Indiana Tribüne, Volume 21, Number 359, Indianapolis, Marion County, 16 September 1898 — Page 2

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Di tZgliZie Tribüne- kostet durch aenXxljt J Senil per Ooche, die eonntagS.TriSÜe"k Xcxtl per Woche. Selbe lufacvcs 18 Scntf kn IS Cents pe, et. V Vft bei i"5t& lgeschi U etttf )fllna f e? t. Dmt 13 Lüd CUitfama LtreZe. Indianapolis, ?nd.,16 September '38 Ein düsterer Honigmonat. Paris. Ende August. Sie liegt todt am Fuße eines Felsenabhangs im Golf von Sorrenio; er verröchelt mit zerschmettertem Schädel in dem Cabinet Partinllier eines Boulevard - Restaurants das ist das Ende des schön begonnenen Honigmonats. dssn Beschreibung jetzt die italienischen und französischen Blätter füllt. Ihre Bekanntschaft begann zu London im verwichenen Jahre; er war Franzose, hieß Possel, wohnte bei einer englischen Familie, verliebte sich in die Tochter Miß Nellie Beckett. ein reizendes. blondes Geschöpfchen. das in einem hauptstädtischen Theaterchor mitwirkte. Im vorigen Monat erschienen sie als junges Ehepaar an der sonnigen Küste von Sorrent. wohnten im Hotel de la Grande Bretagne als Herr und Frau Joseph Possel und erwarben sich die Sympathie der Gasthofsinsassen, weil sie, unbekümmert um die übrige Welt, sich kill der Wonne ihres Glückes in Worten und Blicken hingaben. Täglich fuhren sie ohne Kutscher in der Umgebung von Sorreni herum; der junge Franzose führte die Zügel. Sie galien. er mit seinem hellen Schnurrbärtchen, sie mit ihrem blonden Haar für Deutsche. Ihr Lieblingsziel war Pofitano, wo sie einen leichten Imbiß einzunehmen pflegten; sie kehrten dann zum Abendessen nach Sorrento zurück. Am 22. Juli kam er Abends allein in Sorrento an und erklärte ohne große Bestürzung zu verrathen . daß seine Frau zwischen Positano und Sorrento einen Abhang von 70 Meter in's Meer hinabgestürzt sei. Während er das Pferd angehalten, um den zerrissenen Zügel aufzunehmen, stieg sie ab, setzte sich auf dk Steinbrüstung, ein Schrei und sie lag in der Tiefe. Weshalb er nicht sofort nach dem nahen Positano um Hülfe eilte? Er behalf sich mit Ausreden, begleitete aber die Earabinieri nch der Unglücksstätte, verrieth sogar mehrmals die Absicht, sich gleichfalls über das Geländer hinüber in die tt zu stürzen. Statt dessen aber, da bei der eingebrochenen Dunkelheit alles Späben nach der Verunglückten fruchtlos blieb, kehrte er nach Sorrento zurück und begab sich, zum Entsetzen des Gastwirtbes, ruhig zu Bette. Am nächsten Morgen ward dann die junge Frau in der Tiefe entdeckt und nicht ohne Gefahr und Schwierigkeiten von der Earabinieri in die Höhe geschafft. Sie lag da mit gefallenen Händen, einer leichten Wunde am Kinn und gebrochenem Schenkel. Die Leichenschau begann; viele Zeugen wurden befragt; einige von ihnen erklärten, daß Possel einige Tage vorher, gleichsam um die Tiefe des Abgrundes abzumessen, Kieselsteine hinabgeworfen. Ein gewisser Verdacht lag also vor. Indessen ward der Gatte nach viertägige? Haft gegen Hinterlegung von 4000 Francs freigegeben. Er reiste darauf nach London zurück, um die Familie seiner Gattin auf das schaurige Ereigniß vorzubereiten, reiste dann aber nach Paris, um eine Summe von 250.000 Francs zu erheben; hatte er seine Frau doch für diesen Betrag versichert! Angesichts der Höhe der Summe sandte die Gesellschaft ihren Vertreter nach Sorrento. um Erkundigungen einzuziehen; er blieb in Paris im Hotel Töte in der Eite du Retiro. beauftragte aber die Kirchhofbehörde von Sorrento, über dem Grabe feiner Frau einen Leiche'nstein zu errichten mit der Aufschrift in italienischer Sprache: Eleonora Gertrude Beck.'tt. die geliebte Gattin Joseph Possels. starb zu Positano am 22. Juli 1893.