Indiana Tribüne, Volume 22, Number 14, Indianapolis, Marion County, 2 October 1898 — Page 4

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i-tr?.i yipxa ZnStana Tribüne. fyi&txzt Vciiti rniö Sptüwws. Die tSgltch .TrtbSn, koket durch lenXrla J tteni per Woche, die eonntagS.Trtbüt'k textl per Woche. Seide uf 15 St d f6Scnt per t. Per uSerhalS dv üb lzeschtckt I m,HFS f 7 rJalt. &frut 18 Süd llsdams CitöÖ. Indianapolis, Znd., 2. Oktober 1898. Sonntags pnteet Dieser Tage laS ich eine Beschreib bung der Festlichkeiten gelegentlich der Krönung der holländischen Königin in Amsterdam. Da schrieb ein Korrespondent unter anderm : Daß dies ein ernsthafter Grund und kein bloßer Vorwand war, hat sich heute hier ganz öffentlich bekundet. Durch Flugblatter und in den Zeitungen ward überall die Bitte der Königin verbreitet, soweit wie möglich nach elf Uhr AbendS den öärm aus dem Dam zu mäßigen, damit Ihre Majestät in den jetzt so anstrengenden Tagen sich einer möglichst ungestörten Nachtruhe erfreuen könne. Diese einfache Bitte genügte, um den sonst so überfüllten Dam. nach elf Uhr AbendS völlig auSFestorben zu machen. Während ein unbeschreiblicher, gewaltiger Festlärm, ein Lärm, von dem man sich, wenn man ihn nicht selbst erlebte, kaum eine Vorstellung machen kann, die Straßen allenthalben durchtobte, glitten die wenigen Fußganger auf dem Dam geräuschloS dahin, indem sie freiwillig sogar jedes Gespräch unterdrückten oder eS nur flüsternd führten. Und daö geschah freiwillig! Man sah keinen Polizisten und keinen Soldatenposten; nichts war abgesperrt. Die Menge selbst übte strenge Disciplin in bewundernSwerther Weise. Nicht minder ist rückhaltlos anzuerkennen, daß alle Maßnahmen der Polizei mit größter Umsicht getroffen und mit Intelligenz und Höflichkeit ausgeführt wurden. Ich habe solche stürmisch bewegten Massen mit so geringen Polizeikräften etc: noch niemals und nirgends so sicher und sanft am Zügel führen sehen." , Als ich daS gelesen hatte, siel mir ein, daß man hier in unserer guten Stadt Indianapolis bei Gelegenheit der Radfabrer-Zusammenkunft und bei Gelegenheit deö PythiaSritter ConventS hundert öztrapolizisten an gestellt hatte und daS waren doch win zige .Vorkommnisse gegenüber jenem KrönunzSfefte. Ich frage mich, ob eS möglich wäre, in Amerika mit einer bloßen Bitte so viel auszurichten WaS würde wohl ein amerikanischer Janhagel nach einer höflichen Bitte fragen ? Und doch sieht man aus der anderen ette die Amerikaner wuöer eine Selbstkontrolle üben, welche höchst bemerkenswerth ist. Wenn sie in großer Zahl vor einem Schalter stehen, sei eS vor einem Post- ottti Billetschalter oder in einer Bank, so sucht fast nie malS Jemand sich vorzudrängen, son dern eS reiht sich immer ohne irgend welche Aufforderung Einer hinter dem Andern an und zwar ganz ohne An sehen der Person. ES beweist die jedenfalls einen hochgradigen Sinn für öffentlich? Ordnung. ES liegt ein gut Theil Wahrheit darin, daß die Einmischung der Poli zei bei großen Menschenansammlungen noch öfter Störungen hervorruft, als sie verhindert, daß eine fröhlich gesinnte Menschenmeng?, wenn sie auch einmal ein bischen ausartet, leichter durch Freundlichkeit, alö durch Barschheit zu lenken ist und ich glaube, daS ist im Allgemeinen wahr. Ich' habe aber meine Zweifel, ob eS auch für Amerika zutrifft. In Europa kommt eS -sehr häusig vor, daß die Polizei auS politischen Gründen Störungen hervorruft, um nachher dre'.nhauen zu können, bei unS gehört das glücklicher Weise