Indiana Tribüne, Volume 22, Number 15, Indianapolis, Marion County, 3 October 1898 — Page 2

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rv4VUtV3 IVWWV Erschein Tödlich unv Snamajpn Die tZgliche.Tr:düne- kostet durch be Trlge, J ent per Woche, die Sonntag.rribüe"I Tetl pe Woche. veidnsr5M15n,t5,dn 4Icnt pe, rtt. per Vft ntzerhald iv ub tgejchickt U ,raub,kh ng V Pi 1. Cffui 13 Siw kllabama StraZ. Indianapolis, Ind., 2. Oktober 1893. Bilder ans Ynracao. Ungefähr zur selben Zeit, da der junge König Spaniens für immer auf die Besitzungen im Westindischen Meer Verzicht leisten muß, ist die junge KÖnigin Hollands durch ihre Thronbesteigung sozusagen in den Besitz von einem Halbdutzend niedlicher Inseln gekommen, welche unter demGesammtnamen Holländisch - Westindien bekannt sind und, im Gegensatz zu den bisherigen spanischen Besitzungen in diesen Regionen, sich in recht gedeihlichcm Zustand befinden. Eine dieser Jnsen, Curaao (auch Curassao geschrieben) ist in der neuesten Zeit als eine der vorübergehenden Nuhestationen der Cervera'schen Flotte auf ihrer berühmten wilden Fahrt" die in Santiago einen so traurigen Abschluß finden sollte viel genannt worden. In diesen Kriegswochen tauchten auch zum ersten Mal in Zeitungen und anderwärts Karten auf, welche es dem allg?meinen Publikum überhaupt möglich machten, diese kleine Inselgruppe zu finden. Vorher war dies auf den gewöhnlichen Landkarten wenigstens sehr schwer gewesen, wenn man nicht etwa die Region unfern der nördlichen Küste rua Süd-Amerika mit einem Vergrößerungsglas beguckte. Das machte aber den glücklichen Bewohnern dieser Inseln weiter nichts aus. 5as genannte Curaao ist noch die größte Insel der Gruppe. Es liegt etwa 90 englische Meilen nördlich von der Küste der Republik Venezuela und hat einen Flächenraum von 212 Quadratmeilen, während der Flächenraum der übrigen Inseln zusammen nicht ganz 40 Quadratmeilen beträgt. Cuxaao hat eine verhältnißmäßig sehr zahlreiche Bevölkerung; 40.000 Einwohner leben und gedeihen auf dem kleinen Jnselgebiet. (Lauter Holländer oder Reger.) Hier haust auch der holländische Gouverneur, der seinen Sitz inWilhelmstadt hat und sich, lediglich der Decoration halber, auch etliche Soldaten und eine alte Kanone hält. Echt holländisch sind hier die Straßen und Häuser: die Straßen eng, aber sehr sauber, und die gediegenen schmucken Häuser mit Hohlziegel-Dä-chcr, dicken V!auern, und grün oder gelb angestrichen. Wilhelmstadt ist ohne Zweifel eine der hübschesten und reinsten Städte in Westindien. Alt, aber noch sehr schön sind die öffentlichen Bauten. Der Hafen liegt ausgezeichnet und ist stets in vorzüglichem Zustand, trotz des sehr geschäftigen Ledens, welches sich da entfaltet. HafenBefestigungen gibt es auch noch, aber 'euch hier haben sie hauptsächlich nur als Decoration Werth. Wer übrigens hier eine Stadt von tropischer Schönheit erwartet, der kann sich beim ersten Blick von der See aus sehr enttäuscht fühlen. Auf den niedern Hügeln erblickt man nur wenige Bäume, und auch sonst erinnert die Landschaft gar nicht an die Küstenlandschafts - Scenerien Cuba'ö oder Porto Rico's. Aber die Insel gewinnt bei näherer Bekanntschaft sehr, und die zierlichen holländischen Dörfer, welche in den Thälern der felsigen Küste halb versteckt sind, üben ihren eigenartigen Zauber. Von der Natur ist die Insel in mancher Beziehung spärlich bedacht. Brunnen oder Quellen gibt es nirgends, und da das sorgfältig gesammelte Regenwasser nicht für alle Bedürfnisse ausreicht, so muß von Zeit zu Zeit Wasser von der Küste Venezuela's in Fässern herübergebracht werden. Im Uebrigen ist die Insel reich an Tabak, Zucker, Indigo, Mais, Feigen, Orangen und Citronen; vor Allem aber versendet sie große Mengen Phosphate, von welchen die Regierung allein ein jährliches Einkommen von einer halben Million Dollars hat. In alten Zeiten sind wahrscheinlich die Kaufleute von Curaao auch durchSchmuggel sehr reich geworden, und mehr oder weniger, dürfte noch heute geschmuggelt werden. Hafenzölle werden übrigens keine erhoben. England, Spanien und Holland haden die Inselgruppe abwechselnd in Besitz gehabt, und es braucht kaum gesagt zu werden, daß in den classischen Tagen der westindischen Seeräuberei auch diese Gewässer von Freibeutern mehr oder weniger unsicher gemacht wurden. Seit etwa einem Jahrhundert ist die Inselgruppe sozusagen eine westliche Ocean-Schweiz. indem sie vielen politischen Flüchtlingen Zuflucht bietet. Hierher kam auch General Bolivar, der berühmte südamerikanische Freiheitsheld, nach seinem ersten Versuch. Venezuela, sein Heimathland, vom spanischen Joch zu befreien. Eine Anzahl Gefährten kam mit ihm; das war lm Jahre 1811. Im Sep i?mber 1812 nahm er sein Werk von Neuem auf und führte es schließlich zum Erfolg. In späteren Jahren hielt sich auch Gen'eral Santa Ana 'von Mexico eine Zeitlang als Verbannter hier auf. Holland ist seit 1814 im unbestrittenen Besitz dieser Insein. George Everhart, ein in der Nähe von Boyce, W. Va., bei Cumberland.Md.. wohnender Wittwer. und seine beiden Kinder wurden durch Kaffee vergiftet, dem Rattengift beigemischt worden war. Nahe dem Hause wurde eine Schachtel gefunden, die Rattengift enthalten hatte. Der Kaffee wurde veraiftet, während Everhart und seine Kinder von Hause abwesend waren. Wrr die Schurkenthat verübte, ist nicht bekannt.