- Soweit der Tragödie . erster Theil. Der zweite spielte sich in einem Eabinet Varticulier des weltberühmten Restaurants Durand ab. desselben, das zur Zeit General Boulanger zu seinem Hauptquartier gemacht. Zum Frühück meldete sich ein junger Mann; er wünschte ein Eabinet Particutter. Der Wunsch erschien sonderbar, erwartete er Jemanden? Nein, aber er wollte Briefe schreiben und nicht gestört sein. Qt betrat also eines der Sonderzimmer im ersten Stock, bestellte sich einen Chateaubriand und schrieb während des Essens zwei Briefe.' bestellte sich dann Früchte; kaum aber hatte der Kellner ihn verlassen, als ein Schuß erdröhnte; Kellner und Gäste stürzten, nach oben und fanden den jungen Mann auf dem Sofa ausgestreckt, einen Revolver in der Hand und eine Schußwunde in der Schläfe; er wies noch mit der Hand auf die beiden Briefe, die er geschrieben; sie trugen die Ueberschrift: An meine Mutter. Frau Possel zu Amiens" und An den Polizeicommissär Ein rasch herbeigeholter Arzt erkannte, daß alle Hülfe vergeblich, und ließ ihn nach dem Hospital schaffen, wo er bald verschied. Der Brief an die Polizei lautete wie folgt: Seit dem schrecklichen . Unfälle zu Sorrent ist mir das Leben zur Last. Statt mich meinem Schmerze zu überlassen, h.it man mich angeklagt und klagt mich noch an des fürchterlichsten Verbrechens, das einem Menschen zur Last gelegt werden kann. Alle 'diese Lerdächtigungen haben meine Verzweiflung nur erhöht. Sie machen es mir zur Unmöglichkeit, meine Lebensgefährtin zu überleben." Die Mutter wurde telegraphisch nachParis bestellt und an die Bahre ihres Sohnes geführt;, lange weinte sie über dessen Leiche, und auf die wiederholte Frage nach den Ursachen des Selbstmordes ihres Sohnes hatte sie nur die eine Antwort: .Mein Sohn ist Sm Neu-

rastheniker, der lange an einer Nervenkrankheit gelittet Damit sind denn wahrscheinlich die Acten dieser Tragödie abgeschlossen. fflaggensignale zur See. Die bunten kleinen Flaggen, mit denen sich die Kauffahrteischiffe bei festlichen Gelegenheiten über und über zu schmücken pflegen, sind keineswegs bloße Erzeugnisse der Phantasie zu jenem Zwecke, sondern sind stets dieselben und allen Nationen gemeinsam, indem sie ein bestimmtes internationales Zeichensystem bilden, mit dem sich Schiffe mit Signalstationen oder auch untereinander über die verschiedensten Dinge verständigen und unterhalten können. Im Ganzen sind ihrer 18 oder, mit dem sogen. Signalbuchwimpel. 19, alle verschieden und dieMitlauter des ABC von B bis W. jedoch ohne deren gewöhnliche Bedeutung, bezeichnend. Eine rothe geschlitzte Flagge zum Beispiel bezeichnet B, eine blaue mit weißem liegenden Kreuz M. eine einfach g.'lbe Q und so fort. Mit diesen Flaggen lassen sich 73.658 verschiedene Zeichen geben, nämlich 302 mit gleichzeitig gehißten zwei Flaggen, 4896 mit drei und 73.440 mit vier Flaggen (der gebräuchlichen Höchstzahl). Jedes Zeichen bedeutet entweder ein Wort oder einen mehr oder minder vollständigen Satz. Den Schlüssel dazu liefert das Signalbuch, das wie ein Lexikon geordnet ist, und zwar in zwei Theilen, der eine vom Signal zum Wort und Satz, der andere umgekehrt.' Letzterer Theil ist ein, je nach der Nationalität des Schiffes, deutsches, englisches, französisches, japanisches u. s. w. Ge-sprächs-Lexikon. bei dem die ebenstestehende Uebersetzung aber nicht in eine andere Sprache, sondern in eine Buchstabengruppe erfolgt, die nun von allen das Signalbuch ' führenden Nationen je in der eigenen Sprache verstanden wird. Doch ist auch jede nicht im Signalbuch als Wort oder . Satz enthaltene Mittheilung möglich, da man nöthigenfalls auch buchstabiren kann, wobei freilich, wesentlich umständlicher, jede einzelneVuchstabenbedeutung durch drei Signalflaggen-Buchstaben wiedergegeben werden muß. Dieses System, das man in einer etwas unvollkommenen älteren Form dem berühmten' englischen Romanschriftsteller Capitärr Marryat verdankt, hat difrch vier Jahrzehnte hindurch seine Brauchbarkeit bewährt und ausgezeichneten Nutzen gestiftet. Immerhin ist es noch verbesserungsfähig und so hat nun die britische Regierung unter berathender Mitwirkung der anderen seefahrendm Staaten ein neues Signalbuch ausarbeiten lassen, das binnen wenigen Jahren, vielleicht am 1. Januar 1900, eingeführt werden dürfte. Seine wesentlichsten Vorzüge vor dem jetzt geltenden sind wie folgt: Erstens wird eine' ganz außerordentliche Vermehrung h der IZlaggenzeichen erreicht, nämlich durch Einfügung von Flaggen für die Mitlauter X und Z) sowie für sämmtliche Selbstlauter. Durch diese Vermehrung