Indiana Tribüne, Volume 22, Number 1, Indianapolis, Marion County, 19 September 1898 — Page 1

o 0 rS AA tO o M A0 kS AA lH v O W VV W o o w w y Office : No. 18 Süd Mabama Otraße. Telephon 1171 Indianapolis. Indiana, Montag, den 19. September (898. Jahrgang 22, NoZl

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Wetterbericht. Schönes Wetter heute und morgen. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 82 Grad, niedrigste 63 Grad. SckisselS Badeanstalt. Was sertemperatur 76 Grad. Gelbfieber in NewOrleanö. Wash in g t o n, 16. Sept. Der Präsident deS Staats Gesundheit Rathes in New Orleans, La., telegraphirt an den General - Arzt Wyman vom Marine-Hospitaldienst : Ein Fall von wirklichem Gelbfieber hier gemeldet. Alle nothwendigen Vorsichtsmaßregeln getroffen". Jackson, Miss., 18. Sept. Der Staat Mississippi hat gegen New OrleanS die Quarantäne verfügt. Inspektor HarralS telegraphirte spät AbendS von New Orleans: Viele Gelbfieber - Fälle hier. Glaube, eS wird heute amtlich gemeldet werden". Niemand, der auS New Orleans kommt, darf den Staat Mississippi betreten. Inspektoren sind auf jedem Zuge. 3n Jackson ist AlleS ruhig. Keine neuen Fälle. Ungefähr die Hälfte der Einwohner ist dageblieben. Dr. Gant telegraphirte spät AbendS : Zwei neue Fälle in Orwood; Zustand der Kranken den Umständen nach befriedigend". AuS den Feldlagern und Lazarethen. Camp Meade. Middletown, Pa., 18. Sept. Fünfzehn Typhuöpatienten wurden heute Abend vom 2. DivisionShospital nach dem Barmher-zigkeitS-Hospital in Norriötown gesandt. Chefarzt Kirard glaubt, bah die Kranken in städtischen Hospitälern besser aufgehoben seien alö in Zelten. Im allgemeinen Hospitale befinden sich 175 Fieber- und RheumatiSmuSkranke. Heute starben zwei Soldaten am Typhus. Philadelphia, 18. Sept. Von Montauk Point brachte ein Hsspitalzug heute 128 Kranke hierher, die sofort in den Hospitalern untergebracht wurden. New Vor k, 18. Sept. DaS Militärlager bei Montauk Point, L. I., wird bald verlassen sein. Mit dem TranSportdampfer Ehester" und dem Ambulanzboote Shinnecock" trafen heute 1400 Soldaten von Camp Wikoff hier ein. Die Truppen vom Ehester" fuhren von New Jersey mit Eisenbahnzögen nach den ihnen zugewiesenen Militärzügen ab. Ehickamauga, 18 Sept. Im Sternberg Hospitale starben während der letzten 24 Stunden 2 Soldaten. Im Camp Wikoss starben heute fünf Soldaten. .Washington, 18. Sept. Die Krankheiten unter den Trppen deS Generals Lawton in der Provinz Santiago de Cuba nehmen in erschreckender Weise zu. Nahezu ein SechSstel seiner Streitkräfte steht jetzt auf der Krankenliste. DaS heutige Bulletin deS GeneralS über den Gesundheitszustand, daS heute Abend im Kriegsdepartement einlief, lautet wie folgt : . Kranke 1222; gieberkranke 841; neue Fiebersalle 92; zum Dienst zurück gekehrt 304. Todte ?. Der österreichische Consul verunglückt. gort Wahne, 18. Sept. Chevalier M. Proökowitz, der ftellvertretende österreichische Consul in Chicago, verlor heute Abend aus der Reise nach New Sork in Fort Wahne sein Leben. Er war Passagier eines Zuges der Pennsylvania Bahn. Um 9:20 wurde im Bahnhose die Speise-Car vom Zuge abgehängt. Der Consul war unruhig und ging zwischen den WaggonS durch den Zug. Er bemerkte nicht, daß die Speise-Car abgehängt war, strauchelte und fiel über daS Geleise, alö der Gepäckwagen an den Zug zurück geschoben wurde. Die Räder gingen ihm über beide Seine, dieselben entsetzlich zermalmend. Er wurde nach dem St. Josephs Hospital gebracht, wo er eine Stunde nachher starb. Der Verunglückte stammte auS einer hervor ragenden ungarischen Familie. Da Dunkel wird tiefer. Middleforb, Mass., 18. Sept. DaS angebliche Opfer deß MordeS in

