Indiana Tribüne, Volume 22, Number 6, Indianapolis, Marion County, 24 September 1898 — Page 2

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Crrid)nj Täglich ans TU täzliche ,Tr'.i2ne' kostet duzch den Xl;tx 2 (lentl per Woche, die SontagS.Tribüe'I Ztnt per Woche. Leide lufacwc 15 Seat 85 Cents pk,rk,t. ?er Poft tnhatt ei !il ezeschiSt 1 srauHZthlnz ? pe? JaZr. Offui 18 Süd Nlabsms StrsKt. Indianapolis, Ind., 24. September '93 Spanischer Aberglaube. Seit längerer Zeit bemüht man sich, den merkwürdigerweise als Unglücksstein betrachteten Opal wieder in Mode zu bringen. Eine große Anzahl vernünftiger Menschenhai auch bereits ihr Vorurtheil gegen den Stein bekämpft und trägt ihn trotz des warnenden Abrathens abergläubischer Freunde und Bekannten. Niemand aber würde jemals einen Spanier dazu bewegen können, einen Opalring an seinen Finger zu stecken. Einem solchen Ringe, der sich im Besitz der königlichen Familie befindet, olaubt nämlich die ganze Nation ihr Unglück in dem letzten Kriege verdanken zu müssen. Dieser Ring gehörte einst jener berühmten Schönheit, der Comtesse de Castiglione, zu deren Bewunderern auch König Alfons der Zwölfte von Spanien zählte. Die Comtesse erwartete mit Bestimmtheit, daß der König sie zu seiner Gemahlin machen würde; als dies jedoch nicht geschah, schwor sie ihm Rache und sandte ihm eines Tages ihren wunderbar schönen Opalring. Der König zeigte ihn seiner Gattin Mercedes, die so entzückt von dem Kleinod war, daß sie bat, es behalten zu dürfen. Alfonso schenkte ihr den Ring, ohne sich zu besinnen; von dem Tage an aber begann Mercedes zu kränkeln und nach wenigen Monaten starb sie. Der Ring, der ihr längst zu weit geworden war, fiel von selbst von ihrer erkaltenden Hand; der König hob ihn ehrfurchtsvoll auf. drückte ihn an seine Lippen und schenkte ihn seiner Großmutter, der Königin Christina, die mebrere Monate spater aus dem Leben schied. Nun wurde der ominöse Ring AlsonsosSchwester Maria del Pil, übergeben, die ihn nur wenige Tage getragen hatte, als sie ganz plötzlich- einer geheimnißvollen Krankheit zum Opfer fiel. Nach dieser Serie von Unglücksfällen entschloß sich der König, den Nina selbst zu behalten. Er steckte ihn an den Finger und war innerhalb 24 Stunden eine Leiche. Königin Chistina, die nicht im Geringsten abergläubisch ist, nahm den Ring nach dem Tode ihres Gatten an sich, doch wurde sie von den anderen Familienmitgliedern bestürmt, das unHeimliche Schmuckstück zu vernichten. Dies geschah nun zwar nicht, aber Christina hängte den Ring, anstatt.ihn zu tragen, um den Hals des Schutzpatrons, an welcher geheiligten Stätte er sich noch heute befindet. Das spanische Volk aber ist ganz fest davon überzeugt, daß sein Herrscherhaus die vielen Heimsuchungen, von denen es befallen wurde, um ttm fluchbeladenen Ringe zuzuschreiben hätte und daß dieser auch allein schuld an dem unglücklichen Ausgange des Krieges mit den Ver. Staaten von Amerika sei. Der Spanier dürfte also nicht eher beruhigt sein, als bis der Unglücksring thatsächlich zu ezistiren aufgehört haben wird. Beim Photographen. In welcher Stellung sollst Du Dich photographiren lassen? Dies? Frage ist Niemandem gleichgiliig, und doch verläßt man sich in der Beantwortung derselben auf das Geschick des Photographen, der bei der Auswahl de: Stellung häufig mehr von augenblicklichen Eingebungen als von gesetzm'äßiger Ueberlegung ausgeht. Und doch giebt es eine Reihe von Regeln, die sich ein Jeder wohl einmal daraufhin ansehen sollte, um das Passende für sich auszuwählen, wobei wir übrigens von vornherein vorbeugend bemerken wollen, daß wir die extremen Ausbildungen der einzelnen Gesichtstheile, wie sie nun einmal gegenübergestellt werden müssen, selbstverständlich bei keinem unserer Leser und erst recht bei keiner unserer Leserinnen als vorhanden voraussetzen. Wenn man eine sehr hohe Stirn besitzt, so kann die Stellung freilich in diesem Falle das Uebermaß nicht ausgleichen, vielmehr muß der Photograph wissen, daß sich das Bild der Stirn verkürzt, wenn er seinen