Indiana Tribüne, Volume 21, Number 357, Indianapolis, Marion County, 14 September 1898 — Page 1
o O rlC AVrfC rl -W ox k i. V y iy ly w vi w O A O U' Office : No. 18 Süd Mabama Straße. Telephon 1171 Indianapolis, Indiano, Mittwoch, den 14. September 1898. Jahrgang 81 No!337
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Clfrtffi Friedrich Ballweg. am 13. tpt. WUUU . im Aller von 73 Jahren. Legräbnib Donnerstag achmittag um 2),' Uhr ora TrauerhaZ, R. 1411 C5d Mnidian Etraße u. Freund sind eingeladen. Tie trauernden Hinterbliebenen.
Georce Hermann & ? . ÄnSucf V , fc - Ssichenösststtee, Office : 26 Süd Delawarefte. : 120, 122, 124, 12, 128 Ost Pesrlft Zlevbon an. Off, Tat und VSt. b 12. bis 17. September. Offen Tags und Abends. Abends beleuchtet. clilaclif von Manila urd W Pains Feuerwerk Abends. Keine reserdirte? Sitze. ''.'" IFairvievr IPark! Bis auf Weiteres laufen die Wagen der College Avenue und Union Bahn Hof Linien durch nach dem Fairvie Park, ebenso wie die Wagen der Illinois Str. Linie jetzt. Transfers von und auf allen Linien. Wben Band Sonntag Nachmittag und Abends. ZentZcher . . . Kindergarten. Eröffnung m 3. Oktober, im Anbau der Tabernac!e.Kirch?, Ecke der Clftea und Meridian Straße, unter Leitung erfahren r Lchr erinren. Usern adresfire : Dr. Wni, Jaeger. No. 13 Ost eist? Straß?. i Kinder werde per Wagen abgeholt. cllllclllcl üailBB, Männerchor Halle. Feinstes Rest anvant und altdeutsche Wirthschaft. Beste deutsche 5t üche. Liter's 6pfctal 23rett an Zapf. Die feinsten Weine, Liquore un Cigarren. Zn?ei Kege' bahnen stehen zur Verfügung. Vorzüglicher Frühstücks-, Mittag? - unb LbenlUfch. Franz Büddicker, 337 Gst Washington Straße. Telephon 1002. -Turner Bau- und Spar-Verein hm - tanteg uri W von 3 Direktoren. -Samstag Abend, 8. Oktober '98 UN Deutschen Hans. Albert . !etzger. Präsident. Armin Bb, Cekreta.. Zum Selbstrasiren :: Star :: afety tor 1.50. 61as.VayEiiÖo 29ä?31 West Washwgtonstr.
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Gditorielles. Mit Entsetzen kann man nur an die Folgen denken, welche eingetreten waren, wenn eö gestern Abend dem
Zugführer des Knickerbocker TrainS nicht gelungen wäre, seinen Zug ge rade noch ein paar Fuß von dem Straßenwagen entfernt zum Stillstand zu bringen. Soll man sich noch darüber entrüsten, daß die Eisenbahnzüge auf ebenem Boden durch die Straßen fahren? Soll man sich noch darüber entrüsten, daß die Eisenbahngesellschasten die Stadt regieren? ES nützt nichte und eS wird beim Alten bleiben. . Wir haben hier zwei politische Hauptparteien und die meisten der Bürger sind keiner anderen Begeisterung sähig als für eine dieser Parteien. Ob der Kandidat der Partei ein Lump ist oder ein anständiger Mann, ob die Partei waS Vernünftig geS will oder nicht, ob ihre Sünden bis zum Himmel stinken oder nicht : man stimmt für seine Partei und haßt den, der eS nicht thut. Und eS ist dabei leider eine Thatsache, daß ein großer Theil deS DeutschthumS in politischer Intoleranz die Amerikaner noch übertrifft und für politische Unabhängigkeit und Selbständigkeit kein Verstandniß hat. Da bleibt denn immer alle? hübsch beim Alten und man kann sich nur freuen, wenn man nicht selber daS Opfer eine? Unglücks