Lnttttjucht im Großen. Äoch sehr im Augen lieg! in den Vereinigten Staaten die rationelle En Unzucht in großem Maßstabe und dies ist wohl nicht zum Geringsten auf die

weit verbreitete, aber irnac Voraus setzung, daß dieselbe ohne Bäche oder Teiche nicht möglich ist, zurückzuführen. Die Ente ist ein Wasservogel, das ist ganz richtig, allein bestimmte Varietäten lassen sich auf einer gewöhnlichen Farm auch im Großen sehrgut züchten. Den Beweis hat der Züchter Patrick McAvoy. der ca. 4 Meilen von Trenton, N. Y., ansässig ist. geliefert. Vor einer Reihe von Jahren erwarb der Mann als Buchhalter in New York seinen Lebensunterhalt, allein seine geschwächte Gesundheit machte ihm das Landleben zu einer unabweisbaren Nothwendigkeit und er versuchte es anfänglich nicht ohne Erfolg, mit einer Meierei. Diesem Unternehmen machte eine Feuersörunst ein unerwartetes Ende, worauf MacAvoy sich der Hühnerzucht zuwandte. Das war ein absoluter Fehlschlag, denn er fand bald, daß gewisse Händler in New York, wohin er seine Hühner lieferte, ein spring chicken" zu Beginn derSaifon mit 20 Cents pro Pfund verkauften, wozu er außer Stande war. Die Händler bezogen nämlich ihre spring clrickens" aus Refrigeratoren, wo die aus dem Westen kommenden Hühner seit dem Herbst in gefrorenem Zustande aufbewahrt wurden. Nachdem MacAvoy die Hühnerzucht aufgegeben hatte, wandte er sich der Entenzucht zu und mit dieser erzielte er außerorvenlliche Erfolge. Den Anfang machte er vor neun Jahren mit fünf Enten von der weißen Pekin-Varietät und im derflossenen Jahre zog er auf einemTheile seiner 150 Acres-Farm 30.000 Stück. In diesem Jahre zählen seine EntenHerden ca. 26.000 Stück, wovon 800 für die nächstjährige Zucht bestimmt sind. Diese Zah! genügt zur Zucht vollständig, da eine jede Ende 125 bis 150 Eier legt. Das Ausbrüten geschieht ausschließlich in Jncubatoren, die MacAvoy selbst erfunden hat. Er besitzt deren 18 Stück, von denen ein jeder 100 Eier faßt, und in der Höhe der Brutsaison. in der zweiten Hälfte des Mai, hat ein Mann nichts weiter zu thun, als die jungen Entchen aus den Jncubatoren zu entfernen. Zehn Tage lang werden die zarten Thierchen in einem sonnigenRaum,der sich indem zweiten Stockwerk eines besonderen Gebäudes befindet, gehalten, worauf sie auf das Feld kommen. Die natürliche Brutzeit von vier Wochen wird durch die Verwendung von Jncubatoren um 43 Stunden abgekürzt. Nicht ein jedes Ei, daS in die Brutapparate gelangt, bringt eine Ente hervor; zeltweise wurden 97 Procent der Eier ausaebrütet. in manchen fahren aber nur die Hälfte. Jedes Ei wird nach Ablauf des dritten Tages untersucht und die unfruchtbaren werden entfernt. um, gekocht und unter Mehlluchen gemischt, als Futter für die Enten verwendet au werden. MacAvoy hat tu ne Farm in Schlage eingetheilt, von denen einige den gewöhnlichen Ackerbauzwecken dienen. Die für die EnUnzucht reservirten Schläge sind durch 13 Zoll hohe Drahtnetze in Unterabtbeilunaen. von denen eine jede etwa 200 bis 300 .Enten aufnimmt, getheilt. Tron der Niedrigkeit der Drahtnetze kommt es nur sehr selten vor, daß sich eine Ente aus ihrer Abtheilung entfernt. In Trögen erkalten die ausgewachsenen Enten dreimal täglich ihr Futter, während die jungen sechsmal am Tage gefüttert werden; Wasser erhalten sie in Menge, und zwar ebenfalls in Trögen. Um die Thiere vor Reaen und Sonnenhitze zu schützen, hat MacAvoy räumige Schuppen errichtet. Die Enten scheinen ganz genau zu wissen. in welchen Schlag sie gehören. denn wenn mal eine unter eine fremde öerde geräth, so entfernt sie sich bald unter lautem Schnattern. Als Futter wird ihnen eine Mischung aus gemaylenem Mais, Kleie, zerbrochenen Erackers und Fleischabfällen, welch' letztere unter Dampfdruck zu einer flüssigen Masse reducirt werden, gereicht. Im Verlauf von 10 Wochen wird aus einem Ei eine Ente von fünf bis sieben Pfund gezüchtet. Mit dem Schlachten und dem Versandt wird im Februar begonnen und im December, wenn die Enten aus dem Westen kommen, ist die Saison vorüber. Zum Füttern der Enten genügen 12 Manner und Knaben, während eine Anzahl Mastiffs wie Forterriers die Herden von zweiund vierbeinigen Dieben bewachen. In New York erzielt MacAvoy für seine Enten gute Preise, da dort eine weiße Pekin-Ente von 10 