der Flaggenzahl von bezw. 19 um sieben wird eine geradezu erstaunliche Steigerung ' der Signalzahl ermöglicht, nämlich von 73.653 auf 375.076. also auf fast das Fünffache. Ein anderer Vorzug des neuen Code" ist aber gerade eine durchschnittliche Vereinfachung der einzelnen Flaggenzeichen. Denn während bisher fast ausschließlich vier Flaggen nöthig waren, soll fortan kein gewöhnliches Signal aus mehr als drei Flaggen bestehen und die Zahl der Signale mit nur zwei Flaggen wesentlich erweitert werden; alle Signale zu zwei Flaaaen bedeuten fortan solche von dringender Wichtigkeit und sind daher, was auf See von größtem Werthe sein kann, daher schon auf den ersten Blick als wichtig erkennbar.- Der einfache Buchstabe N, eine blauweiße schachbrettartige Flagge, die schon jetzt in der ganzen Welt als Nothzeichen bekannt ist, wird auch in Zukunft von Schisfen in Noth benutzt werden. Für Mittheilnngen während der Nacht werden auch für die Kauffahrteischiffe' Lichtund Lautsignale -vorgeschlagen, auch enthält der neue Code für solche Abstände, wo Flaggenzeichen schwerer sichtbar sind. Fernzeichen aus einfarbigen Flaggen, Kugeln, Cylindern, Kegeln u. s. w. Schwierigkeiten für das Verständniß der neuen Zeichen erwartet man njcht, wohl aber 'erhofft man von drn erweiterten und verbesserten System große Vortheile, die um so bedeutsamer, erscheinen, als auf See die Anwendung der Signale mit ihrer stummen und doch so beredten Zeichenspräche häufig die Erhaltung von Eigenthum und Leben bewirken kann. Eine Eifersuaztsscene, aus der schließlich auch )as neugierig helbeigeströmte Publikum als leidender" Theil herzorging, spielte sich dieser Tage auf dem Heinrichsplatze in Berlin ab. Ein Maler, de? dort an einem Hause sciner Anstreichcrpflicht oblag, ließ sich während dieser Arbeit die Leiter von einem ihm " bekannten junger Mädchen halten. Als nun zufällig seine Ehefrau den Heinrichsplc:tz passirte und den weiblichen Gehilfen erblickte, eilte sie. "von' Eifersucht getrieben, sofort auf dicruppe zu und überschüttete di? Beiden mit tiner Fluht von Schelten. Dies veranlaßte

den Maler, schleunigst von seinem. hohen Standorie herabjLstelaen. Nun wandte sich der ganze Zorn seiner EheHälfte gegen ihn. so daß es schließlich zu Handgreiflichkeiten Ja.it. Im weiteren Verlaufe dieses Duells ergriff die Frau plötzlich d'.n mit Ccltorfce getränkten Pinsel und ließ denselben auf Mann und Fsä''ein zu öfteren Mc.lcn mit Heftigkeit ni:d.rsaul?n. Hierbei wurde nicht nur der Malec und sein weiblicher Gehilfe, sondern auch naturgemäß zum Theil die zahlreich versam melten Neugierigen mlt Farbe besprengt. Ein Schutzmann machte der tragikomischen Sccne ti: Ende, inrem er die ganze Gesellsch-lst, die von den Pinselstrichen gcirojf jri wie tatowilt aussah,' zur nächsten Polizeiwache brachte. -

Gin Roman auö dem Leben

Vor etwa iz Jahren wurde der 23c sitzer des Gutes Zögersdorf bei KLnigsberg i. Pr., Rosengart, als er nach dem Abendbrod die Zeitung las, durch einen vor seinem Fenster abgegebenen Schuß getödtet. Sofort nach der That richtete sich der Verdacht, das Verbrechen begangen zu haben, gegen die Ehefrau des Erschossenen und den Inspector Rieß. die ein Licbesderhältniß unterhalten haben sollen. Beide wurden gefänglich eingezogen und längere Zeit in Haft behalten. Der Jnspector starb im Gefängniß. Frau Rosengart, die bald nach dem Tode des Jnspectors auf freien Fuß gesetzt wur.e, beabsichtigte. eine neue Ehe einzugehen, und wollte sich mit ihrem Verlobten auf Helgoland trauen lassen. Nachdem die erforderlichen Legitimationspapier beschasst waren, sollte die Reise angetrrten werden und Frau Rosengart wa auch schon voraus nach Altona gedampft, um dort ihren Bräutigam zu erwarten. Im letzten Augenblick aber kam die Sache anders. Frau Rosengart hatte nämlich in einer schwachen Stunde ihrem Bruder ihr von GeWissensbissen bedrücktes Herz ausgeschüttet und ihm gestanden, daß sie die schlechte Behandlung, welche sie von ihrem Manne zu rrdulden gehabt, nicht länger habe ertragen können und deshalb den Entschluß gefaßt habe, sich ihres Plagegeistes zu entledigen. Sie habe denJnspector Rieß