Indiana Tribüne, Volume 21, Number 361, Indianapolis, Marion County, 18 September 1898 — Page 1
o O .rl 00 r 'AV rlC? rvr sO fi) i iy VV W O O !A V Ofsice : No. 18 Göb Qläbau:a Cteasj Telephon 1171. X Jahrgang 21. Indianapolis, Indiana, Sonntag, den J8. September (898. No!31
I
v
X
II X
Testamente. Nachlaffenfchaften. Die unterzeichncte Gesellscöaft übernimmt Nachlasjcnschaften und ertheilt Rath bei der Ausserngung von Testamenten, übernimmt auch Verttauensposten unter denselben, Kenn
geuwnicDi. Die Sicherheit der Gesellschaft ist von allen Vericyien anerranni. cfr rvrtifrttii,Tt und Einricdtunaen 7 iwjwirw -----j - - u möglichen eö ihr dre Verwaltung von Besitz- - . . ' r Y t - s k.:.. ryum vllllger UNS iqneux ju or,vrgrn, w iniofnan Mlrfnnfn mßsllitf Ist. ttjt.ttfcl. VVi" r-. - - y - - Rathschläge in Betreff der Anfertigung von a in(U9tn(( S 4v-tfltjltl1 .cuumcmrii, tj.u w v-..a . F rr r t-CL- V VAfiM(iH m. von Slacyiaenicyaslrn ivrivrn u.iu theilt während ihre Dienste att Trustees . m . c -c nv er etc. zu mayigen reen zu qavKn nv. Tho Indiana Trust Company Offices : Truft Gebäude Kapital.... ....$1,000,000 UeberschuS. SSS.UUU -LetztesZamilienPicknick des Sachsenbundes am - Sonntag, den 18. September in Nenmärkers Grooe. Sxpreßwagen gehen vom Ende der Mount Jrjn Bayn ab. Für gute Unterhaltung ist gesorgt. Fahnenweihe und 19. Stiftungsfeft -bei . SMer-Us n Mmß 9 M. ; a QonntaQ, den 2S. Oept in der MOZART HALLE. Eintrittsgeld 25c für Herr und Dame und 10c für j'de weitere Dame. Alle deutschen Vereine Md freundlichst eingeladen. Eintrittskarten sind bei allen Mitgliedern zu haben. ÄöidW8!M!is Fairview Paris! Bis auf Weiteres laufen die Wagen der College Avenue und Union Bahn hos Linien durch nach dem Fairviev Park, ebenso wie die Wagen der JllinoiS Str. Linie jetzt. Transfer, von und auf allen Linien. Wben Band Sonntag Nachmittag und Abends. fäeorge Hermann A 4 M f IS ft rw V V vv V 9 Office : 26 Süd Delawaresi?. vtalle : 120, 122. 124, 12, 128 Oft Peerlpr Telttio I I. Offen Tag und r. frei an leidende Zrauen ! Ich litt SkiZnnuttn Intxn, 1J)mtriia(i Prri.d, toti fcrm Stufe, Säumtet PcfcarmuUtr ttc. nn tnbftn dteTungrit, nk fab fd)lirfeitri clnidr, sich Houl nutttL elchk ich ein iitilidic filje knltf. I Kalut Heilmittkl iur lauen. i fo(lH nicht, ftch , fri Hin SOT)Ü4t a SVrtjturn. Ich ffntc c rnti offuänbiaft cbiaaot annrifuna frei an lebe Utbcufct jra. vtaR iteioc ZTIr. C. kZndn at, Lvuth Stab, Cufciana, ü. 6.A. 3raltiittdjric5len. Z u Ehren der ermordeten Kaiserin. Washington, 17. Sept. Zn der katholischen St. MatthewS Kirche fand heute ein freierliches Hochamt für die Kaiserin Elisabeth lstatt. Cardi. nal GibbonS celebrirtx. Die Feier trug einen offiziellen (Charakter und fand unter den Auspizien deS öfter reichischen Gesandten statt. Die ganze Gesandtschaft wohnte derselben in gro ßer Uniform bei. Der, Gesandte selbst trug daS Costum eines ungarischen Magnaten. Auberdet wäre anverend der Präsident und die KabinetSMitglieder, Nichter deS OberbundeSge richtS, Offiziere der Armee und Marine und daö diplomatische Corhs mit den
jhs
V
i--Vr. ' 3 . i h -M'in , m ,, .
ottfi öAMrM
TNO )t t?' y 0 C. i' V
GesandtschastsattacheS. j
Schofield will nicht.