einstweilen noch zu den äußersten Seltenheiten. Bei unS find die Menschen, besonders wenn sie angetrunken find, nicht so gutmüthig wie in Europa und find mehr zu Rohheiten geneigt. Gutgemeinte Scherze und Neckereien werden hierzulande selten mit guter Laune ausgenommen, und die Scherze find auch, wenn solche vorkommen, meist roh. Die Rücksichtslosigkeit ist überall vorherrschend und kräftiges Eingreifen der Polizei gar oft am Platze. Nehmen wir nur einmal die rohe Art, mit der die Jugend, zum Scherze am Ilallow Eve VandaliSmuS an fremdem Eigenthum begeht, oder wie rücksich!öloS sie ihre Feuerwerke am 4. Juli in den Straßen abbrennt. ' Wir haben hierzulande' zu wenig Volksleben. DaS Volk ist nicht dazu erzogen, sich in großen Massen der Luft und der Freude ungebunden hm-

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zugeben. Go kommt eö, daß maü Vergnügungöplatze vor dem Volke abschließen muß, wenn man sich nicht Aueschreilungen und Rohheiten auSsetzen will. So kommt eS, daß man gar kein öffentliches Vergnügen deranstalten kann, ohne polizeiliche Borsorge zu treffen. Und einer bloßen Bitte, wie die Eingangs erwähnte, würde der amerikanische Janhagel wahrscheinlich erst recht Rücksichtlosigkeit entgegenbringen. Einstweilen ist die Polizei bei unS in Amerika noch ein recht nothwendiges Institut. Der Plauderer. TrSmerei. Die Nachtigallen schlagen. Der See im Traume ruht, Von Wellen sanft getragen Durchschwankt mein Kahn die Fluth. Die Sterne droben blinken In wundersamer Pracht, Icb laß mein Ruder sinken Und treibe in die Nacht! Das ist ja wohl die Stunde, Da taucht das Nizenweib Empor aus tiefem Grunde Mit feuchtem weißem Leib. Da lockt sie mit den Armen, Da lächelt süß ihr Mund, Da zieht sie ohn' Erbarmen Den Schiffer in den Grund! Dann muß er drunten liegen Auf Gold und Edelstein, Und ihre Lieder wiegen Zum Todesschlaf ihn ein. Mir wird so traumversunken Der See nun stille ruht Es sprüht in Silberfunken Das Mondlicht auf der Fluth! por dem Generalarzt. Humoreske von R. Golke. Uebermorgen früh neun Uhr, meine Herren," so r?d?!e uns . Uei..r. beAbige Oberstabs- und Regimentsarzt, der zugleich Ehefdes großen Garnisonlazareths waran, sinkt vor dem Herrn Eorpsgneralarzt die Vorinstruction sämmtlich? Lazarethgehilfen statt. Alle dienstfreien Herren sind dazu befohlen! Natürlich nicht allein die Sublimatlieutenants," so nannte er die Assistenzärzte, sondern auch die 5Zarbolfähnriche." damit waren die Unter- und einjähria. - freiwilligen Aerzte gemeint, also die Feldwebel und Vicespieße des Sanitätscorps. Bitte mir Pünktlichkeit aus! Kleiner Dienstanzug! Morjen, meine Herren!" Morjen, Herr Chefarzt!" schallte es vielstimmig in dem jedem Soldaten anerzogenen Brustton. Wußten 'wir doch, daß der alte Herr sich freute. wenn er aus gesunder. Soldatenkehle, namentlich, wenn sie noch dazu die Anwartschaft hatte, dereinst den goldenen Kragen des Sanitätsofficiers zu tragen. eine fidele Antwort auf seine jovialen, gut gemeinten Bemerkungen erhielt. - Der Jüngste von uns riß die Thür auf, möglichst weit, damit der kleine Herr sporenklirrend, im Bewußtsein seiner hohen Stellung und des Effectes, den seine gewaltige Anrede auf uns gemacht hatte oder wenigstens machen sollte (wir lachten ja doch wie die Schuljungen hinter ihm her), auf den Corridor des Lazareths fand. Umdrehen, im Gehen begriffen, mußte er sich natürlich noch einmal, um mit gewichtiger Miene seine Rede dahin zu vervollständigen: Die Herren Sanitätsofficiere bitte