Pfund ebenso theuer bezahlt wird wie eine Gans. Eine sehr beträchtliche Einnahmequelle bildet auch der Verkauf der schneeweißen Federn, welche ebenso weich sind Wie Gänsedaunen. Pflug in seltsamer Nolle. Eine seltsame Industrie kann man ca und dort am callsormschen Vor strande beobachten, nämlick: das Illuf pflügen desSandes nach Efems" oder Venusmuscheln. Diese Industrie qtm nur m kalifornischen und benachbarten Küstenqegenden vorzukommen; denn an denKüstenNeuenglands an denen das Suchen i.ack Venuömw schein eine so große Rolle spielt, weiß man nichts davon, nicht einmal in Rhode Island, dem Vaterlande der Clams! Und dieNeuengländer schauen höchlichst verwundert drein, wenn sie vielleicht gelegentlich an der californischen Küste ein solches Schauspiel gewahren, und halten vielleicht im ersten Augenblicke dieBetreffenden für Wahnsinnige Sonderlinge. Sonderlinge sind es allerdings, und gar merkwürdige Charaktere sind unter ihnen, merkwürdiger, als ihre Verrichtung selbst. Man könnte sie für zerlumpte Schmuggler oder verlaufene Strolche oder irgend dergleichen ansehen; in der That ist der eine oder andere von ihnen gelegentlich für das Erstere gehalten und unter dem Verdacht, seinen Waaren Beruf bemänteln 2U

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wollen und mit Chinesen ' ein , sckmuggelung zu thun gehabt zu haben, in Hast genommen worden. Und noch i . . r t'r r . heute wollen manche kalifornische Kü stenbewohner gar nicht glauben, daß es diesen Strand - Einsiedlern wirklich um das Aufpflügen von Muscheln zu thun sei. Diese Zweifelsucht paßt aber Letzteren im Allgemeinen ganz gut in den Kram; denn sie wollen nicht, daß zu Viele in diese Industrie hineinpfuschen. welche mitunter, wie es scheint, ganz einträglich ist. Die Venusmuscheln, welche da aufgepflügt und :n Korben gesammelt werden, sind ungefähr doppelt so groß, wie die little-neck clams". die man im Osten kaufen kann und denen sie sonst noch am ähnlichsten sehen. Diese Jagd - Farmer des Vorstrandes Hausen gewöhnlich hinter den Dünen in sonderbaren, vielleicht aus irgend welchen Trümmern zusammengezimmerten Holzbauten, die halb Boot, kalb Arcke sind. arnn Tbeil im Schlamm stecken und durch eine robin- j sonmaßlge, wackelige Zugbrücke mit dem Strande verbunden sind. Wo sie das alte Pfluggeräth und die Schindmähre zum Pflügen aufgetrieben haben, mögen die Götter wissen. Kastaniencultur. Ueber einen großen Theil des Gebietes der Vereinigten Staaten, von Maine bis Michigan und Kentucky, verbreitet ist die Kastanie, deren Früchte in rohem wie geröstetem Zustand von Jung und Alt geschätzt werden, allein von nur unbedeutendem Umfange ist die systematische Cultur der europäischen wie japanischen Kastanienvarietäten. Vor ungefähr einem Jahrhundert brachte der französische Emigrant Du Pont, von dem die bekannten Pulverabrikanten unseres Landes abstammen, aus seiner Heimath mehrere Kastanienvarietäten in zahlreichen Exemplaren nach Amerika. Er pflanzte dieselben auf seiner Besitzung an den Ufern des Brandywine bei Wilmington, Del., an und vertheilte zahlreiche Bäumchen unter seinen Freunden. Daher kommt es, daß in einem Umkreise von 100 Meilen von Philadelphia mehr europäische Kastanien zu finden sind, als in irgend einer anderen Gegend der Vereinigten Staa ten. Erst 75 Jahre nach der Jmportation der ersten europäisch? Kastanien wurde in unserem Land? die Aufmerksamkeit auf die japanischen Varietäten gelenkt und wieder interessirte man sich in der Umgegend von Philadelphia ganz besonders für dieselben. Aller Wahrscheinlichkeit nach der größte Hain japanischer Kastanien in unserem Lande befindet sich bei Cleminton, N. I., etwa 18 Meilen von Philadelphia; derselbe umfaßt ein Areal von 500 Acres, das ausschließlich der Kastaniencultur gewidmet ist. Ursprünglich befand sich dort ein Wäldchen einheimischer Kastanien. Diese ließ der Besitzer fällen und nachdem die aus den Wurzeln emporspricßenden Schößlinge zwei Jahre alt geworden waren, wurden auf sie japanische Varietäten gepfropft. Nach Verlauf von zwei bis drei Jahren begannen die gepfropften Bäume zu tragen und nach zehn Jahren belies sich der Ertrag bis zu einem halben Vushel vom Baum. Viel Sorgfalt wird auf die Cultur desHarnes nicht verwendet; der Boden