Bridgeport, Conn., Frl. Marian Grace

PerkinS, kam gestern Nachmittag in vollster Gesundheit bei ihrer Familie an, zum größten Erstaunen Aller. Ihr Vater war zur Zeit mit den Ueberresten der Person, die er als seine Tochter identifizirt hatte, aus der Reise hierher. DaS Grab war bereits gegraben. Eine halbe Stunde nach ihrer Ankunft erschien der Sarg der bestellt worden war, und der Prediger hatte bereits die Leichenrede fix und fertig ausgearbeitet. Keine Repressivmaßregeln. Berlin, 18. Sept. Der an der Kaiserin von Oesterreich begangene Mord hat in einzelnen Blättern die Befürchtung von Repressivmaßregeln gegen die Anarchisten zur Folge gehabt. Einige verlangten sie sogar gegen die Sozialisten und ihre Verbündeten". Vielfach wird behauptet, Deutschland werde mit solchen Maßregeln vorangehen. In offiziellen Kreisen wird daß zwar verneint, aber zugestanden, daß Vorschläge von auSvärtS in Erwägung gezogen werden würden, und daß die Regierung zu gemeinfamen Maßregeln die Hand bieten würde. Im Reichstag würden aber derartige Maßregeln wenig Aussicht auf Annahme haben, da daS Organ der ausschlaggebenden CentrumSpartei, die Kölnische Volkszeitung", sagt: Die Ermordung deS Präsidenten Carnot gab Anlaß zur Umsturz-Vorlage von 1894. Wir können daher annehmen, daß Luocheni eine zweite Auflage der Vorlage veranlassen wird. Aber falls daS geschieht, wird sie dasselbe Schicksal erleiden, nämlich eine Niederlage. Selbst die schlechtest Unterrichteten sehen ein, daß Sozialisten und Anarchtsten nicht dasselbe sind. Der Vorwärts" sugt, hinter dem Reichstag steht das deutsche Volk. Dasselbe weiß, daß Gesetze, welche angeblich gegen den Umsturz gerichtet sein sollen, nur den Kapitalisten nützen, die Rechte und die Wohlfahrt der arbeitenden Klasse aber verletzen würden Sämmtliche liberale Blätter verurtheilen den Gedanken von RepressivMaßregeln. 3nRegierungS-undBe-amtenkreisen ist aber die Stimmung dasür. Und die Depesche d?S WertführerS der hauptsächlichsten industriellen Organisationen von Rheinland und Westphalen ist deshalb von Bedeutung, weil sie im Voraus Schritte gutheißt zur Abwehr der Feinde des Staate? und der ethischen Ordnung", welche der Kaiser selbst kurz vorher in einer Rede befürwortet hatte. 3n diplomatischen Kreisen wird man nicht überrascht .sein, wenn Oesterreich und Rußland den Vorschlag machen sollten, internationale Maßregeln gegen die Anarchisten zu ergreisen, aber eS gilt als sehr zweifelhaft, ob England, die Ver. Staaten und die Schweiz sich anschließen werden. Die Deutsche Zeitung" schlägt vor. alle Anarchisten nach einer fernen Insel zu deportiren und sie dort auf LebenSzeit zu belassen. m Die Räumung CubaS und Porto RicoS. Santiago deCuba, 18. Sept. Alle spanischen Gefangenen, mit AuSnähme von acht, von denen einer in Baracoa und sieben in Guantanamo am gelben Fieber erkrankt find, sind jetzt nach Spanien verschifft. Havana, 18. Sept. Gestern Abend sand eine offizielle Sitzung der spanischen Commissäre für Räumung der Insel statt, um die Form de AbzugS der spanischen Truppen zu berathen und die amerikanischen ComMissionäre mit der genauen Anzahl und der Stellung der spanischen Soldaten sowie der besten Art der Einschiffung derselben bekannt zu machen. Die offizielle Angabe der Anzahl der spanischen Soldaten soll 100,000 Mann sein. San Juan de Porto Rico, 18. Sept. Die Vorbereitungen für die Einschiffung der spanischen Trup pen werden als vollständig berichtet, obwohl die amerikanischen Commissäre noch keine dahin lautende offizielle Benachrichtigung erhalten haben. Am 26. d. M. werden zwei Dampfer der Compagnia TranSatlantiea hier er wartet. Fünf Schisse werden nothwendig sein, um alle Truppen mit ihrem Gepäck und Feldartillerie zu tranSportiren. Die Truppen von

