Indiana Tribüne, Volume 21, Number 359, Indianapolis, Marion County, 16 September 1898 — Page 3

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Meine Iran und ich, wir habe beide TaScarets gebraucht. uuc se sind d:e beste Medi Im, die wir i im Hause gehabt habe. Letzte Woche atte meine ftrau zivet Tage lang rasende opsjchmer en. fte nannt einige von ypren ascarets. und die stillten die Schmerzen in ihrem Kvvfe sast augenbli iicy. 'ir emp?enlen vnve vascarett." Eha. Ende. ord. Plttsdurz Hase & Tepofit Lo.. PittSdurg. Pa, laxi r DON-BONS Jk -j i MM tlANwOS HARKC cesiOiCRT 35ö genebm. schmackdaft. wirksam. Cmeken au, tdu rt, machen nie tränt ofet schwach, verursache keine az-nkrzen. 10c, r, wc feilen ernopsnug. Bwrü Remr4j ep?, Cbl, H.ntml, Kew T.rk. SlTfiT Vsl Vl Ulf1 verkannt nd garantiert don äff, A Jmlj.j Dotifteni iux fcctluna der Tabak BrrocBnpc-, 0. C.EYDRTS, Deutscher Zahn - Arzt. 5fo. St Nord Pennsylvania Str. a wird aas Wu!ch ansewandt. Dr. Louis Burckhardl 9Jo. 1134 Süd Meridian Strabe. Sprechstunden: 9 Moraen und 7 KDCNDf. Willouahby Block. 224 Nord Meridian Straße. Sprach stunden: i i Nachmittag. Tel. 2333. Br. I. BiiHler, 120 Sst fHcÖarfi? Ltr. Sprechstunden : 8 bis V NHr Vorm. ; 2 DU 3 l hr Nachm.; bis 9 Uhr AbendS. Telephon 1446. ?vrchSuden: onntag nni Vormtttaal. Die jOfftce von Dr. H. PIKK und Dr. COLE, befindet sich in 91. 4 Ost Ohio Straße. CT Tilhon No. 927 w iiSH. WALTER FRANZ, Zahn-Arzt, ?'o. 90K Ost Market Straße. Cosfin lock. Zimmr'4Z. tm ist . . a t an m. i w v W K 1 A jjfTicf dunocn: in., i s i j bend. Sonntag von 10 Uhr Vm. bi 2 Uhr X RlPANS TABU1ES Are intended fer cVJdrcn, hde and al) Who prcfcr a rncdiclnc disgutscd as cor sectlonery. ThcyVnay nowbehad (put ur In Tin Bo xts. seventv-twb In aboxV pn'cc, twcnty.sive cents pr five boxes fer one dollar. Any druggisf wjll gtt then . ? a ii you instsi, ?aq iney r.iay wajs dc cbtaincd by rcrnjttn(j ThcRipansChc Company moz. utfKun..- lUsiUI:ii pfatlrtrrpIg il ?SiS iTti4fJfisQfm(rt?rttttfiJFi AlHt MJ-. w HJ ecMsburcau 1 Kolorial von II. MAllCKWORTII, 532 Vine St , Cincmnati, O ist flnerfanrit baS älteste, tocitöerbrei i teste und zuverlässigste in Amerika und Deutschland, und alle Ansprüche aus Erbschaften und Rechte, B fi kann man vertrauensvoll in seine Hände legen, und versichert sein, daß s OK linnen, n?ie cic grvftir vollmachts-Aufträge mit giekqe viiter uns genauer Neqrs vt lennrniß prompt und gemifsenhast er K . , . m . i B ieoig: ?rorn. . lie.ffliieliList, ! vpiirnlsster1 Erben . hl ih vtis ocykNlttq ib Biiiro cia;u kbou. , . . . . . i i i c i - r . . i r .11. jUcTdiTsI'-TlM-XJ w4. 50 YEAnS EXPERIENCE D Tradc Marks DcrniaNrn Copyrights ac Attj eudln ketoh and descrlptlnn mf lehly McertAtn onr optnion fre whethr w lc ' . i..i.i.i.i.it.h fVmimunlm. niiilT MM Ljtjr hi ii v w ' snVantton H probablr PHtentabla. Commuiilo, uJm strlctlv confldentsiT Haodbook on Patent UOM iincv'j wuuu -onrlnir tiatenta. ''Ktent. uiSs tBrouih ilunn JtcV. jecelT rff(ii notict, wnuDui vum kp. Sdntific fltnerican. JL lundy-tnelr ninrtratM weklr. Zi r. Alatlo. T .eienufle JoarnaL TMJiJ rear: IOOI nmaa, f . ow, UUIiIl & Co.36,Brodway-tlev York BraLcL OfflÄGS PU Washington. D. C. M. (Sicvltd SDenttöet Guchbwvev. 417 Ost sncSariJj Str. Ecke Gast. Up Stairo, ' ferr Ct( inoÄnt,T 3i CIlBittTit t lärmt rtviuiori m mnm Äclollplla Frey (Old Treedom RighU) otary Public, Translator, Correspouflent etc. No. 970 West Walnut St.

