Indiana Tribüne, Volume 21, Number 357, Indianapolis, Marion County, 14 September 1898 — Page 3

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..Ich Kabe VaScaretS Wege Schlaslo, Ntkeit gebraucht., an der ich länger ali zwauzig Ja re gelitten k,ade. und ich kann sagen, daß Eatcarets mir mehr erleick terun g gebracht baden, ali irgend ei andres Mittel, lai ,ch je versuchte. Ich werde sie sicher memlnrkunoen kmx-evien. da sie auti tat sind, all waS sie empfohlen werden. 20. Gillard. Hljin, Jll. LAXIR DON-BONS ngenebm, schmackbafk. wirksam. Schmecken gut, tdu put, machen krank oder schwach, p?r.,rlacdk keine cdmerjen. iuc,25cf5üc. Heile erstopsnng. Blrrllae; Kpm4j Comptoj, fblraga, Noatrtal, !iw Y.rfc. 31 8 K si Tst "H s vertäust und garantiert von all? xotdkern zur Heilung der Tadals gewohubeik. C. C. EYERTS, Deutscher Zahn - Arzt. ?!o. 8j Nord Peansdlda! tr. a i kird aus Wunsch angttocnbf. Dr. Louis Eurckhardt, Slo. 1134 SÜD Mnidian Straße. Sprechstunden : 9 Morgen und 7 bendS. Willoughby Block. 224 'Nord Meridian Straße. Spre'ch stunden: 2 4 Nachmittag. Tel. 2.12:1. Dr. I. WiiHler, 120 Sst PlcSnrty Str. xrkchstunden : 8 fiis 9 Nhr Äerm. ; 2 1518 2 . h? achm.; 8 bis 9 Uhr Abend. Telephon 1446. - ?r?chstundrn : onrttaa um vormittagt. Die Osflce von Dr. H. PINK und Dr. COLE, befindet sich in S!o. 21 Ost Dliio Straße. &- Tilexho 5!o. 927 wie 6155. WALTER FRANZ, Zahn-Arzt, N. S0j Ost Wartet etrafce. Eolftn lock. AImmn 4Z. Offtct.eiunt: 9biII2Vm., 1 U5 5till.,T litt bind. Cnntaal von II) Uhr Srn. III 3 Nhr Kl V7V 'i m.kr RIPANS TABUttS Are intended sor cfuldren, ladic tnd all who prefer a medicine disguued a cotv r - ri t t I iccnone ry. i ncy may now oc naa ipui uo In Tin Boxes. seventv-two In a boxV . , 4 pricc twcnty-sivc cent or sive boxe sor one dollar Any druggist get them . ... ii you .nsisi, ano iney may aiwj oc ebtamea by rcmittißgthe pnecto n. r! . .t t' j III KlsJdUS V1IW11UL1I Conipanyüi - ftfW DfKÜWi.- :4:.iji:n rtTXlrr-rIrTtI 1 71 Ort9 Kiitffjfiismrifrtnifsf. -fcWW .l.MJ H.l.lllIIJ. IJechisbuFeau 1 öoioriat von 0 tt ff IT.! UIUlVflliriMI w . Mi iai iuiiAivu ii vtwab i W 532 Vine St , Uincinnati, üM 8 TH ist ersannt baS älteste. Btitüerbrei IH M teste und zuverlässigste in Amerika 3 e m und Deut chlanv, und aue nivruqe vi a k w S Ervschaften und echte, Ij ii G rr ft XrtTT 4 w ftn El H Hä.ide legen, und versichert sein, daß tuitit MtUH ytnmtiir A i öl vollmachts-Aufträae Ll J! . . ' ... ii ig ritt gleichem Ciser uns genauer ecyls tu lB lenninit tr.irbt unS aemisienbast ttt ß j UUgt toirKu. , Diosftzie2,'iste E .......... K r. r - u ii t i ii. vermisster Erben lil viro v0v4viiiiic9 m oicjin viaiu vmfct rLrTr-'-- -t; ; 1 -yfzlL-TJ, lL lf 1 X 1 kl.C Bf.it M. mmmm4 vAAv BO YEARS. EArfcltitrue. r c C I I v ,A Tradc Marks .u-O Designs l-rit Copyrights Ac Anrr6 iendSn? ketch und decr1ption rotf onlrtilr scertain onr pinion free whether ma lhTentlori Uprobutly patentable. Oommanlcj. UoM rtrlrtlTcwnfldentUL Handbnokon Patent ,ent frei OMeat Patents talen throueh Munn A C. wcolTi nteial notiee, withoat cburtr. In thm Scientific Htnerican. A bandaoinely mostrt4 weefcly. Irwt ; Nation of T enutic Inuu Mj ypr: iour raonuu, u zU &CO.36IBroadwa,-iiBWjeu BrücU üfflceTl F PU WaAlagton. V. U M. Gierige, Dentsöber ; Änchbindev. 