Indiana Tribüne, Volume 22, Number 5, Indianapolis, Marion County, 23 September 1898 — Page 2

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Die tägliche Tribüne- kostet durch den Xxlati 1 (Senil per Woche, die KonntazS-.Tribüne'k levt per Ooche. Leide zusar 16 St de? IS Cents per Stintt. Per mtznhalö dc fcttb nzeschiZt l Bitttlltt)Una V pk Da. Cfftwi IQ Süd Vlabams Strafe. Indianapolis, Znd.,23 September '98 it Post in Egypten. Unter der Herrschaft der Khalifen und Mameluken und wahrscheinlich noch viel weiter zurück im Zeitalter der Pharaonischen und ptolemäischen 2)1--nastien bedienten sich die Könige ur.r ihre Oberstatthalter schnellfüßiger Staatscouriere, um Befehle und sonstige Nachrichten nach den entlegensten Landestheilen möglichst rasch zu scnden. Von den Leistungen diese: schlankgliedrigen Botenläufer wirö noch immer im Nilthale Erstaunliches und Unglaubliches erzählt, und wie cs namentlich im Morgenlande zu geschehen pflegt, hat im Verlaufe der Ueberlieferung die Phantasie ihre Rechte unbeschränkt geltend gemacht und das Thatsächliche mit dem Sagenhaften reichlich ausgeschmücki. Unter dem Pascha und Statthalter Mehemed Ali im ersten Viertel dieses Jahrhunderts nahm dieses Couriersystem eine großartige Ausdehnung an und wurde vor. allen vornehmen Egyptern, sowie von ansässigen Europäern vielfach benutzt. In Kairo und Alexandria schlugen diese Botenläufer ihre Hauptquartiere in gewissen Kaffcehäusern auf, wo sie stets bereit waren, Austräge zu besorgen. Im Jahrc 1843 ist ein Italiener, Carlo Meratti, auf den Gedanten gerathen, einen regelmäßigen Courierdienst zwischen Kairo und Alexandria einzurichten. In jeder dieser beiden. Städte wurde ein äußerst bescheidenes, nur aus einem Zimmer bestehendes Postbureau eröffnet; in der Mitte stand ein Tisch und darauf ein Korb, der bestimmt war, alle angelangten Briefe, Zeitungen u. dgl. aufzunehmen. Jedermann ging hin, durchsuchte den Inhalt und trug das an ihn oder seine Familie Adressirte ohne weiteres davon. Da es die Hauptaufgabe dieser Anstalt war, europäische Briefe zu befördern, so wurde sie bie europäische Post" genannt. Es entstanden auch Postämter, die von den verschiedenen europäischen Regierunzen verwaltet wurden, wie z. B. die französische Post", die österreichischePost", die italienische Post" u. s. w.; sie sind aber längst verschwunden, die französische Post ausgenommen, die in einem ziemlich elenden Quartier der Stadt Alexandria noch immer ein kümmerliches Dasein führt. - Nach Meratti's Tode wurde das Unternehmen von seinem Neffen in Verbindung mit dessen Landsmann Giacomo Muzzi übernommen, besonber2 nach Vir V rziz. , 'wvuiiiuuiiy Vtl Vi i u bahn zwischen Alexandria und Kairo, im Jahre 1856 weiter ausgebildet. 1862 wurde dieser Gesellschaft das ausschließliche Recht,Posten anzulegen, auf 10 Jahre verliehen, aber unter Muzzi's energischer und einsichtsvoller Verwaltung warf das Geschäft so großenGewinn ab, daß die Regierung das Privilegium wieder zurückkaufte und Muzzi zum Generaldirektor der nunmehr eingeführten Staatsposten ernannte. Muzzi trat von dieser Stelle 1876 zurück und starb vor Kurzem in Florenz im 77. Lebensjahre. In Egypten hatte das Posiwesen von vornherein außerordentlicb: Schwierigkeiten zu überwinden. Auf der einen Seite mußte man gegen die jahrlichen, den Verkehr störenden NilÜberschwemmungen und die glühende Hitze und Wirbelwinde der Sandwüste und auf der anderen Seite gegen den im Lande herrschenden Sprachenwirrwarr einen beständigen Kampf führen. Die Adressen der Postsendungen wurden im Arabischen, Armenischen, Türkischen. Maltesischen, Hindustanischen, Griechischen und den Hauptsprachen Europas geschrieben. Mit diesenSprachen müssen die Postbeamten einigermaßen vertraut sein, und das amtliche sogenannte Kanzlei - Arabische, die Mundart des egyptischen Volkes, und entweder das Englische oder das Französische ganz geläufig reden können. Bei diesen schwierigen Verhältnissen gereicht es Herrn Muzn und seinen Nachfolgern zur Ehre, daß die