Indiana Tribüne, Volume 22, Number 16, Indianapolis, Marion County, 4 October 1898 — Page 2
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Zudians Tribüne. Erichen Täglich und &p-?i3.
Die tägttcke.Tr'.bSne" kostet du:ch beTrIs 1 (Jen! per hiodit, die eonntazS.Triban"e Cents per Woche. Leid usven IS Cent 56 Sent pnrkovt. Ver yeft uerhalb ? fetab gescht I :v$f)litng Z? pfi cjn. Cffus 0 Vüd Alabems Tttetzt. Indianapolis, Ind., 4. Oktober 1898. In PorioriLo's ilrwald. Nach unk nach findet die Insel , Portorico, Onkel Sams neue KriegsErwerbung, ebenso vielfache Veachtung, wie das vielgenannte (Xuba. Raucher sollen bereits entdeckt haben, daß Portorico ein wahres NaucherParadies ist, und daselbst von beiden Geschlechtern dem edlen Kraut schwunghaft gefröhnt wird, und auch die Evastöchter diesen Cultus offen pflegen. Von der eigentlichen Naturs,'schlchte Portoricos, besonders des Innern der Insel, war bis jetzt verkältniszmä'g wenig bekannt; jetzt aber durchstreifen amerikanische Correspondcnten und Correspondentinnen den inneren Urwald. In einer neuerlichen Correspondcnz darüber heißt es: Man kann in diesen Walohügeln in schier undurchdringliches Gestrüpp gerathen und höchst ungcmüthliche Erfahrungen machen, wenn man den Weg nicht sehr genau kennt. So ging es auch mir. Nachdem ich den ganzen Tag in einer unwirthsamen BergWildnis auf und ab geritten war, mich in endloses tropisches Dornendickicht verwirrt und den schönen neuen Pongee- (grobseidenen) Nock, den ich mir erst in San Juan gekauft, in lautcr Fetzen verwandelt hatte, erreichte ich bei Einbruch der Nacht eine hohe Bergkette. Dort traf ich ein' menschliches Wesen, eine Jibaro - Negerin, und sie sagte mir, daß ich mich zwischen Quemados und Jaquas befände, und machte mich auf einen besseren Pfad für mein Pferd aufmerksam, den ich ' im nächsten Thale finden könnte. So ritt ich ein paradiesisches grünes Thal hinab, wo eine Kaffee- und TabaksPlantage neben der anderen lag. Fledermäuse umschwirrten mich Massenhaft, und ich hörte die vielstimmigen Laute von Vögeln, welche wie die unscrer Spottdrosseln und Whippoorwills" klangen. Aber erst nach vielem weiteren Umherirren fand ich den bezeichneten Pfad, sammt einer verborgenen Quelle. Dort band ich die arme Rosinante an. warf mich auf den Voden und lag bald in bleiernem Schlaf. Kreischende grüne Papageien, die sich mit anderen Vögeln im Wipfel einer Cocosnuß - Palme zankten, schreckten mich frühmorgens auf, und ich fand mich ganz von Thau durchtränkt. Aber meine erste Vesorgniß galt nicht mir, sondern meinem Pferd. Zu meiner Beruhigung jedoch fand ich dasselbe hinter rothblühendem Oleander - Gebüsch stehen und an den saftigenStengel einer Stachelbirne" (eii:;r Gattung blätterlosen Cactus, mit eßbarer rother Frucht) nagen. Etpas behaglicher konnte ich nunmehr nseinen Weg fortsetzer, und ich aß beinahe Alles, was ich finden konnte, und das war nicht wenig; außer der genannten merkwürdigen Frucht grüne Kirschen. Guava - Pflaumen, die saftigen gelben Früchte des Mangobaumes, Aepfel, deren Fleisch an Mehlthau erinnerte, und wiederum große grün. Aepfel. deren Inneres wie Ertfn? Puff" aussah und ähnlich schmeckte. Das Alles und noch vieles Andere wuchs in überreicher Fülle wild. Die merkwürdigste und beste von allen aber icir eine Frucht, welche die Eingeborenen dieser Insel Pulmo" nennen, was in wörtlicher Uebersetzung saure Seise" heißt. Dieser Name darf ja nicht abschrecken. Die Frucht ist ungefähr so groß wie eine QuartBowlc. und so nahrhast und voll, daß " eine einzige Frucht zu einer guten Mahlzeit reichen kann! Meinen Gaul freilich hielt dies nicht ab. deren vier zu fressen. Später fand ich. daß auch die Hunde eine große Vorliebe für diese Frucht haben. Quellen und kleine Strömchen entdeckte ich in solcher Menge, daß ich niemals zu befürchten brauchte, zu verdursten, und ihr Wasser ist gut. In dieser Beziehung scheint mir Portorico entschieden mehr gesegnet zu sein, als Euba. Wenn aber doch einmal gerade kein Wasser zur Stelle war, so brauchte ich nur aus einen