Apparat t.twas anhebt. Hellfarbige Augen und vorzugsweise blaue Augen dürfen nicht bem Lichte zugekehrt werden, tiefdunket'e Augen dagegen müssen viel Licht von vorn haben und sehr wemg Licht von zben. Sind die Augen klein oder weit geschlossen, so ist es gut, wenn der Blick ein wenig nach oben gerichtet wird. Umgekehrt muß derjenige mehr zu Boden sehen, der ausfallend große Augen oder einen etwas starren Ausdruck in denselben hat. Läßt man sich en face aufnehmen, so müssen die Augen gerade vor sich blicken, aber gleichzeitig muß dann oer Rumpf mehr oder weniger zur Seite gewendet werden. Ganz besondere Aufmerksamkeit verlangt die Nase. Ist die Nase lang, so muß das Gesicht von vorn photographirt werden. Leidet Jemand an einer Stupsnase, so muß wiederum derPhowgrafch seine Dunkelkammer etwas anb:ben, damit man nicht etwa in die Nasenlöcher hineinsehen kann. Dicke und platte Nasen müssen stets, um ihren Ausdruck nach Möglichkeit zu verbessern, etwas von der Seite aufge--nommen werden. Bei Dreiviertelstellung läßt man die Nase etwas über die Wangenlinie hinausragen. Wenn die Backenknochen vorstehen und die Wangen hohl sind,- so muß eine starke Beleuchtuna von oben vermieden und das Gesicht so weit von vorn genommen werden, daß die Wangen gut beleuchtet sind. Runzelige Gesichter erfordern eine starke Beleuchtung von dorn her, damit wenig Schatten entstehen. Ein kleiner und schmaler Mund muß von vorn photographirt werden, ein großer Münd und ein lolcher mit starken Lip

pen von der Seite. Die größte Schwierigkeit besteht, wie sich übrigens Jeder selbst sagen kann, in der Vertheilung der Beleuchtungsstärke. Eine zu gleichmäßige Beleuchtung erzeugt ein fanftes. oder auch wenig charaktervolles Bild. Ein Uebermaß der Beleuchtung

von vorn her flacht das vta)t ao uno benimmt ihm seinen geistreichen Ausdruck, falls ein solcher vorhanden ist. Ein Uebermaß des Lichtes von oben her macht die Züge eckig und hart. Aus diesen Regeln kann man zu gleicherZeit lernen, daß man erstens selbst viel zur Erhaltung eines vortheilhaften Porträts beitragen kann und zweitens doch von dem Photographen in manchem wesentlichen Punkte abhängig bleiben muß. Um das erstere zu lernen, rathen wir Jedem: Betrachte Dich genau im Spiegel" und Erkenne Dich selbst!" Die Befolgung eines dieser beiden Rathschlage allein würde nichts nützen. Die Tabakerzeugung der Erde. Ueber die Tabakerzeugung der Erde in den letzten Jahren hat ein Statistiker folgende Seststellungen gemacht: Die Vereinigten Staaten stehen mit ihren 240.000.000 Kilogramm Rohtabak an der ersten Stelle aller produzirenden Länder der Welt. Die Hauptproduktionsorte Amerikas sind die Gegenden Ohio, Kentucky, Virginia, Maryland und. namentlich für die Deckblattfabrikation, New York. Massachusetts und Wisconsin. An zweiter Stelle steht Britisch - Indien mit 175.000.000 Kilogramm. In der europäischen Rohtabakfabrikation ist besonders Rußland von Bedeutung, das in Europa an der Spitze steht. Durchschnittlich werden dort 10.000.000 Kilogramm pro Jahr produzirt, während Oesterreich - Ungarn jährlich 63,000.000 Kilogramm Tabak liefert, der hauptsächlich zu Cigaretten verwendet wird. Die Produktion Chinas ist kaum festzustellen, doch dürften 50.000.000 Kilogramm für dessen Produktion zu wenig gerechnet sein. Deutschland, dessen besserer Tabak aus Franken und dem Elsaß kommt, liefert nur geringere Sorten, alles in allem jährlich 35.000.000 Kilogramm. Die europäische Türkei.NiederländischIndien und Cuba ernten durchschnittlich je 30.000.000 Kilogramm sehr geschätzten Tabaks. Der fette Tabak, von Brasilien erzeugt, wird auf 27,000.000 Kilogramm pro Jahr geschätzt, ihm folgt Japan mit 22.000,000 Kilogramm. Die Philippinen und Frankreich bauen je 20,000.000 Kilogramm Tabak, wovon der Manilatabak sofort an Ort und Stelle zu Cigarren verarbeitet wird. Persien liefert 18.000.000. die asiatische Türkei 15.000.000 und die Kapkolonie 10.000.000 Kilogramm. Der gesuchte bosnische und herzegowinische Tabak kommt nur in 9,000,0(X) Kilogramm auf den Weltmarkt. Columbien