heutige egypttcye Ponanstalt zu einem so hohen Grade von Wirksamkeit und Zuverlässigkeit gediehen ist. Die Zahl der Postbureaus in Egypten betrug am 1. Mai 1893 802, darunter 317 Hauptbureaus, 23 Zweigbureaus in größeren Städten und 462 Poststationen auf dem Lande. Den neuesten statistischen Angaben zufolge wurden im Jahre 1896 16.510.000 Briefe und sonstige Postsendungen befördert, von denen 3.190.000 nack, dem Auslande gesandt und 4.410.000 vom uslanve eryatten wurden. Die Geldsendunaen beliefen sich auf 15.900.000 egyptifche Psund, darunter 211.000 nach und 37,000 von dem Auslande; Packete im Ganzen 153.000: 46,900 nach und 85,000 von dem Auslande. Ausgaben im Jahrc 1896 93.592 Pfund. Einnahmen 114.749. woraus sich ein Ueberschuß von 21,157 Pfund ergibt; dazu kommen portofreie Sendüngen vom Staat im Betraae von 41.000 Pfund. Dieses Ergebniß ist jedenfalls als ein recht erfreuliches zu oczeicynen. Der Socialdemokrat Schuhmacher Feßler. aus Rottweil, der unlängst in Ebingen bei einer Begräbnißfeier auf dem Friedhofe nach dem Pfarrer das Wort ergriff und sich in heftigen Ausfällen gegkn die Geistlrchen und Arbeitgeber und in der 23er herrlichung der Socialdemokratie erganqen hatte, wurde vom Landgericht wegen vorsätzlicher Störung eines gottes'dienstlichen Aktes und wegen Veleidigung zu vier Monaten Gefängniß dernrtbeilt.

Natürliche Schlafmittel. Die große Zahl der mehr oder minder wirksamen künstlichen Mittel, d dazu dienen sollen, Schlaf hervorzurufen. haben den großen Nachtheil, daß sie sämmtlich von schädlichen Wirkungen. auf den menschlichen Organismus sind. Ein großer Theil wirkt giftig auf die Nerven, und ihr fortgesetzter Gebrauch führt schließlich ins IrrenHaus, und ein anderer Theil wirkt auf den Circulattonsapparat oder die Athmungsorgane. Alle diese Mittel haben das gemeinsam, daß sie nicht auf die Dauer wirken.weil sich der Körper sehr schnell an sie gewöhnt. Neben den pharmakologischen Schlafmitteln verfügt die moderne Therapie auch noch über andere Schlafmittel, die frei von den schädlichen Wirkungen sind, und einen natürlichen" Schlaf herbeiführen. Es sind dies die physikalischen Schlafmittel. Untersucht man die Entstehung des Schlafes, so kommt man zu dem Resultat, daß er sowohl auf negativem als auch positivem Wege zu Stande kommen kann. Der gewöhnliche gesunde Schlaf ist zumeist negativer Ursach. d. h. die Spannkräfte, die das Funktionircn des Gehirns ermöglichen, und die rein physiologischen Reize, also Geräusche. Helles Licht etc., wirken nicht mehr auf die Hirnrinde ein. Aber auch die sonst im Körper entstehenden Allgemeingefü'hle, z. B.. Hunger, Durst, Hitze, Kälte und auch Schmerz, sind nicht mehr vorhanden. Als positiven kann man den normalen Schlaf dann bezeichnen, wenn er durch geistige oder körperliche Ermüdung infolge von schwerer Arbeit entsteht, weil angenomwen wird, daß sich im Körper durch die Arbeit Ermüdungsstoffe bilden, deren Anhäufung schließlich den Schlaf herbeiführt. In der richtigen Benutzung der Untersuchungen über die Entstehung des Schlafes liegt die Möglichkcit. auf natürlichem Wege Schlaf zu erzielen, also ohne Benutzung von Arzneimitteln. Bei starker geistiger Thätigkeit muß die rein körperliche, Ermü dung durch systematische.aber nicht einscitige und übertriebene Muskelarbeit befördert werden. Es ist kaum glaublich, welche geringe Muskelanstrengung in den meisten Fällen genügt, um Schlaf herbeizuführen, wobei es übrigens nicht unbedingt nothwendig ist, daß die Arbeit Abends geleistet wird. Eine große Wirkung ist auch der Massage zuzusprechen, wenn die Schlaflosigkeit durch allgemeine Nervosität bedingt ist, auch die Suggestion ist oftmals von ausgezeichnete? Wirkung, wenn sich die Patienten nur davor fürchten.daß sie nicht schlafen können. Fast allen anderen Mitteln überlegen ist aber die feuchte Einpackung, durch die es fast immer ge-' lingt, gesunden und kräftigen Schlaf zu erzielen, weil durch die Erweiterung der Hautgefäße eine Entlastung der Blutgcfäße im Kopf und Gehirn eintritt.

