Indiana Tribüne, Volume 22, Number 8, Indianapolis, Marion County, 26 September 1898 — Page 2

! -, ! ' i i (: Y. H V w t; , i , Vt k

r I

Kirtfl Mwüne. jlJVW4 Ersieutt Täglich nud 6cm3ag. rte tZittche.Trittne- kostet dch ItnXtlg 1 Htntk per Voch, die ontag.rribSe K,tß perOoche. veide,nsveU?tldn U Etl p Extt. yer yft UirrhTlb Wi 0tds gchi im ,Z!ethlg V Jahr. Cri 10 OÄd Manama Cttct, Indianapolis, Ind., 26 September '98 Fast verschollene ttrlegöerfinduna. Wo 'ist denn eigentlich der berühmte kugelfeste Tuchpanzer geblieben, der in seiner amerikanischen, oder vielmehr in Amerika ihm verliehenen Form noch kurz vor Ausbruch des Krieges mit Spanien von stch reden machte und nicht sehr lange vorher unzählige Zei tungsspalten füllte? .Im ganzen Verlauf des . amerikanisch spanischen Krieges ist niemals die Rede von ihm gewesen, obwohl er doch eine äußerst naheliegende Erfindung war! Freilich es ist in diesem Krieg, gegen allgemeine Erwartung, überhaupt von keiner der militärischen Erfindungen, welche in den letzten zehn oder zwölf Jahren aufgetaucht waren, und bct.n jede die künftige Kriegführung revolutioniren" sollte, in irgendwie nennenswerthem Maße Gebrauch gemacht worden; aber die vorliegende scheint man, ganz und gar aus den Augen und aus dem Sinn" verloren zu haben. Soweit sich in Erfahrung bringen läßt, ist überhaupt kein Mensch auch nur mit einem entfernten Vorschlag angerückt, diese Erfindung einer prat tischen Probe zu unterwerfen. Und das erscheint um so merkwürdiger, als sonst die Regierung mit allen möglichen Anerbietungen mehr oder weniger praktischer Kriegserfindungen : überschwemmt wurde. Sollten die Jnteressenten des kugelfesten ZeugpanS so vollständig und unwiderruflicu die Flinte in's Korn geworfen haben? Dabei wurde seinerzeit, soweit dies auf blos experimentellem Weg eben möglich ist, so ziemlich erwiesen, daß diese Erfindung, wenigstens in ihrer dervollkommnetsten Gestalt, einen gewissen praktischen Werth hatte, -und andererseits geltend gemachte praktische Bedenken sahen wenigstens nicht un überwindlich aus! Man wußte jedenfalls von dieser Erfindung mehr, als man von gar manchen cnderen gewußt hat, ehe ihnen von Amtswegen näher getreten wurde, und man durfte sicherlich einigermaßen darauf gespannt sein, wie sie sich auf dem Schlachtfeld bewähren würde. Daß Gesicht und Kopf keinesfalls durch diese Panzer geschützt werden, konnte nicht allzu schwer in's Gewicht fallen. Erfahrungsgemäß treffen Kugeln nur selten den Kopf, und auch im jüngsten Krieg hat . sich dies gezeigt. Das Gewicht konnte ebenfalls nicht die Verwendung dieses Panzerö ausschließen, wenig sienZ Nicht unter allen Umstanden. Es ist von einigem Interesse, Aus lassungen von Officieren über die Frage zu vernehmen, weshalb man e3 Nie und nirgends auf eine praktische Probe mit dieserErsindung ankommen ließ. Einige hervorragende Ossiciere Wurden darüber befragt: ihre Antwor. ten scheinen freilich in der Hauptsache Aerlegenheitö Antworten zu sein. Einer derselben sagte: Sicherlich waren die letzten experimentellen Proben mit dem Tuchpavzer so befriedigend, wie eS derartige Proden nur sein konnten, und ich glaube, daß er gegen ein Gewehrfeuer sich mehr oder weniger bewährt haben würde. Aber ich glaube gar. nicht, daß irgend Jemand in maßgebenden Kreisen, und anderswo beim Ausbruch des Krieges mit Spanien an diese Angelegenheit gedacht hat. Der Krieg kam so plötzlich, und wir waren so bald mitten in den Feindseligkeiten, daß kaum Zeit blieb, sich an solche Dinge überhaupt noch zu erinnern. (Mit Ausnahme Dewey's ist dies wohl doch, nicht so recht zutreffend!) Wir, mußten einfach mit der Ausrüstung kämpfen, die uns gerade zu" Gebote stand. -Vor Allem aber war unmittelbar vor oder bei Ausbruch des Krieges Niemand da. welcher die Ansprüche dieser Erfindung gefördert hätte? und Erfindungen, die sich erst suchen lassen wollen, können schon ga. nicht auf rasche Berllcksichtigung rechnen! Der Tuchpanzer hätte vielleicht einigeMenschenleben gerettet. Im Uebrigen ist das Vermüthungösache; die Theorie gilt hier nichts, die.PraziS Alles.- , Mehrere andere Officiere sprachen sich in ähnlicher Weise aus. Dagegen meinte wiederum ein anderer: Ich war bei einigen Experimenten mit dem uchpanzer zugegen und bin völlig überzeugt, daß er eine gewöhnliche Ge wehrkugel aufhalten kann. Aber : ich bin gleichwohl gegen seine Benutzung im Krieg; ja ich. glaube sogar, daß seine Anwendung ein Schritt vor wärts zur Barbarei sein würde. Infolge der heutigen, so verhängnißvollen Waffen sind .die Kriege so wundervoll kurz und verhältnißmäßig human'' ge worden. Jede Erfindung aber, welche feindlichen Heeren gestattet, einander wieder naher zu kommen,' würde auf'S Neue das brutale Handgemenge wieder zu Ehren bringen und den wildesten Jnstmkten aus Z Neue Gelegenheit zur Bethätigung geben.. Im. Nahekampfe würde daher mehr verloren, als im Fernekampf gewonnen gewesen wäre, und diese Erfindung wäre ein entschiedener sittlicher Schaden." Möglich, daß noch gar manche Andere so denken, wie dieser. Eine sich ausgesprochen hat. Schwerlich .aber tat die Nichtbeachtung der Erfindung irgend etwas mit einer solchcn Erwä gung zu thun .gehabt. Leute, welche immer hinterher sehr- klug sind, be Häupten jetzt, daß durch den Tuchpanzer die Sterblichkeit vor .dem Feind, wenigstens im Gewehrfeuer, um 50 bis 75 Prvcent verringert .worden .wäre. Allerdings ein Fieber ' Panzer würde noch Veit werthvoller' gewesen leml .