417 Ost M:Carty Str. Ecke Eaft. Up Stain. Ctxr arl tJlr.ptatit,7 Cld SlaliaiStrftl Irnnit iffekill' tflt m& ratoac AdoIpHa' IPffey, (Oli rrcodoa k ElgliU nrr nnk1li iTwnTiQlfltm lütUrjr Xiuuamiwij Corrcspondont etc No. 97O West Walnut St.

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. Mesenpastor. Kriminalroman von Drietrich Theden. (gottct)unö.) Jcy weik nicht." sagte Johannsen. auf den die Beweiskraft der richterlichen Argumente wahrhaft erdrückend wirkte. ' Ick frage bestimmter: halten Sie ein Glied Ihrer Gemeinde des inFrage stehenden Verbrechens für fähig und hegen Sie irgend einen Verdacht?" Nein, weder das eine noch das andre." ' Muthmaßen Sie, daß ein Fremder sich des Verbrechens schuldig gemacht haben konnte?" Ich habe auch dafür keinen Anhalt." Pflegte Peter Skagen nach Einbruch des Abends überhaupt noch Ihr Haus zu vulassen?" - Ich hatte es ihm verboten und habe keinen Beweis, daß er dem Verbot entgegengehandelt hat. Tagsüber trieb er sich allerdings zuweilen umher." ; ; Nun, mir scheint, Sie müßten selbst anerkennen, daß jede Möglichkeit des Mordes von anderer Seite mehr und mehr zu schwinden beginnt. Sie wisser. selbst nicht, wer ein Interesse daran gehabt halben konnte, das Verbrechen zu begehen; Sie geben zu, daß der Skaaen Ihr Haus nicht verlassen ha ben dürste und daß Sie mit ihm durchaus allem gewesen sind ja, welche andere Lösung ist denn da noch denkbar, als dle lm Sinne der Anklage?" .Ich entsinne mich sagte Johannsen unsicher, daß am Morgen nach dem Verschwinden Skagens das Fenper in seiner Kammer von Frau Onx offen gefunden wurde." Frau Owe wurde vorgerufen und bestätiate die Aussaqe des Vastors. .Die Staatsanwaltschaft legt aus diesen Umstand kein Gewicht." erklärte Carlsen. Sie mmmt an, daß der Angeklagte selbst die Manipulation des Fensteröffnens vorgenommen hat, um damit den Anschein emer Flucht des Ermordeten zu erwecken. Der Vorsitzende blätterte suchend m den Acten. .Die Anklage findet es auffallend, daß Sie bei der Ezhumation nicht zugegen waren. .Der Be chuldiate bat sich dem Acte auf memen Rath entzogen," erklärte Dr. Dürhus. Ich erwartete überzeugt eme frevlerische Posse und wollte lhm die Aufregung ersparen..Die Anklage begründet die Abwesenheit mit dem Bewußtsein der Schuld. Da ein Zuaeständniß des Angeklagten' auf Grund der bisherigen Feststellungen, obwohl diese schwerwiegender und überzeugender Natur sind, nicht zu erlangen ist, beginne ich mit der Vernehmung der Zeugen. Die Zeugen sind: Sophus Markward und Peter Hansen. Großbauem in Holby. und Soren Sorenien. Kaufmann m Holby. Wird von dem Angeklagten gegen diese Zeugen, oder gegen 'emen derselben, ein Einwand erhoben?" Niels Johannsen schüttelte derneinend den Kopf und sah mit weitgeöffneten Augen aus Sophus Manward, c. r 'r , , i rt . . 