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Der Friefenpastor. Kriminalroman von Drietrich Theden. (Fortsetzung.) Die Recsnition deö Todten ist naü Merkmalen erfolgt, die ich als sticht haltig nicht erachten kann. Die genaue Gröke Veter Skaaens komike nickt ermittelt werden, die ungefähre theilen allein in diesem Saale wokl ein Kalbes wundert Männer, tbeilen der Vorsitzende, der Angeklagte, der Vertheidiger, mehr als die Halste der Geschworenen! Dunkelbraune Kleiduna ist ein Kennzeichen für Tausende. Holzschuhe tw? . r i. r r n Y iragr jcocö ricicnnno, uoein ajgx ringe sind weder bei Fischern, noch Schiffern, noch Handwerkern eine Seltenbeit die Merkmale sind aanz all'gemeine, keine irgendwie spezifischen. cn .riii - rv r . uit enailung oes ooren ou mit dem Tage des Verschwindens Pev m a ler Tragens zusammensauen; die arzllicken Sackderständiaen reden von einerRuhezeit der Leiche zwischen zehn und fünfzehn Monaten, lassen also, im Gegensatz zur Anklage, für die Beftatjung einen Spielraum von fast einem halben Jahre! Wer hat den Todten begraben? Der Vastor saat die Anklaae. EinMann in grauem Schlafrock und schwarzem t'Zis-i t v:. o . ... sc!Mm. u.) uycu Wlc Ocubc,u viiuutaini in der Kleidung des Pastors oder einer ähnlichen. Aber der Pastor selbst? Sein Gesicht hat man nicht geleben von einer zweifellosen ??eststellung des Pastors in dem nächtli chen Arbeiter kann unmöglich du Rede sein: .Die Anklaae bebauvtet von dem Todten, er sei ermordet worden die Sachverstandigen lassen ausdruallch die Möglichkeit des Todes durch einen Fall offen. Die Anklaqe stellt die Hypothese nus. htr VlnatÜaatt sei allein au fSaufc gewesen und habe darum allein den Mord vollbringen können. Aber die Anklage bleibt den Beweis für den erften Theil ihrer Hypothese schuldia. und darum qualizitt sich der so:gernde zweite Theil als Trugschluß. Die Anklage erbringt auch nicht ' den Schatten eines Beweises, daß der Mord, wenn ein solcher vorliegt, überbauvt im Vastorbause verübt wurde. und niemand kann mich hindern, der einen Behauptung die andere, gleichwertbiae entaeaenzustellen. dan die Leiche nicht aus dem Pastorat, sondern von außen her, und nicht vom Pastor, sondern von anderer, bisher nicht ermittelter. fremder Seite in den Garten verbracht wurde. Die Anklage zieht aus der Abwesenheit der Tochter des Pastors einen Sckluk zur Belastung des Anaeklaaten. während erwiesen und von Zeugen bekräftig ist. weshalb 5?rl. Johannsen sich entfernte, zu wem sie ging, und was sie festhielt.- Die ehrende yeunayme an fremdem Leide trieb sie fort, die Treue der Freundschast bannte sie an das Lager des Unglücks! - Die Anklage zieht zur Belastung des Beschuldigten noch einen andern Zufall heran: den, daß der Geistliche 7r, 4.. i v.- rn... . uoer Die geivoynie en nuyr tzrvfloaen. ?kck vernckte auf eine ernstliche Widerlegung, denn Tausende schlafen täglich über die Zelt hinaus, oyne iyr Gewissen mit einem Morde belastet zu haben, und die weniaen. die Unalücklichen, die sich in Wirklichkeit mit Blut befleckten, floh der Schlaf auch zur gewohnten Zeit. .D Pastor war jähzornig, behauptet die Anklage, und hat endlich mit dem Störer seines öauSfriedens die Geduld verloren. Wer den Verschöllenen gekannt hat, wie ich. der hat osl genug die nie ermüdende Nachsicht des Hausherrn gegen den blöden Menschen bewundert leder andere hatte lym längst die Thür gewiesen. Johannsen hui ihn zuweilen oezüchtiat. ick bestreite es nicht, aber ich finbc nichts darin, was die Ehre des geistlichen verleben könnte: dak sie maklos aeivorden sei, daß sie mittelbar oder unmittelbar zum Tode des Zurechtgewiesenen habe sühren können, das verneine