Noch eine Helden'Gattung..

Der Kriegshelden in Uniform, zu Wasser und zu Lande, wird genug ge ' dacht; auch der Kohlenzieher auf den . Kriegsschiffen wurde rühmende Erwähnung gethan. Aber nocy eine an dere Klasse Helden ist zu besonderer Anerkennung berechtigt, und zwar ge rade im Hinblick auf die Ereignisse des jüngsten Krieges: das sind die Kesselmach und Kesselflicker der Kriegsschiffe. Nur Wenigen ist es bekannt, wie heroisch und hochgefährlich die Arbeit dieser Leute oft ist, welche der Kriegsgeschichten - Erzähler in der Regel ganz unbeachtet läßt, eine so entscheidende Bedeutung sie auch haben mag! . In den kritischsten Augenblicken, ost mitten in der Schlacht, verlangt man von den Kessel - Reparateuren äugenblickliche Hilfeleistungen unter Umständen, welche manchmal selbst dem Muthigsten grausig erscheinen müssen. Nicht selten müssen sie ohne alles Federlesen in einen Dampfkessel oder einen Ofen kriechen, der noch vor wenigen Augenblicken mit kochendem Wasser, bezw. mit glühenden Kohlen gefüllt war, und lecke Stellen untersuchen und ausbessern, Schraubenköpfe fester anziehen u. s. w. Währenddem zittert vielleicht das Schiff von den sich entladenden gewaltigen Geschützen, die Geschosse d?s Feindes platzen auf allen Seiten, die Maschinerie donnert, und Dampf und Flammen zischen ringsum! Wahrlich, das Loos dieser Männer in solchen Momenten erscheint nur wenig günstiger, als wenn sie direkt in einen feurigen Ofen geworfen würden, wie der. böse Robert, der den frommen Fridolin verläumdet hatte! Und doch: es muß sein; die Sicherheit des ganzen Kriegsschiffes kann von dem Gelingen einer solchen verwegenen AugenblicksReparatur abhängen; denn es gibt. zahlreiche kleine Unfälle, welche, wenn nicht augenblickliche Abhilfe erfolgt, das Schiff mit Allem was darauf ist, sicherer und rascher in den Wasserschlund hinab senden können, als das furchtbarste feindliche Geschoß. Wer möchte solchenHelfern den Titel HeldnT versagen? - - Mancherlei Beispiele dieser Art. welche sehr wohl in einemMontechristo Roman einen würdigen Platz hätten, ließen sich aus den paar Kriegsmona ten erzählen; doch mag es hier an einem einzigen bezeichnenden Beispiel genügen, das jedenfalls sammt dem Namen des Haupthelden auf die Nachwelt zu kommen verdient. , Vielleicht erinnern'sich manche Leser noch, daß. als das Kriegsschiff Ban croft" . die Wälle von San Juan de Porto Rico bombardirte, es aus irgend einem Grunde sich aus dem Treffen zurückziehen mußte, und das kleine, schneidige Kanonenboot Eastm?" an seine Stelle trat, das sofort seine Bat terien auf das Fort spielen ließ. Aber. sogar nur wenigm Den?; die auf dem Boote selbst waren, ist es bekannt ge worden, wie grausig nahe dasselbe mit seiner ganzen Mannschaft dem schreck lichpen Berhängniß damals zeitweilig war. ' - ' . Eastine" trat unter Volldampf ' in daS Treffen ein, seine dreifachen Propeller Schrauben drehten sich mit der größtmöglichen Geschwindigkeit, und seine 8 Geschütze machten das Vöot erbeben; die Oesen waren fast bis , zur Weißglühhitze geheizt, und rasend wirbelten die Kolbenstangen der. DampfMaschinen um. Plötzlich vernahm man auö der Tiefe eines der Oefen einen unheimlichen Zischlaut, das htfßt, nur Wenige vernahmen ihn in dem allgemeinen Getöse, aber diese Wenigen zitterten, wie sie niemals im Kugelregen gezittert haben würden! Ein Null - Bolzen am äußersten Ende im Innern des. Ofens hatte sich gelockert, ein Leck war entstanden, und D'impf strömte direkt auf das Feuer. In wenigen Augenblicken mußte das Feuer verloschen, a noch mehr: eine schreck liche Erplosion undBernichtung starrte den Männern in's .Gesicht! ;- ' Schlotternd, und todtenblaß standen sie,.da. die paar Leute, welche von dieser entseklicken Laae wußten. Gar keine Hilse schien in diesem Fall mehr möglich. Doch Einer verzweifelte noch nicht, und das war der. Kesselmacher fc w m vi m Huntley aus norsoi!, :ua., oejjen erwegenheit 'nur von seiner Geschicklichkeit erreicht wurde. ' (Nicht einmal sein Vorname ist auf : der - Schiffsliste zu finden.) . Kameraden schrie er, sofort den Zug abgedreht und das Feuer gelöscht aber verdammt schnell!" Großer Gott!" riefen die Anderen zähne klappernd aus. das lst sicherer Tod. was Du willst!' .Den Teusel auch war die Antwort, besser Einer. als Alle! An'I.Wexk!". ." Seine Befehle wurden wirklich blitzschnell, ausgeführt. Eine Planke! commandirte.er weiter.. Und ehe ihm Einer LN.die Arme fallen konnte, hatte er ou Planke in den feurigen Ofen geschoben, unmittelbar , über die schwarzen Kohlen, mit. denen das Feuer soeben gelöscht" worden war, und war :n va hinterste Ende dieses Hollenracyens gekrochen.' Drei Minuten fürchterlichen War tens vergingen. ' Der Zweck würde erreicht, der Bolzen gefestigt, das Schiff gerettet... Huntley mußte, bewustlos. furchtbar versengt' und beinahe todt, aus dem Ofen gezogen werden. Im nächsten Augenblick war der'Zug wie der angedreht, und der Ofen war auf's Neue eine flanzmenrasende Hölle! Huntley ist mit dem Leben davongekommen. Seine Kameraden vergötterten ihn förmlich.- Ich habe meine Pflicht gethan," war seine einzige Ant wort auf alle die Jubelgrüße. lyalsches Haar dei Oollköpsen. Gar Manchem mag der obige Titel sehr überraschend vorkommen.' Es ist zwar längst nichts -Neues mehr, daß unsere Niggers Pardon, unsere farbigen Mitbürger gewisse Mode - Liebhabereien und sonstige Gepflogenheiten der Weißen gierig nachahmen und mitunter loaar jc&r vlumv übertreiben.