w m tet war, daß Opposition und Verzöge rungen bereitet werden würden, fand man nichts derartiges. Mit gutem Glauben kamen die spanischen Com missäre den Amerikanern entgegen und arrangirten mit denselben die Räumungöbedingungen. Unsere Commis säre erwarten, innerhalb dreier Wochen die amerikanische Flagge für immer heraufgezogen und die spanische Flagge herabgenommen zu sehen. Der alte Feuerspeie?. Neapel, 18. Sept. Seit 1879 hat der Vulkan Vesuv keinen so großartigen Anblick geboten, als jetzt, wo er .sich in einem Zustand lebhaftester eruptiver Thätigkeit befindet. Der Hauptkrater und eine Anzahl neuer Krateröffnungen werfen Massen von Lava und Asche aus. Drei gewaltige Lavaströme wälzen sich langsam vom Gipfel hernieder ; sie haben bereits den Kaftanienwald an der Basis deS Monte Somma vernichtet, haben daS Observatorium nahezu erreicht, einen Theil der dorthin führenden Trichterbahn zerstört und drohen die dort oben errichteten Baracken der auf dem Berge stationirten Carabinieri zu umschlingen und unter sich zu begraben. Neapel, 18. Stpt. Unter der Bevölkerung herrschen schlimme Befürchtungen bezüglich deS AukbruchS des Vesuvs, der mit jeder Stunde stärker und drohender wird. Lavaströme verbreiten sich j'tzt nach allen Richtungen. Der drohendste dieser Ströme geht durch daS Vedrino Thal, daS nahezu gefüllt ist. DaS Observatorium, welche? ursprünglich 610 Meter hoch stand, steht jetzt infolge deS Sinkens des Grundes nur noch 27 Meter über dem Meeresspiegel. Um den mittleren Krater haben sich sieben neue Krater gebildet und dieS hat nicht zur Verminderung der Furcht beigetragen. . Der Su ltan giebt nach. Can di o, 18 Septbr. Der Sultan hat Djevad Pascha, dem militärischen Befehlshaber auf Creta, den Befehl ertheilt, die Forderung der Entwassnung der türkischen Bevölkerung, die der britische Admiral Noel gestellt hatte, zu erfüllen und damit ist daS ganze Ultimatum deö Admirals angenommen. Eine Abtheilung britischen Militärs besetzte heute die Thore deS Forts und eS herrscht daS Gerücht, daß die türkischen Truppen zurückgezogen werden und eine britische Streitmacht die Stadt besetzen wird. Unter den, dem Admiral Noel bereit ausgelieferten Gefangenen befinden sich zwei, die beschuldigt sind, Anführer deS Angriffs auf daS britische Lager gewesen zu sein. Der Fall DreyfuS. Paris, 18. September. General Chanoine, bisher Commandeur der 1. Division des 1. Corps, ist zum Kriegsminister ernannt worden, und Senator Godin zum Minister der öffentlichen Bauten, da auch Mr. Tillay zurückgetreten war. Die von Sarrien eingesetzte ComMission wird Mittwoch mit den Berathungen beginnen. Bei der Ministeksitzung gestern sprach Präsident Faure mehrmals gegen die Revision und es heißt, baß Brisson ihn mehrmals an seine durch die Verfassung festgesetzten Funktionen erinnerte, (d. h. daß er nichts dreinzureden habe). ES heißt, daß bereits ein Schiff nach der TeufelSlnsel abgegangen sei, um DreyfuS zurückzubringen. Man sagt, Piquart behaupte, daß bei dem DreyfuS Prozesse dem Militärgerichte vier geheime Dokumente unterbreitet wurden. Die meisten Blätter von Paris stimmen dem Verfahren deS MinisteriumS zu und betrachten dasselbe als ersten Schritt zur Revision. ,, Nicht va hrscheinlich. L o n d o n, 18. Sept. Life" behauptet, die überraschende Ankündigung machen zu können, daß Emile Zola im Begriffe stehe, ein katholischer Priester zu werden. DaS Blatt sagt, daß vor einigen Tage im Vatikan diesbezügliche Anfragen gestellt wor den seien, und daß der Papst seine Einwilligung zu der in sechs Monaten vorzunehmenden Ordinätion deS di-

