Indiana Tribüne, Volume 22, Number 8, Indianapolis, Marion County, 26 September 1898 — Page 1
o A , 0 i A 00 rlO k -nA V y iy u w v v O X V v av Office : No. 18 Oüb Mabama Otraszs. Telephon 1171 . Indianapolis, Zndiano, Montag, den 26. September (898. Jahrgang SS. Noi
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Wetterbericht. Schönes Wetter heute Nacht und am Dienstag. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 7 Grad, niedrig? 65 Grad. Natürlich nicht wahr. Washington, 25. Sept. Ossiziell wird hier die Richtigkeit deö GerüchteS, daß Deutschland 150,000 Gewehre an Aguinaldo liefern wolle, um ihn in den Stand zu setzen, die Amerikaner in Manila zu beunruhigen, in Abrede gestellt. Glaubwürdige, ritt nicht offizielle Nachrichten besagen, Deutschland wünsche sehr eine Kohlenstation aus den. Philipinnen, ' am Liebsten die 3.:sel Palawan. Aber Niemand erwartet, daß Deutschland daS Verlangen aussprechen werde, außer wenn die Philippinen zwischen Spanien und den Ver. Staaten getheilt werden. Ueber diesen Punkt haben die Friedenökommissäre volle Instruktionen erhalten. Wahl eines Vundeösenators. Salem, Oregon, 25. Sept. Morgen tritt hier die Legislatur von Oregon in Srtrasitzung zusammen, um die Stellung eines Bundeösenatorö zu besetzen, welche seit dem 4. Mai 1897 erledigt ist. Die Republikaner haben 67 90 Stimmen in der Legislatur, und ihre Plattform erklärte sich in der letzten Campagne für Goldwahrung, weshalb man glaubt, daß ein Anhänger der Goldwährung gewählt werden wird. H. W. Eorbett, ein bekannter Bankier auS Portland, ist biö jetzt der aussichtsvollste unter einem Dtzund Kandidaten. D i e D i n g e i n C h i n a." Lond on, 25. Sept. Die jüngste überrraschende Wendung, welche die Dinge in China genommen haben, hat hier nicht gerade angenehm berührt. Besonders darum nicht, weil man gerade damit beschäftigt war, sich über den kurz vorher durch die Entlassung des alten Li errungenen Erfolg zu reuen, die man auch gleichbedeutend mit einem Schlag gegen die russischen Bestrebungen betrachtete. Ueberall, nicht nur in England, wird die Proclamation der Kaiserin - Wittwe als eine neue Niederlage für England berächtet, und als ein Revanche - Akt von Englands altem Feinde Li Hung Tschang. Allgemein wird angenommen, daß die Mission deS Marquis Zto, welche den Zweck hatte, ein chine-fisch-japanischeS Bündniß herbeizuführen, der Tropfen war, welcher das Maaß des Zornes der Kaiserin zum Ueberlaufen brachte, und es Li ermöglichte, seinen Einfluß wieder zu gewinnen, denn trog ihrer Niederlage im letzten Kriege betrachten heute noch die Chinesen die Japaner als untergrub nete Wesen, und Jedermann kennt den Haß der Kaiserin-Mutter gegen alles Japanische. 3n den europäischen Hauptstädten wird allgemein angenommen, daß die Reaction in China zu engeren y3c Ziehungen zwischen den Ver. Staaten, Japan und England führen werde, und daß diese einen gemeinsamen Druck be Hufs Herbeiführung von Reformen ausüben werden. Die französischen Blätter frohlocken über Li'ö Rückkehr zur Macht, bloö darum, weil es störend für England ist. Die Temps" sagt über den Kaiser von China: Sein Reformeifer zeichnete sich mehr durch Inbrunst als durch Vorsicht aus. Zu verlangen, daß die Mandarine ihre Abrechnungen veröffentlichen sollten, bedeutete soviel, wie sie an der empfindlichsten Stelle ihre? Herzens zu zwicken." Der Fall D r e y s u s. Paris, 25. Sept. Der Observer" fährt mit seinen Angaben über das angebliche Geständniß Efterhazys fort. , So theilt er mit, Esterhazy habe in Gegenwart mehrerer Zeugen erklärt, er habe da Vorderes gefälscht und zwar auf Ersuchen des Colonel Sand Herr, der jetzt todt ist. Esterhazy soll gesagt .haben, die französischen Behörden hätten durch ihre Spione in Berlin und Rom erfahren, daß die deutsche und italienische Regierung im Besitz von Nach richten wären, die nur Dreyfuö habe