Washington, 17. September. General Schofield hatte eine Conserenz mit dem Präsidenten. Er nahm die Ernennung für die Commission zur Untersuchung deö Krieges nicht an. grau Botkiv. San Francisco, 17. Sept. Die Verhandlung wegen der AuSlie feruna der Rum Botkin wurde beute vor GouvernörSudd fortgesetzt und die Frage, ob die RequifitionSpapiere zur Auslieferung ausreichen, wurde eingehend ventilirt. Gouvernör Budd zog schließlich daS Recht deS Staate Delaware auf Aus lieferung in Zweifel, da seine eigenen Gesetze absoluten Beweis der Anklage fordern, ehe er die Auslieferung ge. stattet. Der Gouvernör erklärte, er werde die Auslieferung nicht zugeben, denn die Behörden die Schuld nicht absolut sicher nachweisen, waS durch die vorliegenden Papiere nicht geschehe. Anwalt Wheeler, der Vertheldiger, begann eine lange Definition deS Aus drucks Flüchtling und eine Auslegung deS Gesetzes. Ee legte dar, daß grau Botkin nicht justizflüchtig genannt werden kann, weil sie nie im Staate Delaware gewesen sei, und da daS vergiftete Tonsekt von California abgesandt sei, so sei kein Recht vorhanden, seine Klientin in Delaware zu verfolgen, ob gleich die Folgen deS Verbrechens in jenem Staate eingetreten feien. im Die zerstückelte Frauen leiche. B r i d g e f o r d, Conn., 17. Oept. Gestern erklärte in der Morgue ein Mann aus Middleboro, Mass., er rekognoScire den Kopf der im Sellov Mill-Teich gefundenen zerstückelten Frauenleiche positiv als den der Maion Grace PerkinS aus Middleboro.! Aber später behauptete ein Mann, dem blos die Photographie des Kopfes gezeigt wurde, mit ebenso großer Vestimmtheit, dies sei daS Vild der Louisa King auS New-Sork, welche verschvunden ist, nachdem sie am letzten Sonntag n West Brighton den Sade-Pavillon betreten. Weiteres BeweiSmaterial iegt jedoch bei beiden Identifikationen bis zetzt nicht vor.. 3m Lause deS TageS wurde eS fast zweifellos, daß die Ermordete Grace Marion PerkinS auS Middleboro, Mass., ist, so daß der ärztliche Leichenbeschauer DownS den Todtenschein aus diesen Namen ausstellte. Außer dem Vater deS MSdchenS rekognoSeirte der Zahnarzt in Middleboro, der Fräulein PerkinS behandelt hatte, sie an den Zähnen. Die Leiche ist der Familie zur Verfügung gestellt. Nach Mittheilungen auS Middleboro hat daS Mädchen den Ort vor drei Wochen verlassen vermuthlich in Gesellschaft deS jungen Lonrne von dort, und war seither verschwunden. Bourne wird gesucht, und die Polizei fahndet auch auf einen gewissen Doktor Nanch" Guilford. . Der Sailer von New Haben County hat nämlich entdeckt, daß an den KleiduugSstücken, welche einst der Dr. Gill, Ehemann von Nancy Guilford, im Gefängniß zurückgelassen hat, sich daSselbe Zeichen G. 61" befindet, welches auch an dem Stück Unterzeug gesunden ward, daS um den Kopf der Leiche gewickelt war. Middleboro, Mass., 17. Sept. Die Mitglieder der Familie PerkinS kamen heute in einer Konferenz zu der Ueberzeugung daß die Identifikatian deS Mädchens eine zweifellose sei. Frank PerkinS, der Vater der Nn-' glücklichen, erklärte, daß er einem Lei chenbeftatter in vridgeport den Auf trag gegeben hat, die Leiche nach Middleboro zu senden, wo ArrangementS zur Beerdigung am Sonntag getroffen werden. ES heißt, daß Charles Vourn, nicht weit von der Stadt weilt, und sich stelle wird,' falls die Polizei feine Aussagen verlangt. Seit ehrereu Tagen hat er sich jedoch hier nicht sehen lassen. V o n C r e t a. C a n d i a, 17. Septbr. Adniral Noel, der britische OesehlShaber über gab letzten Abend Sdhe Pascht eine