ich entschieden, und dafür liegt auch keinerlei irgendwie beweiskräftiges Zeugniß vor. Selbst der Angeklagte leugnet es. und die Sachverstandigen bestätigen, daß von dem zugestandenen Schlage mit der Breitseite eines vpa tens eine Verleduna der constatirten Art nickt berrübren konnte. DU Anklage betont das unsavvare uaestandnin des Beschuldiaten. wWohl niemand von oen zeugen, denen der Pastor von Holby von früher htt bekannt war. bat sich einer tief ins j-z-- . . ' ' Herz schneidenden Theilnahme erwehren können, als der Anblick des ergrau. ten, gebrochenen Freundes ihn leyrie, was hr Kummer weniaer Monate aus htm krettsckultriaen. kraftvollen, blühend rüstigen Manne gemaazr qau Wisla ofinnnfeii ist aebeuat an Körper ' t . i und Seele, und die ihn verehren und . . .. , . lieben, müssen sich lrauerno sragen, oo er sick ie wieder aufrickten wird. An sein Schuldbekenntnis glauben sie i i i - . nicht. Es ist ihnen überraschend ge kommen wie nur; es ist sur sie wie für mich em Zeichen an Zerstörung gren ender seelischer Devression des Anae klagten, die Mich veranlassen mugtt, den Antraa aus Beobacktuna seines Geisteszustandes zu stellen, wenn ich i r" i H1 , lt . . NillZl sur oic oelmgensweriye, verrvirrknoe Aussaae noch einen Ankalt in dem Character des Angeklagtem fände, mitis Joyannsen ya: vekannr, weil er müde ist und zu schwach, um weiter zu kämpfen. Ihn leiteten zua. m l gleich die Ehrlichkeit unv esqeivenheit, die ihn ausgezeichnet haben th Leben lang; ihn bestimmte daS erklärlkcke und berecktiate Vertrauen auf die Menschen, denen er selbst die Wahrheit gelehrt. Er hat mit keinem Zeichen einen Groll gegen den verrathen, der ihn im Tiefsten verletzt; er yar aoer demuthvoll denen geglaubt, die. seine freunde waren und aeaen ihn uaten er bewahrte seine Nachsicht und Güte gegen alle und verlor daS Vertrauen auf sich selbst! j, -. n.a f r.! rj.rivv!t tl

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weiter, und nicht höher bitte ich es zu bewerthen.

Ich stelle keinen Antrag, den Ge-j schworenen auf Grund des Paragraphen 212: Tödtung ohne Ueberlegung. oder 213: Todtschlag, noch wettere Fragen vorzulegen, ich mache auch keine anderen .mildernden Umstände geltend: ich vertraue der heiligen Ueberzeugung von der Unschuld des Angeklagten und erhoffe vollZuversicht die Freisprechung." Der Siaatsanwalt griff in seiner kurzen Replik über das Sachliche hinaus. - 1 Die Vertheidigung", entgegnete er kalt und bohrend, hat uns eine Elegie vorgetragen von einer Palme, die hoch im Norden das Grab eines Fremden mit einem Stücke von seiner Heimath decke und schatte. Das ist eine poetische Jntroduction, die mit den Vorzügen einer solchen den Nachtheil vereint, dajj sie dem kühl wägenden Verstände weichen muß, wie die fromme Sage im Volke der glaubenslosen Wissenschaft. Ich muß es mir versagen, noch einmal aneinander zu reihen, was die Anklage überzeugend und für jeden Sehenden mit den Händen greifbar festgestellt hat; ich muß darauf verzichten, der Vertheidigung auf daS Gebiet der lediglich verneinenden Hypothese zu folgen und die größere Festigung der nirgends erschütterten Beweismomente zu erstreben; aber ich acceptire gern, was die Vertheidigung selbst zu neuer ErHärtung der Aussagen und Feststellungen beigetragen hat, und was unwillkürlich mehr alS eine Floskel war; .das Wort des Geistlichen galt wie das eines Königs', so betheuert die Vertheidigung: Ich stelle die bemerkenswerthe Versicherung dankend in den Dienst der Anklage und wende sie an auf den klärenden und, wenn wirklich seelischer Depression entstammenden, so doch aufrichtigen Ruf des Angeklagten: ,Ja denn, ich bin