liefern können. Moralisch sei man
von der Schuld des.DreyfuS überzeugt gewesen, eö hätten aber positive Beweise gefehlt und, um diese zu beschassen, habe er auf Anweisung Sandherrs, der selbst Elsässer, aber strammer Antisemit gewesen sei, das Bordereau gefälscht.' Er sei ein berufsmäßiger Soldat alten Schlages und habe blind lingö die ihm gegebenen Befehle auö geführt. Paris, 25. Sept. Paul Deroulede präsidirte heute in einer Versamm lung, welche bezweckte Protest gegen eine Revision deö Dreyfus - Prozesses zu erheben, und eS wurden heftige Re den gegen Herrn Brisson uud alle hoch stehenden Vertheidigerd er Revision ge halten. Berlin, 24. Sept. Die - Nationalzeitung" spricht unter Hinvels auf die Ansicht aus.- daß das Petit Bleu" ein echteS Dokument ist und sagt: Oberst Schwarzkoppen war vollstandig berechtigt, mit einem französischen Offizier wie Gras Esterhazy in Verbindung zu treten, wenn derselbe ihm Information anbot und eö unterliegt keinem Zweifel, daß .solche Beziehungen bestände". .. ; 2 o n d o n, 25 Sept. Der Jour nalist F. C. Conyheare, der bisher eine intime Kenntniß deS DreyfuS-FalleS gezeigt hat, hat einen Brief an daS Daily Chronicle". geschrieben, in welchem er erklärt, daß Oberst Schwarzkoppen, der frühere deutsche Militärattache in Paris, thatsächlich daS Petit Bleu" an den Grasen Esterhazy schrieb, eS aber nach weiterer Ueberleguag in Stucke zerriß und fortwarf und daß der elsäsfische Portier in seinem Hause die Stücke aushob und sie an Oberst Picquart sandte. , L , .. DaS Bordereau, sagte er, sei von dem Grasen Esterhazy an Oberst Schwarzkoppen gerichtet ' gewesen, sei aber durch denselben Elsässer aufgesangen und den französischen Behörden gegeben worden. . London, 25. Sept. In eine Interview mit der Daily NevS" soll Gras Esterhazy zugegeben haben, daß er mit Frau Rachel Beer, der Gattin deö Redakteurs deö Observer", am 16 d. M eine Besprechung gehabt hat, aber er leugnet, daß er die ihm zugeschriebenen Zugeständnisse gemacht hat. Er führt einen langen Brief an Frau Beer auö der vorigen Woche an, in welchem er im Borouö Alleö leugnet, waö nicht unter seiner Unterschrist publizirt wird und erklärt, er sei durch falsche Freundschaftö - Bezeugungen seitens deS Geschäftsführer deS Observer" irre geleitet worden, während er weit davon entfernt gewesen sei, zu ahnen, zu welchen skandalösen Manövern er gebraucht werden sollte. Editoriell sagen die Daily News": Wenn die Behauptungen deö Observer" unwahr find, so sollte Graf Esterhazy an geeigneter Stelle sofort Remedur suchen und könnte sich mit einem ansehnlichen Zuwachs seines Vermögens zurückziehen. Oberst Bennal vom Generalstaie, welcher daS 2. Departement deS Intel ligenz-BureauS als Nachfolger deö Obersten Henri führte, ifi entlassen und zu seinem Regiment zurückgeschickt worden, weöhalb, weiß man nicht. Die Jnfanta Maria Ter e s a" gehoben. Playadel Este, Guantanamo Bay, 25. Sept. Die BergegeseUschaft hat unter Lieutenant Hobsonö Leitung den Kreuzer Jnfanta Maria Teresa flott gemacht und der Kreuzer wurde dann im Tau deö Potomac" und geleitet von dem Kreuzer Nedark, dem Scorpion und dem Alvarado nach der Guantanamo Bay gebracht, wo er ge fiern Abend eintraf, und zu Ehren der gelungenen Hebung alle Dampfpfeifen ertönten und der 'Nationalsalut ge feuert wurde, in welchen dje Cubaner mit Hochrufen einstimmten. Aus der Höhe von Siboney ließen der Barometerstand und der Wind auf daö Nahen eineS OrkanS schließen, und man verstärkte deshalb die Schleppkrast. Die Nevark" unter Capt. Goodrich leistete verthvollen Beistand bei der Hebung der Maria 5eresa. Daö chiff wird vom Reparaturschiff Vul can sür die Fahrt nach dem Norden in Stand gesetzt. --i Allerlei auö Deutschland. Berli , 25. Sept. Der Vorwärts veröffentlicht einen Bericht he? soziql
demokratischen Partei, der bei der
