Indiana Tribüne, Volume 22, Number 5, Indianapolis, Marion County, 23 September 1898 — Page 3

Simorrhoiden. Ich litt dtc Qle der Verdammten in. folje von vorttetrnben Hämonhoideu. die durch Ler ftossuug hervorgebracht war, an der ich seit zwanjig Jahren UU. Ich pied aus Ihr, Ea car , in Um EtZdtcheu Newell. Ja., und mental! fand ich ihre gleichen. Heute bin ich gänzlich frei von Hämorrholden und suhle nne ein euer Mensch. .H Keitz. 1411 JoneZ Ct.. Cioux City. Ja.

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Friesenpastor. Kriminalroman von Drietrich rheden. (Fortsetzung.) emst Dürhus strcdte bi Arm? weit aus, als hätte er die vor sich, an die er dachte, mit stürmischem Verlangen: Helge, die Verlobte, und Johann sen, den schwergekränkten, besten aller Väter. Er hätte laut aufjubeln mögen vor unbändiger Freude und dämpfe doch sein Empfinden zu stummem, seligem Lächeln. Um bald 10 Uhr traf er in Altona ein. Wenige Minuten später rasselte eine Droschke, deren Kutscker durch dreifaches Fahrgeld zur höchsten Eile angespornt war. über das holperige Pflaster und hielt bald mit kurzem Ruck vor dem Hause Pachs. Dürhus flog die Treppe zur zweiten Etage hinauf und riß an der Klingel, als gelte tl, Sturm zu läuten. Der Commissär selbst öffnete lächelnd. . Schon, Herr Rechtsanwalt?" Herr von Pach. lassen Sie sich um armen!" Und Ernst Dürhus streckte ihm freudig erregt beide Hände hin. Aber nun erzählen Sie, ich vergehe vor rasender Ungeduld!" Meine Depesche in Neumünster ha bn Sie empfangen?" Gewiß, und ich danke Ihnen, daß Sie mir eine solche Kunde nicht länger, als unbedingt nöthig war. vorenthielten!" Er entledigte sich seines Mantels und folgte dem Commissär in's behaglich durchwärmte Zimmer. In Tondern würde ein Telegramm solchem Inhalts eine derartige Sensation erregt haben, daß an ein Geheimhalten bei aller Ehrenhaftigkeit der Beamten schwer zu denken gewesen wäre. Nicht die Lust am Klatsch hätte die V erletzung der Amtsverschwiegenheit in Aussicht gestellt, wohl aber' die wahrhafte Antheilnahme der Leute, unter denen es keinen gibt, der Niels Johannsen früher nicht persönlich hätte kennen und verehren gelernt. Die Nachricht hätte im Sturme die Stadt durcheilt und im Fluge Holby und den Schurken erreicht, dem sie zu verheimliehen mit allen erdenklichen Mitteln erstrebt werden muß Ich freue mich. Herr Doctor, daß Sie aus denselben Jdeengang kommen, der mir für mein Handeln die Nichtschnür c,b. Zunächst hier, lesen Sie." Er übergab ibm die Auskunft der Hamburger Polizeibehörde. Dürhus las: Die unterzeichnete Polizeibehörde bestätigt hiermit, daß in dem polizeilichen Auswanderungs-Verzeichniß unserer Abtheilung Fremdenbureau sich folgende wortgetreue Eintragung findet: Name des Ausgewanderten: Skagen. Sören Peter; Alter: 22 Jahre; Wohnort: Holby, Nordfriesland. Preußen; Beruf: Landmann; Datum der Abfahrt: 21. Juni 1892; Ziel der Auswanderung: New Jork; Schiff: Phoenicia". Hamburg, den 19. November 1893. Die Polizeibehörde. Dieckmann." Ah!" rief Ernst Dürhus erregt. Woher der Todte kam. der im Pfarrgarten gefunden wurde, wer er ist das wird außer dem Bauern Skagen vielleicht Niemand anzugeben im Stande sein. Aber daß der schurkische Bauer den Bruder entfernt und wohlberechnet erst nach Verwesung der fremden Leiche diese für die des derschollenen Peter ausgegeben hat, dafür sprechen jetzt unumstößliche Beweise. Herrgott, wie fangen wir es an, den Pastor bald, nein, sofort der Freiheit zurückzugeben, ohne uns den verbrecherischen Bauern entwischen zu lassen?" Darüber habe auch ich nachgedacht," warf Pach ein, ich bin aber leider zu dem Resultat gekommen, daß die amtliche Feststellung aus dem Auswandererverzeichniß wohl hinreicht, die Hinausschiebung der Strasvollstreckuna auch ohne die zu erhoffende Begnadigung des Verurtheilten zu erzwingen, daß eine Wiederaufnahme des ersayrens