Indiana Tribüne, Volume 21, Number 358, Indianapolis, Marion County, 15 September 1898 — Page 3

Schlaflosigkeit. ..Ich habe CaSeiretS wegen Schlaslo fitkeit gebraucht., an der ich länger als zwanzig Iah tc gelitten habe, und ich kann sagen, datz CaZcaretZ Mlr mehr Erleichterung gebracht haben, ali u'.nb ein andre Mittel, bat ,ch je versuchte. Ich werde sie sicher meinen Freunden emp'ehlen. da sie alle da find, all wai sie empfohlen werden.' Tho. Gillard. Elgin. Jll.

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Ngendm. s,mabaft. wirksam. eAmetfe gut, thun aui, macoen nie rram over seywa, verunacyen lerne cymerjen. Ivc.sc.övc. Heile Berftopsnng. Btordag mtij ci7, Clileag, atrvrnl, Bew Tri. 316g Xsl Tfl T? 4 s1 ersauft und garantiert von allen 11 -- - J'DjVj roibeftrn mr .liiina Der labafi. aewoyudett. C. C. ETEßTS, Deutscher Zahn - Arzt. So. 8 Nord Pennsylvania 6tt. 0il ttltb aus Vimlch cngetnanM. Dr. Louis Burckhardt, No. 1134 Süd Meridian Straße. Sprechstunden: 9 Morgen und 7 dend. Willoughby Block, 224 Nord Meridian Straße. p r ) stunden: 2 4 ?!achmtttagl. 2(1.2323. Dr. I. Wühler, 120 Sst WcCttrty Str. Sprechstunden : 8 613 9 Uhr Bonn. ; 2 biS 3 l hr Nachm.; 8 biS 9 Uhr AbendS. Telephon 1446. kdrechkunde : Sonntag Vorneittag. Die Ossiee von Dr. H. VWK und Dr. C0LE, befindet sich in Ro.4Oft OH! Straße. Telephon No, 827 wie biih. WALTER FKANZ, Zahn-Nrzt, No. 90K Ost Market Straße. Cossin lock. Zimmer 42. V lklwiuHVi.a r V tw jm S a fif . , . wi. . AbtaH. Sonlag ton Zu Uhr L. bl 2 Nhr rsia.o t..k. a ,, 10 n. i in k mm 1 1,1 a ,,'., rr x(&t&. iMfr ,Pto ?3 ji2 EllPANS TABÜ1ES Are intended for chitdrct todtes and all who prcfer ä mtdidacdisgulKtj äs coi sectloncry. Thcy "may how l lud (put, 0 in Tin Boxes. txvcntY-twb !n a boxV price, fwcnty.sivc cents or sivc bcxcs fbr oncdollar. Any druggist will gct tficn tsyou insut and thcy may always bc cbfcuned by rcmittincr the rncc to ' vTt) Theftinans Chemical T txmDanv.sv ffttst- " .tfi ,r'--. r r-' WHUV M:f: ErreIrTErr3r? "1 DaS Deutsch'Amerikanische ediisburcau 1 Uotoriat von n. MAKCKWORTH, 532 Vine St , Cincinnati, O., ist anerkannt da? teste, roeUverdrei teste und ziuverläZsigste in Amerika und Deutschland, und alle Ansprüche aus Erbschaften und Rechte, kann man - vertrauen? soll in seine Hände legen, und versichert sein, daß die kleinsten, tote die größten vollmachtS'Auftröge mit gleichem Eifer und genauer Recht? kenntniß prompt und gemisienhast er ledigt werden. Die offiziell, Elfte vermisster Erben wird Wöchentlich in dies Blatte erneuert z. EfE&ZZr3EKEfZEgEvZtt .M4 60 YEARS V tArtnitiiMi. Tradc Marks . 4 nrnr.Ni w w w . niun i Anyon jenülng sketcb and desciiptlon mmy onlekly ascertln onr ptnion tno whethr an laTention ta probably patentabl. Ocmmiin.ca. UoaaitrtctlyconfldentlaJ. Ilandbookon Patent m i A AAVk Amrinc n.t.ntL fmm ltm JLf ten ire. "i ' " ' i . I . . r,' , i PataU takea threacrb Mann & C. recelr fptciai netic, wttboat cbart?e, In the suenlMc Hmcrican. A NMiasomelf uinswaieu we.,. irT. ,V rnlauon of any eclerttlflc loarnal. Terat. 13 1 , a. a baaVI T M Piinat Me jnmx -. Tor monu, wwi u uw--. LlUIlTI S . Lew York Brauen otuc. i ru. t M. öicrlw, OentsStt Äuchbindev. 417 Ost McTarly Str. Lcke East. 17? St!r. Herr arl Vigank,7 i laitrie ti Beftelnnoe fir ml4 etae AfloHpBi Frey, (Old rreedom Elgnt.) WT 0i Vtl ?r fPioTiolnf giß .1 U UU j jL UAJlC) A.t-lXAOAil,l. j Correspondent etc No. 970 West Walnut St.