Partei - Versammlung in Stuttgart vorgelegt werden soll. Er weift die stetige Zunahme der Bewegung in Deutschland nach, und seine Ausbreitung in Provinzen, in denen er noch vor wenden Jahren unbekannt war. Die Wahl - Campagne kostete der Partei 200,000 Mark. Die Bersendung von Broschüren habe mächtig geholfen. 68 politische Zeitungen ar beiten für die Lehren der Partei, eine von ihnen ist illustrirt. Die Gesammt Einnahmen der Partei beliesen sich aus 320,000 Mk., die ' Gesammt-Auö gaben aus Z340.000 Mk. Die Hamburger Handelskammer hat den Kamps sür daö amerikanische Schwein ausgenommen. Nach den statistischen Ausweisen hat weder in Preußen noch in Hamburg ein einziger Fall von Trichinofis seit 15 Jahren aus amerikanisches Fleisch zurückge führt werden können. Die Eingabe schließt mit den Worten, daß die Maßregeln gegen die Einfuhr amerikanischeu Fleisches unbegründet und schäd lich für die virthschaftlichen Interessen Deutschlands seien. Sämmtliche Hamburger Blätter mit Ausnahme der Hamb. Nachr. unterstützen die Vevegung und die gesammte liberale Presse deö Landeö greift in die Agitation ein, da die Fleischpreise fortgesetzt steigen. Berlin, 25. Sept. Eine neue, sehr wichtige Erfindung wurde während der, letzte Woche zu Ende gegangenen Marine - Manöver ausprobirt. Es ist etwas Aehnlicheö wie das geschichlliche aber verloren gegangene phönicische Feuer. Eö brennt, wenn eö mit Lust oder Wasser in Berührung kommt, und kann durch Nichts, auch nicht durch , daö Aufwerfen von Erde gelöscht werden. Eö brennt Heller wie elektrische Suchlichter,, kann unter Wässer oder ' unter - die - Erde. - versenkt werden, und sobald eö an die Oberfläche gebracht wird, erleuchtet es den gewünschten Punkt. Die Proben sanden während der Nachtmanöver bei Helgoland und Kiel statt, und erwiesen den Werth dieser Erfindung für die Entdeckung des FeindeS.. Die Brutalität, mit welcher der Rittmeister Graf Stolberg-Wernkge-rode, von den 15. Ulanen, den Seegeanten Scheinhardt getodtet hat, wird vielfach besprochen. Wie es sich herausstellt, hatte Scheinhardt in einem Biwuack in der Nähe von Hagenau daö Abkochen' zu beaufsichtigen, war aber durch einen anderen Austrag veranlaßt worden, sich zeitweilig zu entfernen. In seiner Abwesenheit hatten die Soldaten daö Essen verderben lassen. Alö Scheinhardt zurückkehrte, schalt Graf Stolberg ihn und belegte ihn mit Schimpfnamen. Scheinhardt wurde erregt und antwortete, er glaube, eine solche Behandlung nicht zu verdienen, worauf der Graf ihm eine Ohrfeige gab, die ihn gegen einen Wagen warf. Der Gemißhandelte rief zwei Kameraden zu : Ihr habt gesehen, daß ich geschlagen worden bin". Darauf zog der Gras seinen Degen und versetzte Scheinhardt zwei Stiche, eine inö Bein und einen in den Kops hinter daö Ohr. Der Sergeant suchte mit dem Taschentuch daö Blut zu stillen und stramm zu stehen, sank aber bewußtlos zu Boden und starb am nächsten Tage im Hospital. . Wie eö heißt, sehen die Behörden Stolbergö Handlungsweise nicht sehr streng an und seine Strafe dürste nur milde sein, um die Disziplin nicht zu lockern. -- OH!l7S.c!aHrlHtn. Angekommen in : Bremen: Kaiser Wilhelm der Große" von New Sork. Liverpool: Campania" von New Sork. NevSork:Alefia" von Marseille; La Gascogne" von Hadre; Sdam" von Amsterdam. , Ein Lynchgericht am he ll e n Tage fand in Patrick County, Va., statt. Ein junger, weißer Mann, Namens Lee Puckett, war das Opfer desselben. Aor ungefähr einem Jahre wurde er wegen Einbruchs 'processirt. jedoch entlassen, und als wahnsinnig in ein Irrenhaus geschickt. Er entfloh aus demselben und machte einen Angriff auf eine junge Dame NamenS Phoebe Gates. Puckett stand zur Untersuchung vor einem Friedensrichter, als eine Anzahl entschlossener. Bürger sich des Missethäters bemächtigte, ihn. eine kurze Stre.ke fortschleppte. . und erschok. . ' .- ;
allerlei.
