Indiana Tribüne, Volume 22, Number 3, Indianapolis, Marion County, 21 September 1898 — Page 2
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rvJWHW 4 Erlchcuu Täglich uns smtxtcc Die tägliche ,Tr'b2ne" kostet du?ch ben Zeig J (Zenit per rZlch, die ontag.Driöae Lentl Per Ooche. Leid ttsit?ni 15 ttentl , u ent tt ,t per P,ft uierhaU lgefchi U ,raui,,ng V p? flOt. cmwi 13 C0 Nladama Ciralu SadianapoliS, Ind., 21 September '98 Leichenconservlntng. Es ist schon mehrfach darauf hingewiesen worden, daß die Italiener eine ganz besondere Kunstfertigkeit in der Conservirung menschlicher Leichen besitzen. Man kann in ganz Italien, bald in den anatomischenMuseen, bald in den Familiengewölben der Campi Santi, wunderbare Beispiele solcher erfolgreichen Einbalsamirung sehen. In letzter Zeit hat man besonders Luigi Ferrara als hervorragenden Künstler auf diesem Gebiete gerühmt. Niemand aber soll annähernd das erreicht haben., was Dr. Esisio Manini in Neapel leistet: Vierzig Jahre lang ist dieser Arzt unausgesetzt bestrebt geWesen, die bisher üblichen Verfahren der Leichenconservirung zu verbessern, und seine Ergebnisse sollen alles bisUi Bekannte weit in den Schatten stellen. Ohne jeden Einschnitt und ohne Einspritzungen, einzig und allein durch eine Reibe einfacher Bäder weiß Manini den todten Körper vor jeder Gefahr einer Zersetzung zu schützen. Sein Verfahren besteht aus drei Stadirn: erstens einer vorläufigen Aus trocknung, die der Haut einen Schutz gibt; wenn die so präparirten Leichen in eine von Manini etdachte Lösung getaucht werden, so erhalten sie völlig ihre frühere Frisch und können zu jeder anatomischen Operation benutzt werdn.' Dann folgt die sogenannte Petrification oder die künstliche Versteincrung des Körpers, ein Verfahren, das unter der Hand des Dr. Manini eine solch: Vollendung erreicht hat. daß der Leichnam völlig die Dichte und Härte des Marmors gewinnt und daß ein auf das Fleisch gepreßter Schlüssel nicht einen Eindruck, sondern einen metallischen Rina ..hinterläßt. Dann folgt als dritter und letzter Abschnitt der Arbeit die Verwandlung des getrockneten und künstlich versteinerten Leichnams zu seiner ursprünglichen Frische, wodurch alle Glieder wieder biegsam werden wie in ihrem natürlichen Zustande. Diese Wunderwerke Manini's sollen einen Eindruck erwecken, als ob die betreffende Person schliefe oder sich in einer tiefen Ohnmacht befände. Die Leichen verschiedener berühmter Italiener, z. B. des 1889 verstorbenen alten Freiheitskämpfers und späteren Ministers Senedetto Cairoli. sind in dieser Weise von Manini der Nachwelt erhalten geblieden und können jederzeit dem Anatomen. dem Anthropologen oder, wenn es nöthig sein sollte, dem Gerichtsarzt zur Untersuchung dienen. Besonders bezüglich der gerichtlichen Medicin kann in so vollkonrrnenes Verfahren der Leichenerhaltung von außerordentlich großer Bedeutung für die Rechtspflege sein. Man hat zu diesem Znxcke ja schon verschiedene Versuche , zur Leichenconservirung gemacht, z. B. werden solche Körper in Paris dauernd unter Wellen frischer Luft erhalten,. aber. diese. Maßnahmen konnten den Zerfall nur einige Tage verzögern. Manini hat sich des Jnteresses und der Unterstützung vieler bedeutender Persönlichkeiten zu erfreuen gehabt, und Aerzte wie Billroth und Anatomen wie Sir Richard Owen haben ihn zu seinen weiteren Forschungen ermuntert. Napoleon III. wollte für den neapolitanischen Arzt ein besonderes anatomisches Museum einrichten, und später hat sich der jetzt wieder am Ruder befindliche Cultusminister Guido Baccelli für eine Anstellung Manini's . interessirt. Vielleicht erreicht der verdiente Mann jetzt endlich auch eine staatlicheAnerkennung und Unterstützung zu einer weiteren