und die Hastentlas--ng Johannsens aber erst dann anaeordnet werden dürften, wenn der Veweis als erbracht gelten darf, daß der ausgewanderte Sören Peter Skager thatsächlich mit dem Todtgesagten identisch ist." Ja, leider!" bestätigte der Anwalt. Diese Feststellung der Identität läßt sich auf verschiedenen Wegen bewirken, zunächst auf dem der schriftlichen, amtlichen Vermittlung. Der deutsche Generalconsul m New Fork würde- dann mit den einleitenden Schritten betraut werden und die Aufgäbe haben, den Peter Skagen drüben alsbald zu vernehmen. Auf Grund seines Berichtes mu-ßte dann d deutsche Regierung an die amerikanische das Ansuchen auf Auslieferung des Peter Skagen stellen. Dieses Vorgehen hat aber starke Nachtheile " Natürlich, und dauert ine Ewigkeit!" Der erste Nachtheil wäre, daß der Skagen. in aller Form amtlich eine eindringliche Verwarnung respective Mahnung erhielte, auf der Hut zu sein oder sich schleunigst aus dem Staube zu machen. Durch den Peter würde der Diek Skagen gewarnt und zu Schutzmaßregeln oder zur Flucht angespornt werden und damit wäre die Gefahr ernstlich nahegerückt, daß uns der Hauptschuldige entkäme " lim keinen Preis, Herr von Pach! Wir wollen Johannsen von jedem, auch dem geringsten Verdachte gereinigt sehen, und darum muß volle ZZlärung geschaffen und der an seiner Statt wirklich Schuldige lückenlos überführt werden. Keine Gefahr der Vertuschung oder blos halben Aufklär-mg mag es an Muhe und Geld kosten, was es wolle!" Wir stimmen völlig überein, Herr Rechtsanwalt. Der Weg wurde aucy zu umständlich sein und wenn nicht gerade eine Ewigkeit, so doch eine Reihe von Wachen :n Anspruch nehmen. Die Beauftragung des Consuls und dessen Bericht erfordern drei Wochen, die

Auslieferungs Verhandlungen zwischen den Regierungen dürften die gleiche Zeit in Anspruch nehmen und abermals dieselbe Zeit die Hin- und Rückfahrt des mit der Abholung des Skagen betrauten Beamten, wenn man eben des Verdächtigen überhaupt noch habhaft würde. So würden im günstigsten Falle schon neun Wochen vergehen. Zu Allem aber müßten wir noch mit der Möglichkeit rechnen, daß es nicht gelänge, den Peter Skagen genügend zu belasten, und daß die amerikanische Regierung die Auslieferung verweigerte." Ganz meine Ansicht Herr von Pach. Den Schuldigen suche ich in dem Bauern, in dem blöden P)ter das so oder so mißbrauchte Werkzeug, das bis zurAuslieferung zu belastn? schwer werden dürfte. Weiter " Ich wollte Ihnen vorschlagen, Herr Doctor zumal Sie eben selbst erklärt haben, daß der Kostenpunkt kaum von Einfluß ist " Ich stelle jede Summe zur Versügung!" mich selbst hinüberfahren und den P. Skagen holen zu lassen!" Fahren Sie, Herr Commissär Sie verpflichten mich zu unvergänglichem Danke!" Sie, schlage ich weiter vor, reisen gleich morgen nach Flensburg, übergeben der Staatsanwaltschaft das die Auswanderung des angeblich Ermordeten bezeugende Schriftstück der Harnburger Behörde und verlangen dieVertagung der Strafvollstreckung, die vom Landgericht ganz unbedingt beschlössen werden wird. Mit dem Antrage auf Wiederaufnahme des Verfahrens und Haftentlassung des zu Unrecht Verurtheilten warten Sie. wenn ich rathen tarf, so lange, bis ich mit dem Peter Skagen selbst eingetroffen bin. Es ma Ihnen das in Rücksicht auf den Pastor schwer werden " Sehr schwer, Herr von Pach. Aber es bleibt keine andere Wahl. Ich werde die Hoffnung in die Zelle des Unglückliehen tragen können, und sie muß ihn aufrichten, bis er das ehrwürdige Haupt stolz und frei tragen darf wie früher!" Hüten Sie aber unsere Entdeckung in Tondern fc Nein, Herr von Pach, eine Ausnähme muß ich machen: Helge, meine Verlobte, muß mein Glück theilen!" Hm. ja. Ihr Wunsch ist nur allzu menschlich. Sind Sie sicher, daß nicht dadurch " Kein Sterbenswort wird über ihre Lippen kommen." Jch füge mich, Herr Rechtsanwalt. Sagen Sie Ihren Eltern etwas?"