Die heurige Weizenernte in Minnesota und den beiden Dakotas wird auf 187.800,000 Vushels ge schätzt, gegen 130.000,000 Bushels im VT) rt.t.d.A CT l. 1 r - tY r cm ... vijutfic. uvvil rillsaucn aus nein rtsnf,t RRiWinnn n??er?t co 1 -v.wv.vw, wiviw-jymviu Uü( 800.000. Siid-Dakota 36,000,00023u T&afa on:i m ri i i l IV". JJtu reizen vejieui ino m nun nesota 5.500.000, in Nord - Dakota 4,700,000, in Süd-Dakota 3,000.000, in den drei Staaten also 13,200,000 Acres.- Der Durchschnittsertrag vom Acre zeigt eine geringere Zunahme als die Gesammternte andeutet, da das heurige Weizengebiet um etwa 2.000,000 Acres größer ist, als das vorjährige. , Jndem Kansas'er Neste Mlllonvale wurde der deutsche Gastfoijth : Peter H.ammerli von den Frommen" des Ortes unter Führung eines ,Temperenz - Scribenten Namens Miller in seiner Wirthschaft attakirt, nachdem die fanatische Bande in eimm anderen Wirthshaus Alles kurz und klein geschlagen hatte. Hammerli schützte. sein Eigenthum vor dem Gesinkt und brannte Miller eine Kugel auf den Pelz. Dafür wurde Jener eingesperrt und während er über die Liebenswürdigkeit seiner Mitmenschen im Gefängniß nachdachte, demolirte man ihm sein Haus, welches er in gutem Rechte vor dem Mob vertheidigt hatte. . E i n e w a n d e r n o e S ch a uspielertruppe schlug jüngst in einer kleinen englischen Hafenstadt ihre Zelte auf. .In den ersten Tagen erzielte sie wundervolle Einnahmen, die jedoch im Laufe der .Woche immer mehr abnahmen. bis die Künstler am Sonnabend vor leeren Bänken spielten. Aber es kam noch schlimmer; bald nach der Beendigung der '.trostlosen Vorstellung wurde die ganze Gesellschaft von der Polizei verhaftet. Während der ganzen Nacht eingesperrt, gaben sich die Jünger der Kunst allerlei trüben Gedanken hin und durchforschten vergeblich jede Falte ihres Gedächtnisses, um zu ergründen, welches Verbrechen sie wohl im Laufe der Woche begangen hnhtn mockten. Am folaenden Tage wÜRlchten e dem Richter vorgeführt zu werden. Äver es war ja niuu Sonntag in England! Wartet bis morgen lautete die Antwort. Am Tage des Herrn können wir weder etwas thun, noch sagend Montag früh wurden sie dann endlich zu dem Richter gebracht, der ihnen zu ihrer Ueberlaschung mittheilte, daß sie nur deshalb verhaftet worden seien, weil ,hre Anwesenheit der Stadt Unglück gebracht habe. Da sie auch Sonntags spielten, sei der Heringsfang, von dem die Bürger der Stadt lebten, sehr schlecht ausgefallen. Zur Beruhigung der erregten Einwohner und damit die Heringe sich wieder fangen lassen, müsse die Theatergesellschaft sofort die Stadt verlassen. Also geschehen lm Jahre des Heils 1898! ßinem abaefeimten Schwindel sind verschiedene Nonnen-; klöster Süddeutschlands zum Opfer ge- . .! . . rjc!.......t! fallen. Bei der oerin er,llzicnelr twi s,: n,,l,idete Damen. Mutter und Tochter, und theilten ihr mit. die Tochter habe die Adsicyl. ,n vas ioncr cm zutreten, sobald sie großjährig sei. was in wenig Monaten der Fall sein werde. Sie hätten ein Leinengeschäft in Berlin. das die Mutter jetzt auflösen mus. se, da sie Wittwe geworden sei. Um jedoch ein gutes Werk zu thun, wolle sie ihre vorzügliche Leinenwaare zu außerordentlich billigen Preisen an Klöster absetzen. Auf diese Welse gelang es ihnen, einer Reihe von Klostern minderwerthige Leinwand zu hohen Preisen abzusetzen. Auf Veranlassung der Staatsanwaltschaft von Aschassenburg wurden die beiden Schwindlerinnen, die 53jährige Handlerin Rebekka Lamm aus Herzogenbusch und ihre Tochter Marianne, die 30 Jahre alt. also längst volljährig und an den Kaufmann Heinrich Wallach verheirathet ist. in Berlin verhaftet. DaS Gerede von dem Eintritt ins Kloster war