Ausdehnung seiner wundersamen Thätigkeit. Theure Nindflelschzeit. Es kann sogar der Aufmerksamkeit von Vegetarianern kaum entgange:: sein, daß Rindfleisch gegenwärtig bei -uns hoü im Preise steht und eine Fach Zeitschrist eröffnet uns die angenehme Aussicht, daß der Preis noch weiter hinaufgehen werde. . In diesem Fall hat die Preissteigerung allem Anschein' nach kein künstlichen Ursachen. Es wird in diesem Jahr toeniger Hornvieh geschlachtet, und die Nachfraze ist dabei bedeutend stärker grtooid. Unter den Faktoren der stärkeren Nachfrage steht natürlich der jüngste Krieg obenan. Es ist festgestellt, daß von den Armeen im Feld mehr Rindfleisch consumirt wird, als es im 'Allgemeinen der Fall wäre, wenn sich die betreffenden Leute daheim befänden, wenigstens mit den vorschriftsmäßigen.und bestellten Rationen ist dies der Fall. Auch gibt es im Kriegsfeld mehr Abfälle - Verlust. Andererseits gibt.es im Westen zur Zeit weniger Hornvieh, als seit mehreren Jahren, obwohl der Vorrath im Ganzen noch immer ein sehr stattlicher ist. Die Ankünfte von Schlachtvieh in den, hierfür hauptsächlich bekannten Städten sind durchweg geringer, als in derselben Zeit des vorigen Jahres. (Uebrigens ist auch in den Sendungen von Schweinen und Schafen eine gewisse Abnahme zu verzeichnen.) Auch wird berichtet, daß das Gewicht meistcns leichter gewesen sei, also die Thiere weniger Pfund Fleisch geliefert hätten, o,ZS gewöhnlich. Das Alles hat natürliä, diel zu bedeuten für ein Volk, welches noch immer eine große Rindfleisch - Esser.- Nation ist,, und zwar ohn: Unterschied der Classen (obwohl naturlich in de.' AuZwahl der Sorte Rindfleisch der -Haften . Unterschied
stark genug Zn'ö Gewicht fallt.) Und ebenso, wie bei der Weizen Teuerung eine gesteigerte Nachfrage nach .Mais eintrat, so gehen auch jetzt Fleischesser thettweise zu etwas billigeren Gattungen über, wodurch aber mehr oder weniger ein allgemeines Steigen der Fleischpreise begünstigt wird. Unsere Hornvieh - Züchte? haben nach einer langen gedrückten Periode wieder einmal , ihre Zeit, ebenso wie vorher die Getreidezüchter sie hatten, und ohne eine so bedeutende speculative Beihilfe. Wie lange das dauern mag?
Gin ttitstttsttttrohr. Unter den vielen Wunderdingen, in welchen die-Pariser Weltausstellung von 1900 alle ihre Vorgänger übertreffen soll, ist der Haupt - Clou" das Riesenfernrohr (eine. Idee des Abgeordneten Deloncle), von welchem von vornherein nur das Eine feststand, daß es alle bestehenden Fernrohre anGröße überragen müsse. Das war indessen leichter gesagt als gethan. Schon das größte gegenwärtig thätige Fernrohr, das der Jerkes Sternwarte, dessen Durchmesser einen Meter und dessen Länge 19 Meter beträgt, hatte an seinta Optiker Älvan Clark und seine Mechaniker Warner und Swasey die höchsten Anforderungen gestellt und eine Steigerung auf diesem Wege schien kaum möglich. Das JerkesFernrohr hat die sogenannte deutsche Aufstellung, wo das ungeheure Rohr in der Mitte unterstützt ist durch eine Säule, und eine Drehung um zwei zu einander senkrechte Axen erlaubt, deren eine nach dem Weltpol zeigt. Die genaue Ausbelancirung der gewaltigen Eisenmassea, nebst der schweren Linse des ObjectivZ ist die eineSchwierigkeit bei so großen Fernrohren, die andere ist die bedeutende Verschiebung des Augenpunktes,. sowohl seitlich als in der Höhe, wenn das Fernrohr von einem Punkte des Himmels nach einem davon ziemlich weit entfernten gerichtet wird. Auf der Yerkes - Sternwarte, Wie auch bei anderen neueren Sternwarten läßt sich daher der ganze Fußboden des .Beobachtvngsraumes um die feststehende Säule des Fernrohres heben, bis zur jeweiligen . Höhe des Okulars. Weil eben bei solcher Aufstellungsweise des Fernrohres nicht gut