schuldig!' An einem solchen Wort ist nicht zu drehen und- zu deuteln. Ich halte meinen Antrag aufrecht." j Der Vertheidiger duplizirte. Der Herr Staatsanwalt hat mich nicht mißverstanden: ich drehe und deutle nicht, ich halte mich cm dasWort des Angeklagten so gut wie er. Aber io erachte nicht die der Verwirrung und Bedrückung entflossene Aussage des Angeschuldigten, die allein das Ergebniß der Zeugenvernehmung . zur Basis hat, als ausschlagaebend. sondern die zweimalige freie, selbstständige, ksare Verneinung der Schuld des Angeklagten vor dem Untersuchungsrichten und auf die Frage des Herrn Vorsrtzenden zu Beginn der Haupiverbandluna. I Der Angeklagte ist weder des vorsatzlichen Mordes noch überhaupt des Verbrechens wider das Leben überwiesen. und sein Zugeständniß hat keinen höheren Werth, als dieser trotz staatsanwaltlicher Auslegung durch die Besckrankuna vedmat wird: der Beschuldjgte könne sich der That weder entsipnen noch sie erklaren. Ich bitte wiederholt um Verneinung derSchuldsiage." l am m sr-a Der Präsident verlas die den geschworenen zur Beantwortung vorzulegende Frage: .Ast der Angeklagte cyuidig. zu Holby am 16. Juni 1892 den Bauernsöhn Peter Skagen vorsätzlich und mll Ueberlegung getödtet zu haben?" r " i ' v:- . txziii ge'cylvorener icgic vic vsui lung einer Unterfrage an. .Da die Geschworenen das Recht haben," bemerkte er. die gestellte Frage eventuell nur zum Theil bezahend zu biantworten, so bitte ich. den Fall vorzusehen, daß die von Paragraph 211 bedingte Tödtung .mit Ueberlegung' vicneint wird." i Ein Widerspruch gegen die Anregüng wi?rde nicht erhoben. Der Präsident formulirte die Unterfrage: Wird die Frage aus Paragraph 211 nur mit der Maßgabe beiaht, daß das Moment der Ueberleauna verneint wird, so wird die Unterfraae aus Varaaravh 213 aestellt: i.War der Anaeklaate ohne eigne Schuld durch eine ihm zugefügte sckwere Beleidiauna von dem Getodte ten zum Zorne gereizt und hierdurch auf der Stelle hingerissen worden?" Siaatsanwalt und Vertheidiger ließen die Frage ohne Einwendung zu. .Der Norstkende wandte luv an N els Hobannsen. iJch frage Sie. Angeklagter, haben rv ri ,rr . . OQ . . tote. zur tfiagqicuung iiuuj nuc je merkuna au machen?" - Nein," entgegnete Johannsen, wie aus einem Traume erwachend, kaum hörbar. Der Präsident ertheilte die Rechtsbelehrung, und d Geschworenen zo aen sich zur Berathung zurück. ftn dem - Verhandlungszimmer herrschte eine drückende Schwüle und 1 M . l! unter oem Puoillum eme nmmung. die um so hoffnungsloser wurde, ze anstrengender das stille Ausharren aus den Plätzen sich gestaltete, .und je länger die Geschworenen di Geduld der anenden m Anspruch nahmen. JDex Angeklagte war während der Berathuna der Geschworenen aus dem EsiVungSzimmer entfernt und in einen abseits gelegenen Raum verbracht wor dett. in dem er in dumpfem, gedanken armen Brüten des Spruches harrte, der mit kurzem .Ja" oder Nein" über reibeit und Leben oder Kerker und Vernichtung entscheiden sollte. Erst nach einer vollen Stunde kehr ten', die Geschworenen in den Sitzungs saal zurück, und der Obmann verlas mit tiefem Ernste den Spruch: Äuf Ehre und Gewissen bezeuge ich als den Spruch der Geschworenen: Ist der Angeklagte schuldig, zu Holby am 16. Juni 1892 den. Bauern, söhn Peter Skagen vorsätzlich und mit Ueberlegung getödtet zu haben?" I a! mit mehr als sieben Stim men." ybwohl viele den Spruch in banger Erwartung vorausgesehen hatten, er regte er doch namenlose Bestürzung. Der Staatsanwalt, erhob sich, und sein Antraa traf schneidend wie ein Säbelhieb: Auf Grund des Wahrspruches der Geschworenen betrage ich die vom Ge see'' vorgeschriebene Strafe des To des!" ..