nichts als ein Geschäftskniff, denn Mutter, und Tochter sind Jüdinnen. Da Gericht zu Aschaffenburg verurtheilte beide zu 2z Iahren Gefängniß und die Strafkammer in Frankfurt erhöhte jetzt diese Strafe wegen der Betrügereien von Frankfurt. Mainz und Wiesbaden auf je S 5labre. Frau Zesfie Schnyder, 42 Jahre alt, 333 West Market Straße vohnhast,'vurde irrsinnig erklärt. H. Schmedel. Bürsten - Jabrikant, No. 716 OK NeEartv Str. 1. Beinahe 100 Mitglieder deö Deutschen Klubö machten gestern' eine Ekeursion über die E. H. & $. Lahn nach Eincinnati mit. Man dinirte im Zoologischen Garten und besuchte später auch noch Eden Yar'k. Daö, auö den Herren Nobt. Kipp, Emil Martin und 0, Springhorn bestehende Comite hatte alle Arrangements in vortreffUer eise besorgt. ,
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abeock, von voea, N. V. ei Q V Veteran der 3. N. fl. Artillerie ud seit dreißig Jatzren bet der Babcock & Munsel Carriage Co. von uburn sagt: .Ich schrktbe. um mein, Dank auZzusprcchkn für den wundkr bar, utzkn. dm mir Dr.' Milei' Hkart Eure brachte. Ich litt skit Jahr, a Sciatica al Rksultat tti ArmkklkbknS. wodurch ins in Her, in schlimmst Wkisr krgrisskn wurdk. mrine Glieder schwollen an von den Knöcheln aufwärtt. Ich war ausgeblasen, dak ich nicht tm Stande war. meine leider ,uzuknöpfen, hatte heftige Schmerzen in der Herzgegend, erstickende nsälle und kurzen Athem. Drei Monate lang konnte ich nicht liegen und nur in einem rmftuhl schla sen. Ich wurde von den heften Doktoren behan delt, der allmShlig schlimmer. Vor ungefähr einem Jahre begann ich Dr. VtiUi' Heart Eure zu nehmen und ti rettete mein Lebe wie durch ein Wunder. Dr. Mile,' Mittel werde durch alle Apotheker verkauft unter einer positiven Garantie: die erste Flasche nUtzt oder da eld wird zurücker stattet. Buch tiber die Krankheiten Iti Herzen und der Nerven frei. e? t7J i t rxzztzr j ttec f iAXy Adresse: D r. t l e M e d i c a l K ,.. Elkdart. Jd. Der Neger Wm. Averh stahl gestern aus Greenbaumö Laden an Mass. Ave. ein Paar Schuhe und lies davon. Greenbaum hatte eö bemerkt und verfolgte den Dieb, indem er fortwährend rief haltet den Dieb." Ein Mann Namens Hill und Rich. Gahar holten Avery ein und übergaben ihn den Polizisten Richards und Robinson. Im Polizeigericht wurde er mit ZI und 30 Tagen Arbeitshaus bestraft. R heumatiKmuöim Rücken. in den Schultern, Hüften, Aenkeln, Elbogen oder Handgelenken enfieht durch zu viel Säure im Blut. Hood's Sarfapanlla Heut Rheumatlömuö. Sood'ö Villen lind die beste Abführ-und Leber-Medizin für ftamiliengebrauch. 25 Die demokratische County Convention für die Nominiruag von sieben Kandidaten für die Legislatur findet nächsten Freitag in der Cleveland Halle statt. Die Convention beginnt Vormittags um 411 Uhr. Die Primärvahlen finden Donnerstag Abend statt. Die gemeinschaftliche Convention mit Hancock Co. für die Nominirung eines gemeinschaftlichen Kandidaten für die Legislatur und die Convention, mit Morgan Co. sür die Nominirung eineS gemeinschaftlichen Kandidaten sür den Senat findet zur gleichen Zeit statt. Mucho'ö Cigarrenladen befindet ft in o. 190 OS Wasbinatou Ctr. Der Stfew York Store. lMablirt 1853.) "VSSUffi Butterick Muster ! ' Die größte Colleetion, welche noch je nach Indianapolis gebracht wurde, wird von Mittwoch an auf Auktion verkauft. Die Ausstellung schließt Dienstag. Sine außerordentliche Gelegenheit Rugs" zu kaufen. m m m 81,00 V 81.00 Big ö Bahn Sonntag, 2. Oktober. Opezialzug verläßt Indianapolis 7 Uhr Vormittags und Cineinnati 7 Uhr Abends. Hält nur in Chelbybitte und Sreensbnrg a. i). ZN. Vronson. A. 8. ?. a.
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