weiter zu, kommen war, zeigte das für die Berliner GeWerbeausstellung 1896 geplanteRiesenfernrohr eine ganz abweichende Construktion. Der Unter-ftlltzungs-und Drehpunkt war dicht beim Okular. was natürlich schwere Gegengewichte erforderte, die in der Richtung der Fernrohrachse hinter dem Beobachter lagen,. aber den großen Vortheil hatte, daß der Ort des Auges stets unverändert bleibt. Doch mangeln Erfahrungen, ob sich eine solche Ausstellung bewährt. Die eigentlich für das Fernrohr geplante Linse von 1.10, Meter Durchmesser wurde während der Ausstellung nicht fertig und es ist nur, soviel bekannt geworden.daß häufig eintretende Störungen im elekirischen' Betrieb ' des Kolosses den eigentlichen Zweck,' durch das Fernrohr den AuSstellungsbesuchern den Himmel zu zeigen, vereitelten. Irgend eine brauchbare wissenschaftliche Beobachtung ist mit dem noch in Treptow stehenden Instrumente nie gemacht worden. Soviel zur Vorgeschichte derSchwierigkeiten, die Deloncle's Plan . einschloß, der 'auch dieses Fernrohr an Größe überbieten wollte. . Denn die Linsen des .Pariser Fernrohrs sollen 1.25 Meter Durchmesser besitzen. In der Augufinummer der belgischen astronomischen Zeitschrift Cul et Teire" finden wir einen Gang durch die Werkstätte, des Pariser Optikers M. Gautier beschrieben, der mit der Erbauung des Fernrohrs beauftragt ist. Er entschied sich dafür, das eigentliche Fernrohr, welches 60 MeterLänge besitzen soll, ganz unbeweglich zu machen. Auf einer Reihe fest in den Boden gemauerter Fundamentblöcke liegt das Rohr horizontal; am einen Ende befindet, sich das Okular, wo das Auge hineinschaut, an dessen Stelle auch eine photographische Platte gesetzt werden kann, am anderen Ende das gewaltige Objectiv. Und zwar sind hierfür zwei Linsen bestimmt, die auf Wagen ruhen, welche erlauben, sie leicht mit einander zu vertauschen; die eine für die direkte Beobachtung, die andere für photographische Aufnahmen bestimmt, sind diese Linsen zwar von demselben Material, aber von verschiedenen Krümmungsradien , ihrer Begrenzungsflachen, weil die erste die gelben, die andere die violetten Strahlen des Bildes in einem Punkte vereinigen soll. Die Möglichkeit, von den verschiedensten Punkten des Himmels trotz der Unbewegllchkeit.des Fernrohrs Bilder zu erhalten, wird nun gegeben durch einen ebenen Spiegel, welcher in einer gewissen Entfernung von dem Objectiv eine feste Aufstellung hat, dort aber um zwei zu einander senkrechte Axen drehbar ist. Dieser Spiegel ist somit eigentlich dasHauptstück der Fernrohrconstruktion, da von seiner tadellos ebenen Fläche dieGüte der Bilder mindestens ebenso abhangt, wie von der Reinheit der Linsen. Zwölf. Glasblöcke mußten gegossen werden, bis man einen Block von solcher Gleichmäßigkeit des Materials erhielt, dak aus ihm der Spiegel, der eine cylindrische Scheibe von 2 Meter Durchmesser'und 30 Centimeter. Höhe darstellt, geschnitten werden konnte. Das Gewicht desselben beträgt 3600 Kilogramm. Der Untersatz. der ihn trägt und ihm die nöthigen Bewegungen ertheilt, wiegt mit dem Spiegel zusammen 14 Ton nen. Man ist gegenwärtig mit der Politur dieses Spiegels beschäftigt, die mehrere Monate in Anspruch nehmen wird. Ob noch kleine Riefelungen auf der Oberflächz vorhanden sind, prüft man, indem die Reflexe scharf begrenzter künstlicher Lichtpunkte von dem Spiegel mit einem Fernrohr betrachtet werden. Eine Verzerrung des Bildes zeigt eine schadhafte Stelle, dort an, wo der Lichtstrahl 'gespiegelt wird. Wie empfindlich übrigens ein solcher
Spiegel ist, eeht daraus hervor, dak es genügte, die Hand in seine Nähe zu bringen; die strahlende Wärme dersel ben reichte aus' die Oberflache in der. Nähe so zu beunruhigen,. daß die 23iU, ' . . i - ti.'i. .x.