ich selbstverständlich mit goldener Gurgel." damit meinte er den Waffenrock. Ein schmetterndes zu Befehl, Herr Chefarzt," befriedigte sichtlich seine Borgesetztenseele und mit noch stolzerem Schritt, als es vorher schon geschehen war, verließ er nun definitiv das Local oder, um in souveräner Unterwürfigkeit zu reden: den Dienstraum Der Tag der Borinstruction kam heran. Der Herr Corpsgeneralarzt saß mit seiner' ganzen dienstfreien Suite", der Garnison, die sich aus den ältesten Oberstabsärzten bis zu den jüngsten, eben erst dem Staatsezamen glücklich entwischten und nach diversen Neinfällen endlich approbirten einjährigen Aerzten zusammensetzte, am grünen Tisch im Conferenzzimmer'des Garnisonlazareths. Der Assistenzarzt 1. Klasse sollte nun seine ParadePferde, die er laut Bfehl seit ; einem reichlichen Vierteljahr in Dressur vorgehabt hatte, vorreiten; leider aber pa ren sie alle etwas verschlagen-,' wenn auch nur geistig, denn Keiner - wußte auch nur eine, einzige richtige Antwort zu geben. ' , : Tableau Unzufriedenheit allgemein faule Kritik kurz und gut 5 Reinfall bis über die Ohren, wie man ihn sich scheußlicher nicht denken konn-' te! Die Stiru.in Zornesfalten aeleat erklärte der gestrenge Herr Corpsgene-'l ralarzt: Die Kerls" können absolut gar nischt! Müssen weiter instruirt werden, natürlich durch inen anderen Herrn; werden noch aussuchen, wer damit betraut wird. Morjen, meine Herren!" Wenn schon der 'reingefallene Sublimatlieutenant nicht lächelte ob dieses Erfolges, so machte der kleine, sporenklirrende Oberstabs- und Chefarzi erst recht ein belämmertes" Gesicht; war er doch immerhin der verantwortliche Redacteur bei der Sache. Selbstverständlich bekamen dieLazarethgehilfen an diesem Tage nicht daö onst übliche, nach guten Borstellungen ällige Fasse! Bier", sondern mußten dasselbe durch .stramme Haljuna" tu seden. . ... . ....

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EZ verging ein Tag, eine" Woche', ein dNonat nichts rührte sich. WaS wird Mo3 aus der wissenschaftlichen Bildung der Lazarethgehilfen werden?" so fragten wir Karbolsahnriche uns öfters. Die bummelten und bummelten! Seit netto sechs Wochen, seit jener Niederlage kam plötzlich mein kleiner Oberstabsarzt wieder würdevoll und sporenklirrend in mein Dienstzimmer (ich war damals noch Vicespieß) und erklärte mir: Hören Sie, lieber Gclke, das ist eine ganz verfluchte Sache! Seit sechs Wochen sollen Sie schon dieBlödslöppe von Lazarethgehilfen instruiren' durch irgend eene Tummheet ist die wache bei mir liegen geblieben. In vierzehn Tagen ist Borinstruction. Ich bitte mir aus, daß die Sache klappt, sonst sperre ich Sie eenfach ein! Merken Sie sich das! Das Nähere erfahren Sie noch!" Das nxir nun freilich keine erfreuliche Nachricht; sie erschreckte mich iedoch nicht allzu sehr, immerhin war ich noch im Stande, das vorschristsmäßige: Zu Befehl, . Herr Oberstabsarzt!" in der dem richtigen, braven Soldaten eigenen Weise, in: strammer Haltung, Hände an der Hosennaht, unerschrocken mit Stentorstimme entgegenzudröhnen. . Freilich, bei näherer Ueberlegung sah es schlimm aus; 30 Kerle, die vor sechs Wochen nichts gewußt hatten, sollte ' ich armer Teufel innerhalb vierzehn Tagen zu geheimen Sanitätsräthen machen.