Indiana Tribüne, Volume 22, Number 3, Indianapolis, Marion County, 21 September 1898 — Page 1

x o xhr Ts As fs O rl 00 V. AC k fvs m i r i s y i i i Vv y ly. v w o y w v y Kf Office: No. 18 Md Maban:a (trahe. Telephon 1171 V Indianapolis, Indiano, Mittwoch, den 2. September 1898. Jahrgang 23. No!3

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Editorielles.

Nach den neuesten Berichten von Washington wird eine Armee von 40,r r r tm X- sT ..La ..rXiill iVih UUU Ztann naq VZUV yiiui wuvim, um die Insel xu beseden. WaS weiter geschehen wird, welche Einrichtungen Vornahmen betreff der Civilverwal. tung der Insel getroffen verden, da. von verlautet einstweilen nichts, sicher ist nur, daß Cuba einstweilen als er oberteS Land behandelt werden wird Ob die Kosten der Erhaltung der gro ßen Armee von den Ver. Staaten oder von Cuba getragen werden, daö wei man auch noch nicht. Jedenfalls fiie ßen die Kosten aus der amerikanischen Kasse, so lange die Soldaten sich noch auf dem Boden der Ver. Staaten U sinken. Ob Cuba jemals selbftstandig wird. ob die Ver. Staaten es nicht zu behalten beabsichtigen, vorläufig läßt sich daS noch nicht sagen. Jedenfalls ist ein starkes Element vorhanden, das darnach strebt und AlleS aufbietet, um die Annezio CubaS und auch der Philippinen durchzusehen. Auf den Philippinen wird noch auf lange Zeit eine starke amerikanische Armee gehalten werden müssen und eS ist durchaus nicht ausgeschlossen, daß wir mit den Insurgenten in blutige Konflikte kommen : aus den Philppinen bald, aus Cuba späterhin. Dieselben Elemente, welche daS Land in den unglückseligen Krieg gehetzt haben, betreiben jeht auch die AnnezionSpropaganda und Hetzen daS Land in eine Politik hinein, die.ebenso Unglückselig ist. wie der Krieg selber. Senator Edmunds bemerkte in einer Rede, daß die bestimmte Erklärung des CongresseS : die einzige Ursache deS Krieges sei die Lage auf Cuba und nicht die Eroberung neuer Gebiete, unS daran verhindere, Eroberungspolitik zu betreiben. Wenn wir eS trotzdem thun, so machen wir jene Erklärung deS CongresseS zur Lüge. Darin hat Senator Edmunds zwar Recht, aber mit der Verhinderung ist das so eine Sache. Er hätte vorfichtiger Weise verhindern sollte" sagen ollen. Die ethische Basis der politischen Moral aber scheint nun einmal grundverschieden von jeder anderen zu sein. Man rechnet mit dem Augenblick und dem Vergessen und ist jedenfalls der Ansicht, daß der Ausdruck einer Absicht kein Kontrakt ist. WaS die Lüge betrifft, so haut man ja wohl zu, wenn man Lügner geheißen wird, wenn aber eine ganze Nation von siebenzig Millionen der Lüge beschuldigt wird, bezieht eS entweder Niemand auf sich, oder trägt geduldig den siebzigmillionsten Theil des BorwurfS. Hinter den Annezionkgelüften steckt die Aemtersucht und der Militarimuö, der ZingoismuS, dielleicht auch einige Monopolisten. Dem Geschäfte im Allgemeinen wird sie nichts nützen. Wir stimmen Carl Schurz vollständig darin bei, venn er schreibt: Ich bin überzeugt, daß die Annerion jener Gebiete uns weder kommerzielle, noch andere Vortheile bringen könnte, welche unS zu entschädigen vermöchten sür die schwere Last, die ene unS aufbürden würde, sowie sür die politische Demoralisation, welche sie im Gefolge haben müßte, oder sür die Benachtheiligung un sereS NatiooalcharakterS, welche daS amerikanische Volk erleben würde. Ich bin der Ueberzeugung, daß wir alle Kohlen- und Schissöstationen, die wir brauchen, unschwer erlangen können, ohne daß dir gleichzeitig mit ihnen bevölkerte Gebiete anneetiren. und daß dir bei den Friedensunter Handlungen durch zweckentsprechendes Ueberemkommen neue Markte für un seren Exporthandel zu erlangen in Stande sem derden, ohne unsere poli tischen Traditionen zu verletzen, ohne unser Volk mit kostspieligen Rüstungen zu überwürden und ohne der Republik gefährliche politische Verantdortlich keilen in fernen Tropenländern auszu laden, wo unsere politischen Jnftitutionen sich nie gedeihlich entwickeln können. Ich bin überzeugt, daß solche Annezionen in dieser Republik eine politische Atmosphäre erzeugen werden, in welcher die Regierung des Lol keS durch daS Volk und für daS Volk schweren Gefahren ausgesetzt sein dirh." Die Straßenbahn Gesell schaf wird demnächst eine neues Dop pelgeleise nach Jrvlnzton

MMlllHrWn.

