Indiana Tribüne, Volume 21, Number 360, Indianapolis, Marion County, 17 September 1898 — Page 2
ZuOwns Trwüne.
Erschein Täglich mit Somttaz 5DI tSzttche ,Tr'.d2ne" kostet durch IcnXxIge J E,ntK per Woche, die eonntagS,Iribüe''k let per Woche. Leide lulatra 15 Et dn U SentZ ptx Vtonat. Per P,ft SnhaU i gesch'Ft 1 ,rZiiHlng V p Ja,r. CffU! 5 Lüd NlAbSMS CltäU Indianapolis, Ind., 17 September '98 Tle Juckerrüben'Cultur. Eine Fülle interessanter Mittheilungrn über die Zuckerbau-Cultur in den Vereinigten Staaten enthält der soeben zur Veröffentlichung gelangte umfangreiche Bericht des Ackerbausckretärs Wilson. Dieser Bericht ist nicht blos für Farmer, welche sich mit ftm Anbau von Zuckerrüben bereits beschäftigen oder denselben zu unternehmen beabsichtigen, von hohem Interesse; er bringt auch zur Kennwiß des großen Publikums wissenswerthe Einzelheiten über ein Industrie, welche. in der rechten Weise betrieben, gute Erträge aufwiesen und vielen Tausenden von Arbeitern lohnende Beschäftigung geben muß. Wie der Secretär Wilson in seinem an den Präsidenten gerichteten Begleitschreiben des Berichts sagt.haben die Vereinigten Staaten während der letzten fünf Jahre an ausländische' Producenten für importirten Zucker die ungeheuere Summe von über $:00,000,000 bezahlt. Im verflossenen Jahre wurden in unserem Lande 2.096,263 Tonnen Zucker consumirt, wovon auf das heimische Product 335.656 Tonnen entfielen, und unter dem letzteren Quantum befanden sich kaum 12 Procent Rückenzucker. Und dieses geringe Quantum Rüben zucker wurde in den Vereinigten Staaten erzeugt, trotz der Thatsache, daß eine Million Acres zur Deckung unseres gesammtiN Zuckerbedarfs ausreichen würden, falls die zur Rübencultur verwendeten Ländereien auf Grund der durch wissenschaftliche wie praktische Erhebungen festgestellten Principien ausgewählt würden. Seit vielen Jahren wurde dem Studium der Zuckerrüben-Cultur und der Zuckerfabrikation vom Ackerbau-De-partement große Aufmerksamkeit geschenkt, bis im Jahre 1893 der Sekretar Morton die Einstellung dieser ErHebungen anordnete, erst 4 Jahre später wurden dieselben von Neuem aufgenommen und zwar unter Cooperation der landwirtschaftlichen Versuchsstationen verschiedener Staaten, erfahrener Farmer in allen Theilen des Landes u. s. w. Das Departement förderte Versuche in der Rübencultur. indem es Samenproben direct austheüte und durch Versuchsstationen. Handelskammern, landwirtschaftliche Vereine u. s. w. vertheilen ließ. So weit es räthlich erschien, wurden die Anbauversuche unter Aufsicht der staatlichen Stationen gemacht, doch erfolgten solche auch in vielen Fällen unter directer Anleitung des AckerbauDepartements. Nach dem Dafürhalten desSekretärs Wilson ist eine der großten Gefahren ixr Rübenzucker-Industrie in unserem Lande darin zu suchen. daß der Bau von Zuckerfabriken nicht selten ohne gründliches Studium der Witterungsverhältnisse und der Bodenveschassenhelt der betreffenden Gegenden erfolgt; es. fehlt dann den Fabriken an ausreichendem Rohmaterial von genügender Güte und der Vetrieb muß aufgegeben werden. Durch vi.. iist. 'i..' , , , uic vljsycrigeirllloirn oer cilmalljcyen Verhältnisse ist das Ackerbau-Departe-srnit in die Lage versetzt worden, die sur die Rubencultur aeewneten Gegenden im Allgemeinen zu ermitteln. In den Kllstenthälern von California, in ausgedehnten Landstrichen m Oregon wie Washinaton, in gewissen Theilen beider Dakotas, in einzelnen Gegenden von Mmnesota, Iowa. Wisconsin. Illinois, Indiana, Ohio und New Fork fanden sich die für einen erfolg- " reichen Anbau von Zuckerrüben erfor derlichenVorbedingungen. Aber in diesen allgemein begrenzten Landesthellen finden sich erst ganz bestimmte Striche, in denen die Rübencultur sich lohnen wurde. Zuckerrüben sind auch m den Neu-EnglandStaaten, New Jersey. Delaware und ansas gebaut worden. doch kann man diese nur als Zucker rüben-Staaten zweiter Klasse" bezeichnen. In Zlansas beispielsweise hat man