Die Verkundung und Begründung des Tödeöurtheils erfolgte unter Grabesstille. " Auf der Straße aber bildeten sich leidenschaftlich debattirende Gruppen, und das den Spruch der Geschworenen ablehnende, die Justiz beschuldigende

Volkswort pflanzte sich fort: Kein Mensch glaubt es!" Zwölftes Capitel. Die Tragödie des Friesenpastors" bildete einen dankbaren Stoff für die Zeitungen. Alle Hauptblätter verzeichneten das Urtheil in Telegrammen und ließen spaltenlanqe Berichte über den sensationellen Fall folgen. Schon über die Verhaftung des Pastors war ausführlich berichtet und , durch laufende Notizen dann die Spannung aus die Hauptverhandlung vor den Geschworenen immer mehr erhöht worden. In Tausenden von Exemplaren wanderten die Blätter mit den Berichten nach der nordfriesischen Marsch; in jedem Hause wurden sie gelesen und lebhaft dlscutirt; hin und wieder riefen sie ein bedenkliches .Kopfschütteln hervor; meistens stießen sie auf starken Widerspruch. Der Pastor von Holby war eine allen zu vertraute Erscheinung gewesen. als daß plötzlich der Glaube an ihn hätte verloren gehen oder auch nur ernstlich erschüttert werden können. , Dann, als ewige Tage verflossen waren, wurden die Zeitungen sorglich zusammen- und beiseite gelegt, und die Aufmerksamkeit concentnrte sich aus ein von dem Rechtsanwalt Doctor Dürhaus abgefaßtes Schriftstück, ein Gnadengesuch, das in Holby und den nächstqeleqenen Gemeinden cirkulirte und 'von einem offenen Schreiben der IN der Procek aufgetretenen Zeugen begleitet war. in dem zur Mitunterzeichnung des Gesuches aufgefordert wurde. Die Bogen bedeckten sich rasch mit Unterschriften; in Holby fehlte von den erwachsenen Ortsbewohnern nur der Bauer Dierk Skagen. der nicht aufaefordert worden war. Aber selbst seine Leute waren vollzählig vertreten. Die Geistlichen der Marsch schlössen sich in einem besonderen Gesuche dem Vorgehen der tapferen Holbyer einmüthig an, und große Freude erregte überall die durch dieBlätter schnell verbreitete Kunde, daß auch von seiten der Geschworenen ein Gnadengesuch, dem das Bemerkenswertheste der Gerichtshof mit beigetreten, an die vorgeschriebene Instanz abgegangen fei. Voll zuveichtllchen Vertrauens harrte man der Entscheidung entgegen. Das ergangene Todesurtheil war nicht anzufechten; aber daß es nicht vollstreckt, daß es in lebenslängliche Zuchthausstrafe umgewandelt werden würde, dagegen erhob sich nicht der allergermqste Zweifel; diese Hoffnung zog selbst in das zage Herz der Tochter des Verurtheilten ein und hielt sie allein noch aufrecht. Niels Johannsen verblieb bis nach Erledigung des Gnadengesuches im Gefängniß zu Flensburg. Der Richter, der die Untersuchung gegen ihn geführt hatte, brachte ihm die Nachricht von dem Gesuche in seine Zelle. Johannsen konnte die Apathie. , die ihn lahmte, nicht abschütteln. Er dankte dem Richter, ohne für die . Tragwette der Nachricht ersichtliches Verständniß zu zeigen. Er verbrachte den Tag gebeugt, stets versunken in wirres, stumpfes Brüten. Er warf sich des Nachts schlaflos auf dem harten Lager umher und zermarterte sein Hirn in vergeb!!chem Suchen nach einem Anhalt, der ihm das Vorgefallene hätte begreiflich machen können. Er stand wehrlos vor einem Verhängniß. das ihn niederdrückte mit brutaler Gewalt, und erkannte weder Anfang noch Ausgang. Das Todesurtheil beschwerte ihn nicht; es kam ihm kaum zum Bewußtr . ' ... ' .... '.1.1 l jcin. zuaie nur urocucii uuumaiciuj durch sein Denken und dann nicht be- .... i r . ... Ort n C.I klemmend, sonoern oie ruu zu freierem Athemzuge dehnend. Niels Johannsen bewährte sich als echtes Friesenkind: er war uber die enge Heimaiy nur hinausgekommen während der kurzen Studienzahre und hatte auch damals sem Herz m der meerumrauschten Marsch zurückgelassen, in der seine Wiege gestanden. Niemals hatten ihn Wünsche beseelt, nie ihm Ziele vorgeschwebt, die ihn nicht mit unlösbarer Kraft der stillen, schmucklosen