wird nur mit einem 'Rechen bearbeitet und die fallenden Blätter bleiben liegen, um das Erdreich fruchtbar zu machen. Die europäischen wie die japanischen Kastanien sind bedeutend größer als unsere heimischen, aber im rohen Zustände nicht so süß wie die letzteren; gekocht sind sie sehr wohlschmeckend und finden bei der Bereitung zahlreicher Speisen Verwendung. Die m den Vereinigten Staaten ansäßigen Jtaliener bereiten aus den Kastanien ein Mehl, aus dem sie . ebenso wohl schmeckende als nahrhafte Kuchen backen. Die zapamichen Kastanien rci sen um die Mitte des September und die europäischen etwa zwei bis drei Wochen später. Wenn die ersteren auf den Markt kommen, bringen sie $10 bis $14 pro Bushel, mit der Reife der europäischen Varietäten fällt der Preis auf $6 bis $8 und die amerikanischen sind nur für $3 bis $4 pro Bushel verkäuflich, trotz ihrer vorzüglichen Qua. lität. Der höhere Preis der ausländischen Varietäten scheint nur auf ihre Größe zurückgeführt werden zu können. Im Hinblick auf den bedeutenden Nährwerth der Kastanien bemühen sich Fachleute, der Cultur derselben größere Verbreitung zu verschaffen, und zu diesem Zwecke werden die verschiedenen Varietäten, ihre Früchte wie ihre Feinde von wissenschaftlich gebil deten Männerw eingehend studirt. Der schlimmste Feind der Frucht ist eine Made und deshalb wird nach einem Mittel zu ihrer Vernichtung geforscht. Um die im Gange befindlichen Erhebungen so gründlich wie möglich zu machen, haben sich die amerikanischen Botaniker mit Fachgenossen in Frankreich, Italien, Spanien und Japan in Verbindung gesetzt und deshalb kann man wobl erwarten, daß wir in den Besitz aller wissenswerthen Mittheilungen über die Kastaniencultur gelangen werden. Ungehörnte Lttnder. Schon bei Herodot findet sich eine hornlose Rindviehrasse erwähnt, und nach ihm sprechen Hippokrates.Strabo, Arigoteles, Tacitus und Aelianus über das gleiche Vorkommniß. auch beweisen Funde in den Pfahlbauten des Vieler Sees, daß es sich hier um eine sehr alte Rasse handelt. - Welche Ursache dieser Hornlosigkeit zu Grunde liegen, mag, darüber sind die verschiedensten Ansichten geäußert worden. Kälte, Hitze, geringe Nckhrung, besonders während der Trächtigkeitsperiode, künstliche Enthörnung hat man neben zahllosen anderen Factoren dafür verantwortlich machen wollen; jedenfalls hat man bisher stets die Meinung behauptet, daß. die gehörnte Rasse die

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etarnrnfassf1 Tet, au3 er otfrsnpon tane Variation die hornlose Rasse ent standen sei. Dr. Areandcr kommt auf TJ . . . I (..St... 1TiAr..,Xi. ... Grund eingehender Untersuchungen zu dem Schlüsse, daß umgekehrt die Horn losen Rinder als die Stammrasse auszufassen seien, aus der die gehörnten ' hervorgegangen sind. Als Beweis für j diese Behauptung dient in der ersten Linie die geographischeVerbreitung der hornlosen Rasse. Es zieht sich nämlich durch ganz Europa eine Südgrenze, von der aus nach Norden zu eine allmälige Zunahme der hornlosen Nasse zu constatiren ist. Es kann diese Thatsache nicht durch die Zuchtwahl des Menschen erklärt werden, da die in Betracht kommenden Völker einerseits wenig Sinn für die Thierzucht zeigen, und es andererseits außerordentlich merkwürdig wäre, wenn alle nordischen Völker in gleicher Weise an dem hornlosen Rindvieh besonderen Geschmack gefunden hätten. Als zweites Argument für die Richtigkeit seiner Behauptung führt Areander die Fürbung der hornlosen Rinder in s Feld. Diese ist im Süden ein Roth" und wird nach Norden zu ein immer reineres Weiß-, eine Farbe, die ja bei nordischen Thieren eine stark verbreitete Schutzfärbung ist. Schließlich deutet auch das Resultat von Bastardirungsversuchen zwischen gehörnten und hornlosen Rindern darauf hin, daß die letztere Rasse die ursprüngliche ist, da unter den Nachkommen solcher, aus Thieren verschiedener. Nasse bestehenden Ehepaare stets die ungehörnten vorherrschten. Auch das Studium des Schädels, vor Allem die Kleinheit d:r Schädelhöhle machen es wahrscheinlich, daß die Stammrasse unserer Rinder hornlos war. Npch ein Indianerstamm. Erst vor Kurzem hat eine Forschungspartie auf einer Insel südlich von der Beringssee, und unweit des 65. Breitegrades, einen noch unbekannten Jndianerstamm