Zuckerrüben gezogen und daraus Zucker in bedeutenden Mengen fabricirt, allein diese Thatsache beweist noch Nicht, daß Kansas gegenüber anderen Staaten, in denen die Witterungsund Bodenverhältnisse günstiger sind, als concurrenzfähig angesehen werden rann. Bei der Anlage von Zuckerfabriken muß man das Factum im Auge behalten, daß der Erfolg nur durch scharfe Eoncurrenz mit derselben Industrie in Europa erzielt werden kann, wo alle einschlägigen Verhältnisse besser be kannt sind und die oft sehr theuere Erfahrung die Lehrmeisterin war. Auch darf der Wettbewerb der Rohrzucker Jndustie in ben Vereinigten Staaten wie ln den tropischen Landern rnch außer Acht gelassen werden. Aus diesen Gründen kann die heimische Rü-oenzucker-Jndustrie nur dort lebensfa hig sein, wo Boden- und Witterungs Verhältnisse, Billigkeit des Brennmate rials wie der Arbeitskräfte und manche andere Factoren dieselben begünstigen Alle diese Verhältnisse sollten vor der Anlage einer Fabrik auf das Emge hendste studirt werden; wenn dieselbe für günstig befunden und das erforder liche Capital, eme tüchtige, technisch Leitung und die nöthige Ausdauer vor Handen sind, wird der Erfolg nich ausbleiben. Dem Departement sind zahlreiche Rübenproben, welche aus dem vertheilten Samen gezogen waren, zugesandt und unter Aufsicht des Departementschemikers Dr. 5). W. Wiley ist die Analyse derselben erfolgt. In vielen Fällen hatten die Farmer die Anwei-
sungen des Departements nicht befolgt und das Land nicht mit Tiefpflügen bestellt. Fast alle Rüben, die von nicht tief genug gepflügtem Lande kamen, zeigten einen auffallend geringen Zuckeraebalt. ?km Aebrigen müssen 25
Tonnen guter Rüben als maximaler Durchschnittsertrag pro viere angebehen werden. Der Anbau. Zuzrrübe erheischt große Aufmerksamkcii. da die iunae Pflanze überaus empfindlich ist. Zu ihrem guten Gedeihen bedarf die Zuckerrübe einer beträchtlichen Wassermenge und Hitzeperioden von längerer Dauer haben auf die Zuckerbildung in der Rübe einen nachtbeiliaen Einfluß, ohne ihr äußeres Ausfehen oder den quantitativen Erneertrag zu verschlechtern. Daö Flndlingswesen in London. Die vielen Kindermorde in England, welche in der Mitte des 17. Jahrhunderts vorkamen, bestimmten einen alten Seecapitän, Mr. Thomas Coram, für die Gründung eines Findelhauses eine Lanze zu brechen. Er sowohl wie auch andere philanthropische Männer begriffen, daß sich die Verbrechen vermindern würden, wenn eben den unglücklichen Müttern Gelegenheit geboten würde, ihre Kinder in einer Anstalt unterbringen zu können. Coram's Plan wurde enthusiastisch aufgenom men. und so erschien denn trn Jahre 1741 in den öffentlichen Blättern eine Anzeige, daß an emem bestimmten Tage zwanzig Kinder' in dem FindelHause aufgenommen würden. Die Mut. ter soll die Klingel ziehen, das Kind abliefern, aber erst dann fortgehen, nachdem sie sich überzeugt habe, daß es im Findelhause verbleiben könne, da solche, die an ansteckenden Krankheiten litten, unter keinen Umständen Einlaß finden könnten. Auch hieß es, es wäre gut, wenn ein jedes Kind ein Erkennungszeichen, eine Münze, einen Zettel, oder was es auch sein möchte, mit sich brachte. Die Annonce verfehlte ihre Wirkung nicht, denn bereits am Eröffnungstage kamen anstatt der 20 über 1000 Mütter mit ihren Kindern an. die sich am Thore drängten und schlugen. so daß die Behörden einschreiten mußten, um Recht zu schassen. Bald daraus stellt sich noch ein anderer Uebelstand ein. Die Vorsitzenden einiger der Kirchensprengel benutzten die Anstatt dazu, um die ihnen lästig gewordenen' Waisenkinder, für deren Erhaltung sie aus der Armensteuer zu sorgen hatten, auf diesem bequemen Wege als uneheliche Kinder los zu werden. Die Mütter mußten sich in Folge dessen mit den armen Wurmern m einem Saale versammeln, woselbst eine Ballotage stattfand. Fünf schwarze Kugeln bedeuteten die Nichtaufnahme. Von Jahr zu Jahr wurden die Mittel größer, so daß von 1741 bis 1756 im Durchschnitt 