Heimath verbunden hätten; nie traten selbst in den düsteren Mauern des Gefängnisses andere Bilder vor seine Seele als von den Stätten und Menschen am sonnen, veraoldeten oder sturmumtobten Nordseestrand. Er schluchzte aus unter der ihn tödtenden Schmach, und er streckte zitternd die Arme aus in verzehrender Sehnsucht nach der unerreichbar fern gerückten Heimath. Nordsriesland ist nicht reich an Schönheiten derLandschaft und ist und bleibt doch seinen dankbaren Kindern dasSchönste derWelt. DerNordfriese ist ernst und wortkarg und weiß nicht zu sagen, was die Seele nie dem Zauber der Heimath entfliehen laßt; er gru belt auck nicht darum; aber wenn er fern ist, fehlen ihm das Rauschen der Wogen, der Schrei der im Zickzack hu schenden Möwen, der weite blaue Himmel, der freie, schweifende, Gedanken an die Unendlichkeit weckende Blick r . im .. i r . 1. 1 sernyin uoer Aleer uno ano jcyicn ihm der kraftige Handschlag, die ge bräunten Züge, das treue, blaue Auge der heimathlichen Männer und Frauen. iForlsezung folgt.) Wurst wider Wu r st Pastor: Ah guten Morgen. Herr Ma ior. Wie befindet sich Ihre Frau Ma ionnaise? Mazor- Danke, recht gut. Herr Pastor.. Ud wie geht es Ihrer Pastete? i e ä ro t g t n. A. (vor einer Statue, die Wahrheit darstellend): Ich möchte nur wissen, warum man die Wahrheit immer nackt darstellt. B.:' Ganz einfach! Damit jeder sie nach seiner Art bekleiden kann! KindlicheAnsicht. Ma ma, denke Dir, die Henne hat das Por zellanei zerbrochen, das Du ihr m s Ne t gelegt.? Das ist nicht so schlimm, deswegen legt sie doch." Aber woher soll sie denn letzt daZ Muster nehmen?"

Siiksne. ' Von R. v. Rosen. Ein kleines Mädchen von kaum sechs Jahren kam an die Ecke der Straße Soubise und des Ehemin Anglais gelaufen, wo ein Sergeant de Ville" stand. Das Kind, aus dessen Augen furchtbarer Schrecken sprach und dessen erbleichte Wangen von Thränen überrieselt wurden, sah zu

dem großen Manne in Uniform empor und sagte: Kommen Sie sogleich. Monsieur. und retten Sie meine Mama, die Papa todtschießen will!" .??ühre mich, mein Kind!" erwiderte der Polizist. .Wie beikt denn Dein Vater und was ist er?" Er heißt Berthe! und geht täglich in das Comptoir!" Der Sergeant folgte dem Mädchen und gelangte in ein altersmorsches Gebäude in der Strake Soubise. welche in einem alten Theile von Paris liegt. Beide stiegen zwei knarrende Holztreppen hinan und fanden in der zweiten Etage die Hausbewohner in großer Aufregung. Als die kleine Annette die Thür aufstieß und der Polizeimann aus der Küche in's Zimmer hinein schaute, fand er bereits einen Mörder. Auf dem ufzboden lag eine Frau mit dem Gesichte zur Erde: necn ihr laa eine Vistole. Die Hand auf einer Stuhllehne gestutzt und den Kops mit dem zerwühlten und an der Stirne vom Schweik gefeuchteten aar auf die Brust gesenkt, empfing Verthet den Vertreter der Polizei mit den Worten: ie ist todt und ich folge Ihnen hneWiderstand, Monsieur Sergeant!" Die Untersuchung des Körvers ergab. daß Frau Eglantine Berthet todtgeschossen war. Annette fiel' laut schluchzend neben dem Leichnam ihrer Mutler in die Knie und Berthet wurde zur Polizeipräfectur escortirt. Also. Sie heißen Antoine Berthet und sind Correspondent der Firma Salbon?" fragte der Sousprafect, der das erste Verhör anstellte. .Sie haben Ihre Gattin erschossen? Sie gestehen dies ein: Wollen le auch die Motive, die Sie zu dieser That veranlaßten, bekannt geben?" Ich mußte sie tödten. well ick sie namenlos geliebt habe und plötzlich die rr t t f lznioeaung machte, dan sie mich -trog," antwortete Berthet mit finsterer Gelassenheit. .Wenn es Sie nicbt ermüdet. mich anzuhören, will ick Abnen erzählen, wie Alles gekommen ist, Herr isousprasect. ' Es gehört zu meinen Pflichten, Sie anzuhören." So vernehmen Sie denn. Seit Monaten kamen mir ab und zu anonyme Briefe zu, in denen ich darauf aufmerksam aemack! wurde, dak meine Frau geheimnißvolle Ausgänge unternehme, wahrend