wird. - Der Verein der Fabrikinspektoren hatte dieser Tage in Boston seine Jahresversammlung. Daß Leute großen geistigen KaliberS solche Stellungen bekommen, ist bei Um politischen System unseres Landes völlig auSgeschlössen, trotzdem gerade in diesem Amte Wissen, Erfahrung und weitfichtige, großherzige Auffassung allein eine ersprießliche Thätigkeit ermöglichen. Die gegenwärtige Generation wird eS wohl kaum erleben, daß amerikanische Fabrikinspektoren so großartige klassische Berichte liesern, wie die englischen Fabrikinspektoren. Welchen KaliberS die amerikanischen Fabrikinspektoren sind, läßt sich daran erkennen, daß Leary von New Aork alS einzige Kur die Beschränkung der EinWanderung empfiehlt und daß Müllen von Pennsylvania gegen die Gesetze zur Beschränkung der Kinderarbeit sprach. Seine Stellung motivirte er damit, daß dadurch, .daß man Kindern unter dem Alter von dreizehn Jahren den Eintritt in die Fabrik versage, daS Land innerhalb fünfundzwanzig Jahre aller mechanischen Geschicklichkeit beraubt werde, denn der Ehrgeiz der Kleinen bestehe sofort darin, neue Maschinen zu erfinden. AlS ob die Eisinder auS den Reihen Derer hervorgingen, welche schon mit dem dreizehnten Jahre die Schule verlassen und in die Fabrik gehen müssen. Um Gründe sind solche Leute aber niemals verlegen. -- College Werner vom Philadelphia Tagblatt" ist ein scharfer Beobachter politischer Begebenheiten und seine Darstellung der Ursachen, welche dem FriedenSerlaß deS Zaren zu Grunde liegen, sind so interessant, daß wir unS veranlaßt fühlen, sie an dieser Stelle wiederzugeben. Er sagt: Vielfach ist genommen worden, daß die Aktion deS Zaren geradezu ein Schlag gegen Frankreich sei und verschieden? französische Zeitungen haben eS selbst so aufgefaßt. Denn wenn überhaupt von einer Abrüstung die Rede sein sollte, so mußte der StatuS Quo in territorialer Beziehung als Grundlage gelten, daS heißt, Frankreich mußte definitiv auf die Zurückgevinnung von Elsaß - Lothringen verzichten. So verstanden eS die Frauzosen und deshalb der Mißmuth. Aber nun kommt die St. PeterSburger Zeitung Novosti", welche bloß sagen darf, waS die russische Regierung gesagt haben will, und erklärt, Elsaß - Lothringen solle neutralisirt werden. Wenn daS geschähe, dann wäre daS frühere gute Einvernehmen zwischen Frankreich und Deutschland wieder hergestellt und die Abrüstung könnte erfolgen. Nun erhebt sich wieder die Frage, warum will Rußland ein gutes Einvernehmen zwischen diesen beiden Ländern 7 Antwort: eS will daSelbeiticht; Rußland kann eS nfwofcn, denn in dem Augenblick, wo eS hergestellt ist, verliert Nnßland
seine jetzige dominirende Stellung und eS ist überflüssig, zu sagen, daß eS daS nicht wollen kann. WaS will eS dann aber in Wirklichkeit? ES will (und hat im Geheimen mit der französischen