Aber der Brauch, sich falsche Behaus tungen zuzulegen, wird von den meiitn Uneingeweihten wahrscheinlich nicht bei den Farbigen gesucht, wenigstens nicht in nennenswerthem Maße erwartet.

Gleichwohl wird von alt-erfahrenen Friseuren und anderen damit in Berbindung stehenden Berufs - Angehongen bestimmt versichert, daß die Farbigen bei uns mehr falsches Haar tragen, als die Weißen, und auch mehr dasür bezahlen. Haar sch wund ist allerdings nur in den seltensten Fällen hierfür verantwortlich zu machen, sondern meist wiederum ein plumpes Bestreben, den Weißen, der gesellschaftlich herrschenden Rasse, äußerlich näher zu kommen. Wo die Wollköpfe wirklich noch diesen beliebten Namen verdienen, d. h., echtes . dickes Wollhaar haben, da braucht man allerdings kein falsches Haar zu vermuthen, und Wollhaar wird Überhaupt, abgesehen von dem wenigen für Bühnen und. sonstige Verkleidungszwecke, meistens gar nicht feilgehalten. (Außer in Paris, wo man Haar aus dem Sudan dazu verwendet.) In manchen Landestheilen und Großstädten jedoch kann man auffallend viele Farbige sehen, deren Haar zwar schön gelockt, aber durchaus nicht wollartig gekräuselt und von feiner Struktur und glanzigem Aussehen ist. Hier hat, wenigstens in sehr vielen Fällen, die Kunst gewaltet, und die betreffenden Afrikaner oder Afrikanerinw i- - l t i r jr i - . r j 3 nen yaoen na) oie )ecyici)ie ein Icones Stückchen Geld und auch Schmerzen kosten lassen! Dafür gehören sie aber jetzt auch einer höheren Klasse" an, . r t rvrrjci cxr . rY weihe aus oie unversazzcylen vouköpfe nur wie auf Pobel und Janhagel herabsieht. Denn das Kastenwesen bildet sich bei unseren Farbigen immer mehr aus. Es wird versichert, daß kaum irgend eine weiße Dame, wie viel sie sich auch putzen und zieren möge, auf das kunstvolle Ringeln ihrer Locken größere Sorgfalt verwende, als ihre dunkelhäutigen Schwestern auf die. Entwirrung und das Strecken ihrer KopfWolle, resp, auf ihreBeseitigung, wenn nöthig, und'ihren Ersatz durch etwas standesgemäßeres". Dienstmädchen ahmen darin- sehr ost die Borbilder ihrer Herrschaft nach und werden sehr gute Kundinnen der Damen - Frist?stuben. Ohne Murren bezahlen sie Alles, was man ihnen dort abverlangt dasür, daß man sie zu anderen Menschen" macht. Bei den geselligen Ereignissen dieser Kreise haben allemal die Friseure oder Friseusen viel . zu thun. Schwerlich könnte der ungekrönte König der Oberen Vierhundert strenger in seinem Frisur Gebote für ein großes gesellschaftliches Ereigniß sein,, als es .die moderne afro-amerika-Nische Mamsell am Vorabend eines Cake - Walt" öder eines sonstigen welterschütternden Gesellschafts - Ereignisses ihrer exclusiven Kreise ist. Und jede neue Mode in dieser Veziehung wird begierig aufgeschnappt, seien es Pompadour - Locken, SidePuffs", Kräusel - Eisen, die verschiedenen zugehörigen Kämme u. s. w. ; Die Verwandlung des Wollhaares in anderes Haar, wenn sie sich überHaupt bewerkstelligen läßt, ist gar nicht leicht, und hat man es so weit gebracht. so ist noch immer nicht gesagt, daß sich olches Haar dauernd in vorschristsmäßiger Weise frisiren läßt. Die meisten Weißen würden vermuthlich vor einer solchen Selbstquälerei zurückschrecken. Eine Abkochung, welche eine Säure enthält, die stark genug ist. daß sie die Haut von den Fingern frißt, wird auf die Kopfhaut gebracht und in der energischsten und rücksichtslosesten Weise eingerieben! Dieses heroische Versahren wird so lange wiederholt, bis das Haar sich gerade legt. Es ist jetzt auch viel rauher, als zuvor, und so mürbe, daß es eine entschiedene Neigung hat, an den Wurzeln abzubrechen. Aber, wie gesagt, es gibt ja noch genug anderes: und zum Theil läßt sich das Kopshaar der Farbigen unschwer nachzüchten. . .Dann wird das Haar auf's neue ge lockt. Die Zangen werden heiß gemacht und nun, das Uebrige ist un serer Damenwelt bekannt genug. Das kurze oder halb lange Haar des Hinterkopses wird rückwärts gebunden und mit einem dichten schwarzen Netz be deckt; Salben und HaarstärkungsFluida thun das Ihrige. Und viele farbige Männer, besonders Angehörige der edlen Ganymedes Zunft, wetteifern darin mit den Evastöchtern, wenn auch nicht nach ganz genau demselben Recept! i Zu falschem Haar für Farbige, wenn es kein ' lmportlrtes natürliches sein soll, wird mit Vorliebe chinesisch Zopfhaar verwendet. Gemeinnütziges. !.HustenistdurchCitronenfast sehr einfach zu bekämpfen. Man gießt den Saft in kochendes Wasser und versüßt diese Mischung mltZuaer Hiervon trinkt man fcn Tag über. Man nimmt einen kleinen Theelöffel Citronensaft auf ein Weinglas voll Wasser und thut den nöthigen Zucker hinzu. Auf diese Weise hat man eine angenehm schmeckende Limonade der tet, die auch zugleich eine, sehr igute Wirkung gegen Husten hat. und ihres angenehmenGeschmacks wegen auch von Kindern sehr gern genommen wird. Kleine Brandwunden r a s ch z u heilen. Bei größeren Verbrühungen oder Verbrennungen wird man selbstverständlich ärztliche llse sofort herbeirusen, anders ist es dagegen , bei kleinen Brandwunden, welche die Beschäftigung am Herde so oft mit sich bringt, und die trotz der kleinen Brandslache doch recht schmerz haft und unangenehm sein können, für diese gibt es manches gute Schmerzhn derungs- und Heilmittel. Wenig be kannt und in seiner Wirkung doch ganz vorzüglich ist das Verbinden solch klemer Brandwunden mit Holzkohlen Pulver. Man. stößt etwas . Holzkohle flan; fein und sauttet daö entstandene