liefert 5,000,000, Belgien 4.500.000, Algier und San Domingo je 4.000.000. Argentinien, Paraguay und Mexico je 3.000.000 Kilogramm. Porto Rico, Australien, Holland und Griechenland gewinnen gleichfalls je 3.000.000 Kilogramm Rohtabak. Der zu Cigaretten verwendete vorzügliche serbische, rumänische und bulgarische Tabak wirft nur einen Ertrag von kaum je 3.000.000 Kilogramm ab. Italien, die Schweiz, Schweden. Portugal.Dänemark stehen ebenfalls mit Ziffern unter 3.000.000 Kilogramm auf der Liste. Ceylon mit 3.000.000 und einzelne Gegenden in Asien und DeutschOstafrika vervollständigen die Liste der tabakerzeugenden Länder der Welt. Man kann die Gesammterzeugung der Erde also ungefähr auf durchschnittlich 1.000.000.000 Kilogramm Tabak jährlich rechnen. Interessant ist der Verbrauch an Tabak pro Kopf der Bevölkerung in den einzelnen Ländern. Der Holländer ist als stärkster Raucher bekannt. In Holland kommt nämlich auf den Kopf nicht weniger als 6 Pfund pro Jahr. An zweiter Stelle steht Belgien mit 5 Pfund pro Kopf. Der Türke verbraucht durchschnittlich 4 Pfund Tabak pro Jahr. Dann kommt Amerika mit 3j Pfund pro Kopf. Es folgen in abwärtsgehender Richtung: Deutschland, Frankreich, Spanien und Italien, endlich von den europäischen Staaten so ziemlich als schwächster Consument England. Neueste ZukerJndustrie. Nachdem man von solchen Wunderdingen, wie von Gewinnung electrischen' Kaffee's" aus Sägemehl gehört hat, mag es die verwöhnten Leser von Sensationszeitungen auch nicht mehr sonderlich überraschen, daß ein Jllinoiser aus Milch Zucker macht! Immerhin ist diese Art wirklicher oder angeblicher Zucker - Industrie eine fluchtige Erwähnung werth. Im Fox - River - Thal ist die betreffende Fabrik zu finden. Der Untcrnehmer, der für einen Milch - Sachverständigen vom reinsten Wasser" gilt, verwandte nur abgerahmte Milch zum Zuckermachen; denn den Rahm verwerthet er extra. Die abgerahmte Milch wird einem Gerinnungs-. und Trocknungsverfahren unterworfen ; dann wird sie verschiedene Male abgekocht, bis sie zu einen Syrup geworden ist, und aus diesem Syrup wird bräunlicher und später Heller Zucker gemacht. Aber das Wie dieser letzteren Processe ist eben das Geheimniß! Für diesen Milch - Zucker wird ein halber Dollar das Pfund verlangt, und er soll für Heilzwecke unschätzbar sein. Der Zucker - Trust" aber braucht vor ihm nicht zu zittern! OSönbeit sitzt im Olut. Reiueö Blut bedeutet reine ftauL Ohne diese keine GfiönBelL Gaita retö, Candy Cathartie reinigen daß .Slut, kräftigen die Leber und entfernen alles Unreine aus dem Körper. Fangen ßit heute an, yufteln, Ct i schwüre, Mitesser und so deiter zu bertreiben. Qchönhert für 10e. 3n allen potheken. Zufriebenstellung 'aarantirt. 10c 25e. Qc

Slm Hofe drS Zaren. Es ist Thatsache, daß kein Fürsien, Hof einen so glänzenden und pittoresken Eindruck macht, wie derjenige Rußlands. Das russische Hofkostüm, sowie die militärischen und ministeriellen Uniformen sind kostbar und reich im höchsten Grade, und dieser Glanz erstreckt sich sogar auf die Livreen der Lakaien, deren scharlachrothe Röcke buchstäblich von Goldstickereien flimmern. Selbst bei der kleinsten Hoffestlichkeit ist der Anblick des prunkvollen Getriebes ein glänzender, und wenn die kostbaren Abendtoiletten der Damen sowie die von der höchsten russischen Aristokratie mit Vorliebe getragenen werthvollen Smaragden und Rubinen bei einer Ballfestlichkeit zum Vorschein kommen, erhöht sich dieser Eindruck noch um ein Bedeutendes. Die russischen Hoftänze tragen einen sehr ceremoniellenCharakter, Menuette und Polonaisen werden bevorzugt, aber Zar und Zarin nehmen weit mehr als es an anderen Höfen Sitte, fast stets persönlich daran Theil. Auch das Ballet wird im Petersburger Winterpalais sehr gepflegt und steht unter Leitung eines bekannten französischen niaitre de Ballet", der bereits seit 1874 seinen Posten bekleidet und sich großer Beliebtheit bei Hofe erfreut. Die Diners finden meistens in der großen Waffenhalle des Petersburger Palais statt und werden nicht stehend.