ver verzerrr wuroen. hierin ucgi uuuj txn Bedenken für die Funktionirung des Spiegels. Dieser muß im Freien ausgestellt sein; wenn nun ver UMino verschiedene warme Luftströme gegen den Spiegel führt, so wird eine leb- . K H I ... tl yaste unruye ver resiernrien siernvder die Folge sein. Wenn der Spiegel ganz vollkommen polirt sein wird, so rt rr" - i...r:C..l wiro oie -juociiiaiqc uccuucu, cm v bältninmäkia leichter Theil der Arbeit,.dies erhöht die Spiegelkraft beii i i pt jc. i: ' vemeno und macyi oie jocquuqc iui derstandsfähiger gegen die Einflüsse der Atmosphäre, denen sie so häufig ausgesetzt ist. Es ist klar, daß man durch Drehung des Spiegelblocks um zwei zu einander senkrechte Achsen jeden Punkt des Sternenhimmels in daö Objectiv flektiren kann, außer den Punkten, die genau ymter vem ejcyauer liegen. weil hier das Fernrohr selbst.vle pxt gelnde Fläche ganz oder theilweise verdeckt. Außerdem werden auch die genau in-der Richtung des ObjectivS liegenden Punkte, d. h. dte durch den Spiegel vom Objectiv getrennten, nicht durchs Objectiv gesehen werden können, well die von ihnen ausgehenden Lichtstrahlen unter so flachen Winkeln den Spieael treffen, daß bei ihrer Reflexlon sehr viel Licht verloren geht, denn die Menge des von einem Spiegel reflektirten Lichtes ist abhängig von dem Winkel, unter dem das Licht auftrifft: je mehr dieser sich einem rechten nähert, desto günstiger ist es. Doch ist dieser Uebelstand zeweils nur von lurzer Dauer, wenn man nur wartet, bis die unsichtbaren Sterne sich durch die tägliche scheinbare Bewegung deS ganzen Fizsternhimmels soweit bewegt haben, daß ihr Licht unter günstigeren Winkeln den Spiegel trifft, und zwar werden dann gerade die Sterne gllnstig liegen, d. h. nahe einem Rechten gleiche Reflexionswinkel besitzen, die überhaupt im Rücken des in's Okular schauenden Beobachters stehen, wenn sie nur nicht genau in der Verlängerung der Fernrohraze sich befinden. Nun ein Wort über die Kosten des geplanten Fernrohrs. Auch diese sind riesenhaft, wie Alles am Instrument. Die rohen Glasblöcke der zwei Crownund zwei Flintglaslinsen, sowie die 12, aus deren einem der Spiegel geschnitten wurde, kosten zusammen 300.000 Francs, und ihr Werth steigt, wenn sie geschliffen, polirt und montirt sein werden, auf 600.000 Francs. Der Bau des 60 Meter langen Rohres mit seinen Stützpfeilern und den verschiedenenNebentheilen, darunter einem Gebäude, welches das Ocularende des Rohres überdacht, bringen die Gesammtkosten auf 1,400.000 Francs, die größte Summe, die je für ein Fernrohr ausgegeben wurde, und für die man bequem 10 vollständigeSternwarten erbauen könnte, die mit ganz brauchbaren kleineren Instrumenten ausgerüstet wären. Die ersorderliche Summe ist durch ein Syndikat aufgebracht, welches die Kosten durch die während der Ausstellung zu erhebenden Besichtigungsgelder wenigstens theilweise wieder zu erhalten hofft, also ein ähnlicher Plan, wie bei der Berliner GeWerbeausstellung, wo er nur nicht reussirte, weil das Fernrohr nicht fertig wurde. Das Gleiche ist bei dem Pariser Instrument kaum zu befürchten, weil jetzt schon mehr als anderthalb Jahre vorher wc sentliche Theile fertig sind. Dasselbe soll am Fuße des Eiffelthurmes aufgestellt werden und wird mit allem Zubehör etwa einen Hektar Raum für sich beanspruchen. Die wissenschaftliche Ausbeute des Fernrohrs kann während der Ausstellung selbst nur gering sein.. Es ist zu hofsen, daß es dann später von Paris entfernt weiter im Süden aufgestellt werde, wo ein reiner und häufig klarer Himmel eine volle Ausnutzung erlaubt. Dann wären allerdings die Hosfnun gen auf Enthüllung