in's Vertrauen gezogen und sei mit ihm Lbereingekommen. ihren Mann bei sich darbietender Gelegenheit zu erschieß. Das Vorhaben hätten Beide auch im März 1897 ausgeführt. Rieß habe die Mordwaffe beschafft und auch geladen, während sie den tödtlichen Schuß auf ihren Gatten abgegeben hätte. Der in das grausige Geheimniß eingeweihte Bruder wollte durchaus nicht zulassen, daß seine Schwester eine neue Ehe eingehe, und drohte ihr auch mit einer Anzeige bei Gericht, wenn sie die Heirath doch durchsetzen sollte. Als Frau Rosengart gleichwohl die Reise nach Helgoland antreten wollte, erstattete derBruder Anzeige bei der Staatslnwaltschaft, die telegraphisch die sofortige Verhaftung ber Frau Rosengart in Altona veranlaßte. Die wieder aufgenommene Untersuchung gegen die muthmaßliche Mörderin wird hoffentlich Licht in die dunkle That bringen. Das Gewehr, mittelst dessen der tödtliche Schuß abgegeben wurde, soll in den Pregel gesenkt sein, von wo es durch Taucher oder Fischer Wohl wicder zum Vorschein gebracht werden wird. Zur Zeit ist man mit dem Aufsuchen des Gewehrs beschäftigt. Allerlei Kopsschmerzen. Bekanntlich giebt es kein allgemein wirkendesHeilmittel gegm Kopfschmerzen, dieses häufigste und verbreitetste Leiden, weil die Ursachen dieses Uebels mannigfachster Art sein können. Es' können daher nur die Bedeutung und die Erscheinungsweise der verschie, denen Arten von Kopfschmerzen festgestellt werden. Dies hat jetzt ein Arzt von der Londoner Universittätsklinik ur Ausführung gebracht und giebt darüber in den Berichten dieses In, stituts folgende Erklärung. Empfindet man einen unangenehmen Druck in der Stjrn über den Augen und hat dabei über Schwindelanfälle und Appetit. losigkeit zu klogen. so ist ein verdorbe ner Magen die Ursache, eine kleineHun. gerkur ist hier das beste Mittel. Ist der Schmerz in der Stirn sehr heftig und von Fiebererscheinungen begleitet, dann ist eine Krankheit des Organismus im Anzüge, und man thut am besten, sosort einen Arzt zu Rathe zu ' ziehen. Ohne Fieber und Schwindel deutet ein andauernder Schmerz in der Stirn darauf hin. daß in den Lungenwegen etwas nicht in Ordnung ist.. Hat man häufig über Schmerzen im Hinterkopfe zu klagen, so ist dies ein Zeichen von beginnender Leberverhärtung, und durch viel Bewegung wird bald AbHilfe geschafft. Ein stechender bohrender Schmerz in beiden Schläfen zeigt Blutarmurth an, wahrend heftiges, einseitiges Kopfweh stets ein Zeichen von hochgladiger Nervosität ist und sich nur durch einige Stunden Ruhe in völliger Stille und Dunkelheit lindern läßt.' Sitzt der Schmerz ganz oben imKopfe, so daß man das Gefühl hat. als ruhe einem ein Centner auf der Schädeldecke. dann kann man mit großter' Sicherheit annehmen, daß geistige Ueberanstrengung die Ursache ist. Schonung, frische Luft sowie kräftige Speisen sind in diesem Falle die besten Heilmittel. Treten die Schmerzen mit kurzen Unterbrechungen auf und ziehen sich durch dm ganzen Kopf, so sind sie rheumatisch und infolge von Erkältung oder Zugluft entstanden. Hier hilft nur Warmhalten'des Kopfe? und ein tüchtiges Schwitzbad. Der achtjährige Berna;d Owens von Troy. N. Y., büßte unter folgenden Umständen sein junges Leden' ein. Er spielte mit seinen Kämeraden Krieg" einTheil derselben stellt, die Amerikaner.- der andere die Spanier vor. . Es wurden mehrere Treffen inscenirt. Owens fiel, wurde älsTodter behandelt, in ein rasch aufgeworfenes mehrere Fuß. tiefes Grab gelegt und dann mit Erde zugedeckt. ' Seine Kaimraden verloren ihn ganz aus dem Gedächtniß, und als man später ihn aus dem Grab nehmen wollte,' war er wirklich todt. . Zum Vatermörder ist der 13 Jahre alte George Thomas in Carthagenia, Alcr, geworden. Sein Vater, Frank Thomas, gerieth mit seiner Mutter um einer geringfügigen Affaire Willen in Streit und wurde schließlich so zornig, daß er sie mit einem Gewehr bedrohte. Als Frau Thomas dadurch in Angst versetzt, nach einem benachbarten Gehölz lies, stellte der Mann die Flinte an einen Baum, um die Fliehende besser verfolgen zu können; der Junge aber ergriff die Waffe, feuerte auf seinen Vater und dieser türite zu Tode troffen nieder.