Die Gespenster in der Droschke. Eine drollige Geschichte hat sich in London ereignet. Dem Polizeirichter von Bow Street wird Carl Givltrn vorgeführt, der mit drei anderen jungen Leuten, semen Freunden, einem Kutscher einen lustigen Streick aespielt hat. Wilhelm Humming ist ein rojcykenkutjcyer mit rothem, weinsellgem Gesicht; er fuhr durch die Fleet Street, als ihn vier junge Leute anriefen, die ihn unter sonderbaren Gesten fragten, weshalb sein Waaen keine Laterne habe. Ich bin aus Princip ein Gegner der Laterne," erwiderte der Kutscher, worauf die vier Herren unter immer eigenartiger werdenden Gesten in den Waaen einstieaen. Als sie am Ziel ihrer Fahrt angelangt waren, stieg uan Evelyn zuerst aus und gab dem Kutscher eine Münze, die. ebenso wie die Finger des jungen Mannes, einen leltjamen Pyospyorglanz hatte; dann nieg ein freund Evelyns aus. dann zwei, drei. vier. zehn, zwanzia. Das Aussteigen nahm überhaupt kein Ende. cy habe doch vier Personen m meinen Wagen einsteigen sehen," sagte der Kutscher, und dann sah ich ganze Dutzend aussteigen; bis 52 habe ich gezahlt, aber ich zitterte vor Angst. Herr Richter, denn das waren sicher Gespenster." William hatte das Manöver der lustigen. Brüder nicht durchschaut. Der Erste, der ausstieg, ging um den Wagen herum, stieg an der anderen Seite wieder ein, um dann wieder auszusteigen. Die Anderen machten es ebenso. Die Eomödie dauerte eine Stunde, und inzwischen glänzte die mit einer Phosphorlösung eingeriebene Münze ganz 'unheimlich durch die Nacht. Der Kutscher ließ Zügel, Hut und Peitsche fallen und wurde ohnmächtig. Er wurde ins 'Krankenhaus gebracht und bald nachdem er es verlassen hatte, reichte er gegen die Gespenster" die Klage ein. Die vier Angeklagten wurden zu je 5 Psund Sterling Strafe und 10 Pfund Sterling Schadenersatz verurtheilt, da sie durch ihren schlechten Scherz die Gesundheit des armen Kutschers für die Dauer geschädigt haben. Professor Dietrich Nasse und Dr. Borchart, Assistenten in Professor. Bergmanns Clinik in Berlin, bestiegen den Piz Palu mit zwei Führern. Nach dem Abstieg brachen der vordere Führer und Professor Nasse durch eine Schneebrücke und stürzten rn eine Gletscherspalte. Prof. Nasse starb im Seil hängend, die üörigen wurden gerettet. Gegen die unter poliZilicher Aufsicht stehende Inhaberin eines Milchgeschäftes in Budapest, Frau Anna Schwarz, verübte der 25jährige Bereiter Johann Hermel einen Mordversuch, indem er die Frau mit einem Messer in den Hals stach. Die Wunde war aber nicht tödtlich. Es entstand zwischen Beiden ein Kampf, in dessem Verlaufe die Lampe vom Tische fiel und das Mobiliar entzün bete sich. In dem Rummel raubte Hermel einen Geldbetrag und entfloh. Es gelang der Polizei den Attentäter . fi ,

Die Duchoborzen in England

Die Sekte der .Duchoborzen- gibt der russischen Regierung viel zu schasr nra n tf. i tr.C!. OY ! '. s! . I sen. in oeianni, oay oie musw der dieser Sekte die von Tolstoi gepredigten Lehren praktisch ausüben und sich vor Allem energisch weigern, Kriegsdienst zu thun. Die Duchoborzen" haben in den höchsten rusischen Gesellschaftskreisen warme AnHänger; der Verfasser von Krieg und Friede" mußte sich ber der russtschen Regierung, die die Handlungsweise jener Trotzköpfe" natürlich nicht billigen kann, gar oft für die harmlosen Fanatiker verwenden. Der berühmteste der Duchoborzen", Tschertkow, ist durch seine eifrige Propaganda sehr bekannt geworden. Lange duldete die Regierung seine Anwesenheit in Rußland. Schließlich verlor sie aber die Geduld. Eines schönen Tages ließ die russische Polizei Tschertkow holen und stellte ihm die Wahl zwischen Relegation nach einer baltischen Provinzstadt und Verbannung für das ganze Leben. Tschertkow zog das letztere vor und begab sich nach England; in der Nähe der Ortschaft Purleigh in Essex kaufte er ein bescheidenes Bauernglltchen, wo er ein einfachesLeben führte unter strengster Befolgung der Tolstoi'schen Lehren. Tschertkow glaubte dadurch aus Purleigh den Kern einer Tolstoi'schen Colonie machen zu können. Sein Traum ist jetzt der Verwirklichung nahe. Mehrere russische Duchoborzen", darunter sehr einflußreiche, haben seinem Aufruf