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Friefenpastor.

Ariminalroman von Dnettich rheden. (gortsejung.) .Ich hätte aus dem Geständniß des Angeklagten gern ein zu seinen Gunsten sprechendes Moment hergeleitet, wenn der Angeklagte mir dies nicht durch die Verklausulirung seiner Auäsage abgeschnitten hätte.' Die Rede deS Angeklagten war mir interessant, und ich schlieke aus lhr aus nnen tuchhaen Kanzelredner. Aber der Appell an die Herzen hat mir nicht lmponirt, und ,ch mutz mir mt Freiheit wahren, die Er gießung als das zu bezeichnen, was sie 1- i ;rjt l tyrern oiaxoiiiaj umouuien erne uno dem offenkundigen Zwecke nach wer: ein Theatereffect! Für solche ist aber die Gerichtsstelle nicht der Ort, und ich constatire, daß der Eindruck auf die Staatsanwaltschaft der gegentheilige von dem war, aus dessen Erzielung es abgesehen sein mochte. .Es will mich bedünken, als hatke der Angeklagte mit einem schlichtenAekenntniß seiner Schuld sich besser gedient, als mit dem pathetischen Hinweise auf eine Lücke in seinem Gedächtniß oder auf die Möglichkeit, die That in Geistesabwesenheit begangen zu haben. Die Berufung auf einen Geistesdefect ist ja ein beliebtes Auskunftsmittel in unserer Zeit, um die Verantwortung für eine Handlung, wenn sie unbequem zu werden droht, kurzerhand abzulehnen. Aber gleichviel: das Geständniß des Angeklagten war nicht durchaus erforderlich, weder das ganze noch das halbe; ich begrüße es lediglich als den Schlußstein des BeWeisbaues, den die Untersuchung auf unumstößlich sicheren ! Fundamenten aufgerichtet hat. Ich beschränke' mich auf die kurze Zusammenfassung dessen, was das Verfahren gegen den Angeklagten ergeben hat." Der Staatsanwalt nahm ein Blatt mit Aufzeichnungen zurHand und fuhr fort: Als von dem der Beleidigung bezichtigten Bauern Dierk Skagen in bestimmtester Form die Gegenbeschuldigung gegen den Pastor Niels Johannsen erhoben und nach allen Richtungen hin durch Zeugen belegt wurde, war ich mir darüber im Klaren, daß der Bauer unmöglich den Wahnsinn begangen haben könne, blindlings Behauptungen aufzustellen und Namen anzuführen, daß vielmehr seinen Angaben ein gewisser Thatbestand unbedingt zu Grunde liegen müsse. Die Untersuchung gab mir über alles Erwarten recht und gestaltete sich derart lückenlos, daß die Verurtheilung des Angeklagten hätte erfolgen müssen, auch wenn er sich nicht zu einem Geständniß herbeigelassen hätte. Niemand, auch der Herr Vertheidiger nicht, wird die Beweise aus der Welt schaffen könnm, welche die Ezhumation erbracht hat. Der Todte ist da und mit keiner Leistung der Beredsamkeit wegzuleugnen! Und keine Deduction wird den Nachweis erschüttern, daß der Todte ein Ermordeter, und daß der Ermordete niemand anders war als der verschollene Peter Skagen! Für denMord spricht die Feststellung der Aerzte, die Identität des Todten bezeugen unwi derleglich die Merkmale, die der Vernichtung widerstanden haben. Ist aber die Recognition des Todten nicht umzustoßen, so ergiebt sicb, wie vom Herrn Vorsitzenden schon betont wurde, in unbarmherziger Logik, daß der, der den Todten in der ungeweihten Erde heimlich und nächtlich bestattet hat, der