92 Kinder aufgenommen werden konnten, aber es liefen noch viel nehr Bitten um Ausnahme ein, als tie immer noch sehr geringen Mittel zestatten wollten; und so erklärte sich da Parlament unter der Regierung Georgs II. bereit, jährlich eine größere Summe beizusteuern, um die Ausnähme der Kinder aller Applikanten zu bewerkstelligen. . Jetzt befestigte man einen Traakorb an der Außenpforte, in welchen die Mutter die Kinder in der Dämmerstunde legten, worauf sie sich von bannen schlichen. Diese Neuerung Pakte den Armenpflegern noch weit besser, denn jetzt war es noch schwieri g:r, zu entdecken, wessen Kind man vor sich hatte. In drei Jahren wurden nicht weniger als 14.934 Säuglinge in dieser Weise dem Findelhause einverleib von denen ein großer Theil legitimen Ehen entsprossen. Aus allen Theilen des Landes wurden nämlich die Hülflosen Kinder nach London gesandt. mitunter durch Personen, die. um sich die Reisekosten in die Tasche zu stecken, vor Mord und Verbrechen nicht zurückschrecken. In Highgate wurde ein Reiter angehalten, der in zwei Sattelkörben vier Kinder mit sich. führte und ruhig erklärte, daß er für die Ueberlieferung in's- Findelhaus wöchentlich 8 Pfund Sterling verdiene. Er gestand dann noch, daß er o armen Würmern stets die Kleider raube und sie splitternackt in den Empfangskorb hineinlege. Nachdem solche Greuel allgemeines Stadtgespräch geworden, nachdem von den 14,934 Kindern nur 4400 ihr dreizehntes Lebensiahr erreicht hatten, entschied das Un 'erHaus endlich, daß die Aufnahme in anderer Weise zu geschehen habe. Heute müssen die Mutter eine schriftliche Ein gabe . machen, ihre Respektablltat nachweisen und endlich erklären, daß ihnen der Aufenthalt des Vaters unbckannt ist. Fallen die Erkundigungen günstig ans. dann steht der Aufnahme nichts mehr im Wege, und die Mutter ist ihrer Sorge für immer enthoben Die Säuglinge werden zu Ammen au das Land gegeben,, die sie nach dem siebenien Jahre wieder in die Anstalt zuruckllefern; diese zahlt 3 4 Schil ling für die Woche für d:e Verpflegung Spater erhalten die Kinder eme ma ßia Erziehung im Findelhause. Die Madchen werden für den Dienstboten stand und die Knaben für irgend ein Handwerk erzogen.' ' In der Gewalt der Derwische. Die voUständiqeNiedcrlage desKha listn Abdullahi und der Fall von Omdurman hat dem. deutschen Arzte Karl Neufeld, der seit dem Jahre 1887 in der Gewalt der Derwische schmachtete, die lang ersehnte Freiheit gebracht. Neufeld ist ein Preuße von Geburt, der als Student der Medicin auf der Uni versität Leipzig einen Commilitomn im Duell schwer verwundete und sich dadurch veranlaßt fühlte, sich außer Landes zu begeben. Er ließ sich als Arzt in Assuan, Ober Egypten, nieder, wo er von 1879 bis 1881 prakticirte. Anläßlich des Aufstandes des Mahomed Achmed (des berühmten .Mahdi") in den 80er Jahren mußte Neufeld seinen . Wohnsitz . in Assuan aufgeben. Er schloß sich,. da er einen schon auf der Universität kundaeaebe-
nen Hang zu Abenteuern Yeglc, vcn britischen Truppen während der Operationen im Sudan als Dolmetscher an, wobei ihm außer seinen Sprach kenntnissen auch das Vertrautsein mit dem Leben des Volkes und dessen poli-
tiicken Neiaunaen sebr zu Statten kam. Seine Gewiegtheit und sein Muth fan-1 den Anerkennuikg. Es gelang ihm eineZ Tages, ein - ganzes Detachement englischer Soldaten zu retten, indem er den Feind auf eine falsche Fährte lenkte. Für diesen Dienst wurde er zum britischen Armeelieferanten ernannt, tabllrte sich in Assuan und richtete Filialen in allen Theilen des Landes ein. Im Jahre 1887 rüstete er eine Ezpedition aus, welche angeblich Handelszwecke verfolgte, aber in Wirklichkeit die Befreiung des vom Mahdi gefangen gehaltenen Slatin Pascha deabsichtig'te, während andererseits wieder verlautete, er wolle, lediglich die Stellung des Feindes ftststellen. Ofsenbar war sich Neuseld aber dewußt, daß er Gefahren entgegenging, denn er schickte seme Gattm und sem Kmd nach Leipzig und