wie es der der Mehrzahl der europaischen Höfe der Fall ist, eingenommen, sondern die Gäste sitzen in langer Reihe an einzelnen Tafeln. Beim Betreten des Speisesaales formiren die Gäste ihrem Range entsprechend ne lange Kette; an die Spitze dieser Prozession tritt der Zar, der die distinguirteste unter den anwesenden Damen am Arme führt. Die Silber- und Porzellanschätze der kaiserlich russischen Hoftafel sind in ganz Europa ihrer Kostbarkeit und künstlerischen Schönheit wegen berühmt. So besieht eine allerdings nur bei besonderen Anlässen in Gebrauch genommene Serie von Tafelgeräthen für 500 Personen ganz aus reinstem mit Gold eingelegtem Silber. Bei dem St. Georgs - Ordensfest, zu dem alle Träger dieser Dekoration eine Einladung erhalten, ist es üblich, den Gästen das silberne Tafelgeräth, d. h. Teller, Besteck und Becher, zum Geschenk zu machen. Ein ähnlicher Gebrauch herrscht im Frühjähr jeden Jahres, sobald die Newa eisfrei wird. Der Festungscommandant begiebt sich dann zu einer persönlichen Audienz in das der Citadelle gegenüber gelegene Winterpalais, um dem Zaren Bericht über die StromverHältnisse abzustatten , und erhält bei der Verabschiedung aus den Händen seines Herrschers einen silbernen mit Silberrubeln bis zum Rande gefüllten Becher. Bei Hofdiners kommen die kostbarsten und auserlesensten Früchte sowie die seltensten Blumen, unter denen Orchideen besonders bevorzugt werden, auf den Tisch. Selbstverständlich entspricht auch die Küche dem verwöhntesten Geschmack. Im Laufe des Abends pflegt das Zarenpaar in Begleitung der höchsten Beamten des engeren Hofzirkels einen Rundgang durch sämmtliche Gemächer, in denen die Gäste reihenweise Spalier gebildet haben, zu unternehmen. Bei Bällen und größeren Festlichkeiten werden zwei oder drei der größten Säle gewöhnlich in einen Wintergarten verwandelt. Palmen, Farne. Blumenbeete und selbst exotische Früchte tragende Bäume sind dann in geschmackvoller Anordnung in den Räumlichkeiten vertheilt und das ganze Arrangement gewährt im Glänze der elektrischen Lichter und Tausender von verschiedenen Lämpchen einen unbe schreiblich schönen Anblick. Hunderte von Sesseln sind zur Bequemlichkeit der Tänzer in diesem Feenlande aus tausend und einer Nacht aufgestellt. Es ist unmöglich, all' die seltenen Kunstgegenstände, Gemälde, Statuen, Juwelensammlungen, Alterthümer und Curiositäten aus aller Herren Länder, die das Winterpalais bei derartigen Gelegenheiten zur Schau trägt, aufzuzählen. Alles erstrahlt in orientalischer Pracht und das Auge ermüdet beim Anblick eines Prunkes, der in Europa nicht seines Gleichen besitzt. Das Familienleben des Zaren ist ein äußerst herzliches. So wird erzählt, daß er nach der Geburt der Großfürstin Olga seinen Schreibtisch in das Reconvalescentenzimmer seiner hohen Gemahlin schaffen ließ und in dem Schlafzimmer die dringendsten Regierungsgeschäfte erledigte, um der Kaiserin so viel wie möglich Gesellschaft zu leisten. En sarnille" lebt das Zarenpaar nach dem Vorbilde Alexanders IH. sehr einfach und jedr überflüssige Prunkenfaltung ist im engeren Kreise verpönt. Seit dem Einzüge 'der Darmstädter Prinzessin in das altehrwürdige Winterpalais hat der Zar große Fortschritte in der deutschen Sprache gemacht und beherrscht jetzt letztere fließend. Die beiden Kinder des Zarenpaares haben deutsche und englische Erzieherinnen, merkwürdiger Weise wird das Französische neuerdings selbst bei Hofe sehr vernachlässigt, wie man sagt, weil die Kaiserin diese Sprache nur unvollständig beherrscht. Ihr Verlust. Eine Radlerin stürzt Abends auf der Straße von Straßburg nach Schiltigheim. Das Rad ist beschädigt, die Laterne zersplittert; die Passanten bleiben stehen; einige Herren richten die junge Dame auf. Einer der Herren fragt: Est-ce que vous etes fait mal, mademoiselle?" (Keine Antwort; die Radlerin schaut suchend zu Boden.) Der Herr: Estce que vous avez perdu quelque chose, madempiselle?" (Keine Antwort; sucht weiter.) Der Herr: Qa'eat-ce vous cherchez, mademoiselle?" Beharrliches Schweigen der Dame.) Der Herr:.No, was suchen S' denn, Mamsell ?" Die Dame: Mine Zä&iV '