- Aber wie? Kommt Zeit, kommt Rath! Am nächsten Abend fand die 'mit Recht so sehr beliebte Ausammenkunst statt, welche allwöchentlich einmal Abends die Militärärzte der Garnison in einem Münchener Bräu vereinigte. Tnf? ninrt S Immer föAst rnisl 1 w w w w t w zwungen zu; man konnte selbst als junger Dachs" einmal einem älteren Herrn etwas unterbreiten, sintemalen Jedem in Civil zu erscheinen gestattet war; so war der Unterschied zwischen der Raupe auf der Schulter des Oberstabsarztes und der Achselklappe des Karbolfähnrichs wenigstens interimi stisch ad acta gelegt; es war sozusagen beinahe Eollegenabem . Ich erscheine und mein liebenswür diger Chefarzt citirt mich sofort auf seinen Nachdarstuhl. Im Lause des Gesprächs konnteich nicht umhin, ihm mitzutheilen, daß ich die Blödsköppe schon einmal vorgenommen hätte und bei ihnen auf Kenntnisse weit unter'm Nullpunkte gestoßen sei. In seiner Er widerung bediente sich mein lieber Ches des Ausdruckes Lazarethgehilfen Und das körte Ui Corpsgeneralarzt. Ja so! Apropos! wann war doch die verunglückte Borinstruction? interpellirte er meinen Ches. Mit der ihm eigenen Oberstabsarztstlmme erWiderte er: ' Sechs Wochen, Herv CorpsgeneralnnM" ) 1 So, so! Na, da wollen wir heute lst Freitag also nächsten Montag die Borinstruction ansetzen! Lieber Golke, richten Sie sich danach wahrscheinlich früh neun Uhr!" Zu Befehl!" Was thun? Ach. mein Schreck.! Die reuoe am Abend, der Genuß am Münchener" Alles war futsch. Ein leises, schüchternes: Herr Oberstabs arzt, das ist unmöglich, die Kerle kön nen ja absolut nichts!", scheiterte an der zwar leise, aber kategorisch ausge sprochenen Erklärung: Sie haben gehört, was der Herr Corpsgeneralarzt befohlen bat; was er befiehlt, wird gemacht! Und damit Basta!" Wie ein junger Fuchs", der seine Reinigungsmensur schlagen .soll, aber -r.zjc .:c .i-jr. , ijiciu aus Aliyleo eine ocyquarl Mil Knochensplitter erhält, so etwa gelaunt schlich ich beim nachtlichen Scheine der Gaslaternen trübselig :n dem Bewußtsein nach Hause, daß ich nicht ein mal eine, einzige mitfühlende Seele hätte, die mir tröstend sagen konnte: mir geht es ebenso! Es war ein abnormer Fall. Aber, Soldat, schämst Du Dich nicht? Du trägst da? Mberne Portep&! Hast Du nicht laut Paragraph 2 der Kriegsartllel undedmaten Gehör sam und Muth in allen Dienstobliegenheiten geschworen? Mit diesem Appell an mein militärisches Gewissen hieb ich mich denn, zum Theil durch die diversen Münchener". chloroformirt. in die Klappe" und schlief. . - - - ' Nachmittags drei Uhr haben sämmtliche Oberlazarethqehilfen bis herab ' zum Lazarethgehilfenlehrling : rr -'z.' vn ' u onerrnzzlmmer zur jnumenon zu erscheinen," so wetterte und tobte ich ionnadend sruy neun Uhr lm Garnisonlazareth. Wer fehlt, wird zur Bestrafung gemeldet." Alles kam. Keiner blieb aus. Jeder schaute verwundert, was da kommen sollte. In recht liebenswürdiger Vorgesetztenstimmung erklärte ich nun den Leuin: 1 .' !.Das Einzige,' was Ihr wißt, ist. daß Ihr nischt wißt! Uebermorgen ist Borinstruction! Wollen wir iniaer-maßen-bestehen, dann bleibt uns nichts Anderes übrig, wir müssen behumpsen! Nach der Größe rangiren!" Nun schrieb ich mir in der Reihenfolge, wie sie standen, ihre Namen auf. Jetzt bekommt Jeder ein bestimmtes Thema!" - Rechter Flügelmann Napiralla! Was hat der Lazarethgehilfe für Medicamente in seiner Tasche?" Antwort: Feste und flüssige!" u, s. W. . v 1 ' ' ' , Schneider! Woran erkennen Sie inen Knochenbruch etc.?" Kullmann! Wie ist der Kreislauf des Blutes?" Ozadnek! Wie behandeln Sie einen am. Hltzschlag Erkrankten?" " - Und so bekam Jeder der 30 Leute sein Thema, daö mit ihm durchgespro

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GeMttißvolle Leiden detFrauett.

