Indiana Tribüne, Volume 22, Number 2, Indianapolis, Marion County, 20 September 1898 — Page 1
o f rlC ! oo k vs W y O W V o o y w v v Office : No. 18 Göt Mabama Strafze. Telephon 1171. Indianapolis, Zndians, Dienstag, den 20, September 1898. NoZ2 Jahrgang 22.
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$-&&fn'r?P If VIDnUTI 2oseph möchte es seh? schwer finden,! L o n d o , 20. Sept. DerCorreüuiyü M&uiu Oestreich fortschrittlich zn regieren, spondent der Daily Mail" in Hong-
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Wechsel, Creditbriefe und PoftanweiEditorielles. 3n den Berichten aus Wien wird recht viel Stimmung für den armen, guten Kaiser Franz Joseph gemacht, der beim Eintreffen der Nachricht von der Ermordung seiner Gattin gesagt haben soll: Mir wird nichts er-I svart." I Kaiser Franz Joseph hat allerdings wuyun jiiuyc incu uuv uiVCiu ifi vom rein mensckliöen Standvunkte c.....,:.. .r.t ,.v :r in i aus wohl zu bedauern. Aber anstatt bloß zu klagen, daß ihm nichts erspart ' ' r wurde, dürfte er sich wohl auch fragen, ob er Anderen wäbrend seiner la. gen Regierungszeit etwas erspart hat. Sein fünfzigjähriges Regierung,, iubiläum kebt bevor. Ei Rückblick auf da,. w, unter der egide gv, ' ' 3W M I ' ch r. mm,. . , I leauoi, iapr 091 fragen. atumi Monaröen in eiten de llnalfi fn lottnt mfnsAH f,i tnnn r.ik. M o.a:x ..r,:.. uit tvtiitii uwui. nun uiuuumuci i''",' " .... ..... "ivutiiysvi Regiment nicht möglich ist, daß der Monarcb viele, wa in seinem Namen l.i :xf xnfstrn hrt6 , 7 1 ' . . ,,. " b" ut. dem Sinfluss. .n m M M MM?, MM BUUIII U U LU ' 0.ieuiinin iirui. uir r r nirni 211 nr
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einem ßanbe regiert wird, steht doch liu4, nt:a..(r- v. n. " V(UI III IM l V ( V UJVm ' . . . ' " narchen und ,n der Ausführung ge- ! m viiciico v2.ingKcicn cciaii zu, cap Strenge und Milde der Justiz fast ganz und gar von ihm abhängen.' nm . . . , , r War in ntm schweren Jahre, baß Franz Joseph die Regierung über. nahm, die Ferdinand niedergelegt hatte, sa m m i - r - u.H mar im v rirmnfr inix v nm 0 ' " I Tkron bekiea. Und sckan im fl,. den Zahre nach Niederwerfung der 7 ' - 1 - I "O"" I
Revolution und deS ungarischen Aus. New Sork, 19. Sept. 3n der . - ..Icj.n ftfP.. l.fff. i i imi f !-l
stanbeS hatte er vollauf Gelegenheit I w m r w w . geyavk men,ql,q zu yanveln, wenn er menschlich hätte handeln wollen, hätte er, wenn sonst nichts, so doch Manchem nen gewaltsamen Tod ersparen kön- ' ,r nen. ES war im Jahre '49 alö der Wünl Havnau die Galgen von Arrad errichtete und Franz Joseph ließ eS , , 0 m 0 m I
ruylg geiqeyen. r ttep es geiqeyen,!" vrp ta man Frau öffentlich auspeitschte, Wbi wb nn&atr find. Sie
- - ' I angesehene grauen, die Ungarn mehr liebten als den Kaiser Franz Joseph, der noch nicht recht warm auf dem Throne geworden war. DaS Wiener Polizei - Gefanaenenhau, bat die
ßArnnA a,s,s., kk MkMl VolkeS waren immer VON der
ehrlose Wer.
bcher und mancher hoffaunaSvollellmmer lo vlelven uns vlr yavenunjere , . m . ., h n...x
wmwem ijui jcin roen an r. r. I Trainsoldat in Galizlen oder sonSwo bescklossen. hißhin mn 5 5. M.. ' ' IA: I zep uns rzykiz. tevigziq als erdächtigen", schickte. Kaiser Franz selbst wenn er wollte. SS möchte sogar für ihn unmöglich sein, aber so unbarmherzig, wie unter seiner Regierung noch erst vor urzem die galizlschen Bauern zusammengeschossen wurden,! daS wäre denn doch nicht nöthig w,s,n. wenn tr hMtt mensfilifi sein fW niiri.fU tnfcn I I'M. Hilf IIIHMIIIV WMVM Il ' " 'I n jüngsten Tagen die streikenden ungarischen Bauern behandelt. Eine in Fünskirchen erscheinende!