deponirte sein Geld in englischen Banken. Seine Ahnungen hatten ihn nicht getäuscht, denn durch, den Verrath emes Arabers geMiethen er und seine ganze Karawane in die Hände der Derwische. Es kostete Neuseld beinahe das Le ben, als dem Mahdi mitgetheilt wurde, er sei ein englischer oder egyptischer Spion und habe ermitteln wellen, ob Mudir Mustapha Pascya den Engländern wohl geneigt sei. Er wurde gefesselt in's Gefängniß geworfen, wo er vier Jahre zubrachte. Im Jahre 1894, nachdem der Mahdi gestorben war und der Khalise die Regierung angetreten, deconrte er das nunmehr von den viu tischen Kanonenbooten so übel mitgenommene Grabgewölbe des Mahdi so prächtig, daß, wie der aus Khartum entflohene Pater Rossignoli erzählte, die Wittwen des Propheten zu Thrä nen gerührt wurden. Später that er sich als Mechaniker durch seine Geschicklichkcit und Erfindungsgabe hervor, verfaßte die Proklamationen des K ha lifen, schrieb Bücher, die er selbst illustrirte, und verschaffte ihnen unter den Derwischen Verbreitung. Man glaubte, daß zur Zeit, als Slatin Pascha seine Freiheit erlangte, sein Leben in Gefahr sei, doch bewahrheitete sich dies nicht. Die BaumwolleErnte. Nach dem Berichte des. in Bezug auf Baumwoll-Angelegenheiten allgemein als Autorität anerkannten Secletärs der New Orleans. Baumwollbörse. Henry G. Hester. beläuft sich die Baumwolle - Ernte in den Ver. Staaten für das mit dem 31. August 1893 beendigte Jahr auf 11.199.994 Ballen. ein Mehrbetrag von 2.442.030 gegen das vorhergegangene Jahr. Alle Staaten, mit Ausnahme von Texas, producirten 189798 mehr Baumwolle als je zuvor. Die einzelnen Staaten hatten folgenden Zuwachs: , Texas (einschließlich Indianer-Territorium) 827.000 Ballen; die Golfstaaten (Arkansas. Louisiana, Mississippi, Tennessee, Missouri. Oklahoma. Utah und Kansas) 943.000 Ballen; die atlantischen Staaten (Alabama, Georgia. Florida, Nord- und Süd - Carolina. Kentucky und Virginia) 672.000 Ballen. Bemerkenswerth ist der bedeutende Zuwachs der Ernte in Oklahoma und im Indianer Territorium, in denen 264.000 Ballen mehr als im Vorjahre geerntet wurden. Die Baumwollausfuhr aus den Ver. Staaten, welche im Jahre 1897 bis 1898 mit 7.539.880 Ballen diejenige "des Vorjahres weit über 1$ Millionen Ballen übertraf, ging Hauptsächlich über New Orleans und Galveston.' Im Ganzen verzeichnete der erstere Hafen 2,384,000 und der letztere 1.514.980 Ballen. Die Zahl der im Süden thätigen Baumwollspindeln weist auch eine Zunähme auf und zwar waren im Jahre 189793 3.680.741 Spindeln im Gange, welche 1,231.841 Ballen verar beiteten. LandwtrtkisOiastltchcö. Behandlung der Zuckerr ü b e n i m H e r b st. Es sind besonders zwei Feinde, die im Herbst kurz vor der Ernte die Zuckerrüben bedrohen. Der erste .ist ein alter Bekannter, nämlich der Colorado- oder Kartoffelkäfer. Sobald das Kraut der Kartoffelpflanzen trocken wird, sucht er andere Nahrung und da kommen ihm die Rübenselder recht gelegen. Wie auf den Kartoffelfeldern, so kann er auch hier mit Pariser Grun in Schach ge halten werden. j Der zweite Feind ist der Brand oder die Fleckkrankheit der Blätter; hier und dort zeigen sich,, erst vereinzelt, dann bald isich verbreitend, dunkelbraune Flecke; bald sind ganze Blätter davon befallen und vertrocknen. Hierdurch wird das Wachsthum der Rüben plötzlich zum Stillstand gebracht und diese zeigen inen sehr geringen Zuckergehalt, da gerade m der letzten Wachsthums Periode die Zuckerbildung in den Rü ben stattfindet. Zur Bekämpfung die ses Uebels empfiehlt sich besonders die Bordeaux Brühe: 3 Psund blauer Vitriol werden in Wasser aufgelöst; ebenso werden zwei Pfund frischer Kalk in Wasser gelöscht und beides. Vitriol-und Kalkwasser, werden mit einander vermischt und ln in Faß ge than. das 50 Gallonen Wasser enthält. In dieser Verdünnung ist die Mi schung fertig zum Gebrauch. Sind gleichzeitig mit dem Brand die Käfer aus den Pflanzen.' so mischt man obl ger Mischung noch 5 Unzen Pariser (XI f..l. 1. 1.1 ' . l r ' .. vzi, icßieiCÄ Miro voryer Mll emem Pmt Essig angerührt, es ge winnt dadurch bedeutend an tödtlicher Wirkung. Mit dieser Mischung werden die Rüben mehrere Male bespritzt und gleichzeitig Brand und Käser ver tilgt. ,. . " : Es wird außerdem hausia der Vkl ler gemacht, die Nühen 'ttük