Cocosnußbaum zu klettern und einige der grünen Nüsse berabzuwerfen und auszutrinken. Auch viele und vielerlei andere Nüsse stnd hier zubinden; manche Gattungen derselben sind allerdings mehr als Curiositäten, denn als Gaumen - Genüsse bemerkenswerth! Einer dieser hatte einen lieblichen Geruch; ich versuchte sie und neigte mich dem Glauben zu. daß man gar kein besseres Flavor" für Zuckerwerk finden könnte, als dieses. Sehr bald aber löste sich das Zeug in meinem Mund zu einem feinen Staub auf, welcher alle Feuchtigkeit aufsaugte, so daß ich genöthigt war, ihn wie Mehl aus dem Munde zu blasen. Nachher hatte ich dann einen . ganz unbeschreiblichen Durst; ja noch lange nachdem ich meinen Mund wieder tüchtig ausgeschwemmt hatte, war ein Gefühl vorhanden, als ob ich Feuerschwamm oder Baumwolle gekaut hätte. Und der Genuß von 2ainarindenfrucht erhöhten meine Qualen noch mehr. An der nächsten Quelle fiel ich vom Pserd aus Angst, das -' Thier möchte die ganze Quelle allein us saufen! Der Zimmermann I o -h a n n V e i t, ein stiller, fleißiger Ardeiter in Hausmannstätten bei Graz, hütete tagsüber seine Kinder zu Hause, während seine Frau in lustiger Gesellschaft im Gasthause zechte. Spät Abends holte er die Frau im Gasthause ab und erstach sie auf dar Straße mit seinem Messer.
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Kühne Sänfei.Phatitasle. Wenn einmal der große Ersinder Archimedes, welchem auch die Herstellung des ersten Hebels zugeschrieben wird, im classischen Alterthum den Ausspruch gethan hat: Gebt mir einen S t ütz p u n k t und ich hebe die Erde aus ihren Angeln, so klang dies noch nicht einmal so kühn, wie eine neuerliche Auslassung eines amerikanischen Erfinders und Elektrikers, zumal es sich an eine Voraussetzung knüpfte, von welcher Archimedes wohl nicht glaubte, daß sie sich jemals verwirklichen würde. Freilich hat inzwischen die Welt auch weitere Fortschritte gemacht! Der Amerikaner, welcher den großen Archimedes im Gedankenslug noch bietet", heißt Newton Harrison, und er will die Erde nicht nur ein Bischen aus ihren Anaeln heben, sondern sie sozusagen auf den Kopf stellen. Einen j Plan hierfür hat er schon Zogut wie fix und fertig. Schon lange ist es bekanntlich ein Lieblingstraum von Phantasten, die Erd - Achse oder ihre Lage dermaßen zu verändern, daß Grönlands eis'ge Berge" die Temperatur von Indiens Korallenstrand- (wie es in einem vielgesungenen amerikanischen Heidenmissions-Lied yeißt) erhalten, oder vielmehr wieder erhalten, denn sie sind ja all?m Anschein nach schon einmal eine tropische Gegend gewesen. Und jetzt soll ein solcher ungeheurer Umschwung der Verhältnisse nach Newton Harrison's Recept künstlich herbeigeführt werden können. Man kann sagen, daß Solches nur noch einen Schritt von der Hervorrufung neuer Welten entfernt wäre! Ohne die Nachwirkung der Kriegs-Aufregung hätte vielleicht datz amerikanische Publikum der Geschichte weit größere Aufmerksamkeit geschenkt. Es braucht kaum ausgesprochen zu werden, daß sich Harrison zur Verwirklichung dieses wahrhaft titanischen Gedankens des Tausendsassas Elektricität" bedlenen will. Erstens muß dieselbe heutzutage dazu dienen, so ziemlich alles bisher Unmögliche zu einem Kinderspiel zu machen; und zweitens ist Harrijon schon in seinem gewöhnlichen Beruf Elektriker. Sein Plan besteht im Wesentlichen darin, den Erdball mit einem riesigen Cabel zu umgürten. Durch dieses Eabel hindurch soll ein elektrischer Strom gesandt werdcn,welcher stark genug wäre, um die jetzigen magnetischen Pole der Erde, resp, ihre Kraft, zu überwältigen und die Erdachse zum Einnehmen einer ganz anderen Richtung zu zwingen. Kurzum: Die ganze Erde soll auf solche Weise in einen einzigen Electro-Magnet verwandelt werden und zwar mit so furchtbarer elektrischer Kraft, daß er sich heftig weiter nach der Sonne zu neigen würde, dcren Haupt-Ve-standtheil bekanntlich Eisen ist. Was dann aus dem Meere u. s. w. und aus der Menschheit würde, wenn sich solcherart die Erde, noch dazu mit heftigcr" Bewegung, auf den Kopf