Indiana Tribüne, Volume 21, Number 358, Indianapolis, Marion County, 15 September 1898 — Page 1

o r ris vfC O rl W AC W O fvs w iy iy w vv y y y& -v l Office : No. 18 Süd Alabama Straße. Telephon 1171. Indianapolis. Indiano, Donnerstag, den J5. September (898. Noj38 Jahrgang 31

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Editorielles. Die hier in Sitzung befindliche Eiekutivbehörde der United Mine WorkerS hat Ratchford wieder zum Präsidenten gewählt und bestimmt, daß der Vizepräsident ihn so lange vertreten soll, als er an der indntrial Commission beschäftigt ist. DaS erinnert daran, daß diese Commission auf Grund der vom Kongreß angenommenen PhippS Bill eingesetzt wurde und daß eS ihre Aufgabe ist, die sozialen Zustände deS Landes zu untersuchen und geeignete Mittel zur Hebung derselben vorzuschlagen. Die Commission ist ernannt. Sie besteht auS neunzehn Mitgliedern. Darunter die Senatoren Kyle, Penrose D?antle, 'Daniel und MallorY" Die beiden Letzteren find Advokaten aus dem Süden. Penrose ist ein republikanischer Maschinenpolitiker, Kyle ist übergelaufener Populist, Reverend" und Crank Mantle ein Agent der Silberbarone. Die HauSMitglieder in der Commission find Gardaer von New Jersey, Lorimer von JllinoiS, Lovering von Massachusetts, Livingftone von Georgia und Bell von Colorado. Letzterer ist Populist, Livingstone ein Demokrat mit populiftischer Neigung,. die anderen find Republikaner. Am bekanntesten von hnen ist Lovering von Massachusetts, welcher den Antrag auf ein Amendement zur Bundesverfassung über den Normalarbeitstag gepellt hat. DaS find die vom Congreß in die Commission delegirten Mitglieder.Wie man sieht, nicht ein Einziger, den man als Mann von Bedeutung bezeichnen könnte. Die übrigen Mitglieder der Commission hatte der Präsident zu ernennen und zwar sollte er, der Bill gemäß, darauf sehen, daß alle wichtigen Industriezweige vertreten sei würde. Der Präsident ernannte : A. L. Harris von Ohio, Frank P. Sargent von JllinoiS, S. N. D. North von MassachusettS, Ellison A. Smythe von Süd Carolina, John M. Farquhar von New Fork, Eugene D. Conger von Michigan,' Thomas W. PhillepS von Pennsylvania, Charles 3. Harris von Nord Carolina und M. D. Ratchford von Indiana. Von diesen Neun könne als Ver treter der Lohnarbeiter nur angesehen werden : Sargent von den Eisenbahn arbeitern und Ratchford von den Koh lengräbern. Phillips ist der Urheber der Bill und ein sehr reicher, wie eS heißt, auch wohlmeinender Mann, Harris von Ohio und Harris von Nord Carolina sind Politiker. Conger und Farquhar sind Herausgeber von Zei tungen in Grand RapidS und Bussalo. Conger scheint ein Verwandter deS republikanischen Congreß-MitgliedeS gleichen Namen sein; Farquhar war selbst für drei Termine Congreß Mitglied. North ist Fabrikant in Massachusetts. Smythe scheint Nie mand zu kennen. Bedenkt man nun deS Weiteren, daß selbst die beiden Arbeitervertreter zu der konservativsten Sorte gehöre, welche sich über daS Niveau der Ge werkschaftSbewegung noch nicht hat er heben können, so muß man vohl seh daran zweifeln, daß bei der ganzen Geschichte irgend etvaS von Nutzen für die Arbeiter herauskommt. Man wird eine Menge Zeugen derhöeen,