der Erde zu 'nehmen. In seltenen Fällen sind die Rüben mit Beginn des October reif, oft zieht sich die SZeife bis Mitte November hin. Wie vorhin bereits gesagt, vollzieht sich die Zuckerbildung besonders in der letzten Zeit des Wachsthums; werden also die Rü-
ben zu früh geerntet, so zeigen sie nur geringen Zuckergehalt. Am sichersten läßt sich die Reife durch chemische Untersuchung feststellen; doch kann man dieselbe auch daran erkennen, wenn die Blätter ihr dunkles, kräftiges Grün verlieren und sich Heller färben. In den mittleren Staaten liegt wenig Gefahr vor, daß die Rüben während des OctoberS durch Frost Schaden leiden; einen leichten Frost überstehen dieselben ohne üble Folgen. Andererseits ist es aber durchaus nicht rathsam, reife Rüben noch lange in der Erde zu lassen; ist die Witterung günstig, so kann leicht ein neues zweites Wachsthum einsetzen und hierdurch verlieren die Rüben bedeutend an Werth. In der letzten Zeit. des Wachsens heben sich die Wurzeln auch oft aus der Erde, so daß ein Drittel und mehr lxrselben oberhalb der Erd sich befindet. Der freistehende Theil verliert feinen Zuckergehalt und es ist deshalb nothwendig, mit seinem Pfluge so viel Erde an die Rüben zu bringen, daß die Wurzeln vollständig bedeckt sind. ; . Während des Winters werden die Rüben im Keller oder in Miethen wie Kartoffeln ausbewahrt. Frühlämmer. Es ist ein gewaltiger Unterschied. ob der Farmer für ein 5 6 Monate altes Lamm 3 4 Dollars erhalt oder für ein 3 4 Monate altes 8 10 Dollars; letzteres ist durchaus kein seltener Preis für fette Lammer im Gewicht von 75 80 Pfund um die Osterzeit. Die östlichen Großstädte bieten einen besonders günstigen Markt für diese Frühlämmer. Da der Süden, obwohl in mancher Weise sur diese Zucht begünstigt, den Bedarf bei weitem Nicht deckt, so haben die Farmer der nördlichen Staaten dieSchwierigkeiten zu überwinden verstanden und besassen sich mit der Zucht dieser Thiere. Das erste Erforderniß ist ern guter, Heller, warmer und reinlicher Stall. Zweitens bedürfen dir Mutterschafe wahrend der Sauqznt besonders kräf tigen Futters und endlich müssen die Lämmer früh an Mastfutter gewöhnt werden; dies besteht hauptsächlich aus Haferschrot. Kleie und Maismehl. Diese Dinge sind leicht zu beschaffen und wurde hierdurch sicherlich der Auszucht früher Lämmer kein Hinderniß bereitet und konnten, wenn es nur darauf ankäme, viele Tausende solcher Lämmer geliefert werden; aber daß dies Nicht geschieht, hat darin seinen Grund, daß es an der Hauptsache, an den frühen Lämmern selbst fehlt. Die Mutterschafe lassen sich schwer von der alten Gewohnheit abbringen, ihre Lämmer im Frühjahr zu werfen. Die ganze Kunst besteht also darin, die Zucht so einzurichten, daß die Lämmer im December geboren werden. Da die Tragzeit des, Schafes fünf Monate währt, so müßte die Paarung also im Juli stattfinden. Das ist aber eine ungünstige Zeit, weil die Mutterthiere noch durch die Aufzucht der letzten Lammer geschwächt sind und außer dem von der dann herrschenden Hitze besonders leiden. Deshalb ist es immer fraglich,- ob ein altes Schaf zum frühen Lammen gebracht werden kann. Der einfachste Weg bleibt darum, die jungen weiblichen Schafe von diesem Frühjahr bis zum nächsten Juni oder Juli zu halten, daß sie nicht tragend werden. Sie paaren sich dann gk wohnlich sehr leicht; und haben sie ein mal Frühlämmer gebracht, so bleibe? sie dabei, indem Schase fast genau eir. Jahr von emer Wurfzelt bis zur andern vergehen lassen. . Vertilgung der RegenWürmer. Wenn auch Darwin uns gezeigt hat von welch' großem Nutzen die RegenWürmer im haushalte der Natur sind so finden dieselben doch