Nem! Nicht, als ob ich ihrer Verschwiegcnheit mißtraute. Die ??reude könnte sie sich ungewollt verrathen lassen." Bei Ihrer Fräulein Braut fürchten Sie das nicht?" Nein, die Angst um den Vaier wird ihre Lippen auch bei der Jubelbotschaft verschließen." Also auf Ihre Verantwortung." Freudig gern!" Ich hbe den Fahrplan der Sambürg - Amerika - Linie nachaeseben. Die Columbia" fährt am 23., also übermorgen. Ich erwirke mir morgen den nötbiaen Urlaub in's Ausland und bin. da die Schnelldampfer de, Weg in sieben bis acht Tagen zurücklegen, am 30. November oder 1. December bereits in New Jork. Wollen Sie mir am Tage der Abfahrt noch Mittheilungen machen, so depeschiren .VI.. rf iöic Nill)l meyr nacy Hamvurg. sondern nach Cuzhaven. Die Reisenden. die Schnelldampfer zu ihrerUeberfahrt benutzen, werden in einem Sonderzuge, der früh um 9 Uhr vom VeuloerBahnHof m Hamlurg abgeht, nach Cuxhaven befördert und dann dort an Bord gebracht. Die Abfahrt des Dampfers von Curhaven erfolgt Mittags. Also nur bis zu dieser Zeit können Sie mich noch erreichen. Wünschen Sie, daß ich Ihnen nach Auffindung des Slagen Kabelnachricht gebe?" Ich bitte darum. . Aber auch undurchsichtig. Ich kabele: Erbschaft geschlichtet" und zeichne mit dem Namen Brown". Das heißt dann für Sie: Ich habe ihn." Ja, Sie können aber die Verhaftung nicht bewirken, wenn Sie den amtlichen Weg umgehen wsllen " Doch, Herr Doctor. Lassen Sie das meine Sorge sein. Notiren Sie, bitte: Kabele ich Erbschaft, erhoben", so theile ich Ihnen durch die geringe Aenderung des ersten vorgeschobenen Wortlauts kurz und bündig mit, daß ich mit dem Skagen bereits aus dein Schiffe bin und im Begriffe stehe, die Rückreise nach Europa mit dem Gefangenen anzutreten." ' Dann wollte ich, ich hielte diese Nachricht erst in Händen." Geduld, ich vertraue dem Gelingen meiner Mission vollkommen. Die Adresse des Skagen haben wir den Menschen zu überlisten wird durchaus nicht schwer sein. Ist das doch bei dem virt schlaueren Bruder in Holby ebenfalls gelungen. ' Sie haben bisher solche Wunder vollbracht, Herr von Pach, daß ich von Ihnen Alles al erreichbar erachte. Welche Irrwege ging das Gericht, mit welcher ungeheuren Belastung belud es den Mann, wie schädigte dieser im blinden und doch so ehrenden Freundschaftsvertrauen sich selbst und wie beginnen durch Ihre Thätigkeit zetzt die schwarz und schwer heraufgezogenen Wolken sich zu theilen und strömendes, blendendes Sonnenlicht durchzulassen! Ich. wir Alle, Vater und Tochter und Freunde, werden über leden Dank hin aus für immer Ihre Schuldner bleiben!" Herr von Pach wehrte lebhaft ab. Sie vergessen, Herr Rechtsanwalt, daß Sie allein die Initiative ergriffen yaden, dak ich lediglich in Ihrem Aus trage zur Ermittelung der Wahrheit 1 . 1 Ci . rTX e v . rnu.ünicn ouisie. se ganze jpam ourger nloeauna verdanken wir außerdem allein meinem zu Hilfe aeru fenen Collegen Koch, der ein Meisterstück vollbracht .hat. Er ist jetzt -i . 1 VI t . uor.aens oei miauen mcot meor von