entdeckt ; es läßt sich fre'ich darüber streiten, ob aus diesen merkwürdigen Stamm der Name Indianer" noch angewandt werden sollte. Die Eingebornen dieser Insel King's Island wird sie genannt scheinen zur Jnnuit- oder Eskimo-Fa-milie zu gehören. Meist sind die Männer mehr als 6 Fuß groß, mit gelber Haut, kleinen schwarzen Augen, hohen Backenknochen, braunem &aar und braunem Vollbart, welcher die dicken Lippen halb verbirgt. Viele haben in den Winkeln der Lippen Löcher und tragen in denselben Schmucksachen. Eine noch auffallendere Erscheinung bilden die Frauen dieses Stammes. Sie sind nicht nur ebenso groß, sondern häufig noch größer, als die Männer und sehen im Uebrigen viel besser aus. als diese, besonders da sie niemalS ihr Gesicht in der erwähnten Weise mit barbarischem Schmuck verunstalten. Auch sind sie gewöhnlich von noch größerer Körperstärke, als die Männer; ja ihre Kraft ist geradezu wunderbar. Eine dieser Frauen brachte z. B. in ihrem, aus Birkenweide gefertiaten Canoe einen Stein, der 800 Pfund schwer'war, als Anker für ein Walfänger-Boot; zwei der stärksten Männer von letzterem waren erforderlich, um den Stein zu lüpfen, während es der Frau gar keine besondere Anstrengung kostete, den Stein allein zu bewegen! Solche Beispiele ließen sich noch viele mittheilen. . Und diese Menschen leben nur von Fisch-Cadavern und Robben-Thran ! Wenn die Nahrung rar wird, machen sich die Frauen auf die Suche und streifen manchmal 40 und mehr Meilen weit, ohne etwas zu genießen, und ohne Erschöpfung zu fühlen. (Auch auf das Festland hinüber.) Im Rennen konnten sie es mit jedem unserer betreffenden Athleten siegreich aufnehmen. Diese Menschenkinder leben in Felshöhlen. Sie sind auch sehr gelehrig und von freundlichem Wesen gegenüber Fremden. Niemand kann sagen, woher diese Menschen gekommen sind, und sie selber haben noch keine Auskunft darüber gegeben. Vor wenigen Jahren noch war die Insel fast ganz entvölkert! DtVX Jnlanvs. Während I 1 c, ? c tf,n und sein Schwager James McClelland nahe Aale, Guthrie - County, Schweine auf einen Wagen luden, um sie in die Stadt m fabren und an ver kaufen, geriethen sie in Streit. McClelland bestleg sein Pferd und war im Begriffe, davon zu reiten, als Fitz mit einem Schrotgewehr aus dem )ause gelaufen kam und beide Läufe, ohne ein Wort zu sagen, auf den Ersteren abschoß. McClelland stürzte, von beiden Schüssen durchbohrt, todt vom Pferde. Der Mörder fuhr die Schweine in die Stadt, cassirte das Geld ein und kehrte nach Hause zurück. Dann warf er McClelland's Leiche in den Wagen, fuhr sie nach der Wohnung des Todten und warf sie ohne Weiteres über den Zaun in den Hof. Einige Stunden später wurde er in seinem Hause verhastet, und nur seine rasche Entfernung aus der Gegend durch die Polizeibeamten hielt die über den scheußlidjen Mord wüthenden Nachbarn davon ab, ihn sofort zu lynchen. Nach einem ungewöhnlichen Leben hat der Schnitter Tod den 10 Jahre alten William Sauter. einen Sohn des Apothekers Charles Sauter in Williamsburg. N. V. als Opfer gefordert. Im zarten Alter litt der Knabe an Meningitis und zu wieverholten Malen wurde er von heftigen Krämpfen befallen. Im Laufe der Zeit machte der Vater die Wahrnehrnung. daß das Befinden seines Sohnes sich in kühlerAtmosphäre zusehends besserte, und deshalb richtete er den Keller unter dem Hause für des Knaken Aufenthalt her. Dort schlief und spielte der kleine William, ja er hatte zum Radfahren Platz genug. Während der letzten zwei Jahren war der Anabe vn Kramvfen vollständig frei

Und Seshalb 'beschloß Sauter jüngst, mit seittem Sohne einen Ausflug in's Freie zu machen. Aber dieses Unterfangen wurde dem Leidenden verhängnißvoll. Er bekam in der frischen Lust alsbald Krampfanfälle, von denen einer 8 Stunden währte. Zusehends sanken die Kräfte des kleinen Patienten, bis schließlich der Tod seinen Leiden ein Ende machte. Eine aufregende Jagd auf Menschenwild hat in Middletown. N. I.. stattgefunden. Der Pole Joseph Grudinski, welcher vor sechs Wochen aus dem Gefängniß zu Goshen entsprungen war. wurde hier gesehen und von mehreren Polizisten und gegen vierzig mit Gewehren und Revolvern bewaffneten Bürgern verfolgt. Er selbst war mit drei Pistolen bewaffnet. Während der Verfolgung, die sich durch die Straßen und die Vororte erstreckte, wurden mehr als 100 Schüsse abgefeuert. Der Flüchtling versteckte sich schließlich in einem drei Meilen von Middletown gelegenen Dickicht, wo er. die Verfolger, deren Zahl auf hundert gewachsen war, fünf Stunden lang in Schach hielt. Er bestieg in der Mitte des Dickichts einen Baum, von wo er die Stellung seiner Verfolger besser überschauen und auf diese schießen konnte. Ein Schuß tras ihn und er fiel von dem Baume; trotz dem unterhielt er noch längere Zeit ein lebhaftes Feuer auf seine Gegner. Schließlich entwischte er in der Dun-