Angeklagte, Pastor. Niels Johannsen, war, denn drei vollwerthige Zeugen haben ihn bei seiner A.rbeit gesehen. Hat aber der Angeklagte Niels Johannsen die Bestattung vorgenommen, so war er auch der Mörder, denn er hätte nicht, wie ebenfalls schon hervorgehoben wurde, die Todtengräberarbeit jür einen anderen besorgt, und ebensowenig Veranlassung zu heimlicher Ber gung gehu?t, wenn der Peter Skagen etwa ohne fremdes Zuthun plötzlich und zufällig aus dem Leben geschieden wäre. Um ein Werk von fremder Hand konnte es sich auch darum nicht handeln, weil niemand außer dem Pastor im Hause zugegen war. War er aber allein dort, so war er allein der Thäter und da das erstere feststeht, ist zugleich der Beweis für das zweite erbracht. .Ich habe selten einen Kriminalfall erlebt, der so klar gelegen, hätte wie dieser, und ich gebe meiner innersten Ueberzeugung Ausdruck, wenn ich ausspreche, daß der Angeklagte nicht bloß der Tbat an fick. sondern auch des vorsätzlichen Mordes überführt ist. Er aU lein hatte, trotz seines spruchweislich umschreibenden Leugnens, ein Interesse an der Beseitigung des ihm lästigen Menschen, er hatte seiner ungeistlichen . 1 ' . i rin I i Wuty gegen oen unnuizen in wiederholten, zugestandenen Mißhandlur.aen Ausdruck . aeaeben. er hat sich endlich, kaltblütig, überlegt und wohl vorbereitet, des Menschen ganz entledigt. Nicht durch Zufall, nicht weil er von dem Getodteten zum Zorne ge reizt und dadurch aus fcer Stelle zur That hingerissen wurde ich protestire ausdrücklich gegen eme solche Aus sassung. Mit der die ttug bedachte ntfernung des einzigen möglichen Zeugen in unlösbarem Widerspruch stände! 3cb verneine auch das Vorhandensein anderer mildernder Umstände, erblicke vielmehr in dem Stande des Angeklagten. in der Kaltblütigkeit der Aussuv rung und Verdeckung des Verbrechens, in dem aus Ueberschötzung seiner Person und Stellung basirenden, bewußt unwabren Voraeben gegen den Bauer Skagen und endlich in der esfektvoll theatralischen Umhüllung seines Gest?indnisses ledialicb erschwerende Umstände. Mein Antrag geht auf die Schuldigsprechung des vorsätzlichen, mit Ueberlegung ausgeführten Mordes. und die von der Anklage den Geschworenen vorzulegende einzige Frage bitte ich den Herrn oruvenoen vcm,ntsreckend ?u formuliren." Die Blicke der Zuhörer wandten sich dem Vertttldlaer zu. un.d aus aum

schien die Frage zu sprechen, ob der jugendliche Anwalt, dem kaltblütigen Ankläger gewachsen' sein möge. In Ernst Dürhus' Haltung zeigte sich nichts von Verleaenbeit: er war sparsam und

maßvoll in den seine Rede begleitenden Gesten, vermied möglichst ' alle Schärfe gegen .die Anklagebehörde und suchte allein durch Wärme der Darlegung und Logik der Argumente zu wirken. Daß er gegenüber den beweiskräftigen Ergebnissen der Untersuchung und dem niederschmetternden Eingeständniß des Angeklagten emen schweren :ano j 'i i r y r ... r.vcn . iC!l. ..MW yaile, icyien er i.elvsi zu empslilvrit uuv sich dadurch zuweilen beengen zu lassen. Dr. Dürhus verfügte über ein wohlklingendes, sympathisches Organ, und die Zuhörer folgten ihm mit ebenso lautloser Svannuna wie vorher dem Staatsanwalt. Er ging