Nöthen; ich werde tyn, ehe ich adretfe, unter dem fingirten Namen eines Verwandten bitten, nach Hamburg zu kommen." Die beiden Männer ordneten noch die geschäftliche Seite der Amerikafahrt und schieden erst lange nach .Mitternacht. Neunzehntes Capital. Der nach einer Seite vom Gebäude des Zellengefängnisses und nach den übrigen von weit über mannshohen, rothen Zieglmauern umschlossene enge Gefängnißhof, in dem Niels Johannsen jeden Vormittag einen halb- bis ganzstllndigcn Spaziergang machen durste, lag Winterschmuck. Die asphaltirte Bodenfläche, die Krönung der Mauern, die vorspringenden Fenstersimse und die Querstangen der Eisengitter an den Fenstern waren mit frischgefallenem Schnee bedeckt, der in das todte Einerlei eine fesselnde Abwechslunc brachte. Johannsen blieb stehen, heftete den erstaunten Blick auf das blendende, schimmernde Weiß und schloß in pochender, betäubender Erregung die schmerzenden Augen, um vor seinem Innern die weite, weiße Fläche des Friesenlandes, das sözneeige Vorland nach der See und das fern wogende, tief dunkelblaue Meer wie ein feenhaftes Traumgebilde erstehen zu lassen. Ein tiefes Stöbnen entrang sich seiner Brust, als er wieder aufsah und wie erwachend den ihn umgebenden steinernen Käfig neu erkannte. Er taumelte in eine Ecke und lehnte das graue, schmerzende Haupt gegen die kalte Mauer, während heiße Thränen ihm über die Wangen tropften: Erst nach Minuten sühlte er die Kraft, schwankend seinen Gang wieder aufzunehmen. Ihn fröstette, er zog den Ueberzieher mechanisch fester an, schlug den Kragen hoch und beschrieb den engen Kreis mit so beschleunigtem Schritte, als seine Kräfte es zuließen. Er sah und dachte nichts mehr, er em Pfand nur die ihn körperlich belästigende Kälte und den bannenden, brennenden, seelischen Jammer über seine trostlose Lage. Er keuchte vom raschen Gange und hörte wie aus dumpfem, fernem Brausen seinen Namen rufen, ohne zu erfassen, daß. in der auf den Hof mündenden Flurthür des Zellengebäudes ein Aufseher erschienen war, der rasch hintereinander den Namen wirklich ausrief. Erst als der Bean'.te auf den Hof und vor Johannsen hintrat, hielt dieser in seiner Wanderung inne und stieß mit vor innerer Erschütterung vibrirender Stimme leise ein fragendes: Jst meine Zeit scho um?" hervor. Nein, Sie sollen zum Herrn Staatsanwalt geführt werden. Kommen Sie schnell. Ich habe schor ein Paar Mal gerufen: Sie hörten mich Nicht." Johannsen schritt dem Aufseher vor. aus, wurde von einem zweiten Beamten in Empfang genommen und ohne Aufenthalt nach dem Zimmer des Staatsanalts geleitet. Carlsen stand hinter seinem Schreibtische. Er hielt ein Schriftstück in der Hand, mujlerte den Verurtheilten flüchtig und nahm sogleich das Wort. Seine Stimme klang fest und schneidend wie immer. Ich habe Ihnen eine Eröffnung zu machen. Nach 485 der Strafproceßordnung bedürfen Todesurtheile zu ihrer Vollstreckung keiner Bestätigung. Die Vollstreckung ist jedoch erst zu. lässig, wenn die Entschließung des Staatsoberhauptes ergangen ist, von dem Begnadigungsrechte keinen Gebrauch machen zu wollen. Seine Ma-

jestät haben aus allerhöchsteigener Entschneßuna oder infolge der, wie Sie wissen, von drei Seiten eingereichten Bitte um Begnadigung die Umwandlung der Strafe an Leib und Leben in eine zeitlich begrenzte Freiheitsstrafe zu befehlen geruht. Eine Abschrift des allerhöchsten Erlasses ist mir vom Königlichen Herrn Oberstaatsanwalt soeben zugegangen und hat folgenden Wortlaut: Wir, Wilhelm, von Gottes Gnaden, König von Preußen, wollen, nachdem Uns über das rechtskräftige Urtheil des Schwurqerichts bei dem Landgericht zu Flensburg von Unserm Justizminister Vortrag gehalten worden, die durch dasselbe über den Pastor Niels Johannsen aus Hqlby wegen Mordes verhängte Todesstrafe in Zuchthaus von fünfzehnjähriger Dauer hiermit aus Gnaden umwandeln. Gegeben im Schloß zu Berlin, den 20. November 1893. Wilhelm. K. (gegengezeichnet:) Schilling." Carlsen legte den Erlaß vor sich hin und fuhr kurz fort: Ich beglückwünsche $.ie zu dieser Gnadenbezeugung von allerhöchster Stelle und behalte mir vor, über die Vollstreckung der Freiheitsstrafe nunmehr das Weitere demnächst anzuordnen." Er klingelte. Der Gefangene ist abzufübren." lFortseVung folgt.) Hl i OS JnlONV. Wm. Hutchinson in Bridgeton, N. I. kam Abends betrunten l'eim, und da sein Sohn nicht zu Bette gehen wollte, Holle er einen Strick, band den Knaben und schleppte ihn nach dem dritten Stocke, wo er ihn mit einem Schaufelstiel schlug. Als die Mutter des Knaben herbeieilte, wurde sie vom Gatten niedergeschlagen. Ein junger Mann, der dem Knaben zu Hilfe kam, warf den Betrunkenen die Treppe hinab, worauf Hutchinson verhaftet wurde. Im Lause der Nacht entkam der Arrestant; er lieh in einem Leihstall Wagen und Pferd und fuhr nach Milloille, wo er einen Zug b:stieg und entkam. Der önave hatte außer einem Armbruch andere Verletzungen. Der 10 Jahre alte Sohn John des Herrn Aug. Froeming. eines zwischen Kiek und New Holstein, Wis, wohnenden Farmers, erhielt von seincm Vater den Auftrag, für sich und 14 Arbeiter, welche mit Dreschen be-

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' schästigt waren, elne Flasche Schnaps zu holen. In Begleitung des Knaben befand sich der 8 Jahre alte Anton Glsch. Auf dem Wege zurück kam den Knaben die Lust an, aus der Schnapsflasche zu trinken, und nach kaum fünf Minuten fiel der kleine Anton Gisch bewußtlos nieder und blieb liegen. John Froeming stürzte von bannen und schrie um Hilse. Als diese herbeieilte, war alles Leben aus dem kleinen Körper bereits entflohen. Eine an dem Leichnam vorgenommene ärztliche Untersuchung ergab, daß der Knabe nicht infolge einer Alkoholvergiftung, sondern angeblich infolge eines Hitzschlages zu seinem plötzlichen Tode gekommen sei. Vor einigen Tagen erhielt Lewis C. Stratemeyer in Elizabeth, N. I., von seinem Bruder George aus Honolulu die amerikanische Flagzugeschickt, welche bei denAnnezionsFeierlichkeiten auf dem dortigen Zollhause aufgehißt worden war. Die Fahne war als Geschenk für die Kearny Guards, jetzt Compagnie C. des 3. Regiments, N. I, bestimmt, welchen der Geber als Mitglied angehört. Postmeister Whelan hielt die Flagge zur Bezahlung von Z9.90 Zoll und 25 Cents Kriegssteuer. Herr Stratemeyer fragte schriftlich beim Schatzamt an, ob nach Annexion noch Zoll zulässig und ob dieser nicht zu hoch bemessen sei. Darauf traf die Antwort ein,' daß die zwischen den Hawaii-Jnseln und den Vereinigten Staaten bestehenden Zollregulationen bestehen bleiben, bis der Congreß andere Verfügung trifft. Die Fahne sei nur dann von dem Zoll befreit, wenn sie nachweislich in den Vereinigten Staaten hergestellt wurde. Das historische Banner muß also im eigenen Lande verzollt werden, und Herr Stratemeyer muß wohl oder übel in die Tasche greifen. Durch den tn San Francisco erfolgten Tod des Millionärs T. Carter von der Wagenfabrik in Firma Carter Bros, in Newark ist eine romantische Liebesgeschichte des VerstorVenen in Erinnerung gebracht worden, deren letztes Capitel jetzt möglicherweise ein Proceß um die Hinterlassenschaft sein wird. Herr Carter war vor 15 Jahren mit Frl. Mollie Redmond bekannt geworden, und da sie gegenseitig Gefallen an einander fanden, kam es schließlich zur Verlobung. Kurz vor der Hochzeit kam es zwischen den Verlobten zum Streit, in dessen Verlaufe Frl. Redmond die Verlobung aufhob. Als sie sich später aber wieder anders besann, hatte Carter die Lust zur Ehe mit Frl. Redmond verloren, und diese verklagte ihn