Pulver auf im passendes Stücjcheii reiner Leinwand. Man legt das Pulver damit auf die Wunde und bindet es fest. Der Schmerz wird alsbald aufhören und alle Ezsudate. Idie sich bei Brandwunden bilden, durch die itohle absorbirt und desinfizirt werden. Der

Kohlenumschlag bleibt so lange auf der Brandstelle liegen, bis die Kohlenkruste von selbst abfällt, die Wunde wird dann völlig geheilt sein..,. - ! Mittelgegenspr 'odeHaut. Viele Menschen leiden bei .rauhem Wetter oder selbst im Sommer nach längerem Aufenthalt in der freien Luft an aufgesprungenen Händen oder sprö. den Lippen. Folgendes ist ein sehr einfaches Mittel dagegen: Hammelfett schneidet man in kleine Würfel und kocht es in einem Porzellangefäß, das in kochendes Wasser gestellt ist. langsam aus. Das klare Fett gießt man in kleine Formen, träufelt nach Bclieben Eau de Eologne, Rosenwasser oder andere beliebte Essenzen hinein und läßt eö erkalten. Schon nach wenigen Stunden ist es fest wie Seife und zum Gebrauch fertig. Am bequemsten ist es, wenn man es in kleine Stücke schneidet und in Stanniol wickelt. Abends vor dem Schlafengehen reibt man Hände und Lippen oder auch das ganze Gesicht damit ein. Sehr angenehm ist es auch, nach jedesmaligem Waschen und Abtrocknen mit dem sauderen,. weichen Fett schnell über. die Hände zu fahren und mit einem Tuch nachzureiben. Nicht die geringste Fettigkeit oder Klebrigkeit, wie es bei anderen Pomaden und Cremen so leicht der Fall ist, bleibt zurück; die Hände werden nach kurzer Zeit schön weich und sind vor Sprödigkeit geschützt. Fleckenreinigung. Man nehme zum Waschen der Leinenwäsche nur Kernseife; zu 25 Gallonen Wasser können beiläufig 2 Unzen gute Soda mit etwas Borax zugesetzt . werden. Zum Bläuen derWäsche verwende 'man nur das Ultramarin (anderes Blau ist verwerflich), löse es in warmem Wasser auf und seihe es durch ein Läppchen, wodurch - daS Wasser gefärbt - wird. Für Cremefarbe zu Gardinen und Spitzen ist in Wasser aufgefchlemmter Ocker am besten. Zur Appretur - der Wäsche kann in gekochte gute Weizen stärke Wachs, Walrat. Parassin, Tragantgummi oder Borax, genommen werden. Alkaliflecke entfernt man mit Citronensaft. Das Wäschestück, feucht in der Sonne liegend, wird öfters mit diesem bestrichen. Säureflecke werden mit Salmiakgeist entfernt. Eisen- und Rostflecke behandelt man mit Oxalsäure oder Kleesalz, stärkere oder ältere Tintenflecke, wenn Kleesalz unzulänglich ist, mit verdünnter Chlorkalklösung. Jodflecke werden mit Antichlor behandelt, alte Blutflecke mit Kleesalz, das immer in heißem Wasser aufgelöst wird, Kochsalzlösung ode? sehr verdünnter Salzsäure. Chokoladenflecke sind zuerst mit einer Mischung von Aether, Alkohol und Salmiakgeist zu behandeln, dann mit Seife und Wasser auszuwaschen. Kasfeeflecke wasche man zuerst mit lauwarmem Salzwas ser und halte ste über angezündeten Schwefel. Frische Nothweinflecke werden mit Salz bestreut, dann mit Sp ritus. Rum oder Arac und endlich mit Wasser gewaschen. Am besten entfernt schwefelige Säure den Fleck, der dann tüchtig in kaltem Wasser gespült wird. Obstflecke entfernt man mit Antichlor. Stockflecke werden mit Seife undPottäschelösung entfernt, danNi gebleicht. Tanninflecke entfernt man mit Weinsteinsäurelösung. Rußflecke wäscht man in heißem Seifenwasser oder Terpentinöl. Grasflecke werden mit Spiritus herausgebracht. Stearinflecke behandelt man mit absolutem Alkohol. Harz- und Wachsflecke löst man mit warmemTerpentin auf, dann feuchtet man sie mit Alkohol an. bür stet und wäscht sie. Theer-, Pech-, Harz- und Oelslecke werden zuerst mit Butter bestrichen, abgeschabt, mit Benzm gerieben und dann mit warmem Seifenwasser gewaschen. Gegen Hühneraugen. Man schäle weiße Zwiebeln, wiege sie fein und zerdrücke sie dann zu einem Brei, welchen man aus das Hühnerauge bin, det. In wenigen Tagen kann man diesen gleich sammt dem Hühnerauge wegnehmen Ox Oo Jnlssvs. Ein Buggy, k welchem Frl. Laura Dellinger. ihre Schwester Alice Dellinger und Geo. Sisler. bei Winchester, Va., ein Bahngeleise kreuM wollten, wurde durch einen Frachtzug demolirt und beide Mädchen blieben auf der Stelle todt. Sisler erlitt schwere Verletzungen. . . i Der 18 Jahre alte John Dohle von West Duluth wurde. das Opfer seiner eigenen Unvorsichtigkeit. Als er mit mehreren Kameraden von der Entenjagd zurückkehrte, warf er seine Doppelflinte in das Nuderboot, der Hahn des geladenen Laufes stieß auf einen Gegenstand, der Schuß ging los und die Ladung drang dem unvorsichtigen jungen Mann in den Magen. Dohle war eine Leiche, ehe ein Arzt herbeigeholt werden konnte. Einen jungen' Herkules gibt es in Mangansville. Washington County. Mo. Der Hanakensohn, Harvey Reiff mit Namen, zählt erst 15 Jahre, mißt aber schön über 6 Fuß und hat das respektable Gewicht von 380 Pfund. Dabei erfreut er sich des besten Wohlseins und sein' außerordcntlicher Appetit 'läßt erwarten, daß seine Körperdimensionen bis in's Nie senhafte wachsen werden. Das hübsche Sümmchen von Z1000 in gutem , Golde wurde jüngst von demSportsmann Don an Diego Montemayo - aus Monterey, Mezico, ausser, Rauch des H:rrn Per. due in Burleson County, Tex.. sür einen Kampfhahn bezahlt. Der Hahn, welcher aus zahlreichen Kämpfen zu Hollettsville. Locredo. San 'Antonio und Caldwell als Sieger hervorgegan gen ist, hat seinem bisherigen Besitzer an Preisen über 55000 eingebracht. ' In einem Hot.el zu Louis v i l l t. Ko wurde der Strakenbabn

Äeamte Joseph F. LZillier, fein zweijahriges Kind und ein Frauenzimmer, Namens Nellie Mcloffin, todt aufge. funden. Aus Papieren, die man bei der Frau fand, ging hervor, daß sie das Kind vergiftete, und ihren Gelieb ten und dann fick. feinst ersckok. Nil