Zeitung, deren Redakteur selbst im Gefängnisse war, berichtet über die Behandlung der bei den neulichen Un ruhen in Kroatien Verhafteten golgendeS :
Seinerzeit wurden 67 eingefangen und sämmtlich zu Zuchthausstrafen derurtheilt. Von diesen wurden auö dem Mitroditzer Zuchthause schon zehn nach dem Friedhofe getragen und werden mindesten? noch zehn in kürzester Zeit dem Leben Adieu sagen. Vor ihrer Verurtheilung also während der Un tersuchungöhast waren sie in Einzel zellen untergebracht, wo sie acht Monate zubrachten. Während dieser Zeit waren sie Höllenqualen ausgesetzt, weil sie nicht gestehen wollten. Salzhäringe bekamen sie zu essen und als sie dann Wasser verlangten, . um ihren Durft killen zu können, wurde ihnen dieS verweigert, so daß sie gezwungen waren, ihren eigenen Urin zur Linde rung deS DursteS zu verwenden. Waren sie fest eingeschlafen, so weckte man sie unsanft, um sie sofort einem Verhör zu unterziehen. Gestanden sie trotzdem nicht, so schleppte man sie i die Zellen zurück und hieß sie in diesen im Kreise so lange laufen, bis sie umfielen. Dann kamen die Gefängnißwächter und schlu gen sie mit einer Hundspeitsche so lange, bis das Blut aus ihrem Körper floß. War eö erreicht, daß der eme halbtodt auf der nassen Erde lag, lleß man ihn liegen und gmg zum nächsten Am nächsten Tag wieberholte sich die Torturl Auch gab eS Sästlinae. die , um auS ihnen ein Geftändniß qcraueftuprc nen, cui ranacn an ccn GeschlechtStheilea zwickte, so daß in It.i.. v r .!! i..r.ii v während der Untersuchungshast . Oestreichlsche Gesangmsse haben le Greuel gesehen, wnahe so glimme, wie russische und spamsche. Franz Joseph mag nicht von allenge. an1 a0,n' 40et j unierannl r r . r m T u ' uieiat finft testhl nai athltthtn sei. - "7y - WaS die Zeitungen schreiben, kann wohl auch ein Kaiser erfahren, wenn wi. ES ist ihm nichts erspart geblieben ? . , .. . ia " " ÄCincm iWM "P"1 Die Mnschen vergessen so schnell und die meisten find sentimental bis " ' ' ' ...rx.,. f,rtMv.f MMMWli. Wetterbericht. TrübeS Wetter morgen und wahr scheinlich Regenschauer. Höchste Tem peratur innerhalb der letzten Z4 Stun den 86 Grad, niedrig? 58 Grad. . sertemperatur 76 Grad. ' ' StbisselSOadeanyalt. Was. c .- .. t i x. fluinoipo iopi oon iq . . Yvren. mengen snce ver oclareo Prep lies ISl.V - CT . W . r . -1 p,, viyiwi nn : Manila, 19. Sept. Die Regierung der Philippiner wünscht die amerika ische Regierung und daS amerikanische Iffinir , k.,,.. h6 k; ki.s. Volk zu insormiren, daß b,e vielen Gerüchte über gespannte Beziehungen zwischen den philippinischen und ameri kanifchen StreittrSften gemeine, bösW Itll Ad C1iYaiim41mmam 1.1 (l.tl.l . V II. 1 V ... oo. c m ven us ver Philippinen nach Befreiung von der spanischen Unterdrückung und Grausamkeit zu schwächen Die Beziehungen unseres und Eu freundschaftlichsten Natur und werden -"1 V.. anua als eueren ewet, un,ere, Vertrauen in die arobe amerikanisebe U.c,: r. - ' 1- o...: 'ia 'kuwiv 8 awM' Ugutnalbo" kong sagt : Der Congreß der Philippiner hat auf die Europäer, welche den VerHandlungen zuhörten, einen guten Sindruck gemacht. Man glaubt, daß
ge-!die Verhandlungen in einem Gesuch
I an dkn Qr3fihfn V7f(tinJ in I -rvwi.vvM.vn 4IIIIHII m P'tt'kto.at , .tailiktN. sultikm I irn DaS Benehmen der amerikanischen Offiziere gegen die Insurgenten wird von den Europäern, die von Nanila
zurück kamen, ungünstig beurtheilt. SS wird die faS strafbare Unkenntniß