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Dr. HarknanZ Luch für Freuen unter dn Titel J&fc&Wt und Schönheit be bhndeU diesen Segenstand mit Delikatesse nd doch allgemein verständlich. Schreiben dsnsch cm die Pvru-na Redicine Ccpan?, LokLÄuZ, O. ; eZ !rd frei verschlZt. ift ei gedruckter praktisch Lortraz für Frauen. Dr. Hartman klärt, daß Frauenleiden Katarrh stndundMan.wiePe'ru-nadieselbmhrLt. ' Fr, C. S. Nase, L23 Norrisonstraße. Vsrtland. Ore schreüt ie solzl : ye.ru-na Nedicine So Solumbu, O. - ' ' 0 k e h r t e d e r r e n !-Jch bez-nn Vemr,a l elZ ich ich kJeic27i SolumduZ befand und habe eft neben Qanalin pn gebraucht, wenn wnnn ich Wedizw k!Ziz hatte. Ich fand nie etsaZ für döZ kZÄsm der en?n:-:in, d2Z Pe,., Llkich. Ume. und ehe ich eS ,u nehmen begann, rsaren meine Perioden fteU unregelmLöig und mehr od wenig mtt Schmerzen verknüpft. Ich hatte viele verschiedene Oediztnen versucht, ehe ich Penunu, kennen lernte, doch halfen Zr dieselben nichtZ.i Die Wirkung von Peru.na ist in kein Weise geheimnoll. CS ist kein CCerneUhril itteli ab es kurirt Katarrh, o knner derselbe feinen Sitz hat. und irgend ein örxercsn mag mit atarrh behastet sein, da alle mit vchleknhluten ausgekleidet sind. , 1 Freu N. 6. Xlehl, No. 604 Walnutftraße, Columbia, ?afazt: Ich mde sei mefie. ren Jahren durch atarrh und ein rseheZ Qfäl in meinen Cmzmeiden Lexlazt. Ich der. Züchte alle,, das l mir emvfohlm wurde. Schließlich versuchte ich Pe.ru.na und freue mich, fazm können, da ich jetzt dmchlmS gesund bin.'' ' Dr. bartmanl Nath kann ohne jede oftm von fegend ein Frau halt erden, die darum schreibt. 0ew Werk Kbn chronischen atarrh wird gleichfalls frei verschickt. C3 acht die 0fahr lokel vehandlung klar. Olle OpotheKrvnkaufen fynwna.