Vom Inlande.

Al. Kendall, der Riese von Missouri", ist in Nevada gestorben. Er wog 465 Pfund und war der schwerste Mann im Staate. Das Skelett eines Mannes, in dessen Kinnbackenknochen eine steinerne Pfeilspitze steckte, wurde bei Elwood, Ind., ausaegraben. DieWollschurdiesesJahres in Montana hat durchschnittlich 22,500.000 Pfund ergeben, und zwar eine gute Qualität, die mit einem Preise von 14 bis zu 18 Cents per Pfund bezahlt wurde. In Colorado und Utah. wo die Saison etwas früher ist, brachte die Wolle 10 bis 12 Cents per Pfund. Eine entsetzliche Familien - Scene spielte sich in der Wohnung von Sol. Strappan in Aurora, nahe Franklinton, La., ab. Der HausHerr hatte mit seiner Frau einen bösen Zwist auszufechten, als der 14jährige Sohn Partei für die Mutter nahm und seinem Vater einen sehj-gefährli-chen Messerstich im Rücken beibrachte. Frau Margaret Ruland, wohl die schwerste Frau der Welt, ist in Trenton, N. I.. im Alter von 45 Jahren gestorben. Sie trat eine Zeit lang in P. T. Barnum's Cirkus als solche auf und ihr Gewicht betrug damals 600 bis 700 Pfund. In den letzten Jahren war sie leidend und ein Herzschlag rndete ihr Leben. Bei ihrem Tode wog sie 500 Pfund. JnPassaic. N. J.,istFranz Goschel zwei Stunden- nach der Hochzeit infolge der Hitze gestorben. Goschel war am Morgen wohl und munter von Newark nach Passaic gekommen, um sich hier mit Frl. Cäcilie Hortland zu verheirathen. Die Trauung fand um 6 Uhr im Hause des Schwagers R. Allen in der 4. Straße statt, und zwei Stunden später wac der 27jährige Ehemann todt. Zwei der ältesten Ma, ner im Staate Jndiana, außerdem noch Zwillinge, haben kürzlich in Portland. Ind.. ihren 94. Geburtstag gefeiert. Diese seltenen Geburtstagskinder sind Richard und John McGriff, die am 31; August 1804 im County Darke, Ohio, geboren wurden. Es wird behauptet, daß sie die ältesten Zwillinge in den Ver. Staaten sind Der älteste Prediger in den Vereinigten Staaten ist Rev. Wesley Blakeley in Keystone, Ba. Der Greis, welcher 107 Jahre zählt und ein Veteran des Krieges von 1812 ist. hat in seinem. Leben 7763 Predigten gehalten, 6023 Taufen und 1817 Trauungen vollzogen. Die Zahl seiner Nachkommen beläuft sich auf 1081 und diese vertheilen sich auf 5 Generationen. Unter wilden Thieren, aber vollständig unversehrt wurde im Gebirge ein kleines Mädchen aus Vurns Valley. Pa.. das sich verirrt hatte, gefunden. Wie die Kleine erzählte, hatte sie sich von Beeren genährt und kein Thier derWildniß hatte ihr'etwas zu Leide gethan. Die Manner, welche das Kind fanden, erschlugen 12 Klapperschlangen unweit einer Felswand.' wo dasselbe sich aus Laub eine Lagerstätte gemacht hatte. . Seinen Bruder - todte te der nahe Moquoketa. Ja., wohnhafte Augustus Ralston. Er und sein Bruder William waren in Maquoketa geWesen, hatten stark getrunken und fuhren zusammen nach Hause. Unterwegs geriethen sie in Streit, sprangen vom Wagen, und hatten eine reguläreSchlägerei. während welcher Augustus dem William einen Hieb versetzte, der letzteren tödtete. ' Ermordet wurde der 14 Jahre alte Michael Mullins und sein um 4 Jahre jüngerer Bruder Jsaak in Baker's Fork Creek. W. Va., aufgefunden. Für die Beweggründe zu dem Doppelmorde fehlt jeder Anhaltspunkt. In der Nachbarschaft haben sich während der vergangenen sechs Jahre ebensoviel Morde ereignet, welche alle auf erbitterte Familien - Streitigkeiten zurückzuführen sind. Amerikanisches Pferdefleisch findet stetig mehr Anklang sowohl in Europa als in Canada. Im letzten Fiskaljahre kaufte England 2700 mehr