kelheit. Am Fuße des Baumes, von dem er gefallen war, fand man eine Blutlache. In der sogenannten Pigs Eye - Bucht am Mississippi, etwa 6 Meilen unterhalb St. Paul, haben die Dakotahs dieser Tage ein großes Wow-wow abgehalten. Auf demselben Platze fand vor 67 Jahren das berühmte Gefecht zwischen den Chip' pewa- und Sioux - Indianern statt,, welches von General Sibley und noch einigen anderen Weißen beobachtet wurde. Etwa 70 Dakotah's hatten ihr Lager dort aufgeschlagen. Einer der jungen Indianer wurde mit den Jnsignien eines Häuptlings durch einen alten Indianer bekleidet, nachdem dieser sich diese Jnsignien abgenommen hatte. Dann folgten FreudenTänze, und die Klänge des Tam-Tam konnten einige Meilen weit durch die stille Nacht gehört werden. Die Tänze sind im höchsten Grade interessant. Die Krieger" sitzen in verschiedenen Gruppen um eine große Trommel und singen unter beständigem Schlagen der Trommel einen einförmigen Gesang. Die Tänze wenn man das feierliche und mehr Gehen zu nennende Bewegen nach dem Takte der Trommel so nennen kann, werden von Mädchen ausgeführt. Das Mädchen, welches den Tanz am längsten aushielt, würde von dem jungen Häuptling mit einem Glaspeilen - Halsband beschenkt. Oom NulaN. 15 t n e A u ia m m e n r e chnung der Verluste an Todten, welche die Sudan Derwische selt 1884 durch die englisch - egyptischen Waffen erlitten haben, ergiebt sehr beträchtliche Ziffern. Es fielen im Jahre 1884 bei El Teb 1500. bei Tamai 2000, im Jahre 1885 bei Abu Klea mindestens 1100, im jetzigen Feldzuge bei Ferkeh 1000. am Atbara insgesammt 6000; endlich fielen bei Omdurman. wo 50,000Derwifche gegen 24.000MannEngländer und Egypter im Gefecht standen, etwa 11.200 Mann. Das giebt einen Verlust von insgesammt etwa 22.800 im Treffen Getödteten. Ein ungeheurer Ja? thyosaurus wurde in der Umgebung des kleinen Dorfes Stockton in dem englischen Distrikt Warwick hire ent deckt. Der frühere Pfarrer des Ortes erwarb sich das Verdienst, die Arbeiter in den dortigen Cementfabriken über die den Geologen wohlbekannten Versteinerungen zu belehren, indem er ihnen durch Vorträge und Untcrhaltungen die Bedeutung der Reste von Wirbelthieren. Muscheln, Seelilien etc. erklärte,' wie sie aus den Schichten des mittleren LmS m icner Gegend oft zu Tage gefördert werden. Mit diese, Unterstützung legte sich der Geistliche eine hübsche Sammlung solcher Ver steinerungen an, in der die Reste ausgestorbener Rkptilien allerdings nur in Bruchstücken, vorhanden waren. Der Sammler wurde aber nicht müde, den Arbeitern vorauszusagen, daß sie, ein mal ein vollständiges Skelett eines solchen Ungeheuers aufdecken würden und daß sie deshalb, sobald sie aus einen Knochen stießen, ihre Hacken undBrech stangen weglegen und einen Sachverständigen herbeirufen sollten. Dieser Tage nun wurde diese Sorgfalt qlan zend belohnt. Ein Arbeiter bemerkte einen Rückenwirbel, der aus der bear beiteten Gesteinschicht hervorsah. Der Aufseher wurde gerufen und nun mit Mühe ein prachtvolles Skelett des Ichthyosaurus vloßgelegt. Diese Rcptllien kommen bekanntlich auch in dem deutschen Jura ungewöhnlich häufig vor. daS englische Exemplar' M aber von ungewöhnlicher Größe. Es mißt von der Schnauzenspitze ln zur Schwanzspitze 20 Fuß. das dordere Beinpaar ist 2h, das hintere fast 4 fv.t c. rr-ir : ri r cw..r 1 tfUN !Ug. yci äv iji s jvup viel! und fast 4 Fuß lang. A ii TT ehen erregt e in einer Gerichtsverhandlung des Seine - Gerichts zu Paris gegen eine Bande von Einbrechern die Antwort eines Delinquenten auf die Frage des Präsidenten, woher er gewisse Auskünfte über eine auszuraubende Villa gehabt hätte. Er erwiderte: Vom Generalsyndikat der Einbrecher des Selne-Departements!" Es kam heraus, daß ein solcher gemeinnütziger Verein für die Spitzbüben der Hauptstadt schon seit zwölf Jahren besteht. Um Mitglied zu werden, bedürfte es eines vierteliahrllchen Beitrages in der Höhe von 50 Francs. Dafür wurden aber den Mitgliedern auch alle erdenklichen Auskünfte über die vorzunehmenden Diebstähle geliefert. Die Operationen" vollzogen sich manchmal in der Provinz, am häufigstcn aber in der an Villen so reichen