chen wurde, und ich notrne mtr hinter den Namen den betreffenden Unterhaltungsstoff. Doch es waren nun unvorherzusehende Ereignisse zu berücksichtigen. Wird etwa Anatomie verlangt, so frage ich z. 29.: Wo liegt die Leber? Wer es nicht genau weiß, schweigt! Ick frage dann: In der Bauchhöhle oder Brusthöhle? Da ist immer das Erste richtig! Also Antwort: Bauchhöhle! ; ' Frage: Rechts oder links? Antwort: Rechts! Oben oder unten? Antwort: Oben! Also aufpassen, wie ich frage! Sobald ich eine Frage mit den Worten einleite: Werden Sie in dem und dem Falle das und das machen? lautet die Antwort immer streng kurz militärisch: Nein! Dann frage ick unwirsch natürlich nur scheinbar: Was denn? Da wird das directe Gegentheil von dem geantwortet, was in der Frage ausgedruckt war! 4. W W L 1 xtt xulNleizuge wurden nun an einigen Beispielen praktisch geübt, und damit war unsere Instruktion beendet ; Nun, Kerls, macht, daß Ihr fortkommt, werdet nicht, diodsinniger, als Ihr. schön seid; Montag früh halb neun Uhr vorschriftsmäbia und sauber angetreten! Das bitte ich mir aus! Weg mit Euch!" ! Das fürchterliche Getrampel der mi Zwecken garnirten Commibstiefelsohlen mag ja nicht gerade dazu beigetragen haben, den Kranken des Lazareths Linderung ihrer Leiden zu verschaffen, jedenfalls aber konnte man den Leuten eine gewisse Freude, daß sie aller Bo aus sicht nach dieses Mal besser abschneiden würden, sehr wohl anmerken und nachfühlen. ! Mit Hangen" und Bangen sah ich dem Montag - Moraen entaeaen Wie ein Examenscandidat lernte ich die Na men und Themata memer Delinqucn ten auswsndig, bis ich sie schließlich, in Erinnerung., an die Mogeleien der Schulzeit und in der Voraussetzung, es könne dock ein Irrthum vorkommen, mit Bleistift auf die Manschetten schrieb. w m - a ' Monlaa nun yalv neun uyr im Varadeanzuge: Garnisonlazareth. ' Mannschaften vollzählig, der Größe nach rangirt auf dem Corridor aufgesiellt. Putz sauber, Alles tadellos! Punkt neun Uhr mit militärischer Pünktlichkeit, geräuschvolle Schritte, Sabelrasseln, Sporenklirren, menschliche Stimmen, m Sicht, Herr Corps generalarzt mit etwa 40 Sanitätsofflcieren. . Commando: Stillgestanden! Richt': Euch!" Meldung: - Dreißig Lazarathgchil fen zur Borinstruction zur Stelle!" Etn huldvolles: .Danke!" aus dem Munde des gestrengen Herrn erledigt den ersten Akt der Comod. Der einjährige Arzt! wollen Sie Mit der Vorlnstruktion beginnen? 1 .3 Besehl! Befehlen Herr Corps aeneralarzt ein bestimmtes Thema? so wagte ich theils unverschämt, theils m stiller Beklommenheit zu fragen. Bitte. was Ihnen beliebt!" . 3 Befehl!Nun traten meine Helden an: Napi ralla. Schneider, Kullmann, Ozagnek und wie sie Alle heißen, vom rechten bis zum linken Flügelmann. Alle. Alle, sie wußten Alles brillant. Und roenn ich selbst keinen Irrthum beging, so hatte ich das meinen Manschetten zu vervanken, die mir doch mitunter aushelfen mußten, obgleich ich im Allgemeinen über ein recht gutes Gedächtniß verfüge. - Alles klappte, die Herren Vorgesetzten waren erstaunt, was das Sanitätspersonal in so kurzer 3eit Alles gelernt hatte. i Golke, wollen Sie nun einmal über Antisepsis vorinstruiren?"so hub aus einmal der Herr Corpsgeneralarzt an. -. 3u Befehl." so klang es Zuversicht lich aus lmeinem Munde; aber ach! wie wird das gehen? Doch Soldatenherz, jjage nicht! ' 1 Heute, noch bin ich fest überzeugt : Hätte ich die Leute gefragt, was man unter Antisepsis versteht, ich hätte eine richtige Antwort überhaupt nicht, son l m p i