amerikanische Pferde, als in 1897. Deutschland über 3000 mehr und Canada gar 5500 mehr, als im Jahre vorher. Außerdem haben wir im Fiskaljahr 1898 nach anderen europäischen Ländern 3000 mehr Pferde, im Werthe von $3(X),0fr) geliefert, als in 1897. In Terre Haute. Ind., hab e n Fred. B. Smith von dort und Geo. E. Emmet von Pekin, Jll.. eine Aktiengesellschaft mit 300,000 Capital' gegründet und werden sofort mit der Errichtung einer Riesen-Branntweinbrennerei mit einer Capacität von 5000 Bushel per Tag. beginnen, wofür die 'einzelnen Contrakte schon vergeben sind. Es soll betrachtlich Capital vom Osten in dem Unternehmen angelegt sein. Erwähnung verdient der Heroismus, mit welchem sich Frau Albert S. Ames von dem sogenannten Toboggan Slide" auf Park Point bei Duluth. Minn.. 20 Fuß tief hinabwarf, um nicht ein kleines Kfcid zu überfahren. Das Kind steckte seinen Kopf am unteren Ende der Rutschbahn zwischen den Rollen hervor, gerade als Frau Ames von oben abfuhr. Letztere erlitt beträchtliche Verletzungen, hatte aber die.Genugthuung, dem kleinen Kinde in aller Wahrscheinlichkeit daS Leben gerettet, zu haben In All'egheny, 'Pa., wird demnächst der Versuch gemacht werden, die Beschläge für die Pferdehuse anstatt von Eisen aus Papier. herzustellen. Dr. A. C. Boyd, ein bekannter Thierarzt, soll der Erfinder dieser Neuerung fern. Der Beschlag wird aus einer zusammengepreßten . Papiermasse hergestellt und ist angeblich bedeutend dauerhafter und zu gleicher Zeit auch leichter als der eiserne Beschlag 'und um etwa 20 Procent billiger als der letztere. Der neue Beschlag 'wird mit Leim an die Hufe befestigt und beseitigt alle Gefahr, die oft durch die Nägel terursacht wurde. .

Ü m e i n e s 'S t ü ck e s Kautabaks willen hat in Alexandria, La., ein 15jähriger Junge sein Leben verloren. John Bullen, ein 15jähriger Bengel, hatte von seinem gleichalterigen Kameraden Ben Chew ein Stück Tcbak, welches er ihm vor einiger Zeit geliehen, zurückverlangt. ' Dieser, der dieser Mahnungen, die nicht die ersten waren, allmälig überdrüssig geworden, nahm in seiner Wuth ein: Doppelbllchse und feuerte auf den ihm lästigen Gläubiger. Der Getroffene fiel sofort todt zu Boden. Der Mörder hit es vorgezogen, das Weite zu suchen, und ist bis zur Stunde auch noch nicht aufgefunden worden. Der 3; Jahre alte George Lerri in Oakland, Cal., gerieth unter einen Zug der Southern Pacific-Bahn. kam aber durch einen wunderbaren Zufall unbeschädigt davon. Der Zug fuhr mit einer Geschwindigkeit von 30 Meilen die Stunde durch die Stadt, als der kleine Bursche strauchelte und auf das Geleise siel. Glücklicherweise waren an jener Stelle kurz vorher. Arbeiter mit Ausgrabungen beschäftigt gewesen, die noch nicht wieder ganz aufgefllllt.waren. Das Kind füllte eines dieser Löcher gerade aus und der ganze Zug ging über dasselbe hinweg. Als es aufgehoben wurde, war es zwar bewußtlos, erholte sich jedoch bald wieder vollständig. DerPost-JnspectorJohn P. Clum ist dieser Tage von Alaska zurückgekehrt, wo er den amerikanischen Postdienst vollständig reorganistrt und beträchtlich ausgedehnt hat. Clum ist seit letztem März in den Minenregionen der Copper- und Aukonflllsse und in dem Cook - Inlet herumgereist und hat dort 20 neue Postämter etablirt. Im südöstlichen Alaska: Wrangel, Skagway. Dyea. Pyramid Harbor, Haines Mission, Canon City. Sheep Camp. Am Aukon: Eagle City, Star. Fort Yukon, Rampart. Koyukuk. Anviku. Am Cook - Inlet: Tyonook. Homer. Sunrise City. Seldova. Am Cooper River: Valdezorca und Neucheek.