vorro inco werven naye aotj gelandet werden. Die amerikanischen Commissäre find mit dem Geiste, den die Spanier zeigten, sehr zufrieden. Während erwar-

ftinguirten französischen AutorS gege ben habe. Die Bekehrung Herrn Zo

laS soll daS Resultat der Bemühungen Vater GougonS sein, deS Pfarrers einer kleinen Kirche, mit dem der Novellist eng befreundet ist. Efterhazy in London. London, 18. Sept. Der Observer behauptet, Gras" Ferdinand Walsin Efterhazy befinde sich seit 10 Tagen in London. Er hat sich den Bart abnehmen lassen und ist schwer zu erken nen. Er sagt, waS er gethan habe, sei auf Befehl von Borgesetzten geschehen, und fügt hinzu : Wenn mir befohlen wird, auf meinen Bruder zu schießen, so schieße ich auf meinen Bruder". Bon den 1000 Dokumenten in der DreyfuS. Sache seien etwa 600 gefälscht, und er könne angeben von wem. Ochisfs-Nachriqten. Angekommen in : NevIork: Umbria" von LiderPool; La Normandie" von Havre. Liverpool: Ctruria" von New Jork; Aurania" von New Sork. Havre: La Champagne" von New Jork. (lllerlei. - &er ssarmer Caleb Hopkins, welcher nahe New Egypt, N. I., wohnt, hatte ein aufregendes Abenteuer zu bestehen, welches lebhaft an die Geschichte von Wilhelm Tell erinnert. Sein . Ljähriges Töchteröhen schaukelte sich im Schatten einiger Bäume in einer niedrigen Hängematte. S rief ihre Mutter herbei, um ihr eine Schlange zu zeigen, welche nahebei im Gras.lag. Das Kind fand Gefallen an dem Thier und wollte damit spielen. Als Frau Hopkins hinzukam, war sie starr vor Schrecken, denn fi sah eine große Klapperschlange dort liegen, nach nxlcher die Kleine verlangend die 5)ände ausstreckt. Sie ries dem Kinde zu. sich ganz still zu verhalten, doch die Kleine achtete ihrer Worte kaum, da sie keine Ahnung von der ihr drohenden Gefahr hatte. Frau Hopkins rief ihren Mann, der zum Glück in der Nähe war, und theilte ihm mit. in welcher Gefahr ihr Liebling schwebe. Farmer Hopkins riß seine Doppelbüchse vom Haken, schob schnell zwei Patronen in die Läufe und eilte in den Garten. Das Kind rief dem Vater zu, er möchte doch ihre hübsche Schlange nicht todten und streckte nochmals die Hände nach dem gefährlichen Thiere aus. Dies erhob den Kopf, bereit, auf den vermeintlichen Angreifer los zu fahren. Hopkins zögerte zu schießen. Die schwere Schrotladung könnte