daher auf $1.0, 000 Schadenersatz wegen angeblichen Bruchs des Eheversprechens. Diese Klage kam nie zur Verhandlung, da beide Parteien sich außergerichtlich einigten. Dabei wurden in Gegenwart des Anwalts der Letzteren, genry E. Highton, wichtige Documente unterzeichnet. Was dieselben enthalten, ist noch Geheimniß; doch wird als sicher angenommen, daß Carter sich darin verpflichtete, in seinem Testamente der ehemaligen Verlobten eine bedeutende Summe auszusetzen. Sollte dies nun geschehen sein, dann darf mit Sicherheit darauf gerechnet werden, daß Frl. Redmond da3 Testament anfechten wird. OB CS0US10 Dieser Taae verließ der deutsche Schooner Hedwig", Capitän Zabel, Danzig. um nach England zu gehen. Als das cyiss oereils in offene? See sich befand, wurde ein .blinder" Vassaaier im Güterraum versteckt aufgefunden. Vor den Capitän geführt, sagte er aus, er yeine Gustav Schulz und sei von einem norddeutschen Husarenregiment desrtirt. Zufälligerweise wurde er von c:nem Matrosen, der mit ihm aus derselben Schulbank aesessen. als ein aewisser Max Grünth wiedererkannt. wodurch em starker Verdacht gegen den Passagier wach wurde. Kurz daraus fand man im Raum, an der Stelle, wo Schulz - Grünth sich verborgen gehalten hatte, eine kleine Kiste mit einer Unmasse ganz neuer Juwelen vor, die Schulz - Grünth als sein Eigenthum erklärte, jede weitere Auskunft jedoch verweigernd. Capitän Zabel beschloß nun. bei seiner Ankunft in Kopenhagen seinen unbekannten Passagier der Polizei zu übergeben; eine Jolle wurde ins Wasser gesetzt, aber plötzlich schlug Schulz - Grünth den ihn bewachenden Matrosen zu Boden, sprang blitzschnell in die Jolle, schnitt die Leine durch, welche die Jolle am Schooner noch festhielt, und ruderte avon. Der Capitän gab drei Revolverschüsse auf ihn ab, ohne ihn jedoch zu treffen. Die Jolle ist später wieder aufgefunden worden, der vermuthliche Verbrecher aber spurlos verschwunden, denn erst zu spät wurde die hiesige Polizei vom deutschen Consulat in Bewegung gesetzt. Die Kiste mit den Werthsachen ist demConsulat übergeben worden. EinFamiliendramaya: sich in Leipzig auf dem Grundstück Vurgstraße 2 abgespielt. Daselbst wohnte in der 4. Etage der Maurer Schumann mit Frau und drei Töchtern, Minna, Helena und Clara, im Alter von 20. 16 und 13 Jahren. Früh in der sechstenStunde hörten Be. wohner des Hauses mehrere Schüsse in der Schumann'schen Wohnung fallen. Als sie hinzueilten, sahen sie Schumann mit einem Schuß in der Brust, stark blutend, auf seinem Bett liegen, während sich die gleichfalls verwundete älteste Tochter Minna auf den Dielen herumwarf. Die zweite Tochter Helena hatte ebenfalls einen Schuß erhalten, der sie jedoch nur gestreift hatte. CödnUit sitzt in Olut. Keines Olut bedeutet reine Haut. Ohne diese keine Schönheit. Cakcaretö, Candy Cathartie reinigen daö Ulur, kräftigen die Leber und entser nen alles Unreine aus de Körper. Fangen Qit heute an, Pusteln, C schtsüre, Ottteszer und so tseiter in vertreiben. OüSnbett für 10c. Sa allen Qvotheken. Znfrieinstslln-z