3 , als vieier lcrncppcnocn ganges vor trat und seine breite Brust in erregtem Athem sich hob. Ich fordere Sie auf. Herr Zeuge, nach bestem Wissen und Gewissen aus: zusagen, was Sie in der Nacht vom 16. zum 17. Juni vorigen Jahres :m Garten des Pastors Niels Johannsen zu Holby beobachtet haben! : In den Raum herrschte .ine Todten stille, und die gleiche athemlose Spannung erregte den Gerichtshof, den An geklagten, die Zeugen und das Publikum. i Sophus Markward warf einen Blick auf den Angeklagten und erklärte mit heiserer, stockender, oft abgerissener Stimme: Es ist der schwerste Augenblick rn1 meinem Leben, daß ich gegen denMann aussagen muß, den memen Freund zu nennen ich stolz war, den ich bis aus den Grund seines selbstlosen, lauteren Herzens zu kennen glaubte und noch glaube, und den ich beschuldigen milk,. weil ich mit eigenen Augen ' gesehen habe, was ich weder erklaren noch fas sen kann. Wir kamen von Nissen. Wir hatten Dreikärt gespielt. Als wir am Garten des Pastorhauses angelangt waren, hörten wir ein eigenthümliches Geräusch, blickten über die Mauer und gewahrten den Pastor in einer Ecke grabend, in der in der nordöstlichen. Der Mond hatte dle Wolken durchbro: chen und tauchte den Garten und die Landschaft in helleö Licht. Ich muß mich daran erinnern, wenn ich glauben soll, daß nicht ein Irrthum, ein Phantasieblld uns narrte ... Hatten Sie den Abend ungewöhnllch viel getrunken?" fragte der Prast dent. Markward wehrte verneinend ab. Wir waren nüchtern, alle : drei,- und was wir sahen eine Täuschung eme Täuschung war ausgeschlossen. : Die Erregung drohte dem Zeugen die Stimme zu ersticken. ! . Bleiben Sie ruhig," mahnte der Präsident. Erkannten Sie das Gesicht des Pastors?" ; Nein, über dle Kleidung machte das unnöthig. Niemand in Holby besitzt oder trägt eine ähnliche. Der graue Stoff des Schlafrockes erhielt im Mondlicht eine fast silberne Färbung. ion der.siÄ die grünen Sammetausschlage und das schwarze, seideneKäppi scharf avhoden. - - ! Niels Johannsen zitterte, über seine Lippen flog ern Nus mahlosen Staunens. -Um welche Stunde war das?' fragte der Präsident den Zeugen toth ter. Um Kalb zwölf Der Grabende bemerkte Sie nicht?' Wohl nicht . Er ließ sich nicht stören?" .Nein.". - . , . .. ! Sie zogen sich zurück, ohne den Pa stör anzurufen?- - rDas war nicht uftrS Amtes. So

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vaiv wir den Pastor erkannt hatten,

gmqen wir. unseres Weges. Der Vorsitzende erhob sich feierlich.' . yerr Mge, sind (sie bereit. Ihre Aussage vollinhaltlich eidlich zu erharten? Haben Sie nichts über Ihr Wissen hinzugefügt und nichts von Bedeutung für oder gegen den Angeklagten fortgelassen?" . Ich habe die Wahrheit gesagt." Mein Amt schreibt mir vor, Sie auf die Bedeutung des Eides hinzuweisen. Sie. sind ein gläubiger Christ und werden wissen, daß der Eid die heiligste, bindendste Form des Gelübdes ist, und daß das Bibelwort seinen Mißbrauch