Folge geleistet. Die Colonie von Purleigh zählt heute etwa zwanzig Mitglieder und soll demnächst noch bedeutenden Zuwachs erhalten. Die russische Regierung hat beschlossen, die Auswanderung der Duchoborzen" nach England in jeder Weise zu begünstigen, so daß Essex in ganz kurzer Zeit eine ganze russische Bevölkerung zählen dürfte. Diese Ereignisse haben natürlich die Aufmerksamkeit der Engländer erregt, und ein Berichterstalter einer großen Londoner Zeitung hielt es für seine Pflicht, die Colonie vcn Purleigh zu besuchen und die Führer der Bruderschaft auszufragen. Er hat von seiner Erpedition einen sehr interessanten Artikel über diese verwirklichte Utopie" nach Hause gebracht. Der Schatten des Patriarchen Tschertkow, sein, alter ego", ist Birinlow, ein ehemaliger Marineofficier, der dereinst für daS Waffenhandwerk schwärmte. Als einfacher Landpflllger weilt in der Duchoborzen - Colonie der Fürst Hilkow. Er lebt mit seinem Frau, einem Sohne und einer jungen Tochter in Purleigh. Die Glaubenslehren der Duchoborzen nahm er an, nachdem er eines Tages einen Gegner im Duell getödtet hatte. Von Gewissensbissen gepeinigt und wegen seines Mordes von Ekel erfaßt, verließ der Fürst sofort die Armee, verkaufte seine Güter und schenkte den Erlös den Armen. Dann ließ er sich mit seiner Familie im Kaukasus nieder. Als Tschertkow seinen Aufruf erließ, ging der Fürst nach Purleigh, wo er, wie er selbst sagt, sehr glücklich und zufrieden lebt. Der Berichterstatter unterhielt sich dann mit dem Theoretiker der Colonie. Der Weise stand in seinem Garten, wo er mit seiner Hacke den Boden lockerte. Er war gern bereit, die Fragen seines Besuchers zu beantworten, und es entspann sich folgendes Gespräch: Nach welchen Grundsätzen wurde die Colonie gegründet?" Ganz einfach, nach dem Hauptgrundsatze Tolstois, daß die Anwendung von Gewalt unmoralisch ist". Die Regierungen aber sind nur aus Gewalt gegründet. Deshalb welsen wir Alles zurück; wir wollen weder Priester, noch Soldaten, noch Beamte Sie haben doch, wie ich annehme, in Ihrer Colonie Wasserleitungen angelegt. Diese Anlage muß in gutem Zustande sein, man muß darüber wachen, daß sie nicht schadhaft wird. Sie werden doch also wohl wasserbaukundige Aufseher ernennen müssen?" Nein." erwiderte der Weise mit einem mitleidigen Lächeln, eine Wahl würde eine Majorität zur Grundlage haben, d. h. eine Gewalt, und das wollen wir eben nicht haben. Bei uns wird alles nach gemeinsamer Erwägung gethan, und wir sind zuletzt immer einer Meinung. Wir handeln nur einstimmig." Würden Sie Steuern bezahlen, wenn die Regierung Sie dazu aufforderte?" Ich persönlich würde wahrscheinlich die Zahlung verweigern, und wenn man mein Eigenthum pfändet, würde ich die Beamten ruhig gewähren lassen." Der Journalist konnte sich von den bescheidenen Duchoborzen kaum trennen; bei jedem Schritt bot sich ihm neuer Stoff zur Beobachtung. Er fand, daß die braven Leute geistige Getränke und Fleisch geradezu verabscheuen und daß keiner von diesen freiwilligen Robinsons Schuhwerk trägt. Einige Leute zogen auch während der Nacht ihre Kleider nicht aus und schliefem auf feuchtem Grase, als wenn sie sich im sonnigen Sü'en und nicht in der rauhen Luft Englands befänden. Wegen Singens von verbotenen dänischenLiedern hatten sich 34 Personen vor dem Schöffengericht in Toftlund zu verantworten: 16 Angeklagte wurden zu je 30 Mk. Geldstrafe vcrurtheilt. Der Margarinefabrikant Gundesen in Bröns, der nach Aussage eines Gendarmen zum Singen ausgefordert hatte, erhielt eine Geldstrafe von 60 Mk.. die übrigen 17 Angeklagten wurden freiaesorocken. " Vorder 11. Kammer des Pariser Zuchtpolizeigerichts stand ein st'. (n ! r Vri . , , r . Hjyin crger, oti jetne lseuevle 1.0 mltzyanvelt hatte, daß sie ihn schließlich verließ. Unter ' dem Vorwande ihr einige Kleiniakeiten. die sie mihw nehmen vergessen, zu bringen, suchte er :t ln iyrer neuen Wohnung auf und machte Miene, sie zum Abschiede zu kuljen; aber statt dessen biß er sie so grimmig in die Nase, dak diese der Aermsten nachher wieder angenäht werden mußte. Für diese letzte Missethat wurde Verger zu einem Monat Msanam verurtbeütV

Moderne Mordmaschlnen.