Meinungen einholen, alle sein sauberlich niederschreiben und in ein paar großen Banden veröffentlichen, die kein Mensch liest. Dieö ist nicht dai erste derartige Beispiel. Einstweilen werden sich die Republikaner damit brüsten, waS sie durch Einsetzung der Commission für die Arbeiter gethan haben und später wird die Geschichte nach und nach dergessen werden. Daß eine Commission wie diese, mit zwei Ausnahmen aus Fabrikanten und Politikern bestehend, nichts Entschiedenes vorzuschlagen ha-

ben, vielmehr alleS durch die Brille deS Kapitalismus betrachten , wird, ist selbstverständlich. DaS Ganze wird zur Farce werden und derartige Dinge müssen immer zur Farce werden, so lange die Arbeiter politisch unselbfiständig und daher auch einflußlos find. - MMMiW. Wetterbericht. Zeitweilig Regen und Gewitter heute und morgen. Höchste Temperaur innerhalb der letzten 24 Stunden 77 Grad, niedrigüe 61 Grad. SchisselSVadeanstalt. Wassertemperatur 76 Grad. Unsere Sin- und Ausfuhr. W a s h i n g t o n, 15. Sept. Der amtliche AuSweiS über Ein- und AuSuhr der Ver. Staaten im Monat August ergiebt für die eingeführte Waaren einen Werth von $49,178,444, oder eine Abnahme gegen den August 1897 um etwa $9,500,000. Zollfrei waren davon Waaren im Betrage von $21.359.692. Die Ausfuhr während des Monats August repräsentirte einen Werth von $33,212,478, waS einer Zunahme gegen den August 1897 um $4,070.000 gleichkommt. Die Einfuhr von Gold belief sich auf $,822.027 und die Ausfuhr auf $1,955,903, während die Silbereinuhr sich auf $3,845.610 und die AuSuhr sich auf $4.798.478 belief. Für die 6 Monate bis zum 31. Aug. st eine Abnahme der Einfuhr um $119,913,739 gegen dieselbe Periode deS Vorjahres zu verzeichnen, und eine Steigerung der Ausfuhr um $136,976,695. Während derselben Zeit wurden für $90.000.000 Gold ein-, und für $23.000,000 ausgeführt. Die Einfuhr von Silber fiel um $963,070, die Ausfuhr diese? Metalls um $3,742,799. " D i e Golddemokraten. Chicago, 14. Sept. W. D. Bynum, der Bvrfitzer des EzkcutivcommiteS der National Partei der Golddemokraten, reichte heute dem ExecutlvComite seine Resignation ein und George Foster Peabody, von New Jork wurde zu dessen Nachfolger erwählt. Die Resignation war eine große Ueberraschung für die Führer der Partei. Ein Comite, dessen Vorsitzer Mr. Peabody ist, wurde ernannt, um eine Addresse an daS Volk vorzubereiten. C. Sey Holman, von Maine, erklärte nach der Sitzung, er beabsichtige. BynumS Verhalten untersuchen zu lassen. Der wahre Grund von BynumS Resignation als Vorsitzer der NationalPartei der Golddemokraten soll eine von der Sitzung angenommene Resolution, durch welche die Salärc aller Beamten aufgehoben wurden, gewesen sein. Schatzmeister Frenzel, von IndianapoliS, berichtete, daß nach Schluß der Campagne im Jahre 1896 $33,000 im Schatze der National- oder Golddemokratie waren. Seit, der Zeit sind $23,000 verausgabt. Man konnte ferner noch $1500 von unbezahlten Subskriptionen erhalten, wenn solche nöthig gewesen wären. Bynum erhielt $8200 als Salär, während ihm $60 als persönliche Ausgaben kreditirt waren. Der Schatzmeister berichtete. daß für die Campagne von 1897 $7700 nach Kentucky. $1700 nach Iowa, $2500 nach Ohio und $600 ach ttansas gesandt wurden. Schließlich wären noch $150 für Schreibma terialien und. Postporto verausgabt. Die zerstückelte grauenl e i ch r. vridgeport, Conn., 14. Sept. Der Rumpf der gestern aufgefundenen Leiche, welche man für die einer ermordeten Frau hält, wurde heute Morgen an derselben Stelle gefunden.