theilweise auch sein Kind treffen. Doch ein Biß der Schlange wäre sicheres Verderben. Da war kein Augenblick Zeit mehr zu verlieren. Er legte die Büchse an die Wange, nahm schnell aber sicher den zusammengeballtenKörper des Ungethüms auf's Korn und drückte ab. Von den Schrotkörnern zerrissen lag die Giftschlange im Grase. Das Kind war unverletzt geblieben. Der Schwanz der Schlange trägt sieben Klappern, und Farmer Hopkins bewahrt ihn als Andenken auf. Entsetzliche Enthüllun. Hen sind in Verbindung mit der Ver brecher-Lausbahn des ln Dallas, Tex., Hingerichteten Negers Dobie" Joe Malone an den Tag getreten. Sein mündlichen und schristlichen Gestand, nisse offenbaren, dag er, abgesehen von den bereits früher bekannt gewordenen Verbrechen, an füns weiteren Mordthaten und vier verbrecherischen An griffen gegen weihe Frauen betheiligt gewesen ist. Vor zwei Jahren ermor. dete das Scheusal Frau Dudham, die Frau eines bekannten Farmers nahe Oakcllff, einer Vorstadt von Dallas. Im Verein mit einem anderen Neger, auf dessen Spur die Polizei ist, ermordete er vor drei Jahren na;i Eagle Lake lxi Houston unter gleichen Umständen drei weiße Frauen. Die gewiegtesten Detectivs hatten damals die Fälle, welche ungeheueres Aussehen erregten, nicht aufklären können. Der Farmarbeiter Chas. Zilinski, der von Charles Musk in West Orange für $10 den Monat beschäftigt wird, scheint ein Philosoph zu sein. Von Verwandten in Oestcrreich hat er ein Vermögen geerbt, das ihm jährlich 52000 Zinsen abwirft. Für jeden Anderen würde dies inen völlige Umschwung in seinen ganzen Lebensbedürfnissen bedeuten, nicht aber für Zilinski. Charlie-, wie er von seinen Mitarbeitern genannt wurde, als er mit seinen 510 dreißig lange Tage haushalten mußte, scheint sein plötzlicher Reichthum nicht zu Kopfe gestiegen zu sein, und wenn er auch letzt von seinen Mitarbeitern Varon" titulirt wird, so läßt ihn auch dieses kalt. Er selbst sagt, daß ihm Richthum ganz gleichgiitig sei, und daß er bei seiner alten Beschäftigung verbleiben werde. Sein einziges Vergnügen ist, den anderen Farmarbeitern ab und zu einige vergnügte Stunden zu bereiten und mit ihnen in ihrer freien Zeit ein frobeZ Landleben tu füfer-n.

Ein zerrüttetes Nervensystem Schließlich Herzdeschwerdett. eshlt wlederhergefien durch Dr. lleS'A Nervlne.