Forderung die MoSlimS zu entwaffnen
Der Pascha wartet auf Instruktion Seiten? der türkischen Regierung. Die Philippiner in s a m m l u n g. Ver Manila. 17. September. Die National-Versammlung der Philip piner. wurde gestern unter großem EnthufiaSmuS in Malolvi eröffnet. Tau sende von Besuchern auS den Provinzen waren zugegen. Aguinaldo begab sich um 9 Uhr Morgens in den BersammlungSsaal, welcher bislang von den spanischen Behörden benutzt worden war. Er wurde mit Hochrufen und vereinzelten Viva America" empfangen. Unter den Anwesenden be fanden sich auch mehrere Spanier. Aguinaldo verlas zunächst eine Bot schaft, worin er die Armee und die freiheitliebende fremde Nation, welche einer in den Staub getretenen Rasse geholfen, belobte und ihnen dankte. Die Versammlung vertagte sich dar auf. Ein spanischer Delegat schlug vor, Nachmittags die Sitzung wieder aufznnehmen, worauf ihm ein Eingeborener vorwarf, daß er die Konstitution" untergraben wolle. Als der Spanier versicherte, er fei Republikaner und wolle nur das Wohl deS Landes, bat der Eingeborene um Verzeihung. Nachmittags trafen viele Amerikaner und Europäer ein, die von Aguinaldo mit großer Würde empfangen wurden. Einem Correfpondenten der Ass. Presse" gegenüber meinte Letzterer, daß die Bewohner der Philippinen feit Iahren nach Freiheit öerungen hätten und der Anficht seien, daß ihre Zeit jetzt endlich gekommen sei. Protektorat nnd staatliche Autonomie seien ihm fremde Begriffe, er kenne nur absolute Unabhängigkeit. ' Er befürchte daß Volk wolle von einem Protektorat nichts wissen. Den Amerikanern fei er ewig dankbar, aber da dieselben nur nach den Philippinen gekommen seien, um die Spanier zu schlagen, so hoffe er, daß sie bald nach ihrer Heimath zurückkehren würden, weil ihre Aufgabe gelöst sei. Er-könne nicht glauben, daß dieselben sür einen Akt der Humanität Belohnung verlangten. Die soeben gegründete heimische Regierung werde bald eine Flotte bauen und sicherlich von den übrigen Nationen respektirt werden. Mehrere 'Eingeborene, welche auS Jloilo flüchteten, melden, daß die Spanier sich die schrecklichsten Grausamkeiten gegen ihre Feinde zu Schulden kommen lassen, sie langsam verbrennen und auf sonstige Weise marern. Eine wüthende VolkS- , menge. Madrid, 17. September. ES wird berichtet, daß die spanische FriedenScommission auS Senor Montero Rio; den SenatS-PrSfidenten, Senor Billarrutia, General Corero, General Azearraga und Senor Urzaiz befteyen wird. V i g o ?, 17. September. Eine auS über 700 Personen bestehende Volksmenge belagerte die Wohnung deS GeneralS Toral und verlangte stürmisch, daß die hier gestern von Santiago de Cuba eingetroffenen Truppen sofort gelandet würden. Sie begaben sich zum Hafen, ließen die Truppen hochleben und konnten nur mit Mühe auSeinander getrieben werden. Spater begab sich eine auS über 1500 Köpfen beste hende Volksmenge zum Hafen und als sie die barfüßigen halbnackten Solda te sah, wurde sie wüthend, zog nach General Toral'S HauS, dasselbe mit Steinen bombardirend. ES gelang dem General, sich an Lord deS Leon 13. au retten. Als der Mob dies erfuhr, steinigte er den Dampfer, sammt liche Kajütenfenster einwerfend, sodaß daS Fahrzeug seinen Ankerplatz, ver lassen mußte. günf Dampfer sind bereit, die zurückkehrenden spanischen Soldaten und Genie-Osfiziere mit den Archiven etc. von Cuba nach Spanien zu befördern. Nan ist der Ansicht, daß dieS vier Uo nate Zeit in Anspruch nehmen und achtzig Millionen Pesetas kosten wird.