wo die übrigen Theile der Leiche, entdeckt wurden. Der obere Theil deS Rumpfes mit den Armen war in die Hälfte einer schwarzen Gummi. Wagendecke einge-

schlagen, während der untere Theil deS Rumpfes in weißeS Gummituch eingeschlagen ist, wie eS bei chirurgischen Operationen gebraucht wird. DieS und der Umstand, daß der Rumpf, wie die. Beir.e kunstgerecht getheilt sind, führt die Polizei zu der Ansicht, daß ein Arzt die Trennung vorgenommen haben muß. Der obere Theil deS Rumpfes ist unverletzt, Magen, Leber und die übrigen Theile sind vorhanden. Dagegen find auS den unteren Theile alle inneren Organe herauSgenommen. Man vermuthet deshalb, daß an dem jungen Frauenzimmer eine verbrecherische Operation von einem Arzt vorgenommen worden ist, welcher die Spuren seines Verbrechens zerstören wollte, nachdem die Person bei der Operation gestorben ist. DaS elfte Packet mit Leichentheilen fanden gestern Knaben im Jellow Mill.Fluß. ES enthielt die Beine, welche gleichfalls in weißeS Gummituch gehüllt waren, wie eS Aerzte und Hebammen brauchen. Beide Beine waren an der Hüfte abgeschnitten, und daS eine Bein war zertheilt. StwaS später sand man ein andere? Packet, welches den Kopf eines Frauenzimmer? von 25 Jahren enthielt. Derselbe war mit einem Stück Unterzeug von männlichen KleidungSstücken und Gummituch umhüllt und mit einer Corsetschnur verschnürt. 3m Munde deS Frauenzimmers steckte ein Stück Musselin, waö andeutet, daß eS damit geknebelt oder erstickt wurde. AuS der Färbung der Augen schließen Aerzte, daß die Frau vergiftet worden ein mag. Die Leiche der Kaiserin. Gens, 14 Sept. Der Sarg mit den Neberresten der verstorbenen Kaiserin von Oesterreich, gefahren aus einem mit vier Pferden bespannten Todtenwagen, gesolgt von zwei mit Blumen beladenen Wagen, wurde heute Morgen um 8:30 zum Bahnhose geleitet. Eiue große Volkßmasse war Zeuge deS Ereignisses. Der Leichenzug wurde von den Vertretern deS kaiserlichen HofeS eröffnet; dem Todtenwagen folgten die Mitglieder deS BundtöratheS mit dem Präsidenten an der Spitze. Feuerwehrleute faßten die Straßen ein. Der Leichenzug fuhr um 9 Uhr von hier ab. Der Leichenwagen war mit Silberkreuzen verziert, auf demselben befand sich ein Silberkreuz und an den vier Ecken befanden sich Vasen mit weißen Federn. Der Sarg ist auS polirtim Eichenholz mit Silberbeschlag; er war gänzlich mit Blumen bedeckt. Nach Ankunft deS TodtenwagenS und seines GesolgeS im Bahnhofe, der schwer drapirt war, wurde der Sarg zeremoniöS eingesegnet, in den Eisenbahnvagen gebracht und dort versiegelt. Die österreichischen Beamten bestiegen den Zug, der darauf von hier abfuhr. Bern, 14. Sept. Der Trauerzug mit der Leiche der Kaiserin -Elisabeth hielt in allen Hauptstädten der Schweiz kurze Zeit an. Ueberall längS der Route läuteten Kirchenglocken und an einigen Plätzen wurden Kränze überreicht. ES wird jetzt gesagt, der Mörder habe einen Brief an den Präsidenten der Schweiz geschrieben, in welchem er darum ersucht, in Luzern, wo die TodeSstrafe in Kraft ist, prozessirt zu werden. Er gesteht jetzt ein, daß er einen anarchistischen Club in Lausanne besuchte, wo beschlossen wurde, daß eine hohe Person ermordet werden solle. SechS Mitglieder deS ClubS wurden verhastet. Die Mordthat hat unter dem Volke der Schweiz Stimmung sür Wieder elnsührung der Todesstrafe erzeugt. Wien, 15. Sept. Im Sinklange mit den Wünschen deS Kaisers werden die Ueberreste der Kaiserin Elisabeth neben dem Sarge deS Kronprinzen Rudolph beigesetzt werden. Die Bei setzung am nächsten Samstag wird da her nur eine temporäre sein. , I Der Fall DreysuS. Paris, 14. Sept. Eine heute Abend veröffentlichte - halbofsizielle Note sagt : Alle Behauptungen der Zeitungen bezüglich der angeblichen Intervention