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Nicht glSMch! Wer kann eS sein mit

?Y5pkpslc und schlechtem Mgcn? Wlr sind viel ,u nachlässig in Behandlung dieser Leiden und wenn wir dagegen etwa thn ist e gewöhn lich ,u spät. WeKkalb gebraucht man nicht ein eiusache nd sicheres Heilmittel

r. Angest Koenig's Hamkrgcr Trcpscn, welche da ganze Tnsicm ändern und wohl thuend auf den Magen einwirken

MEMCSNE for the MaiOOftL

New York Company of m.inufaeturing chemlsts.tho Rlpaoa Chemical Company, placod upon the market about ne years agoa nu-älclnal tabletor "tabule" comvoAl of comprexMeU powdered prr p&ratlons of certain metllclnal drugs whlch bad bn aacertalned io be of more general um amoug mwlical men Uin any other, for the eure or allevlation of such lila common to man ba have tbelr orlnin in an lmpalred dlgestlon or weakeced capaclty for aaslmllating food.abaorblng nouriahment and ellmlnaUiiR waU. Tbe oatalogue of lila Incluiled under thla bead is aaid to Include pretty nearly erery dUease for whlch tba phyaician la called upon to prescrlbe. In preparinic tbelr Standard remedr for the acwptance of the Anierlcau peopsa the Company lald down the prluclple that everythlng entering into the packet tthoukl be of the hlghest Krade, nd to prepaied antl rotcted aa to retaln Its qualitles iniact and uulmpatred tbrouh any extended lapse of Um in any elimate. Ouly the choicest lruRn should be uiwd, thelr preparatlon eliould betn aecoruance wlth the latest perfected nteihods of modern cience, thetabulcs packed In glass, protected by ahsorbent cotton, and securely corked. Kren the corks uaed have been of a grade so high In Its requirementa that no mauufacturer of these rerr day stoppen could supply more tban a small Proportion from bis Output that woultl meet tue exactlng pcciftcatlona. The glass vials were In turn packed In les of quallty not surpasaed in beautyand perfecilonof workmanship by those tised by the moütfastldlout dealera In jewelsand Ornaments of gold. Uaving set lhelr bih Standard, and neverconsentlug to Vary from tt, the proprletora resorted to the accepted modern inethodsof maklng thelr commodlty known, and seven bundred thousand dollars ln vested wlthtn live years In newwpaper adverttslng has Infrrmed erery American cltlxen ooncernlng the sujerior and surprising qualitles of Klpans Tabulea. ÜAing ilioushtful and palustaklng obaftTrers of the changed condlttons that iweep over the commerclal world. and careful to not erery circumttance bavlng a bt-arln upon the suocessf ul prosecutlon of thelr trade, the manager of the Company have uoleil that there la a preaent JnMstent demaud for a lower prlce for every arilcle that reaches or approaches an universal us, and that the people, althoup h requlrlntr the best of everythlng. resent helng called upon to pay heavy iiercentages for supeifluoua wrapplng and pttcklng or unneceasary protectlon agalnst deterioration that ntlght re ault in years, but Is needless In the caoe of a purchase lntended to be consumed In a week. It haa alno beendlscovered, and proved by the testof ttmeand actual expertence, that theae Tabules do not have the tendency to loas of qualitles or dlmtuution of exceilence from exposure that mlght at first have been expected, Inaümuch as, ander f avorable condltlona. those that have laln loose In a drawer, a travellng bag or pocket for several weeks or months are found to be practlcaily as fresn and aa efflcaeioua aa ver. Actini; upon theae lujrgeMioiM, and not in g particularly the vnlmpaired prosperlty of great newspapers now sold for a rnt Instead of the old rate of five tlmes that amount, aud the general tendwney In all direction toward low rares and Increaaed sale, the Company have entered upon the experlment of puttlngnp Klpans Tabules In