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Brtmn. aam, ImIi an Dwtta. äaai M)W UIU t. neiirnm ukum aaa i lautt. Ct Tnm Clclaa, II; tram I aMa, 14; fraa D.tralt, 1S.M. Send ac. for IUustrated Pamphlet. Addreaa A. A. SNAMTZ. . a. DBTROIT. MIOH. während die jüngste, Clära, mit e.'ner Kugel in der Brust besinnungslos im Bette lag. Auf Anordnung des Arztes wurde Schumann nebst seinen beiden Töchtern nach dem Krankenhaus übergeführt. Das Motiv ist in hochgradiger Nervosität zu suchen infolge von. Nahrungssorgen. Schumann war ohne feste Stellung und seit vier Wochen beschäftigungslos; dazu war ihm das Logis gekündigt worden. Der Oberfischmeister Hinkelmann in Kiel hat im Austrage der Negierung eine Fahrt zur Untersuchung des Fischbestandes durch den Kaiser Wilhelms-Kanal bis Rendsbürg unternommen. Ueber die Hauptergebnisse der interessanten Fahrt verlautet: Mit Wade und Stellnetz wurde im Audorfer See, im Schirnauer See und im Flemhuder See gefischt. Ueberall wurde nicht nur das Vordringen zahlreicher Ostseefische und deren gutes Gedeihen, sondern auch das überraschenke Anpassungsvermögen vieler Süßwasserfische constatirt. Letzteres gilt namentlich von Hechten, Zandern und Brassen, die sich in dem salzigen Element äußerst wohl befanden., Besonders auffallend war das häufige Auftreten junger Hechte. Aus dem Vorkommen zahlreicher Herringslarven neben vollwüchsigen abgelaichten Heringen läßt sich vermuthen, daß man es in diesen seeartigen Erweiterungen' des früheren Bettes der Obereider mit günstigen Laichplätzen des Herings zu thun hat, welche durch den Kanal neu erschlossen worden sind. Zahlreich wurde m den genannten Seen der Strnfbutt (Pleuronetes Flesus") gefangen und zwar wurden nicht nur vollwüchsige Thiere von vorzüglicher marktfähiger Qualität, sondern auch junge Exemplare getroffen. Dabei ist es gar nicht unwahrscheinlich, daß letztere im Kanal ihre Geburtsstätte gefunden haben. Besonders reich an Fischen ist der Flemhuder See. Auch das Vorkommen der Nordsee- und der Ostseekrabbe wurde constatirt. Letzteres ist wichtig, da die Ostseekrabbe immer sei ten wird. Im Rhein bei Maxau sind zwei bei dem Amtsgericht angestellte Herren Namens Maurer und Hertenstein ertrunken. Sie fuhren mit drei anderen Herren in einem Boot stromabwärts. Ein Schleppdampfer war auf eine Sandbank aufgefahren und hatte sich deshalb in der Weise verankert, daß er ein Drahtseil über die Hälfte deö Rheines gespannt hatte, ohne durch Laterne dieses zu signalisiren. An dem Drahtseil schlug das Boot um, die fünf Insassen hielten sich an dem Seil fest, der Dampfer leistete ihnen jedoch keine Hilfe und verweigerte auch den drei anderen Herren den Beistand. Einer weit verzweigten Falschmünzerbande ist die Polizei in Agram auf die Spur gekommen. Es erfolgte die Verhaftung des ObstHändlers Hirsch, welcher Packete falscher Guldenstücke, in Obstkörben ver--borgen, aus Triest bezog, und in letzterer Stadt wurde der Absender, der Gerber Ukmer, verhaftet. Die Wohnung wurde durchsucht und in der Werkstätte wurden Guldenfalsificate, sowie Tausende täuschend ausgeführter Zehn- und Zwanzighellerstücke entdeckt und beschlagnahmt. Die Funde in Ukmer's Wohnung hat!en d'.e VerHaftung seiner Frau und d:s Schloß sers Franz Woin im ?MnW. . 15 you are going to buy a piano, you want to do the best you can, don't you Well, how are you to know un less you inrestigate ? Write us sor description and price of Tft PANQ, We also have a line of cheap piano. " We would like to give you Lome Indianapolis and other Indiana references. Tho John Churcli Conip'ny, Cincinnati, Ohio. hü fely US fe. 1 II II A L. Lockridge, EigelüHkn. Jce Cream jeder Art. TelixHc? I7S. 112 14i UOS 1U L. UaU JVtt s. mm a. A . 0- 0- tt Cu8a Mrttti ftntpt ch tZn TZfJLtnUt f tM al'. i---1 UI

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Eisenbahn. Tabelle