deö Präsidenten der Republik in der

Dreyfuö-Assaire sind unrichtig. DieS wird dahin gedeutet, daß eS keine PräsidentenkrifiS geben wird. ES wird jetzt als sicher angenommen,' daß General Zulinden, der Kriegsminister, am Samstag refigniren wird, nachdem alle Anstrengungen seiner Collegen, ihn zur Annahme der Revifion zu bereden, fehlschlugen. Wenn sein Nachfolger ernannt ist, wird derselbe daS Kassationsgericht schon für die Revision in Thätigkeit finden. Feindseligkeiten gegen Italiener. T r i e st, 15. Sept. Die Demonstrattonen gegen Italiener wurden hier gestern Abend erneuert. Da man einen Angr.ff aus den italienischen Club befürchtete, so wurde eine Abtheilung von 200 Polizisten zur Bewachung deS Gebäudes auSgesandt. Polizisten und Soldaten verhafteten 120 Ruhestörer, von '.denen viele Waffen im Besitze hatten. -- England macht Ernst. Candia, auf Kreta, 15. Sept. Rear Admiral Gerald Noel, der BefehlShaber deö britischen Geschwaders in den kretensischen Gewässern, hat dem türkischen Militär-Gouvernör Eihem Pascha ein Ultimatum zugestellt, in welchem er fordert, daß ihm innerhalb 48 Stunden die Rädelsführer deS jüngsten Gemetzels ausgeliefert, daS Fort und die Befestigungen, die die Stadt beherrschen, übergeben und die muselmännischen Truppen entwaffnet würden.. a AuS Spanien. Madrid. 15. Sevt. Premier Sagzsta hat die Unterschrift der KöniginRegentin zu einem Erlaß für Vertagung der CorteS erlangt und damit sind die stürmischen Sitzungen deS SenatS beendet. General Primo de Rivero verlangte im Senat eine Untersuchung seiner Verwaltung der Philippinen und sagte dabei, die Angrisse deö Grafen AlmeuaS wären nur für den Mund eines miserablen Verleumders" passend. Graf AlmenaS versuchte zu antworten, alö Tenor Sagasta den Erlaß zur Vertagung der CorteS verlas. Graf AlmenaS und General Rivera näherten sich, getrennt, dem Präsidenten in feindlicher Weise und eS wird ein Duell erwartet. Premier Sagasta verlas später den Erlaß in der Deputirtenkammer. Man erwartet, daß die spanischen Friedenkcommissäre ohne Verzögerung ernannt werden. Eine Behauptung deS Paris", daß die Ver. Staaten $20,000,000 Scha denersatz für amerikanische Bürger, die durch den Aufstand' aus Cuba Verluste erlitten, zu fordern beabsichtigen, hat einen peinlichen Eindruck gemacht. Die spanischen FriedenS-Commissüre werden stark.dagegen opponiren, man befürchtet aber, daß die Wer. Staaten erbarmungöloö sein und ihre Vortheile biS zum Aeußersten verfolgen werden. Madrid, 15. Sept. Die Königin - Regentin unterzeichnete heute Abend die Gutheißung . deö Frieden?Protokolls. Die Regierung hatte- beabsichtigt, daß die Corteö in Sitzung bleihen sollten bis eine Vorlage sür die Suöpendirung der konstitutionellen Garantieen passirt sei; die bedrohliche Agitation deS Generals Polavieja und Anderer und die Spaltung in der liberalen und konservativen Partei überzeugten aber Tenor Sagasta von der Rathsamkeit der Schließung der Debatten, welche das Fortschreiten der FriedenSunterHandlungen gehindert haben würde.' ,, Die CorteS werden zur Ratisizttung deS Friedens wieder berufen werden. OchiNS.Nachrichten. Angekommen in: New Jork: Spaarndam" von Rotterdam. Southampton: Pennland" von New Jork. ' New Jork: Weimar" von Bremen; Servia" von Liverpool; Rhynland" von Southampton; Georgie" von Liverpool; Trave" von Bremen. Bonloane: ..Werkendam" von New Jork. ' - , in Vüullerö Weinstube, 210 k 212 Nord Meridian Str. Nncho'S Cigarrenladen befindet sich in No. 199 OS Oashinzts Ctt.

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