stellte, das scheint Harrison roch keine Sorgen gemacht zu haben. Er glaubt auch, daß die Niagara-Wasserfälle mehr als genug wären, um die Erzeugung eines so ungeheuren Quantums Elektricität zu ermöglichen. Nicht blos einmal, sondern so oft, wie gewünscht, und in jeder gewünschten Richtung, will er die Mama Erde drehen. Der Mann heißt mit demVornamen Newton; das genügt aber noch nicht zur Empfehlung des Planes. Kühnster Mlnenbetrug. Zahlreich sind die Geschichten, welche man in unserem Westen von sogenannten . gesalzenen Bergwerken" erzählt, d. h., von ganz werthlosen Landstücken, welche eine kleine Strecke weit unter der Erde eigens so präparirt waren, das; es den Anschein haben konnte, als ob sie Edelmetall-Erz enthielten, und dann irgend einem gewinngierigen Gimpel für eine große Summe aufaeschwindelt wurde, worauf der Sckiwinder sich schleunigst unsichtbar machte. Es konnte dies unter Umständen auch mehrmals mit einer, und derselben Mine versucht werden. Mitunter ging man sehr plump dabei zu Werke, und es waren meist Grasgrüne, welche auf einen solchen Schwindel 'reinfielen; doch war dies keineswegs immer der Fall, und es gab endlose Methoden des -Salzens". Ja sogar heutigen Tages haben dieselben noch nicht überall ganz und gar ausgespielt. Und wahrscheinlich hat manches Opfer wiederum Andere mit dem Schwindelgut nach etwas verändeter Methode 'reingelegt. Die Palme unter allen derartigen Schwindelstückchen kann vielleicht das nachfolgende beanspruchen, sowohl wegen seiner Kühnheit, wie wegen seiner verblüffenden Einfachheit. Der passive Held dieses Stückchens, ein alter Colorado'er Bergmann, mag es hiermit unter voller Berantwortlichkeit selber erzählen: Als ich das erste Mal nach Lead ville kam, wurde ich auf eine Mine aufmerksam gemacht, welche in die Brgseite nahezu 200 Fuß weit hinein tunnellirt worden war. Nun hatte ich schon übergenug von gesalzenem Bergwerk gehört; m i r konnte so etwas natürlich nicht Passiren! Der Besitzer, oder was er sonst war, von besagter Mine verstand eZ aber, auch aus dem lekten Winkel meiner Brust alle Zweisel an der Gediegenheit dieser Mine zu beseitiaen. Er zeigte mir Alles und lud mich dann ein, ganz allein voran zugehen und irgendwo einige Fuß herauszusprengen. 2aß that ich, und siehe da! das Erz schien ganz so gut, wie an der Stelle, wo er zuerst hantirt hatte. Kein Zweifel! Die Schachtwand war jedenfalls nicht mit einem künstlichen Aufstrich versehen worden. Natürlich kaufte ich die Mine und doch fiel ich ganz schmählich 'rein. Wie das zuging?. . .Ei der verfluchte Kerl hatte nicht das Felsgestein selbst gesalzen-, sondern hatte in daS S p r e n g p u U ver. das er mit zur Bcnuduna atat
ben. Goldfarberi gebracht ! 5ialürttch währte das Goldfieber nicht länger, als das Sprengpulver. Seitdem habe ich stets mein eigenes Sprengpulver benutzt. 55000 kostete mich die Lehn Ein Stückchen ehrer'Elend. Wenn man dem Leser zu rathen aufgibt, wohin diese Zeilen ihn führen sollen, wird er wohl nicht so bald das Nichtige treffen. Denn gar viele sind der Länder oder Landestyeile noch, in denen der Lehrstand mehr oder weniger Noth leidet! Nun, nach Rußland oder anderen auswärtigen Ländern brauchen diesmal die Gedanken nicht zu schweifen, sondern nur nach einem Ländchen, das, ohne auf unserem Continente zu liegen, zur Zeit schon so gut wie ein Bestandtheil der Ver. Staaten ist: nämlich nach der schönen Insel Portorico, wo das Volkslebez? noch so Manches bietet, das in der ersten Aufregung der Kriegswochen nickt sogleich beachtet worden und doch erwähnenswerth genug ist. .Ein Correspondent in Ponce plaudert jetzt über Portorico's öffentliches Erziehungswesen: Vielleicht mehr als in einem anderen lateinisch - amerikanischen Lande kann man hier von Lehrer - Misere sprechen. Allerdings sieht es gar nicht darnach aus, wenn man blos einen Blick auf die Anzahl der Schulen, Hochschulen und sonstigen Anstalten wirft, mit denen die Insel gesegnet ist. Nach den neuesten statistischen Angaben befanden sich auf Portorico 513 öffentliche Schulen, welche