Der Soleil" giebt aus Anlaß der ' Manöver im Lager von Chälons folgende Beschreibung der neuen französi- z schen Feldgeschütze: Das Schneuseuergeschutz - System Deport mit einem Kaliber von 7.5 Centimeter an der Oeffnung ist etwas leichter als die Bange - Kanone. Seine Ladung geht mit außerordentlicher Geschwindigkeit vor sich, was besonders der neuen Bertheilung der BedienungsMannschaften zu verdanken ist, da jedem derselben eine sehr einfache, besondere Rolle zuertheilt ist. Die Nothwendigkeit, die Kanonen nach jedem einzelnen Schusse wieder in die richtige Batterielage zu bringen, fällt infolge der Beseitigung des Rückstoßes fort. Das Geschütz schlägt auf seiner Lafette zurück und nimmt automatisch dank einer besonderen Bremse seinen Platz wieder ein. Die Lafette selbst bleibt unbeweglich. Die mit der Vorbereitung der Geschösse und mit der Ausputzung der Spielräume der Bomben zur Regulirung des Krepirens beauftragten Artilleristen sind zwei für jedes Geschütz; der eine putzt auf automatischem Wege den Spielraum aus und der andere bringt das Geschoß vom Munitionswagen (der neben dem Geschütze sieht) herbei. Sehr geübte Kanoniere können bis fünfzehn Schüsse in der Minute mit jeder Kaffoii abgeben, was für eine Batterie von sechs Geschützen 90 Schüsse in der Minute ergibt, während die Bangebattrien nur zwölf per Minute abfeuern und die neuen deutschen Feldbatterien 43. Was die Wirkungen anbelangt, so sind dieselben entsetzlich. Es gib! zwei Arten von Geschössen: die emen, die mit Melinit gefüllt sind, dienen gegen die Hindernisse, Häuser, Dörfer, Mauern u. s. w.; die anderen sind Sprenggeschosse, die aus einer Stahlhulse gebildet werden, rn der sich 300 Kugeln mit innerer Sprengladung befinden. Diese Geschösse sind dazu bestimmt, gegen die feindlichen Truppen zu wirken und befinden sich fast ausschließlich in den Magazinen. Wenn man zu dem Bestreichungsschießen greift, d. h. wenn man die Kanonenöffnung etwas seitwärts wahrend des Schießens dreht, sodaß die Geschosse auseinander fliegen und somit einen möglichst großen Raum bestreichen, kann jedes Geschütz ungefähr zwei Hektare beschießen. Die Bombe platzt über den Jnfanteriecompagnien und sendet einen Kugelregen, wie aus einer Gießkanne herab. Das Pointiren der Geschütze ist sehr vereinfacht und dabei noch mehr prazisirt worden. Aber man hat sich nicht darauf beschränkt, nur nach der größtmöglichen Schnelligkeit des Schießens zu streben; man hat auch sein Augenmerk darauf gerichtet, das Material derart herzustellen, daß es vom Feinde nicht aus großer Entfernung bemerkt werden kann. Daher ragen die, neuen Batterien nur wenig über den Boden heraus. Die Geschütze sind sozusagen in die Erde gescharrt, der Pointeur und die übrigen Kanoniere spitzen neben dem Geschütze und sind durch Panzerplatten gedeckt, auf die die feindlichen Kugeln aufschlagen. Die mit der Herbeischaffung der Geschosse aus dem Munitionswagen nach dem Geschütze betrautenMannschaften haben nur wenige Schritte zu machen und der Mann, der die Spielräume auszuputzen hat, wird durch den Mumtlons wagen selbst gedeckt. Die Pferde wer den während des Schießens hinten in Sicherheit gebracht. Da rauchloses Pulver benutzt wird. ist es natürlich für den Feind sehr schwer, die Lage der Batterie genau festzustellen! Außerdem sollen die Ge schösse krepiren, wenn sie am Ziele an kommen und einen starken Rauch ver breiten, .der nicht in die Höhe steigt, sondern sich am Boden hält. Diese dicke Rauchwolke hindert den Feind zu sehen und zu schießen. Zllann über ZZorö. LZon A. Weißl. Es