zunächst auf das Vorleben des Angeklagten em und fand zu Anfang einen Ton nicht stimmungsloser Schilderung. '.Aus dem Leben des Mannes,führte er aus. .der in dieser Stunde als ein Entwürdigter und Gebrandmarkter gekennzeichnet werden soll, tritt ein Zug in meine Erinnerung, der charakteristisch ist für seine ehrenhafte Eigenart in Denken und Handeln. Aus dem Friedhofe in Holby erhebt sich auf einem wohlgepflegten Hügel ein schlichtes eisernes Kreuz mit der Inschrift: .Franzesco del Eaabro, gestorben 14. August 1885." In dem auf dem Grabkreuze dem Gedächtniß bewahrten Sommer kam ein kranker Händler, ein vom Weae verschlagener armer Jtaliener. hausirend in die kleine Gemeinde und bot müde seinen geringen Vorrath an schlechten Brech- und DrahtWaaren zum Kaufe an. Die Bauern sahen scheel auf den zerlumpten. schwächlichen Menschen und verweigerten ihm selbst ein Nachtquartier in den Scheunen, weil sie fürchteten. derMann könne unredlich oder unvorsichtig sem. einen Diebstahl beabsichtigen, emen Brand herbeiführen oder sonst ein Unheil anstiften. Eines Abends kam der Arme an das Pastorat, und als er im Garten den vornehmen geistlichen Herrn Mit Frau und einem blühenden Kinde am gedeckten Tische erblickte, wollte er umkehren, obwohl der Hunger ihm fast die Kehle zuschnürte und die Kräfte ihn zu verlassen drohten. Aber er war willkommen. Er nahm die Waare von der Schulter und stellte sie abseits; den zerrissenen Hut legte er obenauf; dann setzte er sich zu Tisch, und zu des Pastors Verwunderung lugten aus dem zerfetzten Rock die Fächer einer kleinen, frischgrünen Palme, das gehegte Andenken des Fremden an sem Vaterland. Der Wanderer starb an Entkräftung. Gerührt betrachtete Niels Johannsen die Pflanze, deren Pflege er nicht verstand und die zu dürren begann, als ihr Herr nicht mehr war. Aber der Pastor aab sein Heaen nicht auf, er befragte einen Gärtner, er as über die Pflege der Palmen m Büchern und hatte die Freude, sein Muhen durch den Erfolg gekrönt zu ehen. Als ein neuer Frühling kam. titt er dem Fremden das Kreuz und lanzte die Palme auf das Grab. Als r Herbst kam, holte er sie wieder ins Haus mit jedem neuen Jahre that er wie zuvor, und der Gast aus dem Suden gedieh im kalten Norden immer kräftiger, bis er mit seinen mächtigen Fächern den Hügel überdeckte und das Grab in fremder Erde heimathlich überschattete ... .Die Handlungsweise des Pastors zeugt von einer idealen Güte und Pietät, und beide können nicht in einem Herzen erwachsen, das daneben noch für unreine Leidenschaften Platz hat. Niemals und nirgends sind auch solche Leidenschaften zu Tage getreten, das würden eine ganze Gemeinde und ungezählte Zeugen darüber hinaus be. stätiqen können, wenn eine Umfrage nach dem erlassen würde, was der Pastor von Holby aus selbstlosem Herzen für Heimische und Fremd gethan hat. Eine große Reihe von Entlastungszeugen ist an Gerichtsstelle vernommen worden, die angesehensten Männer der Gemeinde und der nächste Vorgesetzte. der ehrwürdige Propst Emker. .sind darunter; jeder einzelne hat mit warmen Worten bestätigt, was für zedm mit der nordfnesischen Marsch Vertrauten längst und unumstößlich