von den Gemeindeverwaltungen unterhalten werden und denselben im Ganzen 5267.000 pro Jahr kosten, d. h. etwa $529 für Schule und Jahr, worin sowohl Gehälter, wie Miethe, wie auch die bedursten Unterrichts - Materialien eingeschlossen sind. Dazu kommen noch 39 Privatschulen und viele Privatlehrer. So steht's auf dem Papier zu lesen, und noch manches Ander: mehr. Glänzend ist dieser Ausweis freilich gerade nicht; aber die Kleinheit des Landes und alle sonstigen Umstände in Betracht gezogen, wie sie in spanischamerikanischen Ländern vorwalten, erscheint er immer noch verhältnißmäßig sehr günstig. Ein altes Volksschlagwort in Portorico aber lautet: S o hungrigwieeinLehrer," und dasselbe ist in der Thatsache noch viel allgemeiner begründet, als die vielen schlechten Witze vom armen Dorf-schulmeisterlein-in gewissen europäischen Ländern. Denn das Schulsystem ist unter aller Kritik, die Bewilligungen, seien sie groß oder klein, werden sehr schlecht verwaltet, und was die Lehrer wirklich kriegen, ist außerordentlich wenig, wenn sie überhaupt etwas kriegen; die bisherige Regierung aber hat sich um das öffentliche Erziehungswesen niemals in nennenswerther Weise gekümmert. , Wenig, wie sie zu liesern haben, liefern die Gemeindeverwaltungen häufig auch das Wenige nicht oder warten schrecklich lange damit. Vielfach biet ben die Lehrer ein halbes Jahr oder länger ohne Bezahlung, und was sie nachher kriegen, ist sehr ungewiß. Der Hunger ist daher bei ihnen derNormalzustand geworden! In manchen Städten weigern sich die Hausbesitzer entschieden, Häuser für Schulzwecke zu verpachten, weil sie wissen, daß es mit der Aussicht, das Pachtgeld zu bekommen, äußerst faul steht. Auch an den Unterrichtsmaterialien herrscht vielfach kläglicher Mangel, und nicht selten haben die Schulkinder das ganze Jahr hindurch keine Bücher. Von der Auswähl von Schulräumen im Hinblick auf entsprechende gesundheitliche VerHältnisse ist gar keine Rede; solche Erwägungen scheint man hier gar nicht zu kennen, und das gilt sowohl von höheren wie von niederen Schulen. Mit Abgangs - Zeugnissen oder gar Diplomen- gibt man sich hier auch nicht ab. Wenn der Lehrer glaubt, daß seine Zöglinge ungefähr genug wissen, sagt er einfach den Eltern, sie sollten dieselben nicht mehr in die Schule schicken! Dieser Methode bedienen sich die Lehrer auch öfter blos zu dem Zwecke, lässige und mißliebige Schullinder los zu werden! Doch Letzteres soll ja in etwas veränderter Form auch anderswo mitunter vorkommen, und sollten Yankee - Skuhlmahms- späterhin ihre Culturmission auch in Portorico verbreiten, so wäre es nicht zu verwundern, wenn auch sie manchmal Jung - Portoricaner mit wenig Umständen heimschicken würden. UnhelmllcherKraukentransport
Anschauliche Beispiele für die Art. wie sich im Süden Cubas das gefürchtete Thermalfieber oder Sonnen-Deli-rium (wohl die acuteste Form des Tropenkollers") äußert, bietet ein Bericht eines Correspondenten. über die Erfahrungen, welche der Kutscher eines amerikanischen Ambulanzwagens zwischen Siboney und Santiago machte. Es heißt in dieser Schilderung u. Ä.: Mit sechs kranken Soldaten und ei? nem Passagier, welcher auf einem Hin tersitz fuhr, kam ein zweistöckiger Ambulanzwagen von Siboney daher; er hatte sieben bis acht Meilen zu bewaltigen: aber diese Fahrt dünkte dem Kutscher beinahe eine Ewigkeit und) und wird lhm jedenfalls unvergeßlich bleiben. ; Einer der Soldaten war stark ge nug, sich auf einem Sitz, zu erhalten; drei andere lagen unten,. und zwei!auf dem oberen Deeck des zweistöckigen, schwerfälligen Wagens. Alle .hatten sie Fieber, aber, weder Gelbes, noch Mala ria, noch Typhus, sondern einfach das Thermalfieber. Die Fahrt hatte kaum begonnen, als einer der Leute sich auf? richtete und dem Kutscher i zurief, er müsse halten. . Er sprach anscheinend so vernünftig, daß der Aufforderung sofort Folge geleistet wurde. Dann er klärte er. wild ' um' sich' blickend.-däb man für heute schon wejt genügt gefah ren sei. und er unter keinen' Umständen eine so weite und aekahrvolle Reis.