Der Fall DrehfuS.
Paris, 17. Sept. Gen. Zurlinden, der Kriegsminister hat seine Resignation eingereicht. In einer Ministersitzung heute wurde beschlossen, die Dokumente im Drey suöprozesse einer vom Iustizminister zu wählenden Commission zu unterbrei ten. Der Kriegsminister und der Minister sür öffentliche Arbeiten der ließen die Sitzung, ehe dieselbe zu Ende war. Die Sitzung fand unter dem Vorfitze deS Präsidenten gaure statt. Einer halboffiziellen Nmheilung zufolge er klärte der Iustizminister, er fei nicht im Stande betreffs der Revision zu entscheiden, ehe er die Ansicht eine? zu diesem Zwecke, zu ernennenden ComMission eingeholt habe. Er wurde darauf ermächtigt, eine solche Commis sion zu ernennen. ES wird berichtet, daß daö Port feuille für de Krieg den Generalen Lebrum und De greyclnet angeboten wird und daß im Falle der Weigerung derselben daS Portfeuille zu übernehmen Premier vrisson eö selber übernehmen wird. AlS nach der KabinetSsitzung Vrisson daS PalaiS Slysee verließ, wurde er von einer großen Menschenmenge mit dem Rufe begrüßt : SS lebe die Re Vision". DieS zeigt, daß die Stim mung zu Gunsten der Revision des Prozesses ist. -m Der W irbelsturm auf den westindischen Inseln. Kingston, Jamaika, 17. Sept. Der Wirbelfturm am vorigen Sonntag war zweifelsohne die furchtbarste Heimsuchung, welche die westindischen Inseln seit langer Zeit betroffen. Details, welche ..uS St. Vincent eintreffen, sind' grauenhast in ihrer Art. Von 41.000 Einwohnern wurden 300 getödtet und 20,000 derdundet und obdachlos gemacht. Alle LebenSmittel sind ruinirt und die unglücklichen Bewohner sehen einem chrecklichen Hungertode entgegen. Der Verlust, welchen die Schifffahrt erlitten, ist ein sehr großer. Der Gouvernör von St. Vincent hat einen Aufruf um Hilfe erlassen. 4Zur Beisetzung der Leiche. Wien, 17. Sept. Ein Vertreter deS Kaisers empfing heute die fremden Souveräne, die zur Beisetzung der Leiche der Kaiserin Elisabeth hier anamen; bloß den König von Sachsen empfing der Kaiser persönlich am Bahnhofe. Die Einwohner der Stadt strömen in großen Massen nach der Kapelle der Hofburg, um den Sarg zu sehen. Wien, 17. Sept. Kaiser Franz Joseph empfing heute den Kaiser WilHelm am Bahnhose. Die beiden Kaier küßten einander drei Mal. Kaiser Wilhelm legte sür sich und die deutsche Kaiserin einen von Deutschland mitgebrachten Kranz aus dem Sarge nieder. Die Leiche wurde heute feierlich beigesetzt. Die Prozession trug eine, theils militärischen, theils kirchlichen Charakter. Allerlei. raun; en o st a n d P o l i z i st Dalfer von der Mulberry Str. Station in New Jork neulich früh gegenüber dem Hause No. 200 derselben Straße an inen Laternenpfahl gelehnt und vertrieb sich die Zeit durch Gähnen und Betrachtungen über d baldavgelaufenen Dienststunden, als er plötzlich das klägliche .Miau emer atze vernahm. Er schaute empor und sah auf dem SimmS eines Fensters im dritten Stockwerk eine, große graue Katze sitzen, welche wieder ihr klägliches Miau- ausstieß. Gleich daraus sprang sie, mit dem Kopf voran, als ob stk einen Tauchersprung vollführen wollte, hinab in die Tiefe. Sie schlug mit dem Kopf so heftig auf das Pflaster, daß sie sich nur noch zur Seite drehen konnte, dann war auch bereits das letzte lhrer sprichwörtlichen .Ntun Leben- entflohen. Die offenbar le bensüberdrüsfige- Katze gehörte einem in dem Hause wohnenden Italiener, der grausamer Weise alle chre Jungen ersäuft hatte. Der Schmerz um die verlorene Nachkommenschaft hatte die Mutterkatze zum Sel.hstmor.y gc.mtfen.