war eine herrliche Juninacht, als ich Venedig verließ. Lautlos, wie ein treibendes Blatt, glitt die Gondel zu dem mächtigen Dampfer bin. der von zahllosen lampionbehängten scyisschen umgaukelt, mit majestatr scher Rube im Kanal vor Anker laa Bald darauf rasselten die Ankerketten. vle stratzen anger sammelten an Bord zum lekten Male ibre Centelimi stücke ein. der Capitän beugte sich zum Sprachrohr nieder und sanft, fast un merklich schob sich das Schiff dem offe nen Meere zu. Die Vassaaiere dräna ten auf das rückwärtige Deck, um der Lagunenstadt einen Abschiedsblick zuzuwerfen. Eine -Weile noch begleitete uns ein Sckwarm von Gondeln, dann blieben fie zurück, immer weiter und weiter, kleine, glitzernde Punkte auf der spiegelglatten See, leiser und leiser klangen die Lieder zu uns herüber, endlich starben sie ganz, vom Lido grüßte noch ein rothes Licht, la bella Venezia versant und nur dort, wo der Dogenpalast mit seinen luftigen Hauen ,m glelnenven scheine der elek irischen Lichter sich badet, war ein wei ßes Fleckchen in dem langgezogenen schwarzen Landstrich sichtbar. Eine halbe Stunde später hatte Alles an Bord für die Nacbtrube Norsorge getroffen. Junge Ehepaare, in warme ShawlS gehüllt, saßen dicht aneinandergeschmiegt in den bequemen Lehnstühlen, ein Theil der Passagiere hatte die Cajüten aufgesucht. Auf 1. mf.L. r jr r l 1 veili zwenen Plae ciicferi vie ayraäste auf den harten Brettern, bis über die Ohren in Tücher , vermummt, zu unförmigen matn emueiu, und vereinzelt sah man junge Leute die Stüble bart an die Bordwand aerückt. wortlos, in die Nacht hinausblicken, oder bei einer Flasche Bier im Later nenscheine sich gütlich thun. Ich stellte mir einen Segeltuchstuhl auf der vorderen Spitze des Schiffes zwischen den Taugewinden auf. Ein stilles Plätzchen. Rings umher tiefes Schwelgen, lautlose Ruhe, . nur das Glucklen der .sich brechenden Wellen

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klang gedämpft 'herauf. Sin Schiff segelte vorbei. Wie ein Schatten tauchte es auf, gespenstisch bleich vom fahlen Mondlicht Äbersluthet, dann verschwand es wieder spurlos in der Nacht. Der fliegende Holländer" man folgt willig der Stimmung. : die Einen erschauern laßt, man rraum: j leicht und gerne m mondhellen cachten, wenn man in das abgrundtiefe Meer hinabblickt Da rief mich Jemand an: Sie! Lassen Sie das, das ist zu gefährlich. Es zieht Einen dämonisch hinab und das Ende aller Poesie ist ein kaltes Bad." Ein noch junger Mann stand vor mir. aus dessen auffallend bleichem Antlitze ein Paar tiefschwarze Augen funkelten. Um seine müde herabhängenden Mundwinkel zuckte es eigenthumilch. Geben Sie das Traumen überHaupt auf," fuhr er fort, es paßt nicht in unsere reale Welt. Man wird ein Narr davon, und verrückte Menschen sind ungenießbar und überflüssig. Mollen Sie ein Glas Wein mit mir trinken?" fragte er dann ohne jeden Uebergang und stellte eine Flaicye vor sich hin. Ich weiß nicht, wieso ich . . . Um Gotteswillen, keine Phrasen!" unterbrach mich der Fremde Wenn ich Ihnen zetzt erklare, ,ch yeike Müller oder Maier, so wissen Sie so viel wie vorher. Genügt es Ihnen nicht, einen Menschen vor sich zu sehen, der Ihre Gesellschaft sucht? Wenn's Ihnen unangenehm ist, so sagen Sie es nur ungenirt. Ich frage auch nicht, was oder wer Sie sind." Em origineller Kaug. Der Mann begann mich zu interessiren. Ich nahm seine Einladung an. Auf mein Wohl." rief er, stieß mit mir an und leerte das Glas mit einem Zuge. Bisher war ich immer mein Feind; ich ließ Andere leven. ?eildem ich mich aber mit