deS Charakters der Eingeborenen getadeltund hervorgehoben, daßdieAmerikaner von Colonifirung gar nichts verstehen. Die Offiziere scheinen zu beabfichigen, Ruhm aus Kosten der Jnsurgenten durch Förderung von Revolten ernten zu wollen." Braumeister-Convention. Clevelan d, 0, 19. September. Heute wurde hier die Convention der B. St. Braumeister eröffnet. Di,e Lehrlingsfrage wurde besprochen und Berichte deS Sekretärs und Schatz, meißerS verlesen. SS find an 300 Mitglieder anwesend. Wahrend der Convention werden Verträge gehalten werden von Dr. Giebel von Chicago, Dr. Hautke von Milwaukee und Dr. Wyatt von New Sork. , DaS gelbe Fieber. New Orleans, 19. September. Zm Gesundheitörathe wurde heute berichtet, daß keine Informationen über weitere Erkrankungen am gelben Fieber vorliegen. Die V. St. Baracken find gegen die Stadt unter Quaranaine gestellt, den Truppen wird nicht erlaubt, in die Stadt zu kommen. Mobile, Ala. 19. September. Die hiesigen BeHorden haben ein Quarantainelager an der Staatsgrenze etablirt und Reisenden' von New OreanS wird der Zutritt zur Stadt ohne 10tögige Quarantaine nicht erlaubt. Jackson, Miss, 19. Sept. Der Staats - Gesundheitörath hat wieder Quarantaine gegen die Küstenstädte Bay St. LouiS, Waveland und Paß Christian verordnet. ' Selbstmord des Dr. ClauS. R e v Ä vrk, 20.-Septembrr7--De. Henry Otto ClauS, 72 Zahre alt, beging in seiner Wohnung in dieser Stadt Selbstmord, indem er sich erschoß. Dr. ClauS hatte eine große Praxis und ein Vermögen von 3!0,000. Die Ursache der unseligen That ist nicht bekannt. Rauch und Nebel.. Chicago, 19. Sept. Der dichte Rauch und Nebel, der über den oberen Seen hängt, hat dielen Schiffen Unglück gebracht. Die Ursache deS RaucheS st unbekannt, weil keine Waldbkäade berichtet sind und glaubt man, daß der Rauch von Bränden im Nordweften mehrere Hundert Meilen entfernt kommt. Heute Nachmittag, bis zu später Stunde, wurden folgende Schisse als gestrandet gemeldet : Der Dampfer Lewiston" von Manitowoc nach Buffalo. mit Getreide beladen, bei Scott Point, Lake Michigan, gestrandet. Dampfer E. C. Pope," mit Getreide von Duluth nach Buffalo bestimmt, bei Bermillion Point, Lake Superior. Dampfer Coloxada," mit Mehl von Duluth nach Port Huron, bei Eagle River Riff. Schooner Senator," mit Kohlen für Harbor SpringS, beim Skillaglee Riff gestrandet. Schooner Salvor", beim Skillaglee Riff gestrandet. Der Reichstag einberufen. Berlin, 19. Sept. Durch kaiferlichen Erlaß ist der deutsche Reichstag auf den 29. November einberufen worden. Gleichzeitig meldet die Post", daß der dem Kaifer in seiner Oeynhausener Rede angekündigte Ge setzentwurs zur Verschärfung deS Pa ragraphen 153 der Gewerbeordnung (Aufreizung zum Streik) fertiggestellt sei und dem Reichstage sofort nach dessen Eröffnung zugehen werde. In Leipzig wollte der sozialdmokratische ReichStagS-Abgeordnete Liebknecht den Entwurf diSkutiren, doch wurde die betreffende Versammlung von der Po lizei verboten. Wollen nicht spanisch blei b e n. Manila, 19. Sept. I einem Interview mit einem Correspondenten der Qssoeiated Preß sagte Erzbischos Bozal von den Philippinen: Ich hoffe ernstlich daraus, daß die Inseln nicht spanisch bleiben: denn die Rebel len find jetzt so stark, daß ein solcher KurS schreckliches Blutvergießen zur Folge haben würde. Die Niederve? fang der Eingeborenen ist nur nach jahrelanger grausamer Kriegführung möglich. Er. sprach auch die Hoffnung auS,
daß die Inseln nicht vollständig unab