ich meine Bureaustunden einzuhalten gezwungen sei. Auf diesen seltsamen Svazieraänaen nahm Eglantine die kleine Annette niemals mit und kehrte stets in sehr aufgeregter Stimmung zurück. So dersicherten mir die unbekannten Briefschreiber, denen ich keinen Glauben schenkte, well ich mein Weib liebte und ihre Ehrenhaftigkeit nicht in Zweifel zog. Heute überkam mich Nachmittags eine Stunde vor Comptoirschluß eine derartige Unruhe, daß ich ohn. Erlaubniß meines Chefs zu arbeiten aufhörte und fortlies. Dunkel war es bereits in den Straßen, welche ich in meiner Nervosität planlos durckirrte. ohne zu wissen, was ich eigentlich wollte. Ich mußte plötzlich anhalten in meinem Laufe, da eine Voiture stehen blieb und der sich öffnendeWagenschlag mir beinahe den Hut vom Kopfe geschlagen hatte. Bevor ich meine Fassung wieder erlangt hatte, scklüvfte eine weibliche Gestalt aus dem Coup6 und lief in das Vestibüle eines Hotels. das auch an Liebesparchen Zimmer vermiethete. Ich stick einen Sckrei aus, denn ich erkannte nur zu deutlich oas leid und die Form und Farbe eines neuen Capuchons, den ich erst vorigen Monat meiner Frau gekauft hatte. Die Gestalt ich schwöre den heiligstenEid darauf, daß es Eglantine war verschwand und ich, der nachstürzen wollte, sah mich von einem rovusten Portier festgehalten. Der Mann ließ mich nicht in das Hotel und gab mir keine Auskunft, zu wem die eben angekommene Dame gegangen war, aber er gestand zu, daß ein Herr dieselbe bereits erwartet babe. 5ck harrte in der Straße auf die Rückkunft ver yebrecyenn aber vergeblich, denn das Hotel besaß noch einen zweiten Ausgang. Ich lief nach Hause. Meine Frau war nicht da. nur Annette saß auf der Fensterstufe und spielte mit ihrer Puppe. Da trat Eglantine ein hochgeröthet, ängstlich. Und sie trug das Kleid, den neuen Capuchon o, ich war rasend!... Auf meine Frage, wo sie gewesen sei, gab sie eine ausweichende Antwort die Pistol? lag in meinem Schrank was weiter geschah, wissen Sie, Herr Souspräfect." Antoine Berthet wurde zu fünfzehn Jahren Strafarbeit verurtheilt; als erschwerender Umstand wurde angenommen, daß er sich nicht die volle Ueberzeugung von der Untreue seiner Frau verschafft hatte. Er büßte die Strafe im Baano von Toulon ab. Nachdem er bereits zehn Jahre an der eile gegangen, erhielt der Sträfling welcher sich gar nicht um die Außen' welt und auch nicht ihr Kind" Annette kümmerte, einen Brief zugestellt, welcher lautete: Herr Antoine Beithet! Die Unterfertigte war die iw directe Urheberin der schrecklichen Tbai die Sie begangen haben. Eglantine war unscyuidig! . . . Erst jetzt, da mein Gatte gestorben ist. darf ick tfmtn mit. theilen, daßEglantine mir aus Freund, schaft und genen ein Entgelt, das sie für ihre Hauswirthschaft gut brauchen konnte, stets ihre Kleider lieh, wenn ich was aber Eglantine nicht wußte zu meinem Geliebten eilte und dies vor meinem Manne durck dies, N,rLnderung meiner Toilette verbergen munie. er Zorn drückte Ihnen die Pistole, so rasch in die Hand, daß

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Send ac for IUustrated PAMphlct Addreaa A. A. SNAMTZ . m, .. oimaiTa 10. meine rtuuuuiii iooi war. tk es tbr oder mir gelang, Sie aufzuklären. Ich schwöre Ihnen, daß ich die Wahrheit schreibe, auch würde ick Beweise, für Eglantinen's Schuldlosigkeit erbringen, wenn (k dies verlangen." Die Unterschrift setzte Berthet in Erstaunen. da er Eglantines Freundin kannte und dieselbe für das tadelloseste Weib gehalten hatte. Der Brief machte einen erfcyuiiernven Eindruck aus den Galeerensträflina. Er weinte Taae und Nächte hindurch und rief mit gefalteten &7ttXa .nmCt!.f rr r i. "T. . S"ull!itlttc! empor, izgianilne möge iym verzeihen, Gott solle sein Töchterchen Annette den Weg deS Rechtes führen. Sie war eine fleikiae und dock rm. Kunststickerin, wohnte in einer Mansardenstube und wurde von den Nachbarn gemeiniglich die ' bleicke.Annettegehcißen. Ihren Zunamen wußten rn..!.. . . uui ucmyc .un oic oeoauerien oas Mädchen auf das Innigste, denn sie kannten die traurige Geschickte, welck. sich vor nahezu zwanzig Jahren cbgeft.!ri tll. fr ' i . iane. einer ooer ver Andere machte auch die Bemerkung, dak hr Antoine Berthet doch schon fünf Jahre wieder in Freiheit fein müsse. Annette dachte nicht an ihren Vater wohl aber ehrte sie das Andenken ihrer cm . 