Regierung arrangirt), daß Frankreich mit schwerem Herzen", aber um deö Frieden? halber, auf Elsaß - Lothrin gen verzichtet und sich mit der Neutra lisation desselben einverstanden er klärt. Und eS will weiter, daß Deutsch land Nein sagt, so daß eS inS Unrecht gesetzt ist und nun alö Hinderniß deS zarischen Weltfriedens erscheint. So stellt sich die Sache im Lichte der Verlautbarung der Novosti"- dar Wem daS zu perfid erscheint, der hat eben keine Ahnung von der Verworfenheit der russischen Diplomatie. Sie ist zu Allem, aber auch zu Allem sähig Der Schluß wäre natürlich, daß der Zar nun Europa aufforderte, Deutsch land zur Raison zu bringen. Der Berliner Vorwärts" mag Recht bekommen, wenn er sagt, daß die Friedenöproklamation deö Zaren daS Signal zum Krieg sein werde. Die russische Intrigue wird erkennbar. Welchen sachlichen Werth der Vorschlag der Neutralisation Elsaß. Lothringen? auch haben möchte, das kann jetzt nicht in Betracht kommen. ES handelt sich einfach um eine Zumuthung, auf die der deutsche Kaiser nicht eingehen kann. Sich von Rußland etwaS derartiges diktiren zu lassen, ist unmöglich für den deutschen Kaiser. Die deutsche Regierung kann eine solche Zumuthung nur als feindseligen Akt auffassen. Oder ist ihr Compensation zugesagt worden ? in Oesterreich etwa ? oder in Holland ? Darüber wird man ja wohl in der nächsten Zeit Klarheit bekommen. DaS eine aber ist sicher, die FriedenS"-Aktion deS Zaren hat eine gefährliche Periode der europäichen Politik eröffnet. MchlMWn. Wetterbericht. Schönes Wetter heute Nacht und am Donnerstag. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 70 Grad, niedrigste 57 Grad. Schlsselö Badeanstalt. Wassertemperatur 76 Grad. Keine Ausmusterungen mehr. Washington, 14. Sept. Alle möglichen Einflüsse werden ausgeboten. um die Ausmusterung noch weiterer Truppen zu veranlassen, aber ohne Erfolg. ES wurde heute mit Befiimmthe.it verkündet, daß keine weiteren Truppen ausgemustert werden Eö find jetzt 96.000 Mann auSgemustert worden. Mehr können bei der gegenwärtigen Situation nicht entbehrt werden. DaS künftige stehende Heer. Washington, 13. Sept. Gen. MileS hat seinen alten Plan zur Vermehrung deS stehenden HeereS nach dem Verhältniß von je 1 zu 1000 der BevölkerungSziffer von Neuem befürwortet. Er erklärt, eS sei eine Lehre deS Krieges mit Spanien gewesen, daß die Vereinigten Staaten im Defensivund Ofienfiv-Kriege sich aus eine regnläre, geübte Armee verlassen müsse; aus die Freiwilligen sei nicht zu rechnen. Die Erfahrung in jedem Kriege habe zu einem solchen Urtheil geführt, doch sei die Lehre in diesem Kriege derart geWesen, daß sie nicht sobald zu vergessen sei und vielleicht noch Gutes bringen werde, indem sie das Land von der Nothwendigkeit einer Reorganisation und Vermehrung deS stehenden HeereS überzeuge. General MileS tritt für seine schon vor dem Kriege wiederhott geäußerte Anficht ein, daß ein bestimmter Maßstab für die Größe der regulären Armee gegeben werden sollte. Auf je 1000 Einwohner sollte je ein Berufssoldat kommen und ein solches Verhältniß würde ein stehendes Heer schaffen, del cheS für alle absehbaren Zwecke genügen und die unter der Reorganisation? Bill zugestandene Präsenzstärke nur um Geringes übersteigen würde. Mit Zunahme der OevölkerungSzisser könnte auch d,e Armee in den gleichen Oer hältniß von 1 zu 1000 vermehrt wer den, um den größeren Anforderungen zu entsprechen. . . Uiltipiü diesen Plan einer stetige vnkZrq ; t:5 r.it dem An
wachsen der Bevölkerung genau auöarbeiten und dem Congreß vorlegen, denn der General ist überzeugt, daß ein starkes, geübtes Heer in den jetzigen Zeiten auch für eine Republik von