feststehend war: das vorbildliche, fast beispiellos segnete Wirken des Pastors Johannsen. Nicht immer war die Gememde Holby geordnet wie heute, nicht immer herrschte dort ein versöhnender Geist, der zwischen arm und reich freu dig vermittelte, der das Elend hinaustrieb und das Murren der Unzufriedenheit verstummen ließ: wie die Palme des Fremden mußte Niels Johannsen seine Gemeinde pflegen; Jahre verrauschten, ehe sein Werk gelang, und abermalsJahre, ehe es zu festemBestande gesichert war Aber unermüdlich war er' thatig; niemals dachte er an sich selbst, immer sorgte und schasste er für die andern. Und so dankbar wurde schließlich seine. Gemeinde, so über jede Aussetzung erhaben sem Ruf, daß das Wort des Geistlichen galt wie das eineö Königs, daß die Gemeinde den Pastor in alles einweihte, was die Herzen bewegte, und seinem Rathe folgte mit arenzenlosem Vertrauen. Z,Die Geistlichen in der nordfriesiscken Marsch sind Männer von knorriger Eigenart, aber urgesund und von "... i. mrf:rii n.t sf::t. glanzenoer Psiicoiireue in evrnsiuv runa und Wirken: die leuchtendste Ge stalt . unter ihnen war Niels Johann sen, und der Glaube an ihn ist nicht wankend geworden, ' seit eine schwere Sand ck berabsenkte und den Makellosen niederzudrücken suchte in Staub unv ZLeraaztung. fragen ie yerum w Holbv und der Marsch, wie ich es gethan habe, und Sie werden daö Ver Kängniß beklagen, aber nie einen Zwei fel äußern hören gegen den, der, von tterkerschmach und -nacht danieder drückt, unerhört und überraschend sich selbst belasten, aber rncht die Ueberzeu gung entkräften konnte, die vor den Schranken des Gerichts in dem erschüt ternden Rufe Ausdruck fand: .Und nem! Ich glaube cs doch Nicht! .Ich glaube es doch nicht! Das i! der Ausdruck der öffentlichen Meinung und der unverrückbar festen Ueberzeu

gung, aus der aUch die Vertheidigung den Muth schöpft, noch im letzten Augenblick auf eine Wendung zu Gunsten des Angeklagten fest zu hoffen. .Ich glaube nicht an das, womit der Angeklagte sich selbst, ich glaube auch nicht an das. womit die Untersuchung ihn belastet hat. Ich kann mir nicht al les erklären, ich kann auch die Folge, rungen nicht alle widerlegen, welche die Anklage gezogen hat; aber ich muß Sie aufmerksam machen auf die Lücken der Beweisführung und die Zweifel und

Unklarheiten, die aus diesen sich ergeben. .Der Herr Staatsanwalt hat hervorgehoben, daß die Anschuldigung del Bauern von vornherein durch ihre Bestimmtheit eine gewisse Begründung habe vermuthen lassen. Auf mich hat die Sicherheit der Anschuldigung e?Nen andern Eindruck gemacht: ich habe mich fragen müssen, wie der Bauer Dierk Skagen dazu kommen könne, auf fo schwacher Grundlage eine so schwere Anklage aufzubauen! Herr Pastor Niels Johannsen hat vornehm jede Aeußerung vermieden, die geeignet geWesen wäre, den Bauer Skagen zu belasten. Die Vertheidigung ist aber dadurch nicht gebunden, und ich spreche es rückhaltlos und offen aus: Die Folgerung des Bauern Dierk Skagen von der angeblichen nächtlichen Arbeit des Angeklagten auf die Bestattung eines Todten ist eine so unerhört kühne, daß sie die Frage gestattet, wenn nicht geradezu nahelegt: Wußte