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Erklärung ihrer Natur durch Dr. öartman, velcher an giebt, wie sie zu kuriren sind. DöLien smd MMM'A JJ iZren Gesundheitszustand. In der That sind Frauenleiden allen Frsum rätselhaft. Oetten Freuen haben Srsahrung; allein rsenige Hm etrseZ gersisses überdenke gmficmd DieLeidenrsarendderNenZnmalperiode sind äußerst sHnerzhaft. Sie sind von vaschiedenm höchst unbk. ftt haglichen Erscheinungen begleitet. Wie mtll Vmm nAfmmM 9m VICt VUVVH IWIWUIV . .Hl MlulllMI MmK N MM QmM wlS U VVWH AM 0mo WMV von vielen Oerzte xxX eine geheimniß vollen Schlei umgeben. Perceplion oelommen. sas xpun? Der Soldat muß Alles durchbiegen können, also los! Daß wir unter Antisepsis die Peinlichste Sauberkeit bei der Behandlung von offenen Wunden verstehen," so fing ich an, darüber haben wir uns schon wiederholt unterhalten; ich brauche Euch also über die Bedeutung dieses Wortes nicht erst zu befragen. Ihr wißt, daß alle die Mittel. Carbolsäure, Sublimat u. f. w. allein der Antisepsis dienen: und mit diesen Mitteln habt Ihr ja tagtäglich zu thun. Wir wollen also gleich einen bestimm ten Fall in's Auge fassen. Rohrmann! was werden Sie thun, wenn Ihnen jetzt ein Soldat mit einer Schädelwunde eingebracht wird?" Ick werde die Wunde reiniaen!" Das ist sehr schön erwiderte ich. daß (sie sich des Kranken gleich an nehmen wollen, aber in erster Linie mochten Sie doch an sich denken!" Schwelgen Pause dummes Gesicht Nun," platze ich heraus, werden Sie denn dem Manne . mit Ihren schmutzigen Fingern in die Wunde fahren?" und damit spielte ich meinen Jnspectionstrumpf aus. Nein," fo lautete präcise die gegebene Antwort. Was werden Sie da thun?" Ich werde mir erst selbst die Hände reinigen und desinficiren." Schön! und wie machen Sie das?" Und ehe wir mit der Desinfection fertig waren, erklärte der Herr Corpsgeneralarzt die Borinstruction für beendigt, rief den Lazarethgehilfen die Mahnung zu, sie mochten ihre Kennt nisse. die sie mir zu verdanken hätten nun auch practisch verwerthen und nichts vergessen, allen denHerren dankte er, mir drückte er wohlwollenl. die Hand und empfahl sich. Die College gratulirten mir zu meiner Mustervor instruction; mein guter, alter Chefarz aber, vergnügt über dieses uberra sehende Resultat, sagte mir unter die Augen: Na! .lieber Golke. es ging ja vor züglich, soviel aber weeß ich: beschum melt haben Sie! aber wie? -das weeß ich nich. Adieu!" Adieu! Herr Chefarzt!" Befrie digt trollte' ich von dannen. Hatte ich doch das Bewußtsein, der deutschen Armee em tüchtiges Sanltatspersona c ,5 , 1 ausgeonoel za yaoen. Woran es liegl. Ella. schau doch nicht nach jedem Lieutenant so auffällig um!" Backfisch: Aber Tantchen, wir werden in der Schult doch so patriotlsch erzogen! In der 3aubersoiree y r? v. w p Vreniolgaicur: cy er ucye eine Dame aus dem Publikum, auf's Pooium zu kommen, ich at sie verschwinden!" Herr (zu seiner Frau): Alte, geh' Du hinaus!" SchlechteAussichten. Junger Ehemann (am Hochzeltstage): Jetzt wollen wir aber einmal von der Mitgift reden!" Schwiegervater: Hm. hm, gewiß können Sie her ausueben?" m in Um Nuöüelluug , von Vollmachten, Feuer-Versicherung. tovte chissSscheinen kür die beväbr testen Dampfer-Linien. wende man sich an P. Psisterer, 103 Oft Washington Otraße. wiwsrrt " (s lv-r. Pai nt & Yornish Co Alle ?orten von Farben, Oelen, Pinseln :c. .für Maler.-? Fensterglas n alle Größen zu mäßigsten Preisen. . f $ - - ' -. Zlo. 420 08 kasbiugtonr.

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