mit unauslöschlichemFluche bedroht. Ihr Leumund. Ihre Unbefcholtenheit, Herr Zeuge, Ihre Aeußerungen der Theilnahme gegen den Angeklagten bürgen mir dafür, daß ich auch auf die Ahndung, welche die gesetzlichen Normen dem Mißbrauche des Eides , folgen lassen, nicht weiter einzugehen brauche. Wenn ich noch ausspreche, daß Sie durch keinen Vorsatz und keine Rücksicht bei der Eideslegung sich leiten lassen, sondern nichts als die reine, klare Wahrheit aussagen und bestätigen sollen, so glaube ich. Ihnen die Wichtigkeit des Schwures hinrei chend ins Gedächtniß gerufen zu haben. Ich ersuche den Gerichtsschreiher, die Aussage des Zeugen laut vorzulesen . . ." Der Gerichtsschrelber kam dem Befehl nach, und der Präsident fuhr fort: Wenn Sie diese Aussage mit Jhrem Eide bekräftigen wollen, fo erheben Sie die rechte Hand und sprechen Sie die Worte des EideS mir nach!" Alle Anwesenden erhoben sich. Ich schwöre bei Gott dem Allmächiaen und Allwissenden" beaann der Präsident, und der Zeuge sprach die Worte nach daß ich nach bestem Wissen die reine Wahrheit gesagt nichts verschwiegen und nichts hinzugesetzt habe so wahr mir Gott helfe!" t Hansen und Sorensen deckten sich in ihren Aussagen mit dem ersten Zeugen. Wahrend xt verelvigt wuroen. tastete sich Johannsen mit den nervös zuckenden Fingern über die Stirn und die Augen und deckte sekundenlang die hämmernden Schläfen. Er schien dergessen zu haben, wer um ihn war: ein Einziger Gedanke beseelte ihn. ließ ihn die Äugen schließen und im schweren inneren Kampfe nach Klarheit ringen. Nach innen blieb auch der Blick gerichtet, als er den grauen Kops neigte. ausdruckslos zur Seite sah und .mit leiser Stimme um das Wort bat. I Ich habe mcht.am Wege gelebt, be gann er, und jedes einzelne Wort schien um seine Loslosung ringen zu müssen, und bin der Welt fremd ge worden. Die Brandung hat nur einmal an mein Lebensschiff geschlagen, als ich jung war und ein Lernender noch. Seit das stille Heim an derNordsee Mich aufnahm, war der Larm für mich verstummt, und die Zweifel an Menschen und Menschenwerth, die in der Jugend nicht tiefer hatten Wurzel fassen können, schwanden dahin und fanden auch keine Nahrung wieder, wenn ein Schrei aus den fernen Centren des Verkehrs und der Massenhäusung von ringenden Menschen verweht zu mir herüber drang. Mein Weib, mein Kind, meine Gemeinde umfingen mein Denken und Wünschen. Für sie sorgte, in ihnen lebte ich. Und es war in gesegnetes Leben; denn die Ge memde ehrte mich. Weib und Kmd hingen an mir mit Liebe. Darüber sind die Jahre gegangen und haben sich gereiht zu Decennien. Mem Weib chlaft in kuhler Erde, mein einziges Kind will dem Manne folgen, den ihr Herz erwählt hat, und die im stillen, fernen Dorfe jung warm, sind alt geworden mit mir. Ja, alt! Alt! Ich bin alt geworden; die Kraft ist verloren. das Zagen, das Schwanken ist über Mich gekommen. Ich bin nicht mehr werth, heimzukehren zu den Theuren, die nach mir verlangen, denn ich bin nicht mehr fähig, mir Rechenschaft zu geben über