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länger fortsetzen möchte. Der Kutscher ! murmelte einen guten inländischen Fluch und setzte die Fahrt fort, ärger lich darüber, daß er sich von einem Fiebernarren selber hatte narren lassen. j Das war aber nur der Anfang. Schon kurz darauf gab es neuen Tru-. bel. Die Kranken, welche im oberen Stock lagen, verlang!? stürmisch, , aufzusitzen, damit ihnen der Athem ' nicht ausgehen, und zwar bestanden sie ! darauf, an einer Stelle zu sitzen, wo sie unfehlbar aus dem Gefährt geschleudert worden wären. Mit knapper Noth wurden sie vorläufig beruhigt. Eine Meile weiter schrie einer aus dem Wagenboden dem Kutscher zu: Um Gottes willen, gib mir auch davon!" Von was?" fragte der Kutscher erstaunt. Von dem, was Du da issest", war die Antwort. Der Kutscher hatte auf der ganzen Fahrt noch nichts angerührt; doch er hatte sich schon an den Gedanken gewöhnt, daß er es mit lauter Rasenden zu thun hatte und nicht einmal gegen dieselben geschützt war. wie es in einem Irren-hauS-Wagen der Fall gewesen wäre. Er erwiderte daher, ein möglichst freundliches Gesicht schneidend: Es ist leider schon ganz aufgezehrt; aber im Hospital werden wir noch mehr als genug davon finden." Kurz darauf schob sich ein junger Soldat, welcher neben dem Borgenannten lag. an das hinterste Ende der Ambulanz, schlug dann wie ein tolles Pferd nach oben aus und versetzte dem Hintersitz-Passagier einen furchtbaren Tritt in die Moaenaegend. Hatte die ser nicht mit großer Geistesgegenwart sich festgehalten, so wäre er abgeschleudert und vielleicht getödtet worden Der tebendeSoldat aber setzte dasAus schlagen schwunghaft fort und wollte d e aanzle hintere Wand kinaustrelen weil er sich einbildete, daß er auf diese Weise mehr Luft bekommen wurde Mit Versprechungen und Vorspiege lungen (nach der Art des Hypnoti: seurs) wurde aber auch er vorerst br sckwicktiat. Und so aina es in Einem fort aus der verhältnißmößig kurzen Fahrt An ieder unebenen Stelle des Wegei erhob sich ein allgemeines Heulen und Grunzen und Stampfen, dak es mien als ob die Ambulanz niemals ihren Bestimmungsort erreichen würde! Alle möalicken Wahnvorstellungen wurden laut und drohten, in Zerstörungs- und Angnffswuth überzugehen. Dem Kut scker. und noch mehr dem unalllckseli gen Passagier, wurde es von Minute zu Minute unheimlicher zu Muth, und Beide thaten einen langen Seufzer der Erleichterung, als endlich das Hojpltal ln Sucht kam. Solche Beispiele ließen sich übrigens nock aar manche aus der jüngsten Zeit erzählen. Heftiger Verfolgungswahn tritt ebenfalls hauslg im Gesolge oes Tbermattiebers auf. Es ist merkwur dig. wie dieses Fieber Menschen, die man stets als höchst ruhig und vernünftig gekannt hatte, und mit denen man vielleicht kurz zuvor ein völlig im telligentes Gespräch geführt, sozusager blitzschnell auf den Kopf stellt. Abr die Verwunderung hört auf, wer.n mai dieses Fieber selber kriegt. In gün stigen Fällen übrigens kann das Opfei schon Tags daraus wieder vourommer wohl sein. Zlummcr 1861. Von H. dc Forge. I. Mit meinem Freunde, dem Male: Catus, saß ich an einem Tischchen vor dem großen Cas6 am Boulevard und sah zu, wie die Wagenreihen an uns vorbei passirten. Plötzlich unterbrach mein Freund die beschauliche Stille, die schon eine ganze Weile zwischen uns herrschte, und schlug so heftig mit der flachen Hand aus den Tisch, daß die Gläser klirrten und der Kellner sich ganz erschrocken näherte. Was ist denn los?" fragte ich. -Ich fehe sie! Ich sehe sie ganz deutlich!" Welche sie?" fragte ich und strengte meine Augen an. Die Nummer 1861!" Nummer 