GememnumgeS. 3 u mW aschenseidenerT lich er ohne Seife nimmt man Kartofplwasser. Man schäle einige Kartofsein, reibe sie in eine Schüssel mit fri-

schem Wasser, lasse sie eme Stunde stehen und presse sie durch ein Sieb. Die Tücher werden im ablaufenden Wasser sehr schön rein und erhalten ihren früheren Glanz. Das Rohrgeflecht bei Stühlen wird wieder straff und fest, wenn man den Stuhl stürzt, das Rohrgeflecht mit ganz heißem Wasser mittels eines Schwammes recht gründlich anfeuchtet und abwäscht, so daß sich das Rohrgeflecht tüchtig mit Wasser ansaugen kann. Hierauf stellt man , den Stuhl in die freie Luft, noch besser in die scharfe Zugluft oder im Winter neben den geheizten Ofen und läßt ihn trocknen. Der Erfolg wird ein vollkommen zufriedenstellender sein. Ein bewährtes Mittel gegenWundgehen istSalicylsäuretalg. Denselben stellt, man sich her, indem man 2 Theile Salicylsäure in 5 Theilen Benzoetinktur löst und der Lösung 100 Theile Hammeltalg, welche zuvor mit 5 Theilen Benzoeharz verrieben sind, zusetzt. Das Ganze wird tüchtig umgerührt und in passende Blechbüchsen oder Dosen gefüllt. Um Fensterscheiben undurchsichtig zu machen, verfahre man wie folgt: Bienenwachs wird in Terpentinöl aufgelöst und dieser Lösung, damit sie schneller trockne und hart werde, etwas Siccativ und Lack zugesetzt. Die Fensterscheiben streicht man mit dieser Mischung aus der Außenseite, nd betupft sie recht gleichmäßig mit Wattebäuschchen. Auf Wunsch kann man das Wachs mit Lasurfarben, z. B. Pariserblau. Krapplack etwas färben. Einfaches Wachs wirkt aber immer feiner. Geplatzte Kartoffeln werden bekanntlich besonders gern auf denTrfch gebracht, indessen bleiben, die Wünsche nach dieser Richtung hin häufig unerfüllt. Sollen . Kartoffeln ihren feinsten Geschmack erreichen, so wasche man sie erst unmittelbar vor dem Kochen, setze sie mit kaltem, leicht gesalzenem Wasser an. lasse sie , darin halb fertig kochen, ersetze dann dieses Wasser durch 'siedendes, ebenfalls gesalzenes und lasse schnell kochen. Sobald die Kartoffeln weich sind, schrecke man den Sud mit etwas kaltem Wasser ab; so behandelt, platzt jede Kartoffel, behält aber trotzdem ihren höchsten Wohlgeschmack. Um Motten aus Möbeln zu entfernen,. lasse man Ueberzeug und Polster entfernen, stelle die Holzgestelle in eine besondere Kammer und stelle unter die Möbel Gefäße mit starker Karbolsäure auf und decke dann einen Teppich oder auch die Ueberzüge darüber, so daß der Geruch de, Karbolsäure , sich., darunter concentrirt und besser m alle Fugen der Gestelle dringen kann. So lasse man sie mehrere Tage stehen.. Gewöhnlich sind dann die Motten auch ai?5 dem Ueberzeug entfernt. Es empfiehlt sich bei so stark vermotteten Möbeln, dann neuePolsterung zu nehmen, in die man der Borsicht wegen Kampherstllckchen mit einpolstern läßt. Der Geruch verschwindet an der Luft, ist aber doch stark genug, Motten zu vertreiben. Beim Berreisen lege man auf und in die Möbel zusammengeballte Zeitungen, die stark mit Terpentin getränkt worden. Daüber breite man wieder inTerpentin getränktes Zeitungspapier und darüber