wenig Freunde 1 Tl t Ort . . . V 1 unier arinern uno iumenzucylern Man hat sein Bestes gethan, das Erdreich zu düngen und in guter Beschaff fenheit zu bringen. . Die Vflann aedeiben.auf den Beeten, in den TreibHäusern und Blumentöpfen anfänglich ganz vorzüglich, aber bald fanaen sie an zu kränkeln und hier und dort wird eine welk; fehen wir nach.' fo finden wir die Regenwürmer an den Wurzeln nagen. Besonders in Treibhäusern und m Mistbeeten sind sie eme unaus gesetzte Plage. Es gibt nun ein ein faches Mittel, die Reaenwürmer und ähnliches cUngezieser auf Beeten' und in Blumentöpfen zu tödten,' und zwar ist dies 'Kampherwasser.'' Ein Stück Kamvder von der Groke emer Mall nuß wird in Alkohol aufgelöst und dann mit einem ' Quart Wasser ver mischt. Man laßt dies Kamvber Wasser dann drei bis vier Tage stehen und gießt hiervon ein wenig um jede Pflanze. Die Regenwurm kommen gewöhnlich an die Oberfläche und ster. oen vaid. . ZurBienenpflege. Mit dem Herannahen der kälteren Jahreszeit ist 'darauf zu achten. daß die Bienenwohnung weder Ritzen ,noch Locher hat, durch die warme Luft aus dem Stocke entweichen konnte. Doch ist es gut. eine Vorrlchtung an den-Stöcken zu Habens durch die wahrend, der heißen Taae frische Luft ur dr Stock: dringen cvr c ? js n . i . laiill. ira anjccnwmicgiicn wird UNler dem Dache des Stockes an Front- und Rückseite ein' Loch von 'emem . Zoll Durchmesser gebohrt und mit feinem Draytgelleazt gegen das Eindringen von Ungeziefer 'geschützt. In kübler Jahreszeit und während des WtnterS wird die Oeffnung mit emem Kork verschlossen. - ES ist ein Fehler. , die Bienenstöcke ,m Winter und noch, mehr im Sommer den Heiken Sonnenstrahlen - auSiu setzen. , Im Sommer wird in unbeschatteten Stocken die Hl oft so arok.
hab der Qamt Löacbau jin .Stock
schmilzt; geschieh dieö nun auch ziemlich selten, so liegen in solchen Stöcken dock die Bienen infolae der aroken
Hitze im Stocke unthätig - da. Im ' Winter aber lockey die ungehindert auf das Flugloch fallenden Sonnenstrah-' len die Bienen in's Freie und liegt Schnee, so werden sie derartig aeblendet, daß sie den Stock' nicht mehr sinden können, herabfallen und in kurzer Zeit zu Grunde gehen. Um diese Uebelstände zu vermeiden, gibt man den Bienen ihren Standort unter Schattenbaumen, oder wo dies nicht thunlich, sollte ein eigenes Schutzdach errichtet werden. Werth des Baumwollens a m e n s. -Wurde in früheren Jahren der Baumwollensamen werthlos, ja als Uebel betrachtet, so hat sich hierüber die Ansicht geändert. Der südliche Farmer weiß, daß der gemahlene tzsamen sammt den Hülsen einen vortrefflichen Dünger für sein Land abgibt, wenn er ihn nicht verkaufen oder als Biehfut- . ' i rs n ter verwerthen kann. Äver melnens ist die Nachfrage nach Baumwollfamen so stark, datz er denselben ohne viel Umstände zu ziemlich guten Preisen verkaufen kann. Wie allbekannt, wird der Same, das heißt das Oel aus demselben nicht nur zur Berfälschung von Schmalz und Butter in ausgedehntestemMaße benutzt, sondern das Üel wird auch in europäischen Ländern zur Verfälschung des OlwenLls reichlich verwendet. Von Jahr zu Jahr steigt ferner der Verbrauch des Baumwollensamens als Viehfutter; er füllt hier die Stelle des theuren und infolge der neuen Herstellungsmelyode werthloser gewordenen Leinmehles aus. Nun sind in Verfütterung des Baumwollensamens vielfache- Fehler gemacht worden und ist dadurch dieses v iv ii ?n. ri... ;f- ! werlyooue uiierrninc; ueucnroeiic in Verruf gekommen. Werthvoll sind daher die Versuche, die an verschiedenen Versuchsstationen Mit demselben angestellt sind und deren Ergebniß wir hier in Kürze mittheilen. Am wenigsten Vortheil gewährt das Verfüttern des rohen Samens, und sollte ein Stück Vieh, besonders Milchkühe, Nicht mehr wie zwei Psund taglich von demselben erhalten. Ebmso wenig ist das Mehl aus den Körnern als ein besonders vorteilhaftes Fut ter in größerer Masse zu verabfolgen. Es sollte davon nicht mehr wie von