der Bauer von dem Todten mehr? .Ich lasse die Antwort einstweilen dahingestellt. Die Staatsanwaltschaft wt durch die Exhumation die Anschuldiaunq gerechtfertigt gefunden und ciusgesprochcn, den Todten selbst könnte keine oratorische Leistung hmwegleugnen. Ich frage dennoch: Wer ist der Todte? Und ich frage weiter: Wer Hai ihn dort begraben? igorlsezung folgt.) Aus Lippt'Aetmold. (Originalberichte Wippchen's" Ttmold. den 25. Juli 1893. Europa kommt nicht zur Ruhe. Seit die gleichnamige und holde Tochter des Königs Agenor dem Drang nicht zu wtderstehen vermochte, auf den Rucken des in einen schneeweißen Stier verwandelten Jupiters zu steigen, um auf Kreta drei Söhnen ein Leben zu schenken, das nicht zu den uninteressanten der Heroen und Halbgötter hört, hat ein wichtiges Ereigniß nach dem anderen die Oeffentlichkeit mit Sorgen erfüllt. Auf demselben Fuße, auf wel-. chem eine Revolution der anderen folgte, folgte ein neuer Krieg dem vorangegangenen. Ein Volk gab. dem anderen dle Thur des Janustempels m die Hand. Die Friedenspfeifen blieben niemals lange in Brand, die Streitäxte wurden vom Zaun gebrochen, so oft man sie begraben hatte, und wie wir auch in gewissenhaften Geschichtsschreibern blättern, niemals finden wir einen dreißig.- oder auch nur einen sie--benzahrigen Frieden. Wenn man m die Drommete stoßen hörte, so konnte man sicher sein, daß Bellona stieß, und wo Würfel rollten, war es in den meisten Fallen das eiserne Geknobel des nie ruhenden Mars, der nicht lnschlasen karin, ohne einige blühende Felder zu zerstampfen. Die Haare, in denen sich die Volker so gerne liegen, gingen niemals aus. In solche Gedanken vertieft, traf ich irr der Residenz des Herrn Grafen Ernst zur Lippe . Biesterfeld ein, der, obschon er bisher nichts als daö 56. Jahr vollendet hat, aber doch fchon durch diese eine That vor unuberleg ten Schritten gefeit sein müßte, augenblicklich mit dem Erisapfel spielt. Ich kann mir das nur dadurch erklärren, daß er erst vor ganz kurzer Zelt den Thron ergriffen hat, der ihm wahrlich nicht in die Wiege gelegt, oder, an derselben vorgesungen worden war. Er ist noch Anfänger im Herrschen, und es fehlt ihm natürlich noch die Praxis. Ich habe es immer als einen Uebelstand betrachtet, daß ein Mann, ohne ein geborener Thronsolger zu sein. Nicht, bevor er sich eine ganz zufällige Krone in und auf den Kopf setzt, vorher eine Zeit lang das Regieren erlernt. Wenn zum Einjähng - Freiwilligen ein Examen geHort, warum nicht zum Fürsten? Wir brauchen eine. Fürstenschule, in tvelcher solche Herren, welche nicht auf einem Thron geboren sind, bis zum Zeugniß der Reife im Herrschen unterrichtet werden sollten. Endet sein Examen mit verzeihen Sie das. harte Wort! emem Durch sall, so mußte ihm zedes Volk entzogen werden, denn jedes Volk leidet doch, unter den Mißgriffen seineö Führers, wie ein Klavier unter denen eines Dilettanten. - Der Teutoburger Wald, an dessen Fuß Detmold klein geworden ist, hätte dem Herrn Regenten eine Warnung sein müssen. Aber er schien diesen Wald vor lauter Bäumen nicht zu sehen. In diesem Teutoburger Walde war es. ja, wo der mächtige Arminius den Varus zwang, sich