Wetterbericht. TrübeS Wetter heute Nacht. Regenschauer morgen. Höchste ,Temperatur innerhalb der letzten 24 Stnnden 80 Grad, niedrigüe 53 Grad. ScvisselSVadeanNalt. Was sertemperatur 76 Grab. , Ach, welche Lust, Soldat zu sein. Washington, 20. Äept. 3n Santiago sind nahezu 1200 amerikanische Soldaten krank. General Lawton berichtete heute 88 neue Fieberfälle. Sein Bericht an daS KriegsDepartement lautet wie folgt : Santiago de Cuba, 20. September. Kranke. 1187; gieberkranke 679; neue Fälle 88; zum Dienst zurückgekehrt 89 Camp News, Knozville, 21. Sept. Für die noch im hiesigen Hospitale befindlichen Kranken, 515 an Zahl, besteht keine Hoffnung auf Wiederherstellung und man befürchtet, daß in den nächsten Tagen viele Todesfälle zu berichten sein werden. Heute starben vier.' Camp W iko ff, 21. Sept. Im Hospital waren heute nur noch 500 Kranke, die größte Anzahl der Patienten ist in die Hospitäler von New Sork, Brooklyn, Boston, Philadelphia und anderen Städten gesandt. Garnisonen für Cuba. Washington, D. C., 20. Sept Die Administration hat gegenwärtig die Abficht, abgesehen von der Streitmacht, die General Lawton in Santiago hat, noch etwa 40.000 Mann nach Cuba zu schicken. Die Regimenter, die zur Garnisonirung Cuba'S dienen solen, find noch nicht bestimmt, man nimmt aber an, daß mindestens die Hälfte davon Freiwillige sein werden. Innerhalb der nächsten beiden Wochen derden die Befehle sür Abreise der ersten 10,000 Mann nach Cuba ergehen und man erwartet, daß sie etwa am 10. Oktober von den Bereinigten Staaten absegeln werden. .Die übrigen Regimenter werden dann bald nachfolgen. ES liest nicht in der Abficht der Adminiftrotion, mit der Absenkung von Truppen zu warten, bis die Spanier Cuba geräumt haben, denn .eS dürste mehrere Monate dauern, bis die cubanischea Commissäre ihre Arbeiten beendigt haben. Die Regenzeit in Cuba ist nahezu vorbei und die schönste Jahreszeit wird bald beginnen. Während' deS Spätherbstes und Winters ist das Klima Cuba'S nicht nur angenehm, sondern auch gesund und bei den nöthigen VorfichtSmaßregeln für die Gesundheit der Truppen befürchtet man. keine ausge dehnten Krankheiten unter den OccupationStruppen. Furchtbares Brandunglück Toledo, O., 21. Sept. Der A. L. BackuS Elevator, bekannt als der Union Elevator, brannte infolge von Selbstentzüadung nieder. ES ist sicher, daß mindestens zehn Männer in dem brennenden Gebäude ihr Leben verloren. Der Werkführer W. 3. Yorks wurde in Folge der Erplofion deS Standes durch ein Fenster geschleudert und schwer verletzt. Bei ihm befanden sich drei seiner Kinder und eines derselben verbrannte zu Tode, ein anderes erhielt tödtliche Brandwunden und daS dritte Kind erlitt schlimme Verletzungen. BlS jetzt wurden sieben Leichen auS den Trümmern hervorgezogen. Eine ganze Anzahl von Personen wurde verletzt. Mr. Paddock, ein Mitglied der Firma, sagte, daß sich in dem Elevator von 500,000 biS 600,000 Tonnen Ge treibe, meistens Wintervelzen besän den. Der entstandene Schaden wird sich auf $450,000 belaufe. Versicherung $135,000 am Gebäude und $258,000 am Getreide. ,,, Die amerikanischen vrau. meiste?. C l e d e l a n d, O., 20. September I der heutigen Sitzung der Conven. tio der Braumeister der Ver. Staaten wurden folgende neue veamte er vählt: William g. Wooster, von PittSbnrg, Präsident; grederick vaie? von SanduSky, 1. Biee - Präsident Frederick Schreller, von Chicago, 2 c" ' eH . r m - jzt - vranoeni; xzz..- unep, rsn Chicago, QtXxiKv, CzZi Cito, t:n