hängig werden würden, denn eö sei sicher, daß Unzufriedenheiten auSbrechen würden, welche eine Rückkehr zum Barbarismus bringen würden. Die einzige Hoffnung, so sagte der Erzbischos, sei, daß eine starke westliche Macht jetzt interveniren würde. Eine Verzögerung könnte gefährlich werden, da die Bewohner von ihren Erfolgen berauscht und ruheloS find. ES könne nicht geleugnet werden, daß die rettgiösen Orden die Inseln verlassen müßten, denn die ganze Bevölkerung sei entschlossen, dieselben abzuschaffen. Der Erzbischos legt die Hauptschuld den Dominikanern, Augustinern und FranciSkanern, den reichsten Orden, zur Last, und nächst ihnen den Venediktinern und Kapuzinern, welche von veniger Bedeutung find. Die Zesuiten, so sagte er, seien verhältnißmäßig wenig zu tadeln. Er fügte hinzu, daß die rivalifirenden Orden sich unter einander streiten und gegen einander intriguiren, wodurch ihre allgemeine Unbeliebtheit noch verstärkt wird. Die ProvineialeS, welche ungefähr gleichbedeutend find mit den Erzdiakonen, find die Hauptschuldigen. Sie stehen vollständig außerhalb der Controlle deS CrzbischofS, welcher behauptet, keine große Macht zu besitzen. Die Zahl der spanischen Priester aus den Philippinen belies sich vor dem Kriege aus ungefähr tausend; aber in letzter Zeit sind mit jedem Dampfer fünfzig bis hundert nach Hause gereift, sodaß jetzt kaum fünfhundert zurückbleiben. Ein einheimischer Priester erklärte dem Correspondenten, der Erzbischos wünsche nur deshalb die Ausweisung der Orden, weil diese ihm zu mächtig geworden seien und er seine . Stellung zu .kräftigen wünsche. Mehrere ein fiußreiche Spanier, welche. verantwortliche Stellungen innehaben, gaben dem Correspondenten die Versicherung, daß sie nicht hier bleiben würden, sollte Spanien wieder die Controlle über die Inseln erhalten. Viele der spanischen Soldaten weigern sich, wiederum in spanische Dienste zu treten, und spanische Beamte haben vollständig genu? von der spanischen Mißwirtschaft und ziehen eS vor. amerikanische Bürger zu werden. Die Befürworter der An. nection haben eine Mehrheit von 71 Stimmen in der Nationalversammlung, aber bis jetzt find die Berathungen über den Gegenstand nvch nicht zu Ende geführt worden. China auf dem Pfade moderner Kultur. P e k i n g, 19. Sept. Eine bemerkenSwerthe Reihe von kaiserlichen Erlassen wurde während der letzten Tage veröffentlicht. Der Kaiser hat eine lange ErklSrung seiner neuen Politik an daS Volk erlassen, und sagt, daß die westliche Civilisation in manche? Hinficht der bestehenden Ordnung in seinem Reiche überlegen sei und daß eS feine Abficht sei, die guten Eigenschaften jener Civillsation zu adoptiren und die schlechten zu verwerfen. Die radikalste Maßnahme ist die Stabliruvg eines PostdiensteS im ganzen Reiche. Der Kaiser ersucht daS Volk, mit ihm zusammen zu wirken, um daS neue System zu einem Erfolge zu machen, weil es dadurch zur Starkung der Hilfsquellen des Reiches beitragen werde. Ein neuerer Eri&ß dehnt auf Jeder mann daS Recht auS, Bittschriften an den Thron zu richten, ein Privilegium. daS bislang nur auf gewisse Klassen beschränkt war. Der letzte Erlaß befiehlt, daß der Regierung monatlicher Bericht über die Einnahmen und Ausgaben eingereicht werde, und daß diese Abrechnungen veröffentlicht werden. Der Kaiser befiehlt, daß die Erlasse im ganzen Lande angeschlagen werden, damit daS Volk seine Anstrengungen zur Förderung seiner Wohlfahrt erkenne. London, 20. Sept. Der TimeS wird von Peking berichtet, daß der Tfung Li Samen infolge deS britischen Protestes Vollmacht zum Abschluß der Nitschvang Eisenbahn - Anleihe mit einem britischen Syndikat gegeben habe. Wieder Verzögerung. C a n d i a, 19 Septbr. Die Sntvaffnung der Türken wurde verzögert. Djeved Pascha, der türkische militari sche Befehlshaber, verlangt, daß die
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