Leinwanddecken. Sommerfrischler, die also verfahren, werden keine Motten bei der Rückkehr vorfinden. Terpentin macht weder Flecke, noch hält es den Geruch aus, sobald das Papier wieder entfernt ist. Zur Pflege der Fing ernäg e l. Nicht wenig Frauen mit ganz hübschen Händen ärgern sich doch fortwährend über das unschöne Aussehen ihrer Fingernägel in Folge der Bruchigkeit und des Splitterns derselben. Wer hieran leidet, der sollte die Nägel immer nur mit sehr scharfer Scheere beschneiden, doch das niemals thun oder auch sie abfeilen, ehe die Fingerspitzen nicht einige Minuten in warmes Wasser getaucht waren. Der Sprödigkeit kann oft in hohem Grade dadurch abgeholfen werden, daß man Nägel und Fingerspitzen vor dem Zubettgehen tüchtig mit etwas Mandelöl einreibt und die Nacht über weiche Lederhandschuhe trägt. Die Hausfrau, deren Nägel leicht brechen, sollte sich am heißen Herde nie etwas zu schaffen machen, ohne vorher bequeme Handschuhe anzuziehen, da die trockene Hitze des Fingers die Fingernägel immer spröder und brüchiger macht. Ein Kaffeelöffel voll Citronensaft in einer Tasse lauwarmem Wasser macht die Nägel weißer, geschmeidiger und gleichzeitig auch politurfähiger. Das Poliren sollte keinen Morgen unterlassen werden, denn durch kurzes Eintauchen der Finger m jene Mischung gelingt es, die Nägel ohne Anwendung eines metallenm Schabers ganz rein und durchscheinend zu machen, wenn man sie nachher nur mit einem Handtuch oder weichen Leinenstückchen abreibt. Das erleichtert auch das Zurückdrängen der Haut am Nagelgrunde, die niemals abgeschnitten werden sollte. .Schon beim Abreiben des Nagels gelingt es, die daran hastende Haut zurückzuschieben. Wiederholt man daS täglich, so wird die Haut überhaupt nicht mehr über den unteren Ngelrand hinaufwachsen. in i Eine Leistung, Die ihm wohl wenige nachmachen werden hat der junge Deutsche Geo. Hasferdein in San Francisco fertig gebracht. Er hat nämlich den Meeresarm zwischen den Golden Gate Ufern von einem Ende bis zum anderen durchschmornmen. I. D. Dean und Gust. Brancher, zwei Freunde des lühnenSchwimmers,. begleiteten ihn auf seinem gefahrvollen Weg in einem Boote, das sie aber nicht nöthig hatten in Anwendung zu bringen. .

Vom Jnlande.

Drei Mitglieder weiblrchen Geschlechts' zählt der Aldermenrath von Licoln, Neb. 17.263 männliche und 5,519 weibliche Mitglieder zählt der Haru- . i t i gari - roen m oen zueremigien Staaten. Während des verflössenen Jahres überstieg im Staate Öhio die Zahl der Schttdungsklagen die der Eheschließungen um volle 7000. John Jennings und Elliot Bates, beide zwölf Jahre alt, wurden nicht weit von Lawrence, Kan., vom Blitze erschlagen. Sie hatten während emes Gewntersturmes Zuflucht unter einem Baume gesucht. Eine Angora katzen-Farm besitzt Frau E. A. Bennet in Lamore, N. D. Wie die Frau sagt, kann ste nicht genug Katzen ziehen, um den Bedarf in den Großstädten des Ostens zu decken. In Huntington auf Long Island feierten Jsaac Rogers und seine Frau die goldene Hochzeit, und zwar im selben Zimmer, in welchem sie vor 50 Jahren getraut wurden. In Faribault, Minn., gibt es in diesem Jahre so viel Aepfel, daß dieselben zu 10 Cents per Bushel verkauft werden. Viele Farmer sind mit einer 'so reichen Apfelernte gesegnet, daß sich das Pflücken nicht bezahlt. JmZeitraumvo nacht Iahren ist die Produktion von Silber in Colorado von $23,000,000 auf $13, 000,000 gefallen und diejenige von Gold von $5,500,000 auf $19,579,000 gestiegen. Im Alter Don 104 Jahren und 5 Monaten starb in Riverhead, . I., Trau Zoe Josephine Treerjo, eine Französin, die sich bis vor einigen