den ganzen rohen Körnern gegeben werden. Vorzügliche Ergebnisse wurden dage gen mit den gekochten Körnern erzielt. So erhielt em vierjähriger Ochse way . a jvx m L rend 60 Tage täglich 14 Pfund ge kochten Baumwollensamens, nebenher etwa 10 Pfund Heu. Das Thier nahm bei diesem Futter ln der angegebenen Zeit 278 Psund oder 4j Psund per Tag zu. Ein anderer Ochse erhielt täglich 11 Pfund von dem gekochten Samen und genügend Heu 9 Pfund und nahm in 50 Tagen 245 Pfund an Gewicht zu. . Der Werth des ae kochten SamenS dem Mehl gegenüber tritt noch um so mehr hervor, wenn der Preisunterschied in Betracht gezoger. wird; das Mehl kostet gewöhnlich 20 Dollars die Tonne, wahrend die rohen Körner 7 8 Dollars die Tonne kosten. Auch an Milchkühe wurde der gekochte Samen verfüttert, und zwar an einer große Heerde wahrend mehre rer Jahre, ohne daß in irgend einer Weise üble Folgen von diesem Futter waren zu bemerken gewesen. , Aus diesen Versuchen ergibt sich, daß, wenn der südliche BaumwollenPflanzer seine Thiere-sonst so halten und pflegen würde, wie es im Norden und Westen geschieht, er seine Stiere billiger mästen kann.' wie dies in den Maisgegenden geschieht. Pferde bei Bränden. ' Pferde sind sehr schwer zu bewegen, ein brennendes Gebäude zu verlassen, oder auch, wenn der 5?euerscbein eines brennenden Nebengebäudes sie scheu macht. is ist aber eme bekannte Erfahrung, daß ein Pferd, fobald ihm Sattel oder Geschirr aufgelegt wird, sich ohne Schwierigkeit aus dem Stalle führen läßt. Dies sollte desbalb dem Knechte eingeschärft werden, damit im vorkommenden Falle dieses Mittel sogleich angewendet wird und das Thier nicht erst durch nutzloses Zenen und Zuructlprlngen noch mehr ausgeregt wird. M W . Gemeinnütziges. -Eingedrückte zinnerne W ä r m f l a f ch e n heben sich, wenn man Wasser in der zugeschraubten Flasche kochen läßt. Doch darf es nur leicht sieden, da be: starkem Kochen die Flasche springen wurde. Ein Mittel zur Haltbarmachung von Schinken ist Eiweiß. Wenn die Schinken geräuchert sind, quirlt man das Weiße aus Eiern und bestreicht damit die Schinken recht sörgfältig mittels eines Küchenpinsels. Dadurch bildet sich aus der Oberflache des Schinkens eine Haut, die Maden und sonstige schädliche Einflüsse ab hält. Das Eiweiß kann man auch mit gestoßenem Psesser verrühren. Bewährtes Mittel gegen m ollen. Manche naturallmhänd ler benutzen zur Conserviruna von Vit dern und Pelzen pulverisirten EisenVitriol. Man wendet dieses Mittel an. indem man daS Pulver zwischen die Haare und Federn aus den Grund der Haut streut. Der Eisenvitriol muß je doch getrocknet werden, damit er leichttr zu pulvensiren ist. E i ne i n f a ch e ö M i tt e l gegen Blutvergiftung besteht in der Anwen dung von saurer Milch oder Butter milch.' ES kommt häufig vor, daß durch unvorsichtiges ' Umgehen mit schädlichen Substanzen kleme Verle tzunqen, die man nicht beachtet, anschwellen und heftig schmerzen; auch der ; abgesprungene Phosphor eines Zündholzchens, der sich unter den Na aeln festsetzt,' oder der Stich einer mit Tinte gefüllten Feder rufen, zuweilen leichte Blutvergiftung hervor. In du ! syn Fall isi saure Milch oder Lutjer
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" I am 24 years old and was raised in the country, but have Hved nero about two years," said the conductor on an Indianapolis electric Street car. " In this business," continued he, " it is catch as catch can in getting one's meals, and this irregulär treatment of my stomach finally rare me trouble. About six months ago I was at my worst. Everything t ate distressed me. I went to two different physicians but got no reiief. 1 hen I tried patent medicines, but, instead of improving I grew worse. Finally I bought some Hpaims TaWes The ralief was immediate. I began to improve with'the sirst dose, and I thinlc I am cured now, but I keep the remedy handy. I have recomtnended the Tabules to a number of persons, for I believe in them."