lier war Wittwer und das Mädchen war früher in seiner Familie Dienstmädchen gewesen. - De.rim,Slarfob-Distrikt bei Hagerstown, Md., ansässige Farmer. David Kißley wurde von einem Bullen angegriffen und aufgespießt. Das Thier stieß Kißley eines seiner Hörner In den Hals und verletzte den Mann so schwer, daß er noch bewußtlos darniederliegt. - Wäre nicht in Farmarbeiter Kißley zu Hilfe geeilt und hätte mit einer Mistgabel das Thier fortgescheucht, so hätte dasselbe den Mann auf der Stelle getödtet. . In der Larkin Mine bei Placerville. Cal., hat , John McGrew. durch die Schuld seines Genossen Geo. Trumbo seinen Tod gefunden. Der letztere ha'te im 300 W Stollen die Lunten von neun Sprengminen angezündet und lief darauf in der größten Ausregunq nach kem Elevator und gab das Signal zum Hinaufziehen, bevor McGrew noch Zeit hatte, ihm zu folgen. McGrew wurde augenblicklich getödtet. ' . . . ! . Der FleischerP.Nitschke in Jerseyville, Jll., versuchte in einem Anfalle wahnsinniger Raserei seine Familie zu tödten, welche indessen mit Hülfe von Nachbarn in Sicherheit gebracht wurde. Er goß.Kohlenöl und Karbolsäure auf das Fleisch in seinem Eisschranke Md lief dann hinaus nach dem Schlachthause ' 'außerhalb der Stadt, wo er sieben Pferde und 5 Rinder erschoß und das Schlachthaus niederbrannte. Später am : Abend wurde er eingefangen und in Gewahrsam genommen. ... An d e A i r L i n i e - Eisen bahn.'L Meilen westlich von Mt. Carmel, Jll., hat sich. ein schrecklicher. Unfall ereignet, bei welchem drei Farmer ihren Tod fanden. Bier Farmer m etnem zwelspannlgen Wagen suchten vor einem Zuge über das Geleise zu sah. ren. In ihrer Angst sprangen William Dean. Clarence Ewing und John McBride aus dem Wagen, konnten aber nicht schnell genug ausweichen und wurden getödtet. Der Fuhrmann mit dem Wagen gelangte ungefährdet auf die andere Seite. i.Der 14 Jahre alte. Hugo Grewe in Sibley, Ja., wurde auf. der Farm von George Mackinson von einem Bullen, den er und sein Kamerad Chas. Stich gereizt hatten, getödtet. Erewes' Schwester. Augusta und seine Stiefmutter waren Augenzeugen des gräßlichen Vorganges. Der Bulle war im Stall angebunden und hatte sich durch die Peinigung, die ihm von den Jungen zu Theil ward, wüthend gemacht, losgerissen. Alle Versuche der Anwesenden, , das rasende Thier von seinem Opfer zu verscheuchen, waren resultatlos, er trampelte aus dem Knaben so lange herum, bis er todt war. ' Die Mitglieder des Central Turnvereins in Pittsburg, Pa.. des ältesten unlz stärksten Vereins im Pittsburger Turn - Distrikt,' befassen sich gegenwärtig mit einem großartigen Projett, welches l den 'Verein in den Besitz eines prächtigen Sommer Resorts 5IUt Turn- und Spielplatz für die Turner und Turn - Schüler setzen Wird. .Ein Comite ist bereits ernannt worden, um bezüglich deZ An kaufs eines ungefähr 2 Acres großen Comple'xes die einleitenden Schritte zu thun. Das genannte Projekt ist etwas ganz neues in Vereinskreisen, und wird der Central-Turnverein wohl der erste.Verein im Lande sein, der sich des Besitzes eines derartigen Turner-Par-kes wird rühmen können. im Oe ru5!as. Die Zionipen beabsichtigen sich dauernd niederzulassen. Ein Mitglied des AktionScomites, Ingenieur Marmorek in Wien, hat bereits einen Plan für ein Congreßhaus in Basel ausgearbeitet, , der. während der Congreßtagung im Sekretariatsbüreau zur Ansicht ausgestellt war. Das künftige Congreßhaus ist ein einstöckiger Säulenbau in maurischem Stil.'