Schritt und Tritt in meinein Thun. Wie der Schnitter über das Feld geht und den Segen Gottes nieverlegt, so ist das Alter über mich gekommen und hat die Kraft gemäht und die Seele gebrochen zum Dürren. Ihr aber, die ihr mich in Schutz nehmt im Angesichte Gottes, und die ihr mich belasten mußt mit heiligem Eidschwur, ihr sollt nicht Rücksicht nehmen auf Alter und Gebrechen, ihr sollt und mag es hart sein die Friesentreue be wahren und die Wahrheit bekräftigen vor Gott und Menschen! Und daß ich es sage laut und freudig: Mag die Sunde der Welt gewachsen sein, mogen die Rufer im Streite recht haben. yle da klagen über unaufhaltsame Zunähme der Verrohung und Verwilderung von Jugend und Alter, mögen sie tausendfach im Rechte fem mit der kal ten und grausamen Hypothese, daß eine neue Sundfluth Nicht ausreichen wurde, die Grauel und Loster hinwegzuwaschen von der entheiligten Erde: Sünde mag an Sünde sich aufgerichtet und verbreitet haben, wo die Menschen sich häuften und knäuelten zur wirren. schütz- und zügellosen, Gott entratye rten Masse aber nimmermehr ist die Saat der Verderbnik dorthin gedrun aen und verpestend aufgegangen, wo die Treue im Herzen und der lebendige Glaube an den Schöpfer die Menschen wappnete und feite! Wahrheit, Sitte. Glaube gottlob! sie gelten noch im Friesenlande, und die Treue sie wohnt noch in den Herzen der Friesen echt und unantastbar! Mem Gedachtniß und meinDenken versagen; ich entsinne mich nicht der That und kann nicht fassen, welcher Dämon mich geleitet haben sollte. Aber ihr Zeugen vor dem höchsten Richter, ihr heimathlichen Freunde, ihr Friesenmänner von altem Schrot und Korn: ich zweifle nicht an Euch! Ich glaubte die Wahrheit. die ich gesucht habe mein Leben lang, zu sagen mit meinem Nein: Ihr sagt sie vor Gott mit dreifachem Ja! Ja denn, ja! Ich bin schuldigr i Der Pastor brach zusammen. ; Entgeistert starrte Ernst Dürhus lüf-den Ohnmächtigen, wie ein dumpser. einziger Schrei tönte es von den Zuschauerbänken. . SophuS Markward stand, noch' im

Vordergrund, und sein lauter, oeschwörender Ruf fand einen Wiederhall in hundert wild schlagenden Herzen: Und nein: ich glaube es doch nicht!" Johannsen wurde hinausgetragen. Die Aerzte eilten nach. Der Präsident vertagte die VerHandlung auf eine halbe Stunde. Elftes'lläpitel. . Nach Wiederaufnahme der VerHandlung erfolgte die Vernehmung bei Entlastungszeugen. Niels Johannsen hatte seinen Platz auf der Anklagedank wieder eingenommen. Er war leichenblaß, starrte regungslos vor sich nieder und schien-weder zu sehen noch zu hören, was um ihn vorging. Als der letzte Zeuge abgetreten war. erhob sich 'der Staatsanwalt, um in kurzer, schonungsloserNede zusammenzufassen, was zu Ungunsten des Angeklagten zu deuten war. Aus Haltung und Gebärden des hohen, hageren Mannes war nicht zu erkennen, ob irgend ein Moment während der VerHandlung seine persönliche Theilnahme hatte rege werden lassen; er stand hochaufgerichtet, seine Züge waren verschlössen, seine Stimme klang metallisch fest.