18Y1?" rief ich auss höchste verwundert. Ja doch, die Droschke, die da eben um die Ecke biegt," und dabei zeigte er auf ein wahrhaft jammervolles Fuhrwerk, das .höchstens noch von dem jammervollen Pserd übertrosfen wurde. ' Was geht Dich denn die Droschke an?" meinte ich mit leisem Erstaunen. Diese Droschke," entgegnete Catus in feierlichem Ton und zerrührte dabei langsam den Zucker in seinem Absinth. diese Droschke bedeutet für mich eine der schmerzlichsten Erinnerungen meines Lebens! Höre nur, ob ich nicht Recht habe." 11 Mit dreiundzwanzig Jahren, weißt Du, derZeit, wo man glaubt, die ganze Welt gehöre einem, war ich Kunstschüler auf der Akademie, war einer der lustigsten von allen Lustigen des Quartier Latin und hatte dabei jedenfalls das allerflachste Portemonnaie, und beides will für den Stadttheil gewiß viel sagen. Ich fand mich aber mit dem Leben ganz gut zurecht, und besonders zu der Zeit, von der ich rede, war es wunderschön für mich, denn ich war bis über die Ohren in daS entzückendsteGesch'opf der Welt verliebt. Meine Flamme roar ein Stern 18. Große an einem Borstadttheater. Sie hatte ein seines griechisches Profil, und Du kennst ja meine Schwäche für alles Klassische. Die Haare waren von einem wundervollen Blond und die Augen so blau, so blau, daß sie des Abends beim Schein der Straßenlaternen fast lila schimmerten. Leider bekam ich meine griechische Schönheit immer nur bei dieser Beleuchtung zu' sehen, denn ich war zu arm, um mir den Besuch des Theaters gewahren zu können. So begnügte ich mich denn damit, getreulich gn der,
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AüsgangStyllr Posten zu stehen, um meine Angebetete wenigstens einen Augenblick zu erspähen, und immer mehr von ihrem Reiz entzückt, entwarf ich ein kleines Aquarell, das so recht ihr schönes Profil zur Geltung brachte, und schickte es ihr mit einem glühenden Herzenserguß zu. Ich erhielt auf einem duftenden, malvenfarbenen Blättchen eine sehr .liebenswürdige Antwort, und im Taumel meiner Freude raffte ich alles zusammen, was ich mein Baarvermögcn nannte, und lud meine schöne Freundin ein, am folgenden Tage mit mir zu diniren. Der für mich so hochwichtige Momcnt kam. Mit frischer Cravatte angethan und einer Tuberose im Knopfloch meines noch leidlich guten Ueberrockes, so führte ich meine Schöne in ein Restaurant an den Boulevards. Das klassischeProfil war so klassisch wie nur möglich, ich war rettungslos verliebt in Pomponctte so hieß sie nämlich die sehr zutraulich war und sich all' die feinen Gerichte, die ich auftragen ließ, sehr gut schmecken ließ. Ich hatte die Sache auch ganz üppig arrangirt! Zum Dessert gab es dann noch feine Früchte, gerade diese liebte Pomponette besonders, wie sie mir anvertraute. Was wogen auch alle Ananas der Welt und ihr etwaiger Preis im Vergleich zu meinem Glück! Aber alles hat einmal ein Ende, und so auch dies Diner. Plötzlich stieß Pomponette einen erschreckten kleinen Schrei aus und erklärte mir, daß sie sofort aufbrechen müsse, wenn sie nicht zu spät zur Vorstellung, kommen wolle. Um jede Ausregung zu ersparen, verlangte ich dieRechnung, zahlte, ohne mit der Wimper zu zucken, obgleich mir mehrere Posten bedenklich hoch erschienen, und winkte eine Droschke herbei, um uns zum Theater fahren zu lassen. Es war die Droschke Nummer 1861. In langsamem Tempo, das mir viel zu rasch war, kamen wir auch glücklich noch zur Zeit beim Theater an, und, Pomponette sagte mir mit einem entzückenden Lächeln schönen Dank". III. Ich hatte beabsichtigt, langsam zu Fuß nach Hause zu schlendern, aber im Moment, als ich den Kutscher bezahlen wollte, bemerkte ich, daß mir gerade noch 55 Centimes im Portemonnaie blieben. Die Dinerrechnung hatte alles andere verschlungen! 