Bom Auslande. Drei Söhne de 5 Consuls Elde ln Haugesund segelten mtt dem Sohne eines Schiffers von Hauae fund nach Skonevik. Da später nichts von ihnen gehört und der Hut eines der Zungen Leute aufgefischt worden ist, glaubt man. daß sie sämmtlich umgekommen sind. In Langensalza hantirte der 19 - jährige Arbeiter Otto Volkinann mit emem geladenen Re volver. Plötzlich ging ein Schuß los und traf die :n der Nahe stehende vier jährige Tochter des Arbeiters Werner, die sofort tödtlich getroffen niederstürzte. Hierauf schoß sich Volkmann zwei Kugeln in die linke Seite und war sofort todt. : ' Beim Baden in einem Flüßchen war der 15 - jährige Knabe Martin Demulder auö Wuysschure m Westslandern dem Ertrinken nahe, als seine ein Jahr altere Schwester zu seiner Rettung ins Wasser sprang. Sie erfaßte auch ihren Bruder und hatte mit ihm fast das Ufer erreicht, als der Knabe sich plötzlich krampfhaft an sie klammerte. Beide sanken unter und wurden eine halbe Stunde später als Leichen geborgen. Zum zweiten Male getraut wurde in Teinach (Württemberg) ein Ehepaar nach dreijähriger Ehe. Der Vater des Bräutigams war y...i( r. i ncuuilyeiL uno lanvesveamler uno beauftragte seinen Stellvertreter, die Ehe seines Sohnes zu schlicken. Nun stellte sich aber jetzt heraus, daß der Stellvertreter als Standesbeamter noch gar nicht vereidigt war und so war die Ehe gesetzlich null und nichtig. Das Paar war aber seit drei fahren so glücklich verheiratet, daß es sich . . i ? t"ritf M w m lvieoeryo!! in oas nanie yangen lien und vor der neuen Eingehung der Ehe nicht zurückschreckte. Der Landzuwachs Jtaliens im Po-Delta ist kürzlich von Professor Marinelli untersucht worden. Daß sich die Mündung des großen norditalischen Stromes immer weiter in das Adriatische Meer hinein vorschiebt, ist längst kein Geheimniß mehr; daß der Landzuwachs aber so bedeutend ist, wie jetzt festgestellt worden, hat man , doch kaum angenommen. - Marinelli hat durch einen Vergleich von Messungen, die .' im Jahre 1893 angestellt wurden, mit einer österreichischen Karte aus dem Jahre 1823 ermittelt, daß in diesen 70 Iahren sich das Land um etwa 762 Quadratkilometer vergrößert hat, sodaß also Italien seit dieser Zeit um ein Sechshundertstel seines damaligen Flächenraumes größer geworden ist. Die. LaNdzunahme dauert natürlich seitdem fort. I n Roubaix wurden sechs Personen, und zwar die Wollabfallhändler Alb6rie und Arthur Vanhuysse, die Geliebte deS letzteren, Zulma Waroquet. der Butter- ' und Eierhändler Louis Castelain, der Wirth Louis Vermoulte und der Handelsmann Jules Castel, wegen zahlreicher großartiger Erpressungen verhaftet. Die Verbrecher lockten ihre Opfer, durchweg Geschäftsleute, in abgelegene Lagerräume, stürzten sie dort in in unterirdisches Verließ und zwangen sie unter Todesdrohungen zur - Herausgäbe ihres Geldes oder zum Unterzeichnen von Schuldscheinen und Wechsein. Ein Belgier, der Tuchhändler Jules Verhulst, hat der Bande zur Rettung seines Lebens 2500 Francs bezahlt, andere Kaufleute aus Roubaix und Tourcoing sind um Beträge von 8003000 Francs geprellt worden. Ami. Septemberwaren es sechshundert Jahre, daß ' sich das Rittergut Adlig Langendorf (Kreis Wehlau) in Ost-Preußen. im Besitz der Familie v. PerbandY befindet. Und dabei ist Langendorf kein Majorat, sondern ein durch derartige Schranken nicht befestigter, in ganz freihändiger Besitz. Sechshundert Jahre lang ist der Besitzer von Lan-' gendorf auch immer ein Perbandt' gewesen. Itets hat der Sohn vom Vater,

A wholesale papcr dealer in New York City relates that his first expe. rience with Ripans Tabules began 18 months ago. Prior to that he could not recall a time when he was not troubled with constipation. Nothing gave more than temporär relief ; but, since Uking 'Rpaos Tabules ' ' . : ' . ' " ' nobody ha, had more perfect digesdre organs than he. The bowels perform their functions with regularity ; there is no distress after eating, tut headache, no heartburn. no dirziness nothing of a dyspeptic n&ture. The same gentleman also relates that " if he occasionallr stay a little too late at the club and meets convivial companions, a Tabule taken before going to bed ward off every unpleatant after efiect."