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milch das beste Mittel, yjian taucht den verletzten Theil hinein und erneuert die Milch, welche davon ganz warm wird, etwa dreimal. Bald fühlt man Erleichterung, und in ein bis zwei Stunden, je nach Umfang der Verletzung. ist jede Gefahr vorüber. Holzwürmer zu vertreiben. Man vertreibt diese ungebetenen Gäste am sichersten und einfachsten durch Klopfen der Möbel. Sobald sich in einem Möbel Löcher zeigen, die der Holzwurm gebohrt hat, klopfe - man dasselbe etwa 14 Tage lang täglich zu einer festgesetzten Zeit während einiger Minuten mit einem Hammer, von außen sowohl als von ihnen. Durch das Klopfen wird der Holzwurm in seiner Arbeit gestört, er stellt dieselbe ein und stirbt nach und nach ab. Besitzer von Mobelmagazinen wenden dieses Mittel vielfach an, um die vorr'äthigen Möbel vor dem Holzwurm zu schützen. Mittelgegen Zahn schmerz e n. Man gieße. sich etwas Rum in die flache Hand, nachdem man zuvor etwas geschabte Kreide hineingethan. Von , dieser Lösung ziehe man noch ehe zu viel Kohlensäure aus der geschabten Kreide entweichen . kann möglichst, viel m die Nase. Ist letztere gefüllt, so halte man die Nase eine Viertel- oder eine halbe Minute lang zu. damit das .Eingesaugte nicht sofort wieder herauslaufen kann. 'Fast in demselben Augenblicke, in dem man die Flüssigkeit einsauat, verschwinden die Zahnschmerzen, gleichviel, welcher Art dieselben ' sind. Es ist natürlich kein Mittel, welches den Zahnschmerz für die Dauer beseitigt, ein solches giebt es ja bekanntlich nicht, es.hat aber vor allen anderen den Vorzug, daß es ganz billig ist und dabei ausnahmslos sicher wirkt. Selerie als Heilmittel gegen Rheumatismus. Es tauchen fortwährend neue Entdeckungen der Heilkraft gewisser Pflanzen auf; es dürfte jedoch nicht bekannt sein, daß Sellerie ein vorzügliches Heilmittel gegen Rheumatismus ist. Sellerie soll, in Stücke zerschnitten, bis zum Weichwerden in Wasser gekocht und dann das Wasser vom Patienten getrunken werden. Man koche dann den Sellerie in frischer Milch, Mehl und Muskatnutz in einer Pfanne auf serviere dieses warm mit geröstetem Brod und esse es mitKartoffeln und die Schmerzen werden bald nachlassen. Im Urwald. Um des Urwalds wirre Ranken Hüllt der Abend seinen Flor; Aus des Firmamentes Bogen Geh'n die Sterne schon hervor. Tiefer Frieden herrscht im Kreise, Müd' im Laub nur irrt der Wind, Leis' geheimnißvoll noch flüsternd Wie ein brünstig betend Kind. Plötzlich leuchtets auf im Dunkel. Durch der Bäume enge Reih'n Dringt von fern ein seltsam Glühen, Unstätwie ein Jrrlichtschein. Ha, wohl sind's des Tigers Augen, Der nach Beute lechzend geht Dort um jene Negerhütte, Die im Wald verborgen steht. Ist's der Geist des weißen Forschers,' Der hier nächtlich rauscht beflügelt? Nein, es ist das Weib des Negers, Das noch spät mit Glühstofs bügelt! Tadel. A.: Woher kommst Du?" B.: 'Von zu Haus, hab' studirt!" A.: Gleich setz'st Dich hin. Du Faullenzer; ich hab' inzwischen schon fünf Maßel 'trunken!" Moderne Lorelei. Ver schuldete? Lebemann: Ach, ich kanr. mich an Ihren goldenen Loreleihaaren gar nicht satt sehen!" Reiche Erbin.Oh Sie schiffbrüchiger Schmeichler
Coke. Coke.
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