Wir erleben," begann er, das zui.i Glück in deutschen Landen seltene Schauspiel, daß vor die Schranken des Strafgerichts ein Mann gerufen wird, der mehr als ein anderer vor dieser Stelle geschützt sein sollte. Ich erblicke weder in einem Berufe noch im Grade der Bildung ein vorbeugendes Mittel gegen menschliches Irren und Fallen ; wenn aber ein Mann, der durch ein Vertrauensamt ausgezeichnet und durch hohe Bildung fähig war, die Tragweite seiner Handlungen zu ermessen, doch jählings zu Fall kommt, so hat er damit die Achtung vor seinem Stande und den daraus entspringenden Pflichten um so schärfer verletzt und darf nicht den Anspruch erheben auf Rücksichten, die er selbst verwirkt har. Ich lasse dahingestellt, was dem heutin Angeklagten aus seiner Vergangcnheit nachzurühmen ist ; ich will nicht untersuchen, ob das von den geehrten Herren Entlastungszeugen aufperollte Bild dieser Vergangenheit so fleckenlos war. daß die That, die den Gegenstand der Anklage bildet, davon um so greller und zu um so schärferer Ahndung herausfordernd abstechen würde. Aber es ist meines Amtes, das zweifellos vorliegende Verbrechen zur Aufklärung und Sühne zu bringen. und in dieser Aufgabe kann mich keine Sentimentalität, keine Rücksicht auf Alter und Würde beirren, die ich überall anders lebhaft anerkenne, nur nicht hier. iFor sezung folgt.) UM Zahrende Leute. Von Hermann Bang. C5 war hoch gen Norden. Dront' l-eim hatten wir des Nachts verlassen welche Nacht: klar wie Aether lag die matt dämmernde Luft über dem lautlosen Meer, aus welchem die Klip pen still sich erhoben. Nun war eS Morgen geworden und voller Tag. während unser schweres Nordlandschiff sich gen Süden längs der Küste durch die See hindurcharbeitete, welche am Schluß des Maienmonats, noch als letzte Erinnerung an die Winterstürme dröhnte.. Wir fuhren durch Sunde und Fjorde. Mitunter kamen wir Felsen und Scharen ganz nahe, sodaß sie gleich großen, versteinerten Seeunzeheuern erschienen, mitunter lenkte das Schiff wieder hinaus auf das offene Meer, das in der Sonne erglänzte. Wir liefen einige Handelsplätze an ein paar dieser kleinen, melancholischen Orte, wo drei bis vier ärmliche Häuser einsam am Fuße eines nackten Felsen liegen. An einem solchen Handelsplatz ka'men die Musikanten" an Bord, sieben Mann, mit der Mütze in der Hand, ganz ängstlich, trat der Führer zum Eapitain und fragte in seinem treuher zigen bayerischen Dialekt: od sie wohl mitreisen und als Ersatz sür die Herr schaffen spielen dürsten. Ter Eapitain sagte: Nun wenn Ihr hübsch spielt, können wir morgen weiter darüber sprechen." Na und wie spielten sie! Als gelte eZ das Leben, so tuteten sie in die alten Hörner. Fatinitza" und den Lustigen Krieg." Und selbst Mendelssohnö Hochzeitsmarsch" bliesen sie einander in die Ohren aus ihren sieben Hörnern. . ES waren lauter junge Leute mit gutmüthigen, bartlosen Gesichtern un ter ihren Mützen. Der Wind griff in ihre dünnen, agbeschlrnenen it leider, und die Hände und die Hörner wurden roth und blau denn der Wind war kalt doch sie bliesen tapser daraus IoS Mit ausgeblasenen Backen, die Au gen aus den Capitain, welcher aus der Kommandobrücke stand, gerichtet, als ob sie ihn fortwährend fragen wollten: Bekommen wir freie Passage?" .'Die See ging höher und das große Schiff schlenkerte schwer. Die Passa giere gingen hinab und streckten den Rücken auf die Sophas in den Kajüten. Aber die Musikanten fuhren fort: todtenblaß sehr blaß und srierend spielten sie darauf lo5 ... Dann wurde einer von ihnen krank (die See ging doch) und dann der . nächste. Schon spielten nur noch vier tapfere Männer so heiter, daß es ein Jammer war. eS mit anzuhören. Aber auch sie mußten eS aufgeben und in ihren dünnen Jacken lagen sie bleich und krank an den Schisssselten. Gegen Abend wurde das Wetter stll lcr. und als die Passagiere durch die große Glocke des Hofmeisters zu Tisch gerufen wurden, hörten wir plötzlich unser .Hof'Orchester" wieder anrnm men. Etwas klagend begannen sie wohl, aber bald ging es besser. Als das Nachtessen zu Ende, war. ließen wir den Spielleuten Bier brm gen. Sie hatten ihr Butterbrot her vorgenommen und verzehrten eL in einer Ecke. Ich begann mit ihnen zu sprechen, fragte sie, woher sie kämev und wobm sie letzt wollten.