LAXIR BON BONS VMHMMH wNSCaTDPfUNO X i ... ilmtejmmam

MWMom . ' '

niemals' etwa ein Schwiegersohn das Erbgut übernommen. Der jetzige Inhaber von Adlig Langendorf ist Georg Friedrich Otto v. PerbandtWlndekeim, geboren 30. März 1825. Er übernahm das Gut von feinem Vater vor fast einem halben Jahrhundert, im Jahre 1850. Früher gehörte er der ostpreußischen Provinzialsynode an und ist jetzt noch Mitglied des Kreistages, der Kreissynode und seit 1879 des Dauses der Abgeordneten. . Ein seltener Straf, fall, der des komischen Beigeschmacks nicht entbehrt, gelangte vor der Strafkammer des Landgerichts in Karlsruhc zur Verhandlung. Am 20. Juli sollte det Weibgerber Wilhelm Greiner eint zwolftagige Haftstrafe antreten. Er wußte nun gegen eine Tagesvergütung von drei Mark einen College. Philipp Siebert aus Erlangen, zu bestimmen, für' ihn die Strafe abzusitzen. Nach ewiger Zeit kan. die Sache aN den Tag. Nach dem Urtheil der Strafkammer haben jetzt die beiden Freunde je zwei Wochen zu sitzm. ' In dem Dorfe 3a Ion bei Blatna in Böhmen wurden durch einen Blitzschlag vier Personen getöd tet. Das greise Ehepaar Leitermann blieb sofort todt, während das'Haus in Brand gerieth. Der Sohn des Ehepaares Leitermann konnte sich mit schweren Brandwunden bedeckt retten, während dessen Tochterchen ' und Schwiegermutter verbrannten. EineSchmugglerbande überfiel die Finanzwachkaserne ,in Hrtkovce, um die Wächter zu ermorden, was ihr bei der Wachsamkeit der selben nicht gelang. Die Schmuggler gaben zahlreiche Schüsse ab und zogen sich zurück. Am nächsten Tage , verhaftete dieGendarmerie fünf Schmuggler .und lieferte sie dem Bezirksgericht, Ruma ein. In Werschetz ist dieser Tage eine hochbetagte Matrone, wohl die älteste Frau in Europa, gestorben. Es ist dies Frau Regina Deixner, deren Alter in der Todesanzeige mit 110 Jahren aufgegeben ist, die aber nach der Versicherung eines mhen Verwandtett ein Alter, von 116 Jahren erreicht haben soll. Bis vor, einigen Monaten konnte sie sich noch frei im Hause bewegen und erfreute sich bei entsprechendem Appetit der besten Gesundheit. Namentlich ihr Gedächtniß blieb bis zu Ende ausgezeichnet. Von ihren Kindern sie hatte deren elf leben noch drei Söhne und zwei Töchter.' sämmtlich hochbetagt, ferner 35 Enkel, darunter ein .'70 - jshriqer Greis, 90 Urenkel, endlich 12 Kinder und 3 Enkel dieser Urenkel, also eine Nachkommenschaft bis ' ins jiinfte Glied. , Der italienische Dramatiker Ulisse Barbieri, der sich des Spitznamens Der blutige ' Dichtererfreut, stand jüngst in Florenz vor dein Kriegsgericht. Die Behörde sprach ihn jedoch von der Anklage frei, durch das Schauspiel Die schwärze Phalanx Italiens inneren Frieden gefährdet zu haben. Im Interesse der ausgleichenden Gerechtigkeit erscheint dies, Milde freilich bedenklich. Denn es hat wohl selten einen Menschen gegeben, der mehr Verbrechen auf dem Gewissen hat,' als dieser Freigesprochette. Nicht weniger als 111'Ehrenmänner ließ er meuchlings ermorden, 983 Schurken gingen durch seine Schuld in Naushändeln zu Grunde. 13 unschuldige Mädchen ließ' er lebendig begra' ben und 13 Kinder elendiglich erdrossein; 42 Greise trieb er zum Selbstmord .und 69 Liebespaare - direkt in's Wasser. , 227 ' Ehegattinnen büßten durch ihn ihre Untreue mit dem Tode und die Zahl der Kreaturen, die er zu Diebstählen und Gewaltthaten jeglicher Wri 1 nrfiihrf i MrZni n . 1QK3I ' w.vf wv. Wt lUuui SummaSummarum hat dieser gründgutmüthige Mensch 2833 Verbrechen ausgebrütet! Allerdings brauchte er dazu die stattliche Anzahl von 1473 Akten, so daß aus jeden Aufzug noch' . ... rw w

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