55 Centimes genügten doch nie und nimmer, um die Fahrt zu zahlen! Der Rosselenker saß unbeweglich auf seinem Bock und wartete. Ich blieb anscheinend ganz ruhig. Mit der Miene eines Grandseigneur stieg ich wieder ein und rief dem Kutscher ganz laut zu: Auf Zeit!" - Auf Zeit!" Das war eine Prachtvolle Idee! Einfach großartig! Leider war nun damit noch nicht alles ge than. Ich wußte ganz genau, daß ich sur das berühmte Diner meine Hilfs quellen bis aus den letzten Pfennig erschöpft hatte. Also was nun beginnen? Ich gestehe, daß mein erster Gedanke Dir galt. Du wohntest zwar am anoern Ende von Paris, aber was that das! Auf Deine Freundschaft konnte ich rechnen und auch auf Deine Kasse, und das war mir für den Augenblick sehr wichtig. Kutscher," rief ich also wohlgemuth, Marcelstraße No. 12." Gegen 8 Uhr hielt ich vor Deinem Haus und erfuhr, daß Du zur Beerdigung einerTante nach Mont5limar gereist seiest! Ich verwünschte aus Herzensgrund Dich und ganz besonders Deine todte Tante, die auch wohl zu einer anderen Zeit hätte sterben können! Also weiter! Aber wohin? .Ich gab also dem Kutscher meine Adresse, obgleich ich ganz genau wute, daß in all' meinen Schubladen nichts mehr zu finden sein werde, dazu kam noch der betrübende Gedanke, daß um diese Zeit alle Pfandleih-Geschäste längst geschlössen waren. Vor meinem Haus stieg ich bedächtig aus, als wenn mir wichtige Sachen durch den Kopf gingen, rief dem Kut scher nur über die Schulter Warten!" zu und ging dann bedächtig in das Haus hinein. Kaum aber war die Thür hinter mir zu, da flog ich die Treppe nur so hinan, vor mir tauchte wie ein Gaukelbild eine unverhoffte Geldsendung auf, die ja vielleicht inzwischen eingetroffen sein konnte. Damit war es aber nichts! Woher hätte die auch wohl kommen sollen! Rathlos fing ich doch noch an, alles zu durchsuchen. Nichts, nichts! Nur zwei Zweisousstllcke fand ich in einer Westentasche. Gott weiß, wie die sich da hatten verbergen können! So gering die -Summe auch war, so sollte sie mich doch aus der allerersten Verlegenheit retten, denn nun nannte ich mit dem, was ich noch im Portomonnaie hatte, ja ganze 75 Centimes mein. Ich stieg also die Treppe wieder hinab und trat an den Kutscher, der mich ziemlich ungnädig ansah, heran. MitGrandezza reichte ich ihm die fünf zehn Sous und sagte: Hier, lassen Sie sich dafür nebenan etwas zu essen und zutrinken geben und warten Sie dann auf mich. Es kann aber etwas lange dauern." Der Mann kletterte von seinem Sitz herunter, murmelte einen unverständlichen Dank und fügte hinzu: Na, wenn's lange dauert, mache ich eben ein Schläfchen." IV. ' ' Ob der Kutscher gut geschlafen hat, weiß ich nicht. Ich weiß nur so viel, daß ich nicht geschlafen habe, denn rath- und thatlos schritt ich in meinem Zimmer auf und ab und zergrübelte mir den Kopf, wie ia) die unglückselig, Droschke nun wieder los werden sollte. Schließlich wurde ich von allem Sinnen ganz stumpf, setzte mich in meinem Stuhl am Schreibtisch nieder, stützte den Kopf in die Hände und nickte ein. . Entsetzliche Träume kamen mir in diesem Halbschlummer. So war es mir denn schließlich noch eine wahre Wohlthat, als ich im ersten Morgendämmern erwachte und mir die nackte Thatsache klar wurde. , freilich, er
Es ist das lklchtcste
von der Wtlt sich Nucken schmerzen und Hüstenweh uzu,lkh,n. ffs ist ebenso leicht beide los " werden. &tin Heilmittel hat je sicherer nd rascher knrir ls St. Jakobs Ocl. . . . erwärmt, linder und kurirt ...