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Glückliche Müttern

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V M A C U-V cx Sie kamen vom Norden, saate der Führer, der für sie alle sprach. dort hätten sie gespielt während des Win' tcrs und wäien von Ort zu Ort, von Haus zu Haus gezogen .. . 'Soit oben?" fragte ich. Wührend des Winters?" Im Wotembn:," erwiderte er. Im November? Gerade zur Zeit der dichtesten Finsterniß, wenn der 'türm unwideistehllch vom Meer herüberbraust?" ... Ja," sagte er, dann wollen die Leute dort oben gerade am liebsten ein wenig Musik haben." Freilich," erwiderte ich das ist wahr." Ich sah dieses Leben im Norden vor mir, gelebt in Monaten wie in einer langen unwirschen Nacht, und ich dachte mlrdlese sieben armen dünnbekleideten Spielleute nach einer taqelanqen Wan derung des Abends ein Haus erreichen und sür das Abendessen und Nachtlager aus Heu aufspielen . . . nnd ein Trinkschilling, wie er gerade fiel . . . und am nächsten Morgen ging der Weg weiter . . . Und letzt geht die Reise heimwärts?" fragte ich dann. Ja letzt ginge es der Hcimath zu . . . nach Bayern . . . Ja a," mattn ste alle, und da die sechs Mann sich erhoben hatten, um die Beine nach dem Essen ein wenig zu bewegen, vertraute mir der Fuhrer seinen Zukunsts-Traum an: zu spielen und zu sparen, um sich einen kleinen Flecken Erde und em Haus zu der Erde daheim daheim in Bayern zu kaufen ... Er schwieg einen Augenblick. D.inn sagte er ganz furchtsam und blickte mich mit ein paar bittenden - Augen an: Ob der Capitain uns wohl sreie Reise gewähren wird?" .Ja," sagte ich, indem ich dem Spielmann die Hand reichte, Sie be kommen sicher freie Reise." Der Abend brach herein. Dichter wurde die Dämmerung über dem Meer. Die Musikanten spielten munter auf ihren heiseren Hörnern, während daS Nordlandschiff an Felsen und Schären vorüber glitt immer mehr gen Eüdzn gen Bayern. Chinesische Aerzte. Dr. Wenhon. ein Ant der britischen Mission in China erzählt Einiges über ferne Thätigkeit unter den Söhnen des himmlischen Reiches, das auf die Fähigkeiten seiner chinesischen College gerade kein gutes Licht wirft. Danach sind die letzteren nicht im Stande, auch nur die einfachsten Operationen vorzunehmen, wie zur Ll.der zu lassen, ein ausgerenktes Glied wieder in die richtige Lage zu bringen etc. Als Dr. Wenyon nun seine Praxis begann, hatte er von allen Seiten großen Zulauf. Das war natürlich den einheimischen Aerzten, ein Dorn im Auge, und so eröffneten sie denn, um sich ihren Einfluß auf d Bevölkerung nicht entschlüpfen zu lassen und den verhaßten fremden der Kundsckast zu berauben, in dessen Nähe selbst ein Hospital. dem sie den Namen Halle der zehnnusend Tugenden" gaben. Allein die Leidenden verlieken die .öalle der Tuaenden" regelmäßig als Leichen, und der einziae Trost, der den Hinterbliebenen zu Theil wurde, war dann, stets die ca. - r . n c:i. Ieiuelluilg, cd ja roerngiicn ui cm prachtlges Begrabmß Sorge gelragen Den Kranken erschien es aber dock an genehmer, wenn ihnen statt eines schonen Sarges die Genesung bevorstand, und so kamen sie nachwie vor zu Tr OSönheit fltzt im Olnt. Reines Olut bedeutet reine Haut. Ohne diese keine oüönheit. Eaöca retö, Candy Cathartie reinigen bat vlut, kräftigen die Leber und entfernen alleö Unreine aus de Körper. Fangen Sie heute an, Pusteln, OescZvüre, Nitesser und so tttittk zu vertreiben. Oüönlzett für 10c. Sn ass,n nniirVi RitVT-iffüüri i. TifVtf .Ml 9J I .""

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