mit seinem eigenen Schwert das Lebenslicht derart auszublafen; daß es ihm nicht mög lich wurde, dem Augustus die Legionen wiederzugeben, wie dieser es mehrfach verlangte. Ich will den Regenten Ernst nicht mit Varus vergleichen, denn er hat keine Legionen und Biesterfeld ist kein. Rom, aber wenn selbst ein Varus nichts gegen das . deutsche Volk ausrichten konnte, so kann ich dem Biesterfelder nur rathen, einem seiner Diener den Befehl zu ertheilen, den fürstlichen Degen einzustecken, wenn er selbst zu stolz ist, dies zu thun. Ich fand das schöne SDdmold in größter Aufregung. Schon als ich am Bahnhof keine Droschke bekam, hörte ich .Nach Berlin!- schreien. Vielleicht war es ein Reisender, der sein Coup6 suchte, aber dieser Ruf ist seit dem Jahre 1870 so geflügelt, daß man an einem der Reichshauptstadt feindlichen Ort einen Kriegsruf zu hören glaubt. Die Bevölkerung schien mir unbändig nervös. Da ich nie in Detmold gewesen war, so hatte ich sie niemals so gesehen. Ein Haufen von zwei, bis drei

beuten umorangte das fürstliche Schloß, bereit, sich vor die Thür zu stellen, wenn die. deutsche Reichsarmee anrückte. Ein sich über den Markt wälzender Mensch' grüßte einengn ihm vorübergehenden Hauptmann nicht, weil dieser auch nicht daran dachte, einen geborenen Biesterfeld zu grüßen. Wie weit aber der Haß gegen Berlin getrieben werden kann, mag der Portier meines Hotels beweisen, der, als ich mich über allerlei beklagte, mir antwortete: .Wir sollen uns besseres Pflaster anschaffen? Nein, wir wollen nichts haben, was Berlin hat. Auch

keine Stadtbahn, kein Nachtleben, keine Taxameter und keine Siegesallee. Ich würde Berlin derart in Grund und Boden schießen, daß keine dritte Etage auf der zweiten bliebe, wenn ich etwas zu sagen hätte!-. Er hat zum Glück nur dies zu sagen. Aber die Stimmung in der Stadt ist eine sehr ernste. Sie gleicht einem Pulverfaß, dem nichts als das Pulver fehlt, und jeder Funke würde eine furchtbare Explosion verursachen. Die Mücken in der Luft tanzen auf einem Vulkan. Viele Detmolder hängen an ihrem Ernst, wie der Künstler am Trapez Ein Cigarrenhändler sagte mir heute: .Schiller hat Recht: Ernst ist das ?eben-. Er fuhr dann fort: .Mich erinnert unser erhabener Erntt an Heinrich den Vierten, ja, er ist ohne Melsel der Vlertere. denn er wlll, daß jeder Biesterfelder feinen Gruß im Kopf hat, nicht nur Sonntags. Heinrichs Huhn ist etwas Materielles, aber ein Gruß etwas Ideales. Wenn unser Fürst verlangt hätte, die Officiere sollten jedem seiner Kinder, jeder seiner Tanten, oder jedem seiner Cousins ein Huhn aeben, dann hätte ick nichts dagegen gehabt, wenn ihm die Bitte abgeschlagen worden ware. Jhm ward von alle dem so dumm. daß man auf dem Mühlrad, das ihm im opse herumging, hatte spazieren radeln können. Durch die Ciaarren. die er mir verkaufte, bat er sick aber, da er wußte, daß ich von Berlin kam, derart an mir gerochen, daß ich sie alle wegwerfen mußte. Ich nannte die Eigarre: die That, von der der König im .Hamlet- sagt: .Die That ist faul, sie stinkt zum Himmel.Wle zu erwarten war. reat ssck im Lande bereits eine Partei, welche mm Frieden neigt. Ich habe schon viele