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The lion of strength änd vigor sornetirnes becomes entangled and held in the net of diseate. The fable has it that once a little mouse releaseU a lion from the toils that bound him. KHHfrA Tabules are simple little things, but they possess the peculiar qualities that will serve to release every unfortunate from any thrall of knots and threads of disease that was ever created by a disordered stomach, a disarranged digestive appar&tus, or a sluggish liver. Ripans Tabules ARE AN INSURANCE POUCY AGAINST SICKNESS, and can be carried in the pocket or portemonnaie. One Ripans Tabula taken after each meal will set a dyspeptic free from the entangling meshes of disease ; because nearly every ailment is a direct result of a disordered digestion, and Ripans Tabules overcome the cause and eure the disorder.
LAXIR JJ BON-BONS A MtzMMH KURIEREN VER5T0PTUNQ vySg fT mtUMM tot KMKJfTn ßronnmtm . 87
mmyigend war das gerade auch nicht! Ich schlich zum Fenster, spähte hinaus und richtig, da stand die fürchterliche Nummer 1861 und der Kutscher hatte die Zügel seiner Rosinante lässig in den Handen. Kutscher und Pferd schliefen friedlich und warteten auf den Fahrgast. . Da mich ein Ende gemacht werden," sagte ich laut zu mir. Dann fuhr ich mit dem Kopf in das eiskalte Wasser, und so erfrischt, raffte ich alle meine Gedanken zusammen und fing an, ein genaues Inventar meines Zimmers aufzunehmen. . Je länger liefe dauerte, desto leichter wurde mir zu Muthe. Hier und da ergriff ich einen Gegenstand, zum Schluß noch den gestern getragenen Ueberrock, und als alles auf meinem Schreibtisch zusammen lag, machte ich verschiedene Packete davon und ging so beladen die Treppe hinab. In freundlich gönnerhaftem Tone bot ich meinem" Kutscher einen Guten Morgen" und nannte ihm dann als Ziel das Geschäft eines PfandleiHers. Von dem ging's zu einem Zweiten und dann zu einem Dritten und um 10 Uhr erklärte ich meinem" Kutscher, daß ich ihn nun nicht mehr brauche. Darauf rechnete er vom Voä herunter auf, was ich ihm schuldete: . Aon 7 Uhr Abends bis Mitternacht. 10 Francs; VonMitternacht bis 6 Uhr Morgens. 18 Francs; Von 6 Uhr Morgens bis 10 Uhr, 8 Francs; Fünf Stück Gepäck il 25 Centimes, 1 Franc, 25 Cts. Summa: P7 Francs, 25 Cts. Plus Trinkgeld!! Großmüthig gab ich die letzten 50 Centimes, die mir nach Abzug dieser Droschkensahrt von dem Erlös meiner Sachen noch blieben, und mit einem Seufzer der grenzenlofesten Erleichterung wandte ich dem Gefährt, das mir so lange gedient, den Rücken und c,ing zu Fuß nach meiner Behausung zurück. Und Pomponette?" fragte ich. Mit Pomponette war es aus, kann ich Dir versichern . . . Sein T r o st. Sutsherr: Schon wieder in der Kneipe, Jochen? Kauft Euren Kindern lieber etwas zu essen.- Bauer: Ja. Herr, 's Elend ist zu Hause zu groß, deshalb suche ich mich hier zu trösten."H$ e r ä) a x t t e Krönung. Gattin (eines Pantoffelhelden): Das sag' ich Dir. Mann, wenn Du mir nochmals Anlaß zur Unzufriedenheit gibst, laß ich meine Mutter kommen und Du mußt die Einladung selbst schreiben.Ach so. A.: Haben Sie auf dem letzten Hausball der Gräfin Z. de ren Toilette bewundert?" B.: Jawohl, die hat mich 500 Mark gekostet." A.: Wieso Ihnen?" B.: Mein Frau sah sie und wollte nun eben solche haben." . Der Pantoffelheld. Frau: Denken Si sich. Frau Nachbarin, soeben wurde deveschirt. dak de? Zug, mit welchem Ihr Mann verreiste, entgleist ,st. Hoffentlich ist . dabei nicht verunglückt!" Frau B.: Keine Sorge, ich habe ihm das nicht erlasbt."
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