1 1 ' Alliier. - Madame Delami. eine verarmte Dame aus guter Familie, welche sich des alleinstehenden Kindes liebreick angenommen, hatte oft zu Annette gesagt: fflrtlar fvtl itt (tnf l9tfrftT Vtll IVUtVt t VlV VtVUUft wahnwikia gehandelt. Ich alaube nicht an die Schuld Deiner Mama ! ! !" Und Annette glaubte der guten alten Wittwe, die sie erzogen und sie alle die kunstvollen Arbeiten aelebrt batte. mit denen sie sich nun erhielt und auch für Frau Delami sorgte, die. erschöpft von einem allzu langen und freudlosen Leben, in ihrem Lehnstuhle ruhte und fast keine Bedürfnisse hatte. So still und einsam Annette auch ihr Dasein fristete, die Liebe fand i,en noch den Weg zu ihrem Herzen. Francois arbeitete in einer Musikinstrunen-ten-Fabrik; er galt als Kunstler -in seinem Fache und würde es als selbstständiger Fabrikant weit gebracht haben. So aber, veil er arm war. wurde er ausgenützt und sein Talent brachte Anderen Unsummen ein. Immer. uid immer warteten er und seine Braut Annette auf einen Glllcksfall und immer wieder t-'ieb es beim traurigen Alten. Sollten sie heirathen, um der hohnvollen, unbarmherzigen Welt das düstere Schauspiel einer Familie im Elend zu zeigen? Sie arbeiteten fort und liebten sich in Ehren. Die bleiche Annette" war schon em Madchen don ;b Jahren geworden. : Da kam mit einem Male das Glück mit seinem ranzen Sonnenalanze. Franois fand plötzlich einen stillen Compagnon und errichtete eine Jnstrumentenfabrik. welche einen großen Aufschwung nahm. Den Compagnon be-kam-Annette nie zu Gesichte: nur am Tage ihrer Hochzeit mit Franois erhielt sie von dem sich in geheimnißvolles Dunkel Hüllenden em kostbares Brautgeschenk. Alle ihre Fragen nach dem Unsichtbaren konnte oder wollte FranLois, der sonst gegenüber seiner Frau die Aufrichtigkeit selbst war. nicht beantworten. ' Jahre vergingen. Da ergriff eines Tages Fran?ois die Hand Annettes, der schönen Mutter seiner lieblichen ZAnder, und sprach: Ich will Dich zu meinem Compagnon führen, dem wir unser Glück zu danken haben. Er liegt auf dem Sterbebette und will Dich nun sehen!" , .Sie fuhren zu einem Hause in entlegen Vorstadt. Annette trat an das Lager des Kranken. Kaum hatte sie ihn erblickt da wankte sie. Gott vergibt den ärgsten Sündern ihre Schuld. Ich habe gebüßt!" stammelte her dem Tode verfallene Mann. Deine Mutter - war schuldlos. Ich bat ihre Seele in unzähligen durchwachten Nächten um Verzeihung. Eine Erbschaft machte mich reich. Aber ich betrachtete es als Sühne, mich Dir meinem theueren Kinde! nicht zu nähern. Ich erlitt darob harte Qualen. Es ist nun zu Ende. Du und Franois. Ihr seid glücklich und ich gehe zu Eglantine!" Annette sank, an Um Bette in die Knie und rief in schmerzvollen Tönen: O, bleibe bei uns, lebe mit uns, mein Vater ! !" Doch Antoine Verthet's freudvolles Lächeln erstarrte. Er blieb nicht . . . Gutherausgeholsen. Braut: Das letzte Liebesgedicht in Deinem Briefe war ja von Heine!" Bräutigam: Ach. ich hätt' es doch nicht besser sagen können! Zukunftsbild. Ist Herr Doctor Frisch Arzt oder Jurist?" Keins von beiden. Er hat den Titel blos von seiner Frau, der Advocatin Doctor ZZrisS!" a, ,,, CövnUlt flöt ia Olut. Hebel Olut vedestet reine Hsst. Ohne diese keine Oezönstit. Cckca retS, Candy Cathartic ninizen daß Olut, kräftigen die Lebe, und e-tfek-nen alleö Unreine aus de Lörper. Fangen 0it .heute ' cn, ?upkls, Ct? süvüre. Nitesse, und so keittt vertreiben. Oäö-iett für 10. 3a allen Od-.!tktn. zfri:i:u2:Iuu

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