Besonnene gesprochen, welche einsehen, daß sick Lippe - Detmold nicht in einen Krieg stürzen dürfe. Es ist aber merkwürdig, daß keinem von diesen Männern der einzige Faden einfällt, der aus diesem Labyrinth, wenn auch durch eine Hinterthür hinausführt. Dieser gaoen lautet wie folgt: Der Fürst will, daß die Seinen bis in's dritte und vierte Glied von den preußischen Soldaten gegrüßt werden. Die Soldaten sollen aber nur den Fürsten grüßen. Er ist die einzZae Phiole, zu der Faust sagt: Ich grüße via,', vu einzige. Sonst ist nichts zu machen, lautet der Befehl, am allerwenigsten Front. 39 ratye also, solgenden Ausweg einzuschlagen. Alle Verwandten des Fürsten arllben jeden Soldaten, der ihnen auf der Straße begegnet, die Herren und Knaben ziehen den Hut oder die Mütze, die Damen von der Großmutter abwärts machen einen Knix. . . Selbstverständlich wird ieder Soldat so höflich sein und wieder grüßen. Sr wlrd salutlren und vielleicht hmzusetzen: .rvu! oder: Wie geht's? Somit haben alle Verwandten des Fürsten einen Gruß, und der gordische Knoten ist in einer Weise durckaebauen. daß er nicht wieder sein Haupt erheben rann. Wird dieser Rath von der 5and des Fürsten gewiesen, so mag man die Laterne des Diogenes anzünden und elnen besseren suchen. Aber man wird ihn nicht finden. ErmeinnutzigeS. HartesWaserw!rddllrch Zugabevon Natron weich, was besonders bei Verwendung von hartem Wasser zum Kochen eingemachter Bohnen oder Hülsenfrüchte von großer Wichtigkeit ist. Festsitzende Glasstöpsel zu lösen. Es kommt häufig vor. daß Glasstöpsel auf Glasflaschen so fest sitzen, daß sie allen Anstrengungen, sie aus der Flasche zu lösen, spotten. Legt man nun. in solchem Falle einen starken Bindfaden um den Hals der Flasche und zieht denselben so lange hin und her, bis der Flaschenhals sich erwärmt hat, so läßt sich der Stöpsel ohne jede Schwierigkeit entfernen. Echte Goldsachen zu erkennen. Das einfachste Mittel, echtes Gold von einer goldähnlichen Legierung zu unterscheiden, besteht darin, daß man einen Feuerstein so lange an dem zu prüfenden Gegenstande reibt, bis eine glänzende Metallfärbung auf ersterem zurückbleibt. Hierauf hält man ein brennendes, stark geschwefeltes Zündhölzchen an das Abgeriebene. Verschwinde es vom Feuersteine, so war der daran geriebene (Legenuano Nicht von Gold. Weiße Schleier werden in blutwarmem Seifenwasser gewaschen, leicht ausgerungen, dann in kaltem Brunnenwasser ausgespült, gebläut, gestärkt und zwischen den Händen halb trocken geklopft, alsdann aber zum vollständigen Trocknen aufgesteckt. Schwarze Schleier taucht man in warmes Wasser, in welchem Ochsengalle aufgelöst ist, und spült sie dann kalt nach. Um solche zu steifen, zieht man sie durch Gummiwasser, klopft sie zwischen denHänden halb trocken und steckt sie dann auf. Starke Blutungen bei Verletzungen stille man durch Auflegen von Walte, die in heißes Wasser getaucht war. Trockene oder in kaltes Wasser getauchte Watte ist zwecklos. Organdykleider zeigen den Uebelstand, daß sie sich schwer waschen lassen, weil sk, sebr zart in den z Narhen sind, und sooar neutrale Seife

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