Aus Warren (N u - Süd-
aies) kommt die Nachricht von dem Tode eines einaeborenen 5iäuvtllnas. der einst eine, sehr bedeutsame Rolle in V. T r .r. , ' uuionic ge,piel! yai; er war unter vem amen Gunningbar Billy" bekannt. der letzte des ehedem mächtigen uno volkreichen Stammes der Bogans. Gunningbar Billy war das unbestrittene Oberbauvt dieses Stammes gewesen, Gouverneure und Mininej yaden mit thin verhandelt und sich lemes oylwollens zu versichern gesucht. Die massenhafte Einwänderung in den vierziger und fünfziger ayrendas Voldsieber, das rücksichts lose Verdrängn der Schwarzen aus ihren Jagdgründen und Seuchen aller Art ließen den großen Stamm rasch zusammenschmelzen, und jetzt ist der letzte der Bogans dahingegangen und zwar unter jämmerlichen Umständen. can sanv den Alten todt in seiner Hütte; die Schau ergab, daß das Ende schon vor einigen Tagen erfolgt war, Ursache: Hunger und Erschöpfung. Gunningbar Billy muß uralt geworden sein, weit über hundert Jahre, denn schon vor 50 Jahren war er in der Colonie als der alte Häuptlingbekannt. V e: einem Gewitter ,urden in Herzheim bei Landau der 24 Jahre alte Ackerer Georg Detzel und die 25 Jahre alte Maria Sckukmacker vom Blitze getödtet. Der Ehegatte der letzteren wurde vom Blitze betäubt und stark verbrannt. Die getödtete Schumacher hatte Hochzeit und saken die Hochzeitsgäste noch bei fröhlichem Schmause; die genannten drei Perfonen hatten sich während des Gewitters einen Augenblick vor das Haus be geben. Das Abknutschen und Abküssen von Soldaten auf offener Stra.ße ist kein Verstoß gegen das Gesetz. Also hat Magistrate Pool im Polizeigericht der West 54. Straße in New York entschieden, lnter-der Anklage des unordentlichen Betragens wurde ihm Nellie Anderson vorgeführt und von dem Detectiv Curoy bekundet, daß sie an der 6. Avenue und 31. Straße zwei junge Mmer abgeküßt hatte. 3, das wahr?" fragte der Richter. GewiK und nocb mebr dazu - erwid Nellie; ich habe sie auch gernuifcyt, waren es doch Soldaten i Uniform!- Waren sie von der Sonne des Südens verbrannt und konnte man ihnen den Dienst im Felde ansehen?- lautete die weitere Frage. Braun waren sie aebrannt wie Mahagony. waren es doch Boys- vom achten New Yorker!" JhrGefühlsergutz ist erklärlich und kann nicht als ein Verstoß gegen die gute Sitte gelten, Nellie. und deshalb spreche ich Sie frei!" orakelte der Kadi, worauf die hübsche Nellie verschwand. , Im v o l l st e n Sinne des Wortes kann West Lynne in NordDakota eine Stadt der Todten" acnannt werden. In ihrer Blütbezeit. in den Tagen des großen Booms vom Jahre 1881, war sie von einer zahlreichen Bevölkerung bewohnt, prächtige Wohnhäuser wuchsen aus dem Boden, ein Hotel für Zlw.000 wurde gebaut bis eines Tages dem Faß der Boven auss?el. Vie Bewohner