neuer astronomischer Geheimnisse durch das Fernrohr, dessen Vollendung den französischen Optikern und Mechanikern zu höchster Ehre gereicht, groß und berechtigt. Das Fernrohr wird eine 6000fache Vergrößerung mit Leichtigkeit ertragen und bei sehr günstigen Luftzuständen sogar eine 10.000malige. Letztere würde den Mond, der 380.000 Kilometer von uns absteht, in eine scheinbare Entfernung von 33 Ktlometern rucken. Stellen wir uns vor. daß wir auf einem Gebirae nur 33 Kilometer von tintt Stadt in der Ebene entfernt wären, so würden wir nicht nur diese selbst, sondern auch die größeren Gebäude in ihr deutlich erkennen und sonach wird das aevlänte Fernrohr unt?r Anderem die Frage zweifellos entscheiden,' ob 'sich auf dem Mond Gebilde von MenschenHand befinden, welche die Existenz menschlicher Wesen vor Zeiten dort erweisen, denn daß jetzt keine Lebewesen dort mehr vorhanden sind, ist aus anderen Gründen längst klar. .Bedenken wir, daß die stärkste, bis jetzt selten. r "t -. anmenooare ergrvßerung am icrFernrohr 4000 betrug, so ist der Fortschritt auf allen Gebieten der BeoöachtungSobjekte mit einer 10,000fachen Vergrößerung einleuchtend und verheißt dem neuen Jahrhundert erfreu liche Fortschritte astronomischer Entdeckungen. - ' :..;, Cm opölscheÄmd schau. .rcdinj Srcnitrrj; ' Berlin. Der König!. '.Sänger a. D. Albert Henneberg, der sich als Lieoercomponist.und Dirigent großer Be liebtheit erfreut, beging in rüstiger. Frische mit seiner Gemahlin da Fest der goldenen Hochzeit. Frau Nosalle Hertzog,' geborene Sy. die Wittwe von udolph Hertzog, des Begründers d3 Welthauses, die Großmutter des jetzi gen Inhabers der Firma, ist gestorben. fT er 's.' ZM uaynnnn lyrino orwi 531, die. Sängerin - Trautmann cuJJ fcnönrnnkirchstrak 37. Su (atte daZ
nst zwei Monate alte Kind aus ein Sop-a gelegt und sich selbst daneben. Dabei war sie vielleicht eingeschlafen oder hatte sich absichtlich 'auf das Kind geworfen. Der At stellte "gemeinge- ( fr kW, t r? 'r-n fTZ'An .
sayrncyenMynunn ci, vn uu gerin wurde nach der Irrenanstalt in Herzberge gebracht Sein bOjahriges Doctorjubiläum feierte der Geh. Sanitätsrath Dr. Adolf Abraham, der stellvertretende Vorsitzende der Berliner Medicinischen Gesellschaft. In der Ehloroform-Narkose verstorben ist in einer Privatklinik in der Prinzenstraße der Zugführer Albert ..Pohle, Koppenstraße 23 wohnhaft. Pohle hatte sich oehufsQveration einer eiternden Entzündung der Oberkieferhöhle in die Klinik begeben. Die Berliner Schauspielerin Cola von Olizar, die zur Kur in Bad Elster weilte, stürzte Nachts vom Balkon herab, und brach beide Arme. Ein lange gesuchter internatidnaler Schwindler Namens Johannson wurde hier auf frischer That ertappt und verhaftet. Die goldene Hochzeit! feierte der Geheime Rechnungsrach a. D. Altmann langjähriger Rendant der - Staatsschuldentilgungskasse .. A l t '- R u p p i n. Nach einem starken Gewitter wurde die Neue Mühle durch ' Massen von Aalen zum Stillstand 'gebracht. Niemand konnte es sich erklären, daß die . Turbine den Dienst l versagte, bis man am Morgen die Ursache suchte. Da wurden 140 Pfunv zerfetzte Aalstücke aus den.Wurcyslutzlöchern der Turbine herausgeholt. Provinz Ostpreußen. Allenstehi. Beim Baden im Langsee ertrank der 30jährige Tischler r -r jc v . rx r.:i rieoricy lcu, ii ui m mij Zeit verheirathet war. G ö l d a p. Bei der . 