö t t i n g e n. Der Arbeiter Heinrich Meier in Opperhausen bei Kreiensen kam beim Getreidedreschen mit den Armen der sog. Trommel der DreschMaschine zu nahe. DaS Triebwerk zermalmte ihm beide Arme ; er mußte nach der hiesigen Universitätsklinik überführt werden. Hier ist er seinen Verletzungen erlegen. Provinz Westfalen. i Horde. Nach längerer Krankheit starb im Alter von 75 Jahren Bllrgermeister a. D. Dr. Mascher. Derselbe stand 21 Jahre der Stadt als Bürgermeister vor. Dr. Mascher trat vor ca. 6 Jahren in den Ruhestand. : Jstrup. Feuer zerstörte das Wohnhaus des Tagelöhners Oeynhausen. Langeneicke. Die ganze Besitzung des Gastwirths und ColonialWaarenhändlers Franz Uhlenküken ist abgebrannt. Das Feuer entstand in einer Scheune, neben welcher mit der Dampfmaschine gedroschen wurde. Dem Maschinenbesitzer Hunold aus Mönninghausen ist auch der nicht versicherte Dreschkasten im Werthe von 3G00 Mk. mitverbrannt. Men den. Das 3jährige Kind des Händlers Unkhoff wurde von einem Vierwagen überfahren. Das Rad ging dem Kinde über den Leib, so daß der Tod sofort eintrat. Rbcinprovlllz. ; Köln. Selbstmord durch Erhängen beging der 64jährige Kirchendiener Julius Albrecht. Er war seit 29 Iahhcn Diener der Friedrich-Werder'schen Gemeinde und hatte nebenbei das Amt eines Kassirers bei einer Darlehenslasse. Für diese hatte er Geld eingezogen und damit dieBürgschaft für einen Bekannten beglichen. Durch die unbefugte Verwendung des Geldes kam es zu Weiterunqen. die Albrecht in den Tod trieben. Aachen. Gestorben ist der Senior der rheinischen Anwälte, Justizrath Philivv Mever I. Wittwe Königs, berger schenkte der Stadt 50.000 Mk., deren Zinsen zur Bekleidung armer Schulkinder verwendet werden sollen. Im Polizeidirektionsgebäude wurde der Bote derPolizeidirektion. Gunst erhängt und mit einer Schußwunde vorgefunden. Düsseldorf. In der Nähe der Buschermühle an der Strecke Düssel-dörf-Köln fiel der Reisende Gustav Pohle aus einem Wagen 4. Klasse; Pohle blieb sofort todt. Provinz Hessen-Nassau. Allendorf. Rentier G. W. Hartmann ist, 80 Jahre alt, vcrschieden. In früherenJahren hatte er mehrfach Ehrenämter bekindet. B e b r a. Vom Schlüter'schen Hotel ist der Dachstuhl abgebrannt. Biedenk op f. Vollständig demolirt wurde durch Feuer das Wohnhaus des Briefträgers Unverzagt. Frankfurt. An dem 56jährigen Gärtner Löffler wurde eine Sehnenoprration vorgenommen. Da die Operation ziemlich schmerzhaft ist. mußte Löffler chloroformirt werden. Kurz vor Beendiauna der Operation starb

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Schlechte Traume und unterbrochener Schlaf 1 ,, ...... Nnvcrdaulichkeit.

?ine andere tVigeuthüniltch kkit Ist

und beide ,,igen, da die Gesundheinlcht gut lft. Um wieder gesund ,u sein, gebrauche man .... ?r. Augttst König'S Knknkiurger Tropfen ie erden r,ttderws schassen, heilen nd I dkkhkrstklken.

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RWM TaiMes, "I am using tfiosc Tafctil yoo rccommcndcci and I would not be without them now for any moncy One day last weck I went to an evening party and atc a hearty supper ät !l o'clock I had feit so well akter usingf the first half dosen Tafeules that I thought that I was cured of my dyspepsia, feut I teil you I just sof fered the next day. Oh ! how sick I was. But I took two Tafeules and they ferought me out of feed the same day. Now I take one aste? each meal and feet sine." jtjfijfij'jfijtj'jtjtj

LAXIR BON-BONS KURIEREN VERSTOPFUNG J)u -UK7 der Patient. Die goldene Hochzeit feierte das Kleimann'sche Ehepaar. I r i e d r i ch s b u r g. Bis auf den Grund niedergebrannt ist das Peter Röhm'sche Anwesen. ' H a n a u. Inspektor Krüger vom hiesigen Militärlazareth wurde in Haft genommen. Es wird ihm zur Last gelegt, Gegenstände, die Eigenthum des Lazareths sind.wie Bettsachen etc.. auch Getränke, die für Zlrankc bestimmt warcn. zum eigenen Gebrauch verwendet zu haben. Mitteldeutsche Staaten. B l a n k e n h a i n. Feuer äscherte die Scheunen des Zimmermanns Schlenvogt und des Maurermeisters G. Gutheil ein. G o l m b a ch. Durch einen Brand wurde Nachts der Halbmeierhof von Fritz Dörries (früher Karl Jäaer) in Asche gelegt. Es wird Brandstiftung vermuthet. K ö n i g s e e. Im nahen Allendorf schlug nach kurzem Wortwechsel der 19jährige Arbeiter B., ein übelbeleumundetcs Subject, den 40jährigen Dicnstknccht Bähring mit einem Knüppel derart über den Kopf,, daß die Schädeldecke durchschlagen war und der Geschlagene nach zwei Tagen noch bewußtloö war, worauf der Tod eintrat. H o h n d o r f. In einem Gehölze in der Nähe des Gottesackers wurde der 75jährige Berginvalid Carl Lehm todt aufgefunden. Jena. Hier ließ sich die aus Ammerbach gebürtige Frau Louise Ganß wahrscheinlich aus Schwcrmuth wegen Krankheit vom Zuge überfahren; sie war sofort todt. K ö st r i tz. Nach langem Leiden .verschied der Geheime Medizinalrath Dr. A. Sturm, der Gründer der hiesigen Sool- und' Heilbadeanstalt, im Alter von 80 Jahren. ' - Lemgo. Das HauS des ZiegelMeisters Delker brannte zum Theil ab, wobci das dreijährige Kind des Händlers. Dietrich in den Flammen den Tod fand. Merse hausen. Das drei Jahre alte Söhnchen . deö Cigarrenarbeiters Baumann fiel beim Spielen in den Mühlgraben. Als nach einiger Zeit das Kind vermißt und von der Mutter gesucht wurde, fand dieselbe ihren Liebling bereits todt, hängend unter einem am User stehenden Busche. In Jngolstadt. wird, wenn Jemand zu der Wohnung des Thürmers der oberen Stadtpfarrkirche gelangen will, der Schlüssel von oben zuerst herabgeworfen. Dabei flog neulich der Schlüssel aus dieser ungeheuren Höhe auf den Kopf der gerade von der Kirche heimgehenden Maurersfrau Braun, so daß diese bewußtlos wurde. Reckt idyllisch! . In der B e r 1 e g e n h e i t. Principal: Es hat geläutet. Wer ist am Telephon?" Commis: Jh Frau Gemahlin!" Principal: Was will sie?" Commis: .Ich hab nur das Wort Schasskopf- verstandctt!Principal: Gehen Sie 'mal fort sie will mich wahrscheinlich selbst ss rc-6tni14

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