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err Edward Hardv. der jovial Mana )3 er des grobe Stores der Shepperd Eo. zu Braceville. Jll.. schreibt: .Ich war nie einen Tag krank in meinem Lkbkn. bit 1890. Ich litt so schlimm an kivös Erschlaffung, das, ich meine Stelle nicht versehen konnte und ,a medi liniren ansangen mudte. Ich versuchte unsere Lokal-Aer,te und einen in Joliet. aber keiner konnte mir helfen und ich dachte, ich würde fterden. Ich wurde verzagt und stand unsägliche Angst auS. Konnte weder essen, noch schlase und ruhen. ,5 schien 13 könne ich nicht eriftire. ach Verlaus von sechs Monaten war ich nur ei Schatten und zuletzt wurde mein Her, ergrtf fe und ich war wahrhaft elend. Ich nahm sechs oder acht Flaschen von Dr. MileS' ervine. die mir von Anfang an Linderung brachte und mich schließlich kurirte. Der gröhte Segen meines Lebens. Dr. MileS' Mittel werden durch alle Apotheker vertäust unter einer positiven Garantie: die erste Flasche nützt oder daS Geld wird ,urückcrstattet. Buch über die Srankheiten deS HerzerS und der Nerven frei. 0 y r.:4 3 täzrvmo; sicstcrcÄ Hzcüh ujuiy dreffe: Z)r. MilekMediral E o.. Elkhart. Ind. Große Aufregung ruft in Paris der Selbstmord eines 10zahrigen Madchens, der Tochter des Stenographen Guyon, hervor. Das Kind hat sich um 2 Uhr Nachts aus dem Fenster gestürzt und blieb todt im Hofe liegen. Es wollte sich durch den Tod der schlechten Behandlung seitens der Mutter entziehen. Die Schilderungen der Blätter von dem Zustande des kleinen Mädchens -sind haarsträubend. Das. Kind, bestand in Wahrheit aus Haut und Knochen. Die Beine waren kaum stärker als Finger. Man staunt, wie das Kind sich aus die Fensterbrüstung zu schwingen vermochte. Man vermuthet deshalb, daß die Eltern' das Kind aus dem Fenster geworfen haben. Unter diesem Verdachte wurde das Ehepaar Guyon verhaftet. Der Fabrikant Andre Hartmann kehrte mit einem Angestell ten des Hauses aus einer Benzlnmotorkutsche, die er vor Kurzem inFraekreich um 4000 M. gekauft hatte, über den Schluchtpaß nach Münster im Elsaß zurück. Bis zur Schlucht ging die Fahrt gut von statten; in der Nähe des Tunnels kam der Wagen in ein so rascheö Tempo, daß er Feuer fing. Die beiden Insassen konnten nur mit Mühe und unter Zuziehung nicht unbedeutend der Schürfungen aus dem brennenden Wagen entkommen. Dieser eilte mit rasender Schnelllgkelt davon, ms er an einer Biegung der Straße über den Damm hinwegsetzte, wobei der Benzinbehalte? platzte und der ganze Wagen in Stücke ging; sämmtliche Holzbestandtheile verbrannten, während das übrige bis zur Unbrauchbarkeit beschädigt hl . . Unverfroren. Kaufmann (wüthend): ... Ich werde Sie jetzt durch meinen Hausknecht hinauswerfen lassen!" Hausirer (seinen Kasten hinstellend): . .Schön . . . suchen Sie sich inzwischen was aus!" Heißer Kampf. Sagen Sie 'mal, Wirth, warum fehlen denn hier so viele Stuhlbeine?" Ja. wissen S', gestern war Bürgermeister Wahl, und der ist halt erst im dritten Ganazewählt worden!" . Es lohnt sich, Hood'ö Sarsaparilla zu gebrauchen. Bei reinem Blut braucht Ihr keine Angst zu haben vor Grippe, Lungenentzündung, DiphteritiS oder Fieber. Hood'ö Pillen find von den aukgesuchteften Pflanze sorgfältigst zubereitet. - Der STew ?o?k Store. lMävNrr 1853.1 M!e,sr Vutterick Muster! Eröffnungs-Ausstellung nnd Verkauf - von TeMöchlMnnid älfi Diese Woche. LtlSen Sie nicht z komm. W W H' KW.

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