mir versöhnt habe, bin ich nur um mein Wohl besorgt. Wie lange noch Dieu le ea it Sie sind doch, noch ein junger Mann." warf ich ein. Ach. das meine ich gar nicht. Die Natur hat die Grenze vielleicht recht weit hinausgeschoben. Aber es ist beschämend, von ihr abzuhängen. Seit ich mein Freund bin, weiß ich auch, daß ich abschließen kann, sobald ich will." .Und wesbalb sollten Sie das wollen? Sie verzeihen die indiscrete ?5rage." Der Fremde sah mich durchdringend an. Ihre Theilnahme vraucye rcu nicht und um Ihre Neugierde zu befriedigen, bin ich nicht da." So sckwieaen wir denn Beide. Plötzlich lachte mein Gegenüber hart auf: Es ist wirklich zu toll! Sie. ick will 5)!knen eine Geschichte erzählen, aber versprechen Sie mir, daß Sie recht herzlich lachen werden. Ja?" Ich versprach, mein Möglichstes zu thun. Einer meiner Freunde" begann er .war ein verrückter Patron. Freiheit und Wahrheit waren ihm das Höchste. ' Er hatte messiadische Anlagen und hätte am liebsten die ganze Welt m seinem Glauben bekehrt. Na. bei Einer versuchte er es auch. Sie war ein bildschönes Mädchen mit feurigen Lippen. Bald schwärmten Beide von Freiheit und Wahrheit. Das dauerte nicht gar zu lange. Sie fand, dak die rosiaen kesseln einer alücklichen Ehe der dornenvollen Freiheit eines gar leicht compromittirten Mädchens vorzuziehen seien und daß man die Wahrheit auch durch ein vernehmliches Ja" vor dem Priester bekunden könne. Mein Freund beugte sich. Aus den Beiden wurde em Paar. Seine iu terwochen waren thatsächlich nur Flitter"-Wochen. Doch zu der Erlenntmß kam er erst spater, das yeiNt: au svät. denn er liebte nicht wie Andere. Bei seinem reichen Innenleben war ibm das Weib Alles, jeder Gedanke, jede Regung galt ihr, sie bildete den Grundstein semes Wettgedauves. Die junge Frau war Anfangs stolz darauf, später fand sie es ganz nett", sckließlich lanaweilia. Dazu hatte mein Freund einen Erbfehler: er war arm. Er verdiente wohl genug, um mit semer Frau sorgenlos leben zu können, aber auf kostbaren Schmuck, prächtige Toiletten und kostspielige Unterhaltungen reichte es nicht. Da gab es denn oft kleine häusliche Scenen Eines Tages stand zwischen Beiden ein Dritter. Ein Gespenst, hohlwangig und bleich, mit einem teuflisch-sie-gesgewissen Lächeln in dem eisstarren AntliKe. Wenn er einbersckritt. raschelte es. als ob man neue Banknoten zerknüllen würde, und in den dürren Händen hielt er zwei schwere Säckel voll klingendem Gold, mit dem er mein Weib lockte. Ein schrecklich unheimlicher Gast, immer zugegen, nie zu fassen. Aus den Auaen meiner 5?rau grinste er mir entgegen, wollte ich sie küssen, da lachte er so hämisch, so aräklick auf. dan ick ersckauerte. Oft stürzte ich mich in sinnloser Wuth auf ihn, um ihn zu erwürgen doch wie Nebel zerrann er unter meinen Fingern, um in der anderen Ecke des Zimmers, dort, wo meine Frau stand, . rje. m Ivieo?! zu cijcgcmcn ' Der 5?remde schien veraessen zu ha ben. dak er von seinem freunde erzählte. Nach einer langen, düsteren Wause fuKr er fort: - Solchem Feinde gegenüber war ich machtlos. Ware er ein Wesen aus Fleisch und Blut gewesen, ich hätte ihn über den Hausen geschossen. Aber so! Geaen Gold hätte ick nur Gold in die Wagfchale werfen können. Liebe war zu wenig. In welcher Gestalt der . . ... fr r f . , . iüciinon meiner rau ncy nayerie, weig ich nicht. Genug, eines Abends fand ick die Wohnung leer, meine Frau war fort." Der Fremde lachte unheimlich auf. Flüsternd, vorueübergebeugt, die fuakelnden Augen in die meinen bohrend, fuhr er fort: Sie sei mir durckoebrannt. saate