Monaten einer guten Gesundheit erfreute. Sie kam als fünfjähriges Kind nach .Amerika. Hcht weniger als sieben Zwillingspärchen das Leben geschenkt hat die im 53. Lebensjahre .stehende Frau Harris von Richlane, Ala. Das jüngste Pärchen erblickte vor einigen Wochen das Licht der Welt. Sämmtliche 14 Kinder befinden sich am Leben. - Während eines starken Gewitters schlug der Blitz in den 2)ampfer Frontenac" auf dem CayugaSee ein und riß ein großes Loch in den Kiel. Mehrere Personen wurden momentan betäubt und eine Dame wurde an einem ihrer Füße stark derbrannt. Der 20 Jahre alte Oscar Davis ist in Hagerstown, Md., an den Folgen zu vielen Rauchens gestorben. Der jungen Mann soll täglich fünf bis sechs Packetchen Cigaretten geraucht haben. Bereits als Knabe war er ein starker Raucher und im Laufe der Jahre machte ihn seine Leidenschaft körperlich und geistig zu einer Ruine. JamesFiskrnTloga, Pa., wurde von einem' Blitzstrahl, getroffen, der ihm auf der linken Seite die Kleider in schmalen Streifen vom Leibe riß. Sein linker Arm sowie sein linkes Bein wurden gelähmt, dieHaut auf semem Rucken verbrannt, doch befindet der Mann sich auf dem Wege der Ge nesung. JnLapont,Tex.,starbjllngst Frau L. H. Seelye, welche unter dem Namen Frank Thompson m Compagnie I?.des zweiten Freiwilligen-Ne-giments von Michigan denBürgerkrieg mitgemacht hat. Einer ihrer Söhne hat in der regulären Armee in Cuba gekampst. . JmAltervon92Jahrenist m Birmingham, , Ala., Col. Frank I. Queen gestorben, der als Jüngling den berühmten Pionier Daniel Boone auf seinen Kriegszügen gegen die Inrnaner in Kentucky begleitete. Col. Queen heirathete Boone's Tochter, welche vor 10 Jahren aus dem Leben geschieden ist. Im Kampfe mit.einerMocassinschlange hat der bei Tecatur, Ala., ansässigeJarmer George Miller das AugenMHTvZrloren. Es gelang dem Manne, das Reptil von sich abzuweyren und dem elben emen kräftigen Schlag zu versetzen, doch traf er den Glstsack dabei; letzterer platzte, das Gift spritzte in Miller's Augen und zerstörte die Sehkraft. B e i d e m V e r s u ch e, Ed. Delehon und Sam Blessingarme zu verhaften, feuerte , Marschall Bentley in Fort Pierre, S. D., mit seinerSchrotflinte auf dieselben. Die Ladung ging fehl und wurde R. P. Fales, ein prominenter dortiger ' Bürger,' erschossen und A. Tytler verwundet, während die beiden Erstgenannten ihre Flucht bewerkstelligten. Im Naturalisations-Bu-reau zu New Fork ersuchte der Mulatte Carl Winds um Aufnahme in den Vllrgerverband. Winds, der 24 Jahre alt ist, dürfte der erste in Europa geborene Mulatte sein, der in den BereinigtenStaaten naturalisirt wird. Er wurde in Weimar als der Sohn eines Negers und einer Deutschen geboren und kam im Jahre 1893, nach Amerika. Die. zahlreichen Unfälle, von welchen sogenannte Sonntagsjäger in den Wäldern von Main? betroffen werden, hat eine VersicherungsGesellschaft veranlaßt, bei den Behörden des Staates sich über die Zahl der auf der Jagd Verwundeten und Ge'ödtctcn zu informiren. Die Gesell'chaft beabsichtigt, eine besondere Un--Z - Versicherung für Jäger zu etabT'V 67 Cents rostet in Lancaster, Pa., ein Fluch. Also hat der Aldermann Spurrier in einer Klage entschieden, welche Frau Florence Dellinger gegen ihren Nachbar William K. Gable angestrengt hatte.' Die beiden Leute hatten sich mit einander gezankt und Gable fluchte in dem Streit wie ein Kümmeltürke. Darauf ging Frau Dellinger vor den genannten Aldermann, beschwor, dah Gable 15 Mal geflucht hatte, und ..der weise Kadi brummte dem Manne auf Grund eines Gesetzes aus dem Jahre 1724 für jeden 67 Cents auf. in Summa $10.05, ..