Chicago, Schatzmeister. Die für zwei

Jahre erwählten TrufteeS sind : grederick Rieß, von Cleveland; A. Bloeder, von Chicago; Wm. Hitt, von Philadelphia; John Baur, von New Sork; Wm. Mang, von Pittkburg; John Neu, von Bussalo; Jacob Hepp, von Nevark, N. J.; Oskar Miller, von Milwaukee. UM ' Die Räumung von Porto Rico. San I u a n, 21 . Sept. Die Räumung der von den Spaniern besetzten Posten begann heute. Aguadiva, San Sebastian und LareS wurden von den Spaniern verlassen und die Truppen der Brigade deS Generals Garretson, sowie daS 11. Infanterie Regiment rückten ein und zogen die amerikanische Flagge auf. Die spanischen Truppen werden bei Arecibo conzentrirt und von dort, sobald Beförderung möglich ist, per Bahn nach San Juan gebracht. Trotz der Thatsache, daß einige Amerikaner in ihren Erwartungen getäuscht wurden, dauert der Zuzug au den Ver. Staaten noch fort. Die meisten der amerikanischen Spekulanten und Beuttjäger besiiden sich in Ponce und können infolge der Militärregulation nicht nach San Juan gelangen. Ein Agent der American Suga? Resining Co. ist bereits hier und viele andere suchen Konzessionen, Berechtigungen aller Art und GeschäftSgelegenheiten. Alle schimpfen über die umständlichen Verzögerungen. Die Gesundheit unserer Truppen auf der Insel bessert sich nicht, gast tausend Man sind krank. UM DeS Kaisers Fahrt i n S g el o b t e L a n d. B e r l i n, 20. Sept. Der bevorstehende Besuch Kaiser Wilhelms in der Türkei erregt beträchtliches 3nteresse. . Der Sultan macht außergewöhnliche Anstrengungen, um dem Kaiser den Ausenthilt in Constantinopel so angehm wie möglich zu machen. Ein Palast ist zur . Aufnahme deS Kaisers mit verschwenderischem LuxuS ausgestattet worden. Die Auöschmückung desselben wird allein 1,500.000 Mark kosten. Kaiser WilHelm wird ungefähr 12 Tage in Conftantinopel bleiben. Wie man sich erzählt, find die türkischen Soldaten darüber einigermaßen empört, daß ihr rückständiger Sold zu den Ausgaben verwendet wurde, die der Besuch deS Kaiser? verursacht hat. Die Vorbereitungen sür den Besuch deS Kaisers find auch in Jerusalem in vollem Gange. Neue Straßen werden in der Stadt ausgelegt, und die landeküblichen Berge von Schmutz im Bazar-Biertel fortgeschafft. Die Garnison von Jerusalem exrzirt jetzt sehr fleißig, um einen guten Eindruck aus den aiser zu machen. Zur Zeit gehen allerdings noch viele Soldaten barfuß, und ihr Anzug gleicht nur wenig einer Uniform die Offiziere find ein wenig besser angezogen, aber alle diese Soldaten sollen für die geplanten Festlichkeiten neue Uniformen erhalten. ,, DieZuftände in Cuba. London, 20. Sept. Wie der Correspoodent der Times" in Havana berichtet, fügen sich die spanischen Soldaten und Civilisten ohne Murren in die neuen Verhältnisse, derden aber so gleichgültig, daß die Insel der Anarchie mit Riesenschritten zusteuert. Die Jnsurgentenbanden rauben und plündern ungehindert, namentlich in den veftfichen Provinzen, do fie angeblich von den Ver. Staaten sich selbst überlassen und durch die äußerste Noth auf Raub angewiesen sind. Ohne Nahrung, Medikamente und Kleider sterben fie wie die Fliegen und' leider leiden die besten Elemente unter den Jnsurgenten am schwersten. Die TimeS weift jedoch in einem Leitartikel auf die Schwierigkeiten hin, mit denen die Regierung in Washlnaton zu kämpsen hat. und räth, die Friedenskonferenz nicht unnöthig hin zuschleppen. Der Correspondent erzählt schreck liche Geschichten über die Anarchie und sagt, die amerikanische Regierung der. suche anscheinend die Wahrheit zu un. terdrücken. Als Beispiel führt er fol gende Geschichte in einem Brief an welche der Censor in Key West unter, drückt haben soll : Eine Bande Insurgenten griff Im lich die Providencia - Zackerfabrik bei Cuters an, ei-r tu reifsten in Cuba.