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8S7 man. Doch das sst nicht waffr. Der Dämon hatte sie getödtet. Meine Frau war todt und monatelang trauerte ich um sie im Irrenhause. Warum man mick dabin brachte? Weil ich behauptete, dort einen harten Stein zu tragen, wo bei anderen Menschen das Herz pocht. Der Leichenstein meiner kleinen, süßen Frau saß fest in meiner Brust. Endlich lieft man mich wieder unter Menschen. Die hatten sich aber inzwischen gewaltig verändert. Blutleer und kalt waren sie geworden, theilnahmslos und hart: Doch wir verstanden uns prächtig. Ein Herzloser unter Herzlosen, trauerte ich um die Todte, deren Grab ich nicht finden konnte. Da meinten "die Aerzte, ich solle es suchen in der weiten Welt. In großen Städten, mitten im wilden Narrentanz der Menschen könnte ich es leichter finden, als in stiller Einsamkeit. Das leuchtete mir ein und ich folgte. Drei Monate dauerte die Reise und gestern kam ich nach Venedig." Er schwieg. Mich dauerte der Arme. Und war Ihre Reise von Erfolg begleitet?" Er schüttelte wehmüthig den Kopf. In Venedig fand sich Eine, die sich schluchzend mir zu Füßen warf und mich beschwor, sie mit mir zu nehmen. Sie sagte, sie sei meine Frau. Sie -war mit Brillanten behängt und schwarze Ringe zogen sich unter ihren Augen hin. Ein alter Herr riß sie von meiner Seite und ich ließ sie ihm. Was sollte ich mit der Fremden? Meine kleine, süße Frau war sie nicht, die ist ja todt todt!" Er versank in dumpfes Brüten. . Plötzlich richtete er sich auf: Schauen Sie, welch' herrliche Nacht. Gottes Friede liegt über sie gebreitet. Glückliche Menschen schlummern dort, gluckliche Menschen! Ha! Wenn jetzt der Schreckensruf erschallen würde: .Mann über Bord!" Wie die da aufgeschreckt würden aus ihren süßen Träumen. Und die packende Scenerie! Ganz geschaffen zu einem dramatischen Abschluß. Nicht?" Ehe ich noch antworten konnte, hatte er sich zum Gehen gewandt. Ich wollte ihm folgen. Ich komm gleich," nef er mir zu. Wenige Minuten verrannen: Plötzlich vernahm ich einen schrillen Pfiff, dann einen zweiten, einen dntten . . . Ich eilte nach rückwärts. Matrosen rannten umher, Passagiere stürzten auf Deck, der Dampfer hielt ein Rettungsboot wurde herabgelassen... . . Mann über Bord!" Die Matrosen kehrten achselzuckend zurück. Sie hatten den Fremden nicht gefunden. Der arme Narr! Er hatte sich vielleicht nur zu weit über die Bordwand gebeugt und der Leichenstein seiner kleinen, süßen Frau, der in seiner Brust vergraben lag. hatte ihn m die Tief', gezogen Ein eigen't'hüm liche? Tagesbefehl - ist dieser Tage ' an die Truppen des Warschauer Militärbezirks erlassen worden. Es heißt darin, es sei zur Kenntniß des höchsten Militärchefs gekommen, daß bei einer von einem Privatverein in Lodz veranstalteten Feier die vom Verein engagirte Mlitärcapelle der Reihe nach Die Wacht am Rhein", einen BismarckMarsch" und ähnliche Stücke vorgetragen hat, wodurch der Eindruck hervorgerufen worden sei, daß es bei dieser Gelegenheit auf eine unpassende De, mor.stration abgesehen war. Es zieme sich nicht, daß eine russische Militärcopelle sich an solchen Demonstrationen betheilige. Der oberste Befehlshaber, obgleich sonst gegen jede Beschränkung auf künstlerischem Gebiet, sei der Meinung, daß die Musikkapellen keine Mu. siknummern ausführen dürfen, die kriegerischen Gefühlen anderer Rationen Vorschub leisten, und er könne nur die Ausführung von solchen nationalen Musikstücken gestatten, welche den Charakter eines Volkshymne haben.

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