23jährigen Tochtxr der Kllrschnerwittwe Koschtvald zeigten sich Spuren von- Geistesgestörtheit, so daß sie dem KrankenHause' zugeführt werden mußte. Die Mutter nahm sich das traurige Schicksal ihrer einzigen Tochter so zu Hcrzen. daß sie ebenfalls irrsinnig wurde und in einem unbewachten Augenblicke ihrem Leben durch Oeffnung der Pulsädern an beiden Händen ein Ende machen wollte. In lebensgefährlichem Zustände fand man die Frau auf und übergab sie dem Krankenhause. - I n st e r b u r ss. Der Kanonier Breitfeld von der 2. Batterie badete mit 14, seiner Kameraden in der Angerapp unweit vonLenkeningken. Breitfeld wurde von einem Strudel erfaßt, ging unter und' ertrank. Der Verunglückte stammt aus Dt.-Ehläu. Lyck. Der bisherige Redacteur und Verleger der masurische'nGazeta Ludowa-, Karl Bahrke. ist in's Ausland geflohen, nanchdem er sich . seiner Buchdruckerei entäußert hatte, um den seiner harrenden zahlreichen gerichtlichen Bestrafungen aus dem Wege zu gehen. Hinter Bahrke ist ein Steckbrief erlassen worden. Provinz Westpreußkli. D a n z ig. Dem Lehrer Valerian Lewandowski .Hierselbst, welcher in Bresin bei einem Brande die Eigenkäthnerfrau Klebba ,mit Einsetzung des eigenen Lebens vom Tode des Verbrennens gerettet hat, ist die RettungsMedaille verliehen worden. Mit dem 27. Kinde beschenkte kürzlich die Frau eines hiesigen Fabrikanten ihren Gatten, welches ebenso wie seine vorangegangenen Geschwister munter und kräftig das Licht der Welt erblickte. Sämmtliche Kinder, unter denen sich mehrjre Zwillingspärchen befinden, sind am Leben und zum Theil schon selbst glückliche Familienväter bezw. Mütter. Berent. Beim Getreideeinfahren auf dem Gute Kl. Klinsch fiel die Arbeiterin Dufke vom Getreidefach so unglücklich auf die Dreschtenne, daß sie sich einen Schädelbruch zuzog und bald darauf ihrer Verletzung erlag. Bischofswerder. Der Kaufmann Bernhard Benjamin Makat aus Graudenz machte auf dem hiesigen m l Nircyyoi vurcy Erhangen an einer Zuckerschnur seinem Leben ein Ende. Provinz PoNOern. ' Stettin. Amtsgerichts - Sectär Gab feierte sein eojähriges Dienstjubiläum. In der Körnerschen Wirthschaft im benachbarten Züllchow hantirten drei junge Leute mit einem geladenen Tesching, plötzlich krachte einSchuß, und die Kugel drang dem 21jährigen Schmiedegesellen Ehrenberg aus .Seeburg bei Berlin unterhalb des rechten Auges in denKopf; der Getroffene stürzte sofort nieder und .starb auf dem Wege nach dem Krankenhause. ' Anklam. Rittergutsbesitzer Gro m ' i ' . ,5 ... ein c c gerltty ln oas aoerwerr emer D'ampfdrefchmaschine. Dem Unglück lichen wurden beide Beine zerquetscht. Der Tod trat alSoald ein. . Bütow. Die Scheune des Ackerourgerö Jochmuß brannte nieder. AIS der Brandstiftung verdächtig wurde der -Knecht Fischer, der bei Jochmuß diente, in's Gefängniß abgeführt. Er gestand, er habe auS Versehen, eine Lampe in der Scheune. umLeworsen, das .Stroh habe sofort .Feuer - gefaßt under sei aus Kurchl vörden Folgen, ohne Jemandem etwas zu sagen, fort-gelaufen.- . ....... Provinz Söleez-Hslstch. Schleswig. Der diesjährige Kassirer an der hiesigen RegierungsHauptkasse, Rechnungsräth van Berg, beging sein 50jähriges' Dienstjubiläum. Radfahrer Lars Anderson fuhr im Dunkeln gegw einen Baum, wobei das Rad , völlig zertrümmert, wurde. ; Anderson haj bei dem Sturze eine Gehirnerschütterung erlitten und liegt nun schwer krank darnieder. ' ' ; A l t 0 n a. Beim Baden ertrank der 18jährige Sohn des Architekten Henckel. , Bieschen dorf. Das. beim Landmann Petersen in Dienst stehende Mädchen Klahn versuchte mittelst glüSender Kohlen die Scheuni ihrer Q:ensth:rrschaft in Brand zu setzen. Das Feuer' kennte c5t2titia löscbt
werden. Das Mädchen ' befindet sich in Haft. . Flensburg. Wegen .Urkun--denfäschung und. Betruges verurtheilte die Strafkammer den früheren Kassirer der hiesigen Volksbänk, Christian Petersen, zu drei Jahren Zuchthaus.