von West Lynne wurden .pleite". Einer nach dem anderen kehrte der Stadt den Rücken, bis sie nach wenigen Jahren auch nicht mehr einen einzigen Men schen beberberate. Das war vor mebr als einem Jahrzehnt. Jetzt wächst Gras in den Strafen der Stadt. $)it Mauern der Zieaeldauten sind verwitCtss r1. j c o-r " ,r. icu. U3 vlz in oen yuren ijt rissig, die Riegel sind rostig geworden. Das Glas in denFenstern wurde blind, soweit es nicht zerschlagen auf der Straße umherliegt Kein lebendes Wesen haust heute och in West Lynne, keine Kake und keine Maus. Nur Nachts treiben die Fledermäuse ihr Wefen. onft lst es in der Stadt" still wie auf einem Kirchhofe. hiesiges. 3n einem Hause in der W. Wabash Str. schoß gestern Übend um halb 11 Uhk ganny WilljtS auf ihre Nann Walter.. Die Kugel traf am Kopfe, drang jedoch nicht ein, fondern wurde platt geschlagen. Dr. Martin vom DiS. pensarinm nahm den Mann in VeHandlung. Gestern Abend kurz vor 12 Uhr versuchte eine Frau Wilson, No. 329 Ost Washington Str. wohnhaft, ihren Mann John zu erschieße. Sie feuerte gerade vor den StatiynShause drei Schüsse aus ihn ab. dieselben gingen altx fehl. red, Änneman. ei Soldat de 15&. Regiments entriß der grau den Revolver und uberttefertefie der yo lizei. Msen wurde ebeusaUS dnhastet.
Gewünscht werden
um ihre Gatten dazu zu belvkgcn ihre
erbst -
O
und
Aeberröck
lM z zu kaufen.
EffiG
unsere lleberröcre sind nach den neuesten Alustern zu geschnitten und fertig gestellt wie sie sein sollen. Jeder Käufer bekommt genau das was er einzukaufen gedenkt. Schlaue Kaufer freuen sich immer über unsere preise und wir sind willens uns der Entscheidung irgend einer Srau anzuschließen, welche ihren Gatten dazu bewegt bei uns vorzusprechen. '
8 68 ift nichts dabei zu gewittnen.
den Einkauf vonerbst. itnd Winter-Anzügen zu verschieden. Besehen Sie sich das kager ! während es noch vollständig ist. wenn Sie sich in einem Anzug sehen der Ihnen paßt nnd auch Ihrem ponemonaie angemessen ist, so werden Sie sich freuen, daß Sie kamen, wenn nicht Alles paßt, so kaufen Sie nicht. Im Falle Sie nicht znfrieden sind, holen Ste sich Ihr Geld wiede wir geben Ihnen jeden Eent. Anzüge für Herrn und junge Herren,
$6.0 bis til o hyo
11? txrrtßc. I sssssss3s9ssssssssssasssssss9e5ssssssss
8
k)
Einzige Agenten für verbesserte Standard Muster.
röffmmgswoche
für
er unb
. Sie werden das Schönste und Beste für Zimmereinrichtungen bei uns finden, eine Ausstellung welche Alles übertrifft, das wir bis jetzt unternommen haben. Es fehlt an nichts und es ist dabei ein Geschmack entwickelt, der auf scharfe und erfahrene Urtheilsfahigkeit deutet. Wir laden Sie hiermit ein.
i . Mm
S?S?SS?S
1000 Franc Anzü e rr & 9, ( 9) 8 9) $20.00
ge
&
In Mo
des Dchartements
MVeneen.
. & g r "MM? ywuu inlUU U i