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IIustHng and hasty meals Osten play haroc with the traveling man's digestion. An experienced commercial man, who spends most of his time on the road, states that he never allows himself to be without a supply of RWÄUS .IABULES He talcesfour or fire Tabules a weelc, always one akter a hearty orhvrned meal, and sinds them a mighty nice thing. For all those ails that come from indigestion, dyspepsia and a lazy liver there is no remedy so certain as RWkUS TABULES.

LAXIR BON-BONS fi HÄKMQ IREN VERSTOPFUNG'' 'Z' ?H. 2 m.u.ei i2L

Vom Auslande. Der Blitz schlug in das Anwesen des Gütlers Laker auf der Laken bei Passau und zündete. Der Anwesensbesitzer, der eben seine schlasende Tochter aufwecken wollte, wurde vom Blitze getroffen und starb alsbald. Die Tochter blieb unverletzt. Das ganze Anwesen brannte nieder. Nach einer Z u st a m m e nstellung des königl. sächsischen statistischen Bureaus haben im vorigen Jahre in Sachsen 1213 Personen durch Selbstmord geendet. Die Procentziffer der Selbstmorde ist bekanntlich in Sachsen höher als in den ankeren Bundesstaaten. Auf schreckliche Weise kam der von Jllkirch-Grafenstaden gebürtige Franz Stadler, der beim 9. Husarenregiment 'seiner Militärpflicht genügte, in Hagenau ums Leben. Bei einem scharfen Ritt entfiel ihm die Lanze, so daß sich der Schaft auf den Boden stemmte, während die Spitze dem unglücklichen Soldaten durch den Hals drang. Die Verletzung führte schon nach kurzer Zeit den Tod des Stadler herbei. In Lobetsch bei Prag wurde ein Verbrechen entdeckt, welches allgemeines Aufsehen erregt. Der dortige Hausbesitzer Slavik hatte seme zwanzigiahnge Tochter durch mehr als zehn Jahre in einem Zimmer gefangen gehalten. Das unglückliche Mädchen befand sich in einem Zustande entsetzlicher Verwahrlosung und konnte sich be: ihrer Befreiung nur langsam an die frische Luft gewöhnen. Seitens der Behörden wurde die Untersuchung eingeleitet. Bei Ausgrabungsarbeiten zum Bau des neuen Amtsgerichtsgebäudes in Zabern fanden Arbeiter in einer Tiefe von etwa 10 Fuß eine Kiste mit römischen Münzen. Sie sind aus Erz von mittlerer Größe und schlecht erhalten. Einige der Münzen tragen den Kopf des Kaisers Antonius Pius (138 bis 161) andere den des Kaisers MarkAurel (161 bis 180) und den seines Mit-Kaisers Lucius Aurelius (161 bis 169) und wieder andere den Kopf des Kaisers Commodus (180 bis 192 ,;. f. w. Von Hunden zerfleisch t wurde in Düsseldorf der Kassenbote Kiene. Er kam auf den Hof des Kaufmanns Emanuel Rose, um Steuerzettel zu überbringen. Hierbei wurde ii von den beiden großen Doggen Rose's angefallen und derart zugerichtet, daß er nach einigen Tagen infolge des Bisses verstorben ist. Die Thiere hatten ihm ganze Stücke Fleisch aus dem Leibe aerissen. Große? Aussehen err e g t in der Stadt Aachen der Selbstmord des Boten der Polizeidirection, Gunst. Er wurde im Polizeidirectionsgebäude erhängt und mit einer Schußwunde vorgefunden. Dem Gunst war die Stelle zum 15. October gekündigt. Aber obwohl es unter den Aachener Schutzleuten bekannt ist, daß es, wenn sie aus dem Dienste, selbst aus dem geringfügigsten Anlasse außer Stellung kommen, äußerst schwer hält, anderswoWiederanstellung im Staatsdienste zu erhalten, dürfte das Motiv dieses Selbstmordes tiefer liegen. Eine Untersuchung des Falles Gunst - ist denn auchschon eingeleitet. Ein tragisches Schicksal hat den erst in den dreißiger Iahren stehenden Heizer Philipp in Lünebürg ereilt. . Philipp gelangte s. Zt. bei dem Escheder Eisenbahnunglück als erster mit dem Hamburger Personenzuge an die Unglücksstelle, und der schauerliche Anblick der Leichen, der sich ihm darbot, machte einen so tiefenEindruck auf sein Gemüth, daß er seit der Zeit schwermüthig wurde. Das Leiden nahm zuletzt derart überHand, daß es seinen Geist umnachtete. Jetzt ist der Unglückliche, der verheirathet ist, ( in die Hildesheimer Heilanstalt überführt worden. .

HcCuMgh & Reinhard,

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