Die Guerilla-Trnppen, welche der Be

fitzer zur Vertheidigung seines EigenthumS biS zur Ankunft der Spanier hielt, mußten fich ergeben, weil die spanischen Truppen jetzt nichts thun. um die Ausschreitungen zu unter drücken. Die Insurgenten drangen in die Einfriedigung ein, in welcher sie ine Menge Reeoncentrado fanden. Sie zogen die grauen nackt auö, stell ten fie in langen Reihen vor sich auf. und feuerten hinter ihnen herum auf die Guerilla, und machten eS so den Vertheidigern der Fabrik unmöglich. da Feuer zu erwidern. Der Correspondent erklärt, die schrecklichste und nicht wieder gut zu machende Wirkung deS langen Bürgerkrieges auf der 3n sei fei die fast vollständige Ausrottung der weißen Bevölkerung, durch welche es in Cuba faft so schwarz aussehe die in Hayti. Zu spät. .? a r i S, 20. September. Ferdinand W. yeck, der B. St. Commissär für die Pariser AnSstellunq in 1900 und sein Stab werden morgen daS Grab La FayetteS besuchen. Herr Peck findet bei seinen Anstrengungen, größeren Ausstellungsraum für die amerikanischen Ausstellung?gegenstände zu erlangen, keine Ermuthigung. Die Congreß verzögerte die Bewilligung von Mitteln für die Vertretung deö Landes so lange, biS die besten AuSstellungSplätze bereits an andere Nationen vergeben waren. VqisfF.naHriyten. Angekommen in : Iev Sork: Kaiser Friederich" von Bremen; Noordland" von Antweipen. V: ' ' '.. ... j Southampton : Kaiser Wil helm der Große" von Nev Aörk nach Bremen. Philadelphia: Aragonia" von Liverpool. Christi ansand: Norge" von New Sork. QueenStown: Majeftie" vo New Sork. In B o o n e. Ja., ist Matthias Ernstdorf, ein langjähriger und angesehener Bewohner der Stadt, an Verblutung gestorben. Herr Ernstdorj hatte sich einen Zahn ziehen lassen, nach der Operation stellte sich eine Blutung ein welche die Aerzte nicht zu stillen vermochten, weil das Älut in einer Verfassung war, daß es nicht ge. rinnen wollte. Der Verstorbene war 1830 in Deutschland geboren und wohnte schon seit 1869 in Voone. wo er im Cigarrengeschäft thätig war. Nacu nunjährigen Iirfabrten ist ??rau Rkeim in Denver. Col., in den Besitz eines Briefes gelangt, der von ihrem m Australien verstorbenen Gatten herrührt. Vor 37 Jahren wanderte Jefferson Randolph Nbelms aus semer öelmath Älramia nach Australien aus und er lieb von dort aus zeitweise von sich hören. Frau Nheims verlieb später ebenfalls ihre Heimaty, um iq ZHlntzllq in Denver niederzulassen, nachdem sie zeitweise ihren Wohusitz in verschiedenen anderen Städten gehabt hatte. Den fraglicken Brf hatte Rlzeims an seineFrau nach Virginia adressirt und da man dort ihren derzeltlgen Aufenthalt nlcyt kannte, ging das Schreiben nach Australien zurück. Inzwischen war Rheims gestorben und der Brief wurde von dem australischen Postamt armals nach Aimila geschickt, um Iht endlich, nach 9 Jahren, in die Hände der Adressatin zu gelangen. Aus zahlreichen Stempeln aus dem Briefe ist zu ersehen, daß derselbe in fast alln größern Städten der Welt gewesen ist. Der Brief brachte der Frau Rheims übrigens eine unerwartete Glüktsbotschaft. denn er enthält das Testament ihres verstorbenen Gatten und die Besitztitel auf ein Vermögen im Betrage von 5120.000. Hiesiges. Die Polizei hat den Auftrag die Ordlnanz, bezüglich deS FahrenS auf der linken Seite der Straße, strengstens durchzuführen. 3a Folge dessen wurde AlphonS Lauth heute Morgen verhaftet. Man sehe fich vor. (ZT Batterie A beschästigt sich zur Zeit damit, die Bücher und sonstige Sachen zu revidiren, so daß die Soldaten im Laufe der Woche ihren Urlanb von sechzig Tagen antreten können. Während deS Urlaubs beträgt die Bezahlung per Mann 25 Cents den Tag für LebenSmittel und 35 CtS. für Kleider. Die Leute erfreuen sich alle der besten Gesundheit und find sreh, daß fie hier so gut einquartirt

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