nkunft undMgang der verschiedenen Eisen baSnzüge to Union Devot. Jndianavolik. Vandalia. Wgang-Posrzug 7 00 Ob Erpreß 11 20 Nm expreß 12 40Nm Aomodation 7 20 Vm Expreß 4 00 9im Expreß L 10V n Ankunft Expreß 5 40D,. Expreß 4 4SN Accomodatisn 10 00 V Expreß 2 35Nm Schnellzug 7 15 Vm Accomadcttion 1 20Nm Vleveland, Cincinnati, Chicago und St. Louis. JndianavoliS und Clevelcrnd Distfurn. Abgang Expreß. 415 La Expreß 6 35 Sir Expreb 10 35 25m Limited Expreß 11 15 Vm Expreß.. 25N Ankunft Expreß 4 10 Nu Expreß 1130 V Limited Expreß 8 45 Ab Expreß 310SJ Erpreß 10b0N 6t LouiS Divifica. Abgang Expreß 7 30 2 Limited Expreß 11 45 Vm Expreß 11L0N Expreß, täglich 3 50N Ankunft Expreß täglich 4 05V Expreß ....10 30B Limited Expreß 6 SO Km Expreß 610m Thicago und Cincinnati Division östlich. Abgang Schnellzug 3 45V Accomodatisn tägli 700V Accomodatisn 10 50 Vm Postzug 2 45N Accomsd. snur Sonntags). Accomodahon 6 30 32 Ankunft-RufHville ccomodation. Postzug H40 Jnd'pls Acc. (nur Sonnt.). Accomodation 11 15 Vm Accomodatisn 6 40 Ab Schnellzug..... 1105 91 Chicago und Cincinnati Diviston westlich Abgang Accomodation ... 710 Vm Scbnell.Post 11 45 Vm Lafayette Accomadation. ... 5 16 Nm Schnellzug 12 30 V Ankunft Schnellzug 3 30V Lafayette Accomodatisn ... 10 30 Vm Schnellpost 2 8ZN Accomodation 5 45 S!m Peoria Division destlich. Abgang Expreß 7 25 V Expreß 11 45 Nm Danville Accomodation. ... 4 35 Nm Expreß 11 15 Dm Ankunft Expreß LSOVm Danville llcunudattsn. ... 10 30 D Expreß 2 42 92 Expreß SIS 9! Pesria Division klich. Abgang Expreß ............... L0L Accomodation Expreß 8 25 Nm Ankunft Expreß 11 So Accomodatisn Expreß 9 00 Lake Srie nd Weftem. Abgang Expreß 7 00 Vm Expreß 120 91 Expreß 7 00Nm Schnell Expreß Ankunft Schnell Expreß Expreß 10 20 Vm Expreß 240N Expreß 6 00N Pittöburg, Cincinnati, Chicago und Ct Senil. JndianapslU Divisisn. Abgang Expreß 6 00 9c TolumbuS Accomodation.. . 830V Expreß 5 50 Vm Richmond Accomodation. . . 1 30 Nm Expreß 7 20 Ab Ankunft Richmond Accomodatio 9 00 Vm Schnellzug 8 00L Expreß 12 30 91 Accomodation 3 15 Nm Expreß S bONm Expreß 10 15 Nm Chicago Divifisn vi Lokomo. Abgang Expreß ...11 S5 Bm Erpreß 12 35 K Ankunft Exvreß 3 30V Expreß 3 20 LouiSville Divisisn. Abgang Expreß 2 40V LouiSville Accomodation.. . L 10 Vm Schnellzug 3 25Nm Accomodation 4 0)Nm Ankunft Accomodatisn 10 15 Vm Schnellzug 1130Lm Accomodation 5 50N Spezial täglich 12 25 91 Cincinnati, Haruilto und Dayton Abgang MaU 8 05 Vm Abgang Erpreß : 3 45 tn Cincinnati Accomodtisn ..10 45 Vm Expreß.. 7 00 Ab Expreß 4 45 N Expreß 2 45Nm AÄunft Accomodation ...11 45 Vm Expreß .....12 45Vm Expreß 7 50 9h. Expreß 10 35 I Expreß S50V Ankunft Mail 6 50 Indianapolis und Oincennts. Abgang Expreß 8 15 Vm LincenneS Accomodatto .. 4V0 9.M Ankunft VincenneSAccomodal enlO 40 L Expreß 4 68 $ Cincinnati, Wabash und Michigan Abgang Expreß 6 35 Erpreß 11 15 Vm Expreß 4 60 5ha Ankunft Expreß V25V Expreß 3 10 Äw. Expreß 8 45 Indianapolis, Decatur une Western. Abaanq Expreß 8L5 41 Accomodation 3 45 Schnell Expreß 11 ION Onkunft Schnell'Expreß 3 35 V Accomodation !0 40Lm Expreß 4 40V Chicago, Indianapolis und LouiSville. Monon Nonte. Abgang Expreß. 12 55 V Mer 3 35N Mail 7 00Vm Expreß (via I D & 33) 11 50 V Ankunft Expreß 3 30 Lm Mail 7 55 9! Expreß (via I D 4 W) 2 402 Monon Flyer 4 37 9! Tho TweDticth Century, Ine ausgezeichnete Oochenfchrift, xrytlSa 'ortfchritMch gesinnten Lesern sehr zu empfeh ,en ist. In der Tendenz zwar sozialistisch, erden doch andere fortschrittlich Theorien varin unparteiisch besprochen. Oan bestelle direkt btt der HtiEil.ol(It Publishin" Co 19 CU, C-rfJ