größter Nothwendigkeit fei. Die Mehrkosten für den Unterhalt einer solchen Armee wurden verhältnißmäßig unbedeutend sein, denn der letzte Krieg habe auch gezeigt, daß eine kleine Truppenmacht eine sehr kostspielige Sache sei. AuS Eamp Wikoff. Camp Wikoff, L. 3., 13. Sept. DaS 20. Jnfanterie-Regiment ging heute von Camp Wikoff nach Fort Leavenworth, KaS., ab und gleich dar auf folgte daS 3. Znft. Regiment, welches nach Fort Snelling, Minn., abging. Von letzterem waren kaum so viele Leute Anwesend, um zwei volle Compagnien zu bilden. Der Rest war getödtet, verwundet oder krank. Im allgemeinen Hospitale von Cawp Wikoff befanden sich heute 660 Pa tienten. Fünf Todesfälle kamen heute vor. DerTran?portdampferVigilancia" traf mit 240 Soldaten von Siboney, Cuba, hier ein. Eö befanden sich sechs Kranke darunter. Drei waren auf der Ueberfahrt gestorben. N e v I o r k, 13. Sept. Der TranSportdampferManitoba," welcher 1280 Soldaten von Ponce und Mayguez, Porto Rico, an Bord hatte, traf hier heute ein. DieWahlinMaine. Port land, Me., 13. Sept. Die Wahlberichte kommen nur langsam ein. Die Betheiligung an der Wahl Seitens der Republikaner war sehr schwach und die Majorität derselben ist nur etwa zwanzig Prozent kleiner als in 1896. -9 G o m e z r e s i gn ir t. Santiago de Cuba, 13. Sept. General Lawton erhielt gestern Abend einen nicht widerrufenen Bericht, daß General Mozlmo Gomez, der Obercommandeur der Insurgenten der cudänischen Regierung in Camaguey, seine Resignation als Befehlshaber der kubanischen Armee einsandte und daß dieselbe angenommen sei. ES scheint. daß Gomez dagegen protestirte, daß die kubanische Regierung ihre Einwilligung zu der Controlle der Insel durch die Amerikaner gab und er gab als Erklärung seiner Resignation . sein Mißfallen an der passiven Unterwerfung unter Verhältnisse, die zur praktischen Auflösung der kubanischen Republik als solche und zur Etablirung der absoluten Herrschast der Ver. Staaten führen", an. Die Cubaner in Santiago waren über den Bericht sehr erregt Viele schenkten demselben keinen Glauben und sagen, daß die Resignation deö Generals Gomez zu dieser Zeit unwahrscheinlich sei. Andere dagegen sagen, daß Gomez entschieden dagegen sei, die kubanische Armee unter den Besehl amerikanischer Generäle zu stellen und forderte, daß die Cubaner selbst mit Waffengewalt Widerstand dagegen leisten sollten, wenn solches nothwendig sei. Die Generale Cebreco, Castillo, Pedro, Perez und andere Insurgentensührer haben ihre CommandoS an General Lawton abgetreten. General'Perez hat in der Umgegend von Guantanamo 8.000 Mann, die er in dieser Woche aus Befehl deS GeneralS Castillo auflösen wird. Eö herrscht jetzt in der kubanischen Armee der allgemeine Wunsch nach Auflösung, weil die . Insurgenten erfuhren, daß die Frage der Bezahlung der rückständigen Löhne von den Amerikanern nicht aufgenommen werden wird. - Betreffs der ermordeten Ka i s e r i v. Wien, 13. Sept. Kaiser Wilhelm hat die hiesige deutsche Botschaft be nachrichtigt, daß er der Todtenfeier der verstorbenen Kaiserin von Oesterreich beiwohnen wird. W i e n, 13. Sept. Daö Programm für die Begräbniß.Ceremonieen wurde heute veröffentlicht. Die Leiche der Kaiserin Elisabeth wird am Freitag und Samstag Vormittag in der Hof bürg in Parade liegen und die Beisehung wird am Samstag Nachmittag in der Capuzinerkirche stattfinden. Wien, 14. Sept. Die Könige von Cfcchsen, Serbien und Rumänien ver