. Es soll enthalten einen großen Sitzungssaal, die Bureau und die Re staurationsräumlichkeiten, ein großes Bibliothekzimmer für die Unterbringung der vom Achonscomite angelegten' jüdischen Nationalbibliothek, .die bereits aus dem Nachlasse der verstorbenen Zionistm : Prof.. Dr.. Schapira und Rabbiner Dr. Mohilever sehr wertvolle Bücher der hebräischen Sprache besitzt. Es besteht ferner die Absicht des Actwnscomites,- am Sitze der.Nationalbibliothek auch eine hebräische Akademie zu errichten.' Bon dem ausführenden: Ingenieur Marmoreck ist bereits der Baseler Regierung eine Eingabe eingereicht worden um Ueberlassung eines ' geeigneten Bauplatzes für Einrichtung eines Congreßgebäudes in. der Stadt. . Eine Antwort ver Rkgierung ist noch nicht eingegangen. ' ::Eine FamilientraLdie hat sich in Dresden bezw. in Radebeul abgespielt. . Ein ,Gastwirth, ein geborener Dtesden'er, hatte vor einigen Jahren in Sidney (Australien)'" ein junges, schönes Mädchen' .kennen gelernt. , Er heirathete . das Mädchen, reiste mit seiner Frau.nach San Francisco und kam vor etwa zwei Jahren nach Dresden, um sich eine Gastwirthschaft zu kaufen. Das eheliche Glück dauerte aber nicht lange. Der Wirth, der seine Frau abgottisch liebte, wurde von ihr. schmälich hintergangen. Im August vorigen Jahres . verließ seine ffrau Dresden in Begleitung eines Mannes,, nachdem sie ihrem Gatten eine größere Summe Geld entwendet hatte. Nach etwa drei. Monaten, als der Entführer ihrer . überdrüssig geworden, war und sie verlassen hatte, kehrte sie zurück, und wurde von ihrem Manne, auch wieder aufgenommen. &n .Mai', Dieses JahreS , verließ sie abermals ihren Mann, kehrte : aber nach etM 14 Tacm wieder, zurück.

'"15" Miailucm

i Es ist das leichteste von der

7 - 1

Nucken sch merzen und Hustcnweh I,u,I,h,n. ? tft ebenso leicht btilt lo u werden, fit in Heilmittel Iiat t sicherer nd rascher kurirt als St. Jakobö cl. rmörmt, lindert und kurtrt ...

( rV ryi c & c 2l )

Ltft$ ' 7 rl U-r yi-Vf'xfc- r v ri vt a MMAÄAck! F frWrfi$&&JföA j Av 1 1 h . wMwmLM kVm? MMMwM ' I

87 tli "rnain tblng to do i$ to keep the stomach, llycr and bowels in Order if you want to live long and keep well. Good physicians say the samt iidag, too. The remedy called ,-r - RWAHS TABULES . :. wtrile not mysterious or miraculous In its curative qualities, is a simple formula prescribed by the best physicians for disorders of the digestive Organs, just little tablets, easy to take, easy to buy and quick to act. If your trouble is Dyspepsia, Biliousness Pizziness, Ileadache, Constipation, Heartburn, and the like, no needof caliing a physician. Ripans Tabules contain exactly what he would teil you to take. ONE TABULE GIVES RELIEF. REU AXXNT CURE F0LL0W8 X FAIR TRIA.L. SO ÜNCERTAINTT ADOUT IT.