Provinz Schleslnü Ares lau. Wegen Betrugs erhielt der 20jährige Elementarlehrer Paul Dörfer 3 Jahre Gefängniß. Bohlendorf. In der mit Stroh und Ziegeln gedeckten Scheuer des , Stellenbesttzers Gutsche brach Feuer aus, welches auch die mit Stroh gedeckte Scheuer des Hauslers Baumgart in Asche legte. Bujakow. .Die zwölfjährige Tochter des Bauerngutsbesitzers Halaß. welche allem rm Hause war. wollte Holz in den Ofen legen, welches sich in der Nähe desselben befand. Beim Umwenden nach dem Holze fing die Schürze des Kindes Feuer, und im selben, Augenblicke stand es auch schon in Flammen.', Die vom Felde heim kehrenden .Eltern fanden das Madchen todt am Boden liegen. Deutmannsdorf. Der 60jährige Arbeiter Heinrich Gruhn machte seinem eoen durch Erhängen em Ende. Fellhammer. Im benachbartm Gehölz fand man den seit einiger Zeit vermißten Sjährigen Sohn Gustav des Bergmanns Janpe ermordet auf. Der Körper des Ermordeten ist gräß lich verstümmelt, es liegt ein Lustmord vor. : Provinz Posen. Posen. Commerzienrath Moritz Milsh ist in Berlin, wohin er erst vor wenig Wochen seinen Wohnsitz verlegt hatte, gestorben. Fordon. Als der Besitzer Dahse aus Charnowske nach Hause kam, nahm er ein Messer und schnitt in einem Anfall von Delirium Tremens erst seiner Frau und dann sich selbst den Hals durch. Beide wurden, da sie noch lebten, nach Bromberg in's Krankenhaus gebracht. G ä l e w 0. Eine Feu:rsbrunst äscherte hier 20 Gebäude ein; ein Kind fand in den Flammen den Tod. I a r 0 t s ch i n. In der dem Fürsten Radolin gehörigen Waldung bei Jarotschin sind 200 Morgen Schonung ausgebrannt. Das Feuer ist angeblich durch Funken aus einer Lokomotive, entstanden. Prcdmz Sachsen. Magdeburg. Der nach VerÜbung, von Sittlichkeitsverbrechen an Kindern von 611 Jahren flüchtig gewordene Kaufmann Emil Rosener von hier hat sich in Brandenburg erschössen. , B r e i t e n st e i n. Beim Baden ertrank der 17jährige Sohn des Glasermeisters Karl Regenhardt. Brandis. Eine empörende Rohheit verübte das 17jährige Mädchen Papst an der 8jährigen Tochter des Handarbeiters Schreiber, indem sie ihr einen Topf kochenden Wassers über Gesicht und Brust goß. Die Papst hat das Wasser zu dieser Unthat eigens gekocht und ist in die Wohnung der Schreiber'schen Eheleute gegangen, während dieselben auf der Arbeit waren. 'Nachdem sie dem schlafenden Kinde das Deckbett weggezogen, hat sie die That ausgeführt. Das kleine Mädchen liegt hoffnungslos darnieder. Die Papst wurde festgenommen. Provinz Hannover. Hannover. Erschossen hat sich der Cigarrenhändler Paul Naumann, Theaterstraße 15. Beim Baden in der Jhme ist der Bäckergeselle Friedrich Kololowski ertrunken. Alfeld. Beim Baden in der Leine ertrank der 22jährige, aus Hollenstedt bei Moisburg gebürtige Commis Brinkmann. Der junge Mann war in erhitztem Zustande in's Wasser gegangen. G ö t t i n g e n. Oberkonsistorialrath, Professor D. Wiesinger Hierselbst, der kürzlich in das 80. Lebensjahr eingetreten war, beging mit seiner Ehefrau das Fest der Goldenen Hochzeit. Der Schlosser Emil Finsterbusch, der im Februar d. I. das betagte Fräulein Dankwerts Hierselbst mittelst einer Drahtschlinge erdrosselte, ist im Hofe deS Landgerichts durch den Scharfrichter Reindel aus Magdeburg hingerichtet worden.. . .... PrcviLZ Westfalen. Münster. Landesrath Dr. jur. Schulze - Steinau, Stellvertreter deS Landeshauptmannes, ist während, seines Urlaubs in Jnterlaken im Alter von '40 Jahren plötzlich gestorben. Arnsberg. In dem Sägewerk der Firma C. Cosack brach Feuer aus. welches sich .in . wenigen Minuten über das umfangreiche' Werk verbreitete, in dem! es reichliche Nahrung fand. DaS Sägewerk brannte in kurzer Zeit vollständig nieder. , Anrechte. Der Blitz schlug in das. Haus deS Klempnermeisters Franz Hogrebe und zertrümmerte eimge' Dachziegel, zündete jedoch nicht. In dem Hause wohnen auch' dit Eheleute Thierarzt Hirsch, welche ihre goldene Hochzeit feierten.. Der. dort. Anwe senden bemächtigte sich natürlich ein großer Schrecken. . . Bielefeld. Im Koster'schen Steinbruch ertranken beim Baden der 21jährige Arbeiter ; Eduard: Tittermann und der 26jährige Arbeiter Hermann Hosmann. NheZsprcvinz. . Köln. 1 Der bereits 22 Mal vorbestrafte Buchhändler Friedrich August Kahlau erhielt, wegen Verbreitung unsittlicher Schriften und Beleidigung sieben Monate Gefängniß - Aachen. Wegen wiederholten Diebstahls verurtheilte die Strafkammer den Briefmarkenhändler Meischen aus. Heinsberg zu 2j Jahren Gefänghiß. : Bonn. Aus . dem-Gürtelbahn-:j wurde der . Stationsassistent See! von einer, Rangirabtheilung tödtlich überfahren. .