den mit großem Gefolge dem Begräbniß der Kaiserin beiwohnen. . ES wird gesagt, daß daö Testament der Kaiserin volle Instruktionen für ihr BegrSbniß enthalte. DaS Lainzer
Schloß ist ihrer Tochter, der Erzherzo gin Valerie vermacht. Achilleon, auf der Insel Corfu, vermachte sie der Prinzessin Gisela. Den Rest ihres Vermögens vertheilte sie unter die Enkel. Man vernimmt, daß der Kaiser ein großes WohllhätigkeitSinstitut zur Verewigung ihrer Namenö gründen will. Genf, 14 Septbr. Verhaftungen von Verdächtigen werden hier und in Lausanne sortgesetzt. Einer der Gefangenen hat eingestanden, daß er die von dem Mörder gebrauchte Waffe machte; aber alle Untersuchungen lie fetten bis jetzt keinen Beweis, daß der Mörder Mitverschworene hatte oder zu irgend einer Organisation gehörte. Die spanischenCorteS. Madrid, 13. September. In der heutigen Sitzung deö Senats ging es stürmisch zu. Gras d'Almenaö wurde ausgefordert, die Namen der Generäle zu nennen, welche nach seiner neulichen Aeußerung Schimpf und Schande verdienten und erwiderte darauf: . Wohlan, wenn Sie eö wünschen, will ich eö thun : Die Generäle, welche ich meinte, find General Weyler, General Blanco und General Primo de Ribera. Ich will auch noch Admiral Cervera jener Kategorie beizählen. Diese Erklärung erregte eine furchtbaren Tumult. Madrid. 12.' Sevt. Der Senat Hai in seiner heuten Sitzung definitiv daß spanisch-amerikanifche Frieden?Protokoll genehmigt. Daö Attentat aus Königin Wilhelmina..., . B er l in, 13. Sept. Hie? erhalten sich seit den letzten Tagen hartnäckige Gerüchte, daß trotz aller gegentheiligen Behauptungen ein Attentat auf daö Leben der Königin Wilhelmina vor drei Wochen gemacht worden ist. Ein Blatt, welche einen Bericht Über den Vorfall giebt, der auf den Grasen Limburg - Stirum zurückzuführen sein soll, sagt, ein italienischer Fanatiker habe dreimal auö einem Gehölz gefeuert, während die Königin mit drei Damen in der Nähe ihreö Palaiö in Soest-Dyk spazieren fuhr. Zwei Schüsse gingen fehl, aber der dritte traf die Gräfin LimburaI w Stirum in den Arm. Die Königin bewahrt ihre Geistesgegenwart und befahl, die Sache in Anbetracht der bevorstehenden KrönungSfestlichkeiten geheim zu halten. Der Attentäter, so heißt eS, wurde verhaftet und erklärte sich für einen Anarchisten. Die Gräsin Limburg-Stirum befindet sich auf dem Wege der Besserung. IM Haß gegen die Italiener. London, 14. Sept. Depeschen von Wien melden, daß in ganz Oest reich-Ungarn eine bittere Stimmung gegen die Italiener herrsche. Demonftrationen gegen die Italiener haben in Trieft stattgesunden, wobei eö zu Straßenkämpsen kam. Sechö Personen kamen dabei umö Leben. 