pasteboard cartons, whlch they will ofTer to the trade upon terms whlch will permtt of a package belng sold by the drugglst or Storekeeper at a prlce lower than ever Pefore adopted for pmorietary medicine FIVE CENTS ten tabules, or dose, for one half a centeach. The Company will not dlscontlnue the maiaufacture and sale In the form wlth whlch the people have learned to know and value the Ripans Tabules, but will ofTer the cheaper aort experimentally for the beneflt of such as may desire them. It should be plaluly understitod that the qualtty of the medicine la Identicalln both aorts, the only dlfference belng In the form and comparative rost of packing or put'ing up. The flve-cent pack ages are not yet to be had of all dealers. although It ls probable that almost any drugglst will obtaln a supply when requested by a customer todoao; but In any esse a single carton. containlng ten tabules, will be sent, postage pald, to any ad d res for five cents In stamps. forwarded to the Ripans Chemical C .. No. luSpruce St., New York, üntll the ffondsare thoroughly Introduced to the trade. agents and peddlera will be supplled at a rirlce whlch will allow them a fair margin of proflt. vlr. : I doren cartons for 40centa. 2 dosen (141 cartons) for $4.32. 5 gross (7 30 cartona) f or $30.52. 25 gross i3,6U) cartons) for

Ik fiuu, casn witn tue oraer m every case. LAXIR BON BONS KURIEREN VERSTOPFUNG ni. . Sanniime fcon Paris, in IrtonU morency, Eughien, Orcmitage, Föntenay aux Noscs, Sceaux etc. Äetsch.edene Mitglieder hatten ihr Lieblingsfeit, wo sie immer wieder arbeiteten". Paragraph 2 der Statuten lautete: Alle Mitglieds des Syndikats sind solidarisch. Der Eintritt erfolgt unter Beibringung zweier Pathcn. die für den Kandidaten verantwortlich sind." Die Tage des Generalsyndikates der Einbrecher sind nunmehr gezählt. Ein schweres Unglück ereignete sich im Hafen von Kopenhagen. Als das englische Geschwader die Rhede verließ, fand im Lappegrunden zloischen dem englischen Kreuzer Eleopatra" und dem norwegischen Schooner Livlig" ein Zusammenstoß statt, wodurch das letztere Schiff großen Schaden erlitt. Der Chef des Kreuzers sandte sogleich 28 Mann nach dem Livlig", um den Schaden auszubesfern, und als dieses so gut als möglich geschehen war, erbot Cleopatra" sich, das beschädigte Schiff nach Kopenhagen zurück zu bugsircn. Die 18 engtischen Matrosen verblieben an Bord des Schooners. Als nun die beiden Schiffe die Insel Hoen erreichten, brach Plötzlich ein schreckliches Gewitter los, und eine thurmhohe Welle überfluthete den Livlig", der sofori sank. Die ganze Besatzung sprang ins Wasser, und es gelang den von der Cleopatra" ausgcsandtcn Booten, dke Besatzung, den Lootsen, zwei Passagiere und 12 der englischen Matrosen zu reiten. Sechs Matrosen wären jedoch bereits von den Fluthen ; fortgerissen worden und verschwunden. Der englische Kreuzer kehrte nach KopenHagen zurück, um dem englischen Consul Bericht zu erstatten. n dem H o i e l E r e m i -tage" zu Kiew, wo gewöhnlich die französischen Künstler des Caf6 chaniani Cliak'uu des llcurs" wohnen, geriethen mehrere derselben, welche eben bei einer Collegin, Fräulein Cavalli, zum frühstück versammelt waren, in Bervrennungsgefahr. Fräulein Cavalli wollte eine Omelette auf einer Spirituslampe bereiten. Unglücklicherweise stieß sie die Lampe um. der brennende Spiritus ergoß sich über ihre Kleider und setzte sie in Brand. Die ihr zunächst stehende 5iünstlerin, Fräulein Georgette, warf sich auf die Brennende, um die Flammen zu ersticken, allein diese ergriffen deren Frisirmantel und hüllten nun auch dieses Fräulein im Nu ein. Gleichzeitig verbreiteten sie sich über die Kleider einer dritten Künstlerin, Mlle. Zaida. Wahnsinnig vorSchrecken und Schmerz stürzten die drei brennenden Damen auf den Corridor. Ihre verzweifelten Hilferufe hörte ein Kosakenofficier, der nun herbeisprang und dem es gelang, die Flammen zu unterdrücken. Glücklicherweise hatten die Fräuleins Cavalli und Zaida nur leichtere Brandwunden erlitten, während Fräulein Georgette schwere Verletzungen, insbesondere an den Armen, davontrug. Nur den sorgfältigsten Bemühungen der Aerzte gelang es, die Unglückliche am Leben zu erhalten.

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