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Thousands upon thousancfs of nfortanitc peoplc fall annuidly hy the wiysidc, crlpplcd todily and mentally by the onslaughts ot ayspepsia or sorne other of that great train of troubles which follbw or aecornpany a sluggfch liver or a dlsotdetcd stomach. RW Tsitoies arc Iike the eood Samarhan of our Savior's tlme; they will litt the striken beinv hack to health. Ripans Tabules arc sure and dit cet In the exhihition of theif curative powers. Medical seien ce has discoyered no remedy so marvelously
L cttectxve 7 Duisburg. Klempnergeselle ScheinHardt und Schlossergeselle Hesper von hier sind in der Nähe von Werthhausen beim Baden im Rhein ertrunken. Die Leichen wurden nach einer Stunde aufgefunden. Elberfeld. Die Frau des Bauunternehmers Gustav Schmidt hatte, um schnell das Abendessen für ihren Mann bereiten zu können.Petro-" leum in das schlecht brennende Herdfeuer gegossen; die Petroleumkanne erplodirte sofort und das ' verspritzte Petroleum steckte nicht nur die Kleider der unvorsichtigen Frau, sondern auch einen Theil der Möbel der Küche in Brand. Die Frau hat so schwere Brandwunden erlitten, daß ihr Aufkommen zweifelhaft ist. Provinz Hessen-Nassgu. Kassel. Zum Nachfolger des Hofgartendirektors Fintelmann auf Wilhelmshöhe ist ein zur Zeit als Handelsgärtner in Oldenburg lebender Sohn des Pros. Virchow ernannt wo:den. V a r ch f e l d. Das Schulgebäude wurde durch Feuer zerstört. Biebrich. . Beim Baden ertrank der Kaufmann Overdiek aus Westfalen. Die Leiche konnte trotz sofortigen Nachsuchens nicht aufgefunden werden. ' Blicker'shausen. Landwirth Hagemann, welcher dem Bürgermeister Mackenroth beim Einfahren des Getreides behülflich war, stürzte hierbei so unglücklich von einem beladenen Erntewagen ab, daß er sich einen Bein- und Ripvenbruch zuzog. Breit end ach. Der verheirathete Bauer Krätz, der mit Sandgraben beschäftigt war, wurde von Erdreich überschüttet. Als man Krätz freimachte, war schon der Tod eingetreten. Mitteldentsöe Staate. - Alten bürg. Infolge eines Herzschlages ertrank in 5er Badeanstalt an der Fellwiese der 10jährige Schulknabe Heilmann. Braunschweig. Die Kassirerin' Therese Beck wusch Abends bei brennender Lampe ihre Glacehandschuhe mit Benzin und hatte dabei die langen Händschuhe angezogen. Plötzlich entzündete sich das Benzin an der Lampe und sofort standen die Handschuhe in Flammen. Mit schweren Brandwunden wurde die Verunglückte in das herzogliche Krankenhaus gebracht. "' C 0 r b a ch. Der aus Brx'lon gebürtige. OekonomieverwalterListe, auf dem Rittergute in Nordenbeck in Stellung, machte zu Wagen einen Ausflug nach RLenaum Mitternacht wurde in fideler Stimmung die Rückfahrt angetre-ten.-Das Pferd ging durch an einer abschlüssiaen Stellender Wagen stürzte Hm und Liste wurde mit solcher Wucht gegen emen Baum geschleudert, daß' einen Schädelbruch erlitt und der Tod alsbald eintrat. E i s e n a ch. Das aus 47 Hofraithen bestehende Rhöndörfchen'' SchafHausen bei Kaltennordheim ist fast ganz ein Raub der Flammen geworden.' Es sind nur elf Wohnstätten verschönt geblieben, y G 0 l m ba ch. Der Halbmeierhof des LandwirthS Fritz Dörries gerieth in Brand.- Das Feuer griff so schnell um sich daß nur wenig gerettet werden konnte. . - Hildburghausen., In der hiesigen Station sprang der praktische Arzt Edmund Helbing aus Bremen aus dem Eisenbahnzug und starb an. den erlittenen Verleh.'lngen. Hausverwalter Küfner von der hiesigen Jrrenknstalt wurde wegen Verdachts der Unterschlagung verhaftet. - Erster Gedanke. Schüler (bei einem Ausflug): Die Werke der Natur sind doch wunderbar." Lehrer: .Ja. wenn man bedenkt, jedes bescheZ. dene Jnsect hat seinen lateinischen Namen, . '
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