3n Grätz wurde ein italienischer Hausirer gelyncht. In Wien wurden 13,000 Italiener, die bei städtischen Arbeiten beschäftigt waren, entlassen, um einen Bolköauöbruch zu verhüten. Die italienische Gesandtschaft in Wien wird durch Militär geschützt. Rom, 14. Sept. Viele Italiener, die in Oestreich arbeiten, kehren nach Italien zurück. Die Zeitungen sordern die Regierung auf etwaS zum Schutzeder Italiener in Oestreich zu thun. , Der Fall Dreyfuö. Paris, 13. Sept. Der Rappel" und der Matin" sagen, daß der Premier Brisson den Gen. Zurlinden vergeblich ersucht habe, seine Meinung zu ändern und daß der Präsident mit Zurlinden übereinstimme. Die Zeitungen sagen, die Lage sei ernst und die Verzögerung bringe kei nen Nutzen. Gerüchtweise verlautet, daß eine höchst sensationelle Verhaftung bevor stehe. Eö herrscht heute. Abend daö Ge
röcht, daß, denn der Kriegsminister
ulöete 2(H) ahre. ttVN r. MaryLerolS. Fra eines promi. yJfnentta ffarmers und wohlbekannt unter w v allen Bewohnern nahe Belmont. N. fl. schreibt: Ceit 27 Jahren litt ich fortwährend an nervöser Erschlaffung und bezahlte arobe Geldsummen für Doktoren und angezeigte Mittel ohne Abhilfe. Vor drei Jahren wurde mein Zu stand beängstigend, der geringste Lärm erregte mich und machte mich nervök. Ich konnte nicht schlafen und hatte eine Anzahl verderblicher An fälle und wurde allmählig schlimmer. Ich begann Dr. Mile' Reftorative ervine und Rerven- und Leber-Pillen ,u gebrauchen. Anfang; schien die Medizin nicht zu wirken, aber nachdem ich einige Flaschen genommen, trat Aenderung ein. Ich ruhte Rachti besser, mein Appetit besserte sich und ich befand mich bald tvohlcr: nun bin ich nahezu wieder gänzlich gesund, wie eine Person meine! Alter i erwarten kann, ott segne ,r. Stiles zlervine.' Tr. Mile,' Mittel werde durch alle Apotheker verkauft unter einer positiven Garantie: die erste Flasche nützt oder da Geld wird zurücker, ftottet. . Buch über die Krankheiten de! iderzenk und der Rerven frei. Adresse: 5 t-'& $ r'crvinoS r ..ww j y l'th Vre 1.1 Dr. Mile SReMcal ElkDart. Jud. Zurlinden refignirt, die Revision deö Dreyfuö - Falles beschlossen werden wird, bevor sein Nachfolger ernannt ist. General Zurlinden ersuchte den Präsidenten Faure, ihn von der Begleitung zu den Manövern zu entschuldigen. Die offene Erklärung der Zeitungen, daß Präsident Faure den General Zurlinden unterstütze, giebt zu der Vermuthung Veranlassung, daß keine Revision deö DrehfuS-Falleö statisinden wird, so lange M. Faure Präfident ist. Heute Abend griffen vier mit Knüppeln bewaffnete Männer M. Philibert Roger, den Leiter einer DreyfuS freundlichen Zeitung, an und verwunbeten denselben schwer. Einer der Thäter ist verhastet. OchiffS-NachriHten. Angekommen in : New Aork: Kenfington" von Antwerpen. M o v i l l e : Ethiopia" von New Sork. Southampton: Lahn" von New Jork nach Bremen. Wer einen Catarrh heilen will, muß mit dem Blut anfangen. Hood'S Sarsaparilla beseitigt die Ursache dieses Uebels und -heilt Katarrh dadurch, baß sie das Blut reinigt. Hood'S Pillen wirken milde aber rasch und sicher auf die Leber und den Magen. 25L. -- Meerschkumpseisen, lange deutsche Pfeifen, Cigarrenspitzen :e., kei Wm. Muöo. 199 Ost Washington Ctr Der Stfew York Store. (GtcMlrt 1853.) Buttenck Muster ! Die ganze Woche : Eröffnungs-Ausstellung von Hervft-Hüten, Fertigen Kostümen und Kleidern. Bringen Sie eine Stunde bei unö zu, um die schönen Sachen zu sehen. Sie find willkommen und brauchen nicht zu kaufen. ,-,, l? m m (äi 1.
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