tvii UXR L JJ BON-BONS Jt MMMtz NsRILREN VERiTOPrüNG -

T . Als nun vor Kurzem der Vastwirtl) jsewe Frau Nachts drei Uhr mit dem Kaufmann Max Häuel im Gastzimmer überraschte, prügelte er die beiden Liebenden weidlich durch. Am andern Morgen war die Frau verschwunden. Das Liebespaar wurde in einem Hotel in Radebeul todt im Bette liegend aufgefunden. . Hänel hatte erst die Frau und dann sich selbst erschossen. I n den Kuranlagen zu Salzuflen hat ein junger Mann ein zur Kur dort weilendes Mädchen durch Revolverschüsse getödtet und dann sich selbst durch zwei Schüsse in den Kopf das Leben genommen. Das junge Mädchen, die etwa 21 Jahre alte Frida Grote aus Lemgo, welche während ihrer Badekur im Mädchenheim 'Sophienhaus" wohnte, hatte ein Verhältniß mit einem Tischler Heinrich Schmidt in Bielefeld. Der Genannte soll mehrfach die Absicht geäußert haben. er wolle die Grote in Salzuflen besuchen; das junge Mädchen soll ihm aber abgeschrieben haben, weil ihrer Verbindung doch familiäre Schwierigleiten in den Weg treten .würden. Schmidt ist nun in den letzten Tagen unerwartet nach Salzuflen gekommen, hat bei den Eltern eines Bielefeld College logirt und die Grote im Kurgarten gesehen, wo sie gerade mit einem Herrn in harmloser Weise geplaudert haben soll. Schmidt hat sie dann brieflich zu einem Zusammentreffen mit ihm aufgefordert. Das junge Mädchen ist dem Wunsche ihres Liebsten nachgekommen. Kurz nach zwei Uhr hörten die sich im Park aufhaltenden Personen plötzlich hintereinander vier Schüsse und ein fürchterliches Geschrei. Die Hinzugekommene.t fanden die Beiden mitten auf dem M?ge liegend in ihrem Blute. Das Mädchen lebte nur noch kurze Zeit, der Mann bis aeaen Abend. Vor . vielen Jahren meuterte die Mannschaft des englischen Schiffes BouRtn" in den australischen Gewässern, verlieb das Schiff und begab sich auf die nahegelegene PitcairnInsel. Sie hatten die zum Lebensunterhalt wichtigsten Gegenstände und Arbeitsgeräthe mitgenommen, bebauten. das recht' fruchtbare Land und führten ein, freies, vergnügtes Leben. Später holten sie sich tdchitischc Frauen, während' sie sonst im Allgemeinen wenig Verkehr mit den benachKarten Inseln unterhielten. Die Nachkommen dieser Leute leben noch heute auf ihrem weltvergessenen, kaum jernals von einem europäischen oder ame rikanischen Schiffe besuchten Eiland. Kürzlich wurde ein englisches Schiff in jener Gegend von einer Windstille heimgesucht und in seiner unfreiwilli gen RÜHe lMi'jenen Insulanern aufgesucht, .die in ihrem Wesen aber nicht erkennen ließen', daß sie von Meuterern abstammen, Sie benahmen sich freund!ich und liebenswürdig und brachten viele von ihnen gezogene Bananen und Ananas von ausgezeichneter Veschaffenheit an Bord. Dieses merkwürdige Volkchen zählt gegenwärjig 120 Köpft, darunter 80 Angehörige des weiblichen Geschlechts. ... . . .

? r --' ! ,st rf rfi -Ki 4 v-y., . " ,r -- .si. --- J4L -jV ! Dlng Wklt sich i ZSZMZL, Deutscher Advokat, Zimmer 91, Lombard Block, 27 Ost Wasbingion Straße. Sie 4 Horn. ( 6 Zilge nach Shelbyville, Grecnsburg, und CDjXi2n.iL anjQasutkn 3 5 Vorm tästliA ; 415 Vorm. ticVdt ; 7 00 Borm mit uönahmc von Eonntaq ; 10 öuBorm. mit Ausnahme von Sonntag; 2 5Rachm. täglich: 6 L0 Nackm täglich. Verbindung im Union Bahnhof mit Q.&C L &N., B.&O.S.W. irnb C. & O. nach allen Richtungen südlich, südöstlich und östlich. Echlaswage nach Washington an dem täglich um 6.2 Vichm. abfahrenden Aug. ftür Ticket und volle Anskunst spreche man vor in der Big Ticket Osftce. Nr. 1 Ost Washington Straße und Union Bahnhof. . M. Bronson. A. 0. P. ;4njrw.l! UttikiL ist die beste Linie ach s l$ I E A G G . Vier Zuge! erlaffen Indianapolis . 7 00rn 11 5Vm LSNm 12 5S Nacht kuft.hic.a. Zb.dZüge treffe hier ein.... j S0Vm 7 55 ! iirtf m 1 S7il?m Täglich auögen Sonntag. i i Die neuesten verbesserten Oestibnie Wngen, Wngner Schlnfwngen elegante Varlor Wagen und Vßwagen. Lokal'Scblafwagen in Indianapolis steht um 8 s Abend bereit. Verläßt Chicago 2 45 Morgen. San jeder Zeit ach 9 30 bend benutzt werde. West Waibinoton Strake 7irTfnfrts8 Union Bahnhof. 5a5acku. X'lllCl'J.'llllC . ,e,t, ve. ahnhof nd 22. Straft. Go. W. Hayler. D. P. ?. Cwcwnati Zttge ! v. N. K. K. Abfahrt Indianapolis dsahrt 85Vm , 5m , IV45Bm . 2 t5Nm . 4 45m t vonm Ankunft Cincinnati Ankunft 7 80? 11 tOrn Jl5m 0097m 7 4&9m 10S0NM Dayton Züge, C. H. & D. N. N. Abfahrt Indianapolis Ankunft Dayton Abfahrt 8vsm . I0Bm , Z!iM , 4 4ZNM , 7 mim Ankunft 1103 4 25 S?nm 7ttNm 11 oom Toledo & Detroit Zuge. C. H. & D. R. R. Abfahrt Ankunft Ankunft Jnd'plS : Toledo : Detroit Abfahrt 1 45flnt KnVft 4siytm nk'ft 840Wm . . 7lNm . 4W8ra , 1KB ) uSgenomme Sonntags. Ticket-Officen : Union Station und No. 26 West Washington Straße, Ecke Neridian.

v ß? jAVrj!- stij CX? v . .jCi3'' ryjiyir -' 14 ii1'.-

ff vi SSki . , n

WW-MWchr

von iimLÄjsrAPOLis. keder'handlungen. Ilitle, Leather & Belting Co., 125 o. Meridian au 5chuhe und Stiesel (Retail.) Scliauroth & Ca, 18 O. Washington St .Pianos und ZNusikalien. Oarlla &, Leanoz, 31 Ost Harket Su Gebendes Vieh. Mercliants Union Stock Yards. Barber A. & Co. M. Seils & Ca Tolin, Totten, Tibbs & Oa Stockton, Gillcspie & Ca Clark, "Wysong & Voris. kandwirthschafl. Geräthe u. lVagen Holten W. B. Mfg. Co., 177 O. Wasb. Gale Mfg. Co.. 117 W. Washington St. IL T. Conde Implernent Ca, 27 u. Capitol Ave. Bau und keihvereine. Cerman-American LIdg Ass'n, 10 I. Delaw&reü International Bldg & Loan Ass'n 23 Ost Market öl Indiana Mutual Bldg & Loan Ass'n Journal (Jebaeude. Zuckerwaaren, (lvholesale.) Daggett & Ca, 18 West Georgia St - DreschMaschinen. MinneapolU Thrasbing Machine Ca, 117 W. Washington Su Riemen und Leder. Taylor & Smith. 137 S. Meridian SU öchnittwaaren. Murphy, Ilibben & Ca, 97 S. Meridian Erwin," D. P. & Co., 106 S. Meridian Apotheken. Sloan Drug Ca, 22 W. Washington St CHicrärjte. Greiner L. A. , 18 S. East St. euerVersicherung. McGillard Agency Ca, 83 0. Marke 3ce Cream. Furnas IL W. 112 N. Pennsylvania SL Milcherei. Indianapolis Creamery, 52 Mass. Av. Trust Compagnien. Indiana Trust Ca & Safety Vault The Marion Trust Ca, Monument Placa Grundeigenthum und Versicherung. Spann John S. & Co.. 8 Ost Market Bauholz. Coburn Henry, Georjjia St. Weißblech. Tanner & Sullivan, 116 S. Meridian St - - putzwaaren. Fahnley & McCrea, 140 S. Meridian St Bäckereien. The Parrott & Taggart Bakery, Tel. soa Bryce's Bakery, 14 Ost South St. Schuhe und Stiefel (Wholesale.) llendricks & Cooper, 85 S. Meridian St McKee R. & fc Son, 102 S. Meridian. üte, Handschuhe etc. Nendrioksov, IeSer & Ca, 89 S. Mer ld. Eisen und Schmiedewaaren. Van Canzp Ilardvars & Iron Co., - 73 a Illinois Su Illldebrand Hardware Ca, 62 S. Merid. Layrnan & Cary Ca, 638. Meridion St. Prancke & Schindler, 35 S. Meridian. Clemens Vonnegut, 184 & 186 E. Wash. Eisen und Stahl. Holliday W. J. & Ca, 59 S. Meridian. Farben, (Del und Glas. Burdsal & Oa, 34 & Meridian St. Indianapolis Paint & Color Ca, 40 Massachusetts Ave N?agen und Kutschen. Irvin, Bobbins & Co., 32 O. Georgia St. plumber Artikel . McElwalne, Bichards & Oa, 62 W. Maryland St Spiel und Aurzwaaren. Mayer Charles & Ca, 29 W. Wash'gu Extracte und Gewürze. The Grocera Mfg. Ca, 80 & PennsyL Banken. Capital National, 23 S. Meridian St ' Indiana National Bank. Gummiwaaren (Wholesale.) Indiana Ilubber Ca, 127 3. Meridian. Blechwaaren (Wholesale.) Cooney, Seiner & Ca, 17 R South St. Bücher und Schreibmaterialien. Ind. Boofc & Stationen Ca, 75 S. Meridian SL Kommission ZNerchants. Syerup & Ca, 22 S. Delaware SL Keach J. L., 62 S. Delaware SL Droguisten (Wholesale.) Indianapolis Drug Ca, 21 E. Mary land Ward Bros., 72 S. Meridian St5roccris (IDhoIefaU.) Schnull & Ca, 60 S. Meridian SU Sererin, Osterrneyer fc Ca, 61 S. Meridian SL Kothe, Wells & Bauer. 128 & Meridian O'Connor M. & Ca, 47 S. Meridian SL Perry J. C. & Ca, 23 W. Georgia SL Geschirre und 5attel. Indianapolis Namess Ca, 10 MeCres. Holliday 5s Wyon, 03 3. Pennsylvania. es en und Sende. r Home